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Apple Watch 11 mit 100 Euro Rabatt bei Amazon: Bestseller sinkt auf neuen Tiefstpreis

-21 %

Bestseller Apple Watch 11 mit 46 Millimetern zum Tiefstpreis

Nur 379 Euro statt 479 Euro UVP

Smartwatches können Trainingseinheiten, Schlaf und wichtige Gesundheitswerte erfassen. Im Zusammenspiel mit einem iPhone können Sie außerdem Nachrichten, Anrufe, Musik und Mitteilungen direkt am Handgelenk verwalten.

Die Apple Watch Series 11 mit GPS, 46-Millimeter-Aluminiumgehäuse in Space Grau und schwarzem Sportarmband in Größe M/L kostet bei Amazon aktuell nur 379 Euro. Gegenüber der UVP von 479 Euro sparen Sie 100 Euro beziehungsweise 21 Prozent.

Dabei handelt es sich um den bisherigen Tiefstpreis, der zuletzt Ende April beziehungsweise Anfang Mai erreicht wurde. Dazwischen stieg der Preis wieder auf etwa 430 bis 450 Euro. Das Angebot trägt die Kennzeichnung “Amazons Tipp”, wurde im vergangenen Monat mehr als 2.000 Mal gekauft und erreicht bei 1.780 Bewertungen durchschnittlich 4,7 von 5 Sternen. Die Series 11 ist zudem Bestseller Nummer 1 bei Amazon (in der 42-Millimeter-Version).

Was die Apple Watch Series 11 zu bieten hat

Die smarte Uhr besitzt ein 46 Millimeter großes, 9,7 Millimeter dünnes Aluminiumgehäuse und wiegt als GPS-Version 37,8 Gramm. Das Always-On-Retina-Display erreicht bis zu 2.000 Nits und kann in dunkler Umgebung auf 1 Nit herunterregeln. Das Ion-X-Frontglas soll doppelt so kratzfest sein wie bei der Series 10.

Im Inneren arbeitet der S10-Chip mit 64 GB Speicher. Zur Bedienung stehen die Digital Crown, eine Seitentaste sowie Doppeltipp- und Drehgesten bereit. Hinzu kommen Mikrofon, Lautsprecher, Siri, Apple Pay, Bluetooth 5.3 sowie WLAN im 2,4- und 5-GHz-Bereich.

Ein Schwerpunkt liegt auf den Gesundheitsfunktionen. Die Series 11 bietet unter anderem EKG, Blutsauerstoffmessung, Herzfrequenz- und Zyklus-Tracking sowie Hinweise auf Schlafapnoe, unregelmäßigen Herzrhythmus und möglichen Bluthochdruck. Der Schlafindex fasst die Schlafqualität zusammen, während die Vitalzeichen-App wichtige nachts erfasste Daten übersichtlich darstellt.

Für Sport und Fitness stehen zahlreiche Trainingsarten, Herzfrequenz-Zonen, Trainingsbelastung und eine Pacer-Funktion zur Verfügung. GPS, Kompass, Höhenmesser, Tiefenmesser und Wassertemperatursensor ergänzen die Ausstattung. Käufer erhalten außerdem drei Monate Apple Fitness+ kostenlos.

Die Akkulaufzeit beträgt laut Apple bis zu 24 Stunden bei normaler Nutzung und bis zu 38 Stunden im Stromsparmodus. Nach etwa 45 Minuten soll der Akku zu 80 Prozent geladen sein. 15 Minuten Ladezeit reichen für bis zu 8 Stunden Nutzung, 5 Minuten für bis zu 8 Stunden Schlaftracking.

Die Smartwatch ist bis 50 Meter wassergeschützt und nach IP6X staubgeschützt. Zu den Sicherheitsfunktionen gehören Notruf SOS, internationale Notrufe, Sturz- und Unfallerkennung sowie die Wegbegleitung. Bei einem erkannten schweren Unfall kann die Uhr automatisch Hilfe rufen und Notfallkontakte informieren.

Da es sich um die GPS-Version handelt, benötigt die Apple Watch unterwegs ein gekoppeltes iPhone. Die in den allgemeinen technischen Daten genannten 5G- und LTE-Funktionen gelten nur für die separat erhältliche Cellular-Version.

Warum sich das Angebot lohnt

Nutzer loben in den Rezensionen vor allem die Verarbeitung, das schlanke Design, das Display und die Funktionalität. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis und die Messfunktionen werden häufig positiv bewertet. Gemischte Meinungen gibt es allerdings zur Akkulaufzeit und zur Genauigkeit einzelner Messwerte.

In unserem Test überzeugen uns tatsächlich die längere Akkulaufzeit, die Bluthochdruckschätzung, das kratzfestere Display und die neuen Gesten. Gleichzeitig sind die Unterschiede zur Series 9 und Series 10 gering, da viele Funktionen auch dort per Software-Update verfügbar sind.

Für Besitzer einer Series 10 lohnt sich der Wechsel daher kaum. Interessanter ist die Series 11 für Neueinsteiger und Nutzer einer Series 8 oder eines noch älteren Modells. Zum aktuellen Tiefstpreis von 379 Euro ist sie innerhalb des Apple-Watch-Angebots eine gute Wahl.

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Mac-Nutzer aufgepasst: BenQ-Monitor mit 32 Zoll und 4K sinkt massiv im Preis bei Amazon

-7 %

BenQ-Monitor mit 4K für Ihren Mac wieder deutlich günstiger

Nur 849 Euro statt sonst 912,99 Euro

Große 4K-Monitore bieten ausreichend Arbeitsfläche für Bildbearbeitung, Videoschnitt, umfangreiche Tabellen oder mehrere gleichzeitig geöffnete Fenster. Besonders praktisch sind Modelle, die etwa ein Macbook über ein einzelnes Kabel mit Bild, Daten und Strom versorgen können.

Der BenQ PD3225U kostet bei Amazon aktuell nur 849 Euro statt der üblichen 912,99 Euro. Das entspricht einer Ersparnis von 7 Prozent. Zuletzt wurden mindestens 869 Euro verlangt, im Durchschnitt liegt der Preis ungefähr auf Höhe des Statt-Preises. Das aktuelle Angebot ist daher besonders attraktiv. Der Händler führt den Monitor zudem als “Amazons Tipp”.

Was der BenQ PD3225U zu bieten hat

Der 32 Zoll große LCD-Monitor löst mit 3.840 x 2.160 Pixeln im Seitenverhältnis 16:9 auf. Die Bildwiederholrate beträgt 60 Hertz, die Reaktionszeit 6 Millisekunden. Damit richtet sich das Modell vor allem an Foto- und Videobearbeiter sowie produktive Mac-Nutzer und weniger an Spieler, die eine besonders hohe Bildrate erwarten. Freesync wird dennoch unterstützt.

BenQ setzt auf IPS-Black-Technologie mit einem Kontrastverhältnis von 2.000:1. Der Betrachtungswinkel liegt bei 178 Grad. AQColor-Technologie, HDR sowie die Unterstützung von Display P3, DCI-P3, sRGB und Rec.709 sollen eine präzise Farbdarstellung ermöglichen. Der Monitor ist bereits ab Werk kalibriert und deckt laut Produktangaben 99 Prozent des angegebenen Farbraums ab.

Über Thunderbolt 3 können Sie Bild, Video, Daten und bis zu 85 Watt Ladeleistung über ein einziges Kabel übertragen. Die Bandbreite liegt bei bis zu 40 Gbit/s. Per Daisy-Chain können bis zu zwei 4K-UHD-Monitore miteinander verbunden werden.

Zur weiteren Ausstattung gehören zwei HDMI-Anschlüsse, ein Displayport, ein Thunderbolt-3-Anschluss sowie ein USB-Hub mit drei USB-3.0-Anschlüssen. Amazon nennt insgesamt vier USB-Ausgänge. Unterstützt werden außerdem USB-C, USB-B, USB 3.2 Gen 2, Kopfhörer, der mitgelieferte Hotkey Puck G2 und eine KVM-Funktion. Letztere erlaubt es, mehrere angeschlossene Computer mit derselben Tastatur und Maus zu bedienen.

Das Modell misst 27,3 x 71,5 x 47,8 Zentimeter und wiegt 14,2 Kilogramm. Der Standfuß lässt sich hoch positionieren, sodass der Bildschirm oberhalb eines aufgeklappten Notebooks stehen kann.

Kompatibel ist der Monitor mit Macs sowie Geräten, die Thunderbolt 3, Displayport, HDMI oder USB-C unterstützen.

Warum sich das Angebot lohnt

Mit durchschnittlich 4,3 von 5 Sternen aus knapp über 60 Bewertungen wird der BenQ PD3225U überwiegend positiv beurteilt. Nutzer loben vor allem die Bildqualität, die große Arbeitsfläche und die Zusammenarbeit mit Macbook Pro und Mac Mini. Besonders häufig wird das Modell für Videoschnitt, Farbkorrektur, Präsentationen, Designarbeiten und Programmierung empfohlen.

Kritik gibt es an den integrierten Lautsprechern, deren Klang ein Käufer als deutlich schlechter als bei einem 27-Zoll-iMac beschreibt. Ein anderer Kunde berichtet von einer ungewöhnlich langsamen Ladegeschwindigkeit seines Macs, vermutet jedoch einen Defekt.

Wer einen schnellen Gaming-Monitor, besonders gute Lautsprecher oder ein kompakteres Modell sucht, sollte Alternativen prüfen. Für Mac-Nutzer sowie Foto- und Videobearbeiter, die viel Arbeitsfläche, eine präzise Farbdarstellung und eine Ein-Kabel-Verbindung benötigen, ist der BenQ PD3225U zum aktuellen Preis von 849 Euro dagegen interessant.

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So wird Ihr iPhone zur Wärmebildkamera: Beliebtes Zubehör sinkt auf neuen Amazon-Tiefstpreis

-18 %

Wärmebildkamera fürs iPhone zum Tiefstpreis

Nur 284,99 Euro statt 349 Euro UVP

Das iPhone ist für viele längst mehr als nur Smartphone, Kamera und Kommunikationsgerät. Mit passendem Zubehör lässt es sich auch als Mess- und Diagnosewerkzeug einsetzen, etwa um Wärmeverluste am Haus, auffällige Temperaturen an elektrischen Bauteilen oder Probleme an Heizungs- und Lüftungsanlagen sichtbar zu machen.

Eines dieser Zubehörteile ist etwa die Topdon Wärmebildkamera TC001 Max. Sie wird per USB-C mit einem kompatiblen iPhone oder iPad verbunden. Aktuell ist sie im Angebot bei Amazon für nur 284,99 Euro gelistet. Die UVP liegt bei 349 Euro, daraus ergibt sich eine Ersparnis von 18 Prozent. Zuletzt war sie im Deal für rund 5 Euro mehr, nun können Sie also noch einmal etwas sparen – denn dies ist der neue Tiefstpreis. Das Modell kommt derzeit auf 4,8 von 5 Sternen bei knapp über 40 Bewertungen.

Was die Wärmebildkamera TC001 Max zu bieten hat

Die Topdon TC001 Max ist eine kompakte Dual-Objektiv-Wärmebildkamera. Sie kombiniert eine 1,5-Megapixel-Sichtlichtkamera mit einer Infrarotkamera, die laut Hersteller per TISR-Bildverbesserung eine Darstellung mit 512 x 384 Pixeln erreicht. Die ursprüngliche IR-Auflösung wird dabei von 256 x 192 auf 512 x 384 hochgerechnet, um mehr Details, klarere Konturen und besser erkennbare Temperaturunterschiede zu liefern.

Die Kamera besitzt einen USB-C-Anschluss. Als kompatible Geräte werden explizit die iPhone-15-, iPhone-16- und iPhone-17-Serien sowie iPad Air und iPad Pro genannt. Im Lieferumfang ist aber auch ein USB-C-auf-Lightning-Adapter enthalten, womit das Gadget auch mit älteren iPhones kompatibel sein sollte (das sollten Sie aber noch einmal überprüfen). Wichtig für Mac-Nutzer: Mit Mac-Geräten ist die Kamera laut Hersteller nicht kompatibel.

Die TC001 Max kann etwa helfen, Kältebrücken, schlecht gedämmte Bereiche, Wärmeverluste an Fenstern oder Türen, auffällige Erwärmung an elektrischen Komponenten oder Temperaturunterschiede an Heizungs- und Lüftungssystemen zu erkennen. Auch für Fahrzeugdiagnose, Lecksuche, PCB-Reparaturen und elektrische Prüfungen wird sie vom Hersteller genannt.

Zur Darstellung stehen fünf Modi bereit: Wärmebild, Thermische Fusion, Konturenfusion, sichtbares Licht und Bild-in-Bild. Gerade die Fusion aus sichtbarem Bild und Wärmebild kann nützlich sein, wenn Sie am iPhone nicht nur Temperaturbereiche sehen, sondern diese auch räumlich genauer einordnen möchten.

Die Bildfrequenz liegt bei 25 Hertz, die thermische Empfindlichkeit bei ≤40 mK. Das soll für flüssigere Wärmebilder und eine feinere Erkennung kleiner Temperaturunterschiede sorgen. Unterstützt werden außerdem Foto- und Videoaufnahmen, Bildrotation, 3D-Analysen, sekundäre Bildauswertungen sowie eine kontinuierliche Temperaturüberwachung über Kurvendiagramme.

Der Temperaturbereich reicht von -20 Grad Celsius bis +550 Grad Celsius. Die Temperaturauflösung beträgt 0,1 Grad Celsius, die angegebene Messabweichung liegt bei ±2 Grad Celsius. Dazu kommen 10 Farbpaletten, drei Analysemodi für Punkt, Linie und Fläche sowie frei definierbare Temperaturgrenzen mit visuellen und akustischen Alarmen.

Die Kamera besitzt ein 50-Grad-Weitwinkelobjektiv und unterstützt die Anpassung von Emissionsgrad und Messentfernung. Laut Hersteller können Temperaturunterschiede aus bis zu 5 Metern Entfernung erfasst werden. Zusätzlich gibt es Dual-Light-Fusion, Infrarot-Zoom und flexible Bildanpassungen.

Ein eigener Akku ist nicht verbaut und auch nicht nötig. Die TC001 Max wird über das angeschlossene Gerät mit Strom versorgt. Die Leistungsaufnahme liegt bei 0,38 Watt, laut Hersteller sind damit bis zu 10 Stunden Dauerbetrieb möglich. Das macht die Kamera besonders kompakt, bedeutet aber auch: Ohne kompatibles iPhone oder iPad funktioniert sie nicht eigenständig. Übrigens: Die Kamera ist auch mit Android- und Windows‑Geräten kompatibel.

Warum sich das Angebot lohnt

Statt ein separates Wärmebildgerät mit eigenem Display zu kaufen, nutzen Sie das iPhone oder iPad als Bildschirm und Bedienoberfläche. Das ist besonders für Eigenheim-Checks, technische Fehlersuche, Heizungs- und Lüftungsthemen oder elektrische Prüfungen interessant.

Die bisherigen Nutzermeinungen fallen überwiegend positiv aus. Käufer loben vor allem die Genauigkeit der Temperaturmessung, die scharfen Wärmebilder und die einfache Nutzung. Auch die App wird positiv erwähnt.

Beachten Sie aber, dass es bisher nur 37 Rezensionen gibt, die die Kamera bewerten. Außerdem ist die fehlende Mac-Kompatibilität ein wichtiger Punkt: Wer die Kamera am Macbook oder iMac einsetzen möchte, sollte sie nicht kaufen. Wer dagegen ein kompatibles iPhone oder iPad nutzt und eine kompakte Wärmebildlösung sucht, bekommt hier ein praktisches Gadget zum Tiefstpreis.

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Spät auf der Party, aber bei KI macht Apple alles richtig

Hat sich Apple in den vergangenen Jahren zu sehr auf KI konzentriert – oder nicht genug? Das hängt davon ab, wen man fragt. Einerseits ist das Thema ein Modetrend, allgegenwärtig und hat etwas leicht Apokalyptisches an sich, und ich werde regelrecht deprimiert, wenn ich mir bei Apple-Veranstaltungen die KI-Schlagworte anhören muss. Andererseits: Kann das Unternehmen es sich leisten, den Anschluss zu verpassen? Ja, ich weiß: Das Essen ist furchtbar, und die Portionen sind so klein.

Es stellt sich jedoch heraus, dass Apple in dieser Angelegenheit möglicherweise genau richtig gehandelt hat. Im Nachhinein betrachtet erscheint die merkwürdige Mischung aus enthusiastischen Lippenbekenntnissen und abwartender Zurückhaltung des Unternehmens als perfekt dosiert. Apple beteiligt sich an der KI-Debatte, bleibt dabei jedoch weitaus zurückhaltender als seine schneller agierenden, risikofreudigeren Konkurrenten. Das Unternehmen genießt die Vorteile, ohne die Konsequenzen tragen zu müssen.

Beginnen wir mit den Vorteilen: Nach Jahren unterdurchschnittlicher Leistung und Verzögerungen hat sich die neue, KI-gestützte Version von Siri als wirklich nützlicher Chatbot etabliert. Sie kann zwar noch nicht alles, was ChatGPT bietet, ist aber bei schnellen Fragen zuverlässig, kennt sich mit den iPhone-Daten wie kein anderer Chatbot aus und ist für eine Vielzahl von Aktionen ausgelegt. Sie ist datenschutzkonform, schnell und – ganz in Apple-Manier – gibt es noch Luft nach oben.

Für die überwiegende Mehrheit der iPhone-Besitzer hat sich das Warten auf Siri AI gelohnt. Die Sprachassistenz erfüllt alle erforderlichen Aufgaben und dürfte die negativen Stimmen zum Schweigen bringen, die lautstark über ihren Platz im KI-Ökosystem diskutieren. Der eigentliche Clou ist jedoch, dass Apple das erreicht hat, ohne sich den Schwierigkeiten auszusetzen, mit denen KI-orientiertere Konkurrenten derzeit zu kämpfen haben.

Nehmen wir OpenAI, den Entwickler von ChatGPT und wohl den größten Namen in diesem Bereich. Apple hat das Unternehmen kürzlich wegen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen verklagt, doch das war kaum ein Einzelfall. Allein im Jahr 2023 wurde das Unternehmen dreimal (eins, zwei, drei) wegen Urheberrechtsverletzung von insgesamt 21 Autoren und der „New York Times“ verklagt, während eine vierte Klage im selben Jahr, die 16 anonyme Kläger vertrat, „eine Reihe von Schäden, von Urheberrechtsverletzungen bis zu Abhörmaßnahmen“ geltend machte.

In den Jahren darauf folgten zahlreiche weitere Klagen. Diese betrafen (unter anderem) Stalking, Mord, Selbstmord und zwei separate Amokläufe (eins, zwei). Rechtliche Auseinandersetzungen werden auf absehbare Zeit wahrscheinlich anhalten, ebenso wie das große Interesse der Aufsichtsbehörden.

Was die öffentliche Wahrnehmung angeht, ist OpenAI, gelinde gesagt, umstritten. Das Unternehmen hat zwar einige leidenschaftliche Befürworter, wird jedoch in den Augen vieler mit geschmacklosen Videos und Bildern, Dürre, Arbeitslosigkeit und einer leichtfertigen Haltung gegenüber dem geistigen Eigentum anderer in Verbindung gebracht. Selbst Elon Musk, der selbst kein Unbekannter in Sachen weltweiter Unbeliebtheit ist, bezeichnet den CEO des Unternehmens als „Scam Altman“. Um fair zu sein: Dieser Herr tut sich damit keinen Gefallen.

Apple WWDC 2026 Siri AI Demo
Siri AI ist nicht der beste Chatbot auf dem Markt, aber er ist gut genug.

Apple

Es mag so aussehen, als würde ich OpenAI hart angehen, doch das ist wirklich nur ein Beispiel für die Gegenreaktion. Jedes Mal, wenn sich ein Unternehmen der KI widmet, riskiert es finanzielle Einbußen und Reputationsschäden. Wie Google mit seinen ethnisch vielfältigen Nazis, Samsung mit seinen verwirrenden Datenschutzbestimmungen und Microsoft mit seinen schädlichen Antworten. Wenn er nicht gerade seinen Besitzer auf urkomische Weise auf die Schippe nimmt, bringt Elon Musks Grok-Chatbot ihn in rechtliche Schwierigkeiten, weil er Deepfake-Pornografie erstellt und den Holocaust leugnet.

Im Gegensatz dazu ist Apple unglaublich glimpflich davongekommen: Die Kritik an seiner KI-Strategie drehte sich hauptsächlich darum, dass das Unternehmen nur langsam in die Gänge kommt. Der schlimmste Skandal war wahrscheinlich, dass die KI-Benachrichtigungen unter iOS manchmal verwirrend waren. Und doch ist es nun so weit: Ein funktionierender KI-Chatbot steht nur noch wenige Monate vor seinem Debüt auf Milliarden von Geräten. Und das ohne die erheblichen Investitionen in die KI-Infrastruktur, die es Konkurrenten erschweren, vom Gas zu gehen. Warum eigene, unpopuläre Rechenzentren errichten, wenn man die von Google nutzen kann?

Erfolg hängt nicht nur davon ab, was man gewinnt, sondern auch davon, was es einen kostet. Und unter diesen Gesichtspunkten sieht es so aus, als würde Apple im Bereich der KI die Oberhand gewinnen.

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Warum Sie das iPhone 18 Pro überspringen sollten

Das iPhone 18 Pro wird das beste iPhone sein, das Apple je hergestellt hat. Ich meine, natürlich muss man kein Experte sein, um das vorherzusagen. Die Frage ist jedoch, ob es gegenüber den Modellen von 2025 eine so deutliche Verbesserung darstellen wird, dass es das Geld und das Warten wert ist.

Apples jährliche Hardware-Neuerungen sind oft inkrementell, die Unterschiede zwischen einer Generation und der nächsten relativ gering. Wenn Sie sich beispielsweise fragen, ob Sie sich jetzt ein iPhone 17 Pro zulegen oder auf das iPhone 18 Pro warten sollen, lautet die Antwort: Letzteres wird das Warten wahrscheinlich nicht wert sein. Die für das 18 Pro erwarteten Änderungen werden sich wohl nicht wesentlich auf die wichtigsten Funktionen oder die Art und Weise auswirken, wie Sie Ihr Gerät täglich nutzen.

Das ist jedoch nicht jedes Jahr der Fall. Hin und wieder bringt Apple ein bahnbrechendes iPhone-Modell mit grundlegenden Änderungen an Design und Funktionalität auf den Markt. Das haben wir beim iPhone X gesehen. Das komplett überarbeitete Smartphone stach sofort hervor und ließ das iPhone 8 derselben Generation sowie frühere Modelle im Vergleich dazu altmodisch wirken. Und ich glaube, dass 2027 etwas Ähnliches passieren wird.

Zum 20. Jubiläum des iPhones wird Apple Berichten zufolge sein iPhone dramatisch überarbeiten und eine neue Ära einläuten. Die folgenden sieben Gründe sind genug, um auf das iPhone 19 zu warten.

Tschüss, Bildschirmrahmen

Der ehemalige Apple-Designer Jony Ive stellte sich die ultimative Form des iPhones bekanntlich als eine einzige Glasplatte vor. Das iPhone zum 20. Jubiläum könnte einen wichtigen Meilenstein setzen, indem es dieses Konzept auf die nächste Stufe hebt und erstmals ein rahmenloses Display einführt.

Gerüchten zufolge werden alle vier Kanten des Displays gebogen sein, wodurch sichtbare Rahmen praktisch verschwinden. Das Liquid-Glass-Design für die nächste iOS-Version wird wahrscheinlich so optimiert, dass Software-Elemente mit der Hardware verschmelzen, was zu Realismus und visueller Harmonie führt. Das Smartphone wird natürlich nicht wirklich zu einer reinen Glasplatte, für seine Nutzer wird es sich aber so anfühlen.

Unsichtbare Tasten

Berichte darüber, dass das iPhone seine mechanischen Seitentasten zugunsten haptischer Tasten abschaffen könnte, kursieren bereits seit Jahren. Diese Gerüchte könnten sich dank des gebogenen Displays mit dem iPhone zum 20. Jubiläum endlich bewahrheiten.

Apple könnte Solid-State-Tasten in die Glaskanten integrieren und seine Taptic Engine so verbessern, dass sie beim Drücken sensorisches Feedback gibt – ähnlich wie der Home-Button des iPhone 7. Dies wird das futuristische Erscheinungsbild des iPhones weiter unterstreichen und Lücken beseitigen, in denen sich Fusseln ansammeln können.

iPhone 17 Pro Max physical buttons
Physische Tasten, die aus Ihrem Smartphone herausragen, sind so 2025.

Mahmoud Itani / Foundry

Apples bisher beeindruckendstes Display

Die Designinnovationen des iPhone von 2027 werden sich wahrscheinlich nicht auf die gebogenen Kanten und haptischen Seitentasten beschränken. Das Gerät soll Berichten zufolge auch über ein dünneres OLED-Panel verfügen, das die Helligkeit erhöht und gleichzeitig den Stromverbrauch senkt.

Besser noch: Die Aussparung am oberen Rand könnte endlich entfallen, wenn die Face-ID-Sensoren und die Frontkamera unter das Display verlegt werden. Dies würde störende Elemente vollständig beseitigen und uns Jony Ives Vision einer „Glasplatte“ noch näher bringen. Sollte Apple die damit verbundenen technologischen Herausforderungen bis dahin nicht bewältigen können, könnte man sich stattdessen mit einem kleineren Dynamic Island begnügen.

Leistungsstarker Akku

Die Akkulaufzeit ist eines der häufigsten Anliegen von Smartphone-Käufern. Das ausschließlich mit eSIM ausgestattete iPhone 17 Pro Max verfügt derzeit mit 5.088 mAh über die größte iPhone-Akkukapazität. Das Modell zum 20. Jubiläum könnte diesen Wert auf bis zu 6.000 mAh steigern. Apple experimentiert zudem mit Silizium-Anodentechnologie, die die Akkulaufzeit verlängern würde, ohne die Größe des Akkus zu verändern.

Apropos Akkus: Das iPhone zum 20. Jubiläum könnte endlich die Unterstützung für umgekehrtes kabelloses Laden bieten, sodass Sie kompatibles Zubehör – wie Airpods – aufladen können, indem Sie es auf die Rückseite des Telefons legen.

Shooting Star

Apple investiert seit Langem in die Fototechnik des iPhones, seine Kamera wird auf diversen Social-Media-Plattformen oft als die beste angesehen. Für das iPhone zum 20. Jubiläum könnte das Unternehmen seinen eigens entwickelten LOFIC-Sensor (Lateral Overflow Integration Capacitor) einführen, der die HDR-Leistung deutlich verbessert.

Die Technologie minimiert Überbelichtung in hellen Bereichen und dunkle Schatten in schattigen Bereichen, indem sie es jedem Pixel ermöglicht, je nach Bedarf unterschiedliche Lichtmengen in einem einzigen Foto zu speichern. Dies würde die iPhone-Fotografie spürbar verbessern, indem mehr Details erhalten bleiben und ausgewogenere Aufnahmen entstehen.

iPhone 17 Pro Max rear cameras
Wenn Sie glauben, die iPhone-Kamera könne nicht noch besser werden, warten Sie bis zum nächsten Jahr.

Mahmoud Itani / Foundry

Geschwindigkeit und Intelligenz

Es versteht sich von selbst, dass das iPhone zum 20. Jubiläum das übliche jährliche Chip-Upgrade und Leistungssteigerungen erhalten wird. Logischerweise bedeutet dies den noch nicht angekündigten A21 Pro, Apples zweiten 2-nm-iPhone-Chip. Er könnte über Mobile High Bandwidth Memory (HBM) verfügen, was die Datenübertragung zwischen RAM und CPU/GPU beschleunigen würde. HBM ist zudem besser für KI-Aufgaben auf dem Gerät optimiert, was die Verarbeitung beschleunigt und den Batterieverbrauch senkt.

Um die Akkulaufzeit weiter zu verlängern, könnte das iPhone-Flaggschiff von 2027 mit einem hauseigenen Apple-Modem ausgestattet sein. Das Unternehmen hat die Mobilfunkchips der C-Serie bereits in ausgewählten Geräten wie dem iPhone Air verbaut. Experten gehen davon aus, dass das Unternehmen diese Chips in allen seinen iPhones einführen wird, sobald sie im nächsten Jahr die Leistung ihrer Qualcomm-Pendants übertreffen.

Preis? Nicht so schmerzhaft, wie Sie vielleicht denken

Da das iPhone zum 20. Jubiläum voraussichtlich deutlich fortschrittlicher wird als seine Vorgänger, könnten sich einige Kunden verständlicherweise Sorgen über eine Preiserhöhung machen. Ein neues Gerücht deutet jedoch darauf hin, dass dieses Sondermodell in der iPhone-Generation 2027 tatsächlich der Pro-Klasse entsprechen wird, anstatt eine neue Produkt-Klasse zu bilden. Auch wenn Apple die Preise noch anheben könnte, wird der potenzielle Anstieg vermutlich nicht drastisch ausfallen. Da das kommende faltbare iPhone Ultra voraussichtlich rund 2.000 US-Dollar kosten wird, wird das Unternehmen wahrscheinlich einen deutlichen Preisabstand zwischen seinen verschiedenen iPhone-Modellen beibehalten wollen.

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Windows am Mac: Die besten Apps für virtuelle Maschinen und Windows-Software 2026

Selbst die begeistertesten Mac-Benutzer wissen, dass Windows noch immer die Welt der Desktop- und Laptop-Computer beherrscht. Es gibt außerdem viele wichtige Anwendungen, die nur unter Windows laufen.

So läuft die Access-Datenbank nur unter Windows und es gibt auch viele professionelle Grafik- und Videoprogramme nur in Versionen für das Microsoft-Betriebssystem. Und natürlich gibt es zahllose Top-Games, die nie für uns oft vergessene Mac-Spieler erschienen sind.

Wenn Sie Windows-Software oder -Spiele auf Ihrem Mac ausführen wollen, erfahren Sie in diesem Artikel, wie Sie dies am besten machen können. Wir stellen Ihnen die besten virtuellen Maschinen für den Mac vor, darunter Parallels und VMware, und werfen einen Blick auf alternative Optionen, von Emulatoren, mit denen Sie Windows-Anwendungen auf einem Mac ausführen können, ohne Windows zu installieren. So sollten Sie auch Apples Boot Camp (nur für Intel-Macs) und Microsofts Windows 365 nicht vergessen.

In unserem Artikel finden Sie die besten Optionen für die Ausführung von Windows und Windows-Anwendungen auf Ihrem Mac. Lesen Sie auch unseren Leitfaden zur Installation von Windows und zur Ausführung von Windows-Anwendungen auf einem Mac.

Beste Windows-Lösungen für den Mac: Die besten Lösungen zur Ausführung von Windows auf einem Mac

1. Parallels Desktop

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Mit Parallels Desktop können Sie eine virtuelle Maschine auf Ihrem Mac erstellen. Die Software simuliert die physische Hardware eines Windows-PCs und lässt Sie Windows auf Ihrem Mac ausführen. Einer der Vorteile von Parallels Desktop ist, dass Sie Mac- und Windows-Anwendungen nebeneinander ausführen können, ohne dass Sie einen Neustart durchführen müssen, um zwischen den Betriebssystemen zu wechseln (was bei Boot Camp notwendig ist).

Mit Parallels können Sie Windows und macOS vollständig voneinander trennen oder Sie können den Coherence-Modus verwenden, um Ihre Windows-Anwendungen vollständig in Ihren Mac zu integrieren – Sie können sie sogar zu Ihrem Dock hinzufügen. Parallels bietet auch einen Rollback-Modus, der für experimentierfreudige Entwickler nützlich ist. Es wird nichts gespeichert, das heißt, wenn Sie den Computer neu starten, kehrt die VM in ihren ursprünglichen Zustand zurück.

Parallels macht die Installation von Windows wirklich einfach. Seit Parallels Desktop Version 18 ist es sogar möglich, die ARM-Version von Windows 11 innerhalb von Parallels herunterzuladen und zu kaufen.

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Parallels Desktop hat einen regelmäßigen Update-Zyklus, der in der Regel mit den großen macOS-Updates von Apple zusammenfällt. Parallels Desktop 26 erschien im Herbst 2025. Wichtigste Neuerungen von Parallels Desktop 26 waren Anpassungen an die neueste Version von Windows 11 (25H2) und macOS 26 (Tahoe). Parallels verspricht, seine Software für den gesamten Lebenszyklus von macOS Tahoe und Windows 11 25H2 mit Aktualisierungen zu unterstützen und die Kompatibilität zu gewährleisten – das nächste Update im Herbst 2026 wird Kompatibilität mit macOS 27 Golden Gate garantieren.

Laut Parallels waren für Tahoe umfassende Überarbeitungen notwendig, so nutzt die neue Version von macOS neue Regeln für Hintergrundprozesse. Das hat Anpassungen an Einrichtungsassistent und den Coherence-Modus notwendig gemacht. Bei älteren Versionen von Parallels Desktop könnten diese Funktionen wohl Probleme verursachen.

Eine weitere Neuerung betrifft die Anzeige des Speicherplatzes. Eine virtuelle Maschine mit Windows kann nun den verfügbaren Speicherplatz des Macs korrekt anzeigen, das war bisher nicht möglich.

Parallels hat außerdem eine neue Schritt-für-Schritt-Anleitung bereitgestellt, welche die Bereitstellung und Verwaltung einzelner Windows-Apps erklärt. Neu ist ebenso die Unterstützung von Windows-Updates per Jamf Pro oder anderen MDM-Plattformen. 

Seit Version 20 unterstützt Parallels neben den ARM-Versionen von macOS, Windows und Linux auch x86‑Betriebssysteme auf ARM-Macs, allerdings nur mit mäßiger Performance und sehr vielen Einschränkungen.

Lesen Sie unseren Parallels Desktop for Mac Test

2. VMware Fusion

VMware Fusion

Viele Jahre lang befand sich VMware Fusion im Gleichschritt mit Parallels Desktop. Die beiden Konkurrenten brachten regelmäßig Updates heraus und konkurrierten um den ersten Platz auf dem Markt für Mac-Virtualisierung. In den vergangenen Jahren scheint VMware (das jetzt zu Broadcom gehört) jedoch den Fuß vom Gaspedal genommen zu haben und Fusion ist ins Hintertreffen geraten (in der Tat müssen Sie heutzutage ziemlich lange suchen, um Fusion auf der VMware-Website zu finden). Offensichtlich hat Broadcom vor allem Firmenkunden im Blick, weniger Heimanwender mit Mac.

Die Software wird aber stetig weiterentwickelt und an neue Mac-Versionen angepasst, neue Funktionen werden aber kaum noch ergänzt. Mit der aktuellen Version Fusion 26H1 hat VMware wieder vor allem Stabilität und Zuverlässigkeit verbessert. Schon seit Version 12 werden Apple-Silicon-Macs unterstützt.

Mit der Einführung von Fusion 12 kündigte VMware an, dass es eine kostenlose Version des Programms – genannt Fusion Player – nur für den privaten Gebrauch, für Heimanwender und Studenten, geben würde. Jetzt hat VMware diese Strategie geändert und bietet Fusion Pro kostenlos an, solange es für den privaten Gebrauch bestimmt ist. Die Registrierung und der Download über Broadcom sind aber recht umständlich.

Auch wenn Fusion kaum noch neue Funktionen ergänzt, so ist die kostenlose Version von Fusion Pro doch eine gute Option für Privatanwender und Studenten, die gelegentlich Windows-Anwendungen oder Spiele auf ihren Macs ausführen wollen.

3. Crossover

Crossover

Crossover basiert auf WINE (siehe unten) und verwendet eine ähnliche Kompatibilitätsschicht, damit Windows-Anwendungen auf dem Mac ausgeführt werden können. Die Besonderheit: Dabei kommen Sie ohne eine Vollversion von Windows aus. Für die Verwendung mit Virtualisierungsprogrammen wie Parallels Desktop und VMware Fusion müssen Sie schließlich eine Kopie von Windows kaufen oder bereits besitzen.

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Die Bedienung des kostenlosen Open-Source-Programms Wine ist allerdings recht kompliziert. Deshalb hat das Team von Codeweavers Crossover als benutzerfreundliche Alternative entwickelt und bietet zudem technischen Support an. Crossover ist dann allerdings nicht kostenlos – eine Kopie von Crossover mit einem Jahr Support kostet 74 Euro. Es ist aber eine 14-tägige kostenlose Testversion verfügbar.

Mit Crossover können Sie Windows-Anwendungen in sogenannten Bottles installieren, also in sich geschlossenen Dateien, die auf Ihrem Mac gestartet und ausgeführt werden. Sie können viele verschiedene Bottles für verschiedene Anwendungen erstellen, und die Bottles können sogar so konfiguriert werden, dass sie mit verschiedenen Windows-Versionen kompatibel sind. Dies ist nützlich, da Sie so maßgeschneiderte Bottles für ältere Spiele und Software erstellen können, die möglicherweise eine bestimmte Version von Windows benötigen.

Crossover verfügt über eine Mac-ähnliche Benutzeroberfläche und bietet Unterstützung bei der Installation von Windows-Apps und -Spielen. Wenn Sie Crossover starten, sehen Sie im Hauptinstallationsfenster beliebte Windows-Apps und -Spiele aufgelistet, wie beispielsweise „Grand Theft Auto V“ und die Buchhaltungssoftware „Quicken“ für Geschäftskunden. Sie können sogar nach Informationen zu Hunderten von Windows-Apps suchen und erhalten einen Hinweis darauf, wie gut diese mit Crossover laufen (sehr alte Versionen laufen meist besser). 

Crossover 25 (März 2025) war eines der größten Updates der letzten Jahre und versprach, „Gaming auf dem Mac auf ein neues Niveau zu heben“. Einige der neuen Funktionen in Version 25 sind Änderungen unter der Haube, wie die neueste Version der zugrunde liegenden WINE-Technologie, die laut Codeweavers Tausende von Programmier-Updates zur Verbesserung der Leistung und Kompatibilität enthielt. Dieses Update führte außerdem eine neue Grafiktechnologie namens DXMT ein, die laut Codeweavers eine bessere Grafikleistung für weniger leistungsstarke Mac-Modelle bietet. Dies soll vor allem helfen, wenn Windows-Spiele mit DX11-Grafik genutzt werden.

Die Kompatibilität mit vielen bekannten Windows-Spielen wurde verbessert, sodass Sie nun erstmals Spiele wie „Path of Exile 2“, „Dragon’s Dogma 2“ und „Fallout 76“ spielen können. Neben Steam unterstützt Crossover 25 nun auch die Windows-Versionen der GoG- und Epic-Spielestores, sodass Sie Spiele, die Sie besitzen, aus diesen Stores herunterladen können.

Crossover basiert bisher noch auf Code, der für Intel-Prozessoren geschrieben wurde, und ist daher auf Apples Rosetta angewiesen, um auf Macs mit Apple Silicon zu laufen. Wir haben jedoch festgestellt, dass die Leistung trotzdem ziemlich gut ist. Codeweavers gibt an, an einer nativen Unterstützung für Apple Silicon zu arbeiten. Das ist jetzt noch kein Problem, auch macOS 27 wird noch Rosetta unterstützen, als letzte Version.

Das Codeweavers-Team investiert viel Aufwand in regelmäßige Updates für Crossover, und der technische Support ist beeindruckend. Dennoch kann Crossover manchmal etwas einschüchternd wirken, daher lohnt es sich, die Testversion herunterzuladen, um zu prüfen, wie gut es mit Ihren Lieblings-Windows-Spielen und anderer Windows-Software funktioniert.

4. UTM Virtual Machines

UTM Virtual Machines
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UTM Virtual Machines von Turing Software ist im Mac App Store eine der beliebtesten Anwendungen im Bereich Business-Apps. Es kostet 10 Euro im Mac App Store, aber da das Tool ein Open-Source-Projekt ist, gibt es auch eine kostenlose Version namens UTM, die auf der Turing-Website erhältlich ist.

UTM kann auf Macs mit Intel- oder Apple-Silicon-Prozessoren (mit macOS Big Sur 11.3 oder höher) ausgeführt werden. Es bietet zwei verschiedene Optionen, je nachdem, welche Art von Mac Sie verwenden: Virtualisierung und Emulation.

Wenn Sie also einen Intel-Mac haben, kann UTM die Virtualisierung nutzen, um eine virtuelle Maschine zu erstellen, auf der die Intel-Version von Windows läuft. Und wenn Sie einen Mac mit Apple Silicon haben, können Sie die Virtualisierung nutzen, um eine virtuelle Maschine zu erstellen, auf der Windows on Arm läuft.

Wenn Sie jedoch die ältere Intel-Version von Windows auf einem Mac mit Apple Silicon ausführen möchten, verwendet UTM eine Emulation, um Windows auszuführen, da diese Version nicht für die Mac-Prozessoren konzipiert ist. Bei einer Emulation muss allerdings auch die CPU in Software nachgebildet werden, was zu einer wirklich miesen Performance führt – auch bei einem alten System wie Windows XP. Diese Emulation kann aber nützlich sein, wenn Sie alte Windows-Anwendungen wie Access oder Software ausführen müssen. Grundlage bildet die Technologie QEMU.

Allerdings wird UTM dadurch auch schnell komplex und fehleranfällig, und der App fehlen die ausgefeilte Oberfläche und die Benutzerfreundlichkeit von Parallels und VMware. Sie benötigen ein grundlegendes Verständnis von Windows-Image-Dateien wie ISO und VHDX, um Ihre Kopie von Windows herunterzuladen und zu installieren. Erwarten Sie außerdem keine Schritt-für-Schritt-Hilfe oder Support, wie er in Parallels Desktop verfügbar ist.

Der größte Schwachpunkt ist, dass UTM derzeit keine 3D-Grafikbeschleunigung in seinen virtuellen Windows-Maschinen unterstützt, was bedeutet, dass Sie die meisten Windows-Spiele mit 3D-Grafik nicht spielen können. Wenn Sie jedoch nur Geschäftsanwendungen ausführen oder die neuen KI-Funktionen von Windows ausprobieren möchten, dann ist UTM eine gute, kostengünstige Option, die für Entwickler und technische Benutzer interessant ist.

5. VirtualBox 7

VirtualBox 7

Dieses Open-Source-Virtualisierungsprogramm ist für den privaten Gebrauch kostenlos – aber eher für den Einsatz in einer Unternehmensumgebung gedacht.

VirtualBox, das seit 30. Juni 2026 in der aktuellen Version 7.2.12 vorliegt. Wie Parallels Desktop und VMware Fusion ermöglicht es Ihnen, eine virtuelle Maschine zu erstellen, auf der Sie Windows und Windows-Anwendungen aus macOS selbst ausführen können. VirtualBox läuft zudem seit Version 7.2 nativ auf ARM-Macs.

Wenn Sie VirtualBox für den privaten oder schulischen Gebrauch nutzen möchten, ist es kostenlos. Es gibt auch Linux- und Windows-Versionen von VirtualBox, sodass Sie Ihre virtuellen Maschinen auf vielen verschiedenen Computertypen einsetzen können (allerdings müssen Sie für Ihre Windows-Lizenz bezahlen, um loszulegen).

Können wir die Lösung aber ohne Einschränkungen empfehlen? Der Nachteil ist, dass VirtualBox nicht so ausgefeilt und einfach zu bedienen ist wie Parallels oder Fusion und die Oberfläche recht altbacken wirkt. Nicht zuletzt bieten Parallels und Fusion auch eine deutlich bessere Performance.

Schade: VirtualBox wirft mit einer Menge Fachjargon um sich, und wenn Sie den Unterschied zwischen einer virtuellen Festplatte und einer virtuellen Maschine nicht kennen, könnte der Einstieg etwas schwierig sein. Es gibt zwar regelmäßige Wartungsupdates, aber seit Jahren kaum neue Funktionen. Dafür gibt es einige ungewöhnliche Profi-Funktionen wie etwa ein Kommandozeilentool und fortgeschrittene Netzwerkfunktionen wie ein VM-zu-VM-Netzwerk.

Und da das Programm kostenlos ist, erhalten Sie auch keinen technischen Support – obwohl es ein Benutzerforum gibt, in dem Sie bei Bedarf ein paar Fragen stellen können.

Trotz Open-Source-Versprechen zielt Oracle mit VirtualBox auf große Unternehmen, die über eine richtige IT-Abteilung verfügen. Firmen müssen allerdings für die kommerzielle Nutzung ab 50 Euro für die VirtualBox Enterprise Edition bezahlen und sie müssen sich verpflichten, mindestens 100 Lizenzen auf einmal zu kaufen.

6. Windows 365 Cloud-PC

Windows 365 Cloud-PC

Windows 365 (das im Juli 2021 auf den Markt kam) hat das Potenzial, traditionelle Virtualisierungsprogramme wie Parallels Desktop und VMware Fusion wirklich herauszufordern. Im Vergleich ist Windows 365 jedoch recht teuer und es richtet sich offensichtlich eher an große Unternehmen als an Privatpersonen und kleinere Unternehmen. Für diese sind wohl eher Parallels und Fusion geeignet.

Microsoft beschreibt Windows 365 als Cloud-PC, aber die technischen Hinweise machen deutlich, dass es sich bei Windows 365 eigentlich um eine Form von virtueller Maschine handelt. Der Unterschied besteht darin, dass bei Parallels und Fusion virtuelle Maschinen lokal auf Ihrem eigenen Mac laufen, bei Windows 365 auf einem Server. Parallels und Fusion können dabei die Prozessorleistung, den Arbeitsspeicher und den Speicher Ihres Macs nutzen, um Windows und Windows-Anwendungen auszuführen.

Im Gegensatz dazu erstellt Windows 365 eine virtuelle Maschine, die in der Cloud gespeichert wird und auf Microsofts eigenen Servern läuft. Das Videobild des Windows-Desktops auf Ihrem Cloud-PC wird dabei über Ihre Breitbandverbindung auf Ihren Mac – oder jedes andere Gerät, wie ein iPad oder sogar einen anderen Windows-PC – gestreamt.

Diese Form der virtuellen Maschine kann schnell und zuverlässig funktionieren, solange Sie über eine ausreichend schnelle Internetverbindung verfügen. Allerdings ist Windows 365 mit Preisen je nach Leistung zwischen 28,30 Euro und 318,40 Euro pro Monat (ohne Mehrwertsteuer) recht teuer.

Im Vergleich dazu kostet die Heimanwenderversion von Parallels Desktop 120 Euro für ein ganzes Jahr, während es von Fusion sogar eine vollkommen kostenlose Version für Heimanwender und Studenten gibt – wenn auch ohne Windows-Lizenz.

Windows 365 ist vor allem für größere Unternehmen interessant, die ihren Mitarbeitern einen standardisierten Cloud-PC zur Verfügung stellen möchten, auf den sie von jedem beliebigen Ort mit Internetanschluss zugreifen können – es ist ideal für hybrides Arbeiten und das „neue Normal“. Für normale Privatanwender, Studenten und kleinere Unternehmen ist das Konzept jedoch zu teuer, sodass bestehende Nutzer von Parallels und Fusion wahrscheinlich vorerst bei diesen Anwendungen bleiben wollen.

Lesen Sie hier mehr: Wie Sie Windows 365 auf Mac, iPad und iPhone nutzen können.

7. Wine

Wine

Wie wir bereits erwähnt haben, ist die dritte Technologieoption – nach Boot Camp und Virtualisierung – Wine. Mit dieser Technologie können Sie Windows-Anwendungen ohne Windows selbst ausführen. Aktuell ist Wine 11.0 die stabile Version, es gibt aber auch eine neuere Entwicklerversion, Wine 11.13.

Wenn es Ihnen nichts ausmacht, gewissermaßen die Ärmel hochzukrempeln und sich die Hände schmutzig zu machen, dann ist Wine eine ungewöhnliche, aber praktikable Option, um Windows-Software auf Ihrem Mac auszuführen.

Wie VirtualBox ist Wine ein Open-Source-Programm, das Sie kostenlos herunterladen können. Es verwendet jedoch keine herkömmliche Virtualisierungstechnologie, um eine virtuelle Maschine für die Installation von Windows zu erstellen – wie bei Crossover wird keine Kopie von Windows benötigt, Apps werden in Form von Bottles installiert.

Codeweavers Crossover für Mac ist deutlich einfacher zu bedienen als Wine, obwohl es eng mit dieser Software verwandt ist und sogar auf der Download-Seite von Wine empfohlen wird. Aber natürlich ist Wine kostenlos, was ein großer Vorteil ist.

Wine fungiert schließlich als eine Art Software-Zwischenhändler, der die Programmierroutinen – APIs genannt – in Windows-Anwendungen übersetzt, sodass diese direkt mit macOS kommunizieren können. Und da Sie nicht viel zusätzlichen Speicher oder Prozessorleistung benötigen, um Windows auszuführen, werden Sie feststellen, dass Wine tatsächlich eine bessere Leistung bieten kann als eine virtuelle Maschine (insbesondere für Spiele und Grafikanwendungen). Eine ARM-Version gibt es bisher nicht, Wine ist aber kompatibel mit Rosetta.

Wine wird außerdem sehr regelmäßig von einem Team engagierter Entwickler aktualisiert, die die Software kostenlos zur Verfügung stellen. Der Nachteil ist, dass Wine für Anfänger spektakulär verwirrend sein kann – bis zu dem Punkt, an dem wir es wirklich nur Hobbyisten empfehlen können, die eine kleine Herausforderung mögen.

8. Apple Boot Camp

Apple Boot Camp

Durch die Verwendung von Dual-Boot und nicht von Virtualisierungstechnologie bietet Boot Camp die beste Leistung für Intel-basierte Macs, auf denen Windows ausgeführt werden muss. (Wie wir oben erklärt haben, steht Boot Camp für M1 oder spätere Macs nicht zur Verfügung).

Es ist wichtig, einen Unterschied zwischen Boot Camp und den Virtualisierungsprogrammen zu machen, die wir uns hier ansehen, wie Parallels Desktop, VMware Fusion und VirtualBox. Anstatt eine virtuelle Maschine zu erstellen, die es Ihnen ermöglicht, Mac- und Windows-Anwendungen gleichzeitig auszuführen, ist Boot Camp ein Installationsassistent und ein Dual-Boot-System. Dies ermöglicht es Ihnen, Ihren Mac entweder mit dem nativen macOS oder mit Windows (aber nicht mit beiden gleichzeitig) zu booten und zu verwenden.

Dank Boot Camp kann sich Ihr Mac wie ein reiner Windows-PC verhalten und seine gesamte Prozessorleistung und seinen Speicher für die Ausführung von Windows und Ihren Windows-Anwendungen nutzen. Und ganz wichtig: Wenn Ihr Mac über eine gute Grafikkarte verfügt, kann er die volle Leistung dieser nutzen, um Ihre Windows-Software auszuführen. Das ist definitiv die beste Option für Nutzer, die High-End-Grafiksoftware oder 3D-Spiele ausführen wollen, denn sie erhalten eine viel bessere Leistung als bei der Ausführung von Windows in einer virtuellen Maschine.

Der Nachteil bei der Verwendung von Boot Camp ist, dass Sie den Zugriff auf Ihre Mac-Anwendungen verlieren, während Sie Windows ausführen. Wenn Sie Apple Mail für Ihre E-Mails verwenden, müssen Sie Windows und Boot Camp herunterfahren und jedes Mal, wenn Sie eine E-Mail senden oder empfangen möchten, wieder zu macOS wechseln. Und, um ehrlich zu sein, ist die aktuelle Version von Boot Camp nicht mehr ganz so einfach einzurichten wie frühere Versionen.

Frühere Versionen von Boot Camp haben Ihnen die ganze Arbeit abgenommen – sie partitionierten Ihre Festplatte, installierten Windows von einer normalen Installationsdiskette und installierten auch alle Treiber, die Sie benötigten, damit Komponenten wie Ihre Grafikkarte, Tastatur und Maus ordnungsgemäß mit Windows funktionieren.

Ein Problem: Windows 11 setzt offiziell voraus, dass der Host-Computer über ein TPM (Trusted Platform Module) verfügt, was bei Macs nicht der Fall ist. Dies kann über einen Eingriff ins System behoben werden. Da nicht alle Macs mit allen Windows-Versionen kompatibel sind, müssen Sie, bevor Sie den Boot Camp-Assistenten starten, in den Kompatibilitätstabellen auf der Apple-Website nachsehen, welche Version von Windows auf Ihrem Mac funktioniert.

Sie können Windows auch nicht mehr von einer alten Installationsdiskette installieren. Sie müssen also entweder eine Image-Datei für Windows – eine sogenannte ISO-Datei – von der Microsoft-Website herunterladen oder Ihre Windows-Diskette verwenden, um eine solche zu erstellen. Boot Camp enthält Treiber für die Einrichtung von Windows 8 und Windows 10, aber wenn Sie ein Fan von Windows 7 sind (das manche Leute für Spiele bevorzugen), dann müssen Sie auf der Apple-Website nach den benötigten Treibern suchen und sicherstellen, dass Sie beim Kopieren auf Ihre Boot-Camp-Partition die richtige Vorgehensweise befolgen.

Wenn Sie das alles durchhalten, können Sie Windows schließlich mit voller Geschwindigkeit auf Ihrem Mac ausführen und auf eine breite Palette von Windows-Software und Spielen zugreifen, die mehr Leistung und Geschwindigkeit erfordern, als Sie mit der Technologie der virtuellen Maschine erhalten. Solange Sie keinen M1-Mac haben …

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FAQ


1.

Kann ich Windows auf meinem Mac ausführen?

Wenn Sie zu den Millionen von Menschen gehören, die einen Intel-basierten Mac verwenden, können Sie Boot Camp von Apple verwenden, um Windows auszuführen. Wir bewerten Boot Camp als Option zur Ausführung von Windows weiter unten und es hat eine Reihe von Vor- und Nachteilen. Im Jahr 2020 hat Apple jedoch begonnen, seine eigenen Prozessoren zu verwenden, die auf der ARM-Architektur und nicht auf der von Intel verwendeten x86-Architektur basieren. Jetzt hat jeder Mac, den Apple verkauft, einen von Apple hergestellten Prozessor der M-Serie. Boot Camp ist auf Macs der M-Serie nicht verfügbar.

Das bedeutet nicht, dass auf Macs der M-Serie kein Windows mehr ausgeführt werden kann. Es bedeutet nur, dass Sie Boot Camp nicht verwenden können und die ARM-Version von Windows benötigen.

Glücklicherweise gibt es zahlreiche Optionen, um Windows auf einem Mac der M-Serie auszuführen. Sie haben die Wahl zwischen Virtualisierungsprogrammen wie Parallels Desktop und VMware Fusion, Emulationslösungen wie Crossover und Wine und dem Windows 365 Service von Microsoft.

Unsere Empfehlung ist Parallels Desktop, aber auch alle anderen Lösungen haben Vorteile, die Ihnen vielleicht zusagen. Crossover zum Beispiel benötigt keine Kopie von Windows, um Windows-Anwendungen auszuführen. Und es gibt völlig kostenlose Optionen wie Wine.

2.

Was ist eine virtuelle Maschine

Virtualisierungsprogramme wie Parallels Desktop und VMware Fusion laufen wie eine App unter macOS. Sie ermöglichen es Ihnen aber, eine virtuelle Maschine (oder VM) zu erstellen, die die Hardware eines Windows-PCs nachahmt. So können Sie einen virtuellen PC auf Ihrem Mac erstellen und dann Windows – oder ein anderes Betriebssystem wie Linux – auf der VM installieren.

Dies ist eine großartige Lösung, da Sie so die Windows-Anwendungen, die Sie benötigen, direkt neben Ihren wichtigsten Mac-Anwendungen ausführen können. Der einzige Nachteil ist, dass Sie einen ziemlich schnellen Mac mit viel Arbeitsspeicher und Speicherplatz benötigen, um Windows als VM auszuführen – denn Ihr Mac führt effektiv zwei Betriebssysteme gleichzeitig aus.

3.

Was ist Emulation

Emulation ist ein Verfahren, mit dem einzelne Windows-Anwendungen auf einem Mac ausgeführt werden können, ohne dass das Windows-Betriebssystem installiert sein muss. Dies wird durch Emulationstools wie Wine und Crossover erreicht, die in der Regel von technisch versierten Benutzern verwendet werden.

4.

Benötige ich eine Windows-Lizenz

Das hängt davon ab, welche dieser beiden Methoden Sie verwenden. Wenn Sie Windows in einer VM ausführen, benötigen Sie eine Lizenz, um eine Windows-VM auf Macs mit Apple Silicon-Prozessoren zu erstellen. Leider wird die preiswertere Home Edition nicht unterstützt

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Es ist jedoch möglich, eine vorhandene Windows-Lizenz zu verwenden, wenn Sie eine haben. Microsoft unterscheidet nicht zwischen Windows on Intel und Windows on ARM, siehe die Website von Parallel hier.

Wenn Sie eine Emulation verwenden, benötigen Sie keine Kopie von Windows.

5.

ARM-Version von Windows erhalten

Die gute Nachricht für Besitzer eines ARM-Macs ist, dass es auch eine ARM-Version von Windows gibt. Windows on ARM, auch bekannt als WoA, ist Microsofts Version von Windows, die für die Ausführung auf ARM-Chips entwickelt wurde.

Die ARM-Version von Windows wurde anfangs nicht an einzelne Benutzer lizenziert. Glücklicherweise hat Parallels eng mit Microsoft zusammengearbeitet, um den Prozess der Erstellung von VMs zu vereinfachen, die die ARM-Version von Windows verwenden.

Mit der Einführung von Parallels Desktop 18 im Jahr 2022 erhielt Parallels die Möglichkeit, die ARM-Version von Windows 11 direkt in Parallels selbst herunterzuladen und zu kaufen. Microsoft hat sogar ausdrücklich Parallels für Windows auf M1- und M2-Macs empfohlen, sodass Benutzer von Parallels Desktop 18 die ARM-Versionen von Windows 11 Pro und Windows 11 Enterprise ausführen können. Lesen Sie unseren ausführlichen Test von Parallels Desktop für weitere Informationen.

Sie können die ARM-Version von Windows 11 direkt in Parallels selbst herunterladen und kaufen. Alles, was Sie machen müssen, ist:

  1. Klicken Sie auf die Schaltfläche „Holen Sie sich Windows 11 von Microsoft“.
  2. Parallels lädt die entsprechende Version von Windows 11 für Ihren Mac herunter (wenn Ihr Mac einen ARM-Prozessor hat, wird die ARM-Version von Windows 11 heruntergeladen).
  3. Sie können dann die Microsoft Store-App innerhalb Ihrer Windows-VM verwenden, um eine Lizenz zu erwerben oder eine bestehende Windows 11-Lizenz zu verwenden, falls Sie eine haben.

Sie können eine Lizenz auch über die Download-Option im Microsoft Store erwerben.

  •  

Nicht jede Preiserhöhung von Apple ist ein Drama

Jetzt hat Apple schon wieder die Preise erhöht, hört das denn niemals auf? Nachdem Macs, iPads und etwas Zubehör Ende Juni teils exorbitant teurer geworden sind, dreht Cupertino jetzt auch bei den Services an der Preisschraube. So kostet das Einzelabo von Apple Music nun 11,99 Euro im Monat, das Familienabo 19,99 Euro. Auch Studierende bleiben davon nicht ausgenommen und werden mit 6,99 Euro pro Monat, äh, kräftig ausgenommen. 

Aber halt, das ist kein Grund zur Aufregung. Apple begründet den Preisanstieg mit gestiegenen Lizenzkosten, das Gegenteil ist nicht zu beweisen. Die Erhöhung fällt moderat aus, ein Euro für Einzelnutzer, das sind keine zehn Prozent – die 18 Prozent Plus für das Familienabo fallen da eher ins Gewicht. Sind mehr als drei Personen Teil der Familie, muss man aber immer noch weniger Aufpreis bezahlen, als wenn man Apple Music einzeln abonniert hätte. Und Apple TV bleibt weiter beim gleichen Preis von 9,99 Euro monatlich.

Die enormen Preissteigerungen für Hardware hätten eher Kritik verdient, wir haben das aber eingeordnet. Apple blieb wenig übrig, die global absurd angestiegenen Preise für Speicher konnte das Unternehmen nicht mehr länger kompensieren, ohne seiner Gewinnmarge und damit dem Unternehmenswert zu schaden. Zudem zeigten einige Preisschilder der informierten Kundschaft, dass man von diesem konkreten Gerät mal besser die Finger lässt, wenn man es nicht unbedingt sofort benötigt.

Wenigstens scheint Apple auf die teils berechtigte und manchmal überzogene Kritik an den Preiserhöhungen zu reagieren. Bestätigt ist noch nichts, doch sieht es stark danach aus, dass man schon bald Macs bei Apple leasen kann – hoffentlich auch in Deutschland. Insbesondere bei hochwertigen Geräten wie dem Macbook Pro M5 Max scheint mir das sinnvoll zu sein. Wer hat schon immer 6000 Euro oder mehr flüssig, wenn ein neues Arbeitsgerät ansteht? 

Dieses wird sich mit der Zeit amortisieren, durch effizientere Prozesse, aber eben erst nach einiger Zeit. Leasen statt kaufen ist auch bei Firmenwagen die bessere Idee, seit Jahrzehnten profitieren auch private Kraftfahrer davon. So wird das wohl auch bei Apple, denn Geschäftskunden können bereits ihre Arbeitsgeräte leasen, bald könnte das auch für Privatkunden möglich sein.

Die Nutzerschaft kann nach Ablauf des Leasingvertrag entscheiden, ob das iPhone oder der Mac mit einer Schlusszahlung vom bloßen Besitz in das Eigentum übergeht oder ob es ein neueres Modell mit einem verlängerten respektive erneuerten Vertrag sein darf.

Für das iPhone gibt es ein ähnliches Programm in Deutschland schon, ich habe bisher davon Abstand genommen. Ich benötige privat nicht jedes Jahr ein neues iPhone, nur beruflich. Aber die von Apple gestellten Testgeräte nutzen wir in der Redaktion gemeinsam und geben sie nach einem Jahr wieder zurück, wenn wir die neue Generation dauerhaft prüfen.

Apples Leasing-Programm sollte zur richtigen Zeit kommen, falls die Spekulationen aus dieser Woche wirklich zutreffen. Wie schätze ich die Erhöhung der Apple-Music-Preise ein, neben der vergleichsweise geringen finanziellen Mehrbelastung? Schwierig. 

Die Nöte der meisten Musiker lindert der eine Euro mehr nicht. Wer nicht Abermillionen oder gar Milliarden von Streams bei Apple Music und konkurrierenden Diensten sammelt, nimmt mit seiner Musik nur sehr wenig bis praktisch gar nichts ein. Höhere Lizenzgebühren sind dann fast egal, wenn in der Monatsabrechnung von Apple Music 21,99 Euro statt 19,99 Euro ausgewiesen sind. 

Für die großen und bekannten Acts macht das natürlich einen Unterschied. Wie Apple in dieser Woche vermeldete, sah man bei Apple Music signifikant überhöhte Nachfrage nach den Titeln von Shakira, BTS oder Robbie Williams die bei der Schlussfeier der Fußball-WM zu hören waren. Dazu ist eine Geldmaschine wie die FIFA bekanntlich da: die Reichen noch reicher zu machen. 

Ich habe weder die Schlussfeier noch die ausufernde Halbzeit-Show mir angesehen, nicht einmal die zweite Halbzeit oder gar die Verlängerung, aber am Montagmorgen einen in Belgien 1971 komponierten und produzierten Schlager im Ohr gehabt: „Y Viva España“. Gibt es auch auf Apple Music, in Dutzenden Versionen, für weiterhin nur 11,99 Euro im Monat jederzeit zu hören. Von wegen teuer!

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Trick lässt Akku Ihrer Apple Watch beim Training länger durchhalten

Auf meinen Wanderungen ist eine hybride Powerbank fürs iPhone und für die Apple Watch Pflicht: Nach ein paar Stunden Stampfen im unwegsamen Gelände sind Mensch und Smartwatch am Ende der Kräfte. Grund dafür ist, dass insbesondere bei Outdoor-Training die Apple Watch sowohl die Herzfrequenz fast kontinuierlich misst, als auch die GPS-Abfragen im Hintergrund ständig laufen.

Ein paar Stunden in diesem Betrieb auf Hochtouren kosten viel Energie. Doch es gibt eine Einstellung, die bei solchen Trainings die Batterie der Apple Watch etwas schonen kann. Diese versteckt sich nicht in den allgemeinen Batterieeinstellungen der Watch, sondern bei der App “Trainings”.

  • Öffnen Sie die Einstellungen-App direkt auf der Apple Watch oder die Watch-App auf dem iPhone.
  • Scrollen Sie zum Bereich “Apps” und weiter zum “Training” (auf dem iPhone) oder zur Einstellung “Training” auf der Watch.
  • Aktivieren Sie den obersten Regler “Stromsparmodus” und gleich unten den nächsten Regler “Weniger GPS-Abfragen und Herzfrequenzmessungen”.
Stromsparmodus bei Training auf der Apple Watch

Stromsparmodus bei Training auf der Apple Watch

Halyna Kubiv

Die beiden Einstellungen wirken nur kombiniert und werden nur aktiviert, wenn ein Training startet. Der Stromsparmodus bewirkt, dass Always-on abgeschaltet wird. Dazu werden einige Hintergrundfunktionen verlangsamt oder abgeschaltet. Zum einen werden Gesten nicht erkannt, zum anderen werden WLAN- und Mobilfunkverbindungen abgeschaltet, wenn das iPhone nicht in der Nähe ist.

Die neueren Apple Watches ab Series 8, Apple Watch SE 2 und alle Ultras können noch die Auswertung der Herzfrequenzen und die GPS-Abfragen reduzieren. Hintergrund dabei: Die Uhr misst bei Training Herzfrequenz alle fünf Sekunden und das kostet Akku. Auch die GPS-Abfragen für den aktuellen Standort und für die allgemeine Route misst eine aktuelle Apple Watch jede Sekunde.

Die Einstellung für die Outdoor-Trainings reduziert diese Messungen, spart aber gleichzeitig kostbare Energie. Gleichzeitig werden auch ein paar Komfortfunktionen fehlen: Das Gerät kann Sie nicht mehr an die angefangenen Trainings erinnern, Rundenzeiten und Segmente werden nicht aufgezeichnet, auch die Auswertung wie “Aktueller Pace” wird fehlen.

Aktuell bester Preis: Apple Watch Ultra 3

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Flexispot C7 Morpher im Test: So anpassbar wie wenige andere Bürostühle – aber viel günstiger

Editors' Choice

Auf einen Blick

Unsere Wertung

Pro

  • Sehr viele Anpassungsmöglichkeiten
  • Gute Verarbeitung
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Kontra

  • Klappert etwas wegen der vielen beweglichen Teile
  • Unintuitive Anpassung der Armlehnen
  • Kopfstütze sehr leichtgängig

Fazit

Der Flexispot C7 Morpher bietet ein großartiges Preis-Leistungs-Verhältnis, wenn Sie ihn in einem der unzähligen Sales des Herstellers ergattern können, da er viele Funktionen bietet, für die Sie bei anderen Herstellern deutlich mehr zahlen müssen. Dafür müssen Sie sich allerdings mit viel Plastik abfinden, was meiner Meinung nach aber ein sehr dankbarer Kompromiss ist.

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Aktuell bester Preis: FlexiSpot C7 Morpher

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Flexispot ist im Segment der Büromöbel längst kein Unbekannter mehr, auch wenn der Hersteller mittlerweile sogar Sofas und Betten verkauft. Das Kerngeschäft bleibt aber Büromobiliar, allen voran höhenverstellbare Schreibtische und verschiedene Bürostühle, von denen wir in den vergangenen Jahren einige testen durften.

Der Flexispot C7 Morpher liegt im Flexispot-Sortiment im mittleren Preissegment und besticht mit vielfältigen Anpassungsmöglichkeiten. Auf dem gesamten Markt für Bürostühle macht ihn das allein deswegen ziemlich interessant, weil vergleichbare Stühle gut und gern in den vierstelligen Preisbereich rutschen.

Preis, Lieferumfang & Montage

Der Flexispot C7 Morpher kostet regulär 769,99 Euro, ist aber regelmäßig in einem der unzähligen Sales für rund 500 Euro zu haben. Sofern Ihr alter Stuhl nicht gerade spontan in mehrere Teile zerfallen ist und Sie sofort Ersatz brauchen, sollten Sie die nächste Aktion abwarten.

Soweit ich das beurteilen kann, ist der C7 Morpher im Shop von Flexispot erhältlich und bei Böttcher, wo er günstiger ist als die UVP, aber teurer als zu Sales bei Flexispot direkt. Zwar vertreibt Flexispot viele Produkte auch auf Amazon, dort heißen sie aber häufig anders, und den C7 Morpher finde ich unter den Angeboten bisher nicht.

Zwei große Versandkartons für einen FlexiSpot-Stuhl auf einem Holzboden.
Der Flexispot C7 Morpher wird in zwei großen, schweren Kartons geliefert. iPhone Air zum Größenvergleich.

Eugen Wegmann

Im Lieferumfang enthalten ist alles, was Sie für die Montage benötigen: natürlich der Stuhl selbst, verteilt auf zwei Pakete – für mich ein Novum – mit einem Gewicht von 18,2 bzw. 15,3 Kilogramm, zwei Sätze Schrauben mit je einer Ersatzschraube und gleicher Inbusgröße, und der passende Inbusschlüssel. Die Schrauben für die Kopfstütze stecken bereits im Stuhl und müssen zu ihrer Befestigung erst einmal gelöst werden.

Dazu kommen eine mehrsprachige Montageanleitung, die seit meinen ersten Flexispot-Tests wirklich große Fortschritte bei der Lesbarkeit gemacht hat, und eine zweiseitige, völlig überdimensionierte Bedienungsanleitung in der Größe der Grundfläche eines der beiden Kartons. Sie können sie als Poster an die Wand hängen, wenn Sie möchten, und wenn Sie sie in einer Schublade verstauen möchten, müssen Sie sie mehrfach falten.

Trotz zweier Pakete gibt es bei der Montage des Flexispot C7 Morpher wenig zu beachten. Wie immer weist Flexispot ausdrücklich darauf hin, den Stuhl zu zweit zu montieren; mit etwas Mühe geht es aber auch allein. Grundsätzlich wird der Stuhl nämlich genauso aufgebaut wie alle anderen: Rollen und Gasfeder ins Drehkreuz stecken, Arm- und Rückenlehne an die Sitzfläche montieren, die beiden Hälften miteinander verbinden, indem man das Loch unter der Sitzfläche auf die Gasfeder fummelt – fertig. Gut, am Ende noch die Kopfstütze. Dann aber.

Das Ganze wird in einer ordentlichen Montageanleitung erklärt, und wenn Ihnen bewegte Bilder lieber sind, dann gibt es von Flexispot auch eine Videoanleitung.

Poliertes Fünfstern-Fußkreuz eines Stuhls mit schwarzen Rollen auf einem Holzboden.
Das Drehkreuz des Flexispot C7 Morpher besteht aus Aluminium und ist entsprechend stabil, dafür aber auch schwer.

Eugen Wegmann

Erstmals bei einem Büro- oder Gamingstuhl muss ich aber eingestehen: Wahrscheinlich ist es wirklich sinnvoll, den Stuhl zu zweit zu montieren. Denn beim Befestigen der Armlehnen müssen Sie die Sitzfläche kopfüber auf eine Tischkante legen, und weil die Montagepunkte so merkwürdig liegen, droht der Stuhl ständig, von der Kante zu kippen.

Auch beim Zusammensetzen der beiden Hälften ist Hilfe sinnvoll, denn bei einem Gesamtgewicht von 26,5 Kilogramm wiegen die beiden Hälften (Drehkreuz mit Rollen und Gasfeder, Sitzfläche mit Rückenteil und Armlehnen) jeweils über 10 Kilogramm. Das müssen Sie nicht allein wuchten.

Design & Verarbeitung

Optisch gehört der Flexispot C7 Morpher zu der neueren Generation von Bürostühlen, die eher futuristisch aussehen: keine zusammenhängende Rückenlehne, sondern mehrere einzelne, zusammengesetzte Teile mit einem Netzbezug, der durch seine Transparenz eine gewisse Leichtigkeit vermittelt – trotz seines tatsächlichen Gewichts. Ob der Look Ihnen gefällt oder nicht, ist selbstverständlich Geschmackssache.

Nahaufnahme eines schwarzen Netzstoffs am Stuhl, durch den Sonnenlicht fällt.
Die Sitzfläche des Flexispot C7 Morph ist transparent, wenn Sie die Netzvariante wählen.

Eugen Wegmann

Der Morpher ist in nur einer Farbe erhältlich – Schwarz mit Metallakzenten –, dafür aber mit zwei Optionen bei der Sitzfläche: entweder einem klassischen Schaumstoffkissen oder, wie hier im Test, mit einem luftigen Netzgewebe, durch das der Unterbau durchscheint, das aber etwas mehr kostet. Für 30 Euro mehr können Sie außerdem eine Fußstütze bestellen, die Sie an der Unterseite montieren und nach vorn ausklappen können. Je nach Ausführung des Stuhls selbst kommt auch die Fußstütze entsprechend mit Schaumstoff oder Netz. Hier im Test fehlt sie allerdings.

Nahaufnahme der Seite eines FlexiSpot-Bürostuhls mit Rückenstütze, Logo und Einstellknöpfen.
Alles am Stuhl in diesem Bildausschnitt, das kein Netz ist, besteht aus Kunststoff.

Eugen Wegmann

Bei der Verarbeitung wird es dann etwas durchwachsen: Abgesehen von der zugrundeliegenden Metallkonstruktion kommt beim C7 Morpher viel Kunststoff zum Einsatz, vor allem bei der Verkleidung, und das fühlt sich leider etwas billig an, besonders die Metallakzente an den Armlehnen.

Dass Flexispot das aber auch anders kann, hat das Unternehmen mir bereits vor zwei Jahren mit dem Flexispot BS13 bewiesen. Dieser besteht zwar auch größtenteils aus Kunststoff, wirkt dabei aber deutlich wertiger. Gerade bei den Drehreglern, insbesondere dem für das Dyna-Follow-Element am Rücken, fühlt es sich immer so an, als würde der Kunststoff jeden Moment vom darunter liegenden Metallteil abreißen – nicht optimal.

Und obwohl das alles ein wenig nervig ist, kann ich offen gestanden darüber hinwegsehen, da das Preis-Leistungs-Verhältnis – gerade, wenn Sie den Stuhl mit Rabatt ergattern können – sich trotzdem sehen lassen kann.

Funktionen & Ergonomie

Es gibt wenig, was Sie am C7 Morpher nicht einstellen können. Und nur, damit wir das schon mal abgehakt haben: Verglichen mit den deutlich teureren Stühlen in unserem Büro können Sie bei diesem Modell von Flexispot lediglich den Neigungswinkel der Sitzfläche nicht ändern.

Unterseite eines Netzsitzes mit Bedienhebeln und Gasdruckfeder.
Auf der rechten Seite befinden sich die Regler zwei Hebel: zum Verstellen der Sitzhöhe und der Sitztiefe.

Eugen Wegmann

Neben den Standardfunktionen, die so gut wie jeder Bürostuhl hat – Höhenverstellung, Winkel und Federhärte der Rückenlehne –, hat der C7 Morpher noch ein paar andere Tricks auf Lager. Sie können die Kopf- bzw. Nackenstütze an drei Punkten verstellen, die Sitztiefe, die Höhe der Rückenlehne und den Winkel der oberen Hälfte der Rückenlehne. Die Armlehnen können Sie in der Höhe verstellen und die Oberfläche dank zweier Drehpunkte in jede beliebige Position drehen.

Eine Besonderheit ist die Lendenwirbelstütze: Die können Sie natürlich in der Tiefe bzw. Härte und Höhe verstellen, darüber hinaus können Sie sie auch feststellen und auch wieder lösen, damit sie sich beim Wippen der Rückenlehne mitbewegt – das oben erwähnte Dyna-Flow-System. Dadurch wird Ihr unterer Rücken auch dann gestützt, wenn Sie lieber mit dynamischer Rückenlehne arbeiten.

Nahaufnahme schwarzer Einstellregler an der Seite einer Netzrückenlehne.
Mit dem großen Knopf pumpen Sie die Lordosenstütze auf, mit dem kleinen lassen Sie die Luft wieder ab.

Eugen Wegmann

Für die Lordosenstütze selbst hat Flexispot eine interessante Lösung gewählt: In der Rückenlehne steckt ein Luftkissen, das Sie mit einer integrierten Pumpe aufblasen können. Mit einem zweiten Knopf lassen Sie die Luft wieder ab.

Trotz der vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten gibt es einige Einschränkungen, die vielleicht auch erklären, warum der Flexispot C7 Morpher weniger kostet als vergleichbare Stühle anderer Hersteller. Die Mechanik der Tiefenverstellung der Nackenstütze kann nerven: Einerseits ist sie relativ leichtgängig und kann nicht festgestellt werden. So passiert es mir häufig, dass ich die Position unbeabsichtigt verändere, wenn ich den Stuhl aus dem Weg schieben will und intuitiv in dieser Höhe nach ihm greife.

Schwarze gepolsterte Kopfstütze an einem Bürostuhl vor weißen Schranktüren.
Die Nackenstütze des C7 Morpher steht relativ weit nach hinten ab.

Eugen Wegmann

Andererseits setzt Flexispot auf einen linearen Ratschenmechanismus: Sie können die Kopfstütze stufenweise von der Rückenlehne wegschieben, in die entgegengesetzte Richtung ist sie aber gesperrt, bis Sie sie bis zum Maximum geschoben haben. Eine Stufe zurückschieben geht nicht. Auch bei der Höhenverstellung der Rückenlehne kommt ein ähnlicher Mechanismus zum Einsatz, allerdings ist er längst nicht so leichtgängig wie der an der Nackenstütze und kann nicht einfach versehentlich verstellt werden.

Die Federhärte der Rückenlehne können Sie nicht flexibel einstellen, wie bei vielen anderen Stühlen. Stattdessen gibt es drei Stufen für verschiedene „Gewichtsklassen“, ähnlich wie beim oben genannten Flexispot BS13. Im Gegensatz zu diesem funktioniert jedoch mindestens eine dieser Stufen für mich persönlich aber deutlich besser, wobei ich natürlich nicht ausschließen kann, dass es auch hier Personen gibt, für die eine Zwischenstufe besser passen würde. Grundsätzlich ist der Flexispot C7 Morpher für bis zu 163 Kilogramm ausgelegt, was sich durchaus sehen lassen kann.

Funktionsdiagramm der Armlehnen des Flexispot C7 Morpher
Funktionsweise der Armlehnen des C7 Morpher.

Flexispot

Und zu guter Letzt wären da noch die Armlehnen: Während sich die Höhe tadellos in mehreren Stufen mithilfe eines Knopfs verstellen lässt, hat sich Flexispot für die Auflagen selbst eine Lösung ausgedacht, die zwar sehr flexibel ist, leider aber ziemlich unintuitiv: Sie sind auf zwei vertikalen, exzentrischen Achsen montiert. Der untere Teil lässt sich in einem Radius von 270 Grad drehen, die obere von 360 Grad.

Seitenansicht einer Netzrückenlehne mit verstellbarer schwarzer Armlehne.
Entlang der beiden Achsen können Sie die Armlehnen des C7 Morpher in der Horizontalen verstellen, mit dem Hebel legen Sie die Höhe fest.

Eugen Wegmann

Das gibt der gesamten Konstruktion einen unglaublichen Spielraum, bis Sie allerdings ihre gewünschte Position eingerichtet haben, vergeht deutlich mehr Zeit, als hätten Sie für jede Dimension – vor/zurück, rein/raus, Rotation – eine eigene Einstellung. Hinzu kommt, dass die Armlehnen, genau wie die Kopfstütze, ziemlich leicht zu verstellen sind, weshalb Sie auch die Armlehnen immer wieder in ihre gewünschte Position zurückbringen müssen. Flexispot verkauft das als Vorteil, weil die Armlehnen so „Ihrer Sitzhaltung flexibel folgen“, allerdings hätte ich mir doch die Möglichkeit gewünscht, sie arretieren zu können.

Was die Ergonomie und den Komfort insgesamt angeht, kann ich beim Flexispot C7 Morph wirklich nicht meckern; auf wenigen anderen Bürostühlen habe ich besser gesessen, auch über längere Zeit (wie es in meinem Metier nicht unüblich ist). Bei so vielen Anpassungsmöglichkeiten wundert es mich aber eigentlich auch überhaupt nicht. Hätte ich keine einzige Konfiguration gefunden, in der ich mich wohlfühle, hätte das merklichen Punktabzug gegeben.

Fazit

Im Großen und Ganzen handelt es sich beim Flexispot C7 Morpher um einen großartigen, vielseitigen Bürostuhl in moderner Optik. Er hat ein paar Schwächen – die Verarbeitung könnte etwas besser sein und einige der Funktionen besser durchdacht –, hat aber gerade zu Angebotsaktionen, von denen der Hersteller regelmäßig eine hat, trotzdem ein ziemlich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wenn Sie ihn für rund 500 Euro ergattern können, ist er eine gute Investition.

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Apple hat den iMac Ultra noch nicht aufgegeben

Vor einigen Monaten habe ich darüber geschrieben, wie sehr ich mir einen „iMac Ultra“ als Neuauflage des iMac Pro gewünscht habe. Seitdem habe ich mir darüber jedoch keine weiteren Gedanken gemacht. Der letzte Bericht erschien Ende vergangenen Jahres und handelte von einem Mac, der nie für die Veröffentlichung vorgesehen war. Doch nun hat Bloombergs Mark Gurman in einem neuen Bericht über die neuen Macs diese vielversprechende einzige Zeile veröffentlicht:

Auf längere Sicht arbeitet Apple an einem neuen iMac mit OLED-Bildschirm, der der Technologie entspricht, die zunächst in den High-End-Macbook-Modellen und später auch in den Macbook-Air-Modellen zum Einsatz kommen wird.

Mark Gurman, Bloomberg (22. Juli 2026)

Diese eine Zeile hat mich auf einen Pfad voller Möglichkeiten geführt, die mich glauben lassen, dass Apple einen „iMac Ultra“ in den Labors des Apple Park in der Schublade hat. Und es gibt vielleicht keinen besseren Zeitpunkt für einen solchen Mac.

Die Zusammenhänge

Der aktuelle iMac verfügt über ein LED-Display, das gar nicht schlecht ist. OLED-Displays sind aber besser. Ein iMac mit OLED-Display wäre ein großartiges Upgrade, doch es wurde berichtet, dass Apple Schwierigkeiten hat, ein 24-Zoll-OLED-Display zu entwickeln, das seine Standards von 218 ppi und einer Helligkeit von 600 cd/m² erreicht. Daraus schließe ich, dass ein solches Display mit hohen Kosten verbunden ist.

Es liegt auf der Hand, dass ein iMac mit OLED-Display für Endverbraucher teurer wäre als der aktuelle iMac mit LED-Display. Vielleicht wird Apple also das aktuelle LED-Modell mit dem Basis-Chip der M-Reihe beibehalten und einen „iMac Ultra“ einführen – nicht nur mit einem OLED-Display, sondern beispielsweise auch mit dem M7-Pro-Chip, der voraussichtlich nächstes Jahr auf den Markt kommen wird, zusätzlichem Arbeitsspeicher und einer größeren SSD.

Es könnte sogar einen Touchscreen bekommen und damit eine Brücke zum High-End-Macbook Pro mit Touchscreen schlagen, das dieses Jahr auf den Markt kommen soll. Das wäre zwar teuer, aber Apples „Ultra“-Produkte sollen nun einmal teuer sein.

Wer würde den iMac Ultra kaufen? Da wäre natürlich der Kreativmarkt. Wir verwenden einen M4-iMac, um den Macworld-Podcast zu produzieren, und das All-in-One-Design eignet sich gut fürs Studio. Ich würde mir nur etwas mehr Rechenleistung wünschen, da wir kürzlich beschlossen haben, den Podcast als Video statt nur als Audio zu produzieren. Ein leistungsfähigerer iMac Ultra mit OLED-Display wäre da perfekt.

Noch wichtiger ist, dass der iMac Ultra eine weitere Workstation sein könnte, die das Interesse von KI-Entwicklern weckt. Während der Mac Mini derzeit die erste Wahl unter den Macs ist, könnte ein iMac Ultra mit seinem All-in-One-Design sogar eine noch platzsparendere Mac-Lösung darstellen.

Apple hat früher einen iMac Pro hergestellt, doch dessen Produktion wurde vor fünf Jahren eingestellt. Angesichts der Technologien, die sich derzeit in der Entwicklung befinden und bald verfügbar sein werden, scheint nun der richtige Zeitpunkt für ein Comeback eines High-End-iMacs gekommen zu sein. Berichten zufolge scheint Apple dieser Ansicht zuzustimmen.

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Besser als Time Machine: Die fünf besten Backup-Lösungen für den Mac für 2026

Time Machine ist eine erstklassige Backupsoftware und für die meisten Anwender völlig ausreichend. Die große Stärke der Sicherheitssoftware ist die einfache Bedienung – auch bei der Wiederherstellung von Daten. Geht etwas schief, können Sie sehr einfach Daten wiederherstellen oder Ihre Daten auf einen neuen Mac übertragen. Das ist nicht bei jeder Backupsoftware so einfach möglich.

Diese simple Bedienung hat aber einen großen Nachteil: Apples Software ist nicht sehr flexibel und erlaubt dem Nutzer nur sehr wenige Konfigurationsmöglichkeiten oder Anpassungen an besondere Situationen.

  • Wollen Sie bei Büroschluss noch schnell Ihren Projektordner auf einen USB-Stick sichern oder Daten im Web archivieren, ist das umständliche System von Time Machine nicht ideal. Time Machine macht stur vollständige Backups des Macs, auch wenn Sie es eilig haben und nur einen einzelnen Projektordner mit Ihren Office-Dokumenten synchronisieren wollen.
  • Sie benötigen zudem eine externe SSD oder Festplatte, die durchgehend mit dem Mac verbunden sein sollte. Ein bootfähiges Backup oder ein Klonen des Systems ist nicht möglich, beim Backup auf ein NAS gibt es immer wieder Kompatibilitätsprobleme.
  • Sie können außerdem Daten nicht archivieren oder auslagern: Alte Dateiversionen werden bei Platzmangel gelöscht, eine versehentlich gelöschte Datei wird irgendwann auch von Time Machine eliminiert. Bei anderen Backup-Lösungen können Sie alte Dateiversionen archivieren.
  • Eine weitere Schwachstelle von Time Machine: Bei einem Brand oder Diebstahl verlieren Sie vielleicht nicht nur Ihren Mac, sondern auch Ihr Time-Machine-Backup. Ein zusätzliches Backup in der Cloud oder auf einem mobilen USB-Stick ist deshalb sehr sinnvoll.
  • Fachleute empfehlen entsprechend der 3-2-1-Backup-Regel ein zusätzliches externes Offsite-Backup. Das kann etwa ein Cloud-Backup sein, oder ein zweites Backup im Büro oder Heimbüro.

Acronis True Image (kostenlos für WD-Kunden)

Acronis True Image (kostenlos für WD-Kunden)

Time Machine ist ein hervorragendes Backup-Programm, es ist aber ein recht starres Konzept, das wenig Voreinstellungen und Optionen bietet. Mehr Optionen bietet etwa die kommerzielle Software Acronis True Image. Auf Wunsch startet sie ein Backup beim Einschalten des Macs, täglich oder automatisch beim Einstecken des Backup-Mediums.

Ein Unterschied gegenüber Time Machine ist zudem eine Archivierungs-Option. Als Standard werden alte Versionen eines Backups gelöscht, das ist aber nicht immer gewollt. Über die Voreinstellungen können Sie dies unter „Bereinigung“ deaktivieren. Ihre Daten werden dann sicher archiviert. Bei Time Machine werden alte, veränderte oder gelöschte Daten irgendwann gelöscht.

Eine Komplettkopie, einen kompletten Klon eines Macs, können Sie damit ebenfalls erstellen, auch wenn dies bei modernen Macs nur noch selten praktikabel ist. Das Erstellen eines eigenen Boot-Mediums wird dazu unterstützt.

Das ausgereifte und einfach bedienbare Backup-Programm kostet ab 50 Euro im Jahr. Die günstigste Version Essentials unterstützt allerdings nur lokale Backups, die Version Advanced kann auch Daten in der Cloud sichern. Für 73 Euro im Jahr erhalten Sie 250 GB Cloud-Backup.

Tipp: Für  Besitzer eines Speichermediums (SSD, NAS und Festplatte) von Western Digital gibt es eine Basisversion für lokale Backups, die Sie für fünf Jahre freischalten können. Laut WD werden auch Geräte von Sandisk und G-Technology unterstützt. In einem kurzen Test konnte ich übrigens auch zwei alte USB-Sticks von Sandisk damit verwenden.

Eine kostenlose Version von Acronis True Image gibt es seit Kurzem auch bei den Bee-Station-Geräten von Synology.

Aktuell bester Preis: Samsung T9

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Carbon Copy Cloner

Carbon Copy Cloner

Einen hervorragenden Funktionsumfang bietet Carbon Copy Cloner. Die Software wird nicht grundlos so oft empfohlen, der Hersteller Bombich Software hält sein 45,25 Euro teures Tool mit viel Aufwand auf aktuellem Niveau und garantiert gute Kompatibilität mit aktuellen Systemen.

Die Oberfläche ist zwar weniger eingängig als bei Acronis True Image, dafür bietet die Software ungewöhnliche Funktionen an. Sie können bei Bedarf aber auch eine vereinfachte Oberfläche für Einsteiger aktivieren und eine Assistentenfunktion führt Sie durch die Einrichtung Ihres Backups.

Die Funktionalität von Carbon Copy Cloner hat leider unter den immer stärkeren Sicherheitsfunktionen von macOS gelitten. So war die Erstellung eines startfähigen Backups früher eine Spezialität der App, dies ist aber nur noch sehr eingeschränkt möglich.

Individuelle Konfiguration ist per Skript möglich, mit Filtern wählt man die zu sichernden Dateien aus – etwa wenn Sie nur Videodateien sichern wollen. Gut ist die Unterstützung von macOS, so gibt es die Unterstützung von Snapshots. Auch Cloud-Dateien, die eigentlich nur online gespeichert werden, können beim Backup berücksichtigt werden.

So kann ein Backup nicht nur zeitgesteuert oder durch das Mounten eines Backup-Mediums, sondern auch durch das Ändern von Dateien ausgelöst werden. Gut: Jeden Backup-Vorgang überwacht Carbon Copy Cloner akribisch und weist auf Probleme hin.

Lesen Sie unseren Carbon Copy Cloner Test

Google Drive und iCloud+

Google Drive und iCloud+

Wie erwähnt, hat Time Machine einen großen Nachteil: Wird der Mac gestohlen oder es gibt einen Rohrbruch in der Wohnung, können Mac inklusive Backup verloren gehen. Ein zusätzliches Online-Backup wichtigster Daten ist deshalb keine schlechte Idee. Vermutlich genügt bei vielen Anwendern ja bereits eine Datensicherung des Dokumente-Ordners als zusätzliche Absicherung.

Es gibt unzählige Anbieter für Online-Backups. Neben Backblaze, Acronis und Arq-Backup sollten Sie auch iCloud+ nicht vergessen. Bietet doch iCloud die oft übersehene Option „Schreibtisch“ & „Dokumente“, bei der diese beiden Ordner automatisch mit iCloud synchronisiert werden. Stärke dieser Dienste ist das schnelle Abgleichen einzelner Ordner, etwa eines Dokumente-Verzeichnisses. Für das Sichern eines kompletten Macs eignen sie sich weniger, das ist bei modernen Macs auch nur wenig praktikabel. Eine zusätzliche Kopie wichtiger Daten landet dann aber automatisch im Web.

Diese Dienste und die teureren Verträge von iCloud + sind aber recht kostspielig, Backblaze kostet etwa ab 99 US-Dollar, Acronis Advanced ab 73 Euro pro Jahr.

Schon für 24 Euro pro Jahr erhalten Sie bei Google Drive 100 GB Online-Speicherplatz, für 60 Euro gibt es 400 GB. Über ein simples Mac-Programm können Sie dann einzelne Ordner auswählen, die laufend mit der Online-Version bei Google Drive synchronisiert werden. Nach meiner Erfahrung hat Google Drive einen weiteren Vorteil: Die Performance ist ausgezeichnet. Bei iCloud und Google werden die Daten allerdings nur synchronisiert, gelöschte Daten werden automatisch entfernt. Benötigen Sie ein echtes Online-Backup mit Versionsverwaltung, müssen Sie zu den teureren Anbietern Backblaze, Acronis und Arq greifen.

Smart Backup

Smart Backup

Um Platz zu schaffen, löscht Time Machine regelmäßig alte Backup-Versionen – auch von der externen Festplatte. Um dies zu vermeiden, können Sie Ihre Daten mit einem anderen Backup-Programm archivieren, etwa auf einer externen Festplatte mit viel Speichervolumen.

Dafür eignet sich auch das spendenfinanzierte Smart Backup von Solesignal. Bei Datensicherungen archiviert es auf Wunsch Ihre gelöschten und veränderten Daten (oder nur eines von beiden). Auf Wunsch werden dabei gelöschte und geänderte Dateien in Ordnern mit Zeitstempel abgelegt.

Interessant ist diese Software nicht zuletzt für Projekte im Bereich Audio- und Videobearbeitung. Sie können damit recht gut Ihre Arbeitsdaten sichern und archivieren. Datensicherungen erfolgen zeitgesteuert, auch per Kommandozeile ist das Tool nutzbar.

Die Freeware von Solesignal ist einfach zu bedienen und unterstützt nebenbei auch NAS und Netzvolumes. Weniger gut eignet sich die Software aber nach meinem Eindruck für das Sichern eines kompletten Macs. Über die Voreinstellungen bietet das Tool in der neuesten Version einige interessante Optionen. So kann man etwa Online-iCloud-Daten automatisch überspringen.

Vor allem mit Daten in Systemordnern hat das Tool Probleme, was für Fehlermeldungen und sehr lange Sicherungsvorgänge sorgen kann. Problemlos funktioniert aber das Sichern ausgewählter Nutzerordner.

Super Duper

Super Duper

In einem Ratgeber zu Backupsoftware darf SuperDuper! nicht fehlen. Die 29,63 Euro teure Shareware hat sich in den letzten Jahrzehnten zwar optisch kaum verändert, ist aber noch immer sehr einfach bedienbar und wird sehr oft empfohlen.

Kostenlos ist immerhin ein manuelles Komplettbackup eines Macs möglich, ebenso die Wiederherstellung. Die Software erstellte früher sogar startfähige Kopien eines Macs und wurde dafür häufig empfohlen. Aus technischen Gründen ist dies aber – wie bei den anderen Tools – nicht mehr zeitgemäß.

Nach dem Kauf der Software können Sie weitere Backup-Methoden nutzen, etwa ein zeitgesteuertes Backup oder ein „Smart Update“. Bei dieser Methode werden nur geänderte Daten aktualisiert. Zusätzlich bietet die Software dann auch einige Skripte für besondere Aufträge. Nach meinem Eindruck ist dieses Tool aber mittlerweile doch etwas veraltet und die Konkurrenten bieten deutlich mehr.

Lesen Sie unseren SuperDuper! Test

Fazit

Neben Time Machine gibt es einige gute Alternativen, die sich für manche Situationen besser eignen. An den Komfort von Apples Datensicherung reicht zwar keines der Tools heran, dafür bieten sie deutlich mehr Flexibilität – gerade für berufliche Anwender.

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Apple ändert Preise auch für Apple Care+

Apple Care+ ist eine Dienstleistung von Apple, die die gesetzliche Garantiefrist erweitert: Gegen eine geringe Selbstbeteiligung repariert der Hersteller eine kaputte Apple Watch ein iPhone oder andere Apple-Geräte. Sie können die Police auf einmal kaufen und die ganze Summe bezahlen oder wahlweise einmal pro Jahr (bei Macs) oder einmal pro Monat (bei allen anderen mobilen Geräten) einen Betrag wie bei einem Abo zahlen.

applecare juli 2026
Die neuen Preise von AppleCare+ für mobile Geräte ab Juli 2026 links, die alten rechts.

Apple

Am 15. Juli 2026 hat Apple die Preise für befristete und monatliche bzw. jährliche Policen für einige seiner Produkte geändert. Die Preise haben sich nicht quer durch die Bank erhöht. Die Police für Apples Kopfhörer mit Ausnahme der Airpods Max ist günstiger geworden. Die Airpods 4, die Airpods Pro 2 und Beats-Kopfhörer können Sie nun für 29 Euro statt 35 Euro über Apple Care+ versichern. Die Police für die Airpods Pro 3 kostet nun 39 statt 45 Euro.

Sehr erfreulich ist es, dass Apple die Police für die Apple Watch SE etwas reduziert hat: Die Geräte waren ursprünglich in derselben Kategorie wie die Apple Watch Series 3 eingeordnet, für die die Police 65 Euro beträgt. Seit dem 15. Juli 2026 können Sie für die Apple Watch SE eine Police für 59 Euro abschließen. Möchten Sie monatlich zahlen, bleibt der Betrag bei 2,99 Euro.

Dagegen hat Apple die Preise für Apple Care+ bei fast allen iPad-Modellen um 10 Euro beim Zweijahresvertrag und um 50 Cent bei der monatlichen Police erhöht. Kostete Apple Care+ für das iPad Mini noch vor einer Woche 79 Euro, müssen Sie inzwischen 89 Euro dafür zahlen. Nur das iPad Air der vierten Generation und älter ist von dieser Steigerung verschont geblieben. Beim iPhone hingegen hat sich nichts geändert.

Die neuen Preise für Apple Care+ finden Sie im Detail hier (pdf), die alten hier (pdf).

applecare mac preis juli2026
Die neuen Preise von AppleCare+ für Macs ab Juli 2026 links, die alten rechts.

Apple

Auch bei den Macs hat Apple die Preise für Apple Care+ erhöht. Die Erhöhungen betragen universell 16 Euro beim befristeten Vertrag und 5 Euro beim Jahresvertrag. Lediglich die ganz alten Intel-Macs und die Apple-Displays waren von der Preiserhöhung ausgenommen. Der Selbstbeteiligungsbetrag hat sich nicht geändert. Die neuen Preise finden Sie hier (pdf), die alten hier (pdf).

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Apple erhöht Preise für Apple Music auch in Deutschland

Übers Wochenende hat Apple die Preise für seinen Abo-Dienst Apple Music in weiteren Ländern angehoben, unter anderem in Deutschland. Das Einzelabo pro Monat steigt von 10,99 Euro auf 11,99 Euro. Das Familienabo für sechs Personen steigt auf 19,99 Euro von bisher 16,99 Euro. Auch das Studierendenabo wird etwas teurer: 6,99 Euro statt 5,99 Euro.

Den Preis für das Jahresabo für Einzelpersonen hat Apple ebenfalls angehoben: von 109 Euro auf 119 Euro pro Jahr. Allerdings ist selbst nach der Preiserhöhung ein Jahresabo ein hervorragendes Angebot. Geteilt durch zwölf Monate zahlt man auch nach der Preiserhöhung effektiv rund 9,99 Euro pro Monat für ein Apple-Music-Abonnement. Der Zugang zum klassischen Katalog über Apple Music Classical ist in der aktuellen Preiserhöhung inbegriffen.

Die Preiserhöhungen im Euroraum sind vergleichbar mit den Änderungen in den USA vor wenigen Tagen. Auch dort hat Apple die Preise für ein Individualabo von 10,99 auf 11,99 US-Dollar erhöht. Gegenüber der Presse rechtfertigt Apple diese Preissteigerungen mit gestiegenen Lizenzkosten. An dieser Stelle wäre interessant zu beobachten, ob Apple in der nahen Zukunft auch die Preise für seinen Streaming-Dienst Apple TV anhebt. Die Lizenzkosten dürften hier kaum eine Rolle spielen, denn die Inhalte auf Apple TV sind allesamt von Apple eingekauft, die Nutzungslizenzen liegen direkt in Cupertino.

Angesichts dieser Preissteigerungen wird Apple One immer attraktiver: Aktuell kostet das Paket für eine Einzelperson 19,95 Euro pro Monat und beinhaltet das Abo für iCloud+, allerdings nur für 50 GB, Apple Music, Apple TV und Apple Arcade. Allein für Apple Music, Apple TV und iCloud+ müsste man separat 22,97 Euro pro Monat ausgeben, wenn man sie einzeln abonniert: 11,99 Euro für Apple Music, 9,99 Euro für Apple TV und 0,99 Euro für iCloud+.

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Mac friert ständig ein – wie ich die Ursache gefunden und behoben habe

Seit ich macOS Tahoe auf meinem Macbook mit M3 Max installiert habe, läuft es nicht mehr rund. Ich spreche hier nicht von „Liquid Glass“, den Eckenradien der Fenster oder gar dem App-Panel. Seit fast einem Jahr funktioniert mein Macbook einfach nicht mehr so, wie ich es erwarte.

Es gibt zwar auch gute Tage, doch mein Mac kann trotzdem jederzeit einfrieren. Dabei reagiert mein Trackpad nicht mehr und ein sich drehender Strandball ersetzt meinen Cursor. Das dauert zwar nur wenige Sekunden, doch an den schlimmsten Tagen passiert es Dutzende Male pro Stunde und mein Trackpad reagiert nicht mehr, als wäre mein Macbook heruntergefahren. Jedes Mal dauert es nicht länger als ein paar Sekunden, doch es ist so nervig, dass es meine Produktivität erheblich beeinträchtigt.

Wie ich bereits geschrieben habe, wusste ich von Anfang an, worin das Problem bestand. Die Aktivitätsanzeige zeigte eine sprunghafte CPU-Belastung durch die Aufgabe „Core Spotlight“, gefolgt von einer vergleichbaren Belastung des dazugehörigen Kernels. Ein Neustart half vorübergehend, doch das Problem trat schon bald wieder auf.

Zunächst dachte ich, es hänge mit der Indizierung zusammen, doch das Problem dauerte viel zu lange an. Dann wartete ich auf Updates – 26.1, 26.2 und so weiter –, doch keines behob das Problem für länger als ein paar Tage. Wie ich bereits in meinem letzten Artikel zu diesem Thema schrieb, half das Deaktivieren einiger Schaltflächen in den Spotlight-Einstellungen eine Zeit lang, doch nach etwa einem Monat traten die Probleme wieder auf. Und da es keine Möglichkeit gibt, Spotlight vollständig zu deaktivieren, ohne sich an das Terminal heranzuwagen – was mir Angst machte –, saß ich mit einem Mac fest, der nicht richtig funktionierte.

Alles muss raus

In den vergangenen Monaten hat sich das Problem zunehmend verschlimmert, aus welchem Grund auch immer. Es könnte mit der Installation von macOS 26.5 zusammenhängen, möglicherweise aber auch mit der Apple-Creator-Studio-Version von Pages, die ihre eigenen Probleme aufwies.

macOS erstellt regelmäßig einen Spotlight-Index, über den es auf Dateien zugreift, wenn Sie mit Spotlight suchen. Das Problem mit Pages ließ sich offenbar darauf zurückführen, dass es iCloud als Speicherlaufwerk nutzt. (Mit dieser Vermutung stehe ich auch nicht allein da; einer meiner Kollegen bei Macworld hatte ein ähnliches Problem mit Spotlight und Pages.)

macOS Tahoe Spotlight settings screens
Meine Probleme wurden so schwerwiegend, dass sich die Spotlight-Einstellungen nicht einmal mehr öffnen ließen.

Foundry

Da es keine Möglichkeit gibt, Spotlight vollständig zu deaktivieren – im Gegensatz zu Siri oder Apple Intelligence –, habe ich ein bisschen rumprobiert. Zunächst habe ich den Schalter für Pages in den Spotlight-Einstellungen deaktiviert. Das hat nichts gebracht. Dann habe ich versucht, die Pages-App und ihren Dokumentenordner zur Option „Datenschutz der Suchfunktion“ in den Spotlight-Einstellungen hinzuzufügen. Ohne Erfolg.

In einem Anfall von Verzweiflung fügte ich sogar mein gesamtes Macbook-Laufwerk zur „Datenschutz der Suchfunktion“-Einstellung hinzu, um die gesamte Suche zu unterbinden, und zwang Spotlight erneut, seinen Index neu aufzubauen. Auch das funktionierte nicht. Ebenso wenig wie die Versionen macOS 25.5.1 oder 25.5.2.

Ich steckte also fest. Mein Plan war, abzuwarten, bis macOS 26.6 erschien, und zu prüfen, ob das Abhilfe schaffen würde (obwohl ich nach fünf vorherigen Updates wenig Hoffnung darauf hatte), und vielleicht die öffentliche Beta-Version von macOS 27 auszuprobieren. Andernfalls würde ich mich einfach mit den Hängern abfinden und hoffen, dass sie sich nicht weiter verschlimmerten.

Leider wurde es schlimmer. Eines Tages kam es so weit, dass mein Macbook jedes Mal, wenn ich auf ein neues Fenster klickte, für ein oder zwei Sekunden ins Stocken geriet, bevor ich etwas tun konnte. Ich war bereit, das gesamte System zu löschen und von vorn zu beginnen – doch zunächst beschloss ich, ein wenig in meinem „Library“-Ordner zu stöbern.

Ich weiß nicht, warum mir das nicht schon früher in den Sinn gekommen ist. Grundsätzlich sind mit jeder App und jeder Funktion Dateien verknüpft, auf die man zugreifen kann, wenn man den richtigen Ordner findet. Ich konnte nichts Offensichtliches finden, doch eine kurze Google-Suche verriet mir, wo sie sich versteckten: ~/Library/Metadata/CoreSpotlight. (Um diesen Ordner zu finden, klicken Sie auf Ihren Desktop, dann oben auf das Menü „Gehe zu“, scrollen Sie nach unten zu „Gehe zu Ordner“, fügen Sie den gesamten Pfad ein und drücken Sie die Return-Taste.)

Finder screenshots of the spotlight folders

Foundry

Sie werden eine Vielzahl von Dateien und Ordnern sehen. Mein Ordner enthielt fast 10.000 Dateien und über 2 GB an Daten. Ich hatte keine Ahnung, wo das Problem lag oder wo ich anfangen sollte, und es war mir auch egal, ob Spotlight dadurch nicht mehr funktionierte, also zog ich den gesamten Ordner in den Papierkorb und wählte „Sofort löschen“.

Auch zwei Wochen später gab es auf meinem Macbook keinen einzigen Absturz, keine Verzögerung und kein Ruckeln mehr. Ich habe sogar alle Spotlight-Schalter wieder auf „Grün“ gestellt und habe immer noch keine Probleme festgestellt. Zum ersten Mal seit der Installation von Tahoe kann ich es endlich nutzen, ohne Angst vor einem Absturz zu haben – gerade rechtzeitig für macOS 27. Ich hoffe, dass Golden Gate wesentlich reibungsloser verläuft.

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Dieses smarte Anker-Ladegerät für iPhones & Co. lädt schnell und schont den Akku zum Tiefstpreis von 27,99 Euro

-30 %

Smartes 45-Watt-Ladegerät zum Amazon-Tiefstpreis

Nur 27,99 Euro statt 39,99 Euro UVP

Viele Hersteller, auch Apple, legen ihrem Smartphone kein Netzteil mehr bei. Deshalb ist es wichtig, dass Sie das richtige kaufen. Kompakte GaN-Modelle beispielsweise eignen sich dabei nicht nur für Handys, sondern können je nach Leistungsbedarf auch Tablets, Smartwatches und kleinere Notebooks versorgen.

Das Anker Nano USB-C-Ladegerät mit 45 Watt und Smart Display ist bei Amazon aktuell für nur 27,99 Euro erhältlich. Gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung von 39,99 Euro sparen Sie 30 Prozent. Damit liegt das Netzteil wieder auf seinem bisherigen Tiefstpreis, der zuletzt Anfang Juli erreicht wurde. Im Mai und Juni war es kurzzeitig für rund 30 Euro erhältlich, ansonsten verlangte Amazon laut Preisverlauf tatsächlich häufig die UVP.

Der Angebotspreis gilt für alle vier Farben Schwarz, Weiß, Blau und Orange.

Was das Anker Nano USB-C-Ladegerät mit 45 Watt zu bieten hat

Das Ladegerät stellt über seinen einzelnen USB-C-Anschluss bis zu 45 Watt bereit. Ein intelligentes dreistufiges System soll die abgegebene Leistung in Echtzeit an das verbundene Gerät anpassen. Laut Anker lässt sich ein iPhone 17 Pro damit innerhalb von 20 Minuten von 0 auf 50 Prozent laden. Dieser Wert basiert allerdings auf internen Labortests, sodass die tatsächliche Ladezeit unter anderem von Gerät, Temperatur und Nutzung abhängen kann.

Eine Besonderheit ist die automatische Erkennung aktueller Apple-Geräte. Das Ladegerät erkennt nach Angaben des Herstellers die iPhone-17-, iPhone-16- und iPhone-15-Serie sowie verschiedene iPad-Pro-Modelle. Unterstützt werden das iPad Pro 11 Zoll aus den Jahren 2020-2024, das iPad Pro 12,9 Zoll aus den Jahren 2020-2022 sowie das iPad Pro 13 Zoll von 2024.

Andere Geräte wie Samsung-Smartphones, Macbooks, Apple Watches oder Airpods können Sie grundsätzlich ebenfalls laden. Die intelligente Erkennung und die angepasste Anzeige stehen jedoch nur bei den ausdrücklich kompatiblen Modellen zur Verfügung.

Auf dem integrierten Display können Sie unter anderem die aktuelle Ladeleistung, die Temperatur und den Ladestatus ablesen. Ergänzend zeigt das Netzteil kleine Animationen an. Das Display können Sie passend zur Ausrichtung des Ladegeräts drehen. Dazu muss die entsprechende Bedienfläche laut Anker zwei Sekunden lang gedrückt werden.

Für das Laden über Nacht besitzt das Netzteil einen TÜV-zertifizierten Schonmodus, den Anker als Care Mode bezeichnet. Er wird durch doppeltes Antippen aktiviert und soll die Wärmeentwicklung reduzieren. Anker spricht davon, dass das Ladegerät bis zu 20 Grad Celsius und der Akku des angeschlossenen Geräts bis zu 5 Grad Celsius kühler bleiben können.

Warum sich das Angebot lohnt

Mit 27,99 Euro erreicht das smarte Anker Nano erneut seinen bisherigen Tiefstpreis. Interessant ist das Modell vor allem für Nutzer aktueller iPhones und iPads, die ein kompaktes Ladegerät mit Leistungsanzeige und zusätzlichem Schonmodus suchen. Auch die Auswahl aus vier Farben ist ungewöhnlich, da Netzteile häufig nur in Schwarz oder Weiß angeboten werden.

Bei Amazon kommt das Modell auf 4,7 von 5 Sternen bei knapp 2.000 Bewertungen. Mehr als 1.000 Modell wurden im vergangenen Monat gekauft, zudem wird das Ladegerät als “Amazons Tipp” geführt. Nutzer loben vor allem die Verarbeitung, das kompakte Gehäuse, die Ladegeschwindigkeit und das gut ablesbare Display. Auch die auf Apple-Geräte zugeschnittenen Funktionen werden positiv bewertet. Beim Preis gehen die Meinungen dagegen auseinander, was angesichts der regulären UVP von knapp 40 Euro nachvollziehbar ist.

Weniger geeignet ist das Modell für Nutzer, die mehrere Geräte gleichzeitig laden möchten, da nur ein USB-C-Anschluss vorhanden ist. Auch Besitzer älterer Geräte mit Lightning-Anschluss profitieren möglicherweise nicht von der automatischen Erkennung und der Displayanzeige. Hinzu kommt, dass kein Kabel mitgeliefert wird – dies müssen Sie also zusätzlich kaufen.

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Apple plante einen letzten Intel-Mac – nach fünf Jahren Apple Silicon

Für Apples Mac Pro gibt es keinen Weg zurück: Am 27. März 2026 bestätigte das Unternehmen offiziell, dass der High-End-Rechner aus dem Sortiment genommen wurde. Auch seine Landing-Page verschwand aus dem Apple Store. Bereits Ende 2025 gab es Anzeichen, dass Apple vorerst keine neueren Chips für seinen Tower plant. Letztendlich wurde der Mac Studio aktualisiert, mit dem M4 Max und M3 Ultra.

Doch zwischen der Einstellung im März 2026 und der Aktualisierung im März 2023 hegte Apple noch andere Pläne für seinen Profi-Mac, berichtet Bloomberg-Redakteur Mark Gurman.

Zum einen experimentierten Ingenieure in Cupertino mit einer weiteren Abwandlung der M3- und M4-Prozessoren. Die Idee war, die doppelte Anzahl an CPU- und der GPU-Kerne als bei M2 Ultra auf einen Chip zu bringen, dieser sollte M2 Extreme heißen. Schon damals wurden Konfigurationen mit gemeinsamem Arbeitsspeicher von 192 GB getestet. Maximal sollten in einem solchen Mac Pro 256 GB an RAM eingebaut werden, bislang ist eine solche Konfiguration nur mit einem Mac Studio mit M3 Ultra möglich.

Der eine zu teuer, der andere zu unattraktiv

Die Experimente mit solchen extrem aufgerüsteten Prozessoren sind im Laufe der vergangenen drei Jahre versandet, da die höchste Stufe des Apple Silicon recht teuer gekommen wäre. Ebenfalls war nicht klar, welche Zielgruppe sich für solche Macs interessieren würde.

Gleichzeitig mit den Experimenten an den M3 und M3 Extreme arbeitete Apple an einer neuen Version des Mac Pro mit Intel-Prozessor. Mark Gurman, der über solche Modelle erfahren haben soll, spezifiziert jedoch nicht, welche Generation der Intel-Chips Apple für seinen Tower angedacht hatte. Der Rechner war für eine bestimmte, wohl recht kleine Zielgruppe gedacht, die von der alten Plattform nicht umsteigen konnte oder wollte.

Warum sich Apple gegen einen Intel-Mac entschieden hat, geht aus Gurmans Artikel nicht hervor. Doch bereits im September 2026 kommt ein Betriebssystem, das ausschließlich mit Apple-Silicon-Macs kompatibel ist. Das Betriebssystem ist zudem kompakter geworden, da es auf Altlasten verzichten kann.

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Neue Mac-Malware gibt sich als Anmeldefenster aus, das sich nicht schließen lässt

Das Sicherheitsforschungsunternehmen Group-IB hat eine neue Mac-Malware entdeckt, die es „ClickLock Stealer“ getauft hat. Im Rahmen der Installation von ClickLock Stealer sperrt das Installationsprogramm Ihren Mac im Wesentlichen so lange, bis ein Anmeldekennwort in einem dauerhaft angezeigten Fenster eingegeben wird.

Sobald ein Passwort eingegeben wurde, wird die Malware installiert und erfasst heimlich Daten: Browser-Anmeldedaten, Krypto-Wallet-Erweiterungen, Desktop-Wallet-Dateien, Daten aus Passwortmanagern und vieles mehr.

Die Nutzer werden von Angreifern über ein gefälschtes Cloudflare-CAPTCHA ins Visier genommen, das sie dazu verleitet, einen Befehl in das Terminal von macOS zu kopieren und einzufügen. Sobald die Installation ausgelöst wird, werden Malware-Komponenten auf dem Mac installiert, während ein gefälschtes Cloudflare-Fortschrittsfenster angezeigt wird.

Versucht ein Nutzer jedoch, die laufende Installation abzubrechen, beendet die Malware laut Group-IB „alle sichtbaren Anwendungen alle 210 Millisekunden und lässt nur einen Passwortdialog auf dem Bildschirm stehen, bis der Nutzer gezwungen ist, den Anweisungen zu folgen“.

Dem Bericht zufolge befinden sich die meisten betroffenen Nutzer in Italien, den USA, Jordanien und Großbritannien. „Die geografische Verteilung passt zu einer finanziell motivierten Kampagne, die auf Nutzer in Regionen mit hohem Einkommen abzielt, in denen sowohl die Verbreitung von Kryptowährungen als auch der Marktanteil von macOS hoch sind“, so Group-IB.

So schützen Sie sich vor Malware

Der einfachste Weg, sich vor Malware zu schützen, besteht darin, das Herunterladen von Software von unbekannten Download-Seiten zu vermeiden. Öffnen Sie niemals Links in E-Mails oder SMS, die Sie von unbekannten und unerwarteten Absendern erhalten.

Wenn Sie eine Nachricht erhalten, die so aussieht, als stamme sie von einem Unternehmen, mit dem Sie geschäftlich zu tun haben, überprüfen Sie die E-Mail-Adresse des Absenders und sehen Sie sich die URL genau an. Wenn Sie einen Link oder eine Schaltfläche sehen, können Sie mit der Ctrl-Taste darauf klicken, „Link-Adresse kopieren“ auswählen und diese dann in einen Texteditor einfügen, um die tatsächliche URL dort zu überprüfen.

Apple hat die Software im Mac App Store geprüft, und dies ist der sicherste Weg, um Apps zu beziehen. Wenn Sie den Mac App Store nicht nutzen möchten, kaufen Sie Software direkt beim Entwickler über dessen Website. Wenn Sie darauf bestehen, geknackte Software zu verwenden, gehen Sie stets das Risiko ein, sich mit Malware zu infizieren.

Wir haben mehrere Ratgeber zum Thema verfasst, darunter einen Leitfaden zur Frage, ob Sie Antivirensoftware benötigen oder nicht, eine Liste von Mac-Viren, Malware und Trojanern sowie einen Vergleich von Mac-Sicherheitssoftware.

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iPhone 18 und iPhone 18e: Das können wir im Frühjahr 2027 erwarten

Seit Jahren hält sich Apple an einen vorhersehbaren Zeitplan für die Einführung neuer iPhone-Modelle und bringt im September jeweils neue iPhones auf den Markt – das Standardmodell und das Pro-Modell. Im Frühjahr bringt Apple häufig ein preisgünstigeres Modell auf den Markt: Früher waren dies die „SE“-iPhones, die vor zwei Jahren von den „e“-iPhones abgelöst wurden.

Das könnte sich mit der iPhone-18-Generation ändern. Zuverlässigsten Gerüchten zufolge wird Apple in diesem Jahr im Herbst das iPhone 18 Pro und Pro Max sowie ein teureres faltbares iPhone Ultra vorstellen, doch das iPhone 18 könnte erst später folgen.

Was können wir also vom iPhone 18 und 18e erwarten? Derzeit gibt es nur wenige Gerüchte, was allen voran daran liegt, dass die meisten spannenden Neuerungen zunächst im Herbst 2026 mit den Pro- und Ultra-Modellen eingeführt werden.

Im Folgenden finden Sie eine Zusammenfassung dessen, was wir bisher über das normale iPhone 18 und das iPhone 18e gehört haben, basierend auf den neuesten und zuverlässigsten Gerüchten, Analystenberichten und durchgesickerten Informationen sowie historischen Präzedenzfällen.

Wann kommen das iPhone 18 und das iPhone 18e auf den Markt?

  • Das iPhone 18 wird auf das Frühjahr verschoben
  • Das iPhone 18e kommt im Frühjahr 2027 auf den Markt

Während Apple seine Standard- und High-End-iPhone-Modelle seit der Einführung des ersten Pro-Modells im Jahr 2019 stets gleichzeitig auf den Markt gebracht hat, hat es den Anschein, dass es dieses Jahr anders wird. Während die Pro-Modelle wie gehabt im Herbst auf den Markt kommen werden, soll Apple die Markteinführung des iPhone 18 voraussichtlich auf das Frühjahr 2027 verschieben, wodurch das iPhone 17 zum ersten Mal volle 18 Monate lang im Handel erhältlich sein wird.

Wenn Sie also ein iPhone 17 direkt bei Markteinführung gekauft haben und schon jetzt ein Upgrade in Betracht ziehen, müssen Sie sich entweder ein iPhone 18 Pro zulegen oder bis März oder April warten, wenn Apple voraussichtlich ein zweites iPhone-Event veranstalten wird.

Wir gehen zudem davon aus, dass Apple das iPhone 18e zum selben Zeitpunkt auf den Markt bringt.

Welche technischen Daten werden das iPhone 18 und das iPhone 18e haben?

  • A20-Prozessor
  • 9 GB RAM
  • C2-Modem

Während das iPhone 18 Pro und das Ultra mit ziemlicher Sicherheit einen neuen A20-Pro-Chip verwenden werden, wird eine weniger leistungsstarke Version das Herzstück des iPhone 18 und des 18e bilden. Der A20-Prozessor dürfte – genau wie der A20 Pro – im 2-nm-Verfahren von TSMC gefertigt werden.

Wir erwarten eine 6-Kern-CPU, ähnlich der im A19, nur etwas schneller. Die GPU wird wahrscheinlich fünf Kerne umfassen, wobei beim iPhone 18e möglicherweise ein Kern deaktiviert ist. Wie beim A20 Pro gehen wir davon aus, dass eine der größten Leistungssteigerungen die Neural Engine sein könnte. Denn KI ist mittlerweile für die gesamte Technologiebranche, einschließlich Apple, so wichtig, dass man hier auf Leistungssteigerungen setzen wird.

Beim Arbeitsspeicher (RAM) wird es etwas knifflig. Der A20 Pro wird wahrscheinlich über 12 GB RAM verfügen, der A20 hingegen vermutlich über weniger. Sowohl die RAM-Kapazität als auch die Speicherbandbreite sind für die Ausführung fortschrittlicher KI-Modelle essenziell, weshalb es nachvollziehbar ist, dass Apple alle seine neuen Smartphones mit mehr RAM ausstatten möchte. Andererseits hat eine weltweite Verknappung, verursacht durch den Ausbau von KI-Rechenzentren, RAM extrem verteuert.

Der Analyst Ming-Chi Kuo geht davon aus, dass das iPhone 18 und das 18e über 9 GB RAM verfügen werden (6 Chips à 1,5 GB) – eine ungewöhnliche Konfiguration, die bedeuten könnte, dass einige KI-Funktionen auf diesen Geräten einfach nicht verfügbar sein werden. Dies wäre besonders hinderlich für die Unterstützung fortschrittlicher Funktionen in zukünftigen iOS-Versionen. Angesichts der aktuellen RAM-Preise könnte Apple jedoch gezwungen sein, sich für eine 9-GB-Konfiguration zu entscheiden.

Ansonsten gehen wir davon aus, dass das iPhone 18 und das iPhone 18e das kommende C2-Mobilfunkmodem von Apple verwenden werden. Während es in den USA ungewiss ist, ob das Modem mmWave unterstützen wird, ist diese Technologie in Europa für Privatkunden weitestgehend irrelevant. Wir rechnen jedoch zumindest mit besseren 5G-Verbindungen und einer höheren Energieeffizienz sowie möglicherweise 5G über Satellit. Was WLAN und Bluetooth angeht, besteht für Apple kaum Bedarf, über den N1-Chip hinauszugehen, der WLAN 7 und Bluetooth 6 unterstützt.

Werden die Kameras des iPhone 18 und 18e verbessert?

iPhone 17e rear camera
Kamera des iPhone 17e.

David Price / Foundry

  • 24-MP-Selfie-Kameras
  • Einzelne Hauptkamera beim 18e
  • Überarbeitete Kamerasteuerungstaste

Vor der Markteinführung der iPhone-17-Generation gab es Gerüchte, dass die Frontkamera möglicherweise auf 24 Megapixel aufgestockt werden könnte. Auch wenn sich diese Gerüchte nicht bewahrheitet haben, sind sie dieses Jahr im Kontext der iPhone-18-Reihe wieder aufgekommen. Aktuellen Berichten auf Weibo und anderen Plattformen zufolge soll die gesamte iPhone-18-Reihe, einschließlich des Ultra und des Air 2, mit 24-Megapixel-Frontkameras ausgestattet sein.

Was die Hauptkameras betrifft, gibt es bislang nicht viele Informationen. Man kann mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass beide Modelle über eine 48-MP-Weitwinkelkamera verfügen werden, wobei das iPhone 18 zusätzlich eine 48-MP-Ultraweitwinkelkamera besitzen dürfte.

Die Kamerasteuerungstaste des iPhone 18 soll laut dem Weibo-Account „Instant Digital“ einfacher gestaltet sein und lediglich über Druckempfindlichkeit verfügen, jedoch keine kapazitiven Sensoren. Das iPhone 18e wird voraussichtlich weiterhin keine Kamerasteuerungstaste haben.

Wird das iPhone 18e ein Display-Upgrade erhalten?

iPhone 17e screen
Display des iPhone 17e.

David Price / Foundry

  • „Dynamic Island“ beim iPhone 18e
  • Gleiches Display für das iPhone 18

Das iPhone 18 wird voraussichtlich über dasselbe Display wie das iPhone 17 verfügen, mit einer maximalen Helligkeit von 1.000 cd/m² (SDR), Spitzenwerten von bis zu 1.600 cd/m² (HDR) und einer Helligkeitssteigerung auf bis zu 3.000 cd/m² im Freien.

Wir gehen jedoch davon aus, dass das iPhone 18e ein verbessertes Display erhalten wird. Denn der Bildschirm des iPhone 17e ist relativ veraltet und nach heutigen Maßstäben nicht besonders hell; zudem verfügt es lediglich über die Notch-Aussparung, nicht jedoch über die Dynamic Island. Das iPhone 18e dürfte daher ein neueres Display mit Dynamic Island erhalten. Vermutlich auf dem Niveau des iPhone 15, das eine maximale Helligkeit im Freien von 2.000 cd/m² aufwies.

Wie viel werden das iPhone 18 und das 18e kosten?

In der Technikwelt ist alles teurer geworden – bedingt durch Speicherknappheit, die durch den endlosen Bedarf an immer mehr und immer größeren KI-Rechenzentren angeheizt wird. Apple hat kürzlich die Preise für fast alle Macs und iPads sowie sogar für ältere Geräte wie den Homepod und das Apple TV angehoben. Das iPhone blieb davon verschont, doch wir gehen davon aus, dass die neuen iPhones in diesem Herbst Preise haben werden, die mindestens 50 bis 100 Euro höher liegen als in der Vergangenheit. Und das dürfte sich auch auf die Neuerscheinungen im Frühjahr auswirken.

Das bedeutet, dass das iPhone 18 bei 999 Euro oder gar 1.049 Euro starten könnte und das iPhone 18e bei 749 oder 799 Euro. Da es sich hierbei jedoch um die preisgünstigeren Modelle von Apple handelt, ist es möglich, dass Apple die Preise für die Pro-Modelle erhöht, die für das iPhone 18 und 18e jedoch auf dem aktuellen Niveau belässt.

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Swappie verkauft jetzt auch refurbished Macbooks: Gibt es dabei einen Haken?

Bereits letztes Jahr habe ich ein himmelblaues Macbook Air M4 getestet. Nun wird es Zeit für einen neuen Test – allerdings eines gebrauchten Macbooks, das uns Swappie zur Verfügung gestellt hat. Und für das Swappie einige Besonderheiten bietet.

Verpacktes Macbook von Swappie

Die Geräte sind gut verpackt und kommen mit Zubehör.

Stephan Wiesend

Auf den ersten Blick ist ein Refurbished-Macbook nichts Ungewöhnliches, auf Ebay gibt es sogar eine eigene Rubrik für „Refurbished“-Geräte und Anbieter wie Backmarket und Refurbed sind hier bereits seit Jahren aktiv. Der finnische Gebrauchthändler Swappie, den wir schon ausführlich vorgestellt haben, macht nämlich einige Sachen anders als die Konkurrenz.

Swappie

Die finnische Firma Swappie hatte bisher nur gebrauchte iPhones, iPads und Airpods im Angebot, inzwischen wurden aber auch Macbooks ins Angebot aufgenommen. Bei gebrauchten iPhones ist Swappie nach eigenen Angaben Marktführer und bereits in 24 Ländern aktiv. Erst kürzlich haben wir einige der angebotenen iPhones näher überprüft – mit gutem Ergebnis.

Intel-Modelle hat Swappie gar nicht erst im Angebot, die ältesten Modelle sind das Macbook Air M1 ab 579 Euro und das Macbook Pro M1 ab 599 Euro.

Das verspricht Swappie

Auf den ersten Blick sind die Macbooks bei Swappie etwas teuer: Bei Ebay finden Sie ähnliche Modelle oft noch günstiger. Swappie will aber mit seinen Angeboten auch höheren Ansprüchen genügen. So sind im Preis selbstbewusste 36 Monate Garantie und 30 Tage kostenlose Rückgabe enthalten.

Jedes Gerät wird laut Swappie außerdem von firmeneigenen Technikern ausführlich überprüft, der Akku muss außerdem eine Kapazität von mindestens 86 Prozent aufweisen. Dazu aber später mehr. Auf diese interne Überprüfung und Reparatur legt Swappie viel Wert und hat uns vor einigen Jahren sogar nach Finnland eingeladen. Soll doch die eigene Werkstatt besonders hohe Qualität garantieren, was nach unserem eigenen Eindruck durchaus gewährleistet wird.

Man darf nicht vergessen, dass Konkurrenten wie Backmarket und Refurbed im Unterschied zu Swappie rechtlich Marktplätze sind, also Mittler zwischen Käufern und vielen kleinen selbständigen Betrieben. Allein Refurbed stützt sich dabei auf offenbar knapp 300 eigenständige Händler. Nach meinem persönlichen Eindruck hat Swappie Vorteile in der Qualitätskontrolle und einen direkten Ansprechpartner, die Marktplätze oft die günstigeren Preise. Welches Konzept aber wirklich besser ist, wage ich nicht zu bewerten. Auch Kundenbewertungen sind da nicht immer aussagekräftig.

Erster Eindruck: Die Optik

Schon beim Auspacken wird klar, dass der Zustand offensichtlich einwandfrei ist – das Gerät kommt in einem flachen, aber gut gepolsterten Karton von Swappie. Hat jemand das Gerät schon einmal genutzt, ist dies mit bloßem Auge nicht erkennbar.

Das hellblaue Aluminium ist völlig frei von Kratzern, kein Staubkorn ist zu sehen: Erst nach sehr sorgfältiger Suche finde ich ein paar kleine Haare am Lautsprecher. Das ist aber wohl kaum zu vermeiden. Optisch gibt es ansonsten keinen Unterschied zu einem fabrikneuen Gerät, auch Bildschirm, Tasten und Gehäuse sind makellos. Laut Etikett wurde dieses Modell übrigens in Tallinn überarbeitet.

Das Display ist bei der Lieferung mit einem Blatt Papier geschützt, das zusätzlich einige Informationen für ein mögliches Konfigurationsproblem liefert. Einige Modelle haben nämlich von Swappie eine deutsche Austausch-Tastatur erhalten. Bei der ersten Konfiguration nach dem Einschalten macht dies einen zusätzlichen Konfigurationsschritt erforderlich. Bei meinem Testgerät ist dies aber gar nicht notwendig.

Beiliegendes Info-Blatt

Ein beiliegendes Blatt informiert über eine Besonderheit bei der Tastaturauswahl.

Stephan Wiesend

Der Grund für diesen Austausch: Deutsche Kunden benötigen eine deutsche Tastatur, im europäischen Gebrauchtmarkt kursieren aber Geräte mit zahllosen Tastaturbelegungen. Das können Geräte für UK, die Schweiz oder auch die Türkei, Norwegen oder Litauen sein. Swappie baut für den deutschen Markt deshalb bei einigen dieser Geräte eine deutsche Tastatur ein. Das kann übrigens dazu führen, dass bei manchen Geräten die Enter-Taste etwas anders geformt ist, als bei einem original deutschen Gerät.

Positiv: Ein 65-Watt-Netzteil mit zwei USB-C-Schnittstellen liegt bei, ebenso ein 2-Meter-Ladekabel. Das ist nicht selbstverständlich, hat Apple doch bei seinen Macbooks das mitgelieferte Ladegerät gestrichen. Auch die gute Verpackung sollten Sie nicht unterschätzen, alles macht einen guten und professionellen Eindruck.

Technische Überprüfung: So gut wie neu

Leistung und Aussehen sind perfekt, für die Performance dieses Modells kann ich nur auf unseren Testbericht verweisen. Als Arbeitsgerät ist dieses Modell noch immer eine gute Wahl. Das Macbook Air M4 erschien schließlich erst im März 2025 und bietet noch immer hervorragende Leistung und ein elegantes Design ohne Schwachpunkte.

Macbook Air Swappie

Das Macbook macht optisch einen hervorragenden Eindruck.

Stephan Wiesend

Für eine genauere Prüfung des Zustandes sehe ich mir die Systemdaten des Macbooks etwas näher an. Vor allem der Zustand des Akkus ist interessant: Laut Systemprofiler handelt es sich um ein Modell mit 100 Prozent Kapazität und gerade einmal 20 Zyklen – der Akku sollte also noch viele Jahre halten. Laut der App Coconut Battery (der man leider nicht ganz trauen kann) stammt der Akku vom Apple-Zulieferer Sunwoda und ist etwa anderthalb Jahre alt. In jedem Fall ist er in erstklassigem Zustand und zeigte im Test keine Schwächen.

Auch das Alter der SSD kann überprüft werden. Ich lese dazu die SMART-Daten mit dem SMART-Utility aus und erhalte eine Betriebsdauer von gerade einmal 15 Stunden angezeigt. Auch die SSD ist folglich nahezu neu. Da die Zahl der Ladezyklen nicht so recht zur Zahl der Betriebsstunden passt, sollte entweder der Akku oder die SSD neu sein.

Zusätzlich boote ich noch in den speziellen Modus Apple Diagnose und führe einen kompletten Hardware-Test des Gerätes durch. Hierbei werden so gut wie alle Komponenten inklusive Tastatur und Touchpad getestet. Auch diesen umfangreichen Test besteht das Macbook mit Bravour.

Einziges Manko, das auffällt: Anders als bei einem bei Apple gekauften Gerät erhalten Sie keine Herstellergarantie von Apple. Diese ist für dieses Modell vermutlich bereits abgelaufen.

Erstes Fazit: Swappie hat nicht zu viel versprochen, das Gerät ist in hervorragendem Zustand und kaum von einem Neugerät zu unterscheiden.

Die Preise: “Premium” oder “Fair”?

Wie gut ist dieses Angebot aber im Vergleich mit anderen Anbietern? Vergleicht man die Preise von Swappie mit Angeboten von privaten Käufern auf Ebay, erscheinen die Preise recht hoch. So kostete das von mir getestete Modell in diesem Zustand 919 Euro – dafür gab es noch vor wenigen Wochen im Fachhandel sogar ein nagelneues Macbook M4.

Mit Apples Preiserhöhung hat sich dies aber schon wieder geändert und Swappies-Preise sind plötzlich deutlich attraktiver geworden – vor allem, da bald die letzten Restbestände aus dem Fachhandel verschwunden sind. So kostete das aktuelle Macbook Air im Apple Store vor der Preiserhöhung 1.199 Euro, jetzt jedoch 1.399 Euro. Zumindest für Swappie sind Apples Preiserhöhungen wohl hochwillkommen!

Es gibt aber nicht nur diese Premium-Geräte: Neben den teuren „Premium“-Geräten bietet Swappie aber noch drei weitere „ästhetische Zustandsstufen“ (so Swappie) an. Vor allem in der untersten Qualitätsstufe sollten Sie dem Gerät seine Vorbesitzer dann doch ansehen. Jedes Gerät ist aber geprüft, bietet Garantie und ist uneingeschränkt nutzbar.

Niedrigste Qualitätsstufe ist „Fair“, dann folgen „Sehr Gut“, „Exzellent“ und „Premium“.  Premium ist dabei die höchste Stufe, unser Testgerät hat diese Einstufung und ist so gut wie neuwertig.

Die unterste Qualitätsstufe nennt Swappie „Fair“. Hier müssen Sie „sichtbare Kratzer, kleine Dellen und etwas Abrieb auf den Tasten“ erwarten.

Deutliche Gebrauchsspuren gibt es auch noch in der zweiten Stufe „Sehr Gut“, dann müssen Sie „ein paar feine Stellen an Gehäuse oder Display, dazu etwas Glanz auf den Tasten“ akzeptieren. Vor der besten Stufe „Premium“ gibt es die Stufe „Exzellent“, hier sind „höchstens hauchfeine Mikrokratzer, und auch die nur bei direktem Licht“ zu sehen. So gut wie keine Gebrauchsspuren sehen Sie dann in der Stufe „Premium“.

Jedes der Geräte wurde aber komplett überprüft und bietet eine Akkukapazität von 86 Prozent.

Beste Angebote für das Macbook Air M5

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Der Akku ist entscheidend für den Preis

Was bei den Preisen bei Swappie auffällt: Ein neuer Akku sorgt für einen kleinen Preissprung. Das ist auch kein Wunder: Ein echtes Problem bei gebrauchten Macbooks ist der gebrauchte Akku und ein gutes Ersatzteil ist kostspielig.

Auf Wunsch erhalten Sie bei Swappie ein Modell mit 100 Prozent Kapazität, müssen aber einen deutlichen Aufpreis zahlen. Je nach Modell sind dies knapp 80 Euro. So kostete ein Macbook Air M2 mit Standard-Akku bei Redaktionsschluss 749 Euro, mit neuem Akku gab es das Modell für 829 Euro.

Das hat übrigens den mich anfangs etwas verwirrenden Effekt, dass ein Macbook im Zustand „Fair“ mit neuem Akku teurer sein kann, als ein Gerät im Zustand „Sehr Gut“ mit Originalakku. Im Vergleich  zu einem Akkutausch bei Apple ist der Aufpreis aber noch sehr gemäßigt, bei Apple kostet der Akkutausch beim Macbook Air M2 immerhin 185 Euro.

Wie bei einem iPhone sollten Sie bei einem gebrauchten Macbook auf eine Kapazität von über 80 Prozent achten, ein niedriger Wert ist oft auch ein Zeichen für schwindende Zuverlässigkeit. Swappie garantiert eine Kapazität von mindestens 86 Prozent. Wie auf der Webseite nachzulesen ist, testet Swappie bei jedem Gebrauchtgerät außerdem das thermische Verhalten jedes Akkus und die Stabilität des Stromverbrauchs unter realen Betriebsbedingungen.

Apples Originalakkus sind obendrein längst nicht mehr so anfällig wie bei alten Modellen und sollten knapp 1.000 Ladezyklen überstehen. Gerade bei einem neueren Macbook mit M2 oder M3 sollte ein guter Originalakku deshalb völlig ausreichen.

Garantieversprechen

Kaufen Sie ein altes, günstiges Macbook von einem Privatverkäufer, gehen Sie immer ein gewisses Risiko ein – ein privater Käufer haftet in der Praxis meist nicht für Schäden. Vornehmlich erhalten Sie von Privatkunden ein gut erhaltenes und gepflegtes Gerät. Gelegentlich gibt es aber doch ein Problem – vielleicht ist der Akku ein günstiges China-Modell und hält nur eine Stunde durch oder eine der Tasten funktioniert manchmal nicht.

Swappie bietet dagegen drei Jahre Garantie (neben 30 Tagen Umtauschrecht) und deckt dabei technische und mechanische Defekte ab – zusätzlich zur gesetzlichen Gewährleistung. Ein echter Vorteil gegenüber einem Privatkauf, der auch einen höheren Preis rechtfertigt. Allerdings werden bei einem Akku nur Defekte und Ladeprobleme abgedeckt, kein „üblicher“ Verschleiß.

Interessant für Firmen: iPhones bietet Swappie mittlerweile auch mit ausgewiesener Mehrwertsteuer an, was den Vorsteuerabzug ermöglicht. Bei Macs ist dies bisher nicht möglich. Auch Swappie Care – eine Zusatzgarantie – gibt es bisher nur für iPhones.

Fazit

Der Einstieg in das Geschäft mit Macs kommt für Swappie zum richtigen Zeitpunkt. Nach Apples Preiserhöhung sind gute gebrauchte Macbook noch interessanter geworden.

Wählen Sie ein Gerät der Kategorie „Premium“, erhalten Sie ein neuwertiges Gerät, das ausführlich getestet und sorgfältig gereinigt wurde. Das ist allerdings nicht billig und vor allem der Austausch des Akkus sorgt für einen Aufpreis. Günstigere Modelle hat Swappie aber ebenfalls im Angebot und auch für diese gilt eine lange Garantie und 30 Tage Umtauschrecht. Preislich ist Swappie am oberen Ende, das ist aber für das Gebotene noch in Ordnung.

Beachten sollten Sie nach meiner Meinung aber, dass die Zustandsbeschreibungen von Swappie recht beschönigend sind. So ist der Zustand „Sehr gut“ vielleicht doch eher, was man landläufig als „Gut“ bezeichnen würde …

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Lassen Sie das iPhone Ultra links liegen – es kommt etwas Besseres

Sie sollten niemals der Erste in der Schlange sein, wenn ein völlig neues Apple-Produkt auf den Markt kommt. Nicht im wörtlichen Sinne – obwohl sich diese Leute wirklich ohne triftigen Grund die Mühe machen –, sondern im Sinne der Produktgeneration. Es ist fast immer klüger, ein oder zwei Jahre zu warten.

Ein Original-iPhone zu besitzen, war ein Vergnügen, wenn man damit prahlen wollte. Ich erinnere mich gerne an die ungewohnte Aufmerksamkeit, die mir zuteilwurde, als ich es im Urlaub mit mir herumtrug. Als mittelfristiges Wertversprechen war es jedoch objektiv gesehen eine schlechte Idee: ein mutiger und wegweisender Anfang, der jedoch innerhalb weniger Jahre nach der Markteinführung durch die Hinzufügung von 3G und GPS (iPhone 3G), einer besseren Kamera und allgemeiner Leistungssteigerung (iPhone 3GS), Facetime und einem deutlich schärferen Bildschirm (iPhone 4) sowie zahlreicher weiterer Hardware- und Software-Upgrades im Laufe der Zeit entwertet wurde. Und das alles ohne nennenswerte Preiserhöhung. Dasselbe gilt für den iPod, das iPad und das Macbook Air – Sie verstehen, worauf ich hinauswill.

Wer die Einführung des iPhones im Jahr 2007 miterlebt hat, dürfte einige Ähnlichkeiten bemerkt haben, als das iPhone Air im vergangenen Jahr auf den Markt kam. Es herrschte ein ähnlich starkes Gefühl der Ehrfurcht, die Vorstellung, dass nichts mehr so sein würde wie zuvor: Normale Handys, so spekulierten Kritiker, könnten für jeden, der ein Air in der Hand gehalten und dessen wundersame Schlankheit bestaunt hat, für immer inakzeptabel sein.

Zugegebenermaßen gab es deutlich mehr Kritik an den Hardware-Einschränkungen (nämlich der Akku- und Kameraleistung), doch scharfsinnige Beobachter werden erkannt haben, dass das iPhone Air – genau wie sein gefeierter Ahn – in den nachfolgenden Generationen wahrscheinlich zahlreiche Möglichkeiten zur Verbesserung bieten würde.

Der allgemeine Konsens lautet, dass Apple in diesem Herbst kein neues Air auf den Markt bringen wird. Im September werden zwei Premium-iPhones (das 18 Pro und das 18 Pro Max) sowie ein Super-Premium-Modell in Form des faltbaren iPhone Ultra auf den Markt kommen. Angesichts der jüngsten Preiserhöhungen bei den iPad- und Mac-Produktreihen von Apple dürften dies kostspielige Geräte sein.

Concept design of the back of the iPhone Fold closed and a separate image opened
Rechnen Sie damit, dass das iPhone Ultra zwar beeindruckend, aber nicht frei von Mängeln sein wird.

Foundry

Das Air 2 wird zwar im Frühjahr 2027 das Premium-Modell seiner eigenen Mini-Generation sein und zweifellos mehr kosten als das iPhone 18 sowie deutlich mehr als das 18e, doch im Vergleich zu den Modellen von Ende 2026 dürfte es erschwinglich erscheinen: Apples Preis liegt derzeit 100 Euro unter dem des 17 Pro (jeweils die Basismodelle), und diese Differenz könnte sich vergrößern, sobald die Preiserhöhungen greifen. Gleichzeitig wird es dank seines futuristischen Designs und der – wie es zunehmend den Anschein hat – klassischen Verbesserungen der zweiten Generation weitaus attraktiver wirken als die normalgroßen Modelle, mit denen es auf den Markt kommen wird.

Falls Sie die Kameraleistung des Air als nicht optimal empfunden haben, haben Sie Glück: Fast alle Experten sind sich einig, dass das Air 2 auf der Rückseite ein zweites Kameraobjektiv erhalten wird, ein 48-MP-Ultraweitwinkelobjektiv. Falls Sie sich über die Akkulaufzeit beschwert haben, wird es Sie freuen, zu hören, dass deren Kapazität nun voraussichtlich um 11 Prozent steigen wird.

Apple hat die beiden größten Probleme des ursprünglichen Produkts erkannt und beide behoben, wodurch das Air 2 zum besten Nachfolger des Unternehmens seit der Apple Watch Series 2 wird, die die Mängel ihres Vorgängers in Bezug auf GPS, Wasserdichtigkeit, Geschwindigkeit und Akkulaufzeit in einem einzigen Generationssprung beseitigte.

Wo bleibt da das iPhone Ultra? Genau in derselben „Limbo“-Situation der ersten Generation, in der das iPhone Air seit 2025 steckt. Einerseits hat Apple keine Erfahrung mit der Herstellung und Markteinführung eines faltbaren Smartphones; andererseits weiß das Unternehmen, dass Prominente, Technik-Angeber und Early Adopters seinen ersten Versuch in dieser Kategorie ohnehin kaufen werden.

Rechnet man noch die Notwendigkeit hinzu, im folgenden Jahr eine verbesserte Version auf den Markt zu bringen, hat man die perfekte Formel für einen mangelhaften Proof of Concept. Es ist noch viel zu früh, um zu sagen, ob das Ultra ein gutes Smartphone sein wird oder nicht – es könnte durchaus ein kommerziell gefeierter Kassenschlager werden –, aber wir können mit einiger Sicherheit sagen, dass das schlechteste Ultra, das man kaufen kann, das erste sein wird.

Der Verkaufsschlager dieser Generation dürfte natürlich – aus offensichtlichen Gründen der Lebenshaltungskosten – entweder das iPhone 18 oder das 18e sein. Doch ich glaube, dass das unscheinbare Air 2 – das von den günstigeren Modellen preislich unterboten, vom Ultra in den Schatten gestellt und von der durchwachsenen Resonanz auf seinen Vorgänger verfolgt wird – der unterschätzte Star der iPhone-18-Generation sein könnte.

Lesen Sie sich die Testberichte zum Air 1 noch einmal durch. Die meisten sind sich einig, dass dies der Formfaktor der Zukunft ist; er war 2025 einfach noch nicht ausgereift. Zu jenem Zeitpunkt seiner Entwicklung wies das Air zu viele Mängel auf, um den Mainstream zu erreichen. Allem Anschein nach wird dies 2027 nicht mehr der Fall sein.

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