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Apple Care One: So sichern Sie iPhone, iPad und Apple Watch gemeinsam für 20,99 Euro

Ziemlich genau ein Jahr nach dem Start in den USA kommt Apple Care One auch nach Deutschland. Für eine Monatsgebühr von 20,99 Euro kann man damit drei Apple-Geräte versichern; gegen Diebstahl sind nun auch iPad und Apple Watch abgesichert. Das Angebot startet am 4. August.

Bisher zahlte man für jede Apple-Care-Versicherung bei Apple einzeln. Neu gekaufte Geräte konnte man direkt beim Kauf oder bis zu 60 Tage danach in die Garantieverlängerung aufnehmen. Kunden von Apple Care+ (Einzelgeräte) und Apple Care One (drei oder gegen Aufpreis von 5,99 Euro je Gerät auch mehr) erhalten neben der verlängerten Garantie schnellere und vergünstigte Reparaturen bei unabsichtlichen Beschädigungen, vorrangigen Support von Apples Experten und gratis Austausch von Batterien, sofern deren Gesundheitszustand unter 80 Prozent liegt.

Bisher war von Apple Care nur das iPhone gegen Diebstahl geschützt, jetzt gilt der Schutz vor Langfingern auch für iPad und Apple Watch. Macs sind weiterhin nicht gegen Entwenden versicherbar.

In bestehende Apple-Care-Verträge kann die Kundschaft ab dem 4. August vom iPhone oder Mac aus den Einstellungen heraus weitere Geräte in die Option Apple Care One aufnehmen. Dazu müssen sie jedoch in einem guten Zustand sein und dürfen nicht älter sein als vier Jahre.

Kunden von Apple Care One können verkaufte oder innerhalb der Familie weitergegebene Geräte selbst aus dem Bundle entfernen, um wieder neue hinzufügen zu können. Gibt man bei Apple ältere Geräte beim Neukauf in Zahlung, erfolgt der Austausch in der Police automatisch. Apple Care One gilt nur für Geräte, die an den gleichen Apple Account gekoppelt sind. Die Police auf Geräte anderer Familienmitglieder aufzuteilen, geht nicht.

Die Preise für Apple Care+ hängen vom Gerät ab: Für das iPhone 17e zahlt man inklusive Schutz vor Diebstahl und Verlust 9,99 Euro im Monat, für die Spitzenmodelle wie iPhone Air oder iPhone 17 Pro werden 14,99 Euro im Monat fällig. Für die Absicherung des Macbook Air verlangt Apple 84,99 Euro im Jahr oder einmalig 235 Euro für drei Jahre. Wer Apple Care One statt dreier Einzelverträge bucht, spart laut Apple 13,48 Euro im Monat. Erst am 15. Juli hatte Apple die Preise für Apple Care+ erhöht, die Flatrate für drei Geräte kommt gerade recht.

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Sie haben noch keine Apple Watch? Amazon haut aktuell die Series 11 zum neuen Tiefstpreis raus

-21 %

Bestseller Apple Watch 11 mit 46 Millimetern zum Tiefstpreis

Nur 379 Euro statt 479 Euro UVP

Smartwatches können Trainingseinheiten, Schlaf und wichtige Gesundheitswerte erfassen. Im Zusammenspiel mit einem iPhone können Sie außerdem Nachrichten, Anrufe, Musik und Mitteilungen direkt am Handgelenk verwalten.

Die Apple Watch Series 11 mit GPS, 46-Millimeter-Aluminiumgehäuse in Space Grau und schwarzem Sportarmband in Größe M/L kostet bei Amazon aktuell nur 379 Euro. Gegenüber der UVP von 479 Euro sparen Sie 100 Euro beziehungsweise 21 Prozent.

Dabei handelt es sich um den bisherigen Tiefstpreis, der zuletzt Ende April beziehungsweise Anfang Mai erreicht wurde. Dazwischen stieg der Preis wieder auf etwa 430 bis 450 Euro. Die Watch wurde im vergangenen Monat mehr als 500 Mal gekauft und erreicht bei über 1.800 Bewertungen durchschnittlich 4,7 von 5 Sternen. Die Series 11 ist zudem Bestseller Nummer 1 bei Amazon (in der 42-Millimeter-Version).

Was die Apple Watch Series 11 zu bieten hat

Die smarte Uhr besitzt ein 46 Millimeter großes, 9,7 Millimeter dünnes Aluminiumgehäuse und wiegt als GPS-Version 37,8 Gramm. Das Always-On-Retina-Display erreicht bis zu 2.000 Nits und kann in dunkler Umgebung auf 1 Nit herunterregeln. Das Ion-X-Frontglas soll doppelt so kratzfest sein wie bei der Series 10.

Im Inneren arbeitet der S10-Chip mit 64 GB Speicher. Zur Bedienung stehen die Digital Crown, eine Seitentaste sowie Doppeltipp- und Drehgesten bereit. Hinzu kommen Mikrofon, Lautsprecher, Siri, Apple Pay, Bluetooth 5.3 sowie WLAN im 2,4- und 5-GHz-Bereich.

Ein Schwerpunkt liegt auf den Gesundheitsfunktionen. Die Series 11 bietet unter anderem EKG, Blutsauerstoffmessung, Herzfrequenz- und Zyklus-Tracking sowie Hinweise auf Schlafapnoe, unregelmäßigen Herzrhythmus und möglichen Bluthochdruck. Der Schlafindex fasst die Schlafqualität zusammen, während die Vitalzeichen-App wichtige nachts erfasste Daten übersichtlich darstellt.

Für Sport und Fitness stehen zahlreiche Trainingsarten, Herzfrequenz-Zonen, Trainingsbelastung und eine Pacer-Funktion zur Verfügung. GPS, Kompass, Höhenmesser, Tiefenmesser und Wassertemperatursensor ergänzen die Ausstattung. Käufer erhalten außerdem drei Monate Apple Fitness+ kostenlos.

Die Akkulaufzeit beträgt laut Apple bis zu 24 Stunden bei normaler Nutzung und bis zu 38 Stunden im Stromsparmodus. Nach etwa 45 Minuten soll der Akku zu 80 Prozent geladen sein. 15 Minuten Ladezeit reichen für bis zu 8 Stunden Nutzung, 5 Minuten für bis zu 8 Stunden Schlaftracking.

Die Smartwatch ist bis 50 Meter wassergeschützt und nach IP6X staubgeschützt. Zu den Sicherheitsfunktionen gehören Notruf SOS, internationale Notrufe, Sturz- und Unfallerkennung sowie die Wegbegleitung. Bei einem erkannten schweren Unfall kann die Uhr automatisch Hilfe rufen und Notfallkontakte informieren.

Da es sich um die GPS-Version handelt, benötigt die Apple Watch unterwegs ein gekoppeltes iPhone. Die in den allgemeinen technischen Daten genannten 5G- und LTE-Funktionen gelten nur für die separat erhältliche Cellular-Version.

Warum sich das Angebot lohnt

Nutzer loben in den Rezensionen vor allem die Verarbeitung, das schlanke Design, das Display und die Funktionalität. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis und die Messfunktionen werden häufig positiv bewertet. Gemischte Meinungen gibt es allerdings zur Akkulaufzeit und zur Genauigkeit einzelner Messwerte.

In unserem Test überzeugen uns tatsächlich die längere Akkulaufzeit, die Bluthochdruckschätzung, das kratzfestere Display und die neuen Gesten. Gleichzeitig sind die Unterschiede zur Series 9 und Series 10 gering, da viele Funktionen auch dort per Software-Update verfügbar sind.

Für Besitzer einer Series 10 lohnt sich der Wechsel daher kaum. Interessanter ist die Series 11 für Neueinsteiger und Nutzer einer Series 8 oder eines noch älteren Modells. Zum aktuellen Tiefstpreis von 379 Euro ist sie innerhalb des Apple-Watch-Angebots eine gute Wahl.

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Neue Powerbank-Regeln im Flugzeug: Das müssen Sie 2026 wissen

Vor anderhalb Woche hat auf einem Flug der China Eastern Airlines eine Powerbank Feuer gefangen. Wegen solcher Vorfälle haben Behörden und einzelne Fluggesellschaften die Regeln zur Mitnahme der Powerbanks verschärft. Diese sind seit Ende März in Kraft und betreffen die herkömmlichen Lithium-Ionen-Powerbanks sowie Ersatzbatterien für bestimmte Geräte.

Diese Regeln gelten für Powerbanks im Flugzeug:

  • Powerbanks bis 100 Wattstunden kann man mitnehmen, Powerbanks von 100 bis 160 Wattstunden bedürfen der Erlaubnis der Fluggesellschaft, Powerbanks ab 160 Wattstunden gelten als Gefahrgut und sind verboten (diese Grenzen wurden 2009 festgelegt).
  • Es sind zwei Powerbanks oder Ersatzbatterien pro Person erlaubt.
  • Powerbanks oder Ersatzbatterien dürfen nicht mehr im Aufgabegepäck transportiert werden.
  • Wenn Sie eine Powerbank im Handgepäck mitnehmen, darf sie nicht im Gepäckfach über dem Sitz aufbewahrt werden, nur in der Sitztasche, am Körper oder im Gepäck, das unter dem Sitz platziert ist.
  • Während des Fluges ist die Nutzung der Powerbank verboten: Sie dürfen damit also weder Ihre Peripheriegeräte aufladen noch dürfen Sie die Powerbank über die Stromanschlüsse im Flugzeug laden.
  • Jede Powerbank muss separat und sicher aufbewahrt werden – entweder in der originalen Verkaufsverpackung, in einer Plastiktüte oder in einem speziellen Beutel.

Diese Richtlinien stammen von der International Civil Aviation Organization (ICAO) und sind seit dem 26. März 2026 in Kraft.

Lithium-Ionen-Powerbanks-Regelung der EASA
Lithium-Ionen-Powerbanks-Regelung der EASA
EASA

Regelungen der einzelnen Fluggesellschaften

Viele Fluggesellschaften haben die Regelungen der ICAO fast buchstäblich übernommen. Die Lufthansa hat folgende Einschränkung bereits vor der offiziellen März-Ankündigung im Januar 2026 eingeführt:

Ab dem 15. Januar 2026 dürfen Powerbanks an Bord von Flügen der Lufthansa Group Airlines weder genutzt noch geladen werden. Pro Passagier dürfen maximal zwei Powerbanks ausschließlich im Handgepäck mitgeführt werden. Die Geräte dürfen nur in der Sitztasche des Vordersitzes, am eigenen Körper oder im Handgepäck unter dem Sitz verstaut werden.

Aktualisierte Regelung der Lufthansa-Group vom 15. Januar 2026

Ryanair beschränkt Powerbanks auf 100 Wattstunden Kapazität. Alle Geräte, die diese Grenze überschreiten, sind verboten. Die Fluggesellschaft verbietet das Aufladen der Powerbank an Bord, erlaubt jedoch das Aufladen der Geräte damit während des Fluges, außer beim Rollen zur Startbahn, beim Abheben und beim Landen. Ansonsten sind die Regelungen vergleichbar mit den Richtlinien der ICAO.

Auch Air France hat die ICAO-Richtlinien übernommen: In einem Rundschreiben erlaubt die Fluggesellschaft Powerbanks mit bis zu 160 Wattstunden im Handgepäck, schreibt jedoch weiter in der Erklärung, dass für Batterien mit einer Kapazität von 100 bis 160 Wattstunden eine Transportgenehmigung bei Air France oder Ihrem Reisebüro eingeholt werden soll.

Die Gründe für die Beschränkungen

Die Gründe für diese Beschränkungen in den Flugzeugen sind laut Dr. Gerald Wissel von Airborn Consulting GmbH eine rasche Verbreitung dieser Peripheriegeräte im Alltag. Eine Folge davon ist, dass besonders Billighersteller nicht immer den Teststandards der UN-Richtlinie 38.3 entsprechen, die Fluggesellschaften können das Risiko beim Transport der Powerbanks nicht einschätzen. Gleichzeitig steigt von Jahr zu Jahr die Anzahl der berichteten Vorfälle mit Rauch, Feuer oder extremer Hitze auf Passagier- und Frachtflugzeugen. Laut dem Experten hat die US-Amerikanische Flugsicherheitsbehörde Federal Aviation Administration (FAA) im Jahr 2024 89 Vorfälle mit sich erhitzenden Lithium-Ionen-Batterien registriert, im Jahr 2025 stieg die Zahl auf 93. Die Powerbanks verantworten in dieser Kategorie rund 39 Prozent aller Vorfälle.

Ich persönlich halte die Bestimmungen für sinnvoll im Hinblick auf die Vorfälle und im Interesse der Sicherheit an Bord!

Dr. Gerald Wissel, Airborn Consulting GmbH

Wie viele Wattstunden hat meine Powerbank?

Die meisten Powerbank-Hersteller werben für ihre Produkte mit Milliamperestunden-Angaben (mAh). Diese messen die Ladungsmenge, also wie viel Energie über welche Zeit geliefert wird. Die Wattstunden sind die Energiemenge der Batterie. Milliamperestunden können Sie in Wattstunden umrechnen, wenn Sie die Spannung in Volt wissen. Bei den meisten modernen Lithium-Ionen-Powerbanks liegt die interne Spannung bei 3,6 bis 3,8 Volt. Haben Sie also eine Powerbank mit 20.000 mAh, sind das umgerechnet rund 74 Wattstunden (20.000 mAh × 3,7 V/1000 = 74 Wh). Auch eine Powerbank mit 25.000 mAh liegt knapp unter der erlaubten Grenze von 100 Wattstunden (25.000 mAh × 3,7 V / 1.000 = 92,5 Wh).

Die meisten Hersteller weisen diese Daten jedoch irgendwo auf der Powerbank direkt aus. Suchen Sie die Angaben mit den Zertifizierungszeichen der lokalen Behörden und viel Kleintext. Achten Sie am besten bereits beim Kauf der Powerbank darauf, dass die Angaben zur Energiemenge direkt auf dem Gerät aufgedruckt sind. So stehen Sie auf der sicheren Seite.

Belkin Boost Charge mit den wichtigen technischen Angaben direkt auf der Rückseite
Beim Belkin Boost Charge stehen die relevanten Angaben auf der Rückseite: Maximum capacity: 38 Wh, 3,6 Volt, 10.000 mAh. 

Halyna Kubiv

Grundsätzlich gilt: Sie dürfen kleinere Powerbanks bis 100 Wattstunden im Handgepäck mitnehmen, jedoch in den meisten Fällen nicht während des Fluges nutzen. Die Powerbank müssen Sie sicher verstauen – entweder im Handgepäck unter dem Sitz, in der Sitztasche oder nah am Körper. Eine Auswahl der besten Powerbanks, die wir getestet haben, finden Sie in unserem Ratgeber.

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Lamtto Car Infotainment System im Test: Carplay mit Bonus für uralte Autos

Auf den ersten Blick

Unsere Wertung

Pro

  • Heller 11-Zoll-Bildschirm
  • Vorinstallierte Apps
  • Vier Optionen zur Soundausgabe
  • Zwei unterschiedliche Methoden zur Montage zur Auswahl
  • Rückfahrkamera inklusive
  • Carplay und Android Auto
  • Kurze Responsezeiten
  • Vorinstallierte Entertainment-Apps
  • Fairer Preis

Kontra

  • Findet nicht in jedem Cockpit ausreichend Platz
  • Kamerainstallation erfordert Basteleien
  • Vorinstallierte Entertainment-Apps könnten den Fahrer unnötig ablenken
  • Touchbedienung auch während der Fahrt möglich

Fazit

Wer ein älteres Fahrzeug mit Carplay nachrüsten will und ausreichend Platz im Cockpit hat, findet im Lamtto Car Infotainment System eine Lösung mit einem großen Bildschirm, flexibler Audioausgabe und als Bonus einer Rückfahrkamera. Entertainment im Auto ist aber immer mit Vorsicht zu genießen, ob es nun vom iPhone oder einem größeren Bildschirm kommt. Der Hersteller gibt auf seiner Website einen Rabatt von 20 Prozent mit dem Code vipcar.

Price When Reviewed

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Best Pricing Today

Aktuell bester Preis: Car Infotainment System

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Von Carplay war ich anfänglich nur wenig überzeugt, auch wegen der schlechten Verfügbarkeit, nur in neueren Autos hierzulande exotischer Marken. Wenigstens das hat sich geändert, kaum ein Neuwagen rollt noch ohne Carplay-Anschlussmöglichkeiten vom Band.

Seitdem ich Carplay im in der Werkstatt nachgerüsteten Zweitwagen ausprobiert habe, sehe ich Carplay mit mehr Wohlwollen, im Gegenteil, ich möchte es kaum noch missen. Bisher hatte ich in meinem Renault Kangoo aus dem Jahr 2008 aber allenfalls eine Halterung montiert, an der ich das iPhone magnetisch anheften kann.

Ist nicht das Gleiche, dient aber der Orientierung in unbekanntem Gelände oder der Information, wie lange denn der Stau noch ist. Seitdem wir das Autoradio mit einem Bluetooth-Empfänger nachgerüstet haben, der die nicht benutzte Schnittstelle des CD-Wechslers nutzt (das Auto ist wirklich alt!), kann ich über die klanglich überzeugende Anlage im Auto auch Musik von meinem iPhone hören.

Und hier kommt nun das Lamtto-System zum Zuge: Denn anders als andere Nachrüstsysteme verbindet es sich mit der Autostereoanlage nicht nur über Aux oder UKW, sondern auch via Bluetooth. Einen 3,5-mm-Klinkeneingang hat mein Auto nicht und FM-Transmitter funktionieren allenfalls nur lokal, wo man an den Rändern der Bänder immer noch eine freie Frequenz findet. Unterwegs sind FM-Transmitter meist nutzlos, für jedes Sendegebiet müsste man die Frequenz nachjustieren, was man während der Fahrt tunlichst unterlassen soll.

Mehr als nur ein Carplay-Bildschirm

Drei weitere interessante Features bringt das Lamtto mit: Da sind zum einen eine Rückfahrkamera (von der mein altes Auto nicht einmal zu träumen wagte), der hochauflösende 11-Zoll-Bildschirm und die vorinstallierten Entertainment-Apps.

Letztere will ich hier nur erwähnen, ohne sie näher auszuprobieren. Denn während der Fahrt sind sie für den Fahrer tabu, und selbst wenn nur der Beifahrer oder die Beifahrerin sich durch Tiktok wischt, in Youtube vorbeischaut oder Netflix glotzt, stört das vorn ungemein und erhöht das Unfallrisiko.

Anders ist es natürlich auf dem Parkplatz, aber auch nur für die Kraftfahrer interessant, die länger pausieren wollen oder müssen und deren Autobatterie ausreichend Ladung zur Verfügung stellt. Für einen fast 20 Jahre alten Verbrenner der unteren Mittelklasse also nicht besonders nützlich, für Elektrofahrzeuge oder LKWs natürlich schon.

Lamtto lässt der Nutzerschaft die Wahl, ob sie das 11-Zoll-Display auf das Armaturenbrett kleben oder mit einem Saugnapf in die Windschutzscheibe hängen. Ich entscheide mich für den Saugnapf – was die Lösung zwar flexibler, weil wieder entfernbar macht, mir aber das Sichtfeld ein wenig einschränkt. Man könnte darüber streiten, ob die Sichtbehinderung hier relevant ist oder man im wahrsten Sinne des Wortes darüber hinwegsehen kann. Auf Dauer sollte ich mir aber einen besseren Platz suchen.

Schwenke ich den Bildschirm deutlich tiefer oder montiere ich ihn auf die Ablagefläche vor dem Radio, verliere ich den Blick darauf. Mit dem Standfuß auf die Beifahrerseite zu kleben, wäre wegen des Airbags eine eher schlechte Idee. Ich finde schon noch den richtigen Platz.

Lamtto im Renault Kangoo

Der Bildschirm ist schön groß, kann aber im Sichtfeld ein wenig stören.

Macwelt

Die Einrichtung ist völlig unkompliziert: einschalten, mit dem iPhone verbinden, Carplay starten, fertig. Leichte Zweifel, ob die ledigliche drahtlose Verbindung wirklich eine so kluge Idee ist, weil das iPhone unterwegs ja nicht lädt, erstickt der in den Zigarettenanzünder passende Stecker des Car-Entertainment-Systems sofort. In diesen ist noch eine USB-A-Buchse eingelassen, über die auch das iPhone während der Fahrt Strom bekommt – zur Not hätte ich noch eine zweite Autosteckdose mittig vor der Rückbank gehabt.

Carplay Mazda 2

Zum Vergleich: weniger Platz auf dem Bildschirm im Mazda 2, aber weniger Sichteinschränkungen.

Macwelt

Bei der Bedienung des Touchscreens – der auch während der Fahrt auf Eingaben reagiert, anders als integrierte Carplay-Systeme – stelle ich fest, dass die Befestigung per Saugnapf nur suboptimal ist, zu weit gibt der Bildschirm bei Berührung immer nach. Der Standfuß wäre die bessere Lösung, aber wohin damit? Das ist aber ein Problem des Fahrzeugs und nicht des Nachrüstkits. Immerhin ist dank der Bluetooth-Anbindung die Lautstärkenregelung vom Lenkrad aus möglich. Und natürlich hört das angeschlossene iPhone auf Siri.

Für freien Blick nach hinten Fummelei vonnöten

Kommen wir aber zu einem weiteren Vorteil neben der Bluetooth-Anbindung, die mein Fahrzeug auf ein neues Niveau heben würde: der Rückfahrkamera. Diese verbindet man vernünftigerweise nicht drahtlos, sondern per Kabel mit dem Lamtto-Display. Der Hersteller empfiehlt, die Kamera an oder besser über dem Nummernschild zu montieren, meint damit vor allem eine zentrale Ausrichtung am Heck, in Bodennähe. Die Verkabelung soll über die Regenrinne auf der Beifahrerseite geschehen. Das in das Display eingesteckte dreipolige Aux-Kabel verläuft dann durch das Seitenfenster, das man somit nicht wieder vollständig hochfahren könnte, ohne dass das Kabel auf Dauer Schaden nimmt.

Was ich mich hinsichtlich der Rückfahrkamera gefragt habe: Deren Clou ist bekanntlich, automatisch anzuspringen, wenn das Auto zurücksetzt. Das ist hier mit einem weiteren Kabel gelöst, das man mit dem Pluspol der Rückleuchte verbinden soll. Wenn diese aufleuchtet, bekommt das Display ein Signal und zeigt das Bild der Kamera.

Das ist mir für’s Erste ein wenig zu viel Fummelei, lasse ich lieber einen Profi erledigen – der wird mir dann auch bei der korrekten Platzierung des Displays im Auto helfen.

Die Rückfahrkamera probiere ich dennoch aus, sie bringt ihr Bild über eine vorinstallierte App auf den Schirm – funktioniert wunderbar.

Lamtto Rückfahrkamera
Hier ist die Kamera natürlich falsch platziert und würde allenfalls den rückwärts fahrenden Fahrer abbilden. Das rote Kabel wird mit der Rückleuchte verbunden.

Macwelt

In unseren Zweitwagen, einen Mazda 2, Baujahr 2016, habe ich Carplay nachrüsten lassen. Vorteile: Ein 7-Zoll-Bildschirm war schon an der richtigen Stelle eingebaut und das per Kabel angeschlossene iPhone bekommt während der Fahrt Energie. Nachteil: In einigen Fällen klappte die Verbindung erst beim zweiten oder dritten Versuch, was manches Mal auch an den von mir gewählten Sicherheitseinstellungen lag: Ich muss auf meinem iPhone jedes Mal die Nutzung eines externen USB-C-Geräts explizit freigeben.

Das Problem habe ich beim Lamtto nicht: In nur sehr kurzer Zeit nach dem Starten der Zündung ist das Gerät betriebsbereit, hat Carplay gestartet, das iPhone gefunden und die Musik an der zuletzt gehörten Stelle wieder aufgenommen – so muss es sein.

Fazit

Das Lamtto Car Entertainment System rüstet ältere Fahrzeuge mit Carplay nach und bietet noch zusätzlich eine Rückfahrkamera an. Einer der großen Vorteile, das helle 11-Zoll-Display kann im Betrieb auch ein Nachteil sein, wenn man nicht die richtige Stelle zur Montage findet. Wenn Sie ein 11-Zoll-iPad haben, können Sie in Ihrem Auto (im Stehen!) damit herumexperimentieren, ob das Display passen würde und an welcher Stelle es nicht stört.

Die vorinstallierten Entertainment-Apps wie Youtube, Netflix, Tiktok und Youtube Music sind für diejenigen interessant, die längere Pausen (etwa über Nacht) auf dem Parkplatz einlegen. Selbst im Stau und nur auf den Beifahrer oder die Passagiere auf den Rücksitzen gerichtet, ist vom Videoschauen im Auto streng abzuraten.

Die Montage im Auto und die Einrichtung des Geräts sind gänzlich unproblematisch, wenn man den richtigen Platz auserkoren hat. Die Installation der Rückfahrkamera verlangt nach geschickten Händen, wie sie Kfz-Mechatroniker haben.

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Vergessen Sie den Airtag: Bluetooth-Tracker im Kartenformat mit kabellosem Laden zum Amazon-Tiefstpreis

-36 %

Neuer Bluetooth-Tracker im Kartenformat zum Bestpreis

Nur 15,99 Euro statt 24,99 Euro UVP

Objekt-Tracker im Kartenformat sind vor allem dann praktisch, wenn Sie Geldbörse, Reisepass, Tasche oder Schlüssel gerne mal verlegen (mir passiert das ständig). Statt lange zu suchen, können Sie den Tracker über die Apple-“Wo ist?”-App orten oder in der Nähe einen Signalton abspielen lassen. Gerade auf Reisen oder im Alltag mit vielen Gegenständen kann das Zeit und Stress sparen.

Bei Amazon gibt es den Ugreen Finetrack Slim wieder im Angebot für 15,99 Euro. Die UVP liegt bei 24,99 Euro, daraus ergibt sich eine Ersparnis von 36 Prozent. Das seit diesem Jahr verfügbare Modell war vor zwei Wochen erstmals zu diesem niedrigen Preis verfügbar, davor und in der zwischenzeit lag der Preis bei 16,99 bis 18,99 Euro. Sie bekommen den dünnen Tracker im Kartenformat also erneut zum Tiefstpreis.

Was der Ugreen Finetrack Slim zu bieten hat

Der Ugreen Finetrack Slim ist ein Bluetooth-Tracker im Kartenformat und richtet sich ausschließlich an Nutzer von iOS-Geräten. Er ist mit Apples “Wo ist?”-Netzwerk kompatibel und lässt sich ohne zusätzliche App mit der “Wo ist?”-App verbinden. Android und HarmonyOS werden nicht unterstützt.

Ein wesentlicher Unterschied zum bisherigen normalen Modell ist die Ladefunktion. Während das ältere Modell zwar minimal dünner war, aber mit einem speziellen Kabel geladen werden musste, unterstützt diese neue Version magnetisches, kabelloses Laden. Laut Hersteller sind Qi- und Magsafe-Ladestandards nutzbar. Das erleichtert die Anwendung im Alltag, weil kein separates Spezialkabel nötig ist. Ein Ladegerät gehört allerdings nicht zum Lieferumfang.

Pro Ladung soll der Tracker bis zu ein Jahr Akkulaufzeit bieten. Der integrierte Lithium-Polymer-Akku ist fest integriert und mehrfach aufladbar. Den Akkustand können Sie laut Hersteller jederzeit per App prüfen.

Für das Wiederfinden in der Nähe ist ein integrierter Lautsprecher vorhanden. Der Piepton spielt einen Alarm ab, der bis zu 100 Dezibel laut ist. Der Ton lässt sich über “Wo ist?” oder per Siri auslösen. So können Sie den Tracker akustisch suchen, wenn er sich etwa in einer Tasche, unter einem Kissen oder in der Nähe des Schreibtischs befindet.

Der Tracker ist nach IP68 gegen Staub und Wasser geschützt. Laut Angaben hält er bis zu 60 Minuten in bis zu 1 Meter Wassertiefe aus. Für Regen, Staub oder den normalen Alltag ist das sinnvoll, auch wenn der Tracker dadurch nicht für dauerhaftes Untertauchen gedacht ist.

Beim Datenschutz verweist Ugreen auf die Apple-“Wo ist?”-Zertifizierung und verschlüsselte Standortdaten. Laut Hersteller haben weder Ugreen noch Dritte Zugriff auf die Standortinformationen. Das ist besonders relevant, weil der Tracker für persönliche Gegenstände wie Portemonnaie, Reisepass, Tasche oder Schlüssel gedacht ist.

Warum sich das Angebot lohnt

Für 15,99 Euro ist der Ugreen Finetrack Slim aktuell besonders interessant, weil das neue kabellos ladbare Modell erstmals zum Bestpreis erhältlich ist. Gegenüber dem normalen Modell ist die Bedienung im Alltag etwas komfortabler, weil kein spezielles Ladekabel mehr nötig ist. Wer bereits im Apple-Ökosystem unterwegs ist und einen Tracker für Geldbörse, Reisepass, Tasche, Schlüssel oder Gepäck sucht, bekommt hier eine kompakte Lösung mit langer Akkulaufzeit, IP68-Schutz und Anbindung an Apples “Wo ist?”-Netzwerk.

Die Nutzerbewertungen fallen mit 4,6 von 5 Sternen bei knapp 450 Bewertungen insgesamt positiv aus. Käufer loben vor allem die Funktionalität, die Lautstärke, die Verarbeitung und die einfache Installation. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis wird positiv bewertet. Sie sollten aber wissen, dass dieses Modell etwas dicker ist als die alte Karte, die per Kabel aufgeladen wird. Für sehr dünne Geldbörsen kann das also ein Punkt sein, den Sie vor dem Kauf berücksichtigen sollten.

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Die zehn besten VPN-Dienste für iPhone und iPad 2026

Es gibt viele Gründe, einen VPN-Dienst wie NordVPN oder Cyberghost zu nutzen – gerade auf einem iPhone oder iPad. Ein solcher Dienst sorgt für mehr Sicherheit, wenn Sie unterwegs das kostenlose WLAN in einem Café oder Airbnb benutzen wollen. Der Online-Schutzschirm schützt Sie außerdem vor Hackern, Datenspionen und neugierigen Behörden.

Viele nutzen VPN aber aus einem anderen Grund: Er ermöglicht es nämlich, für deutsche Anwender gesperrte Streaming-Dienste wie BBC oder das amerikanische Netflix zu nutzen. So konnte man etwa per VPN während der WM viele Spiele über die BBC sehen. Für jede dieser Aufgaben gibt es den passenden Anbieter, sogar einige kostenlose Dienste sind mit dabei. Wir stellen Ihnen in diesem Artikel die besten Dienste vor.

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CyberGhost VPN: Der beste Schutz für iPhone und iPad

Mit CyberGhost VPN erhalten Ihre iOS-Geräte den Schutz, den sie verdienen, für nur 2,19 € pro Monat! Nutzen Sie 125 VPN-Serverstandorte in 100 Ländern, um nach Herzenslust zu surfen, zu streamen und herunterzuladen. Mit einem Abonnement können Sie bis zu 7 Geräte verbinden. Mit 45-tägiger Geld-zurück-Garantie.  

Drei Gründe für ein VPN

  • Ein Grund, VPN zu nutzen, ist die Sorge um die Sicherheit der eigenen WLAN-Verbindung. Das Wi-Fi in Ihrer Wohnung ist zwar ebenfalls angreifbar, aber Angriffe sind doch eher unwahrscheinlich. Besonders bei fremden Wi-Fi-Netzen, wie sie in Cafés oder Hotels genutzt werden, sollten Sie jedoch vorsichtig sein. Hier gibt es neben gefälschten Hotspots manchmal Sicherheitsmängel durch uralte Router. So haben manche alte D-Link-Router eine bekannte Sicherheitslücke. Ein VPN kann hier zu deutlich mehr Sicherheit verhelfen.
  • Der zweite Grund für die Nutzung eines VPN: Mit einem Dienst wie NordVPN können Sie einen anderen Standort vortäuschen in den USA vortäuschen, um etwa amerikanische Netflix-Inhalte wie „Charmed“ zu sehen – oder auch im Ausland Inhalte von ARD und ZDF. Mit einem VPN können Sie außerdem einen Cloud-Dienst wie die Creative Cloud oder Youtube günstiger nutzen. Nicht zuletzt ermöglicht es ein VPN einem Bürger eines restriktiven Staates, auf ausländische Nachrichtenseiten oder soziale Medien zuzugreifen.
  • Der dritte Grund: Ein solcher Dienst verschafft Ihnen mehr Privatsphäre. Wenn Sie zu Hause im Internet surfen, kann ein VPN das Risiko minimieren, dass Ihr Internet-Provider, ein Werbeunternehmen oder irgendjemand anders sieht, was Sie gerade tun.

Bei der Wahl des Anbieters sollten Sie aber den Einsatzzweck im Auge behalten: Manche Dienste wie Mullvad eignen sich besonders gut für den Schutz Ihrer Daten, manche Dienste wie NordVPN unterstützen Streaming-Dienste besonders gut. Wir stellen Ihnen hier die zehn besten VPN-Dienste für Mobilgeräte wie iPhone und iPad vor.

Jeden der Dienste haben wir und die Kollegen der Macworld ausführlich auf Mac und iPhone getestet. Sie können die Dienste sowohl über die Webseite des Herstellers als auch über den App Store abonnieren. Tipp: Bei Abschluss über die Webseite ist der Preis oft etwas niedriger, ein Vergleich der Preise ist deshalb sehr zu empfehlen.

NordVPN – schneller und funktionsreicher VPN-Dienst: Empfehlung der Redaktion

Unsere Empfehlung für Anwender, die beste Leistung beim Streaming, aber auch hohe Datensicherheit suchen.

Oberfläche von NordVPN auf dem iPhone.

NordVPN

Warum wir NordVPN mögen

NordVPN ist Ihnen vielleicht aus der Werbung bekannt, das Unternehmen ist in vielen Medien präsent. Der Dienst ist aber nicht ohne Grund oft auf dem ersten Platz der Bestenlisten zu finden. Das Unternehmen hat allein durch seine Größe einen Vorteil und bietet ein besonders breites Netz an schnellen VPN-Servern. In unseren Tests zeigte NordVPN die beste Leistung bei Up- und Downloads, auch die Latenz war hervorragend.

Die Bedienung gibt keine Rätsel auf: Beim Start der App erhalten Sie nach dem Kauf eine Liste an verfügbaren Ländern und können ein Ziel auswählen. Aktuell können Sie aus über 9.300 Servern in 211 Ländern auswählen. Das ermöglicht die Nutzung auch selten benötigter Standorte. Auf Wunsch können Sie den Standort auch über eine Kartenansicht auswählen. Laut unseren Tests werden zudem Streaming-Dienste wie Netflix optimal unterstützt.

Hervorragend sind auch die Sicherheitsfunktionen. Selbstverständlich ist ein Kill-Switch integriert, der für eine aktive VPN-Verbindung bürgt. Über die Voreinstellungen können Sie außerdem eine Post-Quanten-Verschlüsselung aktivieren, die eine Entschlüsselung durch Quantencomputer verhindern soll (diese Funktionen erklären wir im Laufe des Artikels näher). NordVPN verspricht Ihnen, keine Nutzerdaten zu speichern. So soll auch der Firmenstandort Panama Schutz vor staatlichen Eingriffen garantieren. Geboten werden auch einige ungewöhnliche Funktionen, etwa der Aufbau eines privaten Mesh-Netzes mit anderen Nutzern von NordVPN – ideal für Spiele. NordWhispe soll es außerdem möglich machen, Sperren gegen VPN zu umgehen. (Etwa VPN-Sperren an Flughäfen oder Firmen-WLANs, bei Ländersperren wohl nur begrenzt.)

Die Verbindungen sind schnell und zuverlässig und Sie können bis zu zehn Geräte gleichzeitig verbinden, einschließlich Ihres Apple TV. Das firmeneigene Protokoll NordLynx basiert auf dem Protokoll Wireguard, was es zu einem der schnellsten VPN-Dienste auf dem Markt macht.

Der Dienst ist nicht billig, vor allem der reguläre Preis ist sehr hoch. Es gibt aber häufig Rabattangebote und Preisnachlässe von NordVPN. Besonders günstig sind die 2-Jahres-Abos, was bei vielen VPN-Diensten üblich ist. Für zwei Jahre zahlen Sie (inklusive Mehrwertsteuer) 112,13 Euro oder 4,67 Euro pro Monat. Ein einzelnes Jahr kostete bei Redaktionsschluss dagegen 64,12 Euro.

Lesen Sie den detaillierten Test von NordVPN.

Cyberghost – guter Dienst für Streamer

Gute Leistung zum akzeptablen Preis, empfiehlt sich vorrangig für Streaming-Fans

Oberfläche von Cyberghost auf dem iPhone.

Foundry

Warum wir Cyberghost mögen

Der Dienst Cyberghost stammt ursprünglich aus Deutschland, ist aber mittlerweile in Rumänien ansässig. Vor allem auf Streaming-Dienste hat sich der Anbieter spezialisiert, so bietet der Dienst spezielle Server für Streaming-Dienste wie HBO, Disney und Netflix. Das ist sinnvoll, da diese Server für das problemlose Nutzen von Streaming-Sendern bestimmte Voraussetzungen erfüllen sollten.

In einem Test der Kollegen von der PC-Welt schnitt der Dienst bei der Nutzung von Streaming-Diensten wie Netflix und Disney besonders gut ab. Auch das Apple TV wird übrigens unterstützt.

Mit 12.000 Servern in über hundert Ländern hat Cyberghost ein größeres Angebot an Gegenstellen als NordVPN, allerdings bietet der Konkurrent dafür bessere Qualität und Performance. Bei Cyberghost sind nämlich auch einige sehr lahme Server mit dabei. Neben den auf Streaming optimierten Servern gibt es übrigens auch einige besonders leistungsfähige Gegenstellen, die am Firmensitz selbst betrieben werden – normalerweise werden Server nämlich von dem Anbieter nur gemietet.

Die Sicherheitsfunktionen sind für die meisten Anwender vollkommen ausreichend. Cyberghost bietet die wichtige Funktion Kill Switch, der bei einem Verbindungsabbruch automatisch die Verbindung stoppt. Eine No-Logs-Richtlinie wird versprochen und regelmäßig zertifiziert. Wie ExpressVPN gehört Cyberghost zum Unternehmen Kape.

Punkten kann Cyberghost mit relativ niedrigen Preisen und häufigen Sonderangeboten, ab 2,19 Euro pro Monat kostet der Dienst. Bei den teureren Abos ist auch eine feste IP-Adresse verfügbar. Einen Ein-Jahres-Vertrag gibt es bei Cyberghost übrigens nicht, nur Abos für zwei Jahre, einen Monat oder sechs Monate. Für zwei Jahre zahlen Sie 56,94 Euro, also 28,47 Euro pro Jahr. Hinzu kommt aber noch die Mehrwertsteuer am Ende des Bestellvorgangs.

Cyberghost: Hier unser Test

Surfshark – solide Leistung und günstige Preise

Solide Leistung und gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, gut für Streaming-Fans geeignet

Oberfläche von Surfshark auf dem iPhone.

Foundry

Warum wir Surfshark mögen

Bei einem VPN-Dienst sind wohl die Performance und die Anzahl der Standort-Angebote mit die wichtigsten Eigenschaften, sehr große Dienste haben hier einen Vorteil. Surfshark ist neben NordVPN und Cyberghost einer der größten VPN-Anbieter und kann gute Serverleistung und viele Auswahlmöglichkeiten bieten. Aus über 4500 Servern in 100 Ländern können Sie einen Server auswählen.

Die Datensicherheit ist gut, so gibt es einen Kill-Switch und eine No-Log-Politik wird versprochen. Auch sogenannte Multi-Hop-Verbindungen werden unterstützt (Double Hop), dabei wird man über einen zusätzlichen VPN-Server weitergeleitet. Das sorgt für höhere Sicherheit, vermindert aber die Leistung. Die Option „NoBorders“ sucht in eingeschränkten Netzwerken und Ländern gezielt nach Servern, die auch hier funktionieren können. Scam-Nachrichten können Sie mit der App ebenfalls blocken lassen und mit einer „Alternate ID“ (künstlichen Anmeldedaten) ihre Daten schützen. Mit Alternative ID und einer alternativen Telefonnummer gibt es die Möglichkeit, eine anonyme Online-Identität zu erstellen – die Telefonnummer kostet allerdings Aufpreis.

Surfshark ließ ihre No-Logs-Richtlinie 2023 und 2025 von Deloitte überprüfen, weitere Audits gab es durch Securing und die deutsche Firma Cure53. Einige neue Funktionen wie Fast Track, also besonders schnelle Server, stehen allerdings nur Desktop-Anwendern zur Verfügung.

Mit bei Redaktionsschluss 2,49 Euro pro Monat (ohne Mehrwertsteuer) ist der Dienst noch günstig, allerdings gilt der Preis nur für ein Zwei-Jahres-Abo. Ein Jahr inklusive Steuer kostet Sie 60,51 Euro, zwei Jahre 80 Euro. Gut: Eine Beschränkung der Gerätezahl existiert nicht, Sie können den Dienst also auch mit einer großen Familie nutzen.

Surfshark: hier unser Test

ProtonVPN – kostenlos nutzbar und bietet hohe Datensicherheit

Kostenlos nutzbar – eignet sich dann aber nur für Anwender, die mehr Sicherheit und Privatsphäre wünschen

Oberfläche von Proton auf dem iPhone.

Screenshot

Foundry

Warum wir ProtonVPN mögen

Sie suchen einen kostenlosen VPN-Dienst? Das ist gar nicht so einfach und nicht ungefährlich: Viele „kostenlose“ Dienste finanzieren sich nämlich durch Werbung und/oder den Verkauf von Nutzerdaten – was viele Nutzer eines VPN eigentlich gerade vermeiden wollen.

Eine der wenigen empfehlenswerten kostenlosen Ausnahmen ist ProtonVPN. Sie müssen sich allerdings beim Anbieter registrieren und eine E-Mail-Adresse angeben. Der Hersteller Proton aus der Schweiz wirbt mit diesem Angebot offensichtlich sowohl für die kostenpflichtige Variante seines Dienstes als auch für andere Webdienste wie Proton Mail.

Für Netflix und Co. eignet sich dieser Dienst allerdings nicht: Sie sind auf zehn Standorte in den USA, Polen, Rumänien, Schweiz, Singapur, Kanada, Mexiko, Norwegen, Japan und den Niederlanden beschränkt, der Standort wird von der App automatisch ausgewählt! Auch die Performance und der Funktionsumfang sind bei dieser Version beschränkt, die Leistung ist aber für Surfen und Social Media vollkommen ausreichend.

Für zahlende Kunden gibt es zu Preisen ab 47,88 Euro im Jahr (inkl. MwSt.) 120 frei wählbare Server-Standorte und über 15.000 Server, hervorragende Performance und weitere Sicherheitsfunktionen. So erhalten Sie Zugriff auf firmeneigene Server namens Secure Core, die besonders hohe Sicherheitsstandards erfüllen. Unterstützung für Streaming, P2P und das Tor-Netzwerk gibt es ebenso. WireGuard, WireGuard (TCP), IKEv2 und Stealth werden angeboten. Gut: Laut Schweizer Gesetzen müssen keine Daten weitergegeben werden, Anfragen werden von Proton außerdem offengelegt.

Mullvad – sehr sicher und guter Schutz der Privatsphäre

Beste Sicherheit und Privatsphäre, kann auch ohne Registrierung genutzt werden

Oberfläche von Mullvad auf dem iPhone.

Foundry

Warum wir Mullvad mögen

Höchste Ansprüche an Sicherheit und Datenschutz erfüllt Mullvad. Streaming-Dienste wie Netflix sind dagegen weniger im Fokus des schwedischen Unternehmens. (Mullvad bedeutet auf Schwedisch übrigens Maulwurf.)

Eine Besonderheit: Bei der Bezahlung eines VPN-Abos müssen Sie bei den meisten Anbietern Ihre Identität offenlegen. Um dies zu umgehen, können Sie bei Amazon eine Guthabenkarte von Mullvad kaufen und so ihre Privatsphäre wahren. Alternativ sind aber auch die Bezahlung per Kreditkarte, Überweisung und sogar Bargeld in einem Briefumschlag möglich.

Neben einem fast schon obligatorischen Kill-Switch unterstützt das Tool sogar Schutz gegen Entschlüsselung durch Quanten-Computer, Multi-Hop, Split-Tunneling und regelmäßige Audits, die den sicheren Umgang mit Daten bestätigen. Schutz gegen Traffic-Analyse per AI soll zusätzlich die Technologie DAITA gewährleisten. QUIC & LWO Obfuskation sollen ermöglichen, dass der Dienst auch in Ländern funktioniert, wo VPN gesperrt wird.

Nur knapp 700 Server in 50 Ländern werden unterstützt, deutlich weniger als bei der Konkurrenz. Für sicherheitsbewusste Nutzer ist das Angebot aber vollkommen ausreichend. Für Streaming-Fans gibt es aber bessere Angebote.

Rabatte gibt es keine, nur Festpreise: Ein Monat Nutzung kostet 5 Euro, ein volles Jahr 60 Euro – und beides inklusive Steuer.

Hier unser Test

Express VPN – schneller und solider VPN-Dienst

Solide Leistung und guter Funktionsumfang

Oberfläche von ExpressVPN auf dem iPhone.

Screenshot

Foundry

Warum wir ExpressVPN mögen

Zu den großen Anbietern gehört auch der Anbieter ExpressVPN, der neben NordVPN die beste Leistung und Serverauswahl bietet. Aus 105 Ländern können Sie auswählen, besonders hohe Performance und Sicherheit garantiert ein eigenes VPN-Protokoll namens Lightway. Interessant ist der Dienst wohl primär für Streaming-Fans. Laut Tests werden diese Dienste gut unterstützt und auch Netflix lässt sich gut nutzen.

Die Bedienung ist ebenfalls sehr komfortabel möglich, sogar Plattformen wie Apple TV und Chrome werden unterstützt. Schutz vor staatlichen Zugriffen soll der ungewöhnliche Standort garantieren: Der Firmensitz sind die Britischen Jungferninseln. Seit Kurzem wird außerdem eine Post-Quantum-Verschlüsselung geboten, um gegen Quantencomputer geschützt zu sein – auch unter iOS.

Aber auch die Sicherheitsfunktionen sind ohne Tadel, so ist ein Kill-Switch vorhanden und die No-Log-Politik wird regelmäßig überprüft. Mit ab 2,99 pro Monat bei einem Zwei-Jahres-Abo ist der Dienst noch recht günstig, allerdings fehlen bei diesem Angebot einige Zusatzangebote. Die teureren Pakete „Erweitert“ und „Pro“ bieten zusätzlich einen erweiterten Schutz und einige freie Tage eSIM-Nutzung über den Anbieter holiday.com. Ein Jahr kostet inklusive Mehrwertsteuer ab 80,15 Euro, zwei Jahre ab 99,63 Euro. Der niedrige Monatspreis entsteht auch durch viele Zusatzmonate: So gilt der Jahresvertrag für 15 Monate, der Zwei-Jahresvertrag für 28 Monate – hier gibt es gleich vier Zusatzmonate.

Hier geht es zu unserem Test von Express VPN.

ClearVPN – einfach bedienbarer VPN-Dienst für Streaming-Fans

Einfach bedienbarer VPN, der sich besonders an Fans von Streaming-Diensten richtet

Oberfläche von ClearVPN auf dem iPhone.

Screenshot

Foundry

Warum wir ClearVPN mögen

Offensichtlich richtet sich auch ClearVPN an Streaming-Fans: Statt einen Standort auszuwählen, können Sie nämlich hier direkt einen Anbieter wie Netflix USA oder Amazon UK aus einer Liste wählen. Der von den Entwicklern der Software Clean My Mac entwickelte VPN-Dienst legt größten Wert auf einfache Bedienung, so kann er mit einem Tastendruck aktiviert werden.

Bei einer manuellen Auswahl des Standortes standen bei Redaktionsschluss 45 Länder zur Wahl, das ist eher mager. Auch Split Tunneling wird nicht unterstützt.

Gut sind auch die Sicherheitsfunktionen, so stehen die obligatorischen Funktionen Kill-Switch und Malware-Filter zur Verfügung. Der Standort der Firma ist die Ukraine, laut Hersteller werden keinerlei Nutzungsdaten gespeichert.

Mit 45 Euro pro Jahr ist der Preis noch im unteren Bereich.

Hier unser ausführlicher Test

Bitdefender VPN – kostenlos für Nutzer des gleichnamigen Virenscanners

Guter Dienst, der für viele Nutzer des gleichnamigen Virenscanners kostenlos ist

Oberfläche von Bitdefender auf dem iPhone.

Screenshot

Foundry

Warum wir Bitdefender mögen

Der Antivirenscanner von Bitdefender ist bei Antivirenprogrammen seit Jahren die Empfehlung der Macwelt, es gibt aber auch einen VPN-Dienst von der gleichen Firma.

Der Dienst kann auch kostenlos verwendet werden, dann stehen Ihnen allerdings pro Tag nur 200 MB Datenvolumen zur Verfügung und einige der Sicherheitsfunktionen sind nicht nutzbar.

Geboten werden für ab 35 Euro im Jahr über 3000 Server in über hundert Ländern sowie gute Performance. Auch die Sicherheits-Features sind hervorragend: Neben Kill-Switch (der hier Internet-Not-Aus heißt) und Multihop (hier Double-Hop genannt) bietet das Tool verschiedene VPN-Protokolle und Malware-Filter.

Hinweis: Der VPN-Dienst gehört ebenfalls zum Lieferumfang, wenn Sie eine teurere Version des Antivirenscanners Bitdefenders abonniert haben. Bei der Basisversion des Scanners erhalten Sie aber nur 200 MB Datenvolumen. Erst bei den teureren Paketen ist dann eine Version mit unbeschränktem Datenvolumen mit dabei.

Norton Secure VPN – sehr günstiger Dienst

Günstiger VPN, der aber Schwächen beim Funktionsumfang hat.

Oberfläche von Norton auf dem iPhone.

Screenshot

Norton

Warum wir Norton VPN mögen

Der VPN-Dienst von Norton ist vor allem aus Kostengründen interessant: Nutzen Sie einen Virenscanner von Norton, können Sie ihn in den meisten Abos auch kostenlos auf dem iPhone oder iPad nutzen. Die Freischaltung der iOS-App ist dann über Ihren Norton-Account möglich.

Geboten werden in der iOS-Version immerhin 92 Länder, die Performance ist kaum schlechter als bei den Top-Anbietern. Leider kann Norton beim Thema Datenschutz nicht ganz mithalten. So ist der Firmenstandort ist die USA, die nicht gerade als Vorbild beim Datenschutz gilt.

Immerhin bietet die App auf Wunsch ein doppeltes VPN, bei dem Daten über zwei Server umgeleitet werden, und IP-Rotation. Bei dieser Einstellung stieg allerdings auch die Ping-Zeit deutlich – was sogar den Abruf von Webseiten stark ausbremst. Es gibt auch ein eigenes Protokoll namens Mimic, das gegen Blocken von VPNs schützt und sicher vor Quantenangriffen geschützt sein soll. Neben der Standard-Version gibt es die Plus- und Ultimate-Version mit zusätzlichen Diensten wie Dark-Web-Monitoring und Kindersicherung.

Seltsam: Ein Killswitch wird geboten, ist in der App aber erst zu sehen wenn Sie die Protokolle Wireguard oder Mimic auswählen.

Der VPN-Dienst ist ab der Version Standard mit dabei, für ab 20 Euro im ersten Jahr ist der Dienst auch einzeln verfügbar. Das ist ein niedriger Preis, oft gibt es zudem günstige Angebote für Norton Antivirus, etwa im Paket mit Microsoft Office. Beim Kauf über den App Store zahlen Sie deutlich höhere 33 Euro.

Hier unser Test

iCloud Private Relay – Mehr Sicherheit für iCloud-Plus-Nutzer

Oberfläche von iCloud Privat-Relay auf dem iPhone.

Screenshot

Foundry

iCloud-VPN von Apple, das für mehr Sicherheit und Privatsphäre sorgt – aber keinen Standortwechsel bietet

Warum wir iCloud Private Relay mögen

In unserer Übersicht darf auch Apples Dienst iCloud Private Relay nicht fehlen, der sehr stark an einen VPN-Dienst erinnert. Bei teureren Cloud-Verträgen kann dieser Dienst über die Systemeinstellungen aktiviert werden und sorgt dann für mehr Privatsphäre und Sicherheit beim Surfen mit Safari.

Jede Internetanfrage wird dann nämlich über Server von Apple umgeleitet und ihre IP und ihr Standort werden unterdrückt. Ist Ihnen das kostenlose WLAN in Ihrem Café oder Airbnb nicht ganz geheuer, kann Internet Relay sehr nützlich sein.

Der Dienst ist bei allen kostenpflichtigen iCloud+-Paketen mit dabei, kann aber nur auf iPad und iPhone aktiviert werden, nicht auf dem Mac. Auch die Beschränkung auf Safari ist ein echter Nachteil. Der Datenverkehr anderer Apps wird nämlich nicht geschützt.

Die Performance ist dafür hervorragend, so leidet etwa die Latenz nur wenig. Das liegt allerdings auch daran, dass immer ein Server im gleichen Land genutzt wird. Einen Standort in einem fremden Land können Sie damit nicht festlegen, für Streaming oder internationale Einkäufe ist der Dienst deshalb nicht geeignet.

Ein iCloud+-Abo kostet ab 0,99 Euro pro Monat, dafür erhalten Sie 50 GB Speicherplatz, für 2,99 Euro sind es 200 GB.

Übersicht der wichtigsten VPN-Dienste auf dem iPhone

Im App Store finden Sie unzählige VPN-Anbieter. Wir haben für Sie eine Liste der renommierten Anbieter zusammengestellt.

Tipp: Oft ist der Kauf über die Webseite günstiger als über den App Store – vergleichen Sie besser die Preise! Im App Store werden vor allem keine günstigen Zwei-Jahres-Abos angeboten und es gibt keine zusätzliche Laufzeit.

Surfshark Preise

Im App-Store sind die Preise oft höher.


Stephan Wiesend

Kaufberatung und Übersicht der wichtigsten Anbieter

Im App Store finden Sie unzählige VPN-Anbieter. Wir haben für Sie eine Liste der renommierten Anbieter zusammengestellt.

  • Tipp: Oft ist der Kauf über die Webseite günstiger als über den App Store – vergleichen Sie besser die Preise! Im App Store werden auch keine günstigen 2-Jahres-Abos und zusätzliche kostenlose Monate angeboten.
  • Achten Sie auch auf den finalen Abo-Preis: Manche Anbieter nennen auf der Webseite einen Preis mit Mehrwertsteuer, andere ohne Mehrwertsteuer.
  • In den ersten ein oder zwei Jahren sind die Preise oft deutlich niedriger als in den Folgejahren – denn die Abos verlängern sich in der Regel automatisch, und es entfällt der anfängliche Rabatt.
VPN-DienstKosten (niedrigster Angebotspreis über die Webseite inkl. MwSt.)Anbieter ansehenzur App
Cyberghost56,94 Euro für 2 Jahrezu CyberghostiOS-App
Surfshark: hier unser Test60,51 Euro/Jahr (oder zwei Jahre für 80 Euro)zu SurfsharkiOS-App
NordVPN: hier unser Test64,12 Euro/Jahr (oder 112,13 Euro für 2 Jahre)zu NordVPNiOS-App
ClearVPN: hier unser Test45 Euro/Jahrzu ClearVPNiOS-App
Avast52 Euro/Jahrzu AvastiOS-App
Bitdefender35 Euro/Jahrezu BitdefenderiOS-App
Norton20 Euro/Jahrzu NortoniOS-App
Proton : hier unser Test47,88 Euro im Jahr/kostenlose Versionzu ProtoniOS-App
Express VPN hier unser Text80,15 Euro für 1 Jahr + 3 Monate (oder 99,63 Euro für 2 Jahre) zu Express VPNiOS-App
MullvadVPN: hier unser Test60 Euro/Jahrzu Mullvad VPNiOS-App
F-Secure VPN50 Euro/Jahr (oder 90 Euro für 2 Jahre)zu F-Secure VPNiOS-App
mySteganos Online Shield35 Euro/Jahrzu mySteganos Online ShieldiOS-App
Pure VPN: hier unser Test41,55 Euro/Jahrzu Pure VPNiOS-App
Hide.me65,44 Euro/Jahr (oder 83,29 Euro für 2 Jahre)zu Hide.meiOS-App
Vyprvpn41,17 Euro/Jahr (teurere Premium-Version mit Zusatzfunktionen)zu VyprvpniOS-App
VPN Unlimited59,99 US-Dollar/Jahrzu VPN UnlimitediOS-App
IPvanish42 Euro/Jahr (oder 56 Euro für 2 Jahre)zu IPvanishiOS-App
Opera VPN Pro48 Euro/Jahrzu Opera VPN ProiOS-App
PrivadoVPN20 Euro/Jahrzu PrivadoVPNiOS-App

Aktuell bester Preis: iPhone 17

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FAQ


1.

Was ist ein Kill-Switch?

Ein Kill-Switch löst ein wichtiges Sicherheitsproblem: Während des Surfens kann sich eine VPN-Verbindung plötzlich beenden – etwa durch einen Verbindungsfehler. Sie sind dann plötzlich ohne Schutz. Hat die App einen Kill-Switch oder eine „Internet-Not-Aus“-Funktion, wird dann automatisch auch die Internetverbindung beendet. Das verhindert, dass Sie unwissentlich ohne VPN-Verschlüsselung im Netz sind. Dieser Kill-Switch kann auch vor Angriffsmethoden wie Tunnelvision schützen. Fast alle VPN-Dienste in unserer Übersicht bieten diese Funktion, bis auf den Dienst von Norton.
NordVPN bietet sogar Schutz gegen Quanten-Computer

2.

Was passiert beim Multi-Hop?

Für mehr Anonymität soll die Funktion Multi-Hop sorgen, die bei Bitdefender etwa „Doppel-VPN“ heißt. Hier werden VPN-Verbindungen gleich über mehrere Server hergestellt, etwa von Deutschland erst nach Kanada und dann erst in die USA. Das soll es erschweren, eine VPN-Verbindung zu erkennen, und eine Rückverfolgung erschweren. Nachteil: Die Verbindungsgeschwindigkeit wird reduziert.

3.

Was bedeutet Latenz und welche Werte sind gut?

Beim Test einer Internetverbindung misst man üblicherweise nicht nur die Download- und Uploadgeschwindigkeit, sondern auch die Latenz. Diese auch als „Ping“ bezeichnete Performance sollte möglichst klein sein, da es sich hier um die Reaktionsgeschwindigkeit handelt. Bei hoher Latenz dauert es sehr lange, bis eine Gegenstelle reagiert. Das ist hauptsächlich für Gamer wichtig, bei sehr hoher Latenz wird sogar das Aufrufen von Webseiten stark verlangsamt.

4.

Was ist der VPN-Tunnel?

Ein VPN-Tunnel ist eine verschlüsselte Verbindung zwischen Ihrem Gerät und einem VPN-Server, durch die alle Daten sicher übertragen werden – „wie durch einen Tunnel“. Dadurch werden deine Online-Aktivitäten geschützt und eine IP-Adresse wird verschleiert. Dritte – etwa Netflix oder auch ein Hacker – können die Daten schwerer mitlesen und auch den Standort nicht erkennen.

5.

Was bedeutet Quantensicherheit?

Ein neues Schlagwort bei Verschlüsselungstechnologien ist Quantensicherheit. Dabei geht es darum, dass kommende Quantencomputer vermutlich heute noch sicher verschlüsselte Daten entschlüsseln können. Das Problem: Sammelt jemand heute sensible Daten, kann er sie heute noch nicht entschlüsseln. In wenigen Jahren könnte aber ein Quantencomputer sie vielleicht in wenigen Minuten entschlüsseln. Auch per VPN geschützte Daten sind davon betroffen.

Aus diesem Grunde führt man bereits heute Verschlüsselungsalgorithmen ein, die durch Quantencomputer nicht zu knacken sein sollen. Geboten wird dies etwa von NordVPN, ExpressVPN und Mullvad.

6.

Sind VPNs auf dem iPhone wirklich sicher?

In Fachkreisen wird die Sicherheit von VPN auf dem iPhone gelegentlich kritisiert. Eine Einschränkung von iOS lässt sich dabei nicht leugnen: Apple gibt App-Entwicklern nur eine begrenzte Kontrolle über Systemfunktionen. Gleichzeitig schränkt Apple damit aber auch die Schutzfunktionen von Sicherheits-Apps ein. Und das betrifft letztlich auch VPN-Apps wie NordVPN. Einige Apple-Dienste ignorieren eine VPN-Verschlüsselung sogar und verbinden sich direkt mit Apple-Servern.

Apple hat aber viele alte Kritikpunkte behoben: Vor iOS 14 wurden etwa nach der Aktivierung einer VPN-Verbindung unter iOS nur neue Netzwerkverbindungen per VPN verschlüsselt. Bestand vor der Aktivierung von VPN bereits eine Internetverbindung, war diese ungeschützt. Mit iOS 26, iPadOS 26 und macOS 26 wird zudem Quantensicherheit möglich (siehe oben), das Schlüsselwechsel mit ML-KEM unterstützt werden.

7.

Wie installiere ich einen VPN-Dienst?

Bei vielen VPN-Diensten ist die Nutzung auf Mac und iPhone im Abo enthalten, die jeweilige iOS-App gibt es im App Store. Ein VPN-Dienst wird unter iOS fast wie jede andere App installiert, seine eigentliche Aufgabe ist der Verbindungsaufbau mit einem VPN-Dienst und die Konfiguration der Verbindung.

Das Besondere daran: Beim ersten Start wird ein sogenanntes Profil installiert. Das sind Befehle, mit denen der VPN-Dienst eingerichtet wird. Deshalb fragt das System per Pop-up, ob Sie der Installation zustimmen. Später können Sie diesen Dienst über die App ein- und ausschalten – fast wie WLAN oder Mobilfunk. Eine aktive VPN-Verbindung erkennen Sie über ein VPN-Symbol neben dem WLAN‑ und Mobilfunk-Symbol. Es ist aus Platzgründen aber meist nur bei Aufruf des Kontrollzentrums zu sehen.

Angebot: CyberghostVPN ab 2,19 Euro/Monat

Fazit

Ein VPN wie NordVPN oder das günstige Norton VPN ist für viele Anwender sinnvoll: Das kostenlose WLAN im Café wird per VPN deutlich sicherer und der Dienst kann für Sie neben Datendieben auch Werbung und Spam herausfiltern. Ein iPhone mit aktiviertem VPN ist in jedem Fall sicherer als ohne.

Auch Geoblocking ist dank virtuellem Standort kein Problem mehr. Es gibt ja nicht nur Netflix: Auch manche US-Zeitung oder TV-Sendung werden erst nach einem Standortwechsel zugänglich. Bei der Wahl des VPN-Dienstes sollten Sie aber lieber einen seriösen Anbieter wählen. Mit einem „kostenlosen“ VPN haben schon viele Anwender schlechte Erfahrungen gemacht.

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iOS 27: Diese Features hat Apple noch nicht angekündigt

Auf der WWDC 2026 hat Apple zwar iOS 27 und seine wesentlichen Funktionen vorgestellt, doch in der Gerüchteküche rumorte es bereits vor, aber auch nach der WWDC-Keynote. Insbesondere der gut vernetzte Bloomberg-Journalist Mark Gurman berichtete regelmäßig über iOS-Features, von denen Apple selbst nicht gesprochen hat und die auch in den Beta-Versionen noch nicht zu sehen sind.

Grundsätzlich ist das nicht ungewöhnlich: Manche Funktionen hält Apple bis zum Schluss zurück, um nicht zu viel zu verraten. Ein klares Beispiel ist dieses Jahr das faltbare iPhone Ultra, das Apple angeblich zusammen mit dem iPhone 18 Pro und Pro Max vorstellen soll: Das neue Format benötigt zweifelsohne Anpassungen an iOS, die bisher aber nicht an der Oberfläche zu sehen sind. Lediglich einige versteckte Textschnipsel deuten auf ein etwaiges faltbares iPhone hin.

Wir zeigen, über welche Features Apple noch nicht geredet hat, die mit iOS 27 im September oder vielleicht sogar noch später, mit iOS 27.1 oder 27.2 kommen könnten.

iPhone 17 Pro Max rear camera system

Foundry

Anpassbare Kameraoberfläche

Während sich die allermeisten iPhone-Besitzer mit der normalen Kamera-App zufrieden geben – auch nach der Überarbeitung in iOS 26 vergangenes Jahr –, wünschen sich Hobbyfotografen, die mehr aus der iPhone-Kamera herausholen möchten, schon lange mehr Anpassbarkeit. Im Mai berichtete Gurman, dass Apple genau das in iOS 27 einführen wolle: einen erweiterten Modus, in dem Sie die verschiedenen Bedienelemente selbst festlegen können.

Noch ist von den Neuerungen allerdings nichts zu sehen. Möglicherweise hebt sie sich Apple für die iPhone-Keynote auf, da es sich nicht um eine Funktion handelt, die in erster Linie Endverbraucher anspricht und nicht Entwickler auf der WWDC.

Erweiterung von Apple Health

Anfang Juni, kurz vor der WWDC 2026, schrieb Gurman, dass Apple Health eine Reihe von KI-Funktionen erhalten würde, die ursprünglich für das Projekt „Mulberry“ gedacht waren. Da nichts davon bei der WWDC angekündigt worden und auch in der Beta von iOS 27 zu sehen ist, geht Gurman davon aus, dass die Neuerungen erst in einem späteren Update erscheinen. Uns würde es nicht wundern, wenn Apple eine so wichtige Neuerung ganz auf iOS 28 verschiebt.

Split-Screen für iPhone Ultra

Die wohl offensichtlichste Lücke haben wir bereits eingangs erwähnt: Mit dem Erscheinen des iPhone Ultra im September – zumindest haben sich die Anzeichen inzwischen so sehr verdichtet, dass es unwahrscheinlich ist, dass es doch nicht kommt – benötigt iOS einen Split-Screen-Modus, um von dem zusätzlichen Bildschirmplatz Gebrauch machen zu können. Selbiges gilt für andere Funktionen, die von der neuen Hardware abhängen. Spätestens zur Veröffentlichung des iPhone Ultra müssen diese Funktionen da sein, also Mitte September.

Zusätzliche Chatbots für Siri

Und zu guter Letzt wäre da noch eine Funktion, die streng genommen existiert, allerdings ohne die entsprechenden Optionen: Ebenfalls Anfang Juni hat Gurman behauptet, dass Siri sich mit mehr Chatbots als nur ChatGPT verstehen würde. Apple habe angeblich schon mit Gemini und Claude experimentiert. Doch auch in der Beta von iOS 27 ist nichts davon zu sehen, obwohl es sich um eine Funktion handelt, die definitiv getestet werden sollte, bevor sie der Öffentlichkeit freigegeben wird.

Wir haben Zweifel daran, dass zusätzliche Chatbots für Siri bereits zur Erstveröffentlichung von iOS 27 im September erscheinen, geben die Hoffnung aber nicht auf. Wahrscheinlicher ist für uns eine Veröffentlichung später im Herbst.

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iPhones werden teuer: Ich bezahle für einen Trend, dem ich nicht folge

Nach drei Jahren mit dem iPhone 15 denke ich mal wieder über eine Neuanschaffung nach. Derzeit ist das iPhone 18 Pro mein Favorit, zumindest, wenn sich die Gerüchte über „Dark Cherry“ bewahrheiten sollten. Überzeugend finde ich nun endlich den Zoom, auch wenn sich Apple mit einem Trick behilft, um ihn auf achtfach zu erhöhen. Vor drei Jahren war mir das iPhone 15 Pro den Aufpreis nicht wert, aber damals ahnte ich auch nicht, dass mir ein Jahr später etwas Wesentliches fehlen würde: Apple Intelligence.

Wobei, ist die so wesentlich? Dazu komme ich später noch, erst einmal muss ich die Nachrichten darüber verdauen, dass das iPhone 18 Pro wesentlich teurer werden könnte als seine Vorgänger. Bei einem Einstiegspreis von 1.599 Euro hört der Spaß auf. Noch ist aber nicht klar, um welchen Betrag Apple die Preise erhöht. Eventuell gelingt es dem Unternehmen, einige der Lieferanten so zu drücken, dass sich der Preis von derzeit 1.299 Euro für das 256-GB-Modell halten lässt. Das ist immer noch ein Batzen Geld. Ich werde mal abwarten, bis die Preise im Handel ein wenig sinken, dann steht vermutlich schon bald das reguläre 18er an, das mir aus heutiger Sicht wenig attraktiv erscheint. 

Die Gründe für die gestiegenen Preise für SSD und gemeinsamen Arbeitsspeicher sind bekannt: der Boom der künstlichen Intelligenz. Die Produktion wird sich irgendwann der Nachfrage anpassen, das kann aber noch dauern und kommt für Apple-Geräte der Jahrgänge 2026 und 2027 vermutlich zu spät. Eher noch platzt die KI-Blase, darauf würde ich aber nicht spekulieren und schon gleich gar nicht hoffen.

Dafür, dass der KI-Boom wie ein zu früh aus dem Ofen geholtes Soufflé in sich zusammenfallen könnte, gibt es Hinweise, erklärte in dieser Woche der Experte und KI-Kritiker Ed Zitron den Kollegen von Macrumors im Interview.

Kurz gefasst: Die wahren Kosten von AI seien nicht diejenigen, die OpenAI und Anthropic, welche den Löwenanteil des Marktes für sich beanspruchen, von ihren Kunden einnehmen. Erfolgreich können sich die Unternehmen nur darstellen, weil ihr Aktienkurs in berauschende Höhen gestiegen ist. Wenn aber die Anleger dahinterkommen, dass KI-Unternehmen vor allem Verluste anhäufen und neu gebaute Rechenzentren plötzlich ohne Mieter dastehen, platzt die Blase. Sprich: Es ist so viel Geld im Markt, getrieben von bloßer Hoffnung auf Profite, die niemals kommen werden. 

Apple hingegen habe es mit seiner Apple Intelligence sogar geschafft, die Leute gegen KI aufzubringen. Nichts funktioniert, wie es sollte, Siri werde immer schlechter anstatt besser, der Eindruck entstehe, Apple hinke dem Trend hinterher. Nur, welchem Trend? Apple halte sich klugerweise aus der Investitionsblase heraus und verspreche mit seiner KI mittlerweile nicht mehr so viel. So könne Apple den Kollaps der KI gelassen von der Seitenlinie betrachten und nichts dagegen unternehmen. Womöglich sich stattdessen darauf konzentrieren, die Vision Pro mithilfe von Miniaturisierung endlich zu einem unverzichtbaren und beinahe unsichtbaren Gerät weiterzuentwickeln.

Ob Zitrons Prognosen je eintreffen, sei dahingestellt. Wenn Blasen geräuschvoll platzen, betrifft das aber nicht nur einzelne, die auf das falsche Pferd gesetzt haben. Leidvoll erinnern wir uns noch an die Dotcom-Blase Anfang der 2000er oder die von faulen Hauskrediten ausgelöste Weltwirtschaftskrise keine zehn Jahre später. Da wird der Benefit, dass aufgrund des massiven Überangebots von Speicherchips und Rechenkapazitäten die Preise für Macs, iPads und iPhone wieder unter das Vor-KI-Niveau fallen, schnell ein relativer.

Also bezahle ich im Herbst, zähneknirschend, für einen Trend, dem ich nicht folge. Zumindest nicht stur und blind, wie es bei anderen offenbar ist. Klar, auch ich nutze KI für Recherchen, Textkorrekturen oder Zusammenfassungen. Letzteres beherrschen die LLMs recht gut, den Ergebnissen von KI-Suchen muss man aber stets skeptisch gegenüberstehen.

Und Wissen über das Wesen der Werkzeuge hilft auch dabei, unsinnig Tokens zu verschwenden, die letztendlich Energie und Wasser kosten und somit zulasten der Allgemeinheit gehen. Keine KI hat ein Gedächtnis, auch wenn Chatbots das so erscheinen lassen. Nur wird stets der komplette Text eines Chats an den Server übertragen, alle Fragen, alle Antworten. Je länger man sich also mit ChatGPT oder demnächst der neuen Siri zu einem bestimmten Thema unterhält, umso teurer wird die Konversation, während der Erkenntnisgewinn aus neuen Antworten stetig gegen Null geht. 

Auch ein ziemlicher Unfug, aber derzeit im Trend: Nachdem die EZB angekündigt hatte, die Euroscheine zu überarbeiten und einige Vorschläge bereitstellte, machen sich die Leute einen Spaß daraus, mithilfe von KI ihre eigenen Scheine zu „designen“. Was das wieder an Tokens für Rechenzentren kostet! Wenigstens dürfte es sich hier um einen kurzfristigen Trend handeln, der ebenso schnell wieder verschwunden ist wie Sommerlochtiere am Ende ihrer Saison.

Ich setze Apple Intelligence dosiert ein, am meisten sogar die Funktionen, die Apple nicht unter diesem Marketing-Begriff subsumiert. Die virtuellen Session-Musiker in Garageband und Logic Pro etwa, die als das gute, alte „Machine Learning“ durchgehen. KI hat auch für mich konkreten Nutzen, aber ich muss nicht jeden Trend mitmachen, wenn er unsinnig ist.

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Das iPhone 18 könnte das Schicksal vom iPhone 12 ereilen

Gestern hat Apple die Ergebnisse des vergangenen dritten Quartals 2026 vorgestellt und auf der Bilanzkonferenz weitere Einblicke in die kommenden Monate geteilt. Statt des schmallippigen Mottos „Wir reden nicht über künftige Produkte“ hat Tim Cook schon mal gewarnt, dass Apple wieder mal mit einer gestiegenen Nachfrage nach iPhones zu kämpfen haben wird.

Ich will noch einmal betonen, dass es nicht das Problem mit den Zulieferern oder anderen Partnern ist. Wir erleben einen unglaublich starken Mac- und iPhone-Produktzyklus, was eine Nachfrage weit über unseren Erwartungen geschaffen hat.

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Das ist nicht das erste Mal, dass Tim Cook und Apples Finanzoffiziere eine ähnliche Wortwahl nutzen. Im ersten Quartal 2021, gleich nach dem Start des iPhone 12 und Mini, haben Luca Maestri und Tim Cook ausverkaufte iPhones 12 Pro erklärt: Die ersten 5G-Smartphones von Apple erzeugten einen Boom in China. Auch anderswo auf der Welt waren neue iPhones von Apple stark nachgefragt, weshalb der Hersteller das neue Jahr mit niedrigeren Beständen an Smartphones eröffnen musste.

Die Folgen davon haben wir dokumentiert: Viele Apple-Produkte waren vor Weihnachten 2020 ausverkauft, bei Drittanbietern waren die Bestände leer, bei Apple musste man auf einige Geräte, darunter das iPhone 12 Pro, einige Wochen warten.

Das iPhone 17 verkauft sich wohl auch im Sommer, neun Monate nach seiner Vorstellung, gut. Schlägt das iPhone 18 Pro in die gleiche Kerbe, ist Apple mit zwei Problemen konfrontiert, die einander noch verstärken. Zum einen ist die Nachfrage nach seinen neuen Smartphones groß, sodass das Unternehmen größere Mengen davon mindestens bis Dezember produzieren muss. Zum anderen ist der Chip-Markt quasi leergekauft; Cupertino kann nicht auf andere Hersteller zugreifen, um größere Mengen von Komponenten zu bestellen.

Wenn sich also der aktuelle Trend weiter fortsetzt, werden wir im Herbst wieder ausverkaufte Bestände des iPhone 18 Pro beobachten, trotz der gestiegenen Preise.

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ESR Flicklock: 22 Euro investiert – und die Airpods sind nicht mehr für die Katz’

Wo sind die Airpods (Pro) am besten aufgehoben, wenn nicht in den Ohren? Natürlich im Ladecase, das die Ohrhörer mit frischer Energie versorgt, wenn man es aufgeladen hatte. Wo ist das Ladecase am besten aufgehoben, wenn Airpods drinstecken? Überall dort, wo die Katze nicht hinkommt. 

Ist mir vor einiger Zeit mal passiert: Die Airpods lagen in ihrer Ladeschachtel auf einem Sideboard, auf das der Kater mit einem Sprung leicht heraufkam. Und sich darüber freute, dass Herrchen etwas zum Spielen hingelegt hatte, was man mit der Pfote von der Kommode herunterfegen konnte und das sich auf dem Boden dann auch noch in drei Teile aufspaltete: zwei Ohrhörer und ein Case.

Flicklock Case von ESR

Nach ein wenig Herumgeschubse über den Holzboden verlor das Tier dann aber bald das Interesse – und ich die „Wo ist?“- Verbindung ausgerechnet zu dem Hörer, der außer Sichtweite geraten war. Anscheinend war er nicht ausreichend geladen, um sich mit einem Piepton bemerkbar zu machen. Gut, dann eben mit dem Besen unter dem Tisch und der Sitzbank gekehrt, da tauchte er wieder auf, der rechte Ohrhörer.

Das Problem mit der Ladeschachtel der Airpods: Sie geht beim Sturz auf den Boden immer auf, der Impuls schleudert die Ohrhörer auch ohne feline Mithilfe munter durch die Gegend. Was im Wohnzimmer nicht wirklich ein Problem sein sollte, ist natürlich eines im öffentlichen Raum. Nicht auszudenken, wenn der Airpod auf die Straße kullert oder in den Gully.

Das Flicklock-Case von ESR löst mir jetzt dieses Problem, für gerade einmal 22 Euro – weit günstiger, als ein Ersatzhörer kommen würde. Klingt erst einmal absurd, warum sollte man für eine Hülle noch eine weitere Schutzhülle benötigen? Eben exakt aus dem Grund: Die Flicklock von ESR bleibt beim Aufprall auf dem Boden geschlossen.

Möglich machen das Magnete, die sich mit dem Verschieben eines Riegels lösen und die in die Flicklock-Hülle eingepasste Airpods-Ladeschachtel aufschnappen lassen. Eine 100-prozentige Sicherheit bekommt man damit zwar nicht, aber wenn man die Überhülle gut zudrückt und darauf achtet, dass der Riegel eingerastet ist, hält sie den meisten Stürzen stand. 

So ergibt auch das Zubehör Sinn: ein Karabinerhaken, den man etwa in eine Gürtelschlaufe einhängen könnte. Wenn dann beim Lösen des Hakens die Hülle aus Hüfte zu Boden fällt, passiert nicht viel. Und selbst in die Hülle gepackt, kann die Ladeschachtel der Airpods noch per Magsafe aufgeladen werden.

Die Flicklocks gibt es für alle Airpods und Airpods Pro, in bis zu acht verschiedenen Farben. Das ist noch so eine Einschränkung der Airpods-Schachtel, welche das Flicklock gewissermaßen im Vorbeigehen löst: Es muss ja nicht immer alles weiß sein.

ESR Flicklock auf Kommode
Katzen können einer solchen versuchsanordnung nicht widerstehen. Ein gut verschlossenes Flicklock übersteht jedoch den Sturz.

Macwelt

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Apple Watch 11 mit 100 Euro Rabatt bei Amazon: Bestseller sinkt auf neuen Tiefstpreis

-21 %

Bestseller Apple Watch 11 mit 46 Millimetern zum Tiefstpreis

Nur 379 Euro statt 479 Euro UVP

Smartwatches können Trainingseinheiten, Schlaf und wichtige Gesundheitswerte erfassen. Im Zusammenspiel mit einem iPhone können Sie außerdem Nachrichten, Anrufe, Musik und Mitteilungen direkt am Handgelenk verwalten.

Die Apple Watch Series 11 mit GPS, 46-Millimeter-Aluminiumgehäuse in Space Grau und schwarzem Sportarmband in Größe M/L kostet bei Amazon aktuell nur 379 Euro. Gegenüber der UVP von 479 Euro sparen Sie 100 Euro beziehungsweise 21 Prozent.

Dabei handelt es sich um den bisherigen Tiefstpreis, der zuletzt Ende April beziehungsweise Anfang Mai erreicht wurde. Dazwischen stieg der Preis wieder auf etwa 430 bis 450 Euro. Das Angebot trägt die Kennzeichnung “Amazons Tipp”, wurde im vergangenen Monat mehr als 2.000 Mal gekauft und erreicht bei 1.780 Bewertungen durchschnittlich 4,7 von 5 Sternen. Die Series 11 ist zudem Bestseller Nummer 1 bei Amazon (in der 42-Millimeter-Version).

Was die Apple Watch Series 11 zu bieten hat

Die smarte Uhr besitzt ein 46 Millimeter großes, 9,7 Millimeter dünnes Aluminiumgehäuse und wiegt als GPS-Version 37,8 Gramm. Das Always-On-Retina-Display erreicht bis zu 2.000 Nits und kann in dunkler Umgebung auf 1 Nit herunterregeln. Das Ion-X-Frontglas soll doppelt so kratzfest sein wie bei der Series 10.

Im Inneren arbeitet der S10-Chip mit 64 GB Speicher. Zur Bedienung stehen die Digital Crown, eine Seitentaste sowie Doppeltipp- und Drehgesten bereit. Hinzu kommen Mikrofon, Lautsprecher, Siri, Apple Pay, Bluetooth 5.3 sowie WLAN im 2,4- und 5-GHz-Bereich.

Ein Schwerpunkt liegt auf den Gesundheitsfunktionen. Die Series 11 bietet unter anderem EKG, Blutsauerstoffmessung, Herzfrequenz- und Zyklus-Tracking sowie Hinweise auf Schlafapnoe, unregelmäßigen Herzrhythmus und möglichen Bluthochdruck. Der Schlafindex fasst die Schlafqualität zusammen, während die Vitalzeichen-App wichtige nachts erfasste Daten übersichtlich darstellt.

Für Sport und Fitness stehen zahlreiche Trainingsarten, Herzfrequenz-Zonen, Trainingsbelastung und eine Pacer-Funktion zur Verfügung. GPS, Kompass, Höhenmesser, Tiefenmesser und Wassertemperatursensor ergänzen die Ausstattung. Käufer erhalten außerdem drei Monate Apple Fitness+ kostenlos.

Die Akkulaufzeit beträgt laut Apple bis zu 24 Stunden bei normaler Nutzung und bis zu 38 Stunden im Stromsparmodus. Nach etwa 45 Minuten soll der Akku zu 80 Prozent geladen sein. 15 Minuten Ladezeit reichen für bis zu 8 Stunden Nutzung, 5 Minuten für bis zu 8 Stunden Schlaftracking.

Die Smartwatch ist bis 50 Meter wassergeschützt und nach IP6X staubgeschützt. Zu den Sicherheitsfunktionen gehören Notruf SOS, internationale Notrufe, Sturz- und Unfallerkennung sowie die Wegbegleitung. Bei einem erkannten schweren Unfall kann die Uhr automatisch Hilfe rufen und Notfallkontakte informieren.

Da es sich um die GPS-Version handelt, benötigt die Apple Watch unterwegs ein gekoppeltes iPhone. Die in den allgemeinen technischen Daten genannten 5G- und LTE-Funktionen gelten nur für die separat erhältliche Cellular-Version.

Warum sich das Angebot lohnt

Nutzer loben in den Rezensionen vor allem die Verarbeitung, das schlanke Design, das Display und die Funktionalität. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis und die Messfunktionen werden häufig positiv bewertet. Gemischte Meinungen gibt es allerdings zur Akkulaufzeit und zur Genauigkeit einzelner Messwerte.

In unserem Test überzeugen uns tatsächlich die längere Akkulaufzeit, die Bluthochdruckschätzung, das kratzfestere Display und die neuen Gesten. Gleichzeitig sind die Unterschiede zur Series 9 und Series 10 gering, da viele Funktionen auch dort per Software-Update verfügbar sind.

Für Besitzer einer Series 10 lohnt sich der Wechsel daher kaum. Interessanter ist die Series 11 für Neueinsteiger und Nutzer einer Series 8 oder eines noch älteren Modells. Zum aktuellen Tiefstpreis von 379 Euro ist sie innerhalb des Apple-Watch-Angebots eine gute Wahl.

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Mac-Nutzer aufgepasst: BenQ-Monitor mit 32 Zoll und 4K sinkt massiv im Preis bei Amazon

-7 %

BenQ-Monitor mit 4K für Ihren Mac wieder deutlich günstiger

Nur 849 Euro statt sonst 912,99 Euro

Große 4K-Monitore bieten ausreichend Arbeitsfläche für Bildbearbeitung, Videoschnitt, umfangreiche Tabellen oder mehrere gleichzeitig geöffnete Fenster. Besonders praktisch sind Modelle, die etwa ein Macbook über ein einzelnes Kabel mit Bild, Daten und Strom versorgen können.

Der BenQ PD3225U kostet bei Amazon aktuell nur 849 Euro statt der üblichen 912,99 Euro. Das entspricht einer Ersparnis von 7 Prozent. Zuletzt wurden mindestens 869 Euro verlangt, im Durchschnitt liegt der Preis ungefähr auf Höhe des Statt-Preises. Das aktuelle Angebot ist daher besonders attraktiv. Der Händler führt den Monitor zudem als “Amazons Tipp”.

Was der BenQ PD3225U zu bieten hat

Der 32 Zoll große LCD-Monitor löst mit 3.840 x 2.160 Pixeln im Seitenverhältnis 16:9 auf. Die Bildwiederholrate beträgt 60 Hertz, die Reaktionszeit 6 Millisekunden. Damit richtet sich das Modell vor allem an Foto- und Videobearbeiter sowie produktive Mac-Nutzer und weniger an Spieler, die eine besonders hohe Bildrate erwarten. Freesync wird dennoch unterstützt.

BenQ setzt auf IPS-Black-Technologie mit einem Kontrastverhältnis von 2.000:1. Der Betrachtungswinkel liegt bei 178 Grad. AQColor-Technologie, HDR sowie die Unterstützung von Display P3, DCI-P3, sRGB und Rec.709 sollen eine präzise Farbdarstellung ermöglichen. Der Monitor ist bereits ab Werk kalibriert und deckt laut Produktangaben 99 Prozent des angegebenen Farbraums ab.

Über Thunderbolt 3 können Sie Bild, Video, Daten und bis zu 85 Watt Ladeleistung über ein einziges Kabel übertragen. Die Bandbreite liegt bei bis zu 40 Gbit/s. Per Daisy-Chain können bis zu zwei 4K-UHD-Monitore miteinander verbunden werden.

Zur weiteren Ausstattung gehören zwei HDMI-Anschlüsse, ein Displayport, ein Thunderbolt-3-Anschluss sowie ein USB-Hub mit drei USB-3.0-Anschlüssen. Amazon nennt insgesamt vier USB-Ausgänge. Unterstützt werden außerdem USB-C, USB-B, USB 3.2 Gen 2, Kopfhörer, der mitgelieferte Hotkey Puck G2 und eine KVM-Funktion. Letztere erlaubt es, mehrere angeschlossene Computer mit derselben Tastatur und Maus zu bedienen.

Das Modell misst 27,3 x 71,5 x 47,8 Zentimeter und wiegt 14,2 Kilogramm. Der Standfuß lässt sich hoch positionieren, sodass der Bildschirm oberhalb eines aufgeklappten Notebooks stehen kann.

Kompatibel ist der Monitor mit Macs sowie Geräten, die Thunderbolt 3, Displayport, HDMI oder USB-C unterstützen.

Warum sich das Angebot lohnt

Mit durchschnittlich 4,3 von 5 Sternen aus knapp über 60 Bewertungen wird der BenQ PD3225U überwiegend positiv beurteilt. Nutzer loben vor allem die Bildqualität, die große Arbeitsfläche und die Zusammenarbeit mit Macbook Pro und Mac Mini. Besonders häufig wird das Modell für Videoschnitt, Farbkorrektur, Präsentationen, Designarbeiten und Programmierung empfohlen.

Kritik gibt es an den integrierten Lautsprechern, deren Klang ein Käufer als deutlich schlechter als bei einem 27-Zoll-iMac beschreibt. Ein anderer Kunde berichtet von einer ungewöhnlich langsamen Ladegeschwindigkeit seines Macs, vermutet jedoch einen Defekt.

Wer einen schnellen Gaming-Monitor, besonders gute Lautsprecher oder ein kompakteres Modell sucht, sollte Alternativen prüfen. Für Mac-Nutzer sowie Foto- und Videobearbeiter, die viel Arbeitsfläche, eine präzise Farbdarstellung und eine Ein-Kabel-Verbindung benötigen, ist der BenQ PD3225U zum aktuellen Preis von 849 Euro dagegen interessant.

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So wird Ihr iPhone zur Wärmebildkamera: Beliebtes Zubehör sinkt auf neuen Amazon-Tiefstpreis

-18 %

Wärmebildkamera fürs iPhone zum Tiefstpreis

Nur 284,99 Euro statt 349 Euro UVP

Das iPhone ist für viele längst mehr als nur Smartphone, Kamera und Kommunikationsgerät. Mit passendem Zubehör lässt es sich auch als Mess- und Diagnosewerkzeug einsetzen, etwa um Wärmeverluste am Haus, auffällige Temperaturen an elektrischen Bauteilen oder Probleme an Heizungs- und Lüftungsanlagen sichtbar zu machen.

Eines dieser Zubehörteile ist etwa die Topdon Wärmebildkamera TC001 Max. Sie wird per USB-C mit einem kompatiblen iPhone oder iPad verbunden. Aktuell ist sie im Angebot bei Amazon für nur 284,99 Euro gelistet. Die UVP liegt bei 349 Euro, daraus ergibt sich eine Ersparnis von 18 Prozent. Zuletzt war sie im Deal für rund 5 Euro mehr, nun können Sie also noch einmal etwas sparen – denn dies ist der neue Tiefstpreis. Das Modell kommt derzeit auf 4,8 von 5 Sternen bei knapp über 40 Bewertungen.

Was die Wärmebildkamera TC001 Max zu bieten hat

Die Topdon TC001 Max ist eine kompakte Dual-Objektiv-Wärmebildkamera. Sie kombiniert eine 1,5-Megapixel-Sichtlichtkamera mit einer Infrarotkamera, die laut Hersteller per TISR-Bildverbesserung eine Darstellung mit 512 x 384 Pixeln erreicht. Die ursprüngliche IR-Auflösung wird dabei von 256 x 192 auf 512 x 384 hochgerechnet, um mehr Details, klarere Konturen und besser erkennbare Temperaturunterschiede zu liefern.

Die Kamera besitzt einen USB-C-Anschluss. Als kompatible Geräte werden explizit die iPhone-15-, iPhone-16- und iPhone-17-Serien sowie iPad Air und iPad Pro genannt. Im Lieferumfang ist aber auch ein USB-C-auf-Lightning-Adapter enthalten, womit das Gadget auch mit älteren iPhones kompatibel sein sollte (das sollten Sie aber noch einmal überprüfen). Wichtig für Mac-Nutzer: Mit Mac-Geräten ist die Kamera laut Hersteller nicht kompatibel.

Die TC001 Max kann etwa helfen, Kältebrücken, schlecht gedämmte Bereiche, Wärmeverluste an Fenstern oder Türen, auffällige Erwärmung an elektrischen Komponenten oder Temperaturunterschiede an Heizungs- und Lüftungssystemen zu erkennen. Auch für Fahrzeugdiagnose, Lecksuche, PCB-Reparaturen und elektrische Prüfungen wird sie vom Hersteller genannt.

Zur Darstellung stehen fünf Modi bereit: Wärmebild, Thermische Fusion, Konturenfusion, sichtbares Licht und Bild-in-Bild. Gerade die Fusion aus sichtbarem Bild und Wärmebild kann nützlich sein, wenn Sie am iPhone nicht nur Temperaturbereiche sehen, sondern diese auch räumlich genauer einordnen möchten.

Die Bildfrequenz liegt bei 25 Hertz, die thermische Empfindlichkeit bei ≤40 mK. Das soll für flüssigere Wärmebilder und eine feinere Erkennung kleiner Temperaturunterschiede sorgen. Unterstützt werden außerdem Foto- und Videoaufnahmen, Bildrotation, 3D-Analysen, sekundäre Bildauswertungen sowie eine kontinuierliche Temperaturüberwachung über Kurvendiagramme.

Der Temperaturbereich reicht von -20 Grad Celsius bis +550 Grad Celsius. Die Temperaturauflösung beträgt 0,1 Grad Celsius, die angegebene Messabweichung liegt bei ±2 Grad Celsius. Dazu kommen 10 Farbpaletten, drei Analysemodi für Punkt, Linie und Fläche sowie frei definierbare Temperaturgrenzen mit visuellen und akustischen Alarmen.

Die Kamera besitzt ein 50-Grad-Weitwinkelobjektiv und unterstützt die Anpassung von Emissionsgrad und Messentfernung. Laut Hersteller können Temperaturunterschiede aus bis zu 5 Metern Entfernung erfasst werden. Zusätzlich gibt es Dual-Light-Fusion, Infrarot-Zoom und flexible Bildanpassungen.

Ein eigener Akku ist nicht verbaut und auch nicht nötig. Die TC001 Max wird über das angeschlossene Gerät mit Strom versorgt. Die Leistungsaufnahme liegt bei 0,38 Watt, laut Hersteller sind damit bis zu 10 Stunden Dauerbetrieb möglich. Das macht die Kamera besonders kompakt, bedeutet aber auch: Ohne kompatibles iPhone oder iPad funktioniert sie nicht eigenständig. Übrigens: Die Kamera ist auch mit Android- und Windows‑Geräten kompatibel.

Warum sich das Angebot lohnt

Statt ein separates Wärmebildgerät mit eigenem Display zu kaufen, nutzen Sie das iPhone oder iPad als Bildschirm und Bedienoberfläche. Das ist besonders für Eigenheim-Checks, technische Fehlersuche, Heizungs- und Lüftungsthemen oder elektrische Prüfungen interessant.

Die bisherigen Nutzermeinungen fallen überwiegend positiv aus. Käufer loben vor allem die Genauigkeit der Temperaturmessung, die scharfen Wärmebilder und die einfache Nutzung. Auch die App wird positiv erwähnt.

Beachten Sie aber, dass es bisher nur 37 Rezensionen gibt, die die Kamera bewerten. Außerdem ist die fehlende Mac-Kompatibilität ein wichtiger Punkt: Wer die Kamera am Macbook oder iMac einsetzen möchte, sollte sie nicht kaufen. Wer dagegen ein kompatibles iPhone oder iPad nutzt und eine kompakte Wärmebildlösung sucht, bekommt hier ein praktisches Gadget zum Tiefstpreis.

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Spät auf der Party, aber bei KI macht Apple alles richtig

Hat sich Apple in den vergangenen Jahren zu sehr auf KI konzentriert – oder nicht genug? Das hängt davon ab, wen man fragt. Einerseits ist das Thema ein Modetrend, allgegenwärtig und hat etwas leicht Apokalyptisches an sich, und ich werde regelrecht deprimiert, wenn ich mir bei Apple-Veranstaltungen die KI-Schlagworte anhören muss. Andererseits: Kann das Unternehmen es sich leisten, den Anschluss zu verpassen? Ja, ich weiß: Das Essen ist furchtbar, und die Portionen sind so klein.

Es stellt sich jedoch heraus, dass Apple in dieser Angelegenheit möglicherweise genau richtig gehandelt hat. Im Nachhinein betrachtet erscheint die merkwürdige Mischung aus enthusiastischen Lippenbekenntnissen und abwartender Zurückhaltung des Unternehmens als perfekt dosiert. Apple beteiligt sich an der KI-Debatte, bleibt dabei jedoch weitaus zurückhaltender als seine schneller agierenden, risikofreudigeren Konkurrenten. Das Unternehmen genießt die Vorteile, ohne die Konsequenzen tragen zu müssen.

Beginnen wir mit den Vorteilen: Nach Jahren unterdurchschnittlicher Leistung und Verzögerungen hat sich die neue, KI-gestützte Version von Siri als wirklich nützlicher Chatbot etabliert. Sie kann zwar noch nicht alles, was ChatGPT bietet, ist aber bei schnellen Fragen zuverlässig, kennt sich mit den iPhone-Daten wie kein anderer Chatbot aus und ist für eine Vielzahl von Aktionen ausgelegt. Sie ist datenschutzkonform, schnell und – ganz in Apple-Manier – gibt es noch Luft nach oben.

Für die überwiegende Mehrheit der iPhone-Besitzer hat sich das Warten auf Siri AI gelohnt. Die Sprachassistenz erfüllt alle erforderlichen Aufgaben und dürfte die negativen Stimmen zum Schweigen bringen, die lautstark über ihren Platz im KI-Ökosystem diskutieren. Der eigentliche Clou ist jedoch, dass Apple das erreicht hat, ohne sich den Schwierigkeiten auszusetzen, mit denen KI-orientiertere Konkurrenten derzeit zu kämpfen haben.

Nehmen wir OpenAI, den Entwickler von ChatGPT und wohl den größten Namen in diesem Bereich. Apple hat das Unternehmen kürzlich wegen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen verklagt, doch das war kaum ein Einzelfall. Allein im Jahr 2023 wurde das Unternehmen dreimal (eins, zwei, drei) wegen Urheberrechtsverletzung von insgesamt 21 Autoren und der „New York Times“ verklagt, während eine vierte Klage im selben Jahr, die 16 anonyme Kläger vertrat, „eine Reihe von Schäden, von Urheberrechtsverletzungen bis zu Abhörmaßnahmen“ geltend machte.

In den Jahren darauf folgten zahlreiche weitere Klagen. Diese betrafen (unter anderem) Stalking, Mord, Selbstmord und zwei separate Amokläufe (eins, zwei). Rechtliche Auseinandersetzungen werden auf absehbare Zeit wahrscheinlich anhalten, ebenso wie das große Interesse der Aufsichtsbehörden.

Was die öffentliche Wahrnehmung angeht, ist OpenAI, gelinde gesagt, umstritten. Das Unternehmen hat zwar einige leidenschaftliche Befürworter, wird jedoch in den Augen vieler mit geschmacklosen Videos und Bildern, Dürre, Arbeitslosigkeit und einer leichtfertigen Haltung gegenüber dem geistigen Eigentum anderer in Verbindung gebracht. Selbst Elon Musk, der selbst kein Unbekannter in Sachen weltweiter Unbeliebtheit ist, bezeichnet den CEO des Unternehmens als „Scam Altman“. Um fair zu sein: Dieser Herr tut sich damit keinen Gefallen.

Apple WWDC 2026 Siri AI Demo
Siri AI ist nicht der beste Chatbot auf dem Markt, aber er ist gut genug.

Apple

Es mag so aussehen, als würde ich OpenAI hart angehen, doch das ist wirklich nur ein Beispiel für die Gegenreaktion. Jedes Mal, wenn sich ein Unternehmen der KI widmet, riskiert es finanzielle Einbußen und Reputationsschäden. Wie Google mit seinen ethnisch vielfältigen Nazis, Samsung mit seinen verwirrenden Datenschutzbestimmungen und Microsoft mit seinen schädlichen Antworten. Wenn er nicht gerade seinen Besitzer auf urkomische Weise auf die Schippe nimmt, bringt Elon Musks Grok-Chatbot ihn in rechtliche Schwierigkeiten, weil er Deepfake-Pornografie erstellt und den Holocaust leugnet.

Im Gegensatz dazu ist Apple unglaublich glimpflich davongekommen: Die Kritik an seiner KI-Strategie drehte sich hauptsächlich darum, dass das Unternehmen nur langsam in die Gänge kommt. Der schlimmste Skandal war wahrscheinlich, dass die KI-Benachrichtigungen unter iOS manchmal verwirrend waren. Und doch ist es nun so weit: Ein funktionierender KI-Chatbot steht nur noch wenige Monate vor seinem Debüt auf Milliarden von Geräten. Und das ohne die erheblichen Investitionen in die KI-Infrastruktur, die es Konkurrenten erschweren, vom Gas zu gehen. Warum eigene, unpopuläre Rechenzentren errichten, wenn man die von Google nutzen kann?

Erfolg hängt nicht nur davon ab, was man gewinnt, sondern auch davon, was es einen kostet. Und unter diesen Gesichtspunkten sieht es so aus, als würde Apple im Bereich der KI die Oberhand gewinnen.

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Warum Sie das iPhone 18 Pro überspringen sollten

Das iPhone 18 Pro wird das beste iPhone sein, das Apple je hergestellt hat. Ich meine, natürlich muss man kein Experte sein, um das vorherzusagen. Die Frage ist jedoch, ob es gegenüber den Modellen von 2025 eine so deutliche Verbesserung darstellen wird, dass es das Geld und das Warten wert ist.

Apples jährliche Hardware-Neuerungen sind oft inkrementell, die Unterschiede zwischen einer Generation und der nächsten relativ gering. Wenn Sie sich beispielsweise fragen, ob Sie sich jetzt ein iPhone 17 Pro zulegen oder auf das iPhone 18 Pro warten sollen, lautet die Antwort: Letzteres wird das Warten wahrscheinlich nicht wert sein. Die für das 18 Pro erwarteten Änderungen werden sich wohl nicht wesentlich auf die wichtigsten Funktionen oder die Art und Weise auswirken, wie Sie Ihr Gerät täglich nutzen.

Das ist jedoch nicht jedes Jahr der Fall. Hin und wieder bringt Apple ein bahnbrechendes iPhone-Modell mit grundlegenden Änderungen an Design und Funktionalität auf den Markt. Das haben wir beim iPhone X gesehen. Das komplett überarbeitete Smartphone stach sofort hervor und ließ das iPhone 8 derselben Generation sowie frühere Modelle im Vergleich dazu altmodisch wirken. Und ich glaube, dass 2027 etwas Ähnliches passieren wird.

Zum 20. Jubiläum des iPhones wird Apple Berichten zufolge sein iPhone dramatisch überarbeiten und eine neue Ära einläuten. Die folgenden sieben Gründe sind genug, um auf das iPhone 19 zu warten.

Tschüss, Bildschirmrahmen

Der ehemalige Apple-Designer Jony Ive stellte sich die ultimative Form des iPhones bekanntlich als eine einzige Glasplatte vor. Das iPhone zum 20. Jubiläum könnte einen wichtigen Meilenstein setzen, indem es dieses Konzept auf die nächste Stufe hebt und erstmals ein rahmenloses Display einführt.

Gerüchten zufolge werden alle vier Kanten des Displays gebogen sein, wodurch sichtbare Rahmen praktisch verschwinden. Das Liquid-Glass-Design für die nächste iOS-Version wird wahrscheinlich so optimiert, dass Software-Elemente mit der Hardware verschmelzen, was zu Realismus und visueller Harmonie führt. Das Smartphone wird natürlich nicht wirklich zu einer reinen Glasplatte, für seine Nutzer wird es sich aber so anfühlen.

Unsichtbare Tasten

Berichte darüber, dass das iPhone seine mechanischen Seitentasten zugunsten haptischer Tasten abschaffen könnte, kursieren bereits seit Jahren. Diese Gerüchte könnten sich dank des gebogenen Displays mit dem iPhone zum 20. Jubiläum endlich bewahrheiten.

Apple könnte Solid-State-Tasten in die Glaskanten integrieren und seine Taptic Engine so verbessern, dass sie beim Drücken sensorisches Feedback gibt – ähnlich wie der Home-Button des iPhone 7. Dies wird das futuristische Erscheinungsbild des iPhones weiter unterstreichen und Lücken beseitigen, in denen sich Fusseln ansammeln können.

iPhone 17 Pro Max physical buttons
Physische Tasten, die aus Ihrem Smartphone herausragen, sind so 2025.

Mahmoud Itani / Foundry

Apples bisher beeindruckendstes Display

Die Designinnovationen des iPhone von 2027 werden sich wahrscheinlich nicht auf die gebogenen Kanten und haptischen Seitentasten beschränken. Das Gerät soll Berichten zufolge auch über ein dünneres OLED-Panel verfügen, das die Helligkeit erhöht und gleichzeitig den Stromverbrauch senkt.

Besser noch: Die Aussparung am oberen Rand könnte endlich entfallen, wenn die Face-ID-Sensoren und die Frontkamera unter das Display verlegt werden. Dies würde störende Elemente vollständig beseitigen und uns Jony Ives Vision einer „Glasplatte“ noch näher bringen. Sollte Apple die damit verbundenen technologischen Herausforderungen bis dahin nicht bewältigen können, könnte man sich stattdessen mit einem kleineren Dynamic Island begnügen.

Leistungsstarker Akku

Die Akkulaufzeit ist eines der häufigsten Anliegen von Smartphone-Käufern. Das ausschließlich mit eSIM ausgestattete iPhone 17 Pro Max verfügt derzeit mit 5.088 mAh über die größte iPhone-Akkukapazität. Das Modell zum 20. Jubiläum könnte diesen Wert auf bis zu 6.000 mAh steigern. Apple experimentiert zudem mit Silizium-Anodentechnologie, die die Akkulaufzeit verlängern würde, ohne die Größe des Akkus zu verändern.

Apropos Akkus: Das iPhone zum 20. Jubiläum könnte endlich die Unterstützung für umgekehrtes kabelloses Laden bieten, sodass Sie kompatibles Zubehör – wie Airpods – aufladen können, indem Sie es auf die Rückseite des Telefons legen.

Shooting Star

Apple investiert seit Langem in die Fototechnik des iPhones, seine Kamera wird auf diversen Social-Media-Plattformen oft als die beste angesehen. Für das iPhone zum 20. Jubiläum könnte das Unternehmen seinen eigens entwickelten LOFIC-Sensor (Lateral Overflow Integration Capacitor) einführen, der die HDR-Leistung deutlich verbessert.

Die Technologie minimiert Überbelichtung in hellen Bereichen und dunkle Schatten in schattigen Bereichen, indem sie es jedem Pixel ermöglicht, je nach Bedarf unterschiedliche Lichtmengen in einem einzigen Foto zu speichern. Dies würde die iPhone-Fotografie spürbar verbessern, indem mehr Details erhalten bleiben und ausgewogenere Aufnahmen entstehen.

iPhone 17 Pro Max rear cameras
Wenn Sie glauben, die iPhone-Kamera könne nicht noch besser werden, warten Sie bis zum nächsten Jahr.

Mahmoud Itani / Foundry

Geschwindigkeit und Intelligenz

Es versteht sich von selbst, dass das iPhone zum 20. Jubiläum das übliche jährliche Chip-Upgrade und Leistungssteigerungen erhalten wird. Logischerweise bedeutet dies den noch nicht angekündigten A21 Pro, Apples zweiten 2-nm-iPhone-Chip. Er könnte über Mobile High Bandwidth Memory (HBM) verfügen, was die Datenübertragung zwischen RAM und CPU/GPU beschleunigen würde. HBM ist zudem besser für KI-Aufgaben auf dem Gerät optimiert, was die Verarbeitung beschleunigt und den Batterieverbrauch senkt.

Um die Akkulaufzeit weiter zu verlängern, könnte das iPhone-Flaggschiff von 2027 mit einem hauseigenen Apple-Modem ausgestattet sein. Das Unternehmen hat die Mobilfunkchips der C-Serie bereits in ausgewählten Geräten wie dem iPhone Air verbaut. Experten gehen davon aus, dass das Unternehmen diese Chips in allen seinen iPhones einführen wird, sobald sie im nächsten Jahr die Leistung ihrer Qualcomm-Pendants übertreffen.

Preis? Nicht so schmerzhaft, wie Sie vielleicht denken

Da das iPhone zum 20. Jubiläum voraussichtlich deutlich fortschrittlicher wird als seine Vorgänger, könnten sich einige Kunden verständlicherweise Sorgen über eine Preiserhöhung machen. Ein neues Gerücht deutet jedoch darauf hin, dass dieses Sondermodell in der iPhone-Generation 2027 tatsächlich der Pro-Klasse entsprechen wird, anstatt eine neue Produkt-Klasse zu bilden. Auch wenn Apple die Preise noch anheben könnte, wird der potenzielle Anstieg vermutlich nicht drastisch ausfallen. Da das kommende faltbare iPhone Ultra voraussichtlich rund 2.000 US-Dollar kosten wird, wird das Unternehmen wahrscheinlich einen deutlichen Preisabstand zwischen seinen verschiedenen iPhone-Modellen beibehalten wollen.

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Windows am Mac: Die besten Apps für virtuelle Maschinen und Windows-Software 2026

Selbst die begeistertesten Mac-Benutzer wissen, dass Windows noch immer die Welt der Desktop- und Laptop-Computer beherrscht. Es gibt außerdem viele wichtige Anwendungen, die nur unter Windows laufen.

So läuft die Access-Datenbank nur unter Windows und es gibt auch viele professionelle Grafik- und Videoprogramme nur in Versionen für das Microsoft-Betriebssystem. Und natürlich gibt es zahllose Top-Games, die nie für uns oft vergessene Mac-Spieler erschienen sind.

Wenn Sie Windows-Software oder -Spiele auf Ihrem Mac ausführen wollen, erfahren Sie in diesem Artikel, wie Sie dies am besten machen können. Wir stellen Ihnen die besten virtuellen Maschinen für den Mac vor, darunter Parallels und VMware, und werfen einen Blick auf alternative Optionen, von Emulatoren, mit denen Sie Windows-Anwendungen auf einem Mac ausführen können, ohne Windows zu installieren. So sollten Sie auch Apples Boot Camp (nur für Intel-Macs) und Microsofts Windows 365 nicht vergessen.

In unserem Artikel finden Sie die besten Optionen für die Ausführung von Windows und Windows-Anwendungen auf Ihrem Mac. Lesen Sie auch unseren Leitfaden zur Installation von Windows und zur Ausführung von Windows-Anwendungen auf einem Mac.

Beste Windows-Lösungen für den Mac: Die besten Lösungen zur Ausführung von Windows auf einem Mac

1. Parallels Desktop

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Mit Parallels Desktop können Sie eine virtuelle Maschine auf Ihrem Mac erstellen. Die Software simuliert die physische Hardware eines Windows-PCs und lässt Sie Windows auf Ihrem Mac ausführen. Einer der Vorteile von Parallels Desktop ist, dass Sie Mac- und Windows-Anwendungen nebeneinander ausführen können, ohne dass Sie einen Neustart durchführen müssen, um zwischen den Betriebssystemen zu wechseln (was bei Boot Camp notwendig ist).

Mit Parallels können Sie Windows und macOS vollständig voneinander trennen oder Sie können den Coherence-Modus verwenden, um Ihre Windows-Anwendungen vollständig in Ihren Mac zu integrieren – Sie können sie sogar zu Ihrem Dock hinzufügen. Parallels bietet auch einen Rollback-Modus, der für experimentierfreudige Entwickler nützlich ist. Es wird nichts gespeichert, das heißt, wenn Sie den Computer neu starten, kehrt die VM in ihren ursprünglichen Zustand zurück.

Parallels macht die Installation von Windows wirklich einfach. Seit Parallels Desktop Version 18 ist es sogar möglich, die ARM-Version von Windows 11 innerhalb von Parallels herunterzuladen und zu kaufen.

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Parallels Desktop hat einen regelmäßigen Update-Zyklus, der in der Regel mit den großen macOS-Updates von Apple zusammenfällt. Parallels Desktop 26 erschien im Herbst 2025. Wichtigste Neuerungen von Parallels Desktop 26 waren Anpassungen an die neueste Version von Windows 11 (25H2) und macOS 26 (Tahoe). Parallels verspricht, seine Software für den gesamten Lebenszyklus von macOS Tahoe und Windows 11 25H2 mit Aktualisierungen zu unterstützen und die Kompatibilität zu gewährleisten – das nächste Update im Herbst 2026 wird Kompatibilität mit macOS 27 Golden Gate garantieren.

Laut Parallels waren für Tahoe umfassende Überarbeitungen notwendig, so nutzt die neue Version von macOS neue Regeln für Hintergrundprozesse. Das hat Anpassungen an Einrichtungsassistent und den Coherence-Modus notwendig gemacht. Bei älteren Versionen von Parallels Desktop könnten diese Funktionen wohl Probleme verursachen.

Eine weitere Neuerung betrifft die Anzeige des Speicherplatzes. Eine virtuelle Maschine mit Windows kann nun den verfügbaren Speicherplatz des Macs korrekt anzeigen, das war bisher nicht möglich.

Parallels hat außerdem eine neue Schritt-für-Schritt-Anleitung bereitgestellt, welche die Bereitstellung und Verwaltung einzelner Windows-Apps erklärt. Neu ist ebenso die Unterstützung von Windows-Updates per Jamf Pro oder anderen MDM-Plattformen. 

Seit Version 20 unterstützt Parallels neben den ARM-Versionen von macOS, Windows und Linux auch x86‑Betriebssysteme auf ARM-Macs, allerdings nur mit mäßiger Performance und sehr vielen Einschränkungen.

Lesen Sie unseren Parallels Desktop for Mac Test

2. VMware Fusion

VMware Fusion

Viele Jahre lang befand sich VMware Fusion im Gleichschritt mit Parallels Desktop. Die beiden Konkurrenten brachten regelmäßig Updates heraus und konkurrierten um den ersten Platz auf dem Markt für Mac-Virtualisierung. In den vergangenen Jahren scheint VMware (das jetzt zu Broadcom gehört) jedoch den Fuß vom Gaspedal genommen zu haben und Fusion ist ins Hintertreffen geraten (in der Tat müssen Sie heutzutage ziemlich lange suchen, um Fusion auf der VMware-Website zu finden). Offensichtlich hat Broadcom vor allem Firmenkunden im Blick, weniger Heimanwender mit Mac.

Die Software wird aber stetig weiterentwickelt und an neue Mac-Versionen angepasst, neue Funktionen werden aber kaum noch ergänzt. Mit der aktuellen Version Fusion 26H1 hat VMware wieder vor allem Stabilität und Zuverlässigkeit verbessert. Schon seit Version 12 werden Apple-Silicon-Macs unterstützt.

Mit der Einführung von Fusion 12 kündigte VMware an, dass es eine kostenlose Version des Programms – genannt Fusion Player – nur für den privaten Gebrauch, für Heimanwender und Studenten, geben würde. Jetzt hat VMware diese Strategie geändert und bietet Fusion Pro kostenlos an, solange es für den privaten Gebrauch bestimmt ist. Die Registrierung und der Download über Broadcom sind aber recht umständlich.

Auch wenn Fusion kaum noch neue Funktionen ergänzt, so ist die kostenlose Version von Fusion Pro doch eine gute Option für Privatanwender und Studenten, die gelegentlich Windows-Anwendungen oder Spiele auf ihren Macs ausführen wollen.

3. Crossover

Crossover

Crossover basiert auf WINE (siehe unten) und verwendet eine ähnliche Kompatibilitätsschicht, damit Windows-Anwendungen auf dem Mac ausgeführt werden können. Die Besonderheit: Dabei kommen Sie ohne eine Vollversion von Windows aus. Für die Verwendung mit Virtualisierungsprogrammen wie Parallels Desktop und VMware Fusion müssen Sie schließlich eine Kopie von Windows kaufen oder bereits besitzen.

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Die Bedienung des kostenlosen Open-Source-Programms Wine ist allerdings recht kompliziert. Deshalb hat das Team von Codeweavers Crossover als benutzerfreundliche Alternative entwickelt und bietet zudem technischen Support an. Crossover ist dann allerdings nicht kostenlos – eine Kopie von Crossover mit einem Jahr Support kostet 74 Euro. Es ist aber eine 14-tägige kostenlose Testversion verfügbar.

Mit Crossover können Sie Windows-Anwendungen in sogenannten Bottles installieren, also in sich geschlossenen Dateien, die auf Ihrem Mac gestartet und ausgeführt werden. Sie können viele verschiedene Bottles für verschiedene Anwendungen erstellen, und die Bottles können sogar so konfiguriert werden, dass sie mit verschiedenen Windows-Versionen kompatibel sind. Dies ist nützlich, da Sie so maßgeschneiderte Bottles für ältere Spiele und Software erstellen können, die möglicherweise eine bestimmte Version von Windows benötigen.

Crossover verfügt über eine Mac-ähnliche Benutzeroberfläche und bietet Unterstützung bei der Installation von Windows-Apps und -Spielen. Wenn Sie Crossover starten, sehen Sie im Hauptinstallationsfenster beliebte Windows-Apps und -Spiele aufgelistet, wie beispielsweise „Grand Theft Auto V“ und die Buchhaltungssoftware „Quicken“ für Geschäftskunden. Sie können sogar nach Informationen zu Hunderten von Windows-Apps suchen und erhalten einen Hinweis darauf, wie gut diese mit Crossover laufen (sehr alte Versionen laufen meist besser). 

Crossover 25 (März 2025) war eines der größten Updates der letzten Jahre und versprach, „Gaming auf dem Mac auf ein neues Niveau zu heben“. Einige der neuen Funktionen in Version 25 sind Änderungen unter der Haube, wie die neueste Version der zugrunde liegenden WINE-Technologie, die laut Codeweavers Tausende von Programmier-Updates zur Verbesserung der Leistung und Kompatibilität enthielt. Dieses Update führte außerdem eine neue Grafiktechnologie namens DXMT ein, die laut Codeweavers eine bessere Grafikleistung für weniger leistungsstarke Mac-Modelle bietet. Dies soll vor allem helfen, wenn Windows-Spiele mit DX11-Grafik genutzt werden.

Die Kompatibilität mit vielen bekannten Windows-Spielen wurde verbessert, sodass Sie nun erstmals Spiele wie „Path of Exile 2“, „Dragon’s Dogma 2“ und „Fallout 76“ spielen können. Neben Steam unterstützt Crossover 25 nun auch die Windows-Versionen der GoG- und Epic-Spielestores, sodass Sie Spiele, die Sie besitzen, aus diesen Stores herunterladen können.

Crossover basiert bisher noch auf Code, der für Intel-Prozessoren geschrieben wurde, und ist daher auf Apples Rosetta angewiesen, um auf Macs mit Apple Silicon zu laufen. Wir haben jedoch festgestellt, dass die Leistung trotzdem ziemlich gut ist. Codeweavers gibt an, an einer nativen Unterstützung für Apple Silicon zu arbeiten. Das ist jetzt noch kein Problem, auch macOS 27 wird noch Rosetta unterstützen, als letzte Version.

Das Codeweavers-Team investiert viel Aufwand in regelmäßige Updates für Crossover, und der technische Support ist beeindruckend. Dennoch kann Crossover manchmal etwas einschüchternd wirken, daher lohnt es sich, die Testversion herunterzuladen, um zu prüfen, wie gut es mit Ihren Lieblings-Windows-Spielen und anderer Windows-Software funktioniert.

4. UTM Virtual Machines

UTM Virtual Machines
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UTM Virtual Machines von Turing Software ist im Mac App Store eine der beliebtesten Anwendungen im Bereich Business-Apps. Es kostet 10 Euro im Mac App Store, aber da das Tool ein Open-Source-Projekt ist, gibt es auch eine kostenlose Version namens UTM, die auf der Turing-Website erhältlich ist.

UTM kann auf Macs mit Intel- oder Apple-Silicon-Prozessoren (mit macOS Big Sur 11.3 oder höher) ausgeführt werden. Es bietet zwei verschiedene Optionen, je nachdem, welche Art von Mac Sie verwenden: Virtualisierung und Emulation.

Wenn Sie also einen Intel-Mac haben, kann UTM die Virtualisierung nutzen, um eine virtuelle Maschine zu erstellen, auf der die Intel-Version von Windows läuft. Und wenn Sie einen Mac mit Apple Silicon haben, können Sie die Virtualisierung nutzen, um eine virtuelle Maschine zu erstellen, auf der Windows on Arm läuft.

Wenn Sie jedoch die ältere Intel-Version von Windows auf einem Mac mit Apple Silicon ausführen möchten, verwendet UTM eine Emulation, um Windows auszuführen, da diese Version nicht für die Mac-Prozessoren konzipiert ist. Bei einer Emulation muss allerdings auch die CPU in Software nachgebildet werden, was zu einer wirklich miesen Performance führt – auch bei einem alten System wie Windows XP. Diese Emulation kann aber nützlich sein, wenn Sie alte Windows-Anwendungen wie Access oder Software ausführen müssen. Grundlage bildet die Technologie QEMU.

Allerdings wird UTM dadurch auch schnell komplex und fehleranfällig, und der App fehlen die ausgefeilte Oberfläche und die Benutzerfreundlichkeit von Parallels und VMware. Sie benötigen ein grundlegendes Verständnis von Windows-Image-Dateien wie ISO und VHDX, um Ihre Kopie von Windows herunterzuladen und zu installieren. Erwarten Sie außerdem keine Schritt-für-Schritt-Hilfe oder Support, wie er in Parallels Desktop verfügbar ist.

Der größte Schwachpunkt ist, dass UTM derzeit keine 3D-Grafikbeschleunigung in seinen virtuellen Windows-Maschinen unterstützt, was bedeutet, dass Sie die meisten Windows-Spiele mit 3D-Grafik nicht spielen können. Wenn Sie jedoch nur Geschäftsanwendungen ausführen oder die neuen KI-Funktionen von Windows ausprobieren möchten, dann ist UTM eine gute, kostengünstige Option, die für Entwickler und technische Benutzer interessant ist.

5. VirtualBox 7

VirtualBox 7

Dieses Open-Source-Virtualisierungsprogramm ist für den privaten Gebrauch kostenlos – aber eher für den Einsatz in einer Unternehmensumgebung gedacht.

VirtualBox, das seit 30. Juni 2026 in der aktuellen Version 7.2.12 vorliegt. Wie Parallels Desktop und VMware Fusion ermöglicht es Ihnen, eine virtuelle Maschine zu erstellen, auf der Sie Windows und Windows-Anwendungen aus macOS selbst ausführen können. VirtualBox läuft zudem seit Version 7.2 nativ auf ARM-Macs.

Wenn Sie VirtualBox für den privaten oder schulischen Gebrauch nutzen möchten, ist es kostenlos. Es gibt auch Linux- und Windows-Versionen von VirtualBox, sodass Sie Ihre virtuellen Maschinen auf vielen verschiedenen Computertypen einsetzen können (allerdings müssen Sie für Ihre Windows-Lizenz bezahlen, um loszulegen).

Können wir die Lösung aber ohne Einschränkungen empfehlen? Der Nachteil ist, dass VirtualBox nicht so ausgefeilt und einfach zu bedienen ist wie Parallels oder Fusion und die Oberfläche recht altbacken wirkt. Nicht zuletzt bieten Parallels und Fusion auch eine deutlich bessere Performance.

Schade: VirtualBox wirft mit einer Menge Fachjargon um sich, und wenn Sie den Unterschied zwischen einer virtuellen Festplatte und einer virtuellen Maschine nicht kennen, könnte der Einstieg etwas schwierig sein. Es gibt zwar regelmäßige Wartungsupdates, aber seit Jahren kaum neue Funktionen. Dafür gibt es einige ungewöhnliche Profi-Funktionen wie etwa ein Kommandozeilentool und fortgeschrittene Netzwerkfunktionen wie ein VM-zu-VM-Netzwerk.

Und da das Programm kostenlos ist, erhalten Sie auch keinen technischen Support – obwohl es ein Benutzerforum gibt, in dem Sie bei Bedarf ein paar Fragen stellen können.

Trotz Open-Source-Versprechen zielt Oracle mit VirtualBox auf große Unternehmen, die über eine richtige IT-Abteilung verfügen. Firmen müssen allerdings für die kommerzielle Nutzung ab 50 Euro für die VirtualBox Enterprise Edition bezahlen und sie müssen sich verpflichten, mindestens 100 Lizenzen auf einmal zu kaufen.

6. Windows 365 Cloud-PC

Windows 365 Cloud-PC

Windows 365 (das im Juli 2021 auf den Markt kam) hat das Potenzial, traditionelle Virtualisierungsprogramme wie Parallels Desktop und VMware Fusion wirklich herauszufordern. Im Vergleich ist Windows 365 jedoch recht teuer und es richtet sich offensichtlich eher an große Unternehmen als an Privatpersonen und kleinere Unternehmen. Für diese sind wohl eher Parallels und Fusion geeignet.

Microsoft beschreibt Windows 365 als Cloud-PC, aber die technischen Hinweise machen deutlich, dass es sich bei Windows 365 eigentlich um eine Form von virtueller Maschine handelt. Der Unterschied besteht darin, dass bei Parallels und Fusion virtuelle Maschinen lokal auf Ihrem eigenen Mac laufen, bei Windows 365 auf einem Server. Parallels und Fusion können dabei die Prozessorleistung, den Arbeitsspeicher und den Speicher Ihres Macs nutzen, um Windows und Windows-Anwendungen auszuführen.

Im Gegensatz dazu erstellt Windows 365 eine virtuelle Maschine, die in der Cloud gespeichert wird und auf Microsofts eigenen Servern läuft. Das Videobild des Windows-Desktops auf Ihrem Cloud-PC wird dabei über Ihre Breitbandverbindung auf Ihren Mac – oder jedes andere Gerät, wie ein iPad oder sogar einen anderen Windows-PC – gestreamt.

Diese Form der virtuellen Maschine kann schnell und zuverlässig funktionieren, solange Sie über eine ausreichend schnelle Internetverbindung verfügen. Allerdings ist Windows 365 mit Preisen je nach Leistung zwischen 28,30 Euro und 318,40 Euro pro Monat (ohne Mehrwertsteuer) recht teuer.

Im Vergleich dazu kostet die Heimanwenderversion von Parallels Desktop 120 Euro für ein ganzes Jahr, während es von Fusion sogar eine vollkommen kostenlose Version für Heimanwender und Studenten gibt – wenn auch ohne Windows-Lizenz.

Windows 365 ist vor allem für größere Unternehmen interessant, die ihren Mitarbeitern einen standardisierten Cloud-PC zur Verfügung stellen möchten, auf den sie von jedem beliebigen Ort mit Internetanschluss zugreifen können – es ist ideal für hybrides Arbeiten und das „neue Normal“. Für normale Privatanwender, Studenten und kleinere Unternehmen ist das Konzept jedoch zu teuer, sodass bestehende Nutzer von Parallels und Fusion wahrscheinlich vorerst bei diesen Anwendungen bleiben wollen.

Lesen Sie hier mehr: Wie Sie Windows 365 auf Mac, iPad und iPhone nutzen können.

7. Wine

Wine

Wie wir bereits erwähnt haben, ist die dritte Technologieoption – nach Boot Camp und Virtualisierung – Wine. Mit dieser Technologie können Sie Windows-Anwendungen ohne Windows selbst ausführen. Aktuell ist Wine 11.0 die stabile Version, es gibt aber auch eine neuere Entwicklerversion, Wine 11.13.

Wenn es Ihnen nichts ausmacht, gewissermaßen die Ärmel hochzukrempeln und sich die Hände schmutzig zu machen, dann ist Wine eine ungewöhnliche, aber praktikable Option, um Windows-Software auf Ihrem Mac auszuführen.

Wie VirtualBox ist Wine ein Open-Source-Programm, das Sie kostenlos herunterladen können. Es verwendet jedoch keine herkömmliche Virtualisierungstechnologie, um eine virtuelle Maschine für die Installation von Windows zu erstellen – wie bei Crossover wird keine Kopie von Windows benötigt, Apps werden in Form von Bottles installiert.

Codeweavers Crossover für Mac ist deutlich einfacher zu bedienen als Wine, obwohl es eng mit dieser Software verwandt ist und sogar auf der Download-Seite von Wine empfohlen wird. Aber natürlich ist Wine kostenlos, was ein großer Vorteil ist.

Wine fungiert schließlich als eine Art Software-Zwischenhändler, der die Programmierroutinen – APIs genannt – in Windows-Anwendungen übersetzt, sodass diese direkt mit macOS kommunizieren können. Und da Sie nicht viel zusätzlichen Speicher oder Prozessorleistung benötigen, um Windows auszuführen, werden Sie feststellen, dass Wine tatsächlich eine bessere Leistung bieten kann als eine virtuelle Maschine (insbesondere für Spiele und Grafikanwendungen). Eine ARM-Version gibt es bisher nicht, Wine ist aber kompatibel mit Rosetta.

Wine wird außerdem sehr regelmäßig von einem Team engagierter Entwickler aktualisiert, die die Software kostenlos zur Verfügung stellen. Der Nachteil ist, dass Wine für Anfänger spektakulär verwirrend sein kann – bis zu dem Punkt, an dem wir es wirklich nur Hobbyisten empfehlen können, die eine kleine Herausforderung mögen.

8. Apple Boot Camp

Apple Boot Camp

Durch die Verwendung von Dual-Boot und nicht von Virtualisierungstechnologie bietet Boot Camp die beste Leistung für Intel-basierte Macs, auf denen Windows ausgeführt werden muss. (Wie wir oben erklärt haben, steht Boot Camp für M1 oder spätere Macs nicht zur Verfügung).

Es ist wichtig, einen Unterschied zwischen Boot Camp und den Virtualisierungsprogrammen zu machen, die wir uns hier ansehen, wie Parallels Desktop, VMware Fusion und VirtualBox. Anstatt eine virtuelle Maschine zu erstellen, die es Ihnen ermöglicht, Mac- und Windows-Anwendungen gleichzeitig auszuführen, ist Boot Camp ein Installationsassistent und ein Dual-Boot-System. Dies ermöglicht es Ihnen, Ihren Mac entweder mit dem nativen macOS oder mit Windows (aber nicht mit beiden gleichzeitig) zu booten und zu verwenden.

Dank Boot Camp kann sich Ihr Mac wie ein reiner Windows-PC verhalten und seine gesamte Prozessorleistung und seinen Speicher für die Ausführung von Windows und Ihren Windows-Anwendungen nutzen. Und ganz wichtig: Wenn Ihr Mac über eine gute Grafikkarte verfügt, kann er die volle Leistung dieser nutzen, um Ihre Windows-Software auszuführen. Das ist definitiv die beste Option für Nutzer, die High-End-Grafiksoftware oder 3D-Spiele ausführen wollen, denn sie erhalten eine viel bessere Leistung als bei der Ausführung von Windows in einer virtuellen Maschine.

Der Nachteil bei der Verwendung von Boot Camp ist, dass Sie den Zugriff auf Ihre Mac-Anwendungen verlieren, während Sie Windows ausführen. Wenn Sie Apple Mail für Ihre E-Mails verwenden, müssen Sie Windows und Boot Camp herunterfahren und jedes Mal, wenn Sie eine E-Mail senden oder empfangen möchten, wieder zu macOS wechseln. Und, um ehrlich zu sein, ist die aktuelle Version von Boot Camp nicht mehr ganz so einfach einzurichten wie frühere Versionen.

Frühere Versionen von Boot Camp haben Ihnen die ganze Arbeit abgenommen – sie partitionierten Ihre Festplatte, installierten Windows von einer normalen Installationsdiskette und installierten auch alle Treiber, die Sie benötigten, damit Komponenten wie Ihre Grafikkarte, Tastatur und Maus ordnungsgemäß mit Windows funktionieren.

Ein Problem: Windows 11 setzt offiziell voraus, dass der Host-Computer über ein TPM (Trusted Platform Module) verfügt, was bei Macs nicht der Fall ist. Dies kann über einen Eingriff ins System behoben werden. Da nicht alle Macs mit allen Windows-Versionen kompatibel sind, müssen Sie, bevor Sie den Boot Camp-Assistenten starten, in den Kompatibilitätstabellen auf der Apple-Website nachsehen, welche Version von Windows auf Ihrem Mac funktioniert.

Sie können Windows auch nicht mehr von einer alten Installationsdiskette installieren. Sie müssen also entweder eine Image-Datei für Windows – eine sogenannte ISO-Datei – von der Microsoft-Website herunterladen oder Ihre Windows-Diskette verwenden, um eine solche zu erstellen. Boot Camp enthält Treiber für die Einrichtung von Windows 8 und Windows 10, aber wenn Sie ein Fan von Windows 7 sind (das manche Leute für Spiele bevorzugen), dann müssen Sie auf der Apple-Website nach den benötigten Treibern suchen und sicherstellen, dass Sie beim Kopieren auf Ihre Boot-Camp-Partition die richtige Vorgehensweise befolgen.

Wenn Sie das alles durchhalten, können Sie Windows schließlich mit voller Geschwindigkeit auf Ihrem Mac ausführen und auf eine breite Palette von Windows-Software und Spielen zugreifen, die mehr Leistung und Geschwindigkeit erfordern, als Sie mit der Technologie der virtuellen Maschine erhalten. Solange Sie keinen M1-Mac haben …

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FAQ


1.

Kann ich Windows auf meinem Mac ausführen?

Wenn Sie zu den Millionen von Menschen gehören, die einen Intel-basierten Mac verwenden, können Sie Boot Camp von Apple verwenden, um Windows auszuführen. Wir bewerten Boot Camp als Option zur Ausführung von Windows weiter unten und es hat eine Reihe von Vor- und Nachteilen. Im Jahr 2020 hat Apple jedoch begonnen, seine eigenen Prozessoren zu verwenden, die auf der ARM-Architektur und nicht auf der von Intel verwendeten x86-Architektur basieren. Jetzt hat jeder Mac, den Apple verkauft, einen von Apple hergestellten Prozessor der M-Serie. Boot Camp ist auf Macs der M-Serie nicht verfügbar.

Das bedeutet nicht, dass auf Macs der M-Serie kein Windows mehr ausgeführt werden kann. Es bedeutet nur, dass Sie Boot Camp nicht verwenden können und die ARM-Version von Windows benötigen.

Glücklicherweise gibt es zahlreiche Optionen, um Windows auf einem Mac der M-Serie auszuführen. Sie haben die Wahl zwischen Virtualisierungsprogrammen wie Parallels Desktop und VMware Fusion, Emulationslösungen wie Crossover und Wine und dem Windows 365 Service von Microsoft.

Unsere Empfehlung ist Parallels Desktop, aber auch alle anderen Lösungen haben Vorteile, die Ihnen vielleicht zusagen. Crossover zum Beispiel benötigt keine Kopie von Windows, um Windows-Anwendungen auszuführen. Und es gibt völlig kostenlose Optionen wie Wine.

2.

Was ist eine virtuelle Maschine

Virtualisierungsprogramme wie Parallels Desktop und VMware Fusion laufen wie eine App unter macOS. Sie ermöglichen es Ihnen aber, eine virtuelle Maschine (oder VM) zu erstellen, die die Hardware eines Windows-PCs nachahmt. So können Sie einen virtuellen PC auf Ihrem Mac erstellen und dann Windows – oder ein anderes Betriebssystem wie Linux – auf der VM installieren.

Dies ist eine großartige Lösung, da Sie so die Windows-Anwendungen, die Sie benötigen, direkt neben Ihren wichtigsten Mac-Anwendungen ausführen können. Der einzige Nachteil ist, dass Sie einen ziemlich schnellen Mac mit viel Arbeitsspeicher und Speicherplatz benötigen, um Windows als VM auszuführen – denn Ihr Mac führt effektiv zwei Betriebssysteme gleichzeitig aus.

3.

Was ist Emulation

Emulation ist ein Verfahren, mit dem einzelne Windows-Anwendungen auf einem Mac ausgeführt werden können, ohne dass das Windows-Betriebssystem installiert sein muss. Dies wird durch Emulationstools wie Wine und Crossover erreicht, die in der Regel von technisch versierten Benutzern verwendet werden.

4.

Benötige ich eine Windows-Lizenz

Das hängt davon ab, welche dieser beiden Methoden Sie verwenden. Wenn Sie Windows in einer VM ausführen, benötigen Sie eine Lizenz, um eine Windows-VM auf Macs mit Apple Silicon-Prozessoren zu erstellen. Leider wird die preiswertere Home Edition nicht unterstützt

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Es ist jedoch möglich, eine vorhandene Windows-Lizenz zu verwenden, wenn Sie eine haben. Microsoft unterscheidet nicht zwischen Windows on Intel und Windows on ARM, siehe die Website von Parallel hier.

Wenn Sie eine Emulation verwenden, benötigen Sie keine Kopie von Windows.

5.

ARM-Version von Windows erhalten

Die gute Nachricht für Besitzer eines ARM-Macs ist, dass es auch eine ARM-Version von Windows gibt. Windows on ARM, auch bekannt als WoA, ist Microsofts Version von Windows, die für die Ausführung auf ARM-Chips entwickelt wurde.

Die ARM-Version von Windows wurde anfangs nicht an einzelne Benutzer lizenziert. Glücklicherweise hat Parallels eng mit Microsoft zusammengearbeitet, um den Prozess der Erstellung von VMs zu vereinfachen, die die ARM-Version von Windows verwenden.

Mit der Einführung von Parallels Desktop 18 im Jahr 2022 erhielt Parallels die Möglichkeit, die ARM-Version von Windows 11 direkt in Parallels selbst herunterzuladen und zu kaufen. Microsoft hat sogar ausdrücklich Parallels für Windows auf M1- und M2-Macs empfohlen, sodass Benutzer von Parallels Desktop 18 die ARM-Versionen von Windows 11 Pro und Windows 11 Enterprise ausführen können. Lesen Sie unseren ausführlichen Test von Parallels Desktop für weitere Informationen.

Sie können die ARM-Version von Windows 11 direkt in Parallels selbst herunterladen und kaufen. Alles, was Sie machen müssen, ist:

  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Holen Sie sich Windows 11 von Microsoft“.
  2. Parallels lädt die entsprechende Version von Windows 11 für Ihren Mac herunter (wenn Ihr Mac einen ARM-Prozessor hat, wird die ARM-Version von Windows 11 heruntergeladen).
  3. Sie können dann die Microsoft Store-App innerhalb Ihrer Windows-VM verwenden, um eine Lizenz zu erwerben oder eine bestehende Windows 11-Lizenz zu verwenden, falls Sie eine haben.

Sie können eine Lizenz auch über die Download-Option im Microsoft Store erwerben.

  •  

Nicht jede Preiserhöhung von Apple ist ein Drama

Jetzt hat Apple schon wieder die Preise erhöht, hört das denn niemals auf? Nachdem Macs, iPads und etwas Zubehör Ende Juni teils exorbitant teurer geworden sind, dreht Cupertino jetzt auch bei den Services an der Preisschraube. So kostet das Einzelabo von Apple Music nun 11,99 Euro im Monat, das Familienabo 19,99 Euro. Auch Studierende bleiben davon nicht ausgenommen und werden mit 6,99 Euro pro Monat, äh, kräftig ausgenommen. 

Aber halt, das ist kein Grund zur Aufregung. Apple begründet den Preisanstieg mit gestiegenen Lizenzkosten, das Gegenteil ist nicht zu beweisen. Die Erhöhung fällt moderat aus, ein Euro für Einzelnutzer, das sind keine zehn Prozent – die 18 Prozent Plus für das Familienabo fallen da eher ins Gewicht. Sind mehr als drei Personen Teil der Familie, muss man aber immer noch weniger Aufpreis bezahlen, als wenn man Apple Music einzeln abonniert hätte. Und Apple TV bleibt weiter beim gleichen Preis von 9,99 Euro monatlich.

Die enormen Preissteigerungen für Hardware hätten eher Kritik verdient, wir haben das aber eingeordnet. Apple blieb wenig übrig, die global absurd angestiegenen Preise für Speicher konnte das Unternehmen nicht mehr länger kompensieren, ohne seiner Gewinnmarge und damit dem Unternehmenswert zu schaden. Zudem zeigten einige Preisschilder der informierten Kundschaft, dass man von diesem konkreten Gerät mal besser die Finger lässt, wenn man es nicht unbedingt sofort benötigt.

Wenigstens scheint Apple auf die teils berechtigte und manchmal überzogene Kritik an den Preiserhöhungen zu reagieren. Bestätigt ist noch nichts, doch sieht es stark danach aus, dass man schon bald Macs bei Apple leasen kann – hoffentlich auch in Deutschland. Insbesondere bei hochwertigen Geräten wie dem Macbook Pro M5 Max scheint mir das sinnvoll zu sein. Wer hat schon immer 6000 Euro oder mehr flüssig, wenn ein neues Arbeitsgerät ansteht? 

Dieses wird sich mit der Zeit amortisieren, durch effizientere Prozesse, aber eben erst nach einiger Zeit. Leasen statt kaufen ist auch bei Firmenwagen die bessere Idee, seit Jahrzehnten profitieren auch private Kraftfahrer davon. So wird das wohl auch bei Apple, denn Geschäftskunden können bereits ihre Arbeitsgeräte leasen, bald könnte das auch für Privatkunden möglich sein.

Die Nutzerschaft kann nach Ablauf des Leasingvertrag entscheiden, ob das iPhone oder der Mac mit einer Schlusszahlung vom bloßen Besitz in das Eigentum übergeht oder ob es ein neueres Modell mit einem verlängerten respektive erneuerten Vertrag sein darf.

Für das iPhone gibt es ein ähnliches Programm in Deutschland schon, ich habe bisher davon Abstand genommen. Ich benötige privat nicht jedes Jahr ein neues iPhone, nur beruflich. Aber die von Apple gestellten Testgeräte nutzen wir in der Redaktion gemeinsam und geben sie nach einem Jahr wieder zurück, wenn wir die neue Generation dauerhaft prüfen.

Apples Leasing-Programm sollte zur richtigen Zeit kommen, falls die Spekulationen aus dieser Woche wirklich zutreffen. Wie schätze ich die Erhöhung der Apple-Music-Preise ein, neben der vergleichsweise geringen finanziellen Mehrbelastung? Schwierig. 

Die Nöte der meisten Musiker lindert der eine Euro mehr nicht. Wer nicht Abermillionen oder gar Milliarden von Streams bei Apple Music und konkurrierenden Diensten sammelt, nimmt mit seiner Musik nur sehr wenig bis praktisch gar nichts ein. Höhere Lizenzgebühren sind dann fast egal, wenn in der Monatsabrechnung von Apple Music 21,99 Euro statt 19,99 Euro ausgewiesen sind. 

Für die großen und bekannten Acts macht das natürlich einen Unterschied. Wie Apple in dieser Woche vermeldete, sah man bei Apple Music signifikant überhöhte Nachfrage nach den Titeln von Shakira, BTS oder Robbie Williams die bei der Schlussfeier der Fußball-WM zu hören waren. Dazu ist eine Geldmaschine wie die FIFA bekanntlich da: die Reichen noch reicher zu machen. 

Ich habe weder die Schlussfeier noch die ausufernde Halbzeit-Show mir angesehen, nicht einmal die zweite Halbzeit oder gar die Verlängerung, aber am Montagmorgen einen in Belgien 1971 komponierten und produzierten Schlager im Ohr gehabt: „Y Viva España“. Gibt es auch auf Apple Music, in Dutzenden Versionen, für weiterhin nur 11,99 Euro im Monat jederzeit zu hören. Von wegen teuer!

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Trick lässt Akku Ihrer Apple Watch beim Training länger durchhalten

Auf meinen Wanderungen ist eine hybride Powerbank fürs iPhone und für die Apple Watch Pflicht: Nach ein paar Stunden Stampfen im unwegsamen Gelände sind Mensch und Smartwatch am Ende der Kräfte. Grund dafür ist, dass insbesondere bei Outdoor-Training die Apple Watch sowohl die Herzfrequenz fast kontinuierlich misst, als auch die GPS-Abfragen im Hintergrund ständig laufen.

Ein paar Stunden in diesem Betrieb auf Hochtouren kosten viel Energie. Doch es gibt eine Einstellung, die bei solchen Trainings die Batterie der Apple Watch etwas schonen kann. Diese versteckt sich nicht in den allgemeinen Batterieeinstellungen der Watch, sondern bei der App “Trainings”.

  • Öffnen Sie die Einstellungen-App direkt auf der Apple Watch oder die Watch-App auf dem iPhone.
  • Scrollen Sie zum Bereich “Apps” und weiter zum “Training” (auf dem iPhone) oder zur Einstellung “Training” auf der Watch.
  • Aktivieren Sie den obersten Regler “Stromsparmodus” und gleich unten den nächsten Regler “Weniger GPS-Abfragen und Herzfrequenzmessungen”.
Stromsparmodus bei Training auf der Apple Watch

Stromsparmodus bei Training auf der Apple Watch

Halyna Kubiv

Die beiden Einstellungen wirken nur kombiniert und werden nur aktiviert, wenn ein Training startet. Der Stromsparmodus bewirkt, dass Always-on abgeschaltet wird. Dazu werden einige Hintergrundfunktionen verlangsamt oder abgeschaltet. Zum einen werden Gesten nicht erkannt, zum anderen werden WLAN- und Mobilfunkverbindungen abgeschaltet, wenn das iPhone nicht in der Nähe ist.

Die neueren Apple Watches ab Series 8, Apple Watch SE 2 und alle Ultras können noch die Auswertung der Herzfrequenzen und die GPS-Abfragen reduzieren. Hintergrund dabei: Die Uhr misst bei Training Herzfrequenz alle fünf Sekunden und das kostet Akku. Auch die GPS-Abfragen für den aktuellen Standort und für die allgemeine Route misst eine aktuelle Apple Watch jede Sekunde.

Die Einstellung für die Outdoor-Trainings reduziert diese Messungen, spart aber gleichzeitig kostbare Energie. Gleichzeitig werden auch ein paar Komfortfunktionen fehlen: Das Gerät kann Sie nicht mehr an die angefangenen Trainings erinnern, Rundenzeiten und Segmente werden nicht aufgezeichnet, auch die Auswertung wie “Aktueller Pace” wird fehlen.

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Flexispot C7 Morpher im Test: So anpassbar wie wenige andere Bürostühle – aber viel günstiger

Editors' Choice

Auf einen Blick

Unsere Wertung

Pro

  • Sehr viele Anpassungsmöglichkeiten
  • Gute Verarbeitung
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Kontra

  • Klappert etwas wegen der vielen beweglichen Teile
  • Unintuitive Anpassung der Armlehnen
  • Kopfstütze sehr leichtgängig

Fazit

Der Flexispot C7 Morpher bietet ein großartiges Preis-Leistungs-Verhältnis, wenn Sie ihn in einem der unzähligen Sales des Herstellers ergattern können, da er viele Funktionen bietet, für die Sie bei anderen Herstellern deutlich mehr zahlen müssen. Dafür müssen Sie sich allerdings mit viel Plastik abfinden, was meiner Meinung nach aber ein sehr dankbarer Kompromiss ist.

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Flexispot ist im Segment der Büromöbel längst kein Unbekannter mehr, auch wenn der Hersteller mittlerweile sogar Sofas und Betten verkauft. Das Kerngeschäft bleibt aber Büromobiliar, allen voran höhenverstellbare Schreibtische und verschiedene Bürostühle, von denen wir in den vergangenen Jahren einige testen durften.

Der Flexispot C7 Morpher liegt im Flexispot-Sortiment im mittleren Preissegment und besticht mit vielfältigen Anpassungsmöglichkeiten. Auf dem gesamten Markt für Bürostühle macht ihn das allein deswegen ziemlich interessant, weil vergleichbare Stühle gut und gern in den vierstelligen Preisbereich rutschen.

Preis, Lieferumfang & Montage

Der Flexispot C7 Morpher kostet regulär 769,99 Euro, ist aber regelmäßig in einem der unzähligen Sales für rund 500 Euro zu haben. Sofern Ihr alter Stuhl nicht gerade spontan in mehrere Teile zerfallen ist und Sie sofort Ersatz brauchen, sollten Sie die nächste Aktion abwarten.

Soweit ich das beurteilen kann, ist der C7 Morpher im Shop von Flexispot erhältlich und bei Böttcher, wo er günstiger ist als die UVP, aber teurer als zu Sales bei Flexispot direkt. Zwar vertreibt Flexispot viele Produkte auch auf Amazon, dort heißen sie aber häufig anders, und den C7 Morpher finde ich unter den Angeboten bisher nicht.

Zwei große Versandkartons für einen FlexiSpot-Stuhl auf einem Holzboden.
Der Flexispot C7 Morpher wird in zwei großen, schweren Kartons geliefert. iPhone Air zum Größenvergleich.

Eugen Wegmann

Im Lieferumfang enthalten ist alles, was Sie für die Montage benötigen: natürlich der Stuhl selbst, verteilt auf zwei Pakete – für mich ein Novum – mit einem Gewicht von 18,2 bzw. 15,3 Kilogramm, zwei Sätze Schrauben mit je einer Ersatzschraube und gleicher Inbusgröße, und der passende Inbusschlüssel. Die Schrauben für die Kopfstütze stecken bereits im Stuhl und müssen zu ihrer Befestigung erst einmal gelöst werden.

Dazu kommen eine mehrsprachige Montageanleitung, die seit meinen ersten Flexispot-Tests wirklich große Fortschritte bei der Lesbarkeit gemacht hat, und eine zweiseitige, völlig überdimensionierte Bedienungsanleitung in der Größe der Grundfläche eines der beiden Kartons. Sie können sie als Poster an die Wand hängen, wenn Sie möchten, und wenn Sie sie in einer Schublade verstauen möchten, müssen Sie sie mehrfach falten.

Trotz zweier Pakete gibt es bei der Montage des Flexispot C7 Morpher wenig zu beachten. Wie immer weist Flexispot ausdrücklich darauf hin, den Stuhl zu zweit zu montieren; mit etwas Mühe geht es aber auch allein. Grundsätzlich wird der Stuhl nämlich genauso aufgebaut wie alle anderen: Rollen und Gasfeder ins Drehkreuz stecken, Arm- und Rückenlehne an die Sitzfläche montieren, die beiden Hälften miteinander verbinden, indem man das Loch unter der Sitzfläche auf die Gasfeder fummelt – fertig. Gut, am Ende noch die Kopfstütze. Dann aber.

Das Ganze wird in einer ordentlichen Montageanleitung erklärt, und wenn Ihnen bewegte Bilder lieber sind, dann gibt es von Flexispot auch eine Videoanleitung.

Poliertes Fünfstern-Fußkreuz eines Stuhls mit schwarzen Rollen auf einem Holzboden.
Das Drehkreuz des Flexispot C7 Morpher besteht aus Aluminium und ist entsprechend stabil, dafür aber auch schwer.

Eugen Wegmann

Erstmals bei einem Büro- oder Gamingstuhl muss ich aber eingestehen: Wahrscheinlich ist es wirklich sinnvoll, den Stuhl zu zweit zu montieren. Denn beim Befestigen der Armlehnen müssen Sie die Sitzfläche kopfüber auf eine Tischkante legen, und weil die Montagepunkte so merkwürdig liegen, droht der Stuhl ständig, von der Kante zu kippen.

Auch beim Zusammensetzen der beiden Hälften ist Hilfe sinnvoll, denn bei einem Gesamtgewicht von 26,5 Kilogramm wiegen die beiden Hälften (Drehkreuz mit Rollen und Gasfeder, Sitzfläche mit Rückenteil und Armlehnen) jeweils über 10 Kilogramm. Das müssen Sie nicht allein wuchten.

Design & Verarbeitung

Optisch gehört der Flexispot C7 Morpher zu der neueren Generation von Bürostühlen, die eher futuristisch aussehen: keine zusammenhängende Rückenlehne, sondern mehrere einzelne, zusammengesetzte Teile mit einem Netzbezug, der durch seine Transparenz eine gewisse Leichtigkeit vermittelt – trotz seines tatsächlichen Gewichts. Ob der Look Ihnen gefällt oder nicht, ist selbstverständlich Geschmackssache.

Nahaufnahme eines schwarzen Netzstoffs am Stuhl, durch den Sonnenlicht fällt.
Die Sitzfläche des Flexispot C7 Morph ist transparent, wenn Sie die Netzvariante wählen.

Eugen Wegmann

Der Morpher ist in nur einer Farbe erhältlich – Schwarz mit Metallakzenten –, dafür aber mit zwei Optionen bei der Sitzfläche: entweder einem klassischen Schaumstoffkissen oder, wie hier im Test, mit einem luftigen Netzgewebe, durch das der Unterbau durchscheint, das aber etwas mehr kostet. Für 30 Euro mehr können Sie außerdem eine Fußstütze bestellen, die Sie an der Unterseite montieren und nach vorn ausklappen können. Je nach Ausführung des Stuhls selbst kommt auch die Fußstütze entsprechend mit Schaumstoff oder Netz. Hier im Test fehlt sie allerdings.

Nahaufnahme der Seite eines FlexiSpot-Bürostuhls mit Rückenstütze, Logo und Einstellknöpfen.
Alles am Stuhl in diesem Bildausschnitt, das kein Netz ist, besteht aus Kunststoff.

Eugen Wegmann

Bei der Verarbeitung wird es dann etwas durchwachsen: Abgesehen von der zugrundeliegenden Metallkonstruktion kommt beim C7 Morpher viel Kunststoff zum Einsatz, vor allem bei der Verkleidung, und das fühlt sich leider etwas billig an, besonders die Metallakzente an den Armlehnen.

Dass Flexispot das aber auch anders kann, hat das Unternehmen mir bereits vor zwei Jahren mit dem Flexispot BS13 bewiesen. Dieser besteht zwar auch größtenteils aus Kunststoff, wirkt dabei aber deutlich wertiger. Gerade bei den Drehreglern, insbesondere dem für das Dyna-Follow-Element am Rücken, fühlt es sich immer so an, als würde der Kunststoff jeden Moment vom darunter liegenden Metallteil abreißen – nicht optimal.

Und obwohl das alles ein wenig nervig ist, kann ich offen gestanden darüber hinwegsehen, da das Preis-Leistungs-Verhältnis – gerade, wenn Sie den Stuhl mit Rabatt ergattern können – sich trotzdem sehen lassen kann.

Funktionen & Ergonomie

Es gibt wenig, was Sie am C7 Morpher nicht einstellen können. Und nur, damit wir das schon mal abgehakt haben: Verglichen mit den deutlich teureren Stühlen in unserem Büro können Sie bei diesem Modell von Flexispot lediglich den Neigungswinkel der Sitzfläche nicht ändern.

Unterseite eines Netzsitzes mit Bedienhebeln und Gasdruckfeder.
Auf der rechten Seite befinden sich die Regler zwei Hebel: zum Verstellen der Sitzhöhe und der Sitztiefe.

Eugen Wegmann

Neben den Standardfunktionen, die so gut wie jeder Bürostuhl hat – Höhenverstellung, Winkel und Federhärte der Rückenlehne –, hat der C7 Morpher noch ein paar andere Tricks auf Lager. Sie können die Kopf- bzw. Nackenstütze an drei Punkten verstellen, die Sitztiefe, die Höhe der Rückenlehne und den Winkel der oberen Hälfte der Rückenlehne. Die Armlehnen können Sie in der Höhe verstellen und die Oberfläche dank zweier Drehpunkte in jede beliebige Position drehen.

Eine Besonderheit ist die Lendenwirbelstütze: Die können Sie natürlich in der Tiefe bzw. Härte und Höhe verstellen, darüber hinaus können Sie sie auch feststellen und auch wieder lösen, damit sie sich beim Wippen der Rückenlehne mitbewegt – das oben erwähnte Dyna-Flow-System. Dadurch wird Ihr unterer Rücken auch dann gestützt, wenn Sie lieber mit dynamischer Rückenlehne arbeiten.

Nahaufnahme schwarzer Einstellregler an der Seite einer Netzrückenlehne.
Mit dem großen Knopf pumpen Sie die Lordosenstütze auf, mit dem kleinen lassen Sie die Luft wieder ab.

Eugen Wegmann

Für die Lordosenstütze selbst hat Flexispot eine interessante Lösung gewählt: In der Rückenlehne steckt ein Luftkissen, das Sie mit einer integrierten Pumpe aufblasen können. Mit einem zweiten Knopf lassen Sie die Luft wieder ab.

Trotz der vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten gibt es einige Einschränkungen, die vielleicht auch erklären, warum der Flexispot C7 Morpher weniger kostet als vergleichbare Stühle anderer Hersteller. Die Mechanik der Tiefenverstellung der Nackenstütze kann nerven: Einerseits ist sie relativ leichtgängig und kann nicht festgestellt werden. So passiert es mir häufig, dass ich die Position unbeabsichtigt verändere, wenn ich den Stuhl aus dem Weg schieben will und intuitiv in dieser Höhe nach ihm greife.

Schwarze gepolsterte Kopfstütze an einem Bürostuhl vor weißen Schranktüren.
Die Nackenstütze des C7 Morpher steht relativ weit nach hinten ab.

Eugen Wegmann

Andererseits setzt Flexispot auf einen linearen Ratschenmechanismus: Sie können die Kopfstütze stufenweise von der Rückenlehne wegschieben, in die entgegengesetzte Richtung ist sie aber gesperrt, bis Sie sie bis zum Maximum geschoben haben. Eine Stufe zurückschieben geht nicht. Auch bei der Höhenverstellung der Rückenlehne kommt ein ähnlicher Mechanismus zum Einsatz, allerdings ist er längst nicht so leichtgängig wie der an der Nackenstütze und kann nicht einfach versehentlich verstellt werden.

Die Federhärte der Rückenlehne können Sie nicht flexibel einstellen, wie bei vielen anderen Stühlen. Stattdessen gibt es drei Stufen für verschiedene „Gewichtsklassen“, ähnlich wie beim oben genannten Flexispot BS13. Im Gegensatz zu diesem funktioniert jedoch mindestens eine dieser Stufen für mich persönlich aber deutlich besser, wobei ich natürlich nicht ausschließen kann, dass es auch hier Personen gibt, für die eine Zwischenstufe besser passen würde. Grundsätzlich ist der Flexispot C7 Morpher für bis zu 163 Kilogramm ausgelegt, was sich durchaus sehen lassen kann.

Funktionsdiagramm der Armlehnen des Flexispot C7 Morpher
Funktionsweise der Armlehnen des C7 Morpher.

Flexispot

Und zu guter Letzt wären da noch die Armlehnen: Während sich die Höhe tadellos in mehreren Stufen mithilfe eines Knopfs verstellen lässt, hat sich Flexispot für die Auflagen selbst eine Lösung ausgedacht, die zwar sehr flexibel ist, leider aber ziemlich unintuitiv: Sie sind auf zwei vertikalen, exzentrischen Achsen montiert. Der untere Teil lässt sich in einem Radius von 270 Grad drehen, die obere von 360 Grad.

Seitenansicht einer Netzrückenlehne mit verstellbarer schwarzer Armlehne.
Entlang der beiden Achsen können Sie die Armlehnen des C7 Morpher in der Horizontalen verstellen, mit dem Hebel legen Sie die Höhe fest.

Eugen Wegmann

Das gibt der gesamten Konstruktion einen unglaublichen Spielraum, bis Sie allerdings ihre gewünschte Position eingerichtet haben, vergeht deutlich mehr Zeit, als hätten Sie für jede Dimension – vor/zurück, rein/raus, Rotation – eine eigene Einstellung. Hinzu kommt, dass die Armlehnen, genau wie die Kopfstütze, ziemlich leicht zu verstellen sind, weshalb Sie auch die Armlehnen immer wieder in ihre gewünschte Position zurückbringen müssen. Flexispot verkauft das als Vorteil, weil die Armlehnen so „Ihrer Sitzhaltung flexibel folgen“, allerdings hätte ich mir doch die Möglichkeit gewünscht, sie arretieren zu können.

Was die Ergonomie und den Komfort insgesamt angeht, kann ich beim Flexispot C7 Morph wirklich nicht meckern; auf wenigen anderen Bürostühlen habe ich besser gesessen, auch über längere Zeit (wie es in meinem Metier nicht unüblich ist). Bei so vielen Anpassungsmöglichkeiten wundert es mich aber eigentlich auch überhaupt nicht. Hätte ich keine einzige Konfiguration gefunden, in der ich mich wohlfühle, hätte das merklichen Punktabzug gegeben.

Fazit

Im Großen und Ganzen handelt es sich beim Flexispot C7 Morpher um einen großartigen, vielseitigen Bürostuhl in moderner Optik. Er hat ein paar Schwächen – die Verarbeitung könnte etwas besser sein und einige der Funktionen besser durchdacht –, hat aber gerade zu Angebotsaktionen, von denen der Hersteller regelmäßig eine hat, trotzdem ein ziemlich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wenn Sie ihn für rund 500 Euro ergattern können, ist er eine gute Investition.

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Apple hat den iMac Ultra noch nicht aufgegeben

Vor einigen Monaten habe ich darüber geschrieben, wie sehr ich mir einen „iMac Ultra“ als Neuauflage des iMac Pro gewünscht habe. Seitdem habe ich mir darüber jedoch keine weiteren Gedanken gemacht. Der letzte Bericht erschien Ende vergangenen Jahres und handelte von einem Mac, der nie für die Veröffentlichung vorgesehen war. Doch nun hat Bloombergs Mark Gurman in einem neuen Bericht über die neuen Macs diese vielversprechende einzige Zeile veröffentlicht:

Auf längere Sicht arbeitet Apple an einem neuen iMac mit OLED-Bildschirm, der der Technologie entspricht, die zunächst in den High-End-Macbook-Modellen und später auch in den Macbook-Air-Modellen zum Einsatz kommen wird.

Mark Gurman, Bloomberg (22. Juli 2026)

Diese eine Zeile hat mich auf einen Pfad voller Möglichkeiten geführt, die mich glauben lassen, dass Apple einen „iMac Ultra“ in den Labors des Apple Park in der Schublade hat. Und es gibt vielleicht keinen besseren Zeitpunkt für einen solchen Mac.

Die Zusammenhänge

Der aktuelle iMac verfügt über ein LED-Display, das gar nicht schlecht ist. OLED-Displays sind aber besser. Ein iMac mit OLED-Display wäre ein großartiges Upgrade, doch es wurde berichtet, dass Apple Schwierigkeiten hat, ein 24-Zoll-OLED-Display zu entwickeln, das seine Standards von 218 ppi und einer Helligkeit von 600 cd/m² erreicht. Daraus schließe ich, dass ein solches Display mit hohen Kosten verbunden ist.

Es liegt auf der Hand, dass ein iMac mit OLED-Display für Endverbraucher teurer wäre als der aktuelle iMac mit LED-Display. Vielleicht wird Apple also das aktuelle LED-Modell mit dem Basis-Chip der M-Reihe beibehalten und einen „iMac Ultra“ einführen – nicht nur mit einem OLED-Display, sondern beispielsweise auch mit dem M7-Pro-Chip, der voraussichtlich nächstes Jahr auf den Markt kommen wird, zusätzlichem Arbeitsspeicher und einer größeren SSD.

Es könnte sogar einen Touchscreen bekommen und damit eine Brücke zum High-End-Macbook Pro mit Touchscreen schlagen, das dieses Jahr auf den Markt kommen soll. Das wäre zwar teuer, aber Apples „Ultra“-Produkte sollen nun einmal teuer sein.

Wer würde den iMac Ultra kaufen? Da wäre natürlich der Kreativmarkt. Wir verwenden einen M4-iMac, um den Macworld-Podcast zu produzieren, und das All-in-One-Design eignet sich gut fürs Studio. Ich würde mir nur etwas mehr Rechenleistung wünschen, da wir kürzlich beschlossen haben, den Podcast als Video statt nur als Audio zu produzieren. Ein leistungsfähigerer iMac Ultra mit OLED-Display wäre da perfekt.

Noch wichtiger ist, dass der iMac Ultra eine weitere Workstation sein könnte, die das Interesse von KI-Entwicklern weckt. Während der Mac Mini derzeit die erste Wahl unter den Macs ist, könnte ein iMac Ultra mit seinem All-in-One-Design sogar eine noch platzsparendere Mac-Lösung darstellen.

Apple hat früher einen iMac Pro hergestellt, doch dessen Produktion wurde vor fünf Jahren eingestellt. Angesichts der Technologien, die sich derzeit in der Entwicklung befinden und bald verfügbar sein werden, scheint nun der richtige Zeitpunkt für ein Comeback eines High-End-iMacs gekommen zu sein. Berichten zufolge scheint Apple dieser Ansicht zuzustimmen.

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