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Besser als Time Machine: Die fünf besten Backup-Lösungen für den Mac für 2026

20 July 2026 at 14:45

Time Machine ist eine erstklassige Backupsoftware und für die meisten Anwender völlig ausreichend. Die große Stärke der Sicherheitssoftware ist die einfache Bedienung – auch bei der Wiederherstellung von Daten. Geht etwas schief, können Sie sehr einfach Daten wiederherstellen oder Ihre Daten auf einen neuen Mac übertragen. Das ist nicht bei jeder Backupsoftware so einfach möglich.

Diese simple Bedienung hat aber einen großen Nachteil: Apples Software ist nicht sehr flexibel und erlaubt dem Nutzer nur sehr wenige Konfigurationsmöglichkeiten oder Anpassungen an besondere Situationen.

  • Wollen Sie bei Büroschluss noch schnell Ihren Projektordner auf einen USB-Stick sichern oder Daten im Web archivieren, ist das umständliche System von Time Machine nicht ideal. Time Machine macht stur vollständige Backups des Macs, auch wenn Sie es eilig haben und nur einen einzelnen Projektordner mit Ihren Office-Dokumenten synchronisieren wollen.
  • Sie benötigen zudem eine externe SSD oder Festplatte, die durchgehend mit dem Mac verbunden sein sollte. Ein bootfähiges Backup oder ein Klonen des Systems ist nicht möglich, beim Backup auf ein NAS gibt es immer wieder Kompatibilitätsprobleme.
  • Sie können außerdem Daten nicht archivieren oder auslagern: Alte Dateiversionen werden bei Platzmangel gelöscht, eine versehentlich gelöschte Datei wird irgendwann auch von Time Machine eliminiert. Bei anderen Backup-Lösungen können Sie alte Dateiversionen archivieren.
  • Eine weitere Schwachstelle von Time Machine: Bei einem Brand oder Diebstahl verlieren Sie vielleicht nicht nur Ihren Mac, sondern auch Ihr Time-Machine-Backup. Ein zusätzliches Backup in der Cloud oder auf einem mobilen USB-Stick ist deshalb sehr sinnvoll.
  • Fachleute empfehlen entsprechend der 3-2-1-Backup-Regel ein zusätzliches externes Offsite-Backup. Das kann etwa ein Cloud-Backup sein, oder ein zweites Backup im Büro oder Heimbüro.

Acronis True Image (kostenlos für WD-Kunden)

Acronis True Image (kostenlos für WD-Kunden)

Time Machine ist ein hervorragendes Backup-Programm, es ist aber ein recht starres Konzept, das wenig Voreinstellungen und Optionen bietet. Mehr Optionen bietet etwa die kommerzielle Software Acronis True Image. Auf Wunsch startet sie ein Backup beim Einschalten des Macs, täglich oder automatisch beim Einstecken des Backup-Mediums.

Ein Unterschied gegenüber Time Machine ist zudem eine Archivierungs-Option. Als Standard werden alte Versionen eines Backups gelöscht, das ist aber nicht immer gewollt. Über die Voreinstellungen können Sie dies unter „Bereinigung“ deaktivieren. Ihre Daten werden dann sicher archiviert. Bei Time Machine werden alte, veränderte oder gelöschte Daten irgendwann gelöscht.

Eine Komplettkopie, einen kompletten Klon eines Macs, können Sie damit ebenfalls erstellen, auch wenn dies bei modernen Macs nur noch selten praktikabel ist. Das Erstellen eines eigenen Boot-Mediums wird dazu unterstützt.

Das ausgereifte und einfach bedienbare Backup-Programm kostet ab 50 Euro im Jahr. Die günstigste Version Essentials unterstützt allerdings nur lokale Backups, die Version Advanced kann auch Daten in der Cloud sichern. Für 73 Euro im Jahr erhalten Sie 250 GB Cloud-Backup.

Tipp: Für  Besitzer eines Speichermediums (SSD, NAS und Festplatte) von Western Digital gibt es eine Basisversion für lokale Backups, die Sie für fünf Jahre freischalten können. Laut WD werden auch Geräte von Sandisk und G-Technology unterstützt. In einem kurzen Test konnte ich übrigens auch zwei alte USB-Sticks von Sandisk damit verwenden.

Eine kostenlose Version von Acronis True Image gibt es seit Kurzem auch bei den Bee-Station-Geräten von Synology.

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Carbon Copy Cloner

Carbon Copy Cloner

Einen hervorragenden Funktionsumfang bietet Carbon Copy Cloner. Die Software wird nicht grundlos so oft empfohlen, der Hersteller Bombich Software hält sein 45,25 Euro teures Tool mit viel Aufwand auf aktuellem Niveau und garantiert gute Kompatibilität mit aktuellen Systemen.

Die Oberfläche ist zwar weniger eingängig als bei Acronis True Image, dafür bietet die Software ungewöhnliche Funktionen an. Sie können bei Bedarf aber auch eine vereinfachte Oberfläche für Einsteiger aktivieren und eine Assistentenfunktion führt Sie durch die Einrichtung Ihres Backups.

Die Funktionalität von Carbon Copy Cloner hat leider unter den immer stärkeren Sicherheitsfunktionen von macOS gelitten. So war die Erstellung eines startfähigen Backups früher eine Spezialität der App, dies ist aber nur noch sehr eingeschränkt möglich.

Individuelle Konfiguration ist per Skript möglich, mit Filtern wählt man die zu sichernden Dateien aus – etwa wenn Sie nur Videodateien sichern wollen. Gut ist die Unterstützung von macOS, so gibt es die Unterstützung von Snapshots. Auch Cloud-Dateien, die eigentlich nur online gespeichert werden, können beim Backup berücksichtigt werden.

So kann ein Backup nicht nur zeitgesteuert oder durch das Mounten eines Backup-Mediums, sondern auch durch das Ändern von Dateien ausgelöst werden. Gut: Jeden Backup-Vorgang überwacht Carbon Copy Cloner akribisch und weist auf Probleme hin.

Lesen Sie unseren Carbon Copy Cloner Test

Google Drive und iCloud+

Google Drive und iCloud+

Wie erwähnt, hat Time Machine einen großen Nachteil: Wird der Mac gestohlen oder es gibt einen Rohrbruch in der Wohnung, können Mac inklusive Backup verloren gehen. Ein zusätzliches Online-Backup wichtigster Daten ist deshalb keine schlechte Idee. Vermutlich genügt bei vielen Anwendern ja bereits eine Datensicherung des Dokumente-Ordners als zusätzliche Absicherung.

Es gibt unzählige Anbieter für Online-Backups. Neben Backblaze, Acronis und Arq-Backup sollten Sie auch iCloud+ nicht vergessen. Bietet doch iCloud die oft übersehene Option „Schreibtisch“ & „Dokumente“, bei der diese beiden Ordner automatisch mit iCloud synchronisiert werden. Stärke dieser Dienste ist das schnelle Abgleichen einzelner Ordner, etwa eines Dokumente-Verzeichnisses. Für das Sichern eines kompletten Macs eignen sie sich weniger, das ist bei modernen Macs auch nur wenig praktikabel. Eine zusätzliche Kopie wichtiger Daten landet dann aber automatisch im Web.

Diese Dienste und die teureren Verträge von iCloud + sind aber recht kostspielig, Backblaze kostet etwa ab 99 US-Dollar, Acronis Advanced ab 73 Euro pro Jahr.

Schon für 24 Euro pro Jahr erhalten Sie bei Google Drive 100 GB Online-Speicherplatz, für 60 Euro gibt es 400 GB. Über ein simples Mac-Programm können Sie dann einzelne Ordner auswählen, die laufend mit der Online-Version bei Google Drive synchronisiert werden. Nach meiner Erfahrung hat Google Drive einen weiteren Vorteil: Die Performance ist ausgezeichnet. Bei iCloud und Google werden die Daten allerdings nur synchronisiert, gelöschte Daten werden automatisch entfernt. Benötigen Sie ein echtes Online-Backup mit Versionsverwaltung, müssen Sie zu den teureren Anbietern Backblaze, Acronis und Arq greifen.

Smart Backup

Smart Backup

Um Platz zu schaffen, löscht Time Machine regelmäßig alte Backup-Versionen – auch von der externen Festplatte. Um dies zu vermeiden, können Sie Ihre Daten mit einem anderen Backup-Programm archivieren, etwa auf einer externen Festplatte mit viel Speichervolumen.

Dafür eignet sich auch das spendenfinanzierte Smart Backup von Solesignal. Bei Datensicherungen archiviert es auf Wunsch Ihre gelöschten und veränderten Daten (oder nur eines von beiden). Auf Wunsch werden dabei gelöschte und geänderte Dateien in Ordnern mit Zeitstempel abgelegt.

Interessant ist diese Software nicht zuletzt für Projekte im Bereich Audio- und Videobearbeitung. Sie können damit recht gut Ihre Arbeitsdaten sichern und archivieren. Datensicherungen erfolgen zeitgesteuert, auch per Kommandozeile ist das Tool nutzbar.

Die Freeware von Solesignal ist einfach zu bedienen und unterstützt nebenbei auch NAS und Netzvolumes. Weniger gut eignet sich die Software aber nach meinem Eindruck für das Sichern eines kompletten Macs. Über die Voreinstellungen bietet das Tool in der neuesten Version einige interessante Optionen. So kann man etwa Online-iCloud-Daten automatisch überspringen.

Vor allem mit Daten in Systemordnern hat das Tool Probleme, was für Fehlermeldungen und sehr lange Sicherungsvorgänge sorgen kann. Problemlos funktioniert aber das Sichern ausgewählter Nutzerordner.

Super Duper

Super Duper

In einem Ratgeber zu Backupsoftware darf SuperDuper! nicht fehlen. Die 29,63 Euro teure Shareware hat sich in den letzten Jahrzehnten zwar optisch kaum verändert, ist aber noch immer sehr einfach bedienbar und wird sehr oft empfohlen.

Kostenlos ist immerhin ein manuelles Komplettbackup eines Macs möglich, ebenso die Wiederherstellung. Die Software erstellte früher sogar startfähige Kopien eines Macs und wurde dafür häufig empfohlen. Aus technischen Gründen ist dies aber – wie bei den anderen Tools – nicht mehr zeitgemäß.

Nach dem Kauf der Software können Sie weitere Backup-Methoden nutzen, etwa ein zeitgesteuertes Backup oder ein „Smart Update“. Bei dieser Methode werden nur geänderte Daten aktualisiert. Zusätzlich bietet die Software dann auch einige Skripte für besondere Aufträge. Nach meinem Eindruck ist dieses Tool aber mittlerweile doch etwas veraltet und die Konkurrenten bieten deutlich mehr.

Lesen Sie unseren SuperDuper! Test

Fazit

Neben Time Machine gibt es einige gute Alternativen, die sich für manche Situationen besser eignen. An den Komfort von Apples Datensicherung reicht zwar keines der Tools heran, dafür bieten sie deutlich mehr Flexibilität – gerade für berufliche Anwender.

Apple ändert Preise auch für Apple Care+

20 July 2026 at 14:30

Apple Care+ ist eine Dienstleistung von Apple, die die gesetzliche Garantiefrist erweitert: Gegen eine geringe Selbstbeteiligung repariert der Hersteller eine kaputte Apple Watch ein iPhone oder andere Apple-Geräte. Sie können die Police auf einmal kaufen und die ganze Summe bezahlen oder wahlweise einmal pro Jahr (bei Macs) oder einmal pro Monat (bei allen anderen mobilen Geräten) einen Betrag wie bei einem Abo zahlen.

applecare juli 2026
Die neuen Preise von AppleCare+ für mobile Geräte ab Juli 2026 links, die alten rechts.

Apple

Am 15. Juli 2026 hat Apple die Preise für befristete und monatliche bzw. jährliche Policen für einige seiner Produkte geändert. Die Preise haben sich nicht quer durch die Bank erhöht. Die Police für Apples Kopfhörer mit Ausnahme der Airpods Max ist günstiger geworden. Die Airpods 4, die Airpods Pro 2 und Beats-Kopfhörer können Sie nun für 29 Euro statt 35 Euro über Apple Care+ versichern. Die Police für die Airpods Pro 3 kostet nun 39 statt 45 Euro.

Sehr erfreulich ist es, dass Apple die Police für die Apple Watch SE etwas reduziert hat: Die Geräte waren ursprünglich in derselben Kategorie wie die Apple Watch Series 3 eingeordnet, für die die Police 65 Euro beträgt. Seit dem 15. Juli 2026 können Sie für die Apple Watch SE eine Police für 59 Euro abschließen. Möchten Sie monatlich zahlen, bleibt der Betrag bei 2,99 Euro.

Dagegen hat Apple die Preise für Apple Care+ bei fast allen iPad-Modellen um 10 Euro beim Zweijahresvertrag und um 50 Cent bei der monatlichen Police erhöht. Kostete Apple Care+ für das iPad Mini noch vor einer Woche 79 Euro, müssen Sie inzwischen 89 Euro dafür zahlen. Nur das iPad Air der vierten Generation und älter ist von dieser Steigerung verschont geblieben. Beim iPhone hingegen hat sich nichts geändert.

Die neuen Preise für Apple Care+ finden Sie im Detail hier (pdf), die alten hier (pdf).

applecare mac preis juli2026
Die neuen Preise von AppleCare+ für Macs ab Juli 2026 links, die alten rechts.

Apple

Auch bei den Macs hat Apple die Preise für Apple Care+ erhöht. Die Erhöhungen betragen universell 16 Euro beim befristeten Vertrag und 5 Euro beim Jahresvertrag. Lediglich die ganz alten Intel-Macs und die Apple-Displays waren von der Preiserhöhung ausgenommen. Der Selbstbeteiligungsbetrag hat sich nicht geändert. Die neuen Preise finden Sie hier (pdf), die alten hier (pdf).

Apple erhöht Preise für Apple Music auch in Deutschland

20 July 2026 at 11:15

Übers Wochenende hat Apple die Preise für seinen Abo-Dienst Apple Music in weiteren Ländern angehoben, unter anderem in Deutschland. Das Einzelabo pro Monat steigt von 10,99 Euro auf 11,99 Euro. Das Familienabo für sechs Personen steigt auf 19,99 Euro von bisher 16,99 Euro. Auch das Studierendenabo wird etwas teurer: 6,99 Euro statt 5,99 Euro.

Den Preis für das Jahresabo für Einzelpersonen hat Apple ebenfalls angehoben: von 109 Euro auf 119 Euro pro Jahr. Allerdings ist selbst nach der Preiserhöhung ein Jahresabo ein hervorragendes Angebot. Geteilt durch zwölf Monate zahlt man auch nach der Preiserhöhung effektiv rund 9,99 Euro pro Monat für ein Apple-Music-Abonnement. Der Zugang zum klassischen Katalog über Apple Music Classical ist in der aktuellen Preiserhöhung inbegriffen.

Die Preiserhöhungen im Euroraum sind vergleichbar mit den Änderungen in den USA vor wenigen Tagen. Auch dort hat Apple die Preise für ein Individualabo von 10,99 auf 11,99 US-Dollar erhöht. Gegenüber der Presse rechtfertigt Apple diese Preissteigerungen mit gestiegenen Lizenzkosten. An dieser Stelle wäre interessant zu beobachten, ob Apple in der nahen Zukunft auch die Preise für seinen Streaming-Dienst Apple TV anhebt. Die Lizenzkosten dürften hier kaum eine Rolle spielen, denn die Inhalte auf Apple TV sind allesamt von Apple eingekauft, die Nutzungslizenzen liegen direkt in Cupertino.

Angesichts dieser Preissteigerungen wird Apple One immer attraktiver: Aktuell kostet das Paket für eine Einzelperson 19,95 Euro pro Monat und beinhaltet das Abo für iCloud+, allerdings nur für 50 GB, Apple Music, Apple TV und Apple Arcade. Allein für Apple Music, Apple TV und iCloud+ müsste man separat 22,97 Euro pro Monat ausgeben, wenn man sie einzeln abonniert: 11,99 Euro für Apple Music, 9,99 Euro für Apple TV und 0,99 Euro für iCloud+.

Mac friert ständig ein – wie ich die Ursache gefunden und behoben habe

20 July 2026 at 10:30

Seit ich macOS Tahoe auf meinem Macbook mit M3 Max installiert habe, läuft es nicht mehr rund. Ich spreche hier nicht von „Liquid Glass“, den Eckenradien der Fenster oder gar dem App-Panel. Seit fast einem Jahr funktioniert mein Macbook einfach nicht mehr so, wie ich es erwarte.

Es gibt zwar auch gute Tage, doch mein Mac kann trotzdem jederzeit einfrieren. Dabei reagiert mein Trackpad nicht mehr und ein sich drehender Strandball ersetzt meinen Cursor. Das dauert zwar nur wenige Sekunden, doch an den schlimmsten Tagen passiert es Dutzende Male pro Stunde und mein Trackpad reagiert nicht mehr, als wäre mein Macbook heruntergefahren. Jedes Mal dauert es nicht länger als ein paar Sekunden, doch es ist so nervig, dass es meine Produktivität erheblich beeinträchtigt.

Wie ich bereits geschrieben habe, wusste ich von Anfang an, worin das Problem bestand. Die Aktivitätsanzeige zeigte eine sprunghafte CPU-Belastung durch die Aufgabe „Core Spotlight“, gefolgt von einer vergleichbaren Belastung des dazugehörigen Kernels. Ein Neustart half vorübergehend, doch das Problem trat schon bald wieder auf.

Zunächst dachte ich, es hänge mit der Indizierung zusammen, doch das Problem dauerte viel zu lange an. Dann wartete ich auf Updates – 26.1, 26.2 und so weiter –, doch keines behob das Problem für länger als ein paar Tage. Wie ich bereits in meinem letzten Artikel zu diesem Thema schrieb, half das Deaktivieren einiger Schaltflächen in den Spotlight-Einstellungen eine Zeit lang, doch nach etwa einem Monat traten die Probleme wieder auf. Und da es keine Möglichkeit gibt, Spotlight vollständig zu deaktivieren, ohne sich an das Terminal heranzuwagen – was mir Angst machte –, saß ich mit einem Mac fest, der nicht richtig funktionierte.

Alles muss raus

In den vergangenen Monaten hat sich das Problem zunehmend verschlimmert, aus welchem Grund auch immer. Es könnte mit der Installation von macOS 26.5 zusammenhängen, möglicherweise aber auch mit der Apple-Creator-Studio-Version von Pages, die ihre eigenen Probleme aufwies.

macOS erstellt regelmäßig einen Spotlight-Index, über den es auf Dateien zugreift, wenn Sie mit Spotlight suchen. Das Problem mit Pages ließ sich offenbar darauf zurückführen, dass es iCloud als Speicherlaufwerk nutzt. (Mit dieser Vermutung stehe ich auch nicht allein da; einer meiner Kollegen bei Macworld hatte ein ähnliches Problem mit Spotlight und Pages.)

macOS Tahoe Spotlight settings screens
Meine Probleme wurden so schwerwiegend, dass sich die Spotlight-Einstellungen nicht einmal mehr öffnen ließen.

Foundry

Da es keine Möglichkeit gibt, Spotlight vollständig zu deaktivieren – im Gegensatz zu Siri oder Apple Intelligence –, habe ich ein bisschen rumprobiert. Zunächst habe ich den Schalter für Pages in den Spotlight-Einstellungen deaktiviert. Das hat nichts gebracht. Dann habe ich versucht, die Pages-App und ihren Dokumentenordner zur Option „Datenschutz der Suchfunktion“ in den Spotlight-Einstellungen hinzuzufügen. Ohne Erfolg.

In einem Anfall von Verzweiflung fügte ich sogar mein gesamtes Macbook-Laufwerk zur „Datenschutz der Suchfunktion“-Einstellung hinzu, um die gesamte Suche zu unterbinden, und zwang Spotlight erneut, seinen Index neu aufzubauen. Auch das funktionierte nicht. Ebenso wenig wie die Versionen macOS 25.5.1 oder 25.5.2.

Ich steckte also fest. Mein Plan war, abzuwarten, bis macOS 26.6 erschien, und zu prüfen, ob das Abhilfe schaffen würde (obwohl ich nach fünf vorherigen Updates wenig Hoffnung darauf hatte), und vielleicht die öffentliche Beta-Version von macOS 27 auszuprobieren. Andernfalls würde ich mich einfach mit den Hängern abfinden und hoffen, dass sie sich nicht weiter verschlimmerten.

Leider wurde es schlimmer. Eines Tages kam es so weit, dass mein Macbook jedes Mal, wenn ich auf ein neues Fenster klickte, für ein oder zwei Sekunden ins Stocken geriet, bevor ich etwas tun konnte. Ich war bereit, das gesamte System zu löschen und von vorn zu beginnen – doch zunächst beschloss ich, ein wenig in meinem „Library“-Ordner zu stöbern.

Ich weiß nicht, warum mir das nicht schon früher in den Sinn gekommen ist. Grundsätzlich sind mit jeder App und jeder Funktion Dateien verknüpft, auf die man zugreifen kann, wenn man den richtigen Ordner findet. Ich konnte nichts Offensichtliches finden, doch eine kurze Google-Suche verriet mir, wo sie sich versteckten: ~/Library/Metadata/CoreSpotlight. (Um diesen Ordner zu finden, klicken Sie auf Ihren Desktop, dann oben auf das Menü „Gehe zu“, scrollen Sie nach unten zu „Gehe zu Ordner“, fügen Sie den gesamten Pfad ein und drücken Sie die Return-Taste.)

Finder screenshots of the spotlight folders

Foundry

Sie werden eine Vielzahl von Dateien und Ordnern sehen. Mein Ordner enthielt fast 10.000 Dateien und über 2 GB an Daten. Ich hatte keine Ahnung, wo das Problem lag oder wo ich anfangen sollte, und es war mir auch egal, ob Spotlight dadurch nicht mehr funktionierte, also zog ich den gesamten Ordner in den Papierkorb und wählte „Sofort löschen“.

Auch zwei Wochen später gab es auf meinem Macbook keinen einzigen Absturz, keine Verzögerung und kein Ruckeln mehr. Ich habe sogar alle Spotlight-Schalter wieder auf „Grün“ gestellt und habe immer noch keine Probleme festgestellt. Zum ersten Mal seit der Installation von Tahoe kann ich es endlich nutzen, ohne Angst vor einem Absturz zu haben – gerade rechtzeitig für macOS 27. Ich hoffe, dass Golden Gate wesentlich reibungsloser verläuft.

Dieses smarte Anker-Ladegerät für iPhones & Co. lädt schnell und schont den Akku zum Tiefstpreis von 27,99 Euro

20 July 2026 at 10:11

-30 %

Smartes 45-Watt-Ladegerät zum Amazon-Tiefstpreis

Nur 27,99 Euro statt 39,99 Euro UVP

Viele Hersteller, auch Apple, legen ihrem Smartphone kein Netzteil mehr bei. Deshalb ist es wichtig, dass Sie das richtige kaufen. Kompakte GaN-Modelle beispielsweise eignen sich dabei nicht nur für Handys, sondern können je nach Leistungsbedarf auch Tablets, Smartwatches und kleinere Notebooks versorgen.

Das Anker Nano USB-C-Ladegerät mit 45 Watt und Smart Display ist bei Amazon aktuell für nur 27,99 Euro erhältlich. Gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung von 39,99 Euro sparen Sie 30 Prozent. Damit liegt das Netzteil wieder auf seinem bisherigen Tiefstpreis, der zuletzt Anfang Juli erreicht wurde. Im Mai und Juni war es kurzzeitig für rund 30 Euro erhältlich, ansonsten verlangte Amazon laut Preisverlauf tatsächlich häufig die UVP.

Der Angebotspreis gilt für alle vier Farben Schwarz, Weiß, Blau und Orange.

Was das Anker Nano USB-C-Ladegerät mit 45 Watt zu bieten hat

Das Ladegerät stellt über seinen einzelnen USB-C-Anschluss bis zu 45 Watt bereit. Ein intelligentes dreistufiges System soll die abgegebene Leistung in Echtzeit an das verbundene Gerät anpassen. Laut Anker lässt sich ein iPhone 17 Pro damit innerhalb von 20 Minuten von 0 auf 50 Prozent laden. Dieser Wert basiert allerdings auf internen Labortests, sodass die tatsächliche Ladezeit unter anderem von Gerät, Temperatur und Nutzung abhängen kann.

Eine Besonderheit ist die automatische Erkennung aktueller Apple-Geräte. Das Ladegerät erkennt nach Angaben des Herstellers die iPhone-17-, iPhone-16- und iPhone-15-Serie sowie verschiedene iPad-Pro-Modelle. Unterstützt werden das iPad Pro 11 Zoll aus den Jahren 2020-2024, das iPad Pro 12,9 Zoll aus den Jahren 2020-2022 sowie das iPad Pro 13 Zoll von 2024.

Andere Geräte wie Samsung-Smartphones, Macbooks, Apple Watches oder Airpods können Sie grundsätzlich ebenfalls laden. Die intelligente Erkennung und die angepasste Anzeige stehen jedoch nur bei den ausdrücklich kompatiblen Modellen zur Verfügung.

Auf dem integrierten Display können Sie unter anderem die aktuelle Ladeleistung, die Temperatur und den Ladestatus ablesen. Ergänzend zeigt das Netzteil kleine Animationen an. Das Display können Sie passend zur Ausrichtung des Ladegeräts drehen. Dazu muss die entsprechende Bedienfläche laut Anker zwei Sekunden lang gedrückt werden.

Für das Laden über Nacht besitzt das Netzteil einen TÜV-zertifizierten Schonmodus, den Anker als Care Mode bezeichnet. Er wird durch doppeltes Antippen aktiviert und soll die Wärmeentwicklung reduzieren. Anker spricht davon, dass das Ladegerät bis zu 20 Grad Celsius und der Akku des angeschlossenen Geräts bis zu 5 Grad Celsius kühler bleiben können.

Warum sich das Angebot lohnt

Mit 27,99 Euro erreicht das smarte Anker Nano erneut seinen bisherigen Tiefstpreis. Interessant ist das Modell vor allem für Nutzer aktueller iPhones und iPads, die ein kompaktes Ladegerät mit Leistungsanzeige und zusätzlichem Schonmodus suchen. Auch die Auswahl aus vier Farben ist ungewöhnlich, da Netzteile häufig nur in Schwarz oder Weiß angeboten werden.

Bei Amazon kommt das Modell auf 4,7 von 5 Sternen bei knapp 2.000 Bewertungen. Mehr als 1.000 Modell wurden im vergangenen Monat gekauft, zudem wird das Ladegerät als “Amazons Tipp” geführt. Nutzer loben vor allem die Verarbeitung, das kompakte Gehäuse, die Ladegeschwindigkeit und das gut ablesbare Display. Auch die auf Apple-Geräte zugeschnittenen Funktionen werden positiv bewertet. Beim Preis gehen die Meinungen dagegen auseinander, was angesichts der regulären UVP von knapp 40 Euro nachvollziehbar ist.

Weniger geeignet ist das Modell für Nutzer, die mehrere Geräte gleichzeitig laden möchten, da nur ein USB-C-Anschluss vorhanden ist. Auch Besitzer älterer Geräte mit Lightning-Anschluss profitieren möglicherweise nicht von der automatischen Erkennung und der Displayanzeige. Hinzu kommt, dass kein Kabel mitgeliefert wird – dies müssen Sie also zusätzlich kaufen.

Apple plante einen letzten Intel-Mac – nach fünf Jahren Apple Silicon

20 July 2026 at 09:15

Für Apples Mac Pro gibt es keinen Weg zurück: Am 27. März 2026 bestätigte das Unternehmen offiziell, dass der High-End-Rechner aus dem Sortiment genommen wurde. Auch seine Landing-Page verschwand aus dem Apple Store. Bereits Ende 2025 gab es Anzeichen, dass Apple vorerst keine neueren Chips für seinen Tower plant. Letztendlich wurde der Mac Studio aktualisiert, mit dem M4 Max und M3 Ultra.

Doch zwischen der Einstellung im März 2026 und der Aktualisierung im März 2023 hegte Apple noch andere Pläne für seinen Profi-Mac, berichtet Bloomberg-Redakteur Mark Gurman.

Zum einen experimentierten Ingenieure in Cupertino mit einer weiteren Abwandlung der M3- und M4-Prozessoren. Die Idee war, die doppelte Anzahl an CPU- und der GPU-Kerne als bei M2 Ultra auf einen Chip zu bringen, dieser sollte M2 Extreme heißen. Schon damals wurden Konfigurationen mit gemeinsamem Arbeitsspeicher von 192 GB getestet. Maximal sollten in einem solchen Mac Pro 256 GB an RAM eingebaut werden, bislang ist eine solche Konfiguration nur mit einem Mac Studio mit M3 Ultra möglich.

Der eine zu teuer, der andere zu unattraktiv

Die Experimente mit solchen extrem aufgerüsteten Prozessoren sind im Laufe der vergangenen drei Jahre versandet, da die höchste Stufe des Apple Silicon recht teuer gekommen wäre. Ebenfalls war nicht klar, welche Zielgruppe sich für solche Macs interessieren würde.

Gleichzeitig mit den Experimenten an den M3 und M3 Extreme arbeitete Apple an einer neuen Version des Mac Pro mit Intel-Prozessor. Mark Gurman, der über solche Modelle erfahren haben soll, spezifiziert jedoch nicht, welche Generation der Intel-Chips Apple für seinen Tower angedacht hatte. Der Rechner war für eine bestimmte, wohl recht kleine Zielgruppe gedacht, die von der alten Plattform nicht umsteigen konnte oder wollte.

Warum sich Apple gegen einen Intel-Mac entschieden hat, geht aus Gurmans Artikel nicht hervor. Doch bereits im September 2026 kommt ein Betriebssystem, das ausschließlich mit Apple-Silicon-Macs kompatibel ist. Das Betriebssystem ist zudem kompakter geworden, da es auf Altlasten verzichten kann.

Neue Mac-Malware gibt sich als Anmeldefenster aus, das sich nicht schließen lässt

20 July 2026 at 08:25

Das Sicherheitsforschungsunternehmen Group-IB hat eine neue Mac-Malware entdeckt, die es „ClickLock Stealer“ getauft hat. Im Rahmen der Installation von ClickLock Stealer sperrt das Installationsprogramm Ihren Mac im Wesentlichen so lange, bis ein Anmeldekennwort in einem dauerhaft angezeigten Fenster eingegeben wird.

Sobald ein Passwort eingegeben wurde, wird die Malware installiert und erfasst heimlich Daten: Browser-Anmeldedaten, Krypto-Wallet-Erweiterungen, Desktop-Wallet-Dateien, Daten aus Passwortmanagern und vieles mehr.

Die Nutzer werden von Angreifern über ein gefälschtes Cloudflare-CAPTCHA ins Visier genommen, das sie dazu verleitet, einen Befehl in das Terminal von macOS zu kopieren und einzufügen. Sobald die Installation ausgelöst wird, werden Malware-Komponenten auf dem Mac installiert, während ein gefälschtes Cloudflare-Fortschrittsfenster angezeigt wird.

Versucht ein Nutzer jedoch, die laufende Installation abzubrechen, beendet die Malware laut Group-IB „alle sichtbaren Anwendungen alle 210 Millisekunden und lässt nur einen Passwortdialog auf dem Bildschirm stehen, bis der Nutzer gezwungen ist, den Anweisungen zu folgen“.

Dem Bericht zufolge befinden sich die meisten betroffenen Nutzer in Italien, den USA, Jordanien und Großbritannien. „Die geografische Verteilung passt zu einer finanziell motivierten Kampagne, die auf Nutzer in Regionen mit hohem Einkommen abzielt, in denen sowohl die Verbreitung von Kryptowährungen als auch der Marktanteil von macOS hoch sind“, so Group-IB.

So schützen Sie sich vor Malware

Der einfachste Weg, sich vor Malware zu schützen, besteht darin, das Herunterladen von Software von unbekannten Download-Seiten zu vermeiden. Öffnen Sie niemals Links in E-Mails oder SMS, die Sie von unbekannten und unerwarteten Absendern erhalten.

Wenn Sie eine Nachricht erhalten, die so aussieht, als stamme sie von einem Unternehmen, mit dem Sie geschäftlich zu tun haben, überprüfen Sie die E-Mail-Adresse des Absenders und sehen Sie sich die URL genau an. Wenn Sie einen Link oder eine Schaltfläche sehen, können Sie mit der Ctrl-Taste darauf klicken, „Link-Adresse kopieren“ auswählen und diese dann in einen Texteditor einfügen, um die tatsächliche URL dort zu überprüfen.

Apple hat die Software im Mac App Store geprüft, und dies ist der sicherste Weg, um Apps zu beziehen. Wenn Sie den Mac App Store nicht nutzen möchten, kaufen Sie Software direkt beim Entwickler über dessen Website. Wenn Sie darauf bestehen, geknackte Software zu verwenden, gehen Sie stets das Risiko ein, sich mit Malware zu infizieren.

Wir haben mehrere Ratgeber zum Thema verfasst, darunter einen Leitfaden zur Frage, ob Sie Antivirensoftware benötigen oder nicht, eine Liste von Mac-Viren, Malware und Trojanern sowie einen Vergleich von Mac-Sicherheitssoftware.

iPhone 18 und iPhone 18e: Das können wir im Frühjahr 2027 erwarten

19 July 2026 at 12:30

Seit Jahren hält sich Apple an einen vorhersehbaren Zeitplan für die Einführung neuer iPhone-Modelle und bringt im September jeweils neue iPhones auf den Markt – das Standardmodell und das Pro-Modell. Im Frühjahr bringt Apple häufig ein preisgünstigeres Modell auf den Markt: Früher waren dies die „SE“-iPhones, die vor zwei Jahren von den „e“-iPhones abgelöst wurden.

Das könnte sich mit der iPhone-18-Generation ändern. Zuverlässigsten Gerüchten zufolge wird Apple in diesem Jahr im Herbst das iPhone 18 Pro und Pro Max sowie ein teureres faltbares iPhone Ultra vorstellen, doch das iPhone 18 könnte erst später folgen.

Was können wir also vom iPhone 18 und 18e erwarten? Derzeit gibt es nur wenige Gerüchte, was allen voran daran liegt, dass die meisten spannenden Neuerungen zunächst im Herbst 2026 mit den Pro- und Ultra-Modellen eingeführt werden.

Im Folgenden finden Sie eine Zusammenfassung dessen, was wir bisher über das normale iPhone 18 und das iPhone 18e gehört haben, basierend auf den neuesten und zuverlässigsten Gerüchten, Analystenberichten und durchgesickerten Informationen sowie historischen Präzedenzfällen.

Wann kommen das iPhone 18 und das iPhone 18e auf den Markt?

  • Das iPhone 18 wird auf das Frühjahr verschoben
  • Das iPhone 18e kommt im Frühjahr 2027 auf den Markt

Während Apple seine Standard- und High-End-iPhone-Modelle seit der Einführung des ersten Pro-Modells im Jahr 2019 stets gleichzeitig auf den Markt gebracht hat, hat es den Anschein, dass es dieses Jahr anders wird. Während die Pro-Modelle wie gehabt im Herbst auf den Markt kommen werden, soll Apple die Markteinführung des iPhone 18 voraussichtlich auf das Frühjahr 2027 verschieben, wodurch das iPhone 17 zum ersten Mal volle 18 Monate lang im Handel erhältlich sein wird.

Wenn Sie also ein iPhone 17 direkt bei Markteinführung gekauft haben und schon jetzt ein Upgrade in Betracht ziehen, müssen Sie sich entweder ein iPhone 18 Pro zulegen oder bis März oder April warten, wenn Apple voraussichtlich ein zweites iPhone-Event veranstalten wird.

Wir gehen zudem davon aus, dass Apple das iPhone 18e zum selben Zeitpunkt auf den Markt bringt.

Welche technischen Daten werden das iPhone 18 und das iPhone 18e haben?

  • A20-Prozessor
  • 9 GB RAM
  • C2-Modem

Während das iPhone 18 Pro und das Ultra mit ziemlicher Sicherheit einen neuen A20-Pro-Chip verwenden werden, wird eine weniger leistungsstarke Version das Herzstück des iPhone 18 und des 18e bilden. Der A20-Prozessor dürfte – genau wie der A20 Pro – im 2-nm-Verfahren von TSMC gefertigt werden.

Wir erwarten eine 6-Kern-CPU, ähnlich der im A19, nur etwas schneller. Die GPU wird wahrscheinlich fünf Kerne umfassen, wobei beim iPhone 18e möglicherweise ein Kern deaktiviert ist. Wie beim A20 Pro gehen wir davon aus, dass eine der größten Leistungssteigerungen die Neural Engine sein könnte. Denn KI ist mittlerweile für die gesamte Technologiebranche, einschließlich Apple, so wichtig, dass man hier auf Leistungssteigerungen setzen wird.

Beim Arbeitsspeicher (RAM) wird es etwas knifflig. Der A20 Pro wird wahrscheinlich über 12 GB RAM verfügen, der A20 hingegen vermutlich über weniger. Sowohl die RAM-Kapazität als auch die Speicherbandbreite sind für die Ausführung fortschrittlicher KI-Modelle essenziell, weshalb es nachvollziehbar ist, dass Apple alle seine neuen Smartphones mit mehr RAM ausstatten möchte. Andererseits hat eine weltweite Verknappung, verursacht durch den Ausbau von KI-Rechenzentren, RAM extrem verteuert.

Der Analyst Ming-Chi Kuo geht davon aus, dass das iPhone 18 und das 18e über 9 GB RAM verfügen werden (6 Chips à 1,5 GB) – eine ungewöhnliche Konfiguration, die bedeuten könnte, dass einige KI-Funktionen auf diesen Geräten einfach nicht verfügbar sein werden. Dies wäre besonders hinderlich für die Unterstützung fortschrittlicher Funktionen in zukünftigen iOS-Versionen. Angesichts der aktuellen RAM-Preise könnte Apple jedoch gezwungen sein, sich für eine 9-GB-Konfiguration zu entscheiden.

Ansonsten gehen wir davon aus, dass das iPhone 18 und das iPhone 18e das kommende C2-Mobilfunkmodem von Apple verwenden werden. Während es in den USA ungewiss ist, ob das Modem mmWave unterstützen wird, ist diese Technologie in Europa für Privatkunden weitestgehend irrelevant. Wir rechnen jedoch zumindest mit besseren 5G-Verbindungen und einer höheren Energieeffizienz sowie möglicherweise 5G über Satellit. Was WLAN und Bluetooth angeht, besteht für Apple kaum Bedarf, über den N1-Chip hinauszugehen, der WLAN 7 und Bluetooth 6 unterstützt.

Werden die Kameras des iPhone 18 und 18e verbessert?

iPhone 17e rear camera
Kamera des iPhone 17e.

David Price / Foundry

  • 24-MP-Selfie-Kameras
  • Einzelne Hauptkamera beim 18e
  • Überarbeitete Kamerasteuerungstaste

Vor der Markteinführung der iPhone-17-Generation gab es Gerüchte, dass die Frontkamera möglicherweise auf 24 Megapixel aufgestockt werden könnte. Auch wenn sich diese Gerüchte nicht bewahrheitet haben, sind sie dieses Jahr im Kontext der iPhone-18-Reihe wieder aufgekommen. Aktuellen Berichten auf Weibo und anderen Plattformen zufolge soll die gesamte iPhone-18-Reihe, einschließlich des Ultra und des Air 2, mit 24-Megapixel-Frontkameras ausgestattet sein.

Was die Hauptkameras betrifft, gibt es bislang nicht viele Informationen. Man kann mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass beide Modelle über eine 48-MP-Weitwinkelkamera verfügen werden, wobei das iPhone 18 zusätzlich eine 48-MP-Ultraweitwinkelkamera besitzen dürfte.

Die Kamerasteuerungstaste des iPhone 18 soll laut dem Weibo-Account „Instant Digital“ einfacher gestaltet sein und lediglich über Druckempfindlichkeit verfügen, jedoch keine kapazitiven Sensoren. Das iPhone 18e wird voraussichtlich weiterhin keine Kamerasteuerungstaste haben.

Wird das iPhone 18e ein Display-Upgrade erhalten?

iPhone 17e screen
Display des iPhone 17e.

David Price / Foundry

  • „Dynamic Island“ beim iPhone 18e
  • Gleiches Display für das iPhone 18

Das iPhone 18 wird voraussichtlich über dasselbe Display wie das iPhone 17 verfügen, mit einer maximalen Helligkeit von 1.000 cd/m² (SDR), Spitzenwerten von bis zu 1.600 cd/m² (HDR) und einer Helligkeitssteigerung auf bis zu 3.000 cd/m² im Freien.

Wir gehen jedoch davon aus, dass das iPhone 18e ein verbessertes Display erhalten wird. Denn der Bildschirm des iPhone 17e ist relativ veraltet und nach heutigen Maßstäben nicht besonders hell; zudem verfügt es lediglich über die Notch-Aussparung, nicht jedoch über die Dynamic Island. Das iPhone 18e dürfte daher ein neueres Display mit Dynamic Island erhalten. Vermutlich auf dem Niveau des iPhone 15, das eine maximale Helligkeit im Freien von 2.000 cd/m² aufwies.

Wie viel werden das iPhone 18 und das 18e kosten?

In der Technikwelt ist alles teurer geworden – bedingt durch Speicherknappheit, die durch den endlosen Bedarf an immer mehr und immer größeren KI-Rechenzentren angeheizt wird. Apple hat kürzlich die Preise für fast alle Macs und iPads sowie sogar für ältere Geräte wie den Homepod und das Apple TV angehoben. Das iPhone blieb davon verschont, doch wir gehen davon aus, dass die neuen iPhones in diesem Herbst Preise haben werden, die mindestens 50 bis 100 Euro höher liegen als in der Vergangenheit. Und das dürfte sich auch auf die Neuerscheinungen im Frühjahr auswirken.

Das bedeutet, dass das iPhone 18 bei 999 Euro oder gar 1.049 Euro starten könnte und das iPhone 18e bei 749 oder 799 Euro. Da es sich hierbei jedoch um die preisgünstigeren Modelle von Apple handelt, ist es möglich, dass Apple die Preise für die Pro-Modelle erhöht, die für das iPhone 18 und 18e jedoch auf dem aktuellen Niveau belässt.

Swappie verkauft jetzt auch refurbished Macbooks: Gibt es dabei einen Haken?

19 July 2026 at 12:00

Bereits letztes Jahr habe ich ein himmelblaues Macbook Air M4 getestet. Nun wird es Zeit für einen neuen Test – allerdings eines gebrauchten Macbooks, das uns Swappie zur Verfügung gestellt hat. Und für das Swappie einige Besonderheiten bietet.

Verpacktes Macbook von Swappie

Die Geräte sind gut verpackt und kommen mit Zubehör.

Stephan Wiesend

Auf den ersten Blick ist ein Refurbished-Macbook nichts Ungewöhnliches, auf Ebay gibt es sogar eine eigene Rubrik für „Refurbished“-Geräte und Anbieter wie Backmarket und Refurbed sind hier bereits seit Jahren aktiv. Der finnische Gebrauchthändler Swappie, den wir schon ausführlich vorgestellt haben, macht nämlich einige Sachen anders als die Konkurrenz.

Swappie

Die finnische Firma Swappie hatte bisher nur gebrauchte iPhones, iPads und Airpods im Angebot, inzwischen wurden aber auch Macbooks ins Angebot aufgenommen. Bei gebrauchten iPhones ist Swappie nach eigenen Angaben Marktführer und bereits in 24 Ländern aktiv. Erst kürzlich haben wir einige der angebotenen iPhones näher überprüft – mit gutem Ergebnis.

Intel-Modelle hat Swappie gar nicht erst im Angebot, die ältesten Modelle sind das Macbook Air M1 ab 579 Euro und das Macbook Pro M1 ab 599 Euro.

Das verspricht Swappie

Auf den ersten Blick sind die Macbooks bei Swappie etwas teuer: Bei Ebay finden Sie ähnliche Modelle oft noch günstiger. Swappie will aber mit seinen Angeboten auch höheren Ansprüchen genügen. So sind im Preis selbstbewusste 36 Monate Garantie und 30 Tage kostenlose Rückgabe enthalten.

Jedes Gerät wird laut Swappie außerdem von firmeneigenen Technikern ausführlich überprüft, der Akku muss außerdem eine Kapazität von mindestens 86 Prozent aufweisen. Dazu aber später mehr. Auf diese interne Überprüfung und Reparatur legt Swappie viel Wert und hat uns vor einigen Jahren sogar nach Finnland eingeladen. Soll doch die eigene Werkstatt besonders hohe Qualität garantieren, was nach unserem eigenen Eindruck durchaus gewährleistet wird.

Man darf nicht vergessen, dass Konkurrenten wie Backmarket und Refurbed im Unterschied zu Swappie rechtlich Marktplätze sind, also Mittler zwischen Käufern und vielen kleinen selbständigen Betrieben. Allein Refurbed stützt sich dabei auf offenbar knapp 300 eigenständige Händler. Nach meinem persönlichen Eindruck hat Swappie Vorteile in der Qualitätskontrolle und einen direkten Ansprechpartner, die Marktplätze oft die günstigeren Preise. Welches Konzept aber wirklich besser ist, wage ich nicht zu bewerten. Auch Kundenbewertungen sind da nicht immer aussagekräftig.

Erster Eindruck: Die Optik

Schon beim Auspacken wird klar, dass der Zustand offensichtlich einwandfrei ist – das Gerät kommt in einem flachen, aber gut gepolsterten Karton von Swappie. Hat jemand das Gerät schon einmal genutzt, ist dies mit bloßem Auge nicht erkennbar.

Das hellblaue Aluminium ist völlig frei von Kratzern, kein Staubkorn ist zu sehen: Erst nach sehr sorgfältiger Suche finde ich ein paar kleine Haare am Lautsprecher. Das ist aber wohl kaum zu vermeiden. Optisch gibt es ansonsten keinen Unterschied zu einem fabrikneuen Gerät, auch Bildschirm, Tasten und Gehäuse sind makellos. Laut Etikett wurde dieses Modell übrigens in Tallinn überarbeitet.

Das Display ist bei der Lieferung mit einem Blatt Papier geschützt, das zusätzlich einige Informationen für ein mögliches Konfigurationsproblem liefert. Einige Modelle haben nämlich von Swappie eine deutsche Austausch-Tastatur erhalten. Bei der ersten Konfiguration nach dem Einschalten macht dies einen zusätzlichen Konfigurationsschritt erforderlich. Bei meinem Testgerät ist dies aber gar nicht notwendig.

Beiliegendes Info-Blatt

Ein beiliegendes Blatt informiert über eine Besonderheit bei der Tastaturauswahl.

Stephan Wiesend

Der Grund für diesen Austausch: Deutsche Kunden benötigen eine deutsche Tastatur, im europäischen Gebrauchtmarkt kursieren aber Geräte mit zahllosen Tastaturbelegungen. Das können Geräte für UK, die Schweiz oder auch die Türkei, Norwegen oder Litauen sein. Swappie baut für den deutschen Markt deshalb bei einigen dieser Geräte eine deutsche Tastatur ein. Das kann übrigens dazu führen, dass bei manchen Geräten die Enter-Taste etwas anders geformt ist, als bei einem original deutschen Gerät.

Positiv: Ein 65-Watt-Netzteil mit zwei USB-C-Schnittstellen liegt bei, ebenso ein 2-Meter-Ladekabel. Das ist nicht selbstverständlich, hat Apple doch bei seinen Macbooks das mitgelieferte Ladegerät gestrichen. Auch die gute Verpackung sollten Sie nicht unterschätzen, alles macht einen guten und professionellen Eindruck.

Technische Überprüfung: So gut wie neu

Leistung und Aussehen sind perfekt, für die Performance dieses Modells kann ich nur auf unseren Testbericht verweisen. Als Arbeitsgerät ist dieses Modell noch immer eine gute Wahl. Das Macbook Air M4 erschien schließlich erst im März 2025 und bietet noch immer hervorragende Leistung und ein elegantes Design ohne Schwachpunkte.

Macbook Air Swappie

Das Macbook macht optisch einen hervorragenden Eindruck.

Stephan Wiesend

Für eine genauere Prüfung des Zustandes sehe ich mir die Systemdaten des Macbooks etwas näher an. Vor allem der Zustand des Akkus ist interessant: Laut Systemprofiler handelt es sich um ein Modell mit 100 Prozent Kapazität und gerade einmal 20 Zyklen – der Akku sollte also noch viele Jahre halten. Laut der App Coconut Battery (der man leider nicht ganz trauen kann) stammt der Akku vom Apple-Zulieferer Sunwoda und ist etwa anderthalb Jahre alt. In jedem Fall ist er in erstklassigem Zustand und zeigte im Test keine Schwächen.

Auch das Alter der SSD kann überprüft werden. Ich lese dazu die SMART-Daten mit dem SMART-Utility aus und erhalte eine Betriebsdauer von gerade einmal 15 Stunden angezeigt. Auch die SSD ist folglich nahezu neu. Da die Zahl der Ladezyklen nicht so recht zur Zahl der Betriebsstunden passt, sollte entweder der Akku oder die SSD neu sein.

Zusätzlich boote ich noch in den speziellen Modus Apple Diagnose und führe einen kompletten Hardware-Test des Gerätes durch. Hierbei werden so gut wie alle Komponenten inklusive Tastatur und Touchpad getestet. Auch diesen umfangreichen Test besteht das Macbook mit Bravour.

Einziges Manko, das auffällt: Anders als bei einem bei Apple gekauften Gerät erhalten Sie keine Herstellergarantie von Apple. Diese ist für dieses Modell vermutlich bereits abgelaufen.

Erstes Fazit: Swappie hat nicht zu viel versprochen, das Gerät ist in hervorragendem Zustand und kaum von einem Neugerät zu unterscheiden.

Die Preise: “Premium” oder “Fair”?

Wie gut ist dieses Angebot aber im Vergleich mit anderen Anbietern? Vergleicht man die Preise von Swappie mit Angeboten von privaten Käufern auf Ebay, erscheinen die Preise recht hoch. So kostete das von mir getestete Modell in diesem Zustand 919 Euro – dafür gab es noch vor wenigen Wochen im Fachhandel sogar ein nagelneues Macbook M4.

Mit Apples Preiserhöhung hat sich dies aber schon wieder geändert und Swappies-Preise sind plötzlich deutlich attraktiver geworden – vor allem, da bald die letzten Restbestände aus dem Fachhandel verschwunden sind. So kostete das aktuelle Macbook Air im Apple Store vor der Preiserhöhung 1.199 Euro, jetzt jedoch 1.399 Euro. Zumindest für Swappie sind Apples Preiserhöhungen wohl hochwillkommen!

Es gibt aber nicht nur diese Premium-Geräte: Neben den teuren „Premium“-Geräten bietet Swappie aber noch drei weitere „ästhetische Zustandsstufen“ (so Swappie) an. Vor allem in der untersten Qualitätsstufe sollten Sie dem Gerät seine Vorbesitzer dann doch ansehen. Jedes Gerät ist aber geprüft, bietet Garantie und ist uneingeschränkt nutzbar.

Niedrigste Qualitätsstufe ist „Fair“, dann folgen „Sehr Gut“, „Exzellent“ und „Premium“.  Premium ist dabei die höchste Stufe, unser Testgerät hat diese Einstufung und ist so gut wie neuwertig.

Die unterste Qualitätsstufe nennt Swappie „Fair“. Hier müssen Sie „sichtbare Kratzer, kleine Dellen und etwas Abrieb auf den Tasten“ erwarten.

Deutliche Gebrauchsspuren gibt es auch noch in der zweiten Stufe „Sehr Gut“, dann müssen Sie „ein paar feine Stellen an Gehäuse oder Display, dazu etwas Glanz auf den Tasten“ akzeptieren. Vor der besten Stufe „Premium“ gibt es die Stufe „Exzellent“, hier sind „höchstens hauchfeine Mikrokratzer, und auch die nur bei direktem Licht“ zu sehen. So gut wie keine Gebrauchsspuren sehen Sie dann in der Stufe „Premium“.

Jedes der Geräte wurde aber komplett überprüft und bietet eine Akkukapazität von 86 Prozent.

Beste Angebote für das Macbook Air M5

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Der Akku ist entscheidend für den Preis

Was bei den Preisen bei Swappie auffällt: Ein neuer Akku sorgt für einen kleinen Preissprung. Das ist auch kein Wunder: Ein echtes Problem bei gebrauchten Macbooks ist der gebrauchte Akku und ein gutes Ersatzteil ist kostspielig.

Auf Wunsch erhalten Sie bei Swappie ein Modell mit 100 Prozent Kapazität, müssen aber einen deutlichen Aufpreis zahlen. Je nach Modell sind dies knapp 80 Euro. So kostete ein Macbook Air M2 mit Standard-Akku bei Redaktionsschluss 749 Euro, mit neuem Akku gab es das Modell für 829 Euro.

Das hat übrigens den mich anfangs etwas verwirrenden Effekt, dass ein Macbook im Zustand „Fair“ mit neuem Akku teurer sein kann, als ein Gerät im Zustand „Sehr Gut“ mit Originalakku. Im Vergleich  zu einem Akkutausch bei Apple ist der Aufpreis aber noch sehr gemäßigt, bei Apple kostet der Akkutausch beim Macbook Air M2 immerhin 185 Euro.

Wie bei einem iPhone sollten Sie bei einem gebrauchten Macbook auf eine Kapazität von über 80 Prozent achten, ein niedriger Wert ist oft auch ein Zeichen für schwindende Zuverlässigkeit. Swappie garantiert eine Kapazität von mindestens 86 Prozent. Wie auf der Webseite nachzulesen ist, testet Swappie bei jedem Gebrauchtgerät außerdem das thermische Verhalten jedes Akkus und die Stabilität des Stromverbrauchs unter realen Betriebsbedingungen.

Apples Originalakkus sind obendrein längst nicht mehr so anfällig wie bei alten Modellen und sollten knapp 1.000 Ladezyklen überstehen. Gerade bei einem neueren Macbook mit M2 oder M3 sollte ein guter Originalakku deshalb völlig ausreichen.

Garantieversprechen

Kaufen Sie ein altes, günstiges Macbook von einem Privatverkäufer, gehen Sie immer ein gewisses Risiko ein – ein privater Käufer haftet in der Praxis meist nicht für Schäden. Vornehmlich erhalten Sie von Privatkunden ein gut erhaltenes und gepflegtes Gerät. Gelegentlich gibt es aber doch ein Problem – vielleicht ist der Akku ein günstiges China-Modell und hält nur eine Stunde durch oder eine der Tasten funktioniert manchmal nicht.

Swappie bietet dagegen drei Jahre Garantie (neben 30 Tagen Umtauschrecht) und deckt dabei technische und mechanische Defekte ab – zusätzlich zur gesetzlichen Gewährleistung. Ein echter Vorteil gegenüber einem Privatkauf, der auch einen höheren Preis rechtfertigt. Allerdings werden bei einem Akku nur Defekte und Ladeprobleme abgedeckt, kein „üblicher“ Verschleiß.

Interessant für Firmen: iPhones bietet Swappie mittlerweile auch mit ausgewiesener Mehrwertsteuer an, was den Vorsteuerabzug ermöglicht. Bei Macs ist dies bisher nicht möglich. Auch Swappie Care – eine Zusatzgarantie – gibt es bisher nur für iPhones.

Fazit

Der Einstieg in das Geschäft mit Macs kommt für Swappie zum richtigen Zeitpunkt. Nach Apples Preiserhöhung sind gute gebrauchte Macbook noch interessanter geworden.

Wählen Sie ein Gerät der Kategorie „Premium“, erhalten Sie ein neuwertiges Gerät, das ausführlich getestet und sorgfältig gereinigt wurde. Das ist allerdings nicht billig und vor allem der Austausch des Akkus sorgt für einen Aufpreis. Günstigere Modelle hat Swappie aber ebenfalls im Angebot und auch für diese gilt eine lange Garantie und 30 Tage Umtauschrecht. Preislich ist Swappie am oberen Ende, das ist aber für das Gebotene noch in Ordnung.

Beachten sollten Sie nach meiner Meinung aber, dass die Zustandsbeschreibungen von Swappie recht beschönigend sind. So ist der Zustand „Sehr gut“ vielleicht doch eher, was man landläufig als „Gut“ bezeichnen würde …

Lassen Sie das iPhone Ultra links liegen – es kommt etwas Besseres

19 July 2026 at 11:00

Sie sollten niemals der Erste in der Schlange sein, wenn ein völlig neues Apple-Produkt auf den Markt kommt. Nicht im wörtlichen Sinne – obwohl sich diese Leute wirklich ohne triftigen Grund die Mühe machen –, sondern im Sinne der Produktgeneration. Es ist fast immer klüger, ein oder zwei Jahre zu warten.

Ein Original-iPhone zu besitzen, war ein Vergnügen, wenn man damit prahlen wollte. Ich erinnere mich gerne an die ungewohnte Aufmerksamkeit, die mir zuteilwurde, als ich es im Urlaub mit mir herumtrug. Als mittelfristiges Wertversprechen war es jedoch objektiv gesehen eine schlechte Idee: ein mutiger und wegweisender Anfang, der jedoch innerhalb weniger Jahre nach der Markteinführung durch die Hinzufügung von 3G und GPS (iPhone 3G), einer besseren Kamera und allgemeiner Leistungssteigerung (iPhone 3GS), Facetime und einem deutlich schärferen Bildschirm (iPhone 4) sowie zahlreicher weiterer Hardware- und Software-Upgrades im Laufe der Zeit entwertet wurde. Und das alles ohne nennenswerte Preiserhöhung. Dasselbe gilt für den iPod, das iPad und das Macbook Air – Sie verstehen, worauf ich hinauswill.

Wer die Einführung des iPhones im Jahr 2007 miterlebt hat, dürfte einige Ähnlichkeiten bemerkt haben, als das iPhone Air im vergangenen Jahr auf den Markt kam. Es herrschte ein ähnlich starkes Gefühl der Ehrfurcht, die Vorstellung, dass nichts mehr so sein würde wie zuvor: Normale Handys, so spekulierten Kritiker, könnten für jeden, der ein Air in der Hand gehalten und dessen wundersame Schlankheit bestaunt hat, für immer inakzeptabel sein.

Zugegebenermaßen gab es deutlich mehr Kritik an den Hardware-Einschränkungen (nämlich der Akku- und Kameraleistung), doch scharfsinnige Beobachter werden erkannt haben, dass das iPhone Air – genau wie sein gefeierter Ahn – in den nachfolgenden Generationen wahrscheinlich zahlreiche Möglichkeiten zur Verbesserung bieten würde.

Der allgemeine Konsens lautet, dass Apple in diesem Herbst kein neues Air auf den Markt bringen wird. Im September werden zwei Premium-iPhones (das 18 Pro und das 18 Pro Max) sowie ein Super-Premium-Modell in Form des faltbaren iPhone Ultra auf den Markt kommen. Angesichts der jüngsten Preiserhöhungen bei den iPad- und Mac-Produktreihen von Apple dürften dies kostspielige Geräte sein.

Concept design of the back of the iPhone Fold closed and a separate image opened
Rechnen Sie damit, dass das iPhone Ultra zwar beeindruckend, aber nicht frei von Mängeln sein wird.

Foundry

Das Air 2 wird zwar im Frühjahr 2027 das Premium-Modell seiner eigenen Mini-Generation sein und zweifellos mehr kosten als das iPhone 18 sowie deutlich mehr als das 18e, doch im Vergleich zu den Modellen von Ende 2026 dürfte es erschwinglich erscheinen: Apples Preis liegt derzeit 100 Euro unter dem des 17 Pro (jeweils die Basismodelle), und diese Differenz könnte sich vergrößern, sobald die Preiserhöhungen greifen. Gleichzeitig wird es dank seines futuristischen Designs und der – wie es zunehmend den Anschein hat – klassischen Verbesserungen der zweiten Generation weitaus attraktiver wirken als die normalgroßen Modelle, mit denen es auf den Markt kommen wird.

Falls Sie die Kameraleistung des Air als nicht optimal empfunden haben, haben Sie Glück: Fast alle Experten sind sich einig, dass das Air 2 auf der Rückseite ein zweites Kameraobjektiv erhalten wird, ein 48-MP-Ultraweitwinkelobjektiv. Falls Sie sich über die Akkulaufzeit beschwert haben, wird es Sie freuen, zu hören, dass deren Kapazität nun voraussichtlich um 11 Prozent steigen wird.

Apple hat die beiden größten Probleme des ursprünglichen Produkts erkannt und beide behoben, wodurch das Air 2 zum besten Nachfolger des Unternehmens seit der Apple Watch Series 2 wird, die die Mängel ihres Vorgängers in Bezug auf GPS, Wasserdichtigkeit, Geschwindigkeit und Akkulaufzeit in einem einzigen Generationssprung beseitigte.

Wo bleibt da das iPhone Ultra? Genau in derselben „Limbo“-Situation der ersten Generation, in der das iPhone Air seit 2025 steckt. Einerseits hat Apple keine Erfahrung mit der Herstellung und Markteinführung eines faltbaren Smartphones; andererseits weiß das Unternehmen, dass Prominente, Technik-Angeber und Early Adopters seinen ersten Versuch in dieser Kategorie ohnehin kaufen werden.

Rechnet man noch die Notwendigkeit hinzu, im folgenden Jahr eine verbesserte Version auf den Markt zu bringen, hat man die perfekte Formel für einen mangelhaften Proof of Concept. Es ist noch viel zu früh, um zu sagen, ob das Ultra ein gutes Smartphone sein wird oder nicht – es könnte durchaus ein kommerziell gefeierter Kassenschlager werden –, aber wir können mit einiger Sicherheit sagen, dass das schlechteste Ultra, das man kaufen kann, das erste sein wird.

Der Verkaufsschlager dieser Generation dürfte natürlich – aus offensichtlichen Gründen der Lebenshaltungskosten – entweder das iPhone 18 oder das 18e sein. Doch ich glaube, dass das unscheinbare Air 2 – das von den günstigeren Modellen preislich unterboten, vom Ultra in den Schatten gestellt und von der durchwachsenen Resonanz auf seinen Vorgänger verfolgt wird – der unterschätzte Star der iPhone-18-Generation sein könnte.

Lesen Sie sich die Testberichte zum Air 1 noch einmal durch. Die meisten sind sich einig, dass dies der Formfaktor der Zukunft ist; er war 2025 einfach noch nicht ausgereift. Zu jenem Zeitpunkt seiner Entwicklung wies das Air zu viele Mängel auf, um den Mainstream zu erreichen. Allem Anschein nach wird dies 2027 nicht mehr der Fall sein.

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