Die zehn besten VPN-Dienste für iPhone und iPad 2026
Es gibt viele Gründe, einen VPN-Dienst wie NordVPN oder Cyberghost zu nutzen – gerade auf einem iPhone oder iPad. Ein solcher Dienst sorgt für mehr Sicherheit, wenn Sie unterwegs das kostenlose WLAN in einem Café oder Airbnb benutzen wollen. Der Online-Schutzschirm schützt Sie außerdem vor Hackern, Datenspionen und neugierigen Behörden.
Viele nutzen VPN aber aus einem anderen Grund: Er ermöglicht es nämlich, für deutsche Anwender gesperrte Streaming-Dienste wie BBC oder das amerikanische Netflix zu nutzen. So konnte man etwa per VPN während der WM viele Spiele über die BBC sehen. Für jede dieser Aufgaben gibt es den passenden Anbieter, sogar einige kostenlose Dienste sind mit dabei. Wir stellen Ihnen in diesem Artikel die besten Dienste vor.
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Drei Gründe für ein VPN
- Ein Grund, VPN zu nutzen, ist die Sorge um die Sicherheit der eigenen WLAN-Verbindung. Das Wi-Fi in Ihrer Wohnung ist zwar ebenfalls angreifbar, aber Angriffe sind doch eher unwahrscheinlich. Besonders bei fremden Wi-Fi-Netzen, wie sie in Cafés oder Hotels genutzt werden, sollten Sie jedoch vorsichtig sein. Hier gibt es neben gefälschten Hotspots manchmal Sicherheitsmängel durch uralte Router. So haben manche alte D-Link-Router eine bekannte Sicherheitslücke. Ein VPN kann hier zu deutlich mehr Sicherheit verhelfen.
- Der zweite Grund für die Nutzung eines VPN: Mit einem Dienst wie NordVPN können Sie einen anderen Standort vortäuschen in den USA vortäuschen, um etwa amerikanische Netflix-Inhalte wie „Charmed“ zu sehen – oder auch im Ausland Inhalte von ARD und ZDF. Mit einem VPN können Sie außerdem einen Cloud-Dienst wie die Creative Cloud oder Youtube günstiger nutzen. Nicht zuletzt ermöglicht es ein VPN einem Bürger eines restriktiven Staates, auf ausländische Nachrichtenseiten oder soziale Medien zuzugreifen.
- Der dritte Grund: Ein solcher Dienst verschafft Ihnen mehr Privatsphäre. Wenn Sie zu Hause im Internet surfen, kann ein VPN das Risiko minimieren, dass Ihr Internet-Provider, ein Werbeunternehmen oder irgendjemand anders sieht, was Sie gerade tun.
Bei der Wahl des Anbieters sollten Sie aber den Einsatzzweck im Auge behalten: Manche Dienste wie Mullvad eignen sich besonders gut für den Schutz Ihrer Daten, manche Dienste wie NordVPN unterstützen Streaming-Dienste besonders gut. Wir stellen Ihnen hier die zehn besten VPN-Dienste für Mobilgeräte wie iPhone und iPad vor.
Jeden der Dienste haben wir und die Kollegen der Macworld ausführlich auf Mac und iPhone getestet. Sie können die Dienste sowohl über die Webseite des Herstellers als auch über den App Store abonnieren. Tipp: Bei Abschluss über die Webseite ist der Preis oft etwas niedriger, ein Vergleich der Preise ist deshalb sehr zu empfehlen.
NordVPN – schneller und funktionsreicher VPN-Dienst: Empfehlung der Redaktion
Unsere Empfehlung für Anwender, die beste Leistung beim Streaming, aber auch hohe Datensicherheit suchen.

NordVPN
Warum wir NordVPN mögen
NordVPN ist Ihnen vielleicht aus der Werbung bekannt, das Unternehmen ist in vielen Medien präsent. Der Dienst ist aber nicht ohne Grund oft auf dem ersten Platz der Bestenlisten zu finden. Das Unternehmen hat allein durch seine Größe einen Vorteil und bietet ein besonders breites Netz an schnellen VPN-Servern. In unseren Tests zeigte NordVPN die beste Leistung bei Up- und Downloads, auch die Latenz war hervorragend.
Die Bedienung gibt keine Rätsel auf: Beim Start der App erhalten Sie nach dem Kauf eine Liste an verfügbaren Ländern und können ein Ziel auswählen. Aktuell können Sie aus über 9.300 Servern in 211 Ländern auswählen. Das ermöglicht die Nutzung auch selten benötigter Standorte. Auf Wunsch können Sie den Standort auch über eine Kartenansicht auswählen. Laut unseren Tests werden zudem Streaming-Dienste wie Netflix optimal unterstützt.
Hervorragend sind auch die Sicherheitsfunktionen. Selbstverständlich ist ein Kill-Switch integriert, der für eine aktive VPN-Verbindung bürgt. Über die Voreinstellungen können Sie außerdem eine Post-Quanten-Verschlüsselung aktivieren, die eine Entschlüsselung durch Quantencomputer verhindern soll (diese Funktionen erklären wir im Laufe des Artikels näher). NordVPN verspricht Ihnen, keine Nutzerdaten zu speichern. So soll auch der Firmenstandort Panama Schutz vor staatlichen Eingriffen garantieren. Geboten werden auch einige ungewöhnliche Funktionen, etwa der Aufbau eines privaten Mesh-Netzes mit anderen Nutzern von NordVPN – ideal für Spiele. NordWhispe soll es außerdem möglich machen, Sperren gegen VPN zu umgehen. (Etwa VPN-Sperren an Flughäfen oder Firmen-WLANs, bei Ländersperren wohl nur begrenzt.)
Die Verbindungen sind schnell und zuverlässig und Sie können bis zu zehn Geräte gleichzeitig verbinden, einschließlich Ihres Apple TV. Das firmeneigene Protokoll NordLynx basiert auf dem Protokoll Wireguard, was es zu einem der schnellsten VPN-Dienste auf dem Markt macht.
Der Dienst ist nicht billig, vor allem der reguläre Preis ist sehr hoch. Es gibt aber häufig Rabattangebote und Preisnachlässe von NordVPN. Besonders günstig sind die 2-Jahres-Abos, was bei vielen VPN-Diensten üblich ist. Für zwei Jahre zahlen Sie (inklusive Mehrwertsteuer) 112,13 Euro oder 4,67 Euro pro Monat. Ein einzelnes Jahr kostete bei Redaktionsschluss dagegen 64,12 Euro.
Cyberghost – guter Dienst für Streamer
Gute Leistung zum akzeptablen Preis, empfiehlt sich vorrangig für Streaming-Fans

Foundry
Warum wir Cyberghost mögen
Der Dienst Cyberghost stammt ursprünglich aus Deutschland, ist aber mittlerweile in Rumänien ansässig. Vor allem auf Streaming-Dienste hat sich der Anbieter spezialisiert, so bietet der Dienst spezielle Server für Streaming-Dienste wie HBO, Disney und Netflix. Das ist sinnvoll, da diese Server für das problemlose Nutzen von Streaming-Sendern bestimmte Voraussetzungen erfüllen sollten.
In einem Test der Kollegen von der PC-Welt schnitt der Dienst bei der Nutzung von Streaming-Diensten wie Netflix und Disney besonders gut ab. Auch das Apple TV wird übrigens unterstützt.
Mit 12.000 Servern in über hundert Ländern hat Cyberghost ein größeres Angebot an Gegenstellen als NordVPN, allerdings bietet der Konkurrent dafür bessere Qualität und Performance. Bei Cyberghost sind nämlich auch einige sehr lahme Server mit dabei. Neben den auf Streaming optimierten Servern gibt es übrigens auch einige besonders leistungsfähige Gegenstellen, die am Firmensitz selbst betrieben werden – normalerweise werden Server nämlich von dem Anbieter nur gemietet.
Die Sicherheitsfunktionen sind für die meisten Anwender vollkommen ausreichend. Cyberghost bietet die wichtige Funktion Kill Switch, der bei einem Verbindungsabbruch automatisch die Verbindung stoppt. Eine No-Logs-Richtlinie wird versprochen und regelmäßig zertifiziert. Wie ExpressVPN gehört Cyberghost zum Unternehmen Kape.
Punkten kann Cyberghost mit relativ niedrigen Preisen und häufigen Sonderangeboten, ab 2,19 Euro pro Monat kostet der Dienst. Bei den teureren Abos ist auch eine feste IP-Adresse verfügbar. Einen Ein-Jahres-Vertrag gibt es bei Cyberghost übrigens nicht, nur Abos für zwei Jahre, einen Monat oder sechs Monate. Für zwei Jahre zahlen Sie 56,94 Euro, also 28,47 Euro pro Jahr. Hinzu kommt aber noch die Mehrwertsteuer am Ende des Bestellvorgangs.
Surfshark – solide Leistung und günstige Preise
Solide Leistung und gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, gut für Streaming-Fans geeignet

Foundry
Warum wir Surfshark mögen
Bei einem VPN-Dienst sind wohl die Performance und die Anzahl der Standort-Angebote mit die wichtigsten Eigenschaften, sehr große Dienste haben hier einen Vorteil. Surfshark ist neben NordVPN und Cyberghost einer der größten VPN-Anbieter und kann gute Serverleistung und viele Auswahlmöglichkeiten bieten. Aus über 4500 Servern in 100 Ländern können Sie einen Server auswählen.
Die Datensicherheit ist gut, so gibt es einen Kill-Switch und eine No-Log-Politik wird versprochen. Auch sogenannte Multi-Hop-Verbindungen werden unterstützt (Double Hop), dabei wird man über einen zusätzlichen VPN-Server weitergeleitet. Das sorgt für höhere Sicherheit, vermindert aber die Leistung. Die Option „NoBorders“ sucht in eingeschränkten Netzwerken und Ländern gezielt nach Servern, die auch hier funktionieren können. Scam-Nachrichten können Sie mit der App ebenfalls blocken lassen und mit einer „Alternate ID“ (künstlichen Anmeldedaten) ihre Daten schützen. Mit Alternative ID und einer alternativen Telefonnummer gibt es die Möglichkeit, eine anonyme Online-Identität zu erstellen – die Telefonnummer kostet allerdings Aufpreis.
Surfshark ließ ihre No-Logs-Richtlinie 2023 und 2025 von Deloitte überprüfen, weitere Audits gab es durch Securing und die deutsche Firma Cure53. Einige neue Funktionen wie Fast Track, also besonders schnelle Server, stehen allerdings nur Desktop-Anwendern zur Verfügung.
Mit bei Redaktionsschluss 2,49 Euro pro Monat (ohne Mehrwertsteuer) ist der Dienst noch günstig, allerdings gilt der Preis nur für ein Zwei-Jahres-Abo. Ein Jahr inklusive Steuer kostet Sie 60,51 Euro, zwei Jahre 80 Euro. Gut: Eine Beschränkung der Gerätezahl existiert nicht, Sie können den Dienst also auch mit einer großen Familie nutzen.
Surfshark: hier unser Test
ProtonVPN – kostenlos nutzbar und bietet hohe Datensicherheit
Kostenlos nutzbar – eignet sich dann aber nur für Anwender, die mehr Sicherheit und Privatsphäre wünschen

Screenshot
Foundry
Warum wir ProtonVPN mögen
Sie suchen einen kostenlosen VPN-Dienst? Das ist gar nicht so einfach und nicht ungefährlich: Viele „kostenlose“ Dienste finanzieren sich nämlich durch Werbung und/oder den Verkauf von Nutzerdaten – was viele Nutzer eines VPN eigentlich gerade vermeiden wollen.
Eine der wenigen empfehlenswerten kostenlosen Ausnahmen ist ProtonVPN. Sie müssen sich allerdings beim Anbieter registrieren und eine E-Mail-Adresse angeben. Der Hersteller Proton aus der Schweiz wirbt mit diesem Angebot offensichtlich sowohl für die kostenpflichtige Variante seines Dienstes als auch für andere Webdienste wie Proton Mail.
Für Netflix und Co. eignet sich dieser Dienst allerdings nicht: Sie sind auf zehn Standorte in den USA, Polen, Rumänien, Schweiz, Singapur, Kanada, Mexiko, Norwegen, Japan und den Niederlanden beschränkt, der Standort wird von der App automatisch ausgewählt! Auch die Performance und der Funktionsumfang sind bei dieser Version beschränkt, die Leistung ist aber für Surfen und Social Media vollkommen ausreichend.
Für zahlende Kunden gibt es zu Preisen ab 47,88 Euro im Jahr (inkl. MwSt.) 120 frei wählbare Server-Standorte und über 15.000 Server, hervorragende Performance und weitere Sicherheitsfunktionen. So erhalten Sie Zugriff auf firmeneigene Server namens Secure Core, die besonders hohe Sicherheitsstandards erfüllen. Unterstützung für Streaming, P2P und das Tor-Netzwerk gibt es ebenso. WireGuard, WireGuard (TCP), IKEv2 und Stealth werden angeboten. Gut: Laut Schweizer Gesetzen müssen keine Daten weitergegeben werden, Anfragen werden von Proton außerdem offengelegt.
Mullvad – sehr sicher und guter Schutz der Privatsphäre
Beste Sicherheit und Privatsphäre, kann auch ohne Registrierung genutzt werden

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Warum wir Mullvad mögen
Höchste Ansprüche an Sicherheit und Datenschutz erfüllt Mullvad. Streaming-Dienste wie Netflix sind dagegen weniger im Fokus des schwedischen Unternehmens. (Mullvad bedeutet auf Schwedisch übrigens Maulwurf.)
Eine Besonderheit: Bei der Bezahlung eines VPN-Abos müssen Sie bei den meisten Anbietern Ihre Identität offenlegen. Um dies zu umgehen, können Sie bei Amazon eine Guthabenkarte von Mullvad kaufen und so ihre Privatsphäre wahren. Alternativ sind aber auch die Bezahlung per Kreditkarte, Überweisung und sogar Bargeld in einem Briefumschlag möglich.
Neben einem fast schon obligatorischen Kill-Switch unterstützt das Tool sogar Schutz gegen Entschlüsselung durch Quanten-Computer, Multi-Hop, Split-Tunneling und regelmäßige Audits, die den sicheren Umgang mit Daten bestätigen. Schutz gegen Traffic-Analyse per AI soll zusätzlich die Technologie DAITA gewährleisten. QUIC & LWO Obfuskation sollen ermöglichen, dass der Dienst auch in Ländern funktioniert, wo VPN gesperrt wird.
Nur knapp 700 Server in 50 Ländern werden unterstützt, deutlich weniger als bei der Konkurrenz. Für sicherheitsbewusste Nutzer ist das Angebot aber vollkommen ausreichend. Für Streaming-Fans gibt es aber bessere Angebote.
Rabatte gibt es keine, nur Festpreise: Ein Monat Nutzung kostet 5 Euro, ein volles Jahr 60 Euro – und beides inklusive Steuer.
Express VPN – schneller und solider VPN-Dienst
Solide Leistung und guter Funktionsumfang

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Warum wir ExpressVPN mögen
Zu den großen Anbietern gehört auch der Anbieter ExpressVPN, der neben NordVPN die beste Leistung und Serverauswahl bietet. Aus 105 Ländern können Sie auswählen, besonders hohe Performance und Sicherheit garantiert ein eigenes VPN-Protokoll namens Lightway. Interessant ist der Dienst wohl primär für Streaming-Fans. Laut Tests werden diese Dienste gut unterstützt und auch Netflix lässt sich gut nutzen.
Die Bedienung ist ebenfalls sehr komfortabel möglich, sogar Plattformen wie Apple TV und Chrome werden unterstützt. Schutz vor staatlichen Zugriffen soll der ungewöhnliche Standort garantieren: Der Firmensitz sind die Britischen Jungferninseln. Seit Kurzem wird außerdem eine Post-Quantum-Verschlüsselung geboten, um gegen Quantencomputer geschützt zu sein – auch unter iOS.
Aber auch die Sicherheitsfunktionen sind ohne Tadel, so ist ein Kill-Switch vorhanden und die No-Log-Politik wird regelmäßig überprüft. Mit ab 2,99 pro Monat bei einem Zwei-Jahres-Abo ist der Dienst noch recht günstig, allerdings fehlen bei diesem Angebot einige Zusatzangebote. Die teureren Pakete „Erweitert“ und „Pro“ bieten zusätzlich einen erweiterten Schutz und einige freie Tage eSIM-Nutzung über den Anbieter holiday.com. Ein Jahr kostet inklusive Mehrwertsteuer ab 80,15 Euro, zwei Jahre ab 99,63 Euro. Der niedrige Monatspreis entsteht auch durch viele Zusatzmonate: So gilt der Jahresvertrag für 15 Monate, der Zwei-Jahresvertrag für 28 Monate – hier gibt es gleich vier Zusatzmonate.
ClearVPN – einfach bedienbarer VPN-Dienst für Streaming-Fans
Einfach bedienbarer VPN, der sich besonders an Fans von Streaming-Diensten richtet

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Warum wir ClearVPN mögen
Offensichtlich richtet sich auch ClearVPN an Streaming-Fans: Statt einen Standort auszuwählen, können Sie nämlich hier direkt einen Anbieter wie Netflix USA oder Amazon UK aus einer Liste wählen. Der von den Entwicklern der Software Clean My Mac entwickelte VPN-Dienst legt größten Wert auf einfache Bedienung, so kann er mit einem Tastendruck aktiviert werden.
Bei einer manuellen Auswahl des Standortes standen bei Redaktionsschluss 45 Länder zur Wahl, das ist eher mager. Auch Split Tunneling wird nicht unterstützt.
Gut sind auch die Sicherheitsfunktionen, so stehen die obligatorischen Funktionen Kill-Switch und Malware-Filter zur Verfügung. Der Standort der Firma ist die Ukraine, laut Hersteller werden keinerlei Nutzungsdaten gespeichert.
Mit 45 Euro pro Jahr ist der Preis noch im unteren Bereich.
Bitdefender VPN – kostenlos für Nutzer des gleichnamigen Virenscanners
Guter Dienst, der für viele Nutzer des gleichnamigen Virenscanners kostenlos ist

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Warum wir Bitdefender mögen
Der Antivirenscanner von Bitdefender ist bei Antivirenprogrammen seit Jahren die Empfehlung der Macwelt, es gibt aber auch einen VPN-Dienst von der gleichen Firma.
Der Dienst kann auch kostenlos verwendet werden, dann stehen Ihnen allerdings pro Tag nur 200 MB Datenvolumen zur Verfügung und einige der Sicherheitsfunktionen sind nicht nutzbar.
Geboten werden für ab 35 Euro im Jahr über 3000 Server in über hundert Ländern sowie gute Performance. Auch die Sicherheits-Features sind hervorragend: Neben Kill-Switch (der hier Internet-Not-Aus heißt) und Multihop (hier Double-Hop genannt) bietet das Tool verschiedene VPN-Protokolle und Malware-Filter.
Hinweis: Der VPN-Dienst gehört ebenfalls zum Lieferumfang, wenn Sie eine teurere Version des Antivirenscanners Bitdefenders abonniert haben. Bei der Basisversion des Scanners erhalten Sie aber nur 200 MB Datenvolumen. Erst bei den teureren Paketen ist dann eine Version mit unbeschränktem Datenvolumen mit dabei.
Norton Secure VPN – sehr günstiger Dienst
Günstiger VPN, der aber Schwächen beim Funktionsumfang hat.

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Norton
Warum wir Norton VPN mögen
Der VPN-Dienst von Norton ist vor allem aus Kostengründen interessant: Nutzen Sie einen Virenscanner von Norton, können Sie ihn in den meisten Abos auch kostenlos auf dem iPhone oder iPad nutzen. Die Freischaltung der iOS-App ist dann über Ihren Norton-Account möglich.
Geboten werden in der iOS-Version immerhin 92 Länder, die Performance ist kaum schlechter als bei den Top-Anbietern. Leider kann Norton beim Thema Datenschutz nicht ganz mithalten. So ist der Firmenstandort ist die USA, die nicht gerade als Vorbild beim Datenschutz gilt.
Immerhin bietet die App auf Wunsch ein doppeltes VPN, bei dem Daten über zwei Server umgeleitet werden, und IP-Rotation. Bei dieser Einstellung stieg allerdings auch die Ping-Zeit deutlich – was sogar den Abruf von Webseiten stark ausbremst. Es gibt auch ein eigenes Protokoll namens Mimic, das gegen Blocken von VPNs schützt und sicher vor Quantenangriffen geschützt sein soll. Neben der Standard-Version gibt es die Plus- und Ultimate-Version mit zusätzlichen Diensten wie Dark-Web-Monitoring und Kindersicherung.
Seltsam: Ein Killswitch wird geboten, ist in der App aber erst zu sehen wenn Sie die Protokolle Wireguard oder Mimic auswählen.
Der VPN-Dienst ist ab der Version Standard mit dabei, für ab 20 Euro im ersten Jahr ist der Dienst auch einzeln verfügbar. Das ist ein niedriger Preis, oft gibt es zudem günstige Angebote für Norton Antivirus, etwa im Paket mit Microsoft Office. Beim Kauf über den App Store zahlen Sie deutlich höhere 33 Euro.
Hier unser Test
iCloud Private Relay – Mehr Sicherheit für iCloud-Plus-Nutzer

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iCloud-VPN von Apple, das für mehr Sicherheit und Privatsphäre sorgt – aber keinen Standortwechsel bietet
Warum wir iCloud Private Relay mögen
In unserer Übersicht darf auch Apples Dienst iCloud Private Relay nicht fehlen, der sehr stark an einen VPN-Dienst erinnert. Bei teureren Cloud-Verträgen kann dieser Dienst über die Systemeinstellungen aktiviert werden und sorgt dann für mehr Privatsphäre und Sicherheit beim Surfen mit Safari.
Jede Internetanfrage wird dann nämlich über Server von Apple umgeleitet und ihre IP und ihr Standort werden unterdrückt. Ist Ihnen das kostenlose WLAN in Ihrem Café oder Airbnb nicht ganz geheuer, kann Internet Relay sehr nützlich sein.
Der Dienst ist bei allen kostenpflichtigen iCloud+-Paketen mit dabei, kann aber nur auf iPad und iPhone aktiviert werden, nicht auf dem Mac. Auch die Beschränkung auf Safari ist ein echter Nachteil. Der Datenverkehr anderer Apps wird nämlich nicht geschützt.
Die Performance ist dafür hervorragend, so leidet etwa die Latenz nur wenig. Das liegt allerdings auch daran, dass immer ein Server im gleichen Land genutzt wird. Einen Standort in einem fremden Land können Sie damit nicht festlegen, für Streaming oder internationale Einkäufe ist der Dienst deshalb nicht geeignet.
Ein iCloud+-Abo kostet ab 0,99 Euro pro Monat, dafür erhalten Sie 50 GB Speicherplatz, für 2,99 Euro sind es 200 GB.
Übersicht der wichtigsten VPN-Dienste auf dem iPhone
Im App Store finden Sie unzählige VPN-Anbieter. Wir haben für Sie eine Liste der renommierten Anbieter zusammengestellt.
Tipp: Oft ist der Kauf über die Webseite günstiger als über den App Store – vergleichen Sie besser die Preise! Im App Store werden vor allem keine günstigen Zwei-Jahres-Abos angeboten und es gibt keine zusätzliche Laufzeit.

Im App-Store sind die Preise oft höher.
Stephan Wiesend
Kaufberatung und Übersicht der wichtigsten Anbieter
Im App Store finden Sie unzählige VPN-Anbieter. Wir haben für Sie eine Liste der renommierten Anbieter zusammengestellt.
- Tipp: Oft ist der Kauf über die Webseite günstiger als über den App Store – vergleichen Sie besser die Preise! Im App Store werden auch keine günstigen 2-Jahres-Abos und zusätzliche kostenlose Monate angeboten.
- Achten Sie auch auf den finalen Abo-Preis: Manche Anbieter nennen auf der Webseite einen Preis mit Mehrwertsteuer, andere ohne Mehrwertsteuer.
- In den ersten ein oder zwei Jahren sind die Preise oft deutlich niedriger als in den Folgejahren – denn die Abos verlängern sich in der Regel automatisch, und es entfällt der anfängliche Rabatt.
| VPN-Dienst | Kosten (niedrigster Angebotspreis über die Webseite inkl. MwSt.) | Anbieter ansehen | zur App |
|---|---|---|---|
| Cyberghost | 56,94 Euro für 2 Jahre | zu Cyberghost | iOS-App |
| Surfshark: hier unser Test | 60,51 Euro/Jahr (oder zwei Jahre für 80 Euro) | zu Surfshark | iOS-App |
| NordVPN: hier unser Test | 64,12 Euro/Jahr (oder 112,13 Euro für 2 Jahre) | zu NordVPN | iOS-App |
| ClearVPN: hier unser Test | 45 Euro/Jahr | zu ClearVPN | iOS-App |
| Avast | 52 Euro/Jahr | zu Avast | iOS-App |
| Bitdefender | 35 Euro/Jahre | zu Bitdefender | iOS-App |
| Norton | 20 Euro/Jahr | zu Norton | iOS-App |
| Proton : hier unser Test | 47,88 Euro im Jahr/kostenlose Version | zu Proton | iOS-App |
| Express VPN hier unser Text | 80,15 Euro für 1 Jahr + 3 Monate (oder 99,63 Euro für 2 Jahre) | zu Express VPN | iOS-App |
| MullvadVPN: hier unser Test | 60 Euro/Jahr | zu Mullvad VPN | iOS-App |
| F-Secure VPN | 50 Euro/Jahr (oder 90 Euro für 2 Jahre) | zu F-Secure VPN | iOS-App |
| mySteganos Online Shield | 35 Euro/Jahr | zu mySteganos Online Shield | iOS-App |
| Pure VPN: hier unser Test | 41,55 Euro/Jahr | zu Pure VPN | iOS-App |
| Hide.me | 65,44 Euro/Jahr (oder 83,29 Euro für 2 Jahre) | zu Hide.me | iOS-App |
| Vyprvpn | 41,17 Euro/Jahr (teurere Premium-Version mit Zusatzfunktionen) | zu Vyprvpn | iOS-App |
| VPN Unlimited | 59,99 US-Dollar/Jahr | zu VPN Unlimited | iOS-App |
| IPvanish | 42 Euro/Jahr (oder 56 Euro für 2 Jahre) | zu IPvanish | iOS-App |
| Opera VPN Pro | 48 Euro/Jahr | zu Opera VPN Pro | iOS-App |
| PrivadoVPN | 20 Euro/Jahr | zu PrivadoVPN | iOS-App |
Aktuell bester Preis: iPhone 17
FAQ
Was ist ein Kill-Switch?
Ein Kill-Switch löst ein wichtiges Sicherheitsproblem: Während des Surfens kann sich eine VPN-Verbindung plötzlich beenden – etwa durch einen Verbindungsfehler. Sie sind dann plötzlich ohne Schutz. Hat die App einen Kill-Switch oder eine „Internet-Not-Aus“-Funktion, wird dann automatisch auch die Internetverbindung beendet. Das verhindert, dass Sie unwissentlich ohne VPN-Verschlüsselung im Netz sind. Dieser Kill-Switch kann auch vor Angriffsmethoden wie Tunnelvision schützen. Fast alle VPN-Dienste in unserer Übersicht bieten diese Funktion, bis auf den Dienst von Norton.
NordVPN bietet sogar Schutz gegen Quanten-Computer
Was passiert beim Multi-Hop?
Für mehr Anonymität soll die Funktion Multi-Hop sorgen, die bei Bitdefender etwa „Doppel-VPN“ heißt. Hier werden VPN-Verbindungen gleich über mehrere Server hergestellt, etwa von Deutschland erst nach Kanada und dann erst in die USA. Das soll es erschweren, eine VPN-Verbindung zu erkennen, und eine Rückverfolgung erschweren. Nachteil: Die Verbindungsgeschwindigkeit wird reduziert.
Was bedeutet Latenz und welche Werte sind gut?
Beim Test einer Internetverbindung misst man üblicherweise nicht nur die Download- und Uploadgeschwindigkeit, sondern auch die Latenz. Diese auch als „Ping“ bezeichnete Performance sollte möglichst klein sein, da es sich hier um die Reaktionsgeschwindigkeit handelt. Bei hoher Latenz dauert es sehr lange, bis eine Gegenstelle reagiert. Das ist hauptsächlich für Gamer wichtig, bei sehr hoher Latenz wird sogar das Aufrufen von Webseiten stark verlangsamt.
Was ist der VPN-Tunnel?
Ein VPN-Tunnel ist eine verschlüsselte Verbindung zwischen Ihrem Gerät und einem VPN-Server, durch die alle Daten sicher übertragen werden – „wie durch einen Tunnel“. Dadurch werden deine Online-Aktivitäten geschützt und eine IP-Adresse wird verschleiert. Dritte – etwa Netflix oder auch ein Hacker – können die Daten schwerer mitlesen und auch den Standort nicht erkennen.
Was bedeutet Quantensicherheit?
Ein neues Schlagwort bei Verschlüsselungstechnologien ist Quantensicherheit. Dabei geht es darum, dass kommende Quantencomputer vermutlich heute noch sicher verschlüsselte Daten entschlüsseln können. Das Problem: Sammelt jemand heute sensible Daten, kann er sie heute noch nicht entschlüsseln. In wenigen Jahren könnte aber ein Quantencomputer sie vielleicht in wenigen Minuten entschlüsseln. Auch per VPN geschützte Daten sind davon betroffen.
Aus diesem Grunde führt man bereits heute Verschlüsselungsalgorithmen ein, die durch Quantencomputer nicht zu knacken sein sollen. Geboten wird dies etwa von NordVPN, ExpressVPN und Mullvad.
Sind VPNs auf dem iPhone wirklich sicher?
In Fachkreisen wird die Sicherheit von VPN auf dem iPhone gelegentlich kritisiert. Eine Einschränkung von iOS lässt sich dabei nicht leugnen: Apple gibt App-Entwicklern nur eine begrenzte Kontrolle über Systemfunktionen. Gleichzeitig schränkt Apple damit aber auch die Schutzfunktionen von Sicherheits-Apps ein. Und das betrifft letztlich auch VPN-Apps wie NordVPN. Einige Apple-Dienste ignorieren eine VPN-Verschlüsselung sogar und verbinden sich direkt mit Apple-Servern.
Apple hat aber viele alte Kritikpunkte behoben: Vor iOS 14 wurden etwa nach der Aktivierung einer VPN-Verbindung unter iOS nur neue Netzwerkverbindungen per VPN verschlüsselt. Bestand vor der Aktivierung von VPN bereits eine Internetverbindung, war diese ungeschützt. Mit iOS 26, iPadOS 26 und macOS 26 wird zudem Quantensicherheit möglich (siehe oben), das Schlüsselwechsel mit ML-KEM unterstützt werden.
Wie installiere ich einen VPN-Dienst?
Bei vielen VPN-Diensten ist die Nutzung auf Mac und iPhone im Abo enthalten, die jeweilige iOS-App gibt es im App Store. Ein VPN-Dienst wird unter iOS fast wie jede andere App installiert, seine eigentliche Aufgabe ist der Verbindungsaufbau mit einem VPN-Dienst und die Konfiguration der Verbindung.
Das Besondere daran: Beim ersten Start wird ein sogenanntes Profil installiert. Das sind Befehle, mit denen der VPN-Dienst eingerichtet wird. Deshalb fragt das System per Pop-up, ob Sie der Installation zustimmen. Später können Sie diesen Dienst über die App ein- und ausschalten – fast wie WLAN oder Mobilfunk. Eine aktive VPN-Verbindung erkennen Sie über ein VPN-Symbol neben dem WLAN‑ und Mobilfunk-Symbol. Es ist aus Platzgründen aber meist nur bei Aufruf des Kontrollzentrums zu sehen.
Angebot: CyberghostVPN ab 2,19 Euro/Monat
Fazit
Ein VPN wie NordVPN oder das günstige Norton VPN ist für viele Anwender sinnvoll: Das kostenlose WLAN im Café wird per VPN deutlich sicherer und der Dienst kann für Sie neben Datendieben auch Werbung und Spam herausfiltern. Ein iPhone mit aktiviertem VPN ist in jedem Fall sicherer als ohne.
Auch Geoblocking ist dank virtuellem Standort kein Problem mehr. Es gibt ja nicht nur Netflix: Auch manche US-Zeitung oder TV-Sendung werden erst nach einem Standortwechsel zugänglich. Bei der Wahl des VPN-Dienstes sollten Sie aber lieber einen seriösen Anbieter wählen. Mit einem „kostenlosen“ VPN haben schon viele Anwender schlechte Erfahrungen gemacht.
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Sind VPN-Apps auf dem iPhone nutzlos?
