Smartwatches können Trainingseinheiten, Schlaf und wichtige Gesundheitswerte erfassen. Im Zusammenspiel mit einem iPhone können Sie außerdem Nachrichten, Anrufe, Musik und Mitteilungen direkt am Handgelenk verwalten.
Die Apple Watch Series 11 mit GPS, 46-Millimeter-Aluminiumgehäuse in Space Grau und schwarzem Sportarmband in Größe M/L kostet bei Amazon aktuell nur 379 Euro. Gegenüber der UVP von 479 Euro sparen Sie 100 Euro beziehungsweise 21 Prozent.
Dabei handelt es sich um den bisherigen Tiefstpreis, der zuletzt Ende April beziehungsweise Anfang Mai erreicht wurde. Dazwischen stieg der Preis wieder auf etwa 430 bis 450 Euro. Das Angebot trägt die Kennzeichnung “Amazons Tipp”, wurde im vergangenen Monat mehr als 2.000 Mal gekauft und erreicht bei 1.780 Bewertungen durchschnittlich 4,7 von 5 Sternen. Die Series 11 ist zudem Bestseller Nummer 1 bei Amazon (in der 42-Millimeter-Version).
Was die Apple Watch Series 11 zu bieten hat
Die smarte Uhr besitzt ein 46 Millimeter großes, 9,7 Millimeter dünnes Aluminiumgehäuse und wiegt als GPS-Version 37,8 Gramm. Das Always-On-Retina-Display erreicht bis zu 2.000 Nits und kann in dunkler Umgebung auf 1 Nit herunterregeln. Das Ion-X-Frontglas soll doppelt so kratzfest sein wie bei der Series 10.
Im Inneren arbeitet der S10-Chip mit 64 GB Speicher. Zur Bedienung stehen die Digital Crown, eine Seitentaste sowie Doppeltipp- und Drehgesten bereit. Hinzu kommen Mikrofon, Lautsprecher, Siri, Apple Pay, Bluetooth 5.3 sowie WLAN im 2,4- und 5-GHz-Bereich.
Ein Schwerpunkt liegt auf den Gesundheitsfunktionen. Die Series 11 bietet unter anderem EKG, Blutsauerstoffmessung, Herzfrequenz- und Zyklus-Tracking sowie Hinweise auf Schlafapnoe, unregelmäßigen Herzrhythmus und möglichen Bluthochdruck. Der Schlafindex fasst die Schlafqualität zusammen, während die Vitalzeichen-App wichtige nachts erfasste Daten übersichtlich darstellt.
Für Sport und Fitness stehen zahlreiche Trainingsarten, Herzfrequenz-Zonen, Trainingsbelastung und eine Pacer-Funktion zur Verfügung. GPS, Kompass, Höhenmesser, Tiefenmesser und Wassertemperatursensor ergänzen die Ausstattung. Käufer erhalten außerdem drei Monate Apple Fitness+ kostenlos.
Die Akkulaufzeit beträgt laut Apple bis zu 24 Stunden bei normaler Nutzung und bis zu 38 Stunden im Stromsparmodus. Nach etwa 45 Minuten soll der Akku zu 80 Prozent geladen sein. 15 Minuten Ladezeit reichen für bis zu 8 Stunden Nutzung, 5 Minuten für bis zu 8 Stunden Schlaftracking.
Die Smartwatch ist bis 50 Meter wassergeschützt und nach IP6X staubgeschützt. Zu den Sicherheitsfunktionen gehören Notruf SOS, internationale Notrufe, Sturz- und Unfallerkennung sowie die Wegbegleitung. Bei einem erkannten schweren Unfall kann die Uhr automatisch Hilfe rufen und Notfallkontakte informieren.
Da es sich um die GPS-Version handelt, benötigt die Apple Watch unterwegs ein gekoppeltes iPhone. Die in den allgemeinen technischen Daten genannten 5G- und LTE-Funktionen gelten nur für die separat erhältliche Cellular-Version.
Warum sich das Angebot lohnt
Nutzer loben in den Rezensionen vor allem die Verarbeitung, das schlanke Design, das Display und die Funktionalität. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis und die Messfunktionen werden häufig positiv bewertet. Gemischte Meinungen gibt es allerdings zur Akkulaufzeit und zur Genauigkeit einzelner Messwerte.
In unserem Test überzeugen uns tatsächlich die längere Akkulaufzeit, die Bluthochdruckschätzung, das kratzfestere Display und die neuen Gesten. Gleichzeitig sind die Unterschiede zur Series 9 und Series 10 gering, da viele Funktionen auch dort per Software-Update verfügbar sind.
Für Besitzer einer Series 10 lohnt sich der Wechsel daher kaum. Interessanter ist die Series 11 für Neueinsteiger und Nutzer einer Series 8 oder eines noch älteren Modells. Zum aktuellen Tiefstpreis von 379 Euro ist sie innerhalb des Apple-Watch-Angebots eine gute Wahl.
Große 4K-Monitore bieten ausreichend Arbeitsfläche für Bildbearbeitung, Videoschnitt, umfangreiche Tabellen oder mehrere gleichzeitig geöffnete Fenster. Besonders praktisch sind Modelle, die etwa ein Macbook über ein einzelnes Kabel mit Bild, Daten und Strom versorgen können.
Der BenQ PD3225U kostet bei Amazon aktuell nur 849 Euro statt der üblichen 912,99 Euro. Das entspricht einer Ersparnis von 7 Prozent. Zuletzt wurden mindestens 869 Euro verlangt, im Durchschnitt liegt der Preis ungefähr auf Höhe des Statt-Preises. Das aktuelle Angebot ist daher besonders attraktiv. Der Händler führt den Monitor zudem als “Amazons Tipp”.
Was der BenQ PD3225U zu bieten hat
Der 32 Zoll große LCD-Monitor löst mit 3.840 x 2.160 Pixeln im Seitenverhältnis 16:9 auf. Die Bildwiederholrate beträgt 60 Hertz, die Reaktionszeit 6 Millisekunden. Damit richtet sich das Modell vor allem an Foto- und Videobearbeiter sowie produktive Mac-Nutzer und weniger an Spieler, die eine besonders hohe Bildrate erwarten. Freesync wird dennoch unterstützt.
BenQ setzt auf IPS-Black-Technologie mit einem Kontrastverhältnis von 2.000:1. Der Betrachtungswinkel liegt bei 178 Grad. AQColor-Technologie, HDR sowie die Unterstützung von Display P3, DCI-P3, sRGB und Rec.709 sollen eine präzise Farbdarstellung ermöglichen. Der Monitor ist bereits ab Werk kalibriert und deckt laut Produktangaben 99 Prozent des angegebenen Farbraums ab.
Über Thunderbolt 3 können Sie Bild, Video, Daten und bis zu 85 Watt Ladeleistung über ein einziges Kabel übertragen. Die Bandbreite liegt bei bis zu 40 Gbit/s. Per Daisy-Chain können bis zu zwei 4K-UHD-Monitore miteinander verbunden werden.
Zur weiteren Ausstattung gehören zwei HDMI-Anschlüsse, ein Displayport, ein Thunderbolt-3-Anschluss sowie ein USB-Hub mit drei USB-3.0-Anschlüssen. Amazon nennt insgesamt vier USB-Ausgänge. Unterstützt werden außerdem USB-C, USB-B, USB 3.2 Gen 2, Kopfhörer, der mitgelieferte Hotkey Puck G2 und eine KVM-Funktion. Letztere erlaubt es, mehrere angeschlossene Computer mit derselben Tastatur und Maus zu bedienen.
Das Modell misst 27,3 x 71,5 x 47,8 Zentimeter und wiegt 14,2 Kilogramm. Der Standfuß lässt sich hoch positionieren, sodass der Bildschirm oberhalb eines aufgeklappten Notebooks stehen kann.
Kompatibel ist der Monitor mit Macs sowie Geräten, die Thunderbolt 3, Displayport, HDMI oder USB-C unterstützen.
Warum sich das Angebot lohnt
Mit durchschnittlich 4,3 von 5 Sternen aus knapp über 60 Bewertungen wird der BenQ PD3225U überwiegend positiv beurteilt. Nutzer loben vor allem die Bildqualität, die große Arbeitsfläche und die Zusammenarbeit mit Macbook Pro und Mac Mini. Besonders häufig wird das Modell für Videoschnitt, Farbkorrektur, Präsentationen, Designarbeiten und Programmierung empfohlen.
Kritik gibt es an den integrierten Lautsprechern, deren Klang ein Käufer als deutlich schlechter als bei einem 27-Zoll-iMac beschreibt. Ein anderer Kunde berichtet von einer ungewöhnlich langsamen Ladegeschwindigkeit seines Macs, vermutet jedoch einen Defekt.
Wer einen schnellen Gaming-Monitor, besonders gute Lautsprecher oder ein kompakteres Modell sucht, sollte Alternativen prüfen. Für Mac-Nutzer sowie Foto- und Videobearbeiter, die viel Arbeitsfläche, eine präzise Farbdarstellung und eine Ein-Kabel-Verbindung benötigen, ist der BenQ PD3225U zum aktuellen Preis von 849 Euro dagegen interessant.
Das iPhone ist für viele längst mehr als nur Smartphone, Kamera und Kommunikationsgerät. Mit passendem Zubehör lässt es sich auch als Mess- und Diagnosewerkzeug einsetzen, etwa um Wärmeverluste am Haus, auffällige Temperaturen an elektrischen Bauteilen oder Probleme an Heizungs- und Lüftungsanlagen sichtbar zu machen.
Eines dieser Zubehörteile ist etwa die Topdon Wärmebildkamera TC001 Max. Sie wird per USB-C mit einem kompatiblen iPhone oder iPad verbunden. Aktuell ist sie im Angebot bei Amazon für nur 284,99 Euro gelistet. Die UVP liegt bei 349 Euro, daraus ergibt sich eine Ersparnis von 18 Prozent. Zuletzt war sie im Deal für rund 5 Euro mehr, nun können Sie also noch einmal etwas sparen – denn dies ist der neue Tiefstpreis. Das Modell kommt derzeit auf 4,8 von 5 Sternen bei knapp über 40 Bewertungen.
Was die Wärmebildkamera TC001 Max zu bieten hat
Die Topdon TC001 Max ist eine kompakte Dual-Objektiv-Wärmebildkamera. Sie kombiniert eine 1,5-Megapixel-Sichtlichtkamera mit einer Infrarotkamera, die laut Hersteller per TISR-Bildverbesserung eine Darstellung mit 512 x 384 Pixeln erreicht. Die ursprüngliche IR-Auflösung wird dabei von 256 x 192 auf 512 x 384 hochgerechnet, um mehr Details, klarere Konturen und besser erkennbare Temperaturunterschiede zu liefern.
Die Kamera besitzt einen USB-C-Anschluss. Als kompatible Geräte werden explizit die iPhone-15-, iPhone-16- und iPhone-17-Serien sowie iPad Air und iPad Pro genannt. Im Lieferumfang ist aber auch ein USB-C-auf-Lightning-Adapter enthalten, womit das Gadget auch mit älteren iPhones kompatibel sein sollte (das sollten Sie aber noch einmal überprüfen). Wichtig für Mac-Nutzer: Mit Mac-Geräten ist die Kamera laut Hersteller nicht kompatibel.
Die TC001 Max kann etwa helfen, Kältebrücken, schlecht gedämmte Bereiche, Wärmeverluste an Fenstern oder Türen, auffällige Erwärmung an elektrischen Komponenten oder Temperaturunterschiede an Heizungs- und Lüftungssystemen zu erkennen. Auch für Fahrzeugdiagnose, Lecksuche, PCB-Reparaturen und elektrische Prüfungen wird sie vom Hersteller genannt.
Zur Darstellung stehen fünf Modi bereit: Wärmebild, Thermische Fusion, Konturenfusion, sichtbares Licht und Bild-in-Bild. Gerade die Fusion aus sichtbarem Bild und Wärmebild kann nützlich sein, wenn Sie am iPhone nicht nur Temperaturbereiche sehen, sondern diese auch räumlich genauer einordnen möchten.
Die Bildfrequenz liegt bei 25 Hertz, die thermische Empfindlichkeit bei ≤40 mK. Das soll für flüssigere Wärmebilder und eine feinere Erkennung kleiner Temperaturunterschiede sorgen. Unterstützt werden außerdem Foto- und Videoaufnahmen, Bildrotation, 3D-Analysen, sekundäre Bildauswertungen sowie eine kontinuierliche Temperaturüberwachung über Kurvendiagramme.
Der Temperaturbereich reicht von -20 Grad Celsius bis +550 Grad Celsius. Die Temperaturauflösung beträgt 0,1 Grad Celsius, die angegebene Messabweichung liegt bei ±2 Grad Celsius. Dazu kommen 10 Farbpaletten, drei Analysemodi für Punkt, Linie und Fläche sowie frei definierbare Temperaturgrenzen mit visuellen und akustischen Alarmen.
Die Kamera besitzt ein 50-Grad-Weitwinkelobjektiv und unterstützt die Anpassung von Emissionsgrad und Messentfernung. Laut Hersteller können Temperaturunterschiede aus bis zu 5 Metern Entfernung erfasst werden. Zusätzlich gibt es Dual-Light-Fusion, Infrarot-Zoom und flexible Bildanpassungen.
Ein eigener Akku ist nicht verbaut und auch nicht nötig. Die TC001 Max wird über das angeschlossene Gerät mit Strom versorgt. Die Leistungsaufnahme liegt bei 0,38 Watt, laut Hersteller sind damit bis zu 10 Stunden Dauerbetrieb möglich. Das macht die Kamera besonders kompakt, bedeutet aber auch: Ohne kompatibles iPhone oder iPad funktioniert sie nicht eigenständig. Übrigens: Die Kamera ist auch mit Android- und Windows‑Geräten kompatibel.
Warum sich das Angebot lohnt
Statt ein separates Wärmebildgerät mit eigenem Display zu kaufen, nutzen Sie das iPhone oder iPad als Bildschirm und Bedienoberfläche. Das ist besonders für Eigenheim-Checks, technische Fehlersuche, Heizungs- und Lüftungsthemen oder elektrische Prüfungen interessant.
Die bisherigen Nutzermeinungen fallen überwiegend positiv aus. Käufer loben vor allem die Genauigkeit der Temperaturmessung, die scharfen Wärmebilder und die einfache Nutzung. Auch die App wird positiv erwähnt.
Beachten Sie aber, dass es bisher nur 37 Rezensionen gibt, die die Kamera bewerten. Außerdem ist die fehlende Mac-Kompatibilität ein wichtiger Punkt: Wer die Kamera am Macbook oder iMac einsetzen möchte, sollte sie nicht kaufen. Wer dagegen ein kompatibles iPhone oder iPad nutzt und eine kompakte Wärmebildlösung sucht, bekommt hier ein praktisches Gadget zum Tiefstpreis.
Hat sich Apple in den vergangenen Jahren zu sehr auf KI konzentriert – oder nicht genug? Das hängt davon ab, wen man fragt. Einerseits ist das Thema ein Modetrend, allgegenwärtig und hat etwas leicht Apokalyptisches an sich, und ich werde regelrecht deprimiert, wenn ich mir bei Apple-Veranstaltungen die KI-Schlagworte anhören muss. Andererseits: Kann das Unternehmen es sich leisten, den Anschluss zu verpassen? Ja, ich weiß: Das Essen ist furchtbar, und die Portionen sind so klein.
Es stellt sich jedoch heraus, dass Apple in dieser Angelegenheit möglicherweise genau richtig gehandelt hat. Im Nachhinein betrachtet erscheint die merkwürdige Mischung aus enthusiastischen Lippenbekenntnissen und abwartender Zurückhaltung des Unternehmens als perfekt dosiert. Apple beteiligt sich an der KI-Debatte, bleibt dabei jedoch weitaus zurückhaltender als seine schneller agierenden, risikofreudigeren Konkurrenten. Das Unternehmen genießt die Vorteile, ohne die Konsequenzen tragen zu müssen.
Beginnen wir mit den Vorteilen: Nach Jahren unterdurchschnittlicher Leistung und Verzögerungen hat sich die neue, KI-gestützte Version von Siri als wirklich nützlicher Chatbot etabliert. Sie kann zwar noch nicht alles, was ChatGPT bietet, ist aber bei schnellen Fragen zuverlässig, kennt sich mit den iPhone-Daten wie kein anderer Chatbot aus und ist für eine Vielzahl von Aktionen ausgelegt. Sie ist datenschutzkonform, schnell und – ganz in Apple-Manier – gibt es noch Luft nach oben.
Für die überwiegende Mehrheit der iPhone-Besitzer hat sich das Warten auf Siri AI gelohnt. Die Sprachassistenz erfüllt alle erforderlichen Aufgaben und dürfte die negativen Stimmen zum Schweigen bringen, die lautstark über ihren Platz im KI-Ökosystem diskutieren. Der eigentliche Clou ist jedoch, dass Apple das erreicht hat, ohne sich den Schwierigkeiten auszusetzen, mit denen KI-orientiertere Konkurrenten derzeit zu kämpfen haben.
Nehmen wir OpenAI, den Entwickler von ChatGPT und wohl den größten Namen in diesem Bereich. Apple hat das Unternehmen kürzlich wegen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen verklagt, doch das war kaum ein Einzelfall. Allein im Jahr 2023 wurde das Unternehmen dreimal (eins, zwei, drei) wegen Urheberrechtsverletzung von insgesamt 21 Autoren und der „New York Times“ verklagt, während eine vierte Klage im selben Jahr, die 16 anonyme Kläger vertrat, „eine Reihe von Schäden, von Urheberrechtsverletzungen bis zu Abhörmaßnahmen“ geltend machte.
In den Jahren darauf folgten zahlreiche weitere Klagen. Diese betrafen (unter anderem) Stalking, Mord, Selbstmord und zwei separate Amokläufe (eins, zwei). Rechtliche Auseinandersetzungen werden auf absehbare Zeit wahrscheinlich anhalten, ebenso wie das große Interesse der Aufsichtsbehörden.
Was die öffentliche Wahrnehmung angeht, ist OpenAI, gelinde gesagt, umstritten. Das Unternehmen hat zwar einige leidenschaftliche Befürworter, wird jedoch in den Augen vieler mit geschmacklosen Videos und Bildern, Dürre, Arbeitslosigkeit und einer leichtfertigen Haltung gegenüber dem geistigen Eigentum anderer in Verbindung gebracht. Selbst Elon Musk, der selbst kein Unbekannter in Sachen weltweiter Unbeliebtheit ist, bezeichnet den CEO des Unternehmens als „Scam Altman“. Um fair zu sein: Dieser Herr tut sich damit keinen Gefallen.
Siri AI ist nicht der beste Chatbot auf dem Markt, aber er ist gut genug.
Im Gegensatz dazu ist Apple unglaublich glimpflich davongekommen: Die Kritik an seiner KI-Strategie drehte sich hauptsächlich darum, dass das Unternehmen nur langsam in die Gänge kommt. Der schlimmste Skandal war wahrscheinlich, dass die KI-Benachrichtigungen unter iOS manchmal verwirrend waren. Und doch ist es nun so weit: Ein funktionierender KI-Chatbot steht nur noch wenige Monate vor seinem Debüt auf Milliarden von Geräten. Und das ohne die erheblichen Investitionen in die KI-Infrastruktur, die es Konkurrenten erschweren, vom Gas zu gehen. Warum eigene, unpopuläre Rechenzentren errichten, wenn man die von Google nutzen kann?
Erfolg hängt nicht nur davon ab, was man gewinnt, sondern auch davon, was es einen kostet. Und unter diesen Gesichtspunkten sieht es so aus, als würde Apple im Bereich der KI die Oberhand gewinnen.
Das iPhone 18 Pro wird das beste iPhone sein, das Apple je hergestellt hat. Ich meine, natürlich muss man kein Experte sein, um das vorherzusagen. Die Frage ist jedoch, ob es gegenüber den Modellen von 2025 eine so deutliche Verbesserung darstellen wird, dass es das Geld und das Warten wert ist.
Apples jährliche Hardware-Neuerungen sind oft inkrementell, die Unterschiede zwischen einer Generation und der nächsten relativ gering. Wenn Sie sich beispielsweise fragen, ob Sie sich jetzt ein iPhone 17 Pro zulegen oder auf das iPhone 18 Pro warten sollen, lautet die Antwort: Letzteres wird das Warten wahrscheinlich nicht wert sein. Die für das 18 Pro erwarteten Änderungen werden sich wohl nicht wesentlich auf die wichtigsten Funktionen oder die Art und Weise auswirken, wie Sie Ihr Gerät täglich nutzen.
Das ist jedoch nicht jedes Jahr der Fall. Hin und wieder bringt Apple ein bahnbrechendes iPhone-Modell mit grundlegenden Änderungen an Design und Funktionalität auf den Markt. Das haben wir beim iPhone X gesehen. Das komplett überarbeitete Smartphone stach sofort hervor und ließ das iPhone 8 derselben Generation sowie frühere Modelle im Vergleich dazu altmodisch wirken. Und ich glaube, dass 2027 etwas Ähnliches passieren wird.
Zum 20. Jubiläum des iPhones wird Apple Berichten zufolge sein iPhone dramatisch überarbeiten und eine neue Ära einläuten. Die folgenden sieben Gründe sind genug, um auf das iPhone 19 zu warten.
Tschüss, Bildschirmrahmen
Der ehemalige Apple-Designer Jony Ive stellte sich die ultimative Form des iPhones bekanntlich als eine einzige Glasplatte vor. Das iPhone zum 20. Jubiläum könnte einen wichtigen Meilenstein setzen, indem es dieses Konzept auf die nächste Stufe hebt und erstmals ein rahmenloses Display einführt.
Gerüchten zufolge werden alle vier Kanten des Displays gebogen sein, wodurch sichtbare Rahmen praktisch verschwinden. Das Liquid-Glass-Design für die nächste iOS-Version wird wahrscheinlich so optimiert, dass Software-Elemente mit der Hardware verschmelzen, was zu Realismus und visueller Harmonie führt. Das Smartphone wird natürlich nicht wirklich zu einer reinen Glasplatte, für seine Nutzer wird es sich aber so anfühlen.
Unsichtbare Tasten
Berichte darüber, dass das iPhone seine mechanischen Seitentasten zugunsten haptischer Tasten abschaffen könnte, kursieren bereits seit Jahren. Diese Gerüchte könnten sich dank des gebogenen Displays mit dem iPhone zum 20. Jubiläum endlich bewahrheiten.
Apple könnte Solid-State-Tasten in die Glaskanten integrieren und seine Taptic Engine so verbessern, dass sie beim Drücken sensorisches Feedback gibt – ähnlich wie der Home-Button des iPhone 7. Dies wird das futuristische Erscheinungsbild des iPhones weiter unterstreichen und Lücken beseitigen, in denen sich Fusseln ansammeln können.
Physische Tasten, die aus Ihrem Smartphone herausragen, sind so 2025.
Mahmoud Itani / Foundry
Apples bisher beeindruckendstes Display
Die Designinnovationen des iPhone von 2027 werden sich wahrscheinlich nicht auf die gebogenen Kanten und haptischen Seitentasten beschränken. Das Gerät soll Berichten zufolge auch über ein dünneres OLED-Panel verfügen, das die Helligkeit erhöht und gleichzeitig den Stromverbrauch senkt.
Besser noch: Die Aussparung am oberen Rand könnte endlich entfallen, wenn die Face-ID-Sensoren und die Frontkamera unter das Display verlegt werden. Dies würde störende Elemente vollständig beseitigen und uns Jony Ives Vision einer „Glasplatte“ noch näher bringen. Sollte Apple die damit verbundenen technologischen Herausforderungen bis dahin nicht bewältigen können, könnte man sich stattdessen mit einem kleineren Dynamic Island begnügen.
Leistungsstarker Akku
Die Akkulaufzeit ist eines der häufigsten Anliegen von Smartphone-Käufern. Das ausschließlich mit eSIM ausgestattete iPhone 17 Pro Max verfügt derzeit mit 5.088 mAh über die größte iPhone-Akkukapazität. Das Modell zum 20. Jubiläum könnte diesen Wert auf bis zu 6.000 mAh steigern. Apple experimentiert zudem mit Silizium-Anodentechnologie, die die Akkulaufzeit verlängern würde, ohne die Größe des Akkus zu verändern.
Apropos Akkus: Das iPhone zum 20. Jubiläum könnte endlich die Unterstützung für umgekehrtes kabelloses Laden bieten, sodass Sie kompatibles Zubehör – wie Airpods – aufladen können, indem Sie es auf die Rückseite des Telefons legen.
Shooting Star
Apple investiert seit Langem in die Fototechnik des iPhones, seine Kamera wird auf diversen Social-Media-Plattformen oft als die beste angesehen. Für das iPhone zum 20. Jubiläum könnte das Unternehmen seinen eigens entwickelten LOFIC-Sensor (Lateral Overflow Integration Capacitor) einführen, der die HDR-Leistung deutlich verbessert.
Die Technologie minimiert Überbelichtung in hellen Bereichen und dunkle Schatten in schattigen Bereichen, indem sie es jedem Pixel ermöglicht, je nach Bedarf unterschiedliche Lichtmengen in einem einzigen Foto zu speichern. Dies würde die iPhone-Fotografie spürbar verbessern, indem mehr Details erhalten bleiben und ausgewogenere Aufnahmen entstehen.
Wenn Sie glauben, die iPhone-Kamera könne nicht noch besser werden, warten Sie bis zum nächsten Jahr.
Mahmoud Itani / Foundry
Geschwindigkeit und Intelligenz
Es versteht sich von selbst, dass das iPhone zum 20. Jubiläum das übliche jährliche Chip-Upgrade und Leistungssteigerungen erhalten wird. Logischerweise bedeutet dies den noch nicht angekündigten A21 Pro, Apples zweiten 2-nm-iPhone-Chip. Er könnte über Mobile High Bandwidth Memory (HBM) verfügen, was die Datenübertragung zwischen RAM und CPU/GPU beschleunigen würde. HBM ist zudem besser für KI-Aufgaben auf dem Gerät optimiert, was die Verarbeitung beschleunigt und den Batterieverbrauch senkt.
Um die Akkulaufzeit weiter zu verlängern, könnte das iPhone-Flaggschiff von 2027 mit einem hauseigenen Apple-Modem ausgestattet sein. Das Unternehmen hat die Mobilfunkchips der C-Serie bereits in ausgewählten Geräten wie dem iPhone Air verbaut. Experten gehen davon aus, dass das Unternehmen diese Chips in allen seinen iPhones einführen wird, sobald sie im nächsten Jahr die Leistung ihrer Qualcomm-Pendants übertreffen.
Preis? Nicht so schmerzhaft, wie Sie vielleicht denken
Da das iPhone zum 20. Jubiläum voraussichtlich deutlich fortschrittlicher wird als seine Vorgänger, könnten sich einige Kunden verständlicherweise Sorgen über eine Preiserhöhung machen. Ein neues Gerücht deutet jedoch darauf hin, dass dieses Sondermodell in der iPhone-Generation 2027 tatsächlich der Pro-Klasse entsprechen wird, anstatt eine neue Produkt-Klasse zu bilden. Auch wenn Apple die Preise noch anheben könnte, wird der potenzielle Anstieg vermutlich nicht drastisch ausfallen. Da das kommende faltbare iPhone Ultra voraussichtlich rund 2.000 US-Dollar kosten wird, wird das Unternehmen wahrscheinlich einen deutlichen Preisabstand zwischen seinen verschiedenen iPhone-Modellen beibehalten wollen.
Selbst die begeistertesten Mac-Benutzer wissen, dass Windows noch immer die Welt der Desktop- und Laptop-Computer beherrscht. Es gibt außerdem viele wichtige Anwendungen, die nur unter Windows laufen.
So läuft die Access-Datenbank nur unter Windows und es gibt auch viele professionelle Grafik- und Videoprogramme nur in Versionen für das Microsoft-Betriebssystem. Und natürlich gibt es zahllose Top-Games, die nie für uns oft vergessene Mac-Spieler erschienen sind.
Wenn Sie Windows-Software oder -Spiele auf Ihrem Mac ausführen wollen, erfahren Sie in diesem Artikel, wie Sie dies am besten machen können. Wir stellen Ihnen die besten virtuellen Maschinen für den Mac vor, darunter Parallels und VMware, und werfen einen Blick auf alternative Optionen, von Emulatoren, mit denen Sie Windows-Anwendungen auf einem Mac ausführen können, ohne Windows zu installieren. So sollten Sie auch Apples Boot Camp (nur für Intel-Macs) und Microsofts Windows 365 nicht vergessen.
In unserem Artikel finden Sie die besten Optionen für die Ausführung von Windows und Windows-Anwendungen auf Ihrem Mac. Lesen Sie auch unseren Leitfaden zur Installation von Windows und zur Ausführung von Windows-Anwendungen auf einem Mac.
Beste Windows-Lösungen für den Mac: Die besten Lösungen zur Ausführung von Windows auf einem Mac
Mit Parallels Desktop können Sie eine virtuelle Maschine auf Ihrem Mac erstellen. Die Software simuliert die physische Hardware eines Windows-PCs und lässt Sie Windows auf Ihrem Mac ausführen. Einer der Vorteile von Parallels Desktop ist, dass Sie Mac- und Windows-Anwendungen nebeneinander ausführen können, ohne dass Sie einen Neustart durchführen müssen, um zwischen den Betriebssystemen zu wechseln (was bei Boot Camp notwendig ist).
Mit Parallels können Sie Windows und macOS vollständig voneinander trennen oder Sie können den Coherence-Modus verwenden, um Ihre Windows-Anwendungen vollständig in Ihren Mac zu integrieren – Sie können sie sogar zu Ihrem Dock hinzufügen. Parallels bietet auch einen Rollback-Modus, der für experimentierfreudige Entwickler nützlich ist. Es wird nichts gespeichert, das heißt, wenn Sie den Computer neu starten, kehrt die VM in ihren ursprünglichen Zustand zurück.
Parallels macht die Installation von Windows wirklich einfach. Seit Parallels Desktop Version 18 ist es sogar möglich, die ARM-Version von Windows 11 innerhalb von Parallels herunterzuladen und zu kaufen.
Parallels Desktop hat einen regelmäßigen Update-Zyklus, der in der Regel mit den großen macOS-Updates von Apple zusammenfällt. Parallels Desktop 26 erschien im Herbst 2025. Wichtigste Neuerungen von Parallels Desktop 26 waren Anpassungen an die neueste Version von Windows 11 (25H2) und macOS 26 (Tahoe). Parallels verspricht, seine Software für den gesamten Lebenszyklus von macOS Tahoe und Windows 11 25H2 mit Aktualisierungen zu unterstützen und die Kompatibilität zu gewährleisten – das nächste Update im Herbst 2026 wird Kompatibilität mit macOS 27 Golden Gate garantieren.
Laut Parallels waren für Tahoe umfassende Überarbeitungen notwendig, so nutzt die neue Version von macOS neue Regeln für Hintergrundprozesse. Das hat Anpassungen an Einrichtungsassistent und den Coherence-Modus notwendig gemacht. Bei älteren Versionen von Parallels Desktop könnten diese Funktionen wohl Probleme verursachen.
Eine weitere Neuerung betrifft die Anzeige des Speicherplatzes. Eine virtuelle Maschine mit Windows kann nun den verfügbaren Speicherplatz des Macs korrekt anzeigen, das war bisher nicht möglich.
Parallels hat außerdem eine neue Schritt-für-Schritt-Anleitung bereitgestellt, welche die Bereitstellung und Verwaltung einzelner Windows-Apps erklärt. Neu ist ebenso die Unterstützung von Windows-Updates per Jamf Pro oder anderen MDM-Plattformen.
Seit Version 20 unterstützt Parallels neben den ARM-Versionen von macOS, Windows und Linux auch x86‑Betriebssysteme auf ARM-Macs, allerdings nur mit mäßiger Performance und sehr vielen Einschränkungen.
Viele Jahre lang befand sich VMware Fusion im Gleichschritt mit Parallels Desktop. Die beiden Konkurrenten brachten regelmäßig Updates heraus und konkurrierten um den ersten Platz auf dem Markt für Mac-Virtualisierung. In den vergangenen Jahren scheint VMware (das jetzt zu Broadcom gehört) jedoch den Fuß vom Gaspedal genommen zu haben und Fusion ist ins Hintertreffen geraten (in der Tat müssen Sie heutzutage ziemlich lange suchen, um Fusion auf der VMware-Website zu finden). Offensichtlich hat Broadcom vor allem Firmenkunden im Blick, weniger Heimanwender mit Mac.
Die Software wird aber stetig weiterentwickelt und an neue Mac-Versionen angepasst, neue Funktionen werden aber kaum noch ergänzt. Mit der aktuellen Version Fusion 26H1 hat VMware wieder vor allem Stabilität und Zuverlässigkeit verbessert. Schon seit Version 12 werden Apple-Silicon-Macs unterstützt.
Mit der Einführung von Fusion 12 kündigte VMware an, dass es eine kostenlose Version des Programms – genannt Fusion Player – nur für den privaten Gebrauch, für Heimanwender und Studenten, geben würde. Jetzt hat VMware diese Strategie geändert und bietet Fusion Pro kostenlos an, solange es für den privaten Gebrauch bestimmt ist. Die Registrierung und der Download über Broadcom sind aber recht umständlich.
Auch wenn Fusion kaum noch neue Funktionen ergänzt, so ist die kostenlose Version von Fusion Pro doch eine gute Option für Privatanwender und Studenten, die gelegentlich Windows-Anwendungen oder Spiele auf ihren Macs ausführen wollen.
3. Crossover
Crossover basiert auf WINE (siehe unten) und verwendet eine ähnliche Kompatibilitätsschicht, damit Windows-Anwendungen auf dem Mac ausgeführt werden können. Die Besonderheit: Dabei kommen Sie ohne eine Vollversion von Windows aus. Für die Verwendung mit Virtualisierungsprogrammen wie Parallels Desktop und VMware Fusion müssen Sie schließlich eine Kopie von Windows kaufen oder bereits besitzen.
Die Bedienung des kostenlosen Open-Source-Programms Wine ist allerdings recht kompliziert. Deshalb hat das Team von Codeweavers Crossover als benutzerfreundliche Alternative entwickelt und bietet zudem technischen Support an. Crossover ist dann allerdings nicht kostenlos – eine Kopie von Crossover mit einem Jahr Support kostet 74 Euro. Es ist aber eine 14-tägige kostenlose Testversion verfügbar.
Mit Crossover können Sie Windows-Anwendungen in sogenannten Bottles installieren, also in sich geschlossenen Dateien, die auf Ihrem Mac gestartet und ausgeführt werden. Sie können viele verschiedene Bottles für verschiedene Anwendungen erstellen, und die Bottles können sogar so konfiguriert werden, dass sie mit verschiedenen Windows-Versionen kompatibel sind. Dies ist nützlich, da Sie so maßgeschneiderte Bottles für ältere Spiele und Software erstellen können, die möglicherweise eine bestimmte Version von Windows benötigen.
Crossover verfügt über eine Mac-ähnliche Benutzeroberfläche und bietet Unterstützung bei der Installation von Windows-Apps und -Spielen. Wenn Sie Crossover starten, sehen Sie im Hauptinstallationsfenster beliebte Windows-Apps und -Spiele aufgelistet, wie beispielsweise „Grand Theft Auto V“ und die Buchhaltungssoftware „Quicken“ für Geschäftskunden. Sie können sogar nach Informationen zu Hunderten von Windows-Apps suchen und erhalten einen Hinweis darauf, wie gut diese mit Crossover laufen (sehr alte Versionen laufen meist besser).
Crossover 25 (März 2025) war eines der größten Updates der letzten Jahre und versprach, „Gaming auf dem Mac auf ein neues Niveau zu heben“. Einige der neuen Funktionen in Version 25 sind Änderungen unter der Haube, wie die neueste Version der zugrunde liegenden WINE-Technologie, die laut Codeweavers Tausende von Programmier-Updates zur Verbesserung der Leistung und Kompatibilität enthielt. Dieses Update führte außerdem eine neue Grafiktechnologie namens DXMT ein, die laut Codeweavers eine bessere Grafikleistung für weniger leistungsstarke Mac-Modelle bietet. Dies soll vor allem helfen, wenn Windows-Spiele mit DX11-Grafik genutzt werden.
Die Kompatibilität mit vielen bekannten Windows-Spielen wurde verbessert, sodass Sie nun erstmals Spiele wie „Path of Exile 2“, „Dragon’s Dogma 2“ und „Fallout 76“ spielen können. Neben Steam unterstützt Crossover 25 nun auch die Windows-Versionen der GoG- und Epic-Spielestores, sodass Sie Spiele, die Sie besitzen, aus diesen Stores herunterladen können.
Crossover basiert bisher noch auf Code, der für Intel-Prozessoren geschrieben wurde, und ist daher auf Apples Rosetta angewiesen, um auf Macs mit Apple Silicon zu laufen. Wir haben jedoch festgestellt, dass die Leistung trotzdem ziemlich gut ist. Codeweavers gibt an, an einer nativen Unterstützung für Apple Silicon zu arbeiten. Das ist jetzt noch kein Problem, auch macOS 27 wird noch Rosetta unterstützen, als letzte Version.
Das Codeweavers-Team investiert viel Aufwand in regelmäßige Updates für Crossover, und der technische Support ist beeindruckend. Dennoch kann Crossover manchmal etwas einschüchternd wirken, daher lohnt es sich, die Testversion herunterzuladen, um zu prüfen, wie gut es mit Ihren Lieblings-Windows-Spielen und anderer Windows-Software funktioniert.
UTM Virtual Machines von Turing Software ist im Mac App Store eine der beliebtesten Anwendungen im Bereich Business-Apps. Es kostet 10 Euro im Mac App Store, aber da das Tool ein Open-Source-Projekt ist, gibt es auch eine kostenlose Version namens UTM, die auf der Turing-Website erhältlich ist.
UTM kann auf Macs mit Intel- oder Apple-Silicon-Prozessoren (mit macOS Big Sur 11.3 oder höher) ausgeführt werden. Es bietet zwei verschiedene Optionen, je nachdem, welche Art von Mac Sie verwenden: Virtualisierung und Emulation.
Wenn Sie also einen Intel-Mac haben, kann UTM die Virtualisierung nutzen, um eine virtuelle Maschine zu erstellen, auf der die Intel-Version von Windows läuft. Und wenn Sie einen Mac mit Apple Silicon haben, können Sie die Virtualisierung nutzen, um eine virtuelle Maschine zu erstellen, auf der Windows on Arm läuft.
Wenn Sie jedoch die ältere Intel-Version von Windows auf einem Mac mit Apple Silicon ausführen möchten, verwendet UTM eine Emulation, um Windows auszuführen, da diese Version nicht für die Mac-Prozessoren konzipiert ist. Bei einer Emulation muss allerdings auch die CPU in Software nachgebildet werden, was zu einer wirklich miesen Performance führt – auch bei einem alten System wie Windows XP. Diese Emulation kann aber nützlich sein, wenn Sie alte Windows-Anwendungen wie Access oder Software ausführen müssen. Grundlage bildet die Technologie QEMU.
Allerdings wird UTM dadurch auch schnell komplex und fehleranfällig, und der App fehlen die ausgefeilte Oberfläche und die Benutzerfreundlichkeit von Parallels und VMware. Sie benötigen ein grundlegendes Verständnis von Windows-Image-Dateien wie ISO und VHDX, um Ihre Kopie von Windows herunterzuladen und zu installieren. Erwarten Sie außerdem keine Schritt-für-Schritt-Hilfe oder Support, wie er in Parallels Desktop verfügbar ist.
Der größte Schwachpunkt ist, dass UTM derzeit keine 3D-Grafikbeschleunigung in seinen virtuellen Windows-Maschinen unterstützt, was bedeutet, dass Sie die meisten Windows-Spiele mit 3D-Grafik nicht spielen können. Wenn Sie jedoch nur Geschäftsanwendungen ausführen oder die neuen KI-Funktionen von Windows ausprobieren möchten, dann ist UTM eine gute, kostengünstige Option, die für Entwickler und technische Benutzer interessant ist.
5. VirtualBox 7
Dieses Open-Source-Virtualisierungsprogramm ist für den privaten Gebrauch kostenlos – aber eher für den Einsatz in einer Unternehmensumgebung gedacht.
VirtualBox, das seit 30. Juni 2026 in der aktuellen Version 7.2.12 vorliegt. Wie Parallels Desktop und VMware Fusion ermöglicht es Ihnen, eine virtuelle Maschine zu erstellen, auf der Sie Windows und Windows-Anwendungen aus macOS selbst ausführen können. VirtualBox läuft zudem seit Version 7.2 nativ auf ARM-Macs.
Wenn Sie VirtualBox für den privaten oder schulischen Gebrauch nutzen möchten, ist es kostenlos. Es gibt auch Linux- und Windows-Versionen von VirtualBox, sodass Sie Ihre virtuellen Maschinen auf vielen verschiedenen Computertypen einsetzen können (allerdings müssen Sie für Ihre Windows-Lizenz bezahlen, um loszulegen).
Können wir die Lösung aber ohne Einschränkungen empfehlen? Der Nachteil ist, dass VirtualBox nicht so ausgefeilt und einfach zu bedienen ist wie Parallels oder Fusion und die Oberfläche recht altbacken wirkt. Nicht zuletzt bieten Parallels und Fusion auch eine deutlich bessere Performance.
Schade: VirtualBox wirft mit einer Menge Fachjargon um sich, und wenn Sie den Unterschied zwischen einer virtuellen Festplatte und einer virtuellen Maschine nicht kennen, könnte der Einstieg etwas schwierig sein. Es gibt zwar regelmäßige Wartungsupdates, aber seit Jahren kaum neue Funktionen. Dafür gibt es einige ungewöhnliche Profi-Funktionen wie etwa ein Kommandozeilentool und fortgeschrittene Netzwerkfunktionen wie ein VM-zu-VM-Netzwerk.
Und da das Programm kostenlos ist, erhalten Sie auch keinen technischen Support – obwohl es ein Benutzerforum gibt, in dem Sie bei Bedarf ein paar Fragen stellen können.
Trotz Open-Source-Versprechen zielt Oracle mit VirtualBox auf große Unternehmen, die über eine richtige IT-Abteilung verfügen. Firmen müssen allerdings für die kommerzielle Nutzung ab 50 Euro für die VirtualBox Enterprise Edition bezahlen und sie müssen sich verpflichten, mindestens 100 Lizenzen auf einmal zu kaufen.
6. Windows 365 Cloud-PC
Windows 365 (das im Juli 2021 auf den Markt kam) hat das Potenzial, traditionelle Virtualisierungsprogramme wie Parallels Desktop und VMware Fusion wirklich herauszufordern. Im Vergleich ist Windows 365 jedoch recht teuer und es richtet sich offensichtlich eher an große Unternehmen als an Privatpersonen und kleinere Unternehmen. Für diese sind wohl eher Parallels und Fusion geeignet.
Microsoft beschreibt Windows 365 als Cloud-PC, aber die technischen Hinweise machen deutlich, dass es sich bei Windows 365 eigentlich um eine Form von virtueller Maschine handelt. Der Unterschied besteht darin, dass bei Parallels und Fusion virtuelle Maschinen lokal auf Ihrem eigenen Mac laufen, bei Windows 365 auf einem Server. Parallels und Fusion können dabei die Prozessorleistung, den Arbeitsspeicher und den Speicher Ihres Macs nutzen, um Windows und Windows-Anwendungen auszuführen.
Im Gegensatz dazu erstellt Windows 365 eine virtuelle Maschine, die in der Cloud gespeichert wird und auf Microsofts eigenen Servern läuft. Das Videobild des Windows-Desktops auf Ihrem Cloud-PC wird dabei über Ihre Breitbandverbindung auf Ihren Mac – oder jedes andere Gerät, wie ein iPad oder sogar einen anderen Windows-PC – gestreamt.
Diese Form der virtuellen Maschine kann schnell und zuverlässig funktionieren, solange Sie über eine ausreichend schnelle Internetverbindung verfügen. Allerdings ist Windows 365 mit Preisen je nach Leistung zwischen 28,30 Euro und 318,40 Euro pro Monat (ohne Mehrwertsteuer) recht teuer.
Im Vergleich dazu kostet die Heimanwenderversion von Parallels Desktop 120 Euro für ein ganzes Jahr, während es von Fusion sogar eine vollkommen kostenlose Version für Heimanwender und Studenten gibt – wenn auch ohne Windows-Lizenz.
Windows 365 ist vor allem für größere Unternehmen interessant, die ihren Mitarbeitern einen standardisierten Cloud-PC zur Verfügung stellen möchten, auf den sie von jedem beliebigen Ort mit Internetanschluss zugreifen können – es ist ideal für hybrides Arbeiten und das „neue Normal“. Für normale Privatanwender, Studenten und kleinere Unternehmen ist das Konzept jedoch zu teuer, sodass bestehende Nutzer von Parallels und Fusion wahrscheinlich vorerst bei diesen Anwendungen bleiben wollen.
Wie wir bereits erwähnt haben, ist die dritte Technologieoption – nach Boot Camp und Virtualisierung – Wine. Mit dieser Technologie können Sie Windows-Anwendungen ohne Windows selbst ausführen. Aktuell ist Wine 11.0 die stabile Version, es gibt aber auch eine neuere Entwicklerversion, Wine 11.13.
Wenn es Ihnen nichts ausmacht, gewissermaßen die Ärmel hochzukrempeln und sich die Hände schmutzig zu machen, dann ist Wine eine ungewöhnliche, aber praktikable Option, um Windows-Software auf Ihrem Mac auszuführen.
Wie VirtualBox ist Wine ein Open-Source-Programm, das Sie kostenlos herunterladen können. Es verwendet jedoch keine herkömmliche Virtualisierungstechnologie, um eine virtuelle Maschine für die Installation von Windows zu erstellen – wie bei Crossover wird keine Kopie von Windows benötigt, Apps werden in Form von Bottles installiert.
Codeweavers Crossover für Mac ist deutlich einfacher zu bedienen als Wine, obwohl es eng mit dieser Software verwandt ist und sogar auf der Download-Seite von Wine empfohlen wird. Aber natürlich ist Wine kostenlos, was ein großer Vorteil ist.
Wine fungiert schließlich als eine Art Software-Zwischenhändler, der die Programmierroutinen – APIs genannt – in Windows-Anwendungen übersetzt, sodass diese direkt mit macOS kommunizieren können. Und da Sie nicht viel zusätzlichen Speicher oder Prozessorleistung benötigen, um Windows auszuführen, werden Sie feststellen, dass Wine tatsächlich eine bessere Leistung bieten kann als eine virtuelle Maschine (insbesondere für Spiele und Grafikanwendungen). Eine ARM-Version gibt es bisher nicht, Wine ist aber kompatibel mit Rosetta.
Wine wird außerdem sehr regelmäßig von einem Team engagierter Entwickler aktualisiert, die die Software kostenlos zur Verfügung stellen. Der Nachteil ist, dass Wine für Anfänger spektakulär verwirrend sein kann – bis zu dem Punkt, an dem wir es wirklich nur Hobbyisten empfehlen können, die eine kleine Herausforderung mögen.
8. Apple Boot Camp
Durch die Verwendung von Dual-Boot und nicht von Virtualisierungstechnologie bietet Boot Camp die beste Leistung für Intel-basierte Macs, auf denen Windows ausgeführt werden muss. (Wie wir oben erklärt haben, steht Boot Camp für M1 oder spätere Macs nicht zur Verfügung).
Es ist wichtig, einen Unterschied zwischen Boot Camp und den Virtualisierungsprogrammen zu machen, die wir uns hier ansehen, wie Parallels Desktop, VMware Fusion und VirtualBox. Anstatt eine virtuelle Maschine zu erstellen, die es Ihnen ermöglicht, Mac- und Windows-Anwendungen gleichzeitig auszuführen, ist Boot Camp ein Installationsassistent und ein Dual-Boot-System. Dies ermöglicht es Ihnen, Ihren Mac entweder mit dem nativen macOS oder mit Windows (aber nicht mit beiden gleichzeitig) zu booten und zu verwenden.
Dank Boot Camp kann sich Ihr Mac wie ein reiner Windows-PC verhalten und seine gesamte Prozessorleistung und seinen Speicher für die Ausführung von Windows und Ihren Windows-Anwendungen nutzen. Und ganz wichtig: Wenn Ihr Mac über eine gute Grafikkarte verfügt, kann er die volle Leistung dieser nutzen, um Ihre Windows-Software auszuführen. Das ist definitiv die beste Option für Nutzer, die High-End-Grafiksoftware oder 3D-Spiele ausführen wollen, denn sie erhalten eine viel bessere Leistung als bei der Ausführung von Windows in einer virtuellen Maschine.
Der Nachteil bei der Verwendung von Boot Camp ist, dass Sie den Zugriff auf Ihre Mac-Anwendungen verlieren, während Sie Windows ausführen. Wenn Sie Apple Mail für Ihre E-Mails verwenden, müssen Sie Windows und Boot Camp herunterfahren und jedes Mal, wenn Sie eine E-Mail senden oder empfangen möchten, wieder zu macOS wechseln. Und, um ehrlich zu sein, ist die aktuelle Version von Boot Camp nicht mehr ganz so einfach einzurichten wie frühere Versionen.
Frühere Versionen von Boot Camp haben Ihnen die ganze Arbeit abgenommen – sie partitionierten Ihre Festplatte, installierten Windows von einer normalen Installationsdiskette und installierten auch alle Treiber, die Sie benötigten, damit Komponenten wie Ihre Grafikkarte, Tastatur und Maus ordnungsgemäß mit Windows funktionieren.
Ein Problem: Windows 11 setzt offiziell voraus, dass der Host-Computer über ein TPM (Trusted Platform Module) verfügt, was bei Macs nicht der Fall ist. Dies kann über einen Eingriff ins System behoben werden. Da nicht alle Macs mit allen Windows-Versionen kompatibel sind, müssen Sie, bevor Sie den Boot Camp-Assistenten starten, in den Kompatibilitätstabellen auf der Apple-Website nachsehen, welche Version von Windows auf Ihrem Mac funktioniert.
Sie können Windows auch nicht mehr von einer alten Installationsdiskette installieren. Sie müssen also entweder eine Image-Datei für Windows – eine sogenannte ISO-Datei – von der Microsoft-Website herunterladen oder Ihre Windows-Diskette verwenden, um eine solche zu erstellen. Boot Camp enthält Treiber für die Einrichtung von Windows 8 und Windows 10, aber wenn Sie ein Fan von Windows 7 sind (das manche Leute für Spiele bevorzugen), dann müssen Sie auf der Apple-Website nach den benötigten Treibern suchen und sicherstellen, dass Sie beim Kopieren auf Ihre Boot-Camp-Partition die richtige Vorgehensweise befolgen.
Wenn Sie das alles durchhalten, können Sie Windows schließlich mit voller Geschwindigkeit auf Ihrem Mac ausführen und auf eine breite Palette von Windows-Software und Spielen zugreifen, die mehr Leistung und Geschwindigkeit erfordern, als Sie mit der Technologie der virtuellen Maschine erhalten. Solange Sie keinen M1-Mac haben …
Wenn Sie zu den Millionen von Menschen gehören, die einen Intel-basierten Mac verwenden, können Sie Boot Camp von Apple verwenden, um Windows auszuführen. Wir bewerten Boot Camp als Option zur Ausführung von Windows weiter unten und es hat eine Reihe von Vor- und Nachteilen. Im Jahr 2020 hat Apple jedoch begonnen, seine eigenen Prozessoren zu verwenden, die auf der ARM-Architektur und nicht auf der von Intel verwendeten x86-Architektur basieren. Jetzt hat jeder Mac, den Apple verkauft, einen von Apple hergestellten Prozessor der M-Serie. Boot Camp ist auf Macs der M-Serie nicht verfügbar.
Das bedeutet nicht, dass auf Macs der M-Serie kein Windows mehr ausgeführt werden kann. Es bedeutet nur, dass Sie Boot Camp nicht verwenden können und die ARM-Version von Windows benötigen.
Glücklicherweise gibt es zahlreiche Optionen, um Windows auf einem Mac der M-Serie auszuführen. Sie haben die Wahl zwischen Virtualisierungsprogrammen wie Parallels Desktop und VMware Fusion, Emulationslösungen wie Crossover und Wine und dem Windows 365 Service von Microsoft.
Unsere Empfehlung ist Parallels Desktop, aber auch alle anderen Lösungen haben Vorteile, die Ihnen vielleicht zusagen. Crossover zum Beispiel benötigt keine Kopie von Windows, um Windows-Anwendungen auszuführen. Und es gibt völlig kostenlose Optionen wie Wine.
2.
Was ist eine virtuelle Maschine
Virtualisierungsprogramme wie Parallels Desktop und VMware Fusion laufen wie eine App unter macOS. Sie ermöglichen es Ihnen aber, eine virtuelle Maschine (oder VM) zu erstellen, die die Hardware eines Windows-PCs nachahmt. So können Sie einen virtuellen PC auf Ihrem Mac erstellen und dann Windows – oder ein anderes Betriebssystem wie Linux – auf der VM installieren.
Dies ist eine großartige Lösung, da Sie so die Windows-Anwendungen, die Sie benötigen, direkt neben Ihren wichtigsten Mac-Anwendungen ausführen können. Der einzige Nachteil ist, dass Sie einen ziemlich schnellen Mac mit viel Arbeitsspeicher und Speicherplatz benötigen, um Windows als VM auszuführen – denn Ihr Mac führt effektiv zwei Betriebssysteme gleichzeitig aus.
3.
Was ist Emulation
Emulation ist ein Verfahren, mit dem einzelne Windows-Anwendungen auf einem Mac ausgeführt werden können, ohne dass das Windows-Betriebssystem installiert sein muss. Dies wird durch Emulationstools wie Wine und Crossover erreicht, die in der Regel von technisch versierten Benutzern verwendet werden.
4.
Benötige ich eine Windows-Lizenz
Das hängt davon ab, welche dieser beiden Methoden Sie verwenden. Wenn Sie Windows in einer VM ausführen, benötigen Sie eine Lizenz, um eine Windows-VM auf Macs mit Apple Silicon-Prozessoren zu erstellen. Leider wird die preiswertere Home Edition nicht unterstützt
Es ist jedoch möglich, eine vorhandene Windows-Lizenz zu verwenden, wenn Sie eine haben. Microsoft unterscheidet nicht zwischen Windows on Intel und Windows on ARM, siehe die Website von Parallel hier.
Wenn Sie eine Emulation verwenden, benötigen Sie keine Kopie von Windows.
5.
ARM-Version von Windows erhalten
Die gute Nachricht für Besitzer eines ARM-Macs ist, dass es auch eine ARM-Version von Windows gibt. Windows on ARM, auch bekannt als WoA, ist Microsofts Version von Windows, die für die Ausführung auf ARM-Chips entwickelt wurde.
Die ARM-Version von Windows wurde anfangs nicht an einzelne Benutzer lizenziert. Glücklicherweise hat Parallels eng mit Microsoft zusammengearbeitet, um den Prozess der Erstellung von VMs zu vereinfachen, die die ARM-Version von Windows verwenden.
Mit der Einführung von Parallels Desktop 18 im Jahr 2022 erhielt Parallels die Möglichkeit, die ARM-Version von Windows 11 direkt in Parallels selbst herunterzuladen und zu kaufen. Microsoft hat sogar ausdrücklich Parallels für Windows auf M1- und M2-Macs empfohlen, sodass Benutzer von Parallels Desktop 18 die ARM-Versionen von Windows 11 Pro und Windows 11 Enterprise ausführen können. Lesen Sie unseren ausführlichen Test von Parallels Desktop für weitere Informationen.
Sie können die ARM-Version von Windows 11 direkt in Parallels selbst herunterladen und kaufen. Alles, was Sie machen müssen, ist:
Klicken Sie auf die Schaltfläche „Holen Sie sich Windows 11 von Microsoft“.
Parallels lädt die entsprechende Version von Windows 11 für Ihren Mac herunter (wenn Ihr Mac einen ARM-Prozessor hat, wird die ARM-Version von Windows 11 heruntergeladen).
Sie können dann die Microsoft Store-App innerhalb Ihrer Windows-VM verwenden, um eine Lizenz zu erwerben oder eine bestehende Windows 11-Lizenz zu verwenden, falls Sie eine haben.
Sie können eine Lizenz auch über die Download-Option im Microsoft Store erwerben.
Aber halt, das ist kein Grund zur Aufregung. Apple begründet den Preisanstieg mit gestiegenen Lizenzkosten, das Gegenteil ist nicht zu beweisen. Die Erhöhung fällt moderat aus, ein Euro für Einzelnutzer, das sind keine zehn Prozent – die 18 Prozent Plus für das Familienabo fallen da eher ins Gewicht. Sind mehr als drei Personen Teil der Familie, muss man aber immer noch weniger Aufpreis bezahlen, als wenn man Apple Music einzeln abonniert hätte. Und Apple TV bleibt weiter beim gleichen Preis von 9,99 Euro monatlich.
Die enormen Preissteigerungen für Hardware hätten eher Kritik verdient, wir haben das aber eingeordnet. Apple blieb wenig übrig, die global absurd angestiegenen Preise für Speicher konnte das Unternehmen nicht mehr länger kompensieren, ohne seiner Gewinnmarge und damit dem Unternehmenswert zu schaden. Zudem zeigten einige Preisschilder der informierten Kundschaft, dass man von diesem konkreten Gerät mal besser die Finger lässt, wenn man es nicht unbedingt sofort benötigt.
Wenigstens scheint Apple auf die teils berechtigte und manchmal überzogene Kritik an den Preiserhöhungen zu reagieren. Bestätigt ist noch nichts, doch sieht es stark danach aus, dass man schon bald Macs bei Apple leasen kann – hoffentlich auch in Deutschland. Insbesondere bei hochwertigen Geräten wie dem Macbook Pro M5 Max scheint mir das sinnvoll zu sein. Wer hat schon immer 6000 Euro oder mehr flüssig, wenn ein neues Arbeitsgerät ansteht?
Dieses wird sich mit der Zeit amortisieren, durch effizientere Prozesse, aber eben erst nach einiger Zeit. Leasen statt kaufen ist auch bei Firmenwagen die bessere Idee, seit Jahrzehnten profitieren auch private Kraftfahrer davon. So wird das wohl auch bei Apple, denn Geschäftskunden können bereits ihre Arbeitsgeräte leasen, bald könnte das auch für Privatkunden möglich sein.
Die Nutzerschaft kann nach Ablauf des Leasingvertrag entscheiden, ob das iPhone oder der Mac mit einer Schlusszahlung vom bloßen Besitz in das Eigentum übergeht oder ob es ein neueres Modell mit einem verlängerten respektive erneuerten Vertrag sein darf.
Für das iPhone gibt es ein ähnliches Programm in Deutschland schon, ich habe bisher davon Abstand genommen. Ich benötige privat nicht jedes Jahr ein neues iPhone, nur beruflich. Aber die von Apple gestellten Testgeräte nutzen wir in der Redaktion gemeinsam und geben sie nach einem Jahr wieder zurück, wenn wir die neue Generation dauerhaft prüfen.
Apples Leasing-Programm sollte zur richtigen Zeit kommen, falls die Spekulationen aus dieser Woche wirklich zutreffen. Wie schätze ich die Erhöhung der Apple-Music-Preise ein, neben der vergleichsweise geringen finanziellen Mehrbelastung? Schwierig.
Die Nöte der meisten Musiker lindert der eine Euro mehr nicht. Wer nicht Abermillionen oder gar Milliarden von Streams bei Apple Music und konkurrierenden Diensten sammelt, nimmt mit seiner Musik nur sehr wenig bis praktisch gar nichts ein. Höhere Lizenzgebühren sind dann fast egal, wenn in der Monatsabrechnung von Apple Music 21,99 Euro statt 19,99 Euro ausgewiesen sind.
Für die großen und bekannten Acts macht das natürlich einen Unterschied. Wie Apple in dieser Woche vermeldete, sah man bei Apple Music signifikant überhöhte Nachfrage nach den Titeln von Shakira, BTS oder Robbie Williams die bei der Schlussfeier der Fußball-WM zu hören waren. Dazu ist eine Geldmaschine wie die FIFA bekanntlich da: die Reichen noch reicher zu machen.
Ich habe weder die Schlussfeier noch die ausufernde Halbzeit-Show mir angesehen, nicht einmal die zweite Halbzeit oder gar die Verlängerung, aber am Montagmorgen einen in Belgien 1971 komponierten und produzierten Schlager im Ohr gehabt: „Y Viva España“. Gibt es auch auf Apple Music, in Dutzenden Versionen, für weiterhin nur 11,99 Euro im Monat jederzeit zu hören. Von wegen teuer!
Das hat Sie diese Woche am meisten interessiert
iOS 26.6 bereitet Ihr iPhone schon auf iOS 27 vor Wer im Herbst auf iOS 27 umsteigen will, soll möglichst iOS 26.6 nicht auslassen. Denn das kommende Punktupdate bereitet die Grundlage für wichtige Funktionen vor.
Spät auf der Party, aber bei KI macht Apple alles richtig Tim Cooks KI-Strategie scheint sich zu bewähren: Eine neue Siri-Version ist in Vorbereitung, während andere Unternehmen mit rechtlichen Schwierigkeiten und öffentlicher Kritik zu kämpfen.
Apple plante einen letzten Intel-Mac – nach fünf Jahren Apple Silicon Den Mac Pro hat Apple im März 2026 offiziell eingestellt. Das hatte sich abgezeichnet: Der Rechner bekam zuletzt im Jahr 2023 einen M2 Ultra eingebaut. Apple hatte jedoch noch etwas in petto, was nie das Licht der Welt erblickte.
Das iPhone, das am 4. Juli in einer Zeitkapsel landete, wird in 250 Jahren womöglich eine interessante Geschichte erzählen. Der Akku ist dann natürlich leer.
Kaum eine Apple-Software ist so frustrierend wie das Homekit. Die Hauptverantwortung dafür trägt Siri, die bald besser werden soll. Fragt sich nur, wann.
Da waren wir die Woche über schön am Schnäppchenjagen – und plötzlich war der Fall klar, dass jetzt der beste Zeitpunkt für den Kauf ist. Mancher hatte zu lange überlegt.
Apples Geräte vorherzusagen macht wie das Fußball-Tipp-Spiel erst dann richtig Spaß, wenn sich Apple nicht an die Regeln hält, alle Tische umwirft und statt eines iPhone 19 ein innovatives iPhone XX herausbringt.
Auf meinen Wanderungen ist eine hybride Powerbank fürs iPhone und für die Apple Watch Pflicht: Nach ein paar Stunden Stampfen im unwegsamen Gelände sind Mensch und Smartwatch am Ende der Kräfte. Grund dafür ist, dass insbesondere bei Outdoor-Training die Apple Watch sowohl die Herzfrequenz fast kontinuierlich misst, als auch die GPS-Abfragen im Hintergrund ständig laufen.
Ein paar Stunden in diesem Betrieb auf Hochtouren kosten viel Energie. Doch es gibt eine Einstellung, die bei solchen Trainings die Batterie der Apple Watch etwas schonen kann. Diese versteckt sich nicht in den allgemeinen Batterieeinstellungen der Watch, sondern bei der App “Trainings”.
Öffnen Sie die Einstellungen-App direkt auf der Apple Watch oder die Watch-App auf dem iPhone.
Scrollen Sie zum Bereich “Apps” und weiter zum “Training” (auf dem iPhone) oder zur Einstellung “Training” auf der Watch.
Aktivieren Sie den obersten Regler “Stromsparmodus” und gleich unten den nächsten Regler “Weniger GPS-Abfragen und Herzfrequenzmessungen”.
Stromsparmodus bei Training auf der Apple Watch
Halyna Kubiv
Die beiden Einstellungen wirken nur kombiniert und werden nur aktiviert, wenn ein Training startet. Der Stromsparmodus bewirkt, dass Always-on abgeschaltet wird. Dazu werden einige Hintergrundfunktionen verlangsamt oder abgeschaltet. Zum einen werden Gesten nicht erkannt, zum anderen werden WLAN- und Mobilfunkverbindungen abgeschaltet, wenn das iPhone nicht in der Nähe ist.
Die neueren Apple Watches ab Series 8, Apple Watch SE 2 und alle Ultras können noch die Auswertung der Herzfrequenzen und die GPS-Abfragen reduzieren. Hintergrund dabei: Die Uhr misst bei Training Herzfrequenz alle fünf Sekunden und das kostet Akku. Auch die GPS-Abfragen für den aktuellen Standort und für die allgemeine Route misst eine aktuelle Apple Watch jede Sekunde.
Die Einstellung für die Outdoor-Trainings reduziert diese Messungen, spart aber gleichzeitig kostbare Energie. Gleichzeitig werden auch ein paar Komfortfunktionen fehlen: Das Gerät kann Sie nicht mehr an die angefangenen Trainings erinnern, Rundenzeiten und Segmente werden nicht aufgezeichnet, auch die Auswertung wie “Aktueller Pace” wird fehlen.
Der Flexispot C7 Morpher bietet ein großartiges Preis-Leistungs-Verhältnis, wenn Sie ihn in einem der unzähligen Sales des Herstellers ergattern können, da er viele Funktionen bietet, für die Sie bei anderen Herstellern deutlich mehr zahlen müssen. Dafür müssen Sie sich allerdings mit viel Plastik abfinden, was meiner Meinung nach aber ein sehr dankbarer Kompromiss ist.
Price When Reviewed
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Flexispot ist im Segment der Büromöbel längst kein Unbekannter mehr, auch wenn der Hersteller mittlerweile sogar Sofas und Betten verkauft. Das Kerngeschäft bleibt aber Büromobiliar, allen voran höhenverstellbare Schreibtische und verschiedene Bürostühle, von denen wir in den vergangenen Jahren einige testen durften.
Der Flexispot C7 Morpher liegt im Flexispot-Sortiment im mittleren Preissegment und besticht mit vielfältigen Anpassungsmöglichkeiten. Auf dem gesamten Markt für Bürostühle macht ihn das allein deswegen ziemlich interessant, weil vergleichbare Stühle gut und gern in den vierstelligen Preisbereich rutschen.
Preis, Lieferumfang & Montage
Der Flexispot C7 Morpher kostet regulär 769,99 Euro, ist aber regelmäßig in einem der unzähligen Sales für rund 500 Euro zu haben. Sofern Ihr alter Stuhl nicht gerade spontan in mehrere Teile zerfallen ist und Sie sofort Ersatz brauchen, sollten Sie die nächste Aktion abwarten.
Soweit ich das beurteilen kann, ist der C7 Morpher im Shop von Flexispot erhältlich und bei Böttcher, wo er günstiger ist als die UVP, aber teurer als zu Sales bei Flexispot direkt. Zwar vertreibt Flexispot viele Produkte auch auf Amazon, dort heißen sie aber häufig anders, und den C7 Morpher finde ich unter den Angeboten bisher nicht.
Der Flexispot C7 Morpher wird in zwei großen, schweren Kartons geliefert. iPhone Air zum Größenvergleich.
Eugen Wegmann
Im Lieferumfang enthalten ist alles, was Sie für die Montage benötigen: natürlich der Stuhl selbst, verteilt auf zwei Pakete – für mich ein Novum – mit einem Gewicht von 18,2 bzw. 15,3 Kilogramm, zwei Sätze Schrauben mit je einer Ersatzschraube und gleicher Inbusgröße, und der passende Inbusschlüssel. Die Schrauben für die Kopfstütze stecken bereits im Stuhl und müssen zu ihrer Befestigung erst einmal gelöst werden.
Dazu kommen eine mehrsprachige Montageanleitung, die seit meinen ersten Flexispot-Tests wirklich große Fortschritte bei der Lesbarkeit gemacht hat, und eine zweiseitige, völlig überdimensionierte Bedienungsanleitung in der Größe der Grundfläche eines der beiden Kartons. Sie können sie als Poster an die Wand hängen, wenn Sie möchten, und wenn Sie sie in einer Schublade verstauen möchten, müssen Sie sie mehrfach falten.
Trotz zweier Pakete gibt es bei der Montage des Flexispot C7 Morpher wenig zu beachten. Wie immer weist Flexispot ausdrücklich darauf hin, den Stuhl zu zweit zu montieren; mit etwas Mühe geht es aber auch allein. Grundsätzlich wird der Stuhl nämlich genauso aufgebaut wie alle anderen: Rollen und Gasfeder ins Drehkreuz stecken, Arm- und Rückenlehne an die Sitzfläche montieren, die beiden Hälften miteinander verbinden, indem man das Loch unter der Sitzfläche auf die Gasfeder fummelt – fertig. Gut, am Ende noch die Kopfstütze. Dann aber.
Das Ganze wird in einer ordentlichen Montageanleitung erklärt, und wenn Ihnen bewegte Bilder lieber sind, dann gibt es von Flexispot auch eine Videoanleitung.
Das Drehkreuz des Flexispot C7 Morpher besteht aus Aluminium und ist entsprechend stabil, dafür aber auch schwer.
Eugen Wegmann
Erstmals bei einem Büro- oder Gamingstuhl muss ich aber eingestehen: Wahrscheinlich ist es wirklich sinnvoll, den Stuhl zu zweit zu montieren. Denn beim Befestigen der Armlehnen müssen Sie die Sitzfläche kopfüber auf eine Tischkante legen, und weil die Montagepunkte so merkwürdig liegen, droht der Stuhl ständig, von der Kante zu kippen.
Auch beim Zusammensetzen der beiden Hälften ist Hilfe sinnvoll, denn bei einem Gesamtgewicht von 26,5 Kilogramm wiegen die beiden Hälften (Drehkreuz mit Rollen und Gasfeder, Sitzfläche mit Rückenteil und Armlehnen) jeweils über 10 Kilogramm. Das müssen Sie nicht allein wuchten.
Design & Verarbeitung
Optisch gehört der Flexispot C7 Morpher zu der neueren Generation von Bürostühlen, die eher futuristisch aussehen: keine zusammenhängende Rückenlehne, sondern mehrere einzelne, zusammengesetzte Teile mit einem Netzbezug, der durch seine Transparenz eine gewisse Leichtigkeit vermittelt – trotz seines tatsächlichen Gewichts. Ob der Look Ihnen gefällt oder nicht, ist selbstverständlich Geschmackssache.
Die Sitzfläche des Flexispot C7 Morph ist transparent, wenn Sie die Netzvariante wählen.
Eugen Wegmann
Der Morpher ist in nur einer Farbe erhältlich – Schwarz mit Metallakzenten –, dafür aber mit zwei Optionen bei der Sitzfläche: entweder einem klassischen Schaumstoffkissen oder, wie hier im Test, mit einem luftigen Netzgewebe, durch das der Unterbau durchscheint, das aber etwas mehr kostet. Für 30 Euro mehr können Sie außerdem eine Fußstütze bestellen, die Sie an der Unterseite montieren und nach vorn ausklappen können. Je nach Ausführung des Stuhls selbst kommt auch die Fußstütze entsprechend mit Schaumstoff oder Netz. Hier im Test fehlt sie allerdings.
Alles am Stuhl in diesem Bildausschnitt, das kein Netz ist, besteht aus Kunststoff.
Eugen Wegmann
Bei der Verarbeitung wird es dann etwas durchwachsen: Abgesehen von der zugrundeliegenden Metallkonstruktion kommt beim C7 Morpher viel Kunststoff zum Einsatz, vor allem bei der Verkleidung, und das fühlt sich leider etwas billig an, besonders die Metallakzente an den Armlehnen.
Dass Flexispot das aber auch anders kann, hat das Unternehmen mir bereits vor zwei Jahren mit dem Flexispot BS13 bewiesen. Dieser besteht zwar auch größtenteils aus Kunststoff, wirkt dabei aber deutlich wertiger. Gerade bei den Drehreglern, insbesondere dem für das Dyna-Follow-Element am Rücken, fühlt es sich immer so an, als würde der Kunststoff jeden Moment vom darunter liegenden Metallteil abreißen – nicht optimal.
Und obwohl das alles ein wenig nervig ist, kann ich offen gestanden darüber hinwegsehen, da das Preis-Leistungs-Verhältnis – gerade, wenn Sie den Stuhl mit Rabatt ergattern können – sich trotzdem sehen lassen kann.
Funktionen & Ergonomie
Es gibt wenig, was Sie am C7 Morpher nicht einstellen können. Und nur, damit wir das schon mal abgehakt haben: Verglichen mit den deutlich teureren Stühlen in unserem Büro können Sie bei diesem Modell von Flexispot lediglich den Neigungswinkel der Sitzfläche nicht ändern.
Auf der rechten Seite befinden sich die Regler zwei Hebel: zum Verstellen der Sitzhöhe und der Sitztiefe.
Eugen Wegmann
Neben den Standardfunktionen, die so gut wie jeder Bürostuhl hat – Höhenverstellung, Winkel und Federhärte der Rückenlehne –, hat der C7 Morpher noch ein paar andere Tricks auf Lager. Sie können die Kopf- bzw. Nackenstütze an drei Punkten verstellen, die Sitztiefe, die Höhe der Rückenlehne und den Winkel der oberen Hälfte der Rückenlehne. Die Armlehnen können Sie in der Höhe verstellen und die Oberfläche dank zweier Drehpunkte in jede beliebige Position drehen.
Eine Besonderheit ist die Lendenwirbelstütze: Die können Sie natürlich in der Tiefe bzw. Härte und Höhe verstellen, darüber hinaus können Sie sie auch feststellen und auch wieder lösen, damit sie sich beim Wippen der Rückenlehne mitbewegt – das oben erwähnte Dyna-Flow-System. Dadurch wird Ihr unterer Rücken auch dann gestützt, wenn Sie lieber mit dynamischer Rückenlehne arbeiten.
Mit dem großen Knopf pumpen Sie die Lordosenstütze auf, mit dem kleinen lassen Sie die Luft wieder ab.
Eugen Wegmann
Für die Lordosenstütze selbst hat Flexispot eine interessante Lösung gewählt: In der Rückenlehne steckt ein Luftkissen, das Sie mit einer integrierten Pumpe aufblasen können. Mit einem zweiten Knopf lassen Sie die Luft wieder ab.
Trotz der vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten gibt es einige Einschränkungen, die vielleicht auch erklären, warum der Flexispot C7 Morpher weniger kostet als vergleichbare Stühle anderer Hersteller. Die Mechanik der Tiefenverstellung der Nackenstütze kann nerven: Einerseits ist sie relativ leichtgängig und kann nicht festgestellt werden. So passiert es mir häufig, dass ich die Position unbeabsichtigt verändere, wenn ich den Stuhl aus dem Weg schieben will und intuitiv in dieser Höhe nach ihm greife.
Die Nackenstütze des C7 Morpher steht relativ weit nach hinten ab.
Eugen Wegmann
Andererseits setzt Flexispot auf einen linearen Ratschenmechanismus: Sie können die Kopfstütze stufenweise von der Rückenlehne wegschieben, in die entgegengesetzte Richtung ist sie aber gesperrt, bis Sie sie bis zum Maximum geschoben haben. Eine Stufe zurückschieben geht nicht. Auch bei der Höhenverstellung der Rückenlehne kommt ein ähnlicher Mechanismus zum Einsatz, allerdings ist er längst nicht so leichtgängig wie der an der Nackenstütze und kann nicht einfach versehentlich verstellt werden.
Die Federhärte der Rückenlehne können Sie nicht flexibel einstellen, wie bei vielen anderen Stühlen. Stattdessen gibt es drei Stufen für verschiedene „Gewichtsklassen“, ähnlich wie beim oben genannten Flexispot BS13. Im Gegensatz zu diesem funktioniert jedoch mindestens eine dieser Stufen für mich persönlich aber deutlich besser, wobei ich natürlich nicht ausschließen kann, dass es auch hier Personen gibt, für die eine Zwischenstufe besser passen würde. Grundsätzlich ist der Flexispot C7 Morpher für bis zu 163 Kilogramm ausgelegt, was sich durchaus sehen lassen kann.
Funktionsweise der Armlehnen des C7 Morpher.
Flexispot
Und zu guter Letzt wären da noch die Armlehnen: Während sich die Höhe tadellos in mehreren Stufen mithilfe eines Knopfs verstellen lässt, hat sich Flexispot für die Auflagen selbst eine Lösung ausgedacht, die zwar sehr flexibel ist, leider aber ziemlich unintuitiv: Sie sind auf zwei vertikalen, exzentrischen Achsen montiert. Der untere Teil lässt sich in einem Radius von 270 Grad drehen, die obere von 360 Grad.
Entlang der beiden Achsen können Sie die Armlehnen des C7 Morpher in der Horizontalen verstellen, mit dem Hebel legen Sie die Höhe fest.
Eugen Wegmann
Das gibt der gesamten Konstruktion einen unglaublichen Spielraum, bis Sie allerdings ihre gewünschte Position eingerichtet haben, vergeht deutlich mehr Zeit, als hätten Sie für jede Dimension – vor/zurück, rein/raus, Rotation – eine eigene Einstellung. Hinzu kommt, dass die Armlehnen, genau wie die Kopfstütze, ziemlich leicht zu verstellen sind, weshalb Sie auch die Armlehnen immer wieder in ihre gewünschte Position zurückbringen müssen. Flexispot verkauft das als Vorteil, weil die Armlehnen so „Ihrer Sitzhaltung flexibel folgen“, allerdings hätte ich mir doch die Möglichkeit gewünscht, sie arretieren zu können.
Was die Ergonomie und den Komfort insgesamt angeht, kann ich beim Flexispot C7 Morph wirklich nicht meckern; auf wenigen anderen Bürostühlen habe ich besser gesessen, auch über längere Zeit (wie es in meinem Metier nicht unüblich ist). Bei so vielen Anpassungsmöglichkeiten wundert es mich aber eigentlich auch überhaupt nicht. Hätte ich keine einzige Konfiguration gefunden, in der ich mich wohlfühle, hätte das merklichen Punktabzug gegeben.
Fazit
Im Großen und Ganzen handelt es sich beim Flexispot C7 Morpher um einen großartigen, vielseitigen Bürostuhl in moderner Optik. Er hat ein paar Schwächen – die Verarbeitung könnte etwas besser sein und einige der Funktionen besser durchdacht –, hat aber gerade zu Angebotsaktionen, von denen der Hersteller regelmäßig eine hat, trotzdem ein ziemlich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wenn Sie ihn für rund 500 Euro ergattern können, ist er eine gute Investition.
Vor einigen Monaten habe ich darüber geschrieben, wie sehr ich mir einen „iMac Ultra“ als Neuauflage des iMac Pro gewünscht habe. Seitdem habe ich mir darüber jedoch keine weiteren Gedanken gemacht. Der letzte Bericht erschien Ende vergangenen Jahres und handelte von einem Mac, der nie für die Veröffentlichung vorgesehen war. Doch nun hat Bloombergs Mark Gurman in einem neuen Bericht über die neuen Macs diese vielversprechende einzige Zeile veröffentlicht:
Auf längere Sicht arbeitet Apple an einem neuen iMac mit OLED-Bildschirm, der der Technologie entspricht, die zunächst in den High-End-Macbook-Modellen und später auch in den Macbook-Air-Modellen zum Einsatz kommen wird.
Diese eine Zeile hat mich auf einen Pfad voller Möglichkeiten geführt, die mich glauben lassen, dass Apple einen „iMac Ultra“ in den Labors des Apple Park in der Schublade hat. Und es gibt vielleicht keinen besseren Zeitpunkt für einen solchen Mac.
Die Zusammenhänge
Der aktuelle iMac verfügt über ein LED-Display, das gar nicht schlecht ist. OLED-Displays sind aber besser. Ein iMac mit OLED-Display wäre ein großartiges Upgrade, doch es wurde berichtet, dass Apple Schwierigkeiten hat, ein 24-Zoll-OLED-Display zu entwickeln, das seine Standards von 218 ppi und einer Helligkeit von 600 cd/m² erreicht. Daraus schließe ich, dass ein solches Display mit hohen Kosten verbunden ist.
Es liegt auf der Hand, dass ein iMac mit OLED-Display für Endverbraucher teurer wäre als der aktuelle iMac mit LED-Display. Vielleicht wird Apple also das aktuelle LED-Modell mit dem Basis-Chip der M-Reihe beibehalten und einen „iMac Ultra“ einführen – nicht nur mit einem OLED-Display, sondern beispielsweise auch mit dem M7-Pro-Chip, der voraussichtlich nächstes Jahr auf den Markt kommen wird, zusätzlichem Arbeitsspeicher und einer größeren SSD.
Es könnte sogar einen Touchscreen bekommen und damit eine Brücke zum High-End-Macbook Pro mit Touchscreen schlagen, das dieses Jahr auf den Markt kommen soll. Das wäre zwar teuer, aber Apples „Ultra“-Produkte sollen nun einmal teuer sein.
Wer würde den iMac Ultra kaufen? Da wäre natürlich der Kreativmarkt. Wir verwenden einen M4-iMac, um den Macworld-Podcast zu produzieren, und das All-in-One-Design eignet sich gut fürs Studio. Ich würde mir nur etwas mehr Rechenleistung wünschen, da wir kürzlich beschlossen haben, den Podcast als Video statt nur als Audio zu produzieren. Ein leistungsfähigerer iMac Ultra mit OLED-Display wäre da perfekt.
Noch wichtiger ist, dass der iMac Ultra eine weitere Workstation sein könnte, die das Interesse von KI-Entwicklern weckt. Während der Mac Mini derzeit die erste Wahl unter den Macs ist, könnte ein iMac Ultra mit seinem All-in-One-Design sogar eine noch platzsparendere Mac-Lösung darstellen.
Apple hat früher einen iMac Pro hergestellt, doch dessen Produktion wurde vor fünf Jahren eingestellt. Angesichts der Technologien, die sich derzeit in der Entwicklung befinden und bald verfügbar sein werden, scheint nun der richtige Zeitpunkt für ein Comeback eines High-End-iMacs gekommen zu sein. Berichten zufolge scheint Apple dieser Ansicht zuzustimmen.