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Swappie verkauft jetzt auch refurbished Macbooks: Gibt es dabei einen Haken?

Bereits letztes Jahr habe ich ein himmelblaues Macbook Air M4 getestet. Nun wird es Zeit für einen neuen Test – allerdings eines gebrauchten Macbooks, das uns Swappie zur Verfügung gestellt hat. Und für das Swappie einige Besonderheiten bietet.

Verpacktes Macbook von Swappie

Die Geräte sind gut verpackt und kommen mit Zubehör.

Stephan Wiesend

Auf den ersten Blick ist ein Refurbished-Macbook nichts Ungewöhnliches, auf Ebay gibt es sogar eine eigene Rubrik für „Refurbished“-Geräte und Anbieter wie Backmarket und Refurbed sind hier bereits seit Jahren aktiv. Der finnische Gebrauchthändler Swappie, den wir schon ausführlich vorgestellt haben, macht nämlich einige Sachen anders als die Konkurrenz.

Swappie

Die finnische Firma Swappie hatte bisher nur gebrauchte iPhones, iPads und Airpods im Angebot, inzwischen wurden aber auch Macbooks ins Angebot aufgenommen. Bei gebrauchten iPhones ist Swappie nach eigenen Angaben Marktführer und bereits in 24 Ländern aktiv. Erst kürzlich haben wir einige der angebotenen iPhones näher überprüft – mit gutem Ergebnis.

Intel-Modelle hat Swappie gar nicht erst im Angebot, die ältesten Modelle sind das Macbook Air M1 ab 579 Euro und das Macbook Pro M1 ab 599 Euro.

Das verspricht Swappie

Auf den ersten Blick sind die Macbooks bei Swappie etwas teuer: Bei Ebay finden Sie ähnliche Modelle oft noch günstiger. Swappie will aber mit seinen Angeboten auch höheren Ansprüchen genügen. So sind im Preis selbstbewusste 36 Monate Garantie und 30 Tage kostenlose Rückgabe enthalten.

Jedes Gerät wird laut Swappie außerdem von firmeneigenen Technikern ausführlich überprüft, der Akku muss außerdem eine Kapazität von mindestens 86 Prozent aufweisen. Dazu aber später mehr. Auf diese interne Überprüfung und Reparatur legt Swappie viel Wert und hat uns vor einigen Jahren sogar nach Finnland eingeladen. Soll doch die eigene Werkstatt besonders hohe Qualität garantieren, was nach unserem eigenen Eindruck durchaus gewährleistet wird.

Man darf nicht vergessen, dass Konkurrenten wie Backmarket und Refurbed im Unterschied zu Swappie rechtlich Marktplätze sind, also Mittler zwischen Käufern und vielen kleinen selbständigen Betrieben. Allein Refurbed stützt sich dabei auf offenbar knapp 300 eigenständige Händler. Nach meinem persönlichen Eindruck hat Swappie Vorteile in der Qualitätskontrolle und einen direkten Ansprechpartner, die Marktplätze oft die günstigeren Preise. Welches Konzept aber wirklich besser ist, wage ich nicht zu bewerten. Auch Kundenbewertungen sind da nicht immer aussagekräftig.

Erster Eindruck: Die Optik

Schon beim Auspacken wird klar, dass der Zustand offensichtlich einwandfrei ist – das Gerät kommt in einem flachen, aber gut gepolsterten Karton von Swappie. Hat jemand das Gerät schon einmal genutzt, ist dies mit bloßem Auge nicht erkennbar.

Das hellblaue Aluminium ist völlig frei von Kratzern, kein Staubkorn ist zu sehen: Erst nach sehr sorgfältiger Suche finde ich ein paar kleine Haare am Lautsprecher. Das ist aber wohl kaum zu vermeiden. Optisch gibt es ansonsten keinen Unterschied zu einem fabrikneuen Gerät, auch Bildschirm, Tasten und Gehäuse sind makellos. Laut Etikett wurde dieses Modell übrigens in Tallinn überarbeitet.

Das Display ist bei der Lieferung mit einem Blatt Papier geschützt, das zusätzlich einige Informationen für ein mögliches Konfigurationsproblem liefert. Einige Modelle haben nämlich von Swappie eine deutsche Austausch-Tastatur erhalten. Bei der ersten Konfiguration nach dem Einschalten macht dies einen zusätzlichen Konfigurationsschritt erforderlich. Bei meinem Testgerät ist dies aber gar nicht notwendig.

Beiliegendes Info-Blatt

Ein beiliegendes Blatt informiert über eine Besonderheit bei der Tastaturauswahl.

Stephan Wiesend

Der Grund für diesen Austausch: Deutsche Kunden benötigen eine deutsche Tastatur, im europäischen Gebrauchtmarkt kursieren aber Geräte mit zahllosen Tastaturbelegungen. Das können Geräte für UK, die Schweiz oder auch die Türkei, Norwegen oder Litauen sein. Swappie baut für den deutschen Markt deshalb bei einigen dieser Geräte eine deutsche Tastatur ein. Das kann übrigens dazu führen, dass bei manchen Geräten die Enter-Taste etwas anders geformt ist, als bei einem original deutschen Gerät.

Positiv: Ein 65-Watt-Netzteil mit zwei USB-C-Schnittstellen liegt bei, ebenso ein 2-Meter-Ladekabel. Das ist nicht selbstverständlich, hat Apple doch bei seinen Macbooks das mitgelieferte Ladegerät gestrichen. Auch die gute Verpackung sollten Sie nicht unterschätzen, alles macht einen guten und professionellen Eindruck.

Technische Überprüfung: So gut wie neu

Leistung und Aussehen sind perfekt, für die Performance dieses Modells kann ich nur auf unseren Testbericht verweisen. Als Arbeitsgerät ist dieses Modell noch immer eine gute Wahl. Das Macbook Air M4 erschien schließlich erst im März 2025 und bietet noch immer hervorragende Leistung und ein elegantes Design ohne Schwachpunkte.

Macbook Air Swappie

Das Macbook macht optisch einen hervorragenden Eindruck.

Stephan Wiesend

Für eine genauere Prüfung des Zustandes sehe ich mir die Systemdaten des Macbooks etwas näher an. Vor allem der Zustand des Akkus ist interessant: Laut Systemprofiler handelt es sich um ein Modell mit 100 Prozent Kapazität und gerade einmal 20 Zyklen – der Akku sollte also noch viele Jahre halten. Laut der App Coconut Battery (der man leider nicht ganz trauen kann) stammt der Akku vom Apple-Zulieferer Sunwoda und ist etwa anderthalb Jahre alt. In jedem Fall ist er in erstklassigem Zustand und zeigte im Test keine Schwächen.

Auch das Alter der SSD kann überprüft werden. Ich lese dazu die SMART-Daten mit dem SMART-Utility aus und erhalte eine Betriebsdauer von gerade einmal 15 Stunden angezeigt. Auch die SSD ist folglich nahezu neu. Da die Zahl der Ladezyklen nicht so recht zur Zahl der Betriebsstunden passt, sollte entweder der Akku oder die SSD neu sein.

Zusätzlich boote ich noch in den speziellen Modus Apple Diagnose und führe einen kompletten Hardware-Test des Gerätes durch. Hierbei werden so gut wie alle Komponenten inklusive Tastatur und Touchpad getestet. Auch diesen umfangreichen Test besteht das Macbook mit Bravour.

Einziges Manko, das auffällt: Anders als bei einem bei Apple gekauften Gerät erhalten Sie keine Herstellergarantie von Apple. Diese ist für dieses Modell vermutlich bereits abgelaufen.

Erstes Fazit: Swappie hat nicht zu viel versprochen, das Gerät ist in hervorragendem Zustand und kaum von einem Neugerät zu unterscheiden.

Die Preise: “Premium” oder “Fair”?

Wie gut ist dieses Angebot aber im Vergleich mit anderen Anbietern? Vergleicht man die Preise von Swappie mit Angeboten von privaten Käufern auf Ebay, erscheinen die Preise recht hoch. So kostete das von mir getestete Modell in diesem Zustand 919 Euro – dafür gab es noch vor wenigen Wochen im Fachhandel sogar ein nagelneues Macbook M4.

Mit Apples Preiserhöhung hat sich dies aber schon wieder geändert und Swappies-Preise sind plötzlich deutlich attraktiver geworden – vor allem, da bald die letzten Restbestände aus dem Fachhandel verschwunden sind. So kostete das aktuelle Macbook Air im Apple Store vor der Preiserhöhung 1.199 Euro, jetzt jedoch 1.399 Euro. Zumindest für Swappie sind Apples Preiserhöhungen wohl hochwillkommen!

Es gibt aber nicht nur diese Premium-Geräte: Neben den teuren „Premium“-Geräten bietet Swappie aber noch drei weitere „ästhetische Zustandsstufen“ (so Swappie) an. Vor allem in der untersten Qualitätsstufe sollten Sie dem Gerät seine Vorbesitzer dann doch ansehen. Jedes Gerät ist aber geprüft, bietet Garantie und ist uneingeschränkt nutzbar.

Niedrigste Qualitätsstufe ist „Fair“, dann folgen „Sehr Gut“, „Exzellent“ und „Premium“.  Premium ist dabei die höchste Stufe, unser Testgerät hat diese Einstufung und ist so gut wie neuwertig.

Die unterste Qualitätsstufe nennt Swappie „Fair“. Hier müssen Sie „sichtbare Kratzer, kleine Dellen und etwas Abrieb auf den Tasten“ erwarten.

Deutliche Gebrauchsspuren gibt es auch noch in der zweiten Stufe „Sehr Gut“, dann müssen Sie „ein paar feine Stellen an Gehäuse oder Display, dazu etwas Glanz auf den Tasten“ akzeptieren. Vor der besten Stufe „Premium“ gibt es die Stufe „Exzellent“, hier sind „höchstens hauchfeine Mikrokratzer, und auch die nur bei direktem Licht“ zu sehen. So gut wie keine Gebrauchsspuren sehen Sie dann in der Stufe „Premium“.

Jedes der Geräte wurde aber komplett überprüft und bietet eine Akkukapazität von 86 Prozent.

Beste Angebote für das Macbook Air M5

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Der Akku ist entscheidend für den Preis

Was bei den Preisen bei Swappie auffällt: Ein neuer Akku sorgt für einen kleinen Preissprung. Das ist auch kein Wunder: Ein echtes Problem bei gebrauchten Macbooks ist der gebrauchte Akku und ein gutes Ersatzteil ist kostspielig.

Auf Wunsch erhalten Sie bei Swappie ein Modell mit 100 Prozent Kapazität, müssen aber einen deutlichen Aufpreis zahlen. Je nach Modell sind dies knapp 80 Euro. So kostete ein Macbook Air M2 mit Standard-Akku bei Redaktionsschluss 749 Euro, mit neuem Akku gab es das Modell für 829 Euro.

Das hat übrigens den mich anfangs etwas verwirrenden Effekt, dass ein Macbook im Zustand „Fair“ mit neuem Akku teurer sein kann, als ein Gerät im Zustand „Sehr Gut“ mit Originalakku. Im Vergleich  zu einem Akkutausch bei Apple ist der Aufpreis aber noch sehr gemäßigt, bei Apple kostet der Akkutausch beim Macbook Air M2 immerhin 185 Euro.

Wie bei einem iPhone sollten Sie bei einem gebrauchten Macbook auf eine Kapazität von über 80 Prozent achten, ein niedriger Wert ist oft auch ein Zeichen für schwindende Zuverlässigkeit. Swappie garantiert eine Kapazität von mindestens 86 Prozent. Wie auf der Webseite nachzulesen ist, testet Swappie bei jedem Gebrauchtgerät außerdem das thermische Verhalten jedes Akkus und die Stabilität des Stromverbrauchs unter realen Betriebsbedingungen.

Apples Originalakkus sind obendrein längst nicht mehr so anfällig wie bei alten Modellen und sollten knapp 1.000 Ladezyklen überstehen. Gerade bei einem neueren Macbook mit M2 oder M3 sollte ein guter Originalakku deshalb völlig ausreichen.

Garantieversprechen

Kaufen Sie ein altes, günstiges Macbook von einem Privatverkäufer, gehen Sie immer ein gewisses Risiko ein – ein privater Käufer haftet in der Praxis meist nicht für Schäden. Vornehmlich erhalten Sie von Privatkunden ein gut erhaltenes und gepflegtes Gerät. Gelegentlich gibt es aber doch ein Problem – vielleicht ist der Akku ein günstiges China-Modell und hält nur eine Stunde durch oder eine der Tasten funktioniert manchmal nicht.

Swappie bietet dagegen drei Jahre Garantie (neben 30 Tagen Umtauschrecht) und deckt dabei technische und mechanische Defekte ab – zusätzlich zur gesetzlichen Gewährleistung. Ein echter Vorteil gegenüber einem Privatkauf, der auch einen höheren Preis rechtfertigt. Allerdings werden bei einem Akku nur Defekte und Ladeprobleme abgedeckt, kein „üblicher“ Verschleiß.

Interessant für Firmen: iPhones bietet Swappie mittlerweile auch mit ausgewiesener Mehrwertsteuer an, was den Vorsteuerabzug ermöglicht. Bei Macs ist dies bisher nicht möglich. Auch Swappie Care – eine Zusatzgarantie – gibt es bisher nur für iPhones.

Fazit

Der Einstieg in das Geschäft mit Macs kommt für Swappie zum richtigen Zeitpunkt. Nach Apples Preiserhöhung sind gute gebrauchte Macbook noch interessanter geworden.

Wählen Sie ein Gerät der Kategorie „Premium“, erhalten Sie ein neuwertiges Gerät, das ausführlich getestet und sorgfältig gereinigt wurde. Das ist allerdings nicht billig und vor allem der Austausch des Akkus sorgt für einen Aufpreis. Günstigere Modelle hat Swappie aber ebenfalls im Angebot und auch für diese gilt eine lange Garantie und 30 Tage Umtauschrecht. Preislich ist Swappie am oberen Ende, das ist aber für das Gebotene noch in Ordnung.

Beachten sollten Sie nach meiner Meinung aber, dass die Zustandsbeschreibungen von Swappie recht beschönigend sind. So ist der Zustand „Sehr gut“ vielleicht doch eher, was man landläufig als „Gut“ bezeichnen würde …

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MacBook Neo (Early 2026)

Apple took a radically different approach to their notebook lineup this year by re-introducing the MacBook as an affordable, lightweight and colorful MacBook Neo. With a starting price of $599 USD (and $499 through Apple’s Education Store), this is the most affordable Mac ‘Book to-date.     The Neo is no slouch despite being the […]

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Apple’s Back to School promo doesn’t add up

Macworld

At long last, Apple finally announced its Back to School promotion, and at first glance, it seems similar to previous years. You can get a gift card valued at up to $150 for buying a new MacBook Pro, or $100 for buying a MacBook Air, iPad Pro, or iPad Air. But when you dive into the details, you’ll see just how limiting this limited-time offer really is.

First off, it’s shorter than ever. While previous sales have lasted more than three months, this year’s offer ends on August 27, just six weeks from now. So not only did it start about a month later than usual, it’s ending more than a month sooner than recent years:

  • 2026: July 16 to August 27
  • 2025: June 17 to September 30
  • 2024: June 20 to September 30
  • 2023: June 5 to October 2
  • 2022: June 24 to September 26

So students will need to make their decisions on what to buy sooner than ever, many of them before the school year begins. And they’ll also have fewer products to choose from. As expected, the MacBook Neo isn’t part of the promotion, but you also won’t find any desktop Macs. In previous years, Apple has offered iMacs and Mac minis alongside MacBooks, but not this year.

And then there’s the offer itself. After offering buyers a choice of accessories valued at up to $199, including AirPods, an Apple Pencil Pro, or a Magic Keyboard, Apple has returned to giving away gift cards this year: $150 with the purchase of a MacBook Pro, and $100 when you buy a MacBook Air, iPad Air, or iPad Pro. Not only is that less than in 2024, when buyers got $150 when purchasing a MacBook Air, but it also doesn’t take any of the recent price hikes into consideration.

That $100 gift card you’re getting on the iPad Air doesn’t even bring it down to the price it used to be before Apple raised prices by $150. MacBook Pros still cost $150 more than they did just last month, and if you’re planning to use that gift card on a HomePod or Apple TV, well, you might as well just throw your money in the trash.

Unfortunately, this promotion is still among the best “deals” you’re going to find on a MacBook or iPad. Prices on Amazon and other stores have all been adjusted to match Apple’s new prices, and we’ve yet to see much in the way of major Apple discounts yet (although we do recommend looking at the Apple Certified Refurbished Store where prices are more favorable). But remember you’re need to act fast—the clock runs out on the Back to School deal a lot earlier this year.

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Touchscreen Macbook '100% Confirmed,' Says Reputable Leaker

A leaker with a strong Apple rumor track record says a touchscreen MacBook is "100% confirmed. If true, it would mark a major reversal for Apple, which has long argued that the Mac is built for indirect input rather than reaching up to touch a vertical screen. MacRumors reports: Instant Digital has a good track record for Apple rumors and has provided some strikingly accurate information in the past, so it's always worth noting what they have to say about Apple's plans. The claim is also backed by several recent reports. [...] Touchscreen support is expected to be one of several major upgrades coming to Apple's next-generation high-end MacBook Pro models. Other rumored features include M6 Pro and M6 Max chips, an OLED display, a Dynamic Island (i.e., no notch), and a thinner design. The new laptops could also adopt MacBook Ultra branding. Notably, macOS 27 Golden Gate also introduces a more touch-friendly interface, since Apple's Sidecar feature now allows users to tap and interact with macOS interface elements using a finger on their iPad. Apple apparently is not going to advertise the new MacBook Pro/Ultra as a touch-first device like the iPad -- it will be "touch-friendly, not touch-first," according to [Bloomberg's Mark Gurman]. In that sense, Apple will let customers use touch and mouse gestures interchangeably for all functions. Further reading: Steve Jobs Was Wrong About Touchscreen Laptops (2012)

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