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Apple Watch Series 12 und Ultra 4 haben 4 statt 2 GB RAM

11 September 2026 at 09:59

Auf der Keynote am Mittwoch hat Apple zum ersten Mal den genauen Prozessor genannt, auf dem der S11-Chip basiert. Damit konnte man auch ganz gut angeben, denn die Apple Watch Series 12 und Ultra 4 haben eine Architektur erhalten, die Apple vom A20 Pro abgeleitet hat. So gesehen könnte die Apple Watch Series 12 in manchen Aspekten sogar schneller sein als das iPhone 17 Pro Max.

Wie viel RAM haben Series 12 und Ultra 4?

Die Größe des Arbeitsspeichers bleibt bei der Apple Watch ein Geheimnis hinter sieben Siegeln. Nur auf Umwegen kann man herausfinden, über wie viel RAM eine aktuelle Apple Watch verfügt. Für unsere Vergleichstabellen überprüfen wir die Analytics-Logs der Watch, die das iPhone speichert. Registrierte Entwickler können diese Informationen auch in Xcode einsehen. Laut einer neuen Version von Xcode haben die Apple Watch Series 12 und Ultra 4 jeweils 4 GB RAM. Die Series 11, Ultra 3 und SE 3 kommen alle nur auf 2 GB Arbeitsspeicher.

Analytics-Logs der redaktionellen Apple Watch SE 3
Analytics-Logs der redaktionellen Apple Watch SE 3 mit 2 GB RAM.

Halyna Kubiv

Warum braucht die Watch mehr RAM?

Wenn man die Tatsache in Betracht zieht, dass Apple der neuesten Generation seiner Watches einen aktuellen Prozessor spendiert hat, ist die Verdoppelung des Arbeitsspeichers kein Wunder. Apple bereitet seine Smartwatches auf Apple Intelligence und Siri AI vor, und dafür sind nun mal ausreichend RAM und ein schneller Prozessor notwendig. Bereits nach der Ankündigung der ersten Version von Apple Intelligence hat Apple seine Macs nach und nach mit mindestens 16 GB RAM ausgestattet. Noch kurz davor hat der Hersteller behauptet, 8 GB RAM in einem Mac seien für die meisten ausreichend.

Die Kombination aus einem neuen Prozessor, deutlich mehr RAM und möglicherweise einer etwas größeren Batterie macht die Apple Watch Series 12 und Ultra 4 zukunftssicher für kommende KI-Neuerungen. Das gleiche Muster konnte man bei den Apple Watches Series 9 bis Series 11 beobachten: Die vorgestellten Neuerungen der vergangenen Jahre, wie die Handdrehungsgeste oder Warnungen vor zu hohem Blutdruck, kamen nicht nur für die neueste Generation, sondern auch für die Vorgänger mit der notwendigen Hardware. So werden die Series 12 und Ultra 4 voraussichtlich die Software-Neuerungen der kommenden zwei Jahre erhalten.

Apple Watch Series 12 42 mm Space Grau für 449 Euro auf Amazon

Apple Watch Ultra 4 Natur für 899 Euro auf Amazon

Das Design der Apple Watch geht in die falsche Richtung

11 September 2026 at 09:50

Als Apple damals die Apple Watch Series 10 auf den Markt brachte, war die Aufregung um das „verfeinerte Design“, das „fast 10 Prozent dünner als die Apple Watch Series 7, Series 8 und Series 9“ war, groß. Zudem verfügte das Modell über ein größeres Display, wodurch das gesamte Gerät am Handgelenk eleganter und schlanker wirkte.

Nun schlägt Apple einen anderen Weg ein. Wenn Sie eine Apple Watch Series 12 kaufen, erhalten Sie denselben 42-mm- (374 × 446 Pixel) oder 46-mm-Bildschirm (374 × 446 Pixel), doch das Gehäuse ist 1 mm breiter als bei der Series 10 und 11, wodurch der Bildschirm auf Fotos aufgrund der breiteren Ränder kleiner wirkt. Hier sind die technischen Daten:

Apple Watch Series 12

  • 42 mm × 37 mm × 9,7 mm (42 mm)
  • 46 mm × 40 mm × 9,7 mm (46 mm)

Apple Watch Series 10/11

  • 42 mm × 36 mm × 9,7 mm (42 mm)
  • 46 mm × 39 mm × 9,7 mm (46 mm)

Auf dem Papier ist das natürlich kein großer Unterschied, aber es fühlt sich wie ein Rückschritt an. Wie Sie auf dem Bild oben sehen können, sind die Einfassungen der Series 12 (links) deutlich stärker ausgeprägt als bei der Series 11 (Mitte) und der Series 9 (rechts).

Normalerweise wäre eine Änderung von einem Jahr zum nächsten für die meisten Menschen uninteressant. Doch die neuen Uhren verfügen über eine Reihe cooler Funktionen, die ausschließlich den neueren Modellen vorbehalten sind (in Europa aber teilweise nicht verfügbar sind) und die Nutzer der Serien 10 oder 11 zum Umstieg verleiten könnten. Dabei erhalten sie eine Uhr, die älter aussieht als die, die sie gerade noch am Handgelenk hatten.

Es gibt keinen offensichtlichen Grund, warum die neuen Uhren größere Gehäuse haben sollten. Abgesehen von einem neuen Herzfrequenzsensor sind die technischen Daten und die äußeren Merkmale identisch, und der neue Chip dürfte effizienter sein als der des Vorgängermodells.

Seit Jahren kursieren Gerüchte, dass Apple an einer umfassenden Überarbeitung der Apple Watch arbeitet, wobei die jüngsten Gerüchte besagen, dass diese endlich nächstes Jahr erscheinen soll. Hoffen wir es, denn das aktuelle Design geht in die falsche Richtung.

Dank des iPhone Duo verstehe ich das Touchscreen-Macbook besser

11 September 2026 at 08:15

Falls Sie sich fragen, wo das Macbook mit Touchscreen nach Apples „Surprise and Shine“-Veranstaltung am Mittwoch geblieben ist, machen Sie sich keine Sorgen. Es war nie für diese Veranstaltung geplant, und alles deutet darauf hin, dass es noch in diesem Jahr auf den Markt kommen wird.

Auch wenn bei der Veranstaltung am Mittwoch weder ein Macbook mit Touchscreen noch macOS erwähnt wurden, sagte die Vorstellung von Apples faltbarem iPhone Duo viel über den kommenden Laptop aus. Apple hat verstanden, was es mit dem Duo zu tun hatte: Es reichte nicht aus, einfach nur ein großes Smartphone zu entwickeln, das sich in der Mitte zusammenklappen lässt (ein Ansatz, den viele frühe Android-Falt-Smartphones verfolgten). Stattdessen hat Apple iOS komplett neu konzipiert und überarbeitet, um es an den Falt-Formfaktor anzupassen, sodass die Bedienung natürlich, flüssig und vor allem produktiv ist.

It’s the software, stupid

Meine größte Sorge hinsichtlich des Macbook mit Touchscreen ist, ob Apple die damit verbundene Herausforderung vollständig versteht. Genau wie bei einem faltbaren iPhone kann Apple nicht einfach ein Macbook nehmen, ein Touchscreen-Display darauf montieren, es verpacken und verkaufen. Mac-Software und macOS sind speziell für die Eingabe per Maus und Trackpad konzipiert, nicht für die Berührungssteuerung. Menüs, Symbole, Text und alles andere, was Sie auf dem Bildschirm sehen, sind für das Zeigen und Klicken mit einem Eingabegerät konzipiert, nicht für den Finger.

Apple hat das bei der Bedienoberfläche des faltbaren iPhones erkannt. Das Unternehmen hat sich nicht nur mit den potenziellen Problemen der Oberfläche befasst, sondern auch die Art und Weise, wie wir mit unseren Smartphones interagieren, grundlegend neu überdacht. Vom Startanimationsübergang über die Art und Weise, wie Apps miteinander interagieren, bis hin zu den verschiedenen Positionen und Ausrichtungen – Apple hat das iPhone Duo von außen nach innen entworfen, dabei den Formfaktor berücksichtigt und iOS so überarbeitet, dass es zur Einzigartigkeit des Geräts passt, anstatt bestehende Elemente und die Navigation unnatürlich einzupassen.

Und ich gehe davon aus, dass Apple beim Macbook mit Touchscreen genauso vorgehen wird. Genauso wie Apple das Dock an den Rand verschoben und die Status-Tasten zu einem eleganten Symbol am Rand des iPhone-Duo-Displays zusammengefasst hat, um die Erreichbarkeit zu verbessern, muss Apple überlegen, wie macOS mit einem Touchscreen funktionieren wird. Apple hat nicht einfach nur ein Falt-Smartphone entwickelt, um ein Falt-Smartphone zu entwickeln; es hat ein Falt-Smartphone entwickelt, um ein besseres Falt-Smartphone zu schaffen. Und ich kann allmählich die Vision für das Macbook mit Touchscreen nachvollziehen.

Nun werden Nutzer ein Macbook mit Touchscreen nicht wie ein iPhone Duo in der Hand halten, daher erwarte ich nicht, dass Apple dieselben Änderungen an der Benutzeroberfläche vornimmt wie beim Duo. Mein Punkt ist jedoch, dass Apple die Benutzererfahrung auf dem Mac ernst nehmen und macOS so verfeinern muss, dass es Elemente enthält, die die Touchscreen-Eingabe optimieren. Es gibt Gerüchte, dass einige Elemente von macOS vergrößert werden, um den Zugriff auf Berührungspunkte zu erleichtern, doch viel mehr ist bisher nicht bekannt – könnte das iPhone Duo ein Hinweis darauf sein, dass noch mehr auf uns wartet?

Wir werden nicht mehr lange auf Neuigkeiten zum Macbook mit Touchscreen warten müssen. Apple wird es spätestens Anfang 2027 vorstellen, wahrscheinlicher jedoch bereits vor Ende dieses Jahres. Doch nachdem ich das iPhone Duo gesehen habe, bin ich viel zuversichtlicher, dass Apple es richtig hinbekommen wird.

iPhone 18 Pro in der Preisprognose: Wann das neue iPhone günstiger wird

10 September 2026 at 15:39

Das neue iPhone 18 Pro ist leider teurer geworden als es der Vorgänger war: Die Basisversion kostet im Apple Store ab 1.449 Euro, die Version iPhone 18 Pro Max sogar ab 1.599 Euro. Vielen ist dies zu kostspielig, aber schon bald sollte es das neue Modell aber im Fachhandel mit ansehnlichen Rabatten geben.

Vermutlich wird der Preis aber nicht so rapide sinken wie letztes Jahr beim iPhone Air, gab es hier doch schnell bei Händlern wie Amazon einen zweistelligen Rabatt. Bedauerlicherweise sind gerade die Pro-Modelle aber ausgesprochen preisstabil. Während es für Modelle wie das iPhone 17 oder iPhone 16 schnell Rabatte gab, bleiben die Preisnachlässe für das Pro-Modell meist gering.

Prognose bei Idealo

Die Preisvergleichsseite Idealo hat gerade – wie schon in früheren Jahren – eine Preisprognose für die Modelle iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max versucht. Dabei haben die Preis-Spezialisten die Preisentwicklung früherer iPhone-Pro-Modelle beobachtet und daraus die Preisentwicklung der neuen Modelle abgeleitet.

iPhone 18 Pro: 1246 Euro nach fünf Monaten

Für das iPhone 18 Pro erwarten sie einen moderaten Preisverfall. Im ersten Monat wird die Ersparnis vermutlich bei wenigen Prozent liegen, vielleicht 2 Prozent oder 29 Euro Rabatt. Erst nach fünf Monaten sollten Käufer im Handel echte Rabatte bekommen, etwa 14 Prozent oder 203 Euro auf den Preis im Apple Store.

Nach elf Monaten würde der Preis dann weiter fallen, auf etwa 1.185 Euro oder 18 Prozent Rabatt.

Der Preis wäre dann 1.246 Euro statt 1.449 Euro – nach fünf Monaten Wartezeit.

iPhone 18 Pro Preisprognose

iPhone 18 Pro Preisprognose

Idealo

iPhone 18 Pro Max: 1.370 Euro nach fünf Monaten

Auch beim iPhone 18 Pro Max erwartet Idealo nur mäßige Rabatte in den ersten Monaten. Nach fünf Monaten sollten aber knapp 14 Prozent Rabatt möglich sein, der Preis würde dann von 1.599 auf 1.370 Euro fallen. Erst nach neun Monaten würde dann ein neuer Tiefpreis von 1.288 Euro oder 19 Prozent Rabatt erreicht.

Fazit

Die Kalkulation von Idealo ist recht plausibel: Apple achtet bei seinen iPhone‑Pro-Modellen auf stabile Preise und erlaubt offensichtlich auch dem Handel nur mäßige Rabatte.

Es gibt aber auch gute Gründe, die für einen schnellen Preisverfall sprechen: Das neue iPhone 18 Pro ist im Unterschied zum iPhone 17 Pro kein komplett neues Modell mit neuem Design, sondern eher eine Art „Facelift“. Es steht zudem im Schatten des neuen iPhone Duo, das eigentlich die bisherige Rolle des iPhone Pro Max als Topmodell schmälert.

Wie stark die Preise wirklich fallen werden, wird sich stark am Markterfolg orientieren. Wird das iPhone 18 Pro trotz Preisanstieg ein Erfolg, werden auch die Preisnachlässe überschaubar bleiben – oder bei einem Flop die Preise rapide fallen.

Wer zum teuren iPhone 18 Pro noch eine günstigere, aber hochwertige Alternative sucht, sollte sich den Kauf des iPhone 17 Pro überlegen. Dieses ist zwar nach der Vorstellung des Nachfolgers und seines höheren Preises im Handel auch etwas teurer geworden, aber nur um 20 bis 30 Euro. So liegt es nun weiter unter der UVP Apples für das iPhone 18 Pro.

Apple Watch Ultra 4 vs. Ultra 3: Lohnt sich der Umstieg?

10 September 2026 at 14:34

Die Apple Watch Ultra 4 hat Apple auf seiner Veranstaltung am 9. September eher beiläufig erwähnt. Das ist angesichts des aktuellen Portfolios verständlich, hat doch der Hersteller die meisten Neuerungen an der Apple Watch Series 12 erklärt und gezeigt. Doch wenn man die Ultra 4 mit der Ultra 3 vergleicht, wird die Liste der Unterschiede fast genauso lang wie im Vergleich Series 12 vs. Series 11. Sogar im Gehäuse hat sich etwas verändert, aber dazu später mehr.

Apple Watch Ultra 4 Natur für 899 Euro auf Amazon

S11

Die meist erwartete Neuerung in der vorgestellten Apple Watch Ultra 4 ist der Chip S11. Hier hat Apple nicht nur die Zahl dahinter erhöht, sondern auch eine neue Architektur gebaut. Die Strategie Apples bei den Apple-Watch-Prozessoren hat sich in den vergangenen Jahren folgendermaßen etabliert: Für rund drei Generationen der Apple Watch verwendete der Hersteller immer die gleiche Grundlage, vornehmlich von den iPhones, die zu dem Zeitpunkt der Veröffentlichung ein oder zwei Jahre alt waren. So diente A13 aus dem iPhone 11 als die Grundlage für S6, S7 und S8. A16 aus dem iPhone 14 wurde als Plattform für die S9 und S10 ausgewählt.

Beim S11 hat Apple nicht mehr auf die Vorräte aus den vergangenen Jahren zurückgegriffen und gleich den A20 Pro als Grundlage verwendet. Der Prozessor ist im 2-nm-Verfahren hergestellt, der A16 setzte noch auf 4-nm-Fertigungsverfahren.

Auch der RAM hat sich bei der Apple Watch Ultra 4 verdoppelt. Das neue Modell verfügt über 4 GB Arbeitsspeicher im Vergleich zum Vorgänger Ultra 3.

Abmessungen

Bereits bei der Apple Watch Series 12 haben wir angemerkt, dass die neuere Smartwatch etwas größer und schwerer geworden ist. Die Keramikvariante sprengt sogar die 42- und 46-mm-Einschränkungen und ist um einen Millimeter in der Höhe gewachsen. Die Ultra 4 hat sich gegenüber Ultra 3 in den Abmessungen nicht geändert. Trotzdem ist ihr Gewicht um zwei Gramm gestiegen. Titan Natur wiegt nun 63 Gramm (gegen 61,6 Gramm bei der Ultra 3), Titan Schwarz – 63,1 Gramm (61,8 Gramm bei Ultra 3).

Neues Gesundheitsmesssystem

Genauso wie die Apple Watch Series 12 hat die Ultra 4 einen neuen elektrischen Herzsensor der dritten Generation bekommen. Der optische Herzsensor misst die Herzfrequenz alle fünf Sekunden im Ruhezustand. Die Ultra 3 mit den herkömmlichen Fotodioden kann die Herzfrequenz im Ruhezustand und im Schlaf ungefähr alle fünf Minuten messen. Auch eine häufigere Messung der Herzfrequenzvariabilität ist mit der Ultra 4 möglich. Diese passiert anstatt aller zwei Stunden jetzt alle fünf Minuten.

Apple hat Fotodioden auf der Unterseite der Apple Watch Ultra 4 anders angeordnet.

Neue Gesundheitssensoren in der Apple Watch Ultra 4

Neue Gesundheitssensoren in der Apple Watch Ultra 4

Halyna Kubiv

Auf dem Bild sieht man deutlich, dass Fotodioden und der Infrarotsensor etwas anders angeordnet sind. Die Gesamtfläche für den elektrischen Herzsensor hat sich dadurch etwas vergrößert.

Gesundheits-Apps und -Messungen

Dank der neuen Sensoren und des neueren Prozessors haben sich die Möglichkeiten für Gesundheits-Apps erweitert. So kann die Apple Watch Ultra eine neue Tagesform-App ausführen. Diese kann darauf hinweisen, ob sich der Körper nach einem anstrengenden Training oder Tag genügend erholt hat.

Auch die Geräusche-App gewinnt mit der Apple Watch Ultra 4 neue Funktionen. Die neue App kann Geräusche erkennen und den Nutzer darauf hinweisen. Allerdings kommt die neue Audio Intelligence erst Ende 2026, und hat als eine Voraussetzung ein iPhone 16 oder neuer. Die iPhones 15 Pro (theoretisch Apple-Intelligence-kompatibel) und iPhone 16e sind ausgeschlossen. Audio Intelligence wird beim Start nur in Englisch verfügbar sein und in der EU nicht aktivierbar.

Batterie

Offensichtlich hat Apple der Apple Watch Ultra 4 eine größere Batterie verpasst. Die offiziellen Laufzeiten sind von 42 Stunden bei Ultra 3 auf 50 Stunden bei Ultra 4 gestiegen. Im Stromsparmodus hält die neue Ultra 4 sogar 14 Stunden mehr als Ultra 3 – 84 Stunden. Auch das Schnellladen hat sich etwas verändert: 15 Minuten Schnellladen reichen statt 12 für 18 Stunden normaler Nutzung. 5 Minuten Schnellladen können statt 8 nun 10 Stunden den Schlaf überwachen.

Gehäuse

Etwas versteckt auf der Vergleichsseite der unterschiedlichen Modelle hat Apple auch den Hinweis auf das neue Gehäusematerial versteckt. Der Gehäuseboden setzt sich jetzt statt einer Mischung aus Keramik und Saphirglas aus Keramik und Zirkonia zusammen. Zirkonia ist als künstlicher Diamantersatz bekannt. Zirkonia ist ebenfalls recht kratzresistent (8 bis 8,5 auf der Mohn-Skala), erreicht jedoch nicht die Härte von Saphirglas (9 auf der Mohn-Skala).

Preis

Anders als befürchtet ist der Preis der Apple Watch Ultra gleich geblieben. Sie können die neue Uhr für die gleichen 899 Euro vorbestellen wie vor einem Jahr Ultra 3.

Lohnt sich der Umstieg von Ultra 3?

Recht viele angekündigte Gesundheitsfunktionen setzen auf Apple Intelligence und Siri AI. Die letztere Funktion wird zunächst in der EU nicht verfügbar sein. Lediglich neue Sensoren und häufigere Messungen der Gesundheitswerte und eine leistungstärkere Batterie unterscheiden Ultra 4 von der Ultra 3. Der Umstieg lohnt sich meines Erachtens nicht, weil schon die Apple Watch Ultra die Herzfrequenz ziemlich genau misst.

ModellUltra 3Ultra 4
PreiseAb 899 €Ab 899 €
ChipS10 SiP mit 64‑Bit Dual‑Core ProzessorS11 Chip mit 64‑Bit Dual‑Core Prozessor
Neural Engine4-Core4-Core
Speicher64 GB64 GB
Arbeitsspeicher2 GB4 GB
DisplayAlways-On Retina Display, 3.000 Nits maximal, 1 Nit minimal, 326 ppiAlways-On Retina Display, 3.000 Nits maximal, 1 Nit minimal, 326 ppi
Display-Größe49 mm (422 x 514 Pixel)49 mm (422 x 514 Pixel)
GehäuseTitanTitan
Tiefe12 mm12 mm
GesundheitsfunktionenEKG, Herzfrequenz, Herzrhythmus, Blut­sauer­stoff, Bluthochdruck, Zyklusprotokoll, Schlafqualität, Medikamenten AppEKG, Herzfrequenz, Herzrhythmus, Blut­sauer­stoff, Bluthochdruck, Zyklusprotokoll, Schlafqualität, Medikamenten App, Tagesform-App
SensorenElektrischer und optischer Herz­sensor, Blut­sauer­stoff Sensor, Temperatur­sensor, Kompass, Höhen­messer, Beschleu­ni­gungs­sensor, Gyro­sensor, Um­ge­bungs­licht­sensor, Tiefen­messer, Wasser­tempe­ratur SensorElektrischer Herz­sensor 3. Generation, optischer Herz­sensor mit kontinuierlicher Messung, Blut­sauer­stoff Sensor, Temperatur­sensor, Kompass, Höhen­messer, Beschleu­ni­gungs­sensor, Gyro­sensor, Um­ge­bungs­licht­sensor, Tiefen­messer, Wasser­tempe­ratur Sensor
Wasserschutzbis 100 Meterbis 100 Meter
SicherheitSatellitenverbindung, SOS, internationaler Notruf, Unfallerkennung, Sturzerkennung, Lärmüber­wachung, Sirene, Taschenlampe, BacktrackSatellitenverbindung (Notruf SOS, „Wo ist?“), Notruf SOS, Sirene, Taschen­lampe, Sturz­er­ken­nung, Unfall­erkennung, Letzter Notruf Weg­punkt, Lärmüber­wachung, Backtrack, Wegbegleitung
WLANWLAN 4 (802.11n)WLAN 4 (802.11n)
Bluetooth5.35.3
Mobilfunk5G, LTE, Satellit5G, LTE, Satellit
StandortGPS, GLONASS, Galileo, QZSS und BeiDouDual-Frequenz GPS (GPS, Galileo, QZSS und BeiDou)
Ultrabreitband-Chip2. Generation2. Generation
Laufzeitbis zu 42 Stundenbis zu 50 Stunden
Farben TitanNatur, SchwarzNatur, Schwarz

iPhone 18 Pro vs iPhone 17 Pro: Was lohnt sich eher?

10 September 2026 at 14:03

Das neue iPhone 18 Pro steht noch etwas im Schatten des neuen iPhone Duo, dabei könnte es deutlich mehr Käufer als das neue Falt-iPhone finden. Der Preis ist zwar beim Einstiegsmodell von 1.299 auf 1.449 Euro gestiegen, das ist aber immer noch deutlich akzeptabler als der hohe Preis des iPhone Duo: Für Apples neuestes iPhone-Modell müssen Sie mindestens 2.299 Euro investieren.

Lohnt es sich aber im Vergleich zum iPhone 17 Pro, das Apple zwar aus den Regalen genommen hat, aber im Handel noch verfügbar ist, zu weit niedrigeren Preisen? Optisch mag das neue Modell sehr ähnlich sein, bei der Kamera und der CPU hat sich aber doch viel getan, was den Aufpreis rechtfertigen könnte.

Farben iPhone 18 Pro

Vier Farben stehen zur Wahl.

Apple

Design: Insbesondere die Farben unterscheiden sich

Optisch gleicht das iPhone 18 Pro dem Vorgänger sehr. Die Abmessungen sind sogar bis auf den Millimeter identisch, nur beim Gewicht gibt es einen kleinen Unterschied: Das neue Modell iPhone 18 Pro ist mit 211 Gramm sieben Gramm schwerer als das iPhone 17 Pro, bei den Max-Modellen macht der Gewichtsunterschied gar 18 Gramm aus. (Nebenbei ist das iPhone 18 Pro Max nur fünf Gramm leichter als das neue iPhone Duo.)

Neu sind die Farben: Statt einem Tiefblau wie beim iPhone 17 Pro gibt es wieder ein echtes Schwarz, ein neues „Burgunder“ (Dunkelrot) und die Farbe „Polar“ (Hellblau). Nur die Farbe Silber ist für beide Modelle zu haben.

Oberfläche neues iPhone

Das neue Modell bekam neue Farben.


Apple

Display – fast keine Unterschiede

Das Display ist nahezu identisch mit dem guten Vorgänger-Display. Auch die Kratzfestigkeit ist offenbar auf dem gleichen Niveau, Ceramic Shield 2 auf der Vorderseite und Ceramic Shield 1 auf der Rückseite versprechen hohe Robustheit. Größter Unterschied ist die kleinere Dynamic Island: Das iPhone 18 Pro kann jetzt bis zu drei Live-Aktivitäten gleichzeitig in der kleinen Aussparung und drumherum zeigen.

Dynamic Island

Die Dynamic Island ist kleiner und bietet neue Live-Aktivitäten .

Apple

A20 Pro: Neuer Chip mit doppelter Neural Engine

Vielleicht wichtigste Neuerung des iPhone 18 Pro ist der verbesserte Chip. Das neue Modell erhält statt des A19 Pro den neuen A20 Pro. Wie der bereits vorgestellte M6‑Chip des neuen Mac Mini basiert der neue Chip auf der neuen 2-Nanometer-Technologie, was höhere Leistung bei niedrigerem Stromverbrauch verspricht.

Gegenüber dem A19 Pro soll etwa die Leistung der CPU um bis zu 20 Prozent schneller sein. Deutlich stärker gestiegen ist die Grafikleistung: Statt 6 Grafikkernen werden nun 7 Grafikkernen mit Neural Accelerators geboten. Das soll eine um 40 Prozent höhere Leistung garantieren. Auch das Tempo der Speicheranbindung will Apple um 50 Prozent erhöht haben.

Der neue Chip bietet außerdem einen neuen Aufbau mit besonders schnellen Performance-Kernen, die Super-Kerne heißen und laut Apple Desktop-Leistungsfähigkeit erreichen.

Apple hat offenbar auch die Kühlung per Dampfkammer verbessert, die erstmals im iPhone 17 Pro eingebaut war. Arbeitsspeicher und Chip sollen dadurch noch besser gekühlt werden – wichtig für hohe Leistung bei KI, langen Videoaufnahmen und auch langem Gaming.

Ebenfalls neu: Die Neural-Engine ist wie beim M6 jetzt ein Dual-Kern-Chip mit insgesamt 32 statt 16 Kernen.

A20 Pro

Beim neuen Chip hat Apple offenbar vor allem Grafik- und KI-Leistung gesteigert.

Apple

Akku-Laufzeit

Das leicht höhere Gewicht könnte von dem etwas größeren Akku kommen. Das iPhone 18 Pro bietet nämlich jetzt 4.065 mAh, das Pro Max 5.391 mAh. Beim iPhone 17 Pro und Max waren es noch 3.988 und 4.823 mAh.

Ein neues Batteriedesign und ein effizienterer Chip sollen dabei zusätzlich die Akku-Laufzeit verbessern. Bis zu 43 Stunden Videowiedergabe erzielt das neue iPhone 18 Pro Max laut Apples Angaben, beim 17 Pro Max sind es gerade einmal 37 Stunden. Auch das iPhone 18 Pro hält bei dieser Aufgabe mit 34 Stunden deutlich länger als das iPhone 17 Pro durch, das hier nur 31 Stunden erzielt.

Die Ladezeit hat Apple nicht vergessen: Das Laden auf 50 Prozent schaffen das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max in 15 Minuten (allerdings benötigen Sie dazu ein Netzteil mit mindestens 60 Watt Leistung), das iPhone 17 Pro und 17 Pro Max benötigen dazu 20 Minuten.

Neue Kamera

Größte Neuerung ist aber die neue Hauptkamera mit variabler Blende. Das ist bei einem Smartphone noch immer außergewöhnlich, wenn auch nicht völlig neu. Solche Kameras hat etwa Samsung mit dem S9 im Programm, allerdings nur mit zwei verschiedenen Blendenstufen.

Automatisch oder manuell können Sie beim 18 Pro nun zwischen vier Blendenstufen wählen: ƒ/1.48, ƒ/1.8, ƒ/2.8 und ƒ/4.0. Möglich macht dies ein aufwendiges Belichtungssystem. Maximale Lichtintensität erhalten Sie etwa mit ƒ/1.48, Apple verspricht hier bis zu 50 Prozent bessere Performance bei Fotos und im Nachtmodus als beim iPhone 17 Pro (mit einer fixen Blende von ƒ/1.78). Das reicht nicht an die Flexibilität einer Systemkamera heran, ermöglicht aber ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten.

Kamera des neuen iPhone 18 Pro

Die Kamera bietet erstmals bei einem iPhone eine variable Blende.

Apple

Damit Sie diese neuen Optionen auch voll ausnutzen können, erhält die Kamera-App zudem weitere manuelle Optionen, von Apple „Pro Steuerungen“ genannt. Hier können Sie erstmals Belichtungszeit, Blende und Weißabgleich manuell einstellen. Auch Textur und Körnung können über die neuen fotografischen Stile (Version 3) angepasst werden und es gibt eine neue Histogramm-Anzeige.

Diese Optionen stehen auch bei Videoaufnahmen zur Verfügung. Hier hat Apple aber noch mehr ergänzt: So kann der Kinomodus-Effekt bei Videoaufnahmen jetzt nachträglich ergänzt werden und bei Zeitraffer-Aufnahmen steht 4K Dolby Vision zur Verfügung.

Audioaufnahmen mit Audiomix wurden verbessert und eignen sich nun besser für die  Aufnahme von Live-Audio oder Konzerten. Allgemein sollen bei wenig Licht bessere Videos möglich sein. Neu ist auch eine intelligente Fokusverfolgung. Wenn Sie etwa bei einer Sportaufnahme einen Spieler filmen, wird das Bild automatisch auf diese Person scharf gestellt.

Fokusverfolgung

Die Fokusverfolgung hilft bei Videos mit viel Bewegung.

Apple

Interessant für Profi-Fotografen oder Journalisten: Der SynthID-Standard für Fotografen wird erstmals unterstützt. Mehr noch: Mit dem Apple Refence Image gibt es eine neue Option, um die Authentizität eines Fotos nachzuweisen. Bei dieser Option werden die Fotodaten auf Pixelebene signiert.

Frontkamera

Die Frontkamera scheint unverändert, es gibt nur eine kleine neue Funktion bei der Bedienung: Das Zoomen und Drehen des Bildes ist per Tippen möglich.

Neues Modem

Auch ein neues Modem verbaut Apple im iPhone 18 Pro (Max), das neue C2. Dieses soll für bessere Qualität und Zuverlässigkeit bei Mobilfunkverbindungen sorgen. In einigen Mobilfunksystemen soll etwa ein Upload um 50 Prozent schneller sein, bei geringerem Akkuverbrauch.

Fazit:

Haben Sie noch ein iPhone 15 Pro oder iPhone 16 Pro, ist der Sprung zum iPhone 18 Pro eine echte Verbesserung. Gegenüber dem iPhone 17 Pro wirken die Vorteile des neuen iPhone 18 Pro dagegen eher bescheiden – außer Sie interessieren sich sehr für Fotografie und Videoaufnahmen.

Der neue Chip A20 Pro liefert zwar vor allem in den Bereichen Grafik und KI bessere Leistung bei längerer Akku-Laufzeit, allerdings war hier auch der A19 Pro mehr als ausreichend. Vor allem beim Modell iPhone 18 Pro Max sind dadurch sehr ansehnliche Laufzeiten erreichbar! Angesichts des gestiegenen Preises wäre nach meiner Meinung aber sogar jetzt noch der Kauf eines iPhone 17 Pro überlegenswert.

Technische Daten

iPhone 18 ProiPhone 18 Pro MaxiPhone 17 Pro
Preis (256 GB)1.449€1.599€1.299 €
Preis (512 GB)1.699€1.849€1.549 €
Preis (1 TB)2.199€2.349€1.799 €
Preis (2 TB)2.949€3.099€–
Display6,3“ Super Retina XDR Display6,9“ Super Retina XDR Display6,3“ Super Retina XDR Display
Pixel2622 x 12062868 x 13202622 x 1206
Auflösung460 ppi460 ppi460 ppi
Display-TechnologieOLED, HDR, Promotion bis 120 Hz, Always On, Dynamic IslandOLED, HDR, Promotion bis 120 Hz, Always On, Dynamic IslandOLED, HDR, Promotion bis 120 Hz, Always On, Dynamic Island
FarbraumGroßer Farbraum (P3), True ToneGroßer Farbraum (P3), True ToneGroßer Farbraum (P3), True Tone
Helligkeit1.000 Nits; 1.600 Nits HDR, 3.000 Nits im Freien, 1 Nit minimale Helligkeit1.000 Nits; 1.600 Nits HDR, 3.000 Nits im Freien, 1 Nit minimale Helligkeit1.000 Nits; 1.600 Nits HDR, 3.000 Nits im Freien, 1 Nit minimale Helligkeit
ChipA20 ProA20 ProA19 Pro
Cores6-Core CPU (2 Super-Cores, 4 Efficiency Cores), 7-Core GPU mit Neural Accelerators, Dual 16 Core Neural Engine6-Core CPU (2 Super-Cores, 4 Efficiency Cores), 7-Core GPU mit Neural Accelerators, Dual 16 Core Neural Engine6-Core-CPU, 6-Core-GPU, 16-Core Neural Engine
Speicherkapazität256/512 GB/1 TB/2 TB256/512 GB/1 TB/2 TB256/512 GB/1 TB
Kameras48 MP Fusion Hauptkamera: 24 mm mit variabler Blende (ƒ/1.48, ƒ/1.8, ƒ/2.8 und ƒ/4.0); 48 MP Fusion Ultraweitwinkel: 13 mm, ƒ/2.2 Blende; 48 MP Fusion Tele: 100 mm (4x), ƒ/2.8 Blende48 MP Fusion Hauptkamera: 24 mm mit variabler Blende (ƒ/1.48, ƒ/1.8, ƒ/2.8 und ƒ/4.0); 48 MP Fusion Ultraweitwinkel: 13 mm, ƒ/2.2 Blende; 48 MP Fusion Tele: 100 mm (4x), ƒ/2.8 Blende48 MP Fusion Haupt­kamera: 24 mm, ƒ/1.78 Blende; 48 MP Fusion Ultra­weit­winkel: 13 mm, ƒ/2.2 Blende; 48 MP Fusion Tele: 100 mm (4x), ƒ/2.8 Blende
Optische StabilisierungSensor ShiftSensor ShiftSensor Shift
FrotkameraCenter Stage Kamera, 18 MP, ƒ/1.9Center Stage Kamera, 18 MP, ƒ/1.9Center Stage Kamera, 18 MP, ƒ/1.9
Lautsprecher, MikrofonStereolautsprecher, 4 MikrofoneStereolautsprecher, 4 MikrofoneStereolautsprecher, 4 Mikrofone
TastenSeitentaste, Lautstärke, Action Button, KamerasteuerungSeitentaste, Lautstärke, Action Button, KamerasteuerungSeitentaste, Lautstärke, Action Button, Kamerasteuerung
SensorenFace ID, LiDAR Scanner, Barometer, Gyrosensor, High-g Beschleunigungssensor, Näherungssensor, Zwei UmgebungslichtsensorenFace ID, LiDAR Scanner, Barometer, Gyrosensor, High-g Beschleunigungssensor, Näherungssensor, Zwei UmgebungslichtsensorenFace ID, LiDAR-Scanner, Barometer, Gyrosensor, High-g-Beschleunigungs­sensor, Näherungssensor, zwei Umgebungs­licht­sensoren
SicherheitUnfallerkennung, Notruf SOS, „Wo ist?“ über SatellitUnfallerkennung, Notruf SOS, „Wo ist?“ über SatellitUnfallerkennung, Notruf SOS
AnschlüsseUSB-C, unterstützt USB 3, (bis 10 Gbit/s)USB-C, unterstützt USB 3, (bis 10 Gbit/s)USB-C, unterstützt USB 3 (bis 10 Gbit/s)
Wi-FiWLAN 7 (802.11be) mit 2×2 MIMOWLAN 7 (802.11be) mit 2×2 MIMOWLAN 7 (802.11be) mit 2×2 MIMO
FunkchipsApple C2 (mobil) und Apple N1 (WLAN und Bluetooth)Apple C2 (mobil) und Apple N1 (WLAN und Bluetooth)Qualcomm (mobil) und Apple N1 (WLAN und Bluetooth)
Mobile Daten5G/LTE/UMTS/HSDPA/EDGE/GSM5G/LTE/UMTS/HSDPA/EDGE/GSM5G/LTE/UMTS/HSDPA/EDGE/GSM
StandortGPS, GLONASS, Galileo, QZSS, BeiDou und NavICGPS, GLONASS, Galileo, QZSS, BeiDou und NavICGPS, GLONASS, Galileo, QZSS, BeiDou und NavIC
SIM-KarteNano SIM, eSIMNano SIM, eSIMNano-SIM, eSIM
Bluetooth666
GehäusematerialAluminium, Vorderseite Ceramic Shield 2, Rückseite Ceramic ShieldAluminium, Vorderseite Ceramic Shield 2, Rückseite Ceramic ShieldAluminium, Rückseite Ceramic Shield
FarbenSchwarz, Silber, Polar, BurgunderSchwarz, Silber, Polar, BurgunderSilber, Cosmic Orange, Tiefblau
AkkuLithium-Ionen-Batterie, kabelloses Laden (Qi2 und MagSafe)Lithium-Ionen-Batterie, kabelloses Laden (Qi2 und MagSafe)Lithium-Ionen-Batterie, kabelloses Laden (Qi2 und MagSafe)
VideowiedergabeBis zu 36 StundenBis zu 43 StundenBis zu 31 Stunden
Abmessungen (B/H/T) in mm71,9/150/8,7578/163,4/8,7571,9/150/8,75
Gewicht in Gramm211249204
Schutz vor Wasser und StaubIP68 (30 Minuten bis zu 6 Meter)IP68 (30 Minuten bis zu 6 Meter)IP68 (30 Minuten bis zu 6 Meter)
LieferumfangUSB-C KabelUSB-C KabelUSB-C Kabel

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iOS 27: Erscheinungsdatum bekannt gegeben – Release Candidate veröffentlicht

10 September 2026 at 13:45

Nach der iPhone-Keynote gestern Abend hat Apple wie erwartet den Release Candidate für iOS 27 veröffentlicht. Dabei handelt es sich voraussichtlich exakt um die Version, die in wenigen Tagen auf kompatiblen iPhones landen wird. Der genaue Termin ist nun auch bekannt: iOS 27 erscheint zusammen mit den anderen Betriebssystemen am Montag, dem 14. September 2026.

Auch im Release Candidate gibt es immer noch kleine Neuerungen: So können Sie in der Kamera-App erstmals die Funktionen am oberen Bildschirmrand anpassen. Bis zu acht Symbole haben in der Leiste Platz.

iOS 27 Developer Beta 8/Public Beta 6: Das ist neu

Apple hat am Montagabend doch noch eine achte Developer- und kurz darauf auch eine sechste Public Beta von iOS 27 nachgelegt. Dabei handelt es sich voraussichtlich um die letzte Vorschauversion des neuen Betriebssystems. Ein Release Candidate, also eine Vorschauversion der konkreten Version, die Mitte September an alle kompatiblen Geräte verteilt wird, steht noch aus – und die Zeit dafür wird knapp.

Auch in einer solch fortgeschrittenen Beta gibt es eine Neuerung: Apple führt auf dem Homescreen eine Animation ein, die besser signalisiert, wenn Sie App-Symbole von einer Seite auf die andere verschieben. Dabei zieht sich das App-Raster der Ausgangsseite langsam in die entgegengesetzte Richtung, bis das ausgewählte Symbol auf die nächste Seite springt.

iOS 27 Developer Beta 7: Das ist neu

In der siebten und möglicherweise letzten Beta-Version von iOS 27 gibt es kaum mehr Neuerungen, sondern nur noch Fehlerkorrekturen und Stabilitätsverbesserungen. Auf Reddit mehren sich indes Berichte, dass viele Fehler der vergangenen Versionen noch nicht behoben wurden, und es so aussieht, als würden sie in der finalen Version von iOS 27 auch bleiben.

iOS 27 Developer Beta 6/Public Beta 4: Das ist neu

Einen Monat vor der offiziellen Veröffentlichung geht es Apple in der jüngsten Beta darum, Fehler zu beheben. In vorherigen Versionen hatten sich immer wieder neue Fehler eingeschlichen, darunter eine Tastatur, die in der Spotlight-Suche nicht auftauchte, Balken, die sich über Nachrichten in iMessage legten, und App-Symbole, die auf dem Startbildschirm erschienen, wenn man die dazugehörige App per langem Drücken fürs Kontextmenü öffnete.

Die neue Beta ist außerdem die erste, bei der die Public Beta in sehr kurzem Abstand der Developer Beta folgte, nicht erst einen oder mehrere Tage später – ein weiterer Hinweis darauf, dass sich iOS 27 auf der Zielgeraden befindet.

Traditionell erscheinen die Hauptversionen von iOS und den anderen Betriebssystemen am ersten Montag nach der iPhone-Keynote, die wir dieses Jahr am 9. September erwarten. iOS 27 dürfte final also am 14. September erscheinen.

iOS 27 Developer Beta 5: Das ist neu

In der fünften Beta von iOS 27 gibt es trotz des fortgeschrittenen Entwicklungsstadiums des Systems Änderungen an der Oberfläche. So hat Apple mehrere Icons von viel genutzten Apps geändert. Dazu gehören Safari, Siri, Vorschau, Einstellungen und der App Store.

Safari hat einen schwarzen Hintergrund statt eines weißen bekommen, die Kompassarme und Zifferblattmarkierungen sind etwas prominenter zu sehen. Das Siri-Icon hat sich ebenfalls geringfügig geändert: Statt eines weißen Hintergrunds erscheint es nun auf einem schwarzen. Auch die Farbverläufe im Siri-Kreis sind etwas dunkler geworden.

Am meisten hat sich das Icon von Vorschau geändert: Das Vergrößerungsglas auf dem blauen Hintergrund erscheint indessen auf einem neonfarbenen Abstraktbild, die Perspektive darauf hat sich von der Seite nach oben verschoben.

Im Hintergrund sind in der fünften Beta mehrere Fehler behoben worden, beim Spotlight-Index, bei Core AI und bei Kurzbefehlen. Bei Kurzbefehlen wurde ein ärgerlicher Fehler behoben, bei dem die an einen Fokus gekoppelten Automatisierungsbefehle nicht funktionierten.

Im Allgemeinen ist die Liste der bekannten und bereits behobenen Fehler in iOS 27 Beta 5 noch länger geworden. Daran sieht man, dass die Version immer stabiler und ausgereifter wird.

iOS 27 Developer Beta 4: Das ist neu

In der vierten Beta behebt Apple einige Fehler, die vorherige Versionen verursacht haben, und führt kleinere neue Funktionen ein.

Wenn Sie etwas kopieren und in einer App einfügen möchten, zeigt die Schaltfläche auf der Tastatur wieder korrekt das Element in der Zwischenablage an, etwa die ersten paar Worte des kopierten Textausschnitts oder einen Screenshot. Die Symbole in den unteren beiden Ecken auf dem Sperrbildschirm werden im hellen Modus wieder in der richtigen Farbe angezeigt. Einige Animationen funktionieren wieder wie vorgesehen.

In iOS 27 Developer Beta 3 hat Apple in den Airpods-Einstellungen einen neuen Regler eingeführt, mit dem Sie den adaptiven Modus fein einstellen können: mehr Transparenz oder mehr Geräuschunterdrückung. In der Developer Beta 4 gibt es diese Einstellung auch im Kontrollzentrum, wenn Sie den Lautstärkeregler gedrückt halten.

Neue Funktionen in iOS 27

Kindersicherheit

Mit den 27er-Versionen seiner Betriebssysteme verbessert Apple die Kindersicherheit auf seinen Geräten abermals. Im Großen und Ganzen erhalten Eltern mehr Kontrolle darüber, welche Inhalte ihr Spross sehen kann und wie lange. Sämtliche Neuerungen finden Sie in unserem separaten Artikel.

Verbesserungen an der Oberfläche

Ein Fehler wurde behoben, bei dem Screenshots nicht richtig in der Foto-Mediathek gespeichert wurden, nachdem sie zugeschnitten worden waren.

Messages (Nachrichten) unterstützt bei RCS-Konversationen jetzt Antworten auf einzelne Nachrichten und Tapback-Reaktionen.

Sie können Ihren Apple TV 4K jetzt direkt in der Home-App aktualisieren, genau wie den Homepod.

In Wallet gibt es einen neuen Bereich namens „Einblicke“, in dem Sie Zahlungsein- und -ausgänge von verbundenen Konten einsehen können. Der Begrüßungsbildschirm ist zwar schon vorhanden, funktionstüchtig ist die Funktion jedoch bislang nicht.

In der Kamera werden Elemente gelb hervorgehoben, hinter denen sich aktive Funktionen verbergen.

An der Oberfläche gibt es nicht viel Neues, dafür aber unzählige Verbesserungen. Das Unternehmen hat die Kontraste bei Liquid Glass so angepasst, dass Text und Symbole deutlich besser lesbar sind. Dazu kommt ein neuer Regler, mit dem Sie die Intensität des Transparenzeffekts anpassen können – von komplett durchsichtig bis komplett getönt.

Unter Einstellungen > Töne & Haptik gibt es in den Abschnitten „Wecker und Timer“ und „Warnmeldungen und Systemtöne“ jeweils einen Schalter für die Funktion „Lautstärke für Klingelton anpassen“. Schalten Sie die Funktion aus, können Sie die Lautstärke von Weckern und Timern bzw. von Warnmeldungen und Systemtönen vom Klingelton entkoppeln und mit einem Regler individuell einstellen.

Wenn Sie etwas in die Zwischenablage kopieren und in ein Textfeld tippen, erscheint in der Zeile oberhalb der Tastatur eine neue große Schaltfläche, mit der Sie das kopierte Element einfügen können. Dort steht auch, aus welcher App Sie das kopierte Element einfügen.

Einige Ansichten in Apple-Apps wurden aufgehübscht, darunter Apple Music, Wetter und Trainings in der Fitness-App. Viele haben jetzt auch eine Ansicht für die horizontale Orientierung. App-Entwickler werden zudem angehalten, ihre Layouts flexibel zu entfernen, was generell als weiterer Hinweis auf das iPhone Ultra gewertet wird, das im Herbst erscheinen soll.

Die Einstellungen von Airpods sind jetzt gruppiert und deutlich übersichtlicher.

Apple-Intelligence-Funktionen

In Apple-Apps wird über der Tastatur jetzt die Schaltfläche „Write with Siri“ angezeigt, die die Schreibwerkzeuge ersetzt. Nicht in der EU verfügbar.

Einige Einstellungen bei den neuen Sprachoptionen von Siri sind jetzt als „coming soon“ gekennzeichnet. Nicht in der EU verfügbar.

Zwar fehlt Siri AI in der EU noch, dafür sind andere KI-Funktionen bereits in der Developer Beta verfügbar. Die wohl wichtigsten betreffen die Fotos-App: Hier können Sie mithilfe von KI Ihre Fotos bereinigen, den Rahmen erweitern und die Perspektive etwas ändern. Im Großen und Ganzen funktioniert das schon sehr gut, wenn auch mit den typischen KI-Fehlern – in jedem Fall aber deutlich besser als noch in iOS 26.

Apples KI-Bildgenerierungs-App „Image Playground“ erhält ein neues Symbol und ein neues zugrundeliegendes KI-Modell. Dadurch sind die Ergebnisse bereits in der Beta deutlich besser als noch in den vorherigen iOS-Versionen.

So installieren Sie die iOS-Beta

Es gibt zwei verschiedene Betas: Als Erstes erscheint die Developer Beta, die Sie nur installieren können, wenn Sie als Entwickler registriert sind. Einige Zeit später erscheint dann die Public Beta, für die der Aufwand geringer ist. Gerade zu Beginn des Release-Zyklus sind Developer-Betas häufig nicht besonders stabil und viele Apps funktionieren nicht. Die erste Public Beta von iOS 27 erscheint voraussichtlich im Juli. Bis dahin sollten die größten Probleme behoben sein, es kann aber weiterhin vereinzelt zu Problemen kommen.

So installieren Sie die Public Beta

Aktuell ist noch keine Public Beta von iOS 27 verfügbar. Sobald sie im Juli erscheint, können Sie sie folgendermaßen auf Ihrem iPhone installieren:

  1. Öffnen Sie die Beta-Seite von Apple und melden Sie sich mit Ihrem Apple Account an.
  2. Klicken Sie auf den blauen „Registrieren“-Button.
  3. Öffnen Sie auf Ihrem iPhone Einstellungen > Allgemein > Softwareupdate.
  4. Tippen Sie auf die Zeile „Beta-Updates“ und wählen Sie dort „iOS 27 Public Beta“ aus.
  5. Installieren Sie die Public Beta in den Softwareupdates. Es kann einen Moment dauern, bis Ihr iPhone tatsächlich registriert ist und das Update erscheint.

So installieren Sie die Developer Beta

Die Developer-Beta von iOS 27 ist ab sofort verfügbar. Für sie benötigen Sie einen Entwickler-Account, doch der kostenlose ist völlig ausreichend. Grundsätzlich empfehlen wir, die Developer Beta nicht auf iPhones zu installieren, auf die Sie im Alltag angewiesen sind.

  1. Laden Sie die Apple-Developer-App im App Store herunter und öffnen Sie die App.
  2. Tippen Sie am unteren Bildschirmrand auf „Account“.
  3. Melden Sie sich mit Ihrem Apple Account an.
  4. Öffnen Sie auf Ihrem iPhone Einstellungen > Allgemein > Softwareupdate.
  5. Tippen Sie auf die Zeile „Beta-Updates“ und wählen Sie dort „iOS 27 Developer Beta“ aus.
  6. Installieren Sie die Developer Beta in den Softwareupdates. Es kann einen Moment dauern, bis Ihr iPhone tatsächlich registriert ist und das Update erscheint.

Apple Watch Series 12 vs. Series 11: Das ist alles neu

10 September 2026 at 13:15

Nach der gestrigen Keynote hatten wir den Eindruck, dass Apple endlich mit Gesundheitsfunktionen auf der Apple Watch vorankommt. Nicht nur wurde ein neues System zur Messung der Herzfrequenz und zur Herzfrequenzvariabilität vorgestellt, sondern auch neue Möglichkeiten, eigene Daten in der Gesundheits-App einzusehen.

In einem wichtigen Bereich hat sich erfreulicherweise nichts geändert. Die Preise für die Apple Watch Series 12 blieben auf dem gleichen Niveau wie bei der Series 11. Die Aluminium-Variante kostet 449 Euro, die Titan-Variante – ab 799 Euro. Für die Keramikvariante gibt es keine Vergleichswerte.

Im Nachfolgenden beschreiben wir die Neuerungen, die Apple laut eigenen technischen Daten für die Apple Watch Series 12 vorgestellt hat.

Apple Watch Series 12 bei Mediamarkt
Apple Watch Series 12 bei Saturn
Apple Watch Series 12 bei Apple

S11 – das neue Herz der Uhr

Eine der wichtigsten Hardware-Änderungen ist wohl der Umstieg auf die neue Chip-Architektur. Die letzten drei Generationen seit der Apple Watch Series 9 benutzten als Grundlage den Chip aus dem iPhone 14 – den A14 Bionic. Dieser wurde noch im 4-nm-Verfahren gefertigt.

Im vergangenen Jahr hat Apple gar die Nomenklatur seines Systems-in-Package unverändert belassen, die Series 11 kam mit dem S10 heraus. In diesem Jahr hat Apple nicht mehr in den alten Vorräten gekramt, sondern die neuesten Watches gleich mit einer Abwandlung seines A20 Pro ausgestattet. Der Chip ist im 2-nm-Verfahren gefertigt. Die Apple Watch Series 12 überspringt also gleich vier Jahre der Chip-Entwicklung.

Auch der Arbeitsspeicher hat sich bei der Apple Watch Series 12 verdoppelt. Die neue Watch verfügt über 4 GB RAM im Vergleich zu 2 GB bei der Apple Watch Series 11.

Neues Gesundheitsmesssystem

Die Apple Watches Series 11 und Series 12 kann man optisch nicht nur an den Farben des Gehäuses unterscheiden. An der unteren Seite der Watch hat der Hersteller ein neues System aus den optischen Sensoren eingebracht. Der EKG‑Sensor wird bereits auf die dritte Generation aktualisiert.

Es ist nicht bekannt, welche Vorgängermodelle die zweite Generation des Sensors führen: Sowohl für Series 9 als auch für Series 10 und 11 weist Apple nur “einen elektrischen Herz­sensor” aus. Allerdings hat Apple mit iOS 14.3 und watchOS 7.2 eine zweite Version seiner EKG-App mit dem neuen Algorithmus veröffentlicht. Diese Versionen kamen mit der Apple Watch Series 6 im Jahr 2020. Höchstwahrscheinlich hatte der Hersteller diese Generation mit einem neueren elektrischen Herzsensor ausgestattet.

Neben dem elektrischen Herzsensor hat sich auch der optische Sensor geändert. Apple spricht dabei von einem immer aktiven optischen Herzsensor. Dieser erlaubt Pulsmessungen alle fünf Sekunden, wie bei einem Training. Die Vorgängergenerationen messen die Herzfrequenz deutlich seltener – alle fünf Minuten im Ruhezustand am Tag und auch alle fünf Minuten im Schlaf. In unserem Praxistest werden wir herausfinden, wie oft die neue Apple Watch den Puls beim Training und im Stromsparmodus misst.

Unterschiede bei den Herzfrequenzsensoren der Apple Watch Series 11 und Series 12

Unterschiede bei den Herzfrequenzsensoren der Apple Watch Series 11 und Series 12

Halyna Kubiv

Auch die Geräusche-App ist bei der Apple Watch Series 11 neu. Diese kann wie die neueren iPhones Geräusche erkennen und den Nutzer vorwarnen. Aber auch andere Einsatzbereiche wie Siri Rewind sind damit möglich.

Abmessungen

Etwas überraschender ist die Apple Watch Series 12 quer durch alle Varianten etwas größer und schwerer geworden. Gleichzeitig hat sich die Anzeigegröße des Bildschirms um einige Pixel verringert. Die Höhe bei den Aluminium- und Titanvarianten ist die gleiche geblieben – 42 und 46 mm. Die Keramikvariante ist um einen Millimeter höher geworden – 43 und 47 mm respektive. Falls Sie also schmale Handgelenke haben, aber mit der Keramikvariante liebäugeln, probieren Sie diese unbedingt vor dem Kauf an.

In der Breite sind alle Gehäusevarianten um einen Millimeter breiter geworden: Die 42-mm-Variante ist von 36 mm auf 37 mm gewachsen, die 46-mm-Variante von 39 mm auf 40 mm. Die Keramikvariante der Apple Watch Series 12 ist ebenfalls etwas dicker als Series 11 und die Aluminium- und Titan-Varianten der Series 12 – diese misst in der Höhe 9,85 mm statt 9,7 mm.

Das Gewicht jeder Variante hat im Vergleich mit dem Vorjahr durchgehend um etwa zwei Gramm zugelegt. Die Keramikvariante hat kein Referenzmodell, ist aber die schwerste. Apple Watch Titan Series 11 42 mm wiegt 34,6 Gramm, Series 12 – 36,6 Gramm. Die weiße Apple Watch aus Keramik mit 43 mm Gehäusegröße bringt gleich 41,7 Gramm auf die Waage, die nachtblaue 42,8 Gramm. Die nachtblaue Apple Watch Series 12 aus Keramik in der 47 mm Größe wiegt gar 52,9 Gramm.

Nur weil die Uhr in der Abmessung größer geworden ist, bedeutet das jedoch nicht, dass die Anzeigegröße des Displays sich ebenfalls vergrößert hat. Eher umgekehrt: Im Vergleich mit Series 11 hat sich das Display der Series 12 verkleinert. Die 42-mm-Variante kommt auf 970 mm2 Anzeigebereich statt 989 mm2 bei Series 11. Auch bei der 46-mm-Variante ist das Display von 1220 mm2 auf 1196 mm2 geschrumpft.

Dagegen ist auch das Aluminiumgehäuse der Apple Watch Series 12 mit dem Ceramic Shield ausgestattet. Bei Series 11 bekam man das erst mit der Titanvariante.

Akku

Ob Apple seine neueste Generation der Apple Watch mit einem größeren Akku ausgestattet hat, lässt sich erst herausfinden, wenn die ersten behördlichen Angaben dazu veröffentlicht werden. Damit rechnen wir in den kommenden Wochen.

Jedoch verfügt die Apple Watch Series 12 über einen Akku mit noch schnelleren Lademöglichkeiten: 15 Minuten Schnellladen ermöglichen 12 statt 8 Stunden Nutzung. Lädt man nur 5 Minuten lang schnell, kann man immerhin 10 statt nur 8 Stunden den Schlaf überwachen. Das Ladekabelmodell hat sich auch erneuert: Series 11 wurde mit einem Kabel mit der Modellnummer A2515 ausgeliefert, der Apple Watch Series 12 liegt eins mit der Nummer A3277 bei.

Fazit

Die wiederaufgelegte Keramikvariante bringt ihre Abstriche. Sie ist etwas größer und deutlich schwerer als die Aluminium- und Titanmodelle der Series 12. Ein Gewichtszuwachs von knapp zwei Gramm liest sich auf dem Papier als winzig an, doch in der Praxis kann sich eine solche Watch als klobig und unbequem erweisen.

Series 11Series 12
PreiseAb 449 € (Aluminium) und ab 799 € (Titan)Ab 449 € (Aluminium); ab 799 € (Titan); ab 1.049 € (Keramik)
ChipS10 SiP mit 64‑Bit Dual‑Core ProzessorS11 Chip mit 64‑Bit Dual‑Core Prozessor
Neural Engine4-Core4‑Core
Speicher64 GB64 GB
Arbeitsspeicher2 GB4 GB
DisplayAlways-On Retina Display, 2.000 Nits maximal, 1 Nit minimal, 326 ppiAlways-On Retina Dis­play mit OLEDs, 2.000 Nits Spitzen­helligkeit, 1 Nit minimale Helligkeit, 326 ppi
Display-Größe42 mm (374 x 446 Pixel), 46 mm (416 x 496 Pixel)42 mm (374 x 446 Pixel), 46 mm (416 x 496 Pixel)
GehäuseAluminium, TitanAluminium, Titan, Keramik
Tiefe9,7 mm9,7 mm (Aluminium, Titan); 9,85 mm (Keramik)
GesundheitsfunktionenEKG, Herzfrequenz, Herzrhythmus, Blut­sauer­stoff, Bluthochdruck, Zyklusprotokoll, Schlafqualität, Medikamenten AppEKG, Herzfrequenz, Herzrhythmus, Blut­sauer­stoff, Bluthochdruck, Zyklusprotokoll, Schlafqualität, Medikamenten App, Tagesform-App
SensorenElektrischer und optischer Herz­sensor, Blut­sauer­stoff Sensor, Temperatur­sensor, Kompass, Höhen­messer, Beschleu­ni­gungs­sensor, Gyro­sensor, Um­ge­bungs­licht­sensor, Tiefen­messer bis 6 Meter, Wasser­tempe­ratur Sensorelektrischer Herz­sensor der 3. Gene­ra­tion, immer aktiver optischer Herz­sensor, Blut­sauer­stoff Sensor und Temperatur­sensor, Kompass, Höhen­messer, Beschleunigungs­sensor, Gyro­sensor, Umgebungs­licht­sensor Tiefen­messer bis 6 Meter, Wassertemperatur­sensor
Wasserschutzbis 50 Meterbis 50 m
SicherheitNotruf SOS, internationaler Notruf, Sturz­er­ken­nung, Unfall­erkennung, Weg­punkt, Taschen­lampe, Backtrack, Lärmüber­wachung, WegbegleitungNotruf SOS, internationaler Notruf, Sturz­er­ken­nung, Unfall­erkennung, Weg­punkt, Taschen­lampe, Backtrack, Lärmüber­wachung, Wegbegleitung
WLANWLAN 4 (802.11n)WLAN 4 (802.11n)
Bluetooth5.35.3
Mobilfunk5G, LTE5G, LTE
StandortGPS, GLONASS, Galileo, QZSS und BeiDouPräzises L1 GPS (GPS, GLONASS, Galileo, QZSS und BeiDou)
Ultrabreitband-Chip2. Generation2. Gene­ra­tion
Laufzeitbis zu 24 Stundenbis zu 24 Stunden
Farben AluminiumRoségold, Silber, Space Grau, DiamantschwarzDunkelbronze, Lichtgold, Schwarz, Space Grau
Farben TitanGold, Natur, SchieferBrillantgold, Natur
Farben Keramik
Perlweiß, Nachtblau

iPhone 18 Pro: Warum die Vorbestellungen später beginnen

10 September 2026 at 11:00

Als Apple gestern das iPhone 18 Pro vorgestellt hat, ist eine Information möglicherweise durchgerutscht: Die Vorbestellungen beginnen nicht am Freitag nach der Keynote, sondern erst am Samstag. Darüber hatten wir bereits vor wenigen Wochen berichtet (s. unten).

Grund für diese Verzögerung, so klein sie auch sein mag, ist der 11. September, der dieses Jahr auf diesen Freitag fällt. Der Jahrestag der Terroranschläge auf New York und Washington, D.C., gilt in den USA als eine Art inoffizieller Trauertag, weshalb Apple auch sein September-Event gern verschiebt.

Das letzte Mal wurde der Vorbestelltermin vor genau 11 Jahren auf den Samstag nach der Vorstellung verschoben, als Apple das iPhone 6S und 6S Plus auf den Markt gebracht hat.

Das iPhone Duo ist nicht davon betroffen, denn es erscheint erst später. Apples erstes faltbares iPhone können Sie erst ab dem 16. Oktober vorbestellen, einem Freitag. Am 23. Oktober kommt es in den Handel.

Ursprünglicher Artikel vom 28. August:

Erst vor wenigen Tagen hat Apple das offizielle Vorstellungsdatum der neuen iPhones angekündigt: Am 9. September, also in weniger als zwei Wochen, ist es so weit. Doch nicht nur die Trennung der Pro-Reihe vom Basis-iPhone und dem iPhone Air und die Vorstellung des faltbaren iPhones sind dieses Jahr eine Besonderheit. Auch der Termin der Vorbestellung soll sich angeblich verschieben.

Eine zuverlässige Quelle erklärt gegenüber Macwelt, dass die Vorbestellungen dieses Jahr nicht wie gewohnt am Freitag nach der Vorstellung beginnen sollen, sondern einen Tag später, am Samstag. Grund dafür sei, dass dieses Jahr der 11. September auf genau diesen Freitag falle. Der Jahrestag der Anschläge von 2001 ist in den USA zwar kein offizieller Feiertag, gilt aber als eine Art inoffizieller Volkstrauertag. Deshalb finden auch iPhone-Vorstellungen nie an diesem Datum statt.

Auch die Uhrzeit soll sich ändern: Für gewöhnlich beginnen die Vorbestellungen um 5 Uhr kalifornischer Zeit (PST), hierzulande also um 14 Uhr MESZ. Der Vorverkauf des iPhone 18 Pro soll hingegen um Mitternacht in Kalifornien beginnen, in Deutschland also um 9 Uhr morgens.

Es wäre nicht das erste Mal, dass Apple die Vorbestellungen vom Freitag auf den Samstag danach legt: Auch das iPhone 6S und 6S Plus konnten vor 11 Jahren, erst am Samstag, dem 12. September 2015, vorbestellt werden. Auch damals begannen die Vorbestellungen um 9 Uhr morgens.

Die Verzögerung betrifft zunächst nur das iPhone 18 Pro und Pro Max. Beim faltbaren iPhone Ultra gibt es aktuell noch Gerüchte, dass es bisher nur in verhältnismäßig geringer Stückzahl produziert werden kann, weshalb sich die Markteinführung verzögern könnte. Ähnlich war es 2020 der Fall, als wegen der Corona-Pandemie das iPhone 12 Mini und das iPhone 12 Pro Max später auf den Markt gekommen sind als das iPhone 12 und das iPhone 12 Pro.

Was Apple bei der Keynote nicht zeigte – und wann es kommt

10 September 2026 at 10:44

Etwas über eine Stunde dauerte gestern Apples Keynote „Surprise and Shine“. Nach der symbolischen Übergabe von Tim Cook fing John Ternus gleich ganz stark mit dem iPhone 18 Pro (Max) an und endete mit „One more thing“, dem iPhone Duo. Dazwischen nahm das Apple-Team aber kaum eine Verschnaufpause und präsentierte neue Airpods und Apple Watches. Dennoch fragen sich Teile der Nutzerschaft, ob da nicht noch mehr hätte sein können und wann die vermissten Produkte kommen. Wir versuchen uns an einer Antwort.

Neue iPhone-Generation erst im Frühjahr 2027 komplett

Die gestrige Keynote war ungewöhnlich, nicht nur wegen des Wechsels an Apples Unternehmensspitze. Seitdem Apple im September 2017 das iPhone X und die Modelle iPhone 8 und iPhone 8 Plus vorgestellt hatte, gab es jedes Jahr im Herbst neue Pro-Modelle als Nachfolger des X und reguläre Modelle wie iPhone XR und iPhone 11 bis 17.

Wer neben dem iPhone 18 Pro und dem neuartigen iPhone Duo noch auf ein etwas günstigeres iPhone 18 oder gar ein iPhone 18e gehofft hatte, fragt sich nun, wo diese Optionen bleiben. Die gute Nachricht: Weder hat Apple das iPhone 17 noch das 17e aus dem Handel genommen, selbst das iPhone 16 ist noch verfügbar. Die schlechte Nachricht: Auch die Einsteiger-iPhones sind teurer geworden.

Wir dürfen leider nicht erwarten, dass die Preise bald wieder sinken, die Speicherkrise hält an. Doch können wir davon ausgehen, dass Apple auch seine Einsteigergeräte auf die nächste Generation hebt. Im Frühjahr 2027 sollten iPhone 18 und iPhone 18e mit dem Chip A20 erscheinen, den Apple auch noch nicht angekündigt hat. Ebenso ist dann eine zweite Generation des iPhone Air denkbar, dann mit einem gebinnten A20 Pro und womöglich der Dualkamera des iPhone Duo. Das iPhone 16 wird dann aus dem Handel gehen, das iPhone 16 Plus hat Apple bereits gestrichen.

Wer hat an der Uhr gedreht? Nächste Apple Watch SE nicht vor Herbst 2027

Im vergangenen Jahr war die Apple Watch ein großes Thema bei Apples Show. Gleich drei neue Modelle präsentierten Tim Cook und Kollegen: Während die Series 11 und die Ultra 3 nur leichte Änderungen ihren Vorgängern gegenüber boten, stellte Apple die günstigste Option, die Apple Watch SE 3, fast gänzlich neu auf und spendierte ihr lang vermisste Funktionen wie das Always-on-Display.

In diesem Jahr machen zwar Apple Watch Series 12 und Ultra 4 bedeutende Fortschritte bei der Herzfrequenzmessung, sind aber sonst kaum verändert. Nur die Farben sind ein wenig anders und bei der Series 12 kehrt die Keramikoption zurück. Die Apple Watch SE hat Apple nicht angepackt, das wird vermutlich erst wieder im kommenden Jahr passieren oder gar erst 2028, wenn der technologische Abstand der Einsteiger-Uhr zu den besseren Modellen wieder zu stark angewachsen wäre.

Apples Neuansatz im Smarthome: Goldener Oktober?

Wir hatten es gestern berichtet: Die Vorstellung des iPhone 18 Pro war in weiten Teilen eine wiederholte Präsentation von Apple Intelligence. Klar, John Ternus hatte das iPhone gleich zu Beginn als das ideale Schnittstellengerät für künstliche Intelligenz gepriesen, das KI auf dem Gerät selbst ausführt oder auf vertrauenswürdigen Servern, also solchen von Apple. Für Bürger der EU war dieser Teil der Show nicht ohne Frust zu genießen. Weiterhin sind sich die EU-Kommission und Apple nicht einig, wie Siri AI einerseits mit der gebotenen Sicherheit und andererseits ohne Behinderung des Wettbewerbs umgesetzt werden könnte.

Die gute Nachricht: Den Mac sieht die EU nicht als „Gatekeeper“, ebenso wenig Apples für das Smarthome gedachten Geräte wie Apple TV oder Homepod. Siri AI kann auf dem Mac uneingeschränkt laufen und an sich spricht wenig dagegen, die fortschrittlichsten Funktionen der Apple Intelligence auch auf ein neues System namens homeOS zu bringen.

Neue Homepods, die vierte Generation des Apple TV 4K und ein neues Smarthomegerät mit dem Projektnamen Homepad stehen aber in den Startlöchern. Insbesondere die Prozessoren des Homepod werden ein deutliches Upgrade benötigen, um den Anforderungen zu entsprechen, aber auch das Apple TV 4K schreit nach einem Upgrade. Der Homepad hingegen könnte eine intelligente Steuerzentrale für das Smarthome werden, die mit weniger intelligenten Bildschirmen im iPad-Format und Sicherheitskameras zusammenarbeitet. Ugreen hat erst vergangene Woche mit dem Home Agent ein System vorgestellt, das man sich so oder so ähnlich auch von Apple denken könnte.

Bedenken der EU dürfte es hier keine geben, unklar ist derzeit nur, wie die neuen Homepods mit Siri AI arbeiten könnten, wenn doch das iPhone diese Systemkomponenten nicht installieren darf. Nicht nur deshalb ist Apples neues Smarthome erklärungsbedürftig, es würde sich dafür eine eigene Show im Oktober anbieten. Gerne hat Apple solche Veranstaltungen immer in die letzte Woche des Monats gelegt. Der 27. Oktober könnte ein geeigneter Termin sein.

Macs mit M6: Jederzeit startklar

Das erste Gerät mit dem neuen M6-Chip, mit dem der A20 Pro eine enge Verwandtschaft hat, ist bereits angekündigt und wird im September ausgeliefert: der Mac Mini M6. Es besteht zwar der Verdacht, dass der M6 als erster 2-nm-Chip nur ein Übergangschip sein wird und schon bald die Generation M7 kommt. M6 Pro, Max und Ultra dürfte Apple überspringen, hat aber noch zwei Rechner im Portfolio, denen das Upgrade auf den M6 guttun würde.

Das sind das Macbook Pro, das in der M6-Generation noch keine Designänderungen bekommen soll, und der iMac. Apples ikonischer All-in-one-Desktop hätte es besonders nötig. Das aktuelle Modell läuft noch auf dem M4. Angeblich könnte es für den iMac M6 zumindest neue Farben geben und womöglich noch weitere Modifikationen am Look.

Wenn Apple tatsächlich noch eine Show Ende Oktober veranstalten möchte, wären die beiden neuen Macs sicherlich Teil der Präsentation. Insbesondere der iMac passt als Rechner für den heimischen Schreibtisch gut zum gedachten Programm.

iPad: Das letzte ohne Apple Intelligence fährt auf das Abstellgleis

Wenn schon, denn schon: Apple hat mit dem iPad A16 noch ein Gerät im Portfolio, das nicht in der Lage ist, Apple Intelligence auszuführen. Das muss anders werden und das wird auch bald anders, denn das letzte Update liegt schließlich auch schon wieder 18 Monate zurück. Zwei Jahre sind es gar beim etwas schlaueren iPad Mini A17 Pro, dieses könnte mit der nächsten Generation aber einen OLED-Bildschirm bekommen, wie er schon in den iPads Pro verbaut ist.

Würde eine Oktober-Keynote wunderbar komplettieren. Doch schließen wir nicht aus, dass Apple in einer Woche im Oktober von Montag bis Donnerstag über verschiedene Pressemitteilungen die neuen Geräte auf das Publikum loslässt. Recht viel länger werden wir aber nicht warten müssen.

iPhone Duo: Alle Infos zu Apples faltbarem iPhone

10 September 2026 at 10:00

Update: Am 9. September hat Apple offiziell sein faltbares iPhone vorgestellt: das iPhone Duo. Damit sind den Spekulationen ein Ende gesetzt, viele der Gerüchte haben sich aber bewahrheitet.

iPhone Duo
Preis (256 GB)2.299 €
Preis (512 GB)2.549 €
Preis (1 TB)3.049 €
Preis (2 TB)3.799 €
Display5,4“/7,6“ Super Retina XDR Display, Nanotextur (inneres Display)
Pixel1398 x 2034 Pixel (geschlossen); 1878 x 2670 Pixel (geöffnet)
Auflösung460 ppi (geschlossen), 430 ppi (geöffnet)
Display-TechnologieOLED, HDR, Promotion bis 120 Hz, Always-On, Dynamic Island
FarbraumGroßer Farbraum (P3), True Tone
Helligkeit1.000 Nits; 1.600 Nits HDR, 3.000 Nits im Freien, 1 Nit minimale Helligkeit
ChipA20 Pro
Cores6-Core-CPU (2 Super-Cores, 4 Efficiency Cores), 7-Core-GPU mit Neural Accelerators, Dual 16 Core Neural Engine
Speicherkapazität256/512 GB/1 TB/2 TB
Kameras48 MP Fusion Hauptkamera: 26 mm, ƒ/1.6;  48 MP Fusion Ultraweitwinkel: 13 mm, ƒ/2.2
Optische StabilisierungSensor Shift
FrotkameraCenter Stage Kamera, 12 MP, ƒ/2,2 (außen); FaceTime Kamera unter dem Display, ƒ/1.8 (innen)
Lautsprecher, MikrofonStereolautsprecher, 3 Mikrofone
TastenSeitentaste, Lautstärke, Kamerasteuerung
SensorenTouch ID Fingerabdrucksensor, Barometer, Gyrosensor, High-g Beschleunigungssensor, Näherungssensor, vier Umgebungslichtsensoren
SicherheitNotruf SOS über Satellit, Unfallerkennung, „Wo ist?“ über Satellit
AnschlüsseUSB-C, unterstützt USB 3 (bis 10 Gbit/s)
Wi-FiWLAN 7 (802.11be) mit 2×2 MIMO
FunkchipsApple C2 (mobil) und Apple N1 (WLAN und Bluetooth)
Mobile Daten5G/LTE/UMTS/HSDPA/EDGE/GSM
StandortDual-Frequenz-GPS (GPS, GLONASS, Galileo, QZSS, BeiDou und NavIC)
SIM-KarteDual eSIM
Bluetooth6
GehäusematerialTitan, Vorderseite Ceramic Shield 2, Rückseite Ceramic Shield
FarbenNachthimmel, Sternenweiß
AkkuLithium-Ionen-Batterie, kabelloses Laden (Qi2 und Magsafe)
VideowiedergabeBis zu 44 (äußeres Display), bis zu 31 Stunden (inneres Display)
Abmessungen (B/H/T) in mm84,1/117,8/11,3 (geschlossen); 164,6/117,8/5,2 (geöffnet)
Gewicht in Gramm254
Schutz vor Wasser und StaubIP68 (30 Minuten bis zu 6 Meter)
LieferumfangUSB-C-Kabel

Ende Update.

Wie wird das faltbare iPhone heißen?

  • Wahrscheinlich iPhone Duo und nicht iPhone Ultra

Viele Fans und auch Experten nennen das faltbare Gerät gern „iFold“, was in erster Linie angenehm kurz ist. Doch es gibt keinen triftigen Grund, warum es so heißen sollte. Gerüchte und Leaks vom Frühjahr 2026 deuteten darauf hin, dass es iPhone Ultra heißen wird. So hieß es wohl auch lange intern bei Apple, zuletzt kursierte aber der Name iPhone Duo – den der Bloomberg-Reporter Mark Gurman als gesetzt sieht. Er sollte recht behalten, denn das neue Gerät heißt iPhone Duo.

Im März hatte er noch berichtet, dass das faltbare iPhone dieses Jahr eins von mehreren „Ultra“-Geräten sein wird. Selbst wenn am Ende nicht alle das „Ultra“-Branding tragen werden, ist es beim faltbaren iPhone am wahrscheinlichsten.

Im April hat dann der Weibo-Account „Digital Chat Station“ (historisch mit einer durchwachsenen Trefferquote) ebenfalls behauptet, dass Apple den Namen „iPhone Ultra“ verwenden wird. Wir werden bald erfahren, ob Apple mit iPhone Duo die beiden Bildschirme des faltbaren Geräts in den Vordergrund stellt. Bauartbedingt wird das iPhone Duo auch gegenüber dem iPhone Pro einiges vermissen lassen, weswegen „Ultra“ irreführend sein könnte.

Wann erscheint das faltbare iPhone?

  • Wahrscheinlich am 9. September 2026

Wir gehen davon aus, dass Apple das iPhone im neuen Format am 9. September 2026 vorstellt, zusammen mit dem iPhone 18 Pro und Pro Max (aber nicht dem normalen iPhone 18, das erst Anfang 2027 erscheinen soll).

Nachdem ein Bericht von Nikkei Asia nahegelegt hatte, dass Apple mit der Produktion im Verzug ist, widersprach Mark Gurman, merkte aber an, dass es zunächst in begrenzter Stückzahl verfügbar sein würde. Ihm zufolge soll das faltbare iPhone zusammen mit dem iPhone 18 Pro erscheinen – oder „etwas später“.

Laut Macrumors rechnet der Barclays-Analyst Tim Long in einer Studie damit, dass das faltbare iPhone erst im Dezember in den Handel kommt, einige Monate nach dem Start des iPhone 18 Pro und Pro Max.

Während Apples letztem Quartalsbericht warnte Tim Cook, dass „der Einfluss von Lieferengpässen signifikant steigen“ würde. Daraus könnte folgen, dass das iPhone 18 Pro und Pro Max zunächst nur eine beschränkte Verfügbarkeit aufweisen können, ähnlich wie es beim iPhone 12 Pro im Corona-Jahr 2020 der Fall war.

Neue Berichte aus China und dem australischen Einzelhandel deuten darauf hin, dass das iPhone Ultra zunächst nur in den USA erscheinen wird – vermutlich später als die beiden Pro-Modelle, wie das iPhone X 2018. Danach soll es langsam auf andere große, wichtige Märkte ausgeweitet werden, beginnend mit China.

Die Marktforscher von IDC rechnen indes damit, dass Apple im ersten Jahr nach der Vorstellung des iPhone Ultra zehn Millionen Stück davon verkaufen wird. Das wären etwa fünf Prozent des kompletten Volumens. Um das zu erreichen, sollte Apple etwaige Produktionsengpässe so schnell wie möglich überwinden.

Während das iPhone Duo tatsächlich am 9. September vorgestellt wurde, verzögert sich die Markteinführung um etwa einen Monat. Das iPhone Duo kann ab dem 16. Oktober vorbestellt werden, in den Handel kommt es am 23. Oktober.

Was sind die größten Nachteile des faltbaren iPhone Ultra / Duo?

Wegen des faltbaren Designs wird es einige Kompromisse geben, was ein „Ultra“-Branding fragwürdig machen würde:

  • Kein Unibody-Design: Wegen des Scharniers wird das Gerät aus mehreren Teilen besehen
  • Einschränkungen bei kabellosem Laden: Möglicherweise kommt das Gerät ohne die typische gläserne Rückseite, was Magsafe und kabelloses Laden behindern könnte.
  • iOS-basiertes Betriebssystem: Statt iPadOS soll auf dem Gerät eine angepasste Version von iOS laufen, die über mehr Produktivitätsfunktionen verfügt, aber weniger als iPadOS.
  • Kein Face-ID: Weil das faltbare iPhone so dünn ist und verschiedene Frontkameras benötigt, wenn es geöffnet oder geschlossen ist, wird das iPhone Ultra voraussichtlich kein Face-ID bekommen. Stattdessen soll Apple auf Touch-ID in der Seitentaste setzen, wie beim iPad Air.
  • Kein Teleobjektiv: Aus Platzgründen soll das faltbare iPhone kein Teleobjektiv erhalten, das für guten optischen Zoom benötigt wird, was angesichts des voraussichtlich hohen Preises einen großen Kompromiss bedeutet.

Hier ist alles eingetroffen, bis auf einen Punkt: Das iPhone Duo kommt mit Magsafe.

iPad Air (2022) review: Touch ID fingerprint scanner
Das faltbare iPhone soll angeblich Touch-ID in der Seitentaste bekommen statt Face-ID, wie es seit 2020 beim iPad Air der Fall ist.

Foundry

Wie wird das faltbare iPhone aussehen? Wie wird es gefaltet?

  • (Notiz-)Buchformat mit vertikalem Falz
  • Soll ein iPhone-iPad-Hybrid sein

Nachdem das Design weitestgehend finalisiert worden ist, geht das iPhone Ultra angeblich auf die Massenproduktion zu. Das sagen aktuelle Leaks und Gerüchte darüber, wie das faltbare iPhone aussehen wird und wie das Scharnier und das Display funktionieren werden.

Buchformat, iPad-Hybrid, Design

Mehrere Leaks deuten darauf hin, dass es sich um ein faltbares Gerät im Buchformat mit einem tablet-ähnlichen inneren Bildschirm handeln wird, statt eines Klapphandy-Designs.

Wegen dieses „Pass-Formats“ wird das iPhone Ultra deutlich quadratischer sein als traditionelle iPhones. Aufgeklappt soll es einem iPad Mini ähneln, mit einem Seitenverhältnis von 4:3 für mehr Bildschirmfläche.

Der Analyst Ming-Chi Kuo berichtete bereits 2025, dass Apple auf eine Konstruktion aus zwei Bildschirmen und einem möglichst unsichtbaren Falz setzen würde.

Andere Leaks von 2025, darunter Berichte von Digital Chat Station auf Weibo, deuten außerdem auf eine vertikale Anordnung der Bildschirme hin, bei der die linke und die rechte Seite aufeinander gefaltet werden – ähnlich wie bei Geräten wie dem Google Pixel 9 Pro Fold und dem Samsung Galaxy Z Fold.

Attrappen, die Sonny Dickson im April 2026 auf X geteilt hat, demonstrieren dieses Format.

iPhone 18 Pro und iPhone Fold als erste Prototypen
Die neuesten Leaks
Sonny Dickinson / X

Weitere Aufnahmen von Attrappen, die der Tech-Youtuber Vadin Yuryev geteilt hat, stützen das breite Pass-Format.

Im Dezember 2025 wurde ein Entwurf, basierend auf geleakten CAD‑Dateien, auf Makerworld geteilt (und inzwischen wieder heruntergenommen), der ebenfalls auf dieses Format hindeutet.

Es existierten jedoch auch andere Konzepte. 2024 berichtete The Information, dass Apple einige Prototypen von faltbaren Smartphones hergestellt hat, bei denen sich die Ober- und Unterseiten zusammenklappen lassen, wie bei einem Klapphandy.

Diese Designentscheidung schlägt wohl bereits Wellen. Unsere US-Kollegen von Tech Advisor berichten, dass Samsung an einem „Galaxy Z Fold 8 Wide“ mit einem ähnlichen 4:3-Format arbeitet, das vermutlich in direkter Konkurrenz zu Apples September-2026-Launch positioniert werden soll.

Gerade spätere Gerüchte vom Frühjahr 2026 waren sehr akkurat, einschließlich der Größe und Position des Kameraplateaus.

Farben

Unsere Schwesterseite „Macworld“ hat im April berichtet, dass das iPhone Ultra in Blau und Silber (oder Weiß) kommen wird. Ein jüngerer Leak von Mitte August bestätigt diese Farben: Er zeigt vermeintlich Schutzabdeckungen für die Kamera des iPhone Ultra in den Farben Silber bzw. Grau und Dunkelblau. Zuletzt kursierten Gerüchte über eine rote Variante des iPhone Ultra. Diese basieren aber offenbar auf gefälschten Bildern.

Die Vorhersage von Macworld war korrekt: Das iPhone Duo ist in den Farben „Sternenweiß“ (Weiß) und „Nachthimmel“ (Dunkelblau) erhältlich.

Wie Apple das Scharnier und den sichtbaren Falz gelöst hat

Apple hat Jahre daran gearbeitet, ein zufriedenstellendes Scharnier für ein faltbares iPhone zu entwickeln. Während die Konkurrenz bereits mehrere Generationen faltbarer Geräte auf den Markt gebracht hat, wird Apples späterer Einstieg in dieses Segment der Entwicklung dieses Scharniers angerechnet.

Die größte technische Herausforderung ist der sichtbare und spürbare Falz in der Falte des Bildschirms. Apple hat es sich zur Priorität gemacht, ihn so unsichtbar und unspürbar wie möglich zu machen.

Daher geht man davon aus, dass das Scharnier das Kernstück des iPhone Ultra sein und fortschrittliche Materialien und überragende Ingenieurskunst vereinen wird, um das Falten möglichst flüssig und langlebig zu machen.

Damit das Gerät sowohl dünn als auch langlebig ist, experimentiert Apple beim Scharnier angeblich mit Hightech-Materialien:

  • Eine Titanlegierung (für Stabilität)
  • Liquid Metal, Ming-Chi Kuo (2025) zufolge, für höhere Langlebigkeit, einen flacheren Bildschirm und eine kleinere Falte

Im Juli 2025 berichtete Kuo, dass Apple eine Methode entwickelt hätte, um die Sichtbarkeit der Falte mithilfe von Stützplatten aus Metall zu reduzieren, die die Belastung durchs Verbiegen besser verteilen und kontrollieren. Apple soll diese Technologie mit „lasergebohrten Metallplatten“ statt traditioneller Ätzung einsetzen, um eine genauere Mikrostruktur zu erzielen.

Apple hält außerdem diverse Patente für Faltmechanismen, die zum Einsatz kommen könnten – zusammen mit anderen Technologien:

  • Glas mit variabler Dicke: Ein wesentlicher Bestandteil von Apples Ansatz soll ein Displayglas mit variabler Dicke sein, das an der Falzstelle dünner ist, um die Belastung bei wiederholtem Gebrauch zu verringern. In Kombination mit einer durchsichtigen Klebeschicht, die die Belastung weiter minimiert, sollen sie dabei helfen, die sichtbare Falte zu verhindern, die bei faltbaren Geräten im Laufe der Zeit häufig entsteht.
  • Ultra-dünnes Profil: Das faltbare iPhone soll aufgeklappt 4,5 Millimeter dünn sein, zugeklappt 9,5 Millimeter.
  • Interne Stützen: Metallplatten unter dem Display sollen für eine glatte Oberfläche sorgen, wenn das Gerät aufgeklappt ist.

Berichte von März 2026 deuten darauf hin, dass Samsung Display – Apples primärer Displaylieferant – ein beinahe faltenfreies OLED-Panel speziell entwickelt hat, das auf Apple-Standards zugeschnitten und auf der CES 2026 vorgestellt worden ist.

Wie groß wird das iPhone Ultra sein?

  • Ca. 9,5 Millimeter gefaltet
  • Ca. 4,5 Millimeter geöffnet

Im Dezember 2025 hat Jon Prosser berichtet, dass das faltbare iPhone im geschlossenen Zustand 9,5 Millimeter und im geöffneten 4,5 Millimeter dick sein soll. Zum Vergleich: Ein iPhone 17 Pro Max ist 8,75 Millimeter dick, und das dünnste iPhone aller Zeiten ist das iPhone Air mit 5,6 Millimetern.

Wenn das stimmen sollte, wäre das iPhone Ultra eins der dünnsten Foldables und würde beweisen, dass Apple trotz des Scharniers Ballast abwerfen kann.

Als jedoch der Youtuber Vadim Yuryev im April 2026 nach der Dicke des iPhone Ultra gefragt wurde, antwortete dieser: „Genau 11 Millimeter“, also mehr als Jon Prosser behauptet hatte. Yuryev zufolge soll das iPhone Ultra außerdem 0,36 Millimeter länger und 0,39 Millimeter breiter sein als das iPhone 17 Pro.

In Wirklichkeit ist das iPhone Duo etwas dicker als erwartet: 11,3 Millimeter zugeklappt, 5,2 Millimeter geöffnet.

Andere Designmerkmale

Einem Leak vom Weibo-Account „Instant Digital“ von Anfang Februar zufolge sollen sich die Lautstärketasten an der rechten Ecke der Oberkante befinden.

Wie groß werden die Bildschirme des iPhone Ultra sein?

Das iPhone Ultra soll folgende Bildschirme besitzen:

  • Ca. 7,7–7,8 Zoll innen
  • Ca. 5,3–5,5 Zoll außen

Der Analyst Ming-Chi Kuo (März 2025) und Trendforce (Juli 2025) haben beide behauptet, dass das iPhone Ultra einen 7,8 Zoll großen Bildschirm innen und einen 5,5 Zoll großen Bildschirm außen haben wird. „The Information“ hingegen schätzt die Bildschirmgröße auf 7,7 Zoll innen und 5,3 Zoll außen. Das deutet möglicherweise darauf hin, dass Apple sich bei den finalen Spezifikationen noch unsicher ist.

Beide haben sich etwas verschätzt: Der innere Bildschirm des iPhone Duo hat eine Bildschirmdiagonale von 5,4 Zoll, der äußere 7,6 Zoll.

Aufgeklappt soll das Gerät ein Seitenverhältnis von 4:3 haben, was eher einem iPad entspricht und auf ein hybrides Produktivitätsgerät hindeutet. Das Format würde sich von langen, schmalen Displays wie denen der Galaxy-Z-Fold-Reihe von Samsung abheben (zumindest, bis Samsung vor wenigen Wochen das Galaxy Z Fold 8 im selben Format vorgestellt hat). Apple wäre nicht der erste Hersteller, der sich für solch ein Format entscheidet: 2020 hatte Microsoft das Surface Duo auf den Markt gebracht und zwei Jahre später erneuert.

Das breite Layout soll …

  • Multitasking verbessern,
  • das Lesen von Dokumenten und Webbrowsen verbessern
  • und ein Erlebnis vergleichbar mit dem iPad Mini bieten.

Welche technischen Eigenschaften wird das iPhone Ultra haben?

  • Wahrscheinlich A20-Chip, 12 GB RAM, C2-Modem

Noch ist unbekannt, welcher Chip im iPhone Ultra stecken wird, aber ausgehend von Apples Release-Zyklus wird es ein A20 oder ein A20 Pro sein – eine Variante des Chips, den Apple auch im iPhone 18 Pro einsetzen wird. Jüngsten Berichten zufolge soll zur Kühlung eine Vapor Chamber zum Einsatz kommen, wie bereits beim iPhone 17 Pro und Pro Max.

Wir gehen davon aus, dass die meisten iPhones Apples eigene Mobilfunk-, WLAN- und Bluetooth-Chips verwenden werden, konkret also den C2 für Mobilfunk und den N1 für WLAN und Bluetooth.

Das iPhone Ultra soll mit 5.500–5.500 mAh außerdem den bisher größten in einem iPhone verbauten Akku bekommen, wenn man dem Bericht des Leakers Fixed Focus Digital von Februar 2026 glauben kann.

Während beim iPhone Duo tatsächlich der A20-Pro-, der C2- und der N1-Chip zum Einsatz kommen, gibt noch keine konkreten Angaben zur Akkukapazität. Die Videowiedergabedauer soll jedoch bis zu 44 Stunden betragen, wenn nur das äußere, kleinere Display verwendet wird, was nur eine Stunde weniger ist als beim iPhone 18 Pro Max, das auf 45 Stunden kommen soll.

Welche Kameras wird das iPhone Ultra haben?

Das faltbare iPhone soll Gerüchten zufolge zwei 48-MP-Kameras besitzen, wahrscheinlich mit einem normalen Weitwinkel- und einem Ultraweitwinkelobjektiv, und zwei Frontkameras – eine innen und eine außen. Ein Teleobjektiv hingegen wird jedoch voraussichtlich wegen Platzmangels fehlen, was einen merklichen Kompromiss für ein teures „Ultra“-iPhone darstellen dürfte.

Die Kameras auf der Rückseite werden wahrscheinlich in einem Plateau sitzen, wie beim iPhone Air, das allerdings in Schwarz und nicht in der Gehäusefarbe kommen soll. Ein neuerer Leak auf Weibo legt hingegen nahe, dass das Kameraplateau in derselben Farbe kommen wird wie die restliche Rückseite, genau wie beim iPhone Air.

iPhone Ultra dummy unit

Ice Universe

Bei der Frontkamera soll es zwei geben: eine Under-Display-Kamera und eine Punch-Hole-Kamera (vergleichbar mit der Dynamic Island, nur so klein, dass sie ein Kreis ist – wie bei vielen Android-Smartphones). Einem Bericht von J.P. Morgan vom November 2025 zufolge soll Apple angeblich auf den Lidar-Sensor und die optische Bildstabilisierung verzichten, was bisher jedoch keine andere Quelle wiederholt hat.

Doch nicht alle Gerüchte deuten Kompromisse an: Der Tech-Youtuber Vadim Yuryev behauptete im April 2026, dass die Kameras größer ausfallen als beim iPhone 17 Pro.

Die Gerüchte zur Kamera waren alle korrekt.

Wie viel wird das iPhone Ultra kosten?

  • Hoher Preis von 2.000 Euro oder mehr erwartet

Sie sollten davon ausgehen, dass das faltbare iPhone über 2.000 Euro kosten wird – möglicherweise sogar Richtung 2.500 Euro. Damit rechnet zumindest der Analyst Arthur Liao auf Grundlage der Materialkosten, insbesondere des Panels und des Scharniers, und Apples Margen.

Die jüngsten Gerüchte unter Weibo-Leakern gehen davon aus, dass der Preis des Basismodells mit 256 GB Speicher in China bei 15.999 Yuan, des Modells mit 1 TB bei 19.000 Yuan liegen wird – umgerechnet also 2.000 bis 2.500 Euro.

In den USA landet das iPhone Duo in seiner kleinsten Ausführung mit 256 GB Speicher bei 1.999 US-Dollar, in Europa sind es bereits 2.299 Euro. Die größte Ausführung mit 2 TB Speicher kostet wieder um 3.799 Euro.

Darum klingelt heute Ihr Handy

10 September 2026 at 09:15

Heute, am 10. September 2026, um 11 Uhr wird wieder Cell Broadcast getestet, die Funktion für Katastrophenwarnungen, für die keine separate App wie NINA oder Katwarn mehr benötigt wird. Wenn alles glatt läuft, erhalten alle kompatiblen Smartphones zur selben Zeit eine entsprechende Benachrichtigung. Der sogenannte Warntag findet bundesweit statt; Anfang März 2026 wurde nur in vier Bundesländern getestet: in Rheinland-Pfalz, Hessen, Bayern und Nordrhein-Westfalen.

Generell ist die Funktion auf jedem modernen iPhone standardmäßig aktiviert, benötigt wird lediglich eine aktuelle Version von iOS. Konkret muss auf ihrem iPhone mindestens iOS 16.1 oder 15.7.1 installiert sein, denn mit diesen Updates hat Apple sein Betriebssystem auf die deutsche Variante des Systems vorbereitet. Kompatibel sind dementsprechend alle iPhones seit 2015, also iPhone 6S und neuer – alle von Apple derzeit verkauften iPhones fallen natürlich darunter.

Ob Cell Broadcast auf Ihrem iPhone aktiviert ist, können Sie wie folgt überprüfen:

So aktivieren Sie Cell Broadcast

Screenshots der Einstellungen von iOS 27, hervorgehoben sind die Mitteilungen zu Cell Broadcast.

Apple

  1. Öffnen Sie die Einstellungen-App,
  2. Tippen Sie im dritten Abschnitt auf „Mitteilungen“,
  3. Scrollen Sie zum Ende der Liste,
  4. Schieben Sie im Abschnitt „Cell-Broadcast-Warnungen“ alle Schalter nach rechts.

Cell Broadcast lässt sich auf dieselbe Weise auch ausschalten. Davon möchten wir jedoch dringlichst abraten, denn Katastrophenwarnsysteme sind dafür da, Leben zu retten. Für den heutigen Test spielt das jedoch keine Rolle, denn dieser wird mit der höchsten Warnstufe verteilt. Diese Warnung lässt sich überhaupt nicht abstellen, was natürlich auch Sinn der Sache ist. Künftige, kleinere Tests dürfte man mit dem Schalter „Testwarnungen“ ausschalten können.

Wenn Ihr iPhone also um 11 Uhr laut schrillt, sollte Sie das eher beruhigen, denn dann würde es das auch im Ernstfall tun. Den Alarm können Sie recht schnell abstellen, bevor er zu sehr nervt.

iPhone 18 Pro: Warum sich das Warten gelohnt hat

10 September 2026 at 09:00

Apple hat am 9. September das iPhone 18 Pro (Max) vorgestellt und die allermeisten der hier gesammelten Gründe, warum sich das Warten lohnen würde, haben sich als korrekt erwiesen. Die wichtigsten Features auf einen Blick:

iPhone 18 ProiPhone 18 Pro Max
Preis (256 GB)1.449 €1.599 €
Preis (512 GB)1.699  €1.849 €
Preis (1 TB)2.199 €2.349 €
Preis (2 TB)2.949 €3.099 €
Display6,3“ Super Retina XDR Display6,9“ Super Retina XDR Display
Pixel2622 x 12062868 x 1320
Auflösung460 ppi460 ppi
Display-TechnologieOLED, HDR, Promotion bis 120 Hz, Always On, Dynamic IslandOLED, HDR, Promotion bis 120 Hz, Always On, Dynamic Island
FarbraumGroßer Farbraum (P3), True ToneGroßer Farbraum (P3), True Tone
Helligkeit1.000 Nits; 1.600 Nits HDR, 3.000 Nits im Freien, 1 Nit minimale Helligkeit1.000 Nits; 1.600 Nits HDR, 3.000 Nits im Freien, 1 Nit minimale Helligkeit
ChipA20 ProA20 Pro
Cores6-Core CPU (2 Super-Cores, 4 Efficiency Cores), 7-Core GPU mit Neural Accelerators, Dual 16 Core Neural Engine6-Core CPU (2 Super-Cores, 4 Efficiency Cores), 7-Core GPU mit Neural Accelerators, Dual 16 Core Neural Engine
Speicherkapazität256/512 GB/1 TB/2 TB256/512 GB/1 TB/2 TB
Kameras48 MP Fusion-Hauptkamera: 24 mm mit variabler Blende (ƒ/1.48, ƒ/1.8, ƒ/2.8 und ƒ/4.0); 48 MP Fusion-Ultraweitwinkel: 13 mm, ƒ/2.2 Blende; 48 MP Fusion-Tele: 100 mm (4x), ƒ/2.8 Blende48 MP Fusion-Hauptkamera: 24 mm mit variabler Blende (ƒ/1.48, ƒ/1.8, ƒ/2.8 und ƒ/4.0); 48 MP Fusion-Ultraweitwinkel: 13 mm, ƒ/2.2 Blende; 48 MP Fusion-Tele: 100 mm (4x), ƒ/2.8 Blende
Optische StabilisierungSensor ShiftSensor Shift
FrotkameraCenter-Stage-Kamera, 18 MP, ƒ/1.9Center-Stage-Kamera, 18 MP, ƒ/1.9
Lautsprecher, MikrofonStereolautsprecher, 4 MikrofoneStereolautsprecher, 4 Mikrofone
TastenSeitentaste, Lautstärke, Action Button, KamerasteuerungSeitentaste, Lautstärke, Action Button, Kamerasteuerung
SensorenFace ID, LiDAR-Scanner, Barometer, Gyrosensor, High-g Beschleunigungssensor, Näherungssensor, zwei UmgebungslichtsensorenFace ID, LiDAR-Scanner, Barometer, Gyrosensor, High-g Beschleunigungssensor, Näherungssensor, zwei Umgebungslichtsensoren
SicherheitUnfallerkennung, Notruf SOS, „Wo ist?“ über SatellitUnfallerkennung, Notruf SOS, „Wo ist?“ über Satellit
AnschlüsseUSB-C, unterstützt USB 3 (bis 10 Gbit/s)USB-C, unterstützt USB 3 (bis 10 Gbit/s)
Wi-FiWLAN 7 (802.11be) mit 2×2 MIMOWLAN 7 (802.11be) mit 2×2 MIMO
FunkchipsApple C2 (mobil) und Apple N1 (WLAN und Bluetooth)Apple C2 (mobil) und Apple N1 (WLAN und Bluetooth)
Mobile Daten5G/LTE/UMTS/HSDPA/EDGE/GSM5G/LTE/UMTS/HSDPA/EDGE/GSM
StandortGPS, GLONASS, Galileo, QZSS, BeiDou und NavICGPS, GLONASS, Galileo, QZSS, BeiDou und NavIC
SIM-KarteNano-SIM, eSIMNano-SIM, eSIM
Bluetooth66
GehäusematerialAluminium, Vorderseite Ceramic Shield 2, Rückseite Ceramic ShieldAluminium, Vorderseite Ceramic Shield 2, Rückseite Ceramic Shield
FarbenSchwarz, Silber, Polar, BurgunderSchwarz, Silber, Polar, Burgunder
AkkuLithium-Ionen-Batterie, kabelloses Laden (Qi2 und Magsafe)Lithium-Ionen-Batterie, kabelloses Laden (Qi2 und Magsafe)
VideowiedergabeBis zu 36 StundenBis zu 43 Stunden
Abmessungen (B/H/T) in mm71,9/150/8,7578/163,4/8,75
Gewicht in Gramm211249
Schutz vor Wasser und StaubIP68 (30 Minuten bis zu 6 Meter)IP68 (30 Minuten bis zu 6 Meter)
LieferumfangUSB-C KabelUSB-C Kabel

Das iPhone 18 Pro und das Pro Max kommen am 18. September 2026 in den Handel – Bestellungen ab 12.9. möglich – und bieten mehrere bedeutende Hardware-Neuerungen, darunter die Einführung des C2-Modems von Apple sowie die Umstellung auf einen 2-nm-Fertigungsprozess für den A20-Pro-Chip.

Apple iPhone 18 Pro & Pro Max bei Mediamarkt
Apple iPhone 18 Pro & Pro Max bei Saturn

Zu den weiteren Neuerungen zählen eine kleinere Dynamic Island und Verbesserungen bei der Kamera, bezüglich Software und Hardware. So ist in der Hauptkamera eine variable Blende verbaut und in der Kamera-App jede Menge neue Funktionen verbaut, die teils auf lokale KI setzen. Leider ist nicht nur das iPhone 18 Pro gegenüber dem Vorgänger um 150 Euro teurer geworden, Apple hat auch die Preise für die älteren Modelle erhöht, die es noch verkauft.

iPhone 17 Pro als Alternative

Angesichts der Preissteigerungen für das iPhone 18 Pro haben wir unsere Preisempfehlung in diesem Sommer kardinal geändert und zum aktuellen Modell geraten. Dies hat mehrere Vorteile:

  • Erfahrungsgemäß steigen nach der Preissteigerung auch die Preise für Vorgängermodelle oder diese werden schnell ausverkauft.
  • Der Generationenunterschied zwischen einem iPhone 17 Pro und einem iPhone 18 Pro ist verhältnismäßig gering. Sie sparen dabei noch ordentlich Geld.
  • Aktuell gibt es das iPhone 17 Pro auf Amazon mit einer Ermäßigung von 12 Prozent für 1.169 Euro. Preisnachlässe von mehr als zehn Prozent für neue iPhones sind auf dem Markt recht selten. Aber Achtung: Die günstigeren Modelle mit weniger Speicher könnten im Handel bald ausverkauft sein.

Neben dem iPhone 18 Pro und Pro Max hat Apple auch das faltbare iPhone Duo vorgestellt, das ab 2.299 Euro kostet und erst Ende Oktober erhältlich ist. Ein iPhone 18 hat es im Herbst nicht gegeben, dieses sollte im Frühjahr 2027 erscheinen, der Herbst ist den Pro-Modellen vorbehalten.

Wir analysieren hier, welche Vorhersagen korrekt waren und welche nicht.

iPhone 18 Pro & Pro Max: Die wichtigsten Upgrades

  • Kleinere Dynamic Island, aber keine Face-ID-Komponenten unter dem Display. Aber drei Live-Aktivitäten gleichzeitig angezeigt.
  • Variable Kamerablende – nicht nur für das iPhone 18 Pro Max, wie spekuliert wurde
  • Neuer A20-Chip (2 nm) für bessere Performance und Effizienz mit 6 CPU-Kernen, 7 GPU-Kernen und einer Neural Engine mit jetzt 32 Kernen – wie beim M6.
  • Apple C2-Modem
  • Keine Neuerungen bei der Unterstützung für Internet über Satellit, weiterhin nur für den Notfall gedacht.
  • Höherer Preis als bei der Vorgängergeneration, Preissteigerungen aber moderat: 100 US-Dollar respektive 150 Euro.

Wie unterscheiden sich iPhone 18 Pro & Pro Max vom iPhone 17 Pro & Pro Max?

  • Getrennter Release (Pro zuerst, Basismodell später)
  • Kleinere oder veränderte Dynamic Island
  • Neues Modem (weg von Qualcomm)
  • Kameraexperimente (variable Blende)

iPhone 18 Pro/Max vs. iPhone 17 Pro/Max

iPhone 18 Pro/MaxKorrekt?iPhone 17 Pro/Max
ReleaseSeptember 2026jaSeptember 2025
Dynamic IslandKleinere AusführungjaKeine Veränderung seit dem iPhone 14 Pro von 2022
Face-IDUnter dem DisplayneinKeine Veränderung seit dem iPhone 14 Pro von 2022
ModemC2-ModemjaQualcomm-Modem
KameraVerbesserte Blendentechnologie für die Rückseite, 25-MP-Frontkamerateilweise korrektAlle drei rückwärtigen Kameras mit 48 MP, optischer 8-fach-Zoom, 18-MP-Frontkamera
FarbenDark Cherry, Hellblau, Dunkelgrau oder Silberteilweise korrektCosmic Orange, Tiefblau, Silber
Vergleich der Gerüchte zum iPhone 18 Pro/Max mit dem iPhone 17 Pro/Max.

Wann erscheint das iPhone 18 Pro/Max?

Apple hat die neue Generation seines als “Intelligence Hub” bezeichneten iPhones am 9. September 2026 vorgestellt. Vorbestellen kann man die neuen Modelle ab dem 12. September, Apple will ab dem 18. September ausliefern und die neuen iPhones in seinen Stores verkaufen.

Modell(Voraussichtlicher) Erscheinungstermin
iPhone 18 Pro/MaxSeptember 2026
iPhone DuoSeptember 2026, Verkauf ab Oktober
iPhone Air (2. Gen.)Frühjahr 2027
iPhone 18Frühjahr 2027
iPhone 18eFrühjahr 2027
Die erwarteten Erscheinungszeiträume der 2026er- und 2027er-iPhones.

Wie sieht das iPhone 18 Pro/Max aus und welche Farben werden zur Wahl stehen?

Wie erwartet, ähnelt das Design des iPhone 18 Pro und Pro Max dem iPhone 17 Pro und Pro Max, hat aber kleine Änderungen erhalten.

Eine mögliche Designänderung wollte ein Weibo-Leaker im Ladebereich auf der Rückseite der iPhone-18-Pro-Modelle sehen. Angeblich soll das Ceramic Shield „leicht transparent“ sein, wobei nicht ganz klar ist, was das bedeutet. Das hat sich als Nebelkerze erwiesen, die Farben sind jedoch andere.

Falsch waren auch Gerüchte, dass die neuen Geräte deutlich dicker sein sollen als die 2026er‑Modelle. Das ist nicht der Fall. Die Maße sind gleich geblieben, das Gewicht leicht gestiegen: Das iPhone 18 Pro ist fünf Gramm schwerer geworden, das Pro Max um 13 Gramm.

Macworld-Autor Filipe Esposito berichtete bereits im April, dass das iPhone 18 Pro in Dark Cherry kommen soll, was das Cosmic Orange des iPhone 17 Pro als Aushängeschild ersetzen soll. Zu den anderen Farben sollen Hellblau, Dunkelgrau und Silber gehören. Ende Mai wurden auf Twitter/X erstmals Bilder von Produktionsmustern mit diesen Farben veröffentlicht, in denen Dunkelgrau offensichtlich durch Schwarz ersetzt worden ist, obwohl andere Leaker zuvor behauptet hatten, dass es keine schwarze Variante geben soll. In der Woche vor der Keynote scheint immer klarer zu werden, dass es das iPhone 18 Pro (Max) in nur drei Farbvarianten geben wird. Unklar ist, ob Silber oder Dunkelgrau es nicht in die Endauswahl geschafft haben. Himmelblau und Dark Cherry scheinen gesetzt.

Filipes Informationen waren korrekt und tatsächlich gibt es das iPhone 18 Pro (Max) in vier Farben. Nur die Namen sind ein wenig anders. Auf Deutsch nennt Apple sie Polar, Burgunder, Silber und Schwarz. Im Englischen hat Apple sich für Gletscherblau entschieden: Glacier.

Die Bildschirmgröße bleibt wie erwartet bei 6,7 und 6,9 Zoll.

Keine Überraschungen: Die Designänderungen sind eher gering ausgefallen und auf Unterschiede bei der Farbe und in kleinen Details beschränkt.

Was gibt es Neues bei der Kamera des iPhone 18 Pro/Max?

iphone 17 pro max orange 2

Eugen Wegmann

Apple hat der 48-MP-Hauptkamera auf der Rückseite des iPhone 18 Pro und Pro Max eine variable Blende spendiert, um mechanische Kontrolle über den Lichteinfall und die Tiefenschärfe zu geben. Diese Funktionen waren bisher professionellen Kameras vorbehalten.

iPhone-Nutzer können erstmals steuern, wie viel Licht auf den Sensor fällt, und so mehr Kontrolle über die Tiefenschärfe erhalten. Dadurch könnten insbesondere Porträtfotos deutlich verbessert und Überbelichtungen reduziert werden. Ein Gerücht, dass diese variable Blende aus Platzgründen aber nur im iPhone 18 Pro Max verfügbar sei, hat sich zum Glück als falsch erwiesen. Es war aber nicht unplausibel: In der Geschichte der Pro-iPhones hat Apple schon mehrmals neue Funktionen wie Sensor-Shift oder das Tetra-Prisma zunächst dem Max vorbehalten.

Lange Zeit (seit Januar 2025) hieß es, dass Samsung an einem neuen, dreilagigen Kamerasensor namens „PD-TR-Logic“ arbeiten soll, und dieser könnte in der iPhone-18-Reihe Einzug halten. Dieser Bildsensor soll die Reaktionszeit der Kamera verbessern und gleichzeitig Rauschen minimieren und den Dynamikbereich erhöhen. Einen neuen Sensor hat Apple eingebaut, Details sind uns bisher nur vage bekannt.

Die Software hat Apple ebenso auf ein neues Niveau gehoben. Die Kamera-App erhält nicht nur neue Regler für die Blende, sondern auch für die Verschlusszeit, den Weißabgleich und das Histogramm. Zudem nimmt die App ein Referenzbild auf, was die Echtheit der Fotos belegen soll. Dank KI ist es bei der Aufnahme von Videos besser möglich, bewegliche Objekte oder Personen im Fokus zu halten, auch wenn sie sich kurz aus dem Blickfeld bewegen und später wieder eintreten.

Kleine Überraschung: Variable Blende nicht nur beim Pro Max, wesentliche Verbesserungen bei der Kamera-App.

Änderungen an der Dynamic Island und der Frontkamera beim iPhone 18 Pro/Max

Apple iPhone 17 Pro Max 8

Britta O’Boyle

Apple hat die Größe oder Form der Dynamic Island seit ihrer Einführung beim iPhone 14 Pro nicht verändert, aber einige Berichte sprachen davon, dass es 2026 wieder so weit sei: Die Dynamic Island ist etwas kleiner geworden, kann nun aber bis zu drei Live-Aktivitäten anzeigen.

Einige Quellen hatten behauptet, dass das gesamte Face-ID-System hinter dem Display verschwinden und die Dynamic Island dadurch schrumpfen soll. Einem Bericht von Dezember 2025 des Weibo-Accounts „Smart Pikachu“ zufolge testet Apple bei manchen Face-ID-Sensoren ein „mikrotransparentes Glaspanel“ unter dem Display, was beim iPhone 18 Pro eine kleinere Dynamic Island ermöglichen würde. Das hat sich als falsch erwiesen, Face-ID unter dem Display bleibt schwierig. Beim iPhone Duo hat es Apple immerhin geschafft, die Facetime-Kamera unter das Display zu setzen. Die biometrische Authentifizierung geschieht nun aber mit der Touch-ID.

Auf einem Foto, das der Leaker „Ice Universe“ im März auf Twitter/X geteilt hat, ist zu sehen, wie viel kleiner die Dynamic Island ausfällt. Das war eine korrekte Information.

Ice Universe post showing iphone 18 pro Dynamic Island

IceUniverse/X

Ferner gab es falsche Spekulationen, die besagten, dass die Position der Frontkamera sich ändern könnte:

  • Im Dezember 2025 hat „The Information“ behauptet, dass Apple die Face-ID-Sensoren unter das Display und die Frontkamera in die obere linke Ecke verlegen könnte. Damit wären das iPhone 18 Pro und Pro Max die ersten iPhones mit einer Kamera in der Ecke.
  • Der Leaker „Instant Digital“ widersprach auf Weibo diesem Bericht und erklärte, dass es sich dabei um eine Fehlübersetzung handelt. Nur der Infrarotsensor soll unter das Display wandern. Der Leaker „Shrimp Apple Pro“ und Ross Young von DSCC stützten diese Behauptung.

Keine Überraschungen: eine kleinere Dynamic Island, ein kleinerer ovaler Kameraausschnitt in der Mitte des Displays.

Hat sich das Display des iPhone 18 Pro/Max geändert?

iPhone 17 Pro Max Orange

Stephan Wiesend

Die Bildschirmdiagonalen sollten bei 6,3 und 6,9 Zoll bleiben, wie bei der aktuellen Generation. Berichte über einen gewaltigen Sprung der Displayhelligkeit von 1.600 cd/m² auf 3.000 cd/m² in der Spitze haben sich als falsch erwiesen.

Dem Weibo-Leaker „Instant Digital“ zufolge hat der chinesische Lieferant BOE preisgegeben, dass Apple ungewöhnlich hohe Anforderungen an die Displayhelligkeit stellt. The Elec hat dies bestätigt und behauptet, dass BOE deswegen Probleme bei der Produktion von OLED-Panels fürs iPhone hat und Apple sie deshalb bei Samsung Display bestellt.

Geringe Enttäuschung: keine höhere Displayhelligkeit.

Wie leistungsstark wird der A20-Pro-Chip im iPhone 18 Pro/Max sein?

Die iPhone-18-Reihe ist mit einem neuen A20 (Pro)-Prozessor ausgestattet, der vermutlich mit dem neuen 2-nm-Fertigungsprozess von TSMC hergestellt wird. Das bedeutet einen signifikanten Architekturwechsel für Apple Silicon, da es sich um einen fortschrittlicheren Herstellungsprozess handelt.

Der Wechsel zu einem kleineren Prozess ermöglicht komplexere Chips auf der gleichen Fläche, was bis zu 15 Prozent höhere Leistung und 30 Prozent bessere Energieeffizienz im Vergleich zum A19 bieten dürfte – Benchmarks stehen aber noch aus.

Das iPhone 18 Pro und Pro Max werden die A20-Pro-Variante des Chips erhalten und sich dadurch stärker von den übrigen Modellen absetzen. Die höhere Leistung wird voraussichtlich fortschrittliche Funktionen ermöglichen. Apple erklärt, das Design des Chips lehne sich an das der M-Chips an. So ist der Arbeitsspeicher anders positioniert und die Rechenkern bekommen direkten Kontakt zur kühlenden Dampfkammer, die eine dreimal so große Oberfläche bietet im Vergleich zum Vorgänger.

Der A20 Pro hat die die jüngsten M-Chips „Superkerne“ erhalten. Spekulationen, dass Apple die Anzahl der GPU-Kerne von sechs auf sieben erhöhen wird, haben sich als richtig erwiesen. Chips mit einer deaktivierten GPU verbaut Apple womöglich in künftigen Geräten wie dem Macbook Neo. Im iPhone Duo sind Chips mit kompletter Kernausstattung eingebaut.

Der A20 Pro dürfte ein neues Verfahren namens „Wafer-Level Multi-Chip Module“ (WMCM) verwendet haben, um den Arbeitsspeicher in das Gehäuse des SoC zu integrieren. Ein eng integrierter Arbeitsspeicher bringt mehr Speicherbandbreite und geringere RAM-Latenz und zudem eine bessere Energieeffizienz.

Eine Vorahnung des A20 Pro hatte bereits der M6-Chip im Ende August vorgestellten Mac Mini: Dieser fügte bereits zwei Super-Kerne hinzu und verwendet zwei statt einer Neural Engine mit 16 Kernen. Die Neural Engine des A20 Pro beschreibt Apple als eine mit 32 Kernen.

Wenig überraschend, aber erfreulich: großer Sprung in Effizienz und Geschwindigkeit und weitere Änderungen im Hintergrund.

Wird sich die Akkulaufzeit des iPhone 17 Pro/Max verbessern?

Apple arbeitet jedes Jahr daran, die Akkulaufzeit zu verbessern, besonders bei den Pro-Modellen des iPhones. Ein Bericht von Juli 2026 deutet darauf hin, dass die Akkukapazität beim iPhone 18 Pro Max mit Nano-SIM 5.567 mAh betragen wird, beim Modell ohne Nano-SIM 5.391 mAh – oder 21,751 Wh respektive 21,063 Wh. Ein Leak von Mitte August zeigt angeblich Fotos vom iPhone 18 Pro Max mit SIM-Slot, in dem dieselbe Akkukapazität angegeben ist. Das würde einem Zuwachs von etwa 12 Prozent entsprechen.

Beim iPhone 17 Pro soll die Akkukapazität 4.288 mAh bzw. 16,758 Wh beim Modell ohne SIM-Tray und 4.056 mAh bzw. 15,855 Wh beim Modell mit SIM-Tray betragen – beim Modell mit SIM-Tray, das für den europäischen Markt relevant ist, ein Zuwachs von lediglich 2 Prozent.

Doch die Akkulaufzeit hängt von mehr ab als nur der Kapazität. Auch der Energieverbrauch des Prozessors, des Bildschirms und der Funkverbindungen spielt eine große Rolle. Gerade die neuen KI-Funktionen können sehr viel Energie verbrauchen, also wird die tatsächliche Akkulaufzeit stark davon abhängig sein, wie häufig Sie diese verwenden.

Akku-Kapazitäten nennt Apple keine, spricht aber von deutlich gestiegenen Akku-Laufzeiten. Bis zu 36 Stunden soll das iPhone 18 Pro durchhalten, das Pro Max gar 45 Stunden.

Hat sich die Verbindung beim iPhone 18 Pro/Max verbessert? (5G, WLAN, Satellit)

Die Pro-Modelle der iPhone-18-Reihe haben wie erwartet die zweite Generation von Apples eigenem 5G-Modem erhalten, den C2-Chip.

Das C2-Modem ersetzt das von Qualcomm in allen Geräten der Generation und verbessert Folgendes:

  • Die Effizienz
  • die Leistung
  • und die Unterstützung für mmWave (in den USA)

Berichte über volle Satellitenunterstützung, die über Notfälle hinausgeht, haben sich indes als falsch erwiesen. Im Oktober 2025 hatte etwa „The Information“ behauptet, dass Apple an der Unterstützung von 5G-Netzwerken arbeitet, die von Satelliten bedient werden.

Seit April 2026 sah es jedoch so aus, als würde Amazon diesen Dienst bereitstellen. Anfang April hat Amazon die Übernahme von Globalstar bekannt gegeben, auf dessen Satellitennetzwerk sich das iPhone und die Apple Watch bisher gestützt haben. Diese Geräte verwenden jetzt also Amazon Leo, das Satellitennetzwerk von Amazon. Vielleicht bei der nächsten Generation.

Der WLAN- und Bluetooth-Chip (N1) ist unverändert geblieben. In der iPhone-17-Reihe hat Apple seinen Netzwerkchip für lokale Netzwerke vorgestellt; der N1 unterstützt Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und Thread-Netzwerke. Wir haben noch nichts von einem N2 gehört, und wahrscheinlich kommt ein N2 auch nicht so bald.

Wenig Überraschung: Nennenswerte Verbesserung der Konnektivität, aber keine ausgeweitete Satellitenunterstützung.

Wie viel kostet das iPhone 18 Pro/Max kosten?

Nachdem Apple Ende Juni die Preise für Macs, iPads und viele andere Produkte erhöht hat, teils um bis zu 300 Euro, gehen Analysten davon aus, dass auch das iPhone nicht ungeschoren davonkommen wird.

Mitte Juli schätzte das Marktforschungsunternehmen Counterpoint Research, dass Apple für die Komponenten des iPhone 18 Pro ungefähr 300 Dollar mehr zahlen müsste, was sich selbstverständlich im Endpreis widerspiegeln wird. Zuvor hat auch das Wall Street Journal eine ähnliche Rechnung aufgestellt. Zuletzt ging Jeff Pu von GF Securities in einer Investorennotiz davon aus, dass das iPhone 18 Pro 250–300 US-Dollar teurer ausfallen könnte als das iPhone 17 Pro.

Befürchtungen, dass die Basisvariante des iPhone 18 Pro mit 256 Speicher 1.599 Euro kosten würde, waren zum Glück etwas übertrieben. Die Preise beginnen bei 1.449 Euro, 150 Euro mehr als beim Vorgänger. Auch die Preise für die älteren und noch verfügbaren Geräte hat Apple erhöht.

Apples Preise für die aktuellen iPhones lauten wie folgt:

iPhonePreisSpeicher
iPhone DuoAb 2.299 Euro256 GB – 2 TB
iPhone 18 Pro MaxAb 1.599 Euro256 GB – 2 TB
iPhone 18 ProAb 1.449 Euro256 GB – 2 TB
iPhone AirAb 1.299 Euro256 GB – 1 TB
iPhone 17Ab 1.099 Euro256 GB – 512 GB
iPhone 17eAb 849 Euro256 GB – 512 GB

Was ist mit dem normalen iPhone 18?

Aktuell deutet alles darauf hin, dass das normale iPhone 18 zusammen mit dem iPhone 18e und dem nächsten iPhone Air erst im Frühjahr erscheint. Diese Geräte behandeln wir in seinem separaten Artikel.

iPhone im Preisverfall: Die besten Angebote im September

10 September 2026 at 08:45

Gerade sind neue iPhone Modelle erschienen, ein iPhone 18 Pro und das neue Fold-Modell iPhone Duo. Ein iPhone 18 gibt es nicht, das iPhone 17 soll stattdessen bis Anfang 2027 im Programm bleiben, auch das iPhone 17e wird erst nächstes Jahr abgelöst. Das iPhone 17 Pro ist nicht mehr im Apple Store gelistet.

Preiserhöhungen für alle Modelle waren unvermeidlich, alle iPhones sind bei Apple um 150 Euro im Preis gestiegen.

  • Das iPhone 17 ist weiterhin im Angebot, ein iPhone 18 soll erst im nächsten Jahr erscheinen. Bisher kostete es im Apple Store 949 Euro, ab sofort ist der Apple-Store-Preis 1.099 Euro.
  • Auch das iPhone 17e ist im Preis gestiegen. Zur Markteinführung kostete es noch 699 Euro, ab sofort müssen Sie 849 Euro zahlen.
  • Selbst das iPhone 16 hat Apple noch im Angebot. Dieses Modell kostete bisher 849 Euro, nun ist es für 999 Euro zu haben.
  • Im Preis gestiegen ist zudem das iPhone Air. Hier zahlen Sie statt ab 1.199 Euro nun ab 1.299 Euro.

Im Fachhandel sind diese Modelle oft noch vergünstigt zu haben, die Preise steigen allerdings bereits. Neben dem iPhone 17 sind dies das 17 Pro und das neue iPhone Air. Das iPhone Air gibt es im Handel schon für ab 899 Euro, mit 512 GB für 999. Hohe Preisnachlässe gibt es für das iPhone 17, aber auch für das iPhone 17 Pro.

Für das iPhone 16 und sogar das neue iPhone 17e gibt es ebenfalls viele attraktive Angebote. Apple bietet das iPhone 16 und iPhone 16 Plus weiter im Apple Store an, hat aber den Preis auf ab 849 Euro gesenkt. Im Fachhandel ist es noch deutlich günstiger zu haben.

Auch in Apples Refurbished Store gibt es noch iPhone-15- und iPhone-16-Modelle. Das iPhone 15 gibt es etwa für 619 Euro, das iPhone 16 für ab 719 Euro.

Beste Angebote für das iPhone 17e (UVP: Ab 949 Euro)

iPhone 17e mit 512 GB in Schwarz für 902 Euro bei Amazon

Hinweis: in diesen automatisch erstellten Preisvergleichen werden teilweise noch die alten Preise angezeigt, die Preise im Shop sind aber höher:

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iPhone 17 mit 256 GB für ab 939 Euro in Schwarz bei Amazon

Unsere Empfehlungen für das iPhone 17 Pro (Altes UVP: ab 1299 Euro)

Apple iPhone 17 Pro 256 GB für 1139 Euro bei Amazon

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Unsere Empfehlungen für das iPhone 15 (altes UVP: ab 849 Euro)

Unsere Empfehlungen für das iPhone 15 Plus (altes UVP: ab 949 Euro)

Aktuell keine günstigen Angebote

Die kompletten technischen Daten von iPhone 17 und iPhone 16 im Vergleich:

iPhone 16iPhone 17
Display6,1-Zoll 2.556 × 1.179 460 ppi Super Retina XDR OLED-Display; 1.000/1.600/2.000 Nits Spitzenhelligkeit (typisch/HDR/draußen); 1 Nit Mindesthelligkeit; Dynamic Island; Ceramic-Shield-Front der nächsten Generation6,3-Zoll 2.622 x 1.206 460 ppi Super Retina XDR OLED-Display; 1.000/1.600/3.000 Nits Spitzenhelligkeit (typisch/HDR/draußen); 1 Nit Mindesthelligkeit; Dynamic Island; Ceramic Shield 2
ProzessorA18A19
Speicher128 GB/256 GB/512 GB256 GB/512 GB
Rückwärtige KameraDual 48 MP ƒ/1.6 Fusion, 12 MP ƒ/2.2 Ultraweitwinkel; 0,5x-, 1x-, und 2x-Zoom; Smart HDR 5, Makro, Spatial CaptureDual 48 MP ƒ/1.6 Fusion, 48 MP ƒ/2.2 Fusion Ultra­weit­winkel; 0,5x-, 1x-, und 2x-Zoom; Smart HDR 5, Makro, Spatial Capture
Frontkamera12 MP TrueDepth, f/1.9Center Stage Kamera, 18 MP, ƒ/1.9
Video-Aufnahme4K-Videoaufzeichnung mit 24, 25, 30 oder 60 Bildern pro Sekunde, HDR-Videoaufzeichnung mit Dolby Vision bis zu 4K bei 60 Bildern pro Sekunde, Cinematic-Modus, Action-Modus, Spatial Video, Windgeräuschunterdrückung, Audio-Mix4K-Videoaufzeichnung mit 24, 25, 30 oder 60 Bildern pro Sekunde, HDR-Videoaufzeichnung mit Dolby Vision bis zu 4K bei 60 Bildern pro Sekunde, Cinematic-Modus, Action-Modus, Spatial Video, Windgeräuschunterdrückung, Audio-Mix
Biometrische SicherheitGesichtserkennung (Face-ID)Gesichtserkennung (Face-ID)
SteuerungsoptionenAktionstaste, KamerasteuerungstasteAktionstaste, Kamerasteuerungstaste
Wi-FiWi-Fi 7 (802.11be) mit 2×2 MIMOWi-Fi 7 (802.11be) mit 2×2 MIMO
Mobile Daten5G/LTE/UMTS/HSDPA/EDGE/GSM5G/LTE/UMTS/HSDPA/EDGE/GSM
Akkulaufzeit22 Stunden (Videowiedergabe)30 Stunden (Videowiedergabe)
Aufladen USB-C (max. 30 Watt)USB-C (max. 40 Watt)
Kabelloses AufladenJa, mit Magsafe (Laden mit bis zu 25 W mit 30-W-Adapter oder höher)Ja, mit Magsafe (Laden mit bis zu 25 W mit 30-W-Adapter oder höher)
Bluetooth5.3Bluetooth 6
Apple PayJaJa
WasserdichtigkeitIP68IP68
SIMDual (Nano- und eSIM)Dual (Nano- und eSIM)
Abmessungen146,7 mm x 71,5 mm x 7,8 mm149,6 mm x 71,5 x 7,95
Gewicht170 Gramm177 Gramm

iPhone 14 vs. iPhone 15: Das sind die Unterschiede

  • Neues Design
  • Neue Kamera
  • Helleres Display
  • A16 statt A15
  • USB-C statt Lightning
SpecsiPhone 15iPhone 14iPhone 15 PlusiPhone 14 Plus
Display6,1’’ Super Retina XDR Display6,1’’ Super Retina XDR Display6,7’’ Super Retina XDR Display6,7’’ Super Retina XDR Display
Auflösung2556 x 1179 Pixel2532 x 1170 Pixel2796 x 1290 Pixel2778 x 1284 Pixel
Pixeldichte460 ppi460 ppi460 ppi458 ppi
Display-TechnologieOLEDOLEDOLEDOLED
Bildwiederholrate60 Hertz60 Hertz60 Hertz60 Hertz
Always Onneinneinneinnein
NotchDynamic IslandKlassische NotchDynamic IslandKlassische Notch
Helligkeit1000 Nits maximal typisch / 1600 Nits maximal (2000 Nits im Freien)800 Nits maximal typisch / 1200 Nits maximal1000 Nits maximal typisch / 1600 Nits maximal (2000 Nits im Freien)800 Nits maximal typisch / 1200 Nits maximal
ChipA16 BionicA15 BionicA16 BionicA15 Bionic
Speicherkapazität128 GB | 256 GB | 512 GB128 GB | 256 GB | 512 GB128 GB | 256 GB | 512 GB128 GB | 256 GB | 512 GB
Kamera (Rückseite)Weitwinkel 48 Megapixel, ƒ/1.6 Blende | Ultraweitwinkel 12 Megapixel, ƒ/2.4 BlendeWeitwinkel 12 Megapixel, ƒ/1.5 Blende | Ultraweitwinkel ƒ/2.4 BlendeWeitwinkel 48 Megapixel, ƒ/1.6 Blende | Ultraweitwinkel 12 Megapixel, ƒ/2.4 BlendeWeitwinkel 12 Megapixel, ƒ/1.5 Blende | Ultraweitwinkel ƒ/2.4 Blende
FrontkameraTrue Depth, 12 MP, ƒ/1.9 BlendeTrue Depth, 12 MP, ƒ/1.9 BlendeTrue Depth, 12 MP, ƒ/1.9 BlendeTrue Depth, 12 MP, ƒ/1.9 Blende
AuthentifizierungFace-IDFace-IDFace-IDFace-ID
AnschlüsseUSB-CLightningUSB-CLightning
Satelliten-Featurejajajaja
Mobile Daten5G5G5G5G
SIM-KarteNano-SIM und eSIMNano-SIM und eSIMNano-SIM und eSIMNano-SIM und eSIM
FarbenPink, Gelb, Grün, Blau und SchwarzSchwarz, Polarstern, Blau, Violett, Rot, GelbPink, Gelb, Grün, Blau und SchwarzSchwarz, Polarstern, Blau, Violett, Rot, Gelb
Videowiedergabe20 Stunden20 Stunden26 Stunden26 Stunden
Audiowiedergabe80 Stunden80 Stunden100 Stunden100 Stunden
Aufladen20 Watt oder mehr (50 % in 30 min)20 Watt oder mehr (50 % in 30 min)20 Watt oder mehr (50 % in 30 min)20 Watt oder mehr (50 % in 30 min)
Abmessungen (B/H/T)147,6 x 71,6 x 7,8 mm146,7 x 71,5 x 7,80 mm160,8 x 77,8 x 7,8 mm160,8 x 78,1 x 7,8 mm
Gewicht171 Gramm172 Gramm201 Gramm203 Gramm
Preis (UVP)ab 849 Euroab 729 Euroab 949 Euroab 849 Euro

Airpods 5 vorgestellt: Mehr Funktionen für weniger Geld

9 September 2026 at 21:05

Apple hat soeben die Airpods 5 vorgestellt. An der Oberfläche hat sich nicht viel verändert – sie sehen im Grunde genauso aus wie die Modelle von Herbst 2024. Interessant sind die Neuerungen unter der Haube, auch wenn nichts davon wirklich bahnbrechend ist.

Prinzipiell bleibt Apple bei zwei Modellen der Airpods ohne „Pro“, allerdings kommen nun beide Modelle mit ANC. Effektiv schafft Apple also das Modell ohne ANC ab und rückt die beiden Modelle dadurch näher zusammen. Das teurere der beiden Modelle nähert sich außerdem weiter den Airpods Pro 3 an.

Grundsätzlich spricht Apple von einer neuen akustischen Architektur, wie sie es bei den Airpods Pro 3 vergangenes Jahr getan haben. Dadurch soll nicht zuletzt das ANC um 50 Prozent effektiver sein als bei den Vorgängern, bei denen wir schon vor zwei Jahren verblüfft waren, wie gut es funktioniert. Die Airpods 5 dürften damit zu den offenen In-Ear-Kopfhörern mit dem besten ANC gehören.

Da nun beide Modelle über ANC verfügen, ist die Unterscheidung nicht mehr Airpods (ohne ANC) und Airpods (mit ANC), sondern … Airpods 5 und Airpods 5 mit kabellosem Ladecase. Denn das ist einer von drei Unterschieden des teureren Modells zum günstigeren. Die anderen beiden sind eine längere Akkulaufzeit von bis zu 5 Stunden mit ANC und – endlich! – ein Lautstärkeregler in den Stielen, wie bei den Airpods Pro 3.

airpods 5 bento

Apple

Spannend wird es beim Preis: Das günstigere Modell bleibt bei 149 Euro, das teurere wird sogar um 30 Euro günstiger und kostet nur noch 169 Euro. Bei nur 20 Euro Unterschied muss man sich unserer Meinung nach nicht zweimal überlegen, welches der beiden Modelle man kauft, sondern greift direkt zu dem mit längerer Akkulaufzeit, dem kabellosen Ladecase und den Lautstärkereglern an den Stielen. Eigentlich hätte Apple die günstigere Variante direkt aus dem Sortiment schmeißen können.

Wenn Sie die Airpods Pro 2, Pro 3 oder Airpods 4 mit ANC besitzen und sie noch tadellos funktionieren, lohnt sich das Upgrade unserer Meinung nach trotzdem nicht. Für alle anderen oder für diejenigen, die nicht gut mit Silikonstöpseln der Airpods Pro zurechtkommen, sind die Airpods 5 empfehlenswert. Sie können die neuen Kopfhörer ab sofort vorbestellen, erhältlich sind sie ab dem 18. September,

iPhone Duo vorgestellt: Apples erstes faltbares iPhone

9 September 2026 at 20:38

Die Gerüchte waren so eindeutig, dass es praktisch unvermeidlich war: Apple hat soeben offiziell das iPhone Duo vorgestellt – das erste faltbare Gerät des Unternehmens. Während viele der im Voraus gemunkelten Eigenschaften tatsächlich eintreffen, gibt es auch Überraschungen. Der letzte Leak, dass das Gerät den Zusatz „Duo“ haben würde und nicht „Fold“ oder „Ultra“, hat sich auch bewahrheitet.

Ein faltbares iPad Mini

Das iPhone Duo hat einen 5,4 Zoll großen Bildschirm außen und einen 7,6 Zoll großen Bildschirm innen. Der äußere Bildschirm hat eine ungewöhnlich unsymmetrische Form, über die aber ebenfalls bereits berichtet wurde: Die beiden rechten Ecken sind abgerundet, die beiden linken Ecken nicht. Das ist sicherlich gewöhnungsbedürftig. Der innere Bildschirm wiederum entspricht in etwa dem eines iPad Mini – nur etwas kleiner.

Im äußeren Bildschirm befindet sich die Frontkamera in der oberen rechten Ecke und wirkt fast schon übergroß. Apple nutzt die Breite des Reisepassformats aus, um das Dock und die verschiedenen Symbole der Statusleiste von iOS 27, die sich bei klassischen iPhones an der oberen Bildschirmkante befinden, an die rechte Kante zu verschieben und unter der Frontkamera anzuordnen.

Apple ist sehr stolz auf das Scharnier, das es fürs iPhone Duo entwickelt hat. Wie es sich in der Praxis schlägt, werden wir jedoch erst aus Belastungstests erfahren, von denen es zahlreiche geben wird, sobald das Gerät erst einmal auf dem Markt ist.

iPhone Duo display sizes

Apple

Klappen Sie das iPhone Duo komplett auf, springt das Scharnier automatisch in die gewünschte Position und bleibt dort auch, bis Sie es wieder über eine gewisse Schwelle hinaus schließen. Danach können Sie es in praktisch jedem Winkel öffnen, was verschiedenste Anwendungen ermöglicht, darunter auch einen Standby-Modus, wenn Sie das Gerät wie ein Zelt aufstellen – Scharnier nach oben, die beiden langen Kanten auf den Tisch.

Apples erste Under-Display-Kamera

Klappen Sie das iPhone Duo aus, wird die Anzeige mit einer schicken neuen Animation auf den inneren Bildschirm übertragen. Dort findet sich die erste Überraschung: Bei der zweiten Frontkamera, in der rechten Hälfte des inneren Bildschirms, setzt Apple erstmals auf eine Under-Display-Kamera, die nur zu sehen ist, wenn Sie sie verwenden. Ist die Kamera aus, sehen Sie einen durchgehenden Bildschirm.

iPhone Duo colors

Apple

Wenn Sie das iPhone Duo abseits vom Bildschirm betrachten, wird Ihnen eine verdächtige Ähnlichkeit zum iPhone Air auffallen. Der Rahmen besteht aus glänzendem Titan, das von Aussparungen für die Antennen unterbrochen wird. Das legt den Verdacht nahe, dass Apple die Produktion des iPhone Air tatsächlich als Testballon fürs iPhone Duo genutzt hat.

Touch ID statt Face ID

Wie erwartet setzt Apple beim ersten faltbaren iPhone auf Touch ID in der Seitentaste statt auf Face ID, weshalb die Dynamic Island, hinter der Apple für gewöhnlich die Face-ID-Hardware versteckt, beim iPhone Duo weit und breit nicht zu sehen ist. Die Live-Aktivitäten, die ursprünglich auf diesem Designmerkmal aufbauten, schweben einfach am oberen Bildschirmrand.

Kameras

Wie zuvor gemunkelt kommt das iPhone Duo mit nur zwei Kameras. Als Hauptkamera kommt die 48-MP-Fusion-Kamera zum Einsatz, die den Spezifikationen nach zu urteilen auch im iPhone Air zum Einsatz kommt und einen 2-fachen Crop-Zoom ermöglicht. Bei der anderen Kamera handelt es sich um dieselbe Ultraweitwinkel-Fusion-Kamera mit 48 MP wie im iPhone 18 Pro und Pro Max.

A20 Pro & C2

Im Inneren des iPhone Duo kommt wie beim iPhone 18 Pro und Pro Max der neue A20-Pro-Chip zum Einsatz, Apples erster A-Chip, der im 2-nm-Verfahren hergestellt wird. Im Gegensatz zum iPhone Air, das vergangenes Jahr eine etwas abgespeckte Variante des A19 Pro mit einem Grafikkern weniger erhalten hat, handelt es sich hierbei um den gleichen Chip wie in der Pro-Reihe, mit 6 CPU-, 7 GPU-und 32 Neural-Engine-Kernen.

Als Mobilfunkchip kommt wie bei den beiden Pro-Modellen Apples neuer C2 zum Einsatz, der „schnellere Uploads im Vergleich zum C1X ermöglicht und dabei 15 Prozent weniger Energie verbraucht“.

iPhone Duo features

Apple

Akkulaufzeit

Was das iPhone Duo, zumindest auf dem Papier, nicht gemeinsam mit seinem Air-Geschwister hat, ist die Akkulaufzeit: Das Duo hält viel länger durch. Dafür gibt Apple erstmals drei verschiedene Zeiten an: Wenn Sie nur das innere Display verwenden, kommt das Duo auf 31 Stunden Videowiedergabe, auf 44 Stunden, wenn Sie nur das äußere verwenden, und auf 24 Stunden, wenn Sie beide Bildschirme gleichermaßen intensiv verwenden.

Wie das iPhone 18 Pro und Pro Max unterstützt das iPhone Duo schnelleres kabelloses Laden mit Magsafe – wobei Apple keine konkrete Leistung angibt – und lädt Apple zufolge von 0 auf 50 Prozent in etwa 30 Minuten. Mit einem Kabel dauert es nur 20 Minuten.

Preis & Erscheinungsdatum

Das iPhone Duo erscheint etwas später als das iPhone 18 Pro und Pro Max. Die Vorbestellungen beginnen in etwa einem Monat, am 16. Oktober, in den Handel kommt es eine Woche später, am 23. Oktober.

Die Basisversion mit 256 GB Speicher beginnt bei sportlichen 2.299 Euro, die Varianten mit 512 GB, 1 TB und 2 TB schlagen mit 2.540 Euro, 3.049 Euro bzw. 3.799 Euro zu Buche. Damit ist das iPhone Duo in seiner höchsten Ausstattung das teuerste iPhone aller Zeiten und kostet sogar mehr als ein Macbook Pro 16 Zoll.

iPhone Duo
Preis (256 GB)2.299 €
Preis (512 GB)2.549 €
Preis (1 TB)3.049 €
Preis (2 TB)3.799 €
Display5,4“/7,6“Super Retina XDR Display, Nanotextur (inneres Display)
Pixel1398 x 2034 Pixel (geschlossen); 1878 x 2670 Pixel (geöffnet)
Auflösung460 ppi (geschlossen), 430 ppi (geöffnet)
Display-TechnologieOLED, HDR, Promotion bis 120 Hz, Always On, Dynamic Island
FarbraumGroßer Farbraum (P3), True Tone
Helligkeit1.000 Nits; 1.600 Nits HDR, 3.000 Nits im Freien, 1 Nit minimale Helligkeit
ChipA20 Pro
Cores6-Core CPU (2 Super-Cores, 4 Efficiency Cores), 7-Core GPU mit Neural Accelerators, Dual 16 Core Neural Engine
Speicherkapazität256/512 GB/1 TB/2 TB
Kameras48 MP Fusion Hauptkamera: 26 mm, ƒ/1.6;  48 MP Fusion Ultraweitwinkel: 13 mm, ƒ/2.2
Optische StabilisierungSensor Shift
FrotkameraCenter Stage Kamera, 12 MP, ƒ/2,2 (außen); FaceTime Kamera unter dem Display, ƒ/1.8 (innen)
Lautsprecher, MikrofonStereolautsprecher, 3 Mikrofone
TastenSeitentaste, Lautstärke, Kamerasteuerung
SensorenTouch ID Fingerabdrucksensor, Barometer, Gyrosensor, Highg Beschleunigungssensor, Näherungssensor, vier Umgebungslichtsensoren
SicherheitNotruf SOS über Satellit, Unfallerkennung, „Wo ist?“ über Satellit
AnschlüsseUSB-C, unterstützt USB 3, (bis 10 Gbit/s)
Wi-FiWLAN 7 (802.11be) mit 2×2 MIMO
FunkchipsApple C2 (mobil) und Apple N1 (WLAN und Bluetooth)
Mobile Daten5G/LTE/UMTS/HSDPA/EDGE/GSM
StandortDual-Frequenz GPS (GPS, GLONASS, Galileo, QZSS, BeiDou und NavIC)
SIM-KarteDual eSIM
Bluetooth6
GehäusematerialTitan, Vorderseite Ceramic Shield 2, Rückseite Ceramic Shield
FarbenNachthimmel, Sternenweiß
AkkuLithium-Ionen-Batterie, kabelloses Laden (Qi2 und MagSafe)
VideowiedergabeBis zu 44 (äußeres Display), bis zu 31 Stunden (inneres Display)
Abmessungen (B/H/T) in mm84,1/117,8/11,3 (geschlossen); 164,6/117,8/5,2 (geöffnet)
Gewicht in Gramm254
Schutz vor Wasser und StaubIP68 (30 Minuten bis zu 6 Meter)
LieferumfangUSB-C Kabel

Apple Watch Series 12: Diese 5 Neuerungen ändern alles – zum gleichen Preis

9 September 2026 at 20:28

Vor einem Jahr mussten sich potenzielle Käufer der Apple Watch mit der annähernd gleichen Hardware wie beim Vorgängermodell zufriedengeben. Der Nachfolger, also die Apple Watch Series 12, hat aufgrund seiner Features fast schon alle Erwartungen übertroffen. Apple hat bei seiner Smartwatch nicht nur die Software mächtig erweitert, sondern auch die Hardware auf ein neues Niveau angehoben.

Neue Gesundheitssensoren

Apple nennt sein neues Set-up von Sensoren Health Sensing System. In drei Aspekten haben sich die Herzfrequenzsensoren geändert, so wurde die Elektrodenfläche auf der Rückseite der Watch größer. Das gibt beispielsweise mehr Spielraum bei der EKG‑Messung. Die neue Apple Watch Series 12 (und auch die Ultra 4) hat eine neue Anordnung der Fotodioden im Kreis. Die Details müssen wir bei einem Praxistest herausfinden, weil auch schon die aktuellen Fotodioden in einem Kreis angeordnet sind. Ebenso hat Apple die grünen LED‑Dioden überarbeitet, diese dienen zur Messung der Herzfrequenz am Handgelenk.

Apple Watch features grid

Apple

Alle diese Neuerungen bewirken eine etwas andere Aufstellung bei den Messungen der Gesundheitsdaten. Die Hintergrundmessungen und Messungen im Ruhezustand passieren nun alle fünf Sekunden. Mit der Apple Watch Series 11 misst das System nur beim Training und in den ersten drei Minuten danach so oft die Herzfrequenz, das wird jetzt also Dauerzustand.

Im Schlaf misst die herkömmliche Apple Watch rund alle fünf Minuten die Herzfrequenz. Ungefähr genauso oft findet die Messung im Ruhezustand am Tag statt. Hier müssen jedoch mehrere Umstände wie Unbeweglichkeit über einige Minuten gelten. Im Stromsparmodus misst eine Apple Watch Series 11 die Herzfrequenz ebenfalls alle fünf Sekunden beim Sport, jedoch nicht kontinuierlich, sondern mit längeren Pausen von 10 bis 20 Minuten. Wie oft nun die Apple Watch Series 12 die Herzfrequenz beim Sport oder im Stromsparmodus messen wird, lässt sich nur in einem Praxistest (von uns) herausfinden.

Apple Watch Series 12 + Apple Watch Ultra 4

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Auch die Herzfrequenzvariabilität, vereinfacht Zeitabstände zwischen einzelnen Herzschlägen, misst die Apple Watch Series 12 deutlich öfter als noch der Vorgänger, die Series 11. Die neue Watch misst HRV automatisch alle fünf Minuten, auf der Apple Watch Series 11 findet eine solche Messung ungefähr alle zwei Stunden statt.

Apple hat auch mit diesen Neuerungen eine neue Herz-App vorgestellt. Doch gleichzeitig damit kommt auf watchOS 27 noch eine zusätzliche Auswertung mit der App “Readiness”. Diese kombiniert Daten aus der Aktivitäts-App, Vitalwerte-App und Schlafauswertungen und zeigt den aktuellen Energiezustand des Nutzers oder der Nutzerin. Benötige ich eine kurze Erholung? Bin ich startklar für das nächste sportliche Abenteuer? Statt Bauchgefühl kann man inzwischen seine Apple Watch konsultieren.

Apple Health wird endlich nützlich

Apple hat seine App Health bislang wie ein schwarzes Loch gestaltet. Die Daten konnten dorthin geschrieben werden, um sie aber herauszuholen und sich daraus einen Reim zu machen, benötigte man zuweilen einen Abschluss in Medizin und am besten Programmierkenntnisse. Mit der Überarbeitung der Health-App sollte sich die Situation etwas verbessern.

Apple Intelligence auf der Apple Watch

Apple Intelligence auf der Apple Watch

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Über die neue App kann man durch einen KI‑Trainer einen VO2‑Max-Test durchführen. Bislang schätzte Apple nur diese Werte. Auch kann man seine Blutwerte in die Health-App einspeisen, die Algorithmen werden daraus eine kurze Übersicht liefern. Die neue App kann ebenfalls das biologische Alter schätzen. Die App wertet ebenfalls die Langlebigkeitswahrscheinlichkeit aus. Ob man diesen Wert wissen will, steht auf einem anderen Blatt.

Neuer Chip

Es wurde schon lange gemunkelt, dass mit der Series 12 Apple die Grundlage für SiP erneuert und eine neue Architektur vorstellt. Bei dem neuen System-in-Package 11 (SiP11) ließ sich der Hersteller nicht lumpen und hat gleich den neuesten A20 Pro für die Apple Watch verwendet. Meistens setzte Apple bei seinen SiP auf einen ein bis zwei Jahre alten iPhone-Chip, der dann gut genug für die Watch war.

Dies führt zu deutlich anderen Möglichkeiten der Smartwatch. Series 12 verfügt über eine sogenannte Audio Intelligence: Die letzten 15 Sekunden eines Gesprächs können nach Wunsch transkribiert werden. Die Apple Watch erkennt Geräusche jetzt genauso wie neuere iPhones, etwa Alarme, Babyweinen oder Türklingeln.

Geräuscherkennung direkt auf der Apple Watch

Geräuscherkennung direkt auf der Apple Watch

Halyna Kubiv

Auch Siri wird nützlicher: Die smarte Assistentin kann die beiwohnten Meetings zusammenfassen. Apple verspricht, dass nichts auf dem Gerät gespeichert wird. Auch die Sprecher werden nicht identifiziert. Doch Siri AI kommt erst später im Jahr, womöglich erst im Dezember. Diese wird zunächst nur in Englisch verfügbar sein und immer noch nicht in der EU.

Neue Farben und Gehäuse

Apple hat jetzt die verbesserte Ceramic-Shield-Beschichtung auch seinen Aluminium-Modellen verpasst. Hier ändern sich etwas die Farben. Statt Polarstern kommt Light Gold, Space Gray ersetzt Mitternacht. Dazu kommt eine neue Farbe namens Dark Bronce. Schwarz bleibt. Neben dem Titangehäuse kann man eine Apple Watch Series 12 mit Keramikgehäuse bestellen. Hier ist eine weiße Variante wie bei der Apple Watch Series 5 verfügbar.

New Apple Watch Series 12

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Etwas mehr Batterie und noch schnelleres Laden

Nominell hat sich die Batterielaufzeit der Apple Watch Series 12 im Vergleich mit dem Vorgänger nicht geändert. Sie bleibt bei 24 Stunden. Beim Training geht die neue Watch etwas sparsamer mit der Energie um und kommt auf zehn Stunden Batterielaufzeit. Bei der Apple Watch Ultra 4 hat sich dagegen wohl die Batterie vergrößert. Die Ultra 4 kommt auf rund 50 Stunden Akkulaufzeit.

Bei der Apple Watch Series 12 ist noch schnelleres Laden möglich: 15 Minuten Laden reichen für 12 zusätzliche Stunden Laufzeit. Bei der Apple Watch Series 11 waren es noch acht Stunden.

Der Preis bleibt der gleiche

Wir haben schon befürchtet, dass Apple auch für seine Apple Watches die Preise kräftig anhebt, doch das ist nicht der Fall. Die Apple Watch Series 12 kostet ab 449 Euro, genauso viel wie die Series 11. Die Watch mit dem Titangehäuse kostet 799 Euro. Die Keramik-Version startet allerdings bei 1.049 Euro. Auch die Ultra 4 ist bei 899 Euro geblieben.

Modell
Series 12
PreiseAb 449 € (Aluminium); ab 799 € (Titan); ab 1.049 € (Keramik)
ChipS11 Chip mit 64‑Bit Dual‑Core Prozessor
Neural Engine4‑Core
Speicher64 GB
DisplayAlways-On Retina Dis­play mit OLEDs, 2.000 Nits Spitzen­helligkeit, 1 Nit minimale Helligkeit
Display-Größe42 mm (374 × 446 Pixel), 46 mm (416 × 496 Pixel)
GehäuseAluminium, Titan, Keramik
Tiefe9,7 mm (Aluminium, Titan); 9,85 mm (Keramik)
Gesundheitsfunktionenelektrischer Herz­sensor der 3. Gene­ra­tion, immer aktiver optischer Herz­sensor, Blut­sauer­stoff-Sensor und Temperatursensor
SensorenKompass, Höhen­messer, Beschleunigungs­sensor, Gyro­sensor, Umgebungs­licht­sensor Tiefen­messer bis 6 Meter, Wassertemperatur­sensor
Wasserschutzbis 50 m
SicherheitNotruf SOS16, Sturz­er­ken­nung, Unfall­erkennung, Letzter Notruf Weg­punkt, Taschen­lampe, Backtrack, Lärmüber­wachung, Wegbegleitung
WLANWLAN 4 (802.11n)
Bluetooth5.3
Mobilfunk5G, LTE
StandortPräzises L1 GPS (GPS, GLONASS, Galileo, QZSS und BeiDou)
Ultrabreitband-Chip2. Gene­ra­tion
Laufzeitbis zu 24 Stunden
Farben AluminiumDunkelbronze, Lichtgold, Schwarz, Space Grau
Farben TitanBrillantgold, Natur
Farben KeramikPerlweiß, Nachtblau
ModellUltra 4
PreiseAb 899 €
ChipS11 Chip mit 64‑Bit Dual‑Core Prozessor
Neural Engine4-Core
Speicher64 GB
DisplayAlways-On Retina Display, 3.000 Nits maximal, 1 Nit minimal, 326 ppi
Display-Größe49 mm (422 x 514 Pixel)
GehäuseTitan
Tiefe12 mm
GesundheitsfunktionenEKG, Herzfrequenz, Herzrhythmus, Blut­sauer­stoff, Bluthochdruck, Zyklusprotokoll, Schlafqualität, Medikamenten App
SensorenElektrischer Herz­sensor 3. Generation, optischer Herz­sensor, Blut­sauer­stoff Sensor, Temperatur­sensor, Kompass, Höhen­messer, Beschleu­ni­gungs­sensor, Gyro­sensor, Um­ge­bungs­licht­sensor, Tiefen­messer, Wasser­tempe­ratur Sensor
Wasserschutzbis 100 Meter
SicherheitSatellitenverbindung (Notruf SOS, „Wo ist?“), Notruf SOS, Sirene, Taschen­lampe, Sturz­er­ken­nung, Unfall­erkennung, Letzter Notruf Weg­punkt, Lärmüber­wachung, Backtrack, Wegbegleitung
WLANWLAN 4 (802.11n)
Bluetooth5.3
Mobilfunk5G, LTE, Satellit
StandortDual-Frequenz GPS (GPS, Galileo, QZSS und BeiDou)
Ultrabreitband-Chip2. Generation
Laufzeitbis zu 50 Stunden
Farben TitanNatur, Schwarz

Apple erhöht für alle iPhones die Preise – auch für ältere

9 September 2026 at 20:18

Speicher ist leider durch den KI-Boom teurer geworden, Apple hat deshalb bereits für einige Geräte den Preis angehoben. Wie zu erwarten wurden mit den neuen Modellen jetzt auch die Preise für iPhones deutlich erhöht: Für das neue iPhone 18 Pro zahlen Sie nun ab 1.449 Euro, für das iPhone 18 Pro Max ab 1.599 Euro. Aber auch die älteren Modelle sind um knapp 150 Euro teurer geworden (in den USA 100 US-Dollar).

  • Das iPhone 17 ist weiterhin im Angebot, ein iPhone 18 soll erst im nächsten Jahr erscheinen. Bisher kostete es im Apple Store 949 Euro, ab sofort ist der Apple-Store-Preis 1.099 Euro – eine Preiserhöhung um 150 Euro.
  • Auch das iPhone 17e ist im Preis gestiegen. Zur Markteinführung kostete es noch 699 Euro, ab sofort müssen Sie 849 Euro zahlen.
  • Selbst das iPhone 16 hat Apple noch im Angebot. Dieses Modell kostete bisher 849 Euro, nun ist es für 999 Euro zu haben.
  • Im Preis gestiegen ist zudem das iPhone Air. Hier zahlen Sie statt ab 1.199 Euro nun ab 1.299 Euro – also hundert Euro mehr.

Aktuell sind die Preise im Fachhandel noch deutlich niedriger, da die Preisänderungen noch nicht übernommen wurden. So erhalten Sie etwa das iPhone 17 bei Amazon für ab 879 Euro, ein iPhone 17e für 686 Euro. Die Preise werden sich aber vermutlich bald angleichen.

Das neue iPhone Duo konnte Apple noch gerade so unter der 2.000‑Dollar-Marke halten, in Deutschland kostet es ab 2.299 Euro.

iPhone 18 Pro und Duo: Unser Live-Bericht zum Nachlesen

9 September 2026 at 20:05

“Surprise and shine” nannte Apple seine Keynote zur Vorstellung von iPhone 18 Pro (Max), neuen Airpods und Apple Watches sowie dem neuen faltbaren iPhone, das nun iPhone Duo heißt und erst ab Mitte Oktober zu bestellen ist. Die Überraschungen hielten sich jedoch in Grenzen, zu viel war vorab durchgesickert.

Als eine kleine Überraschung kann man womöglich den Kurzauftritt von Tim Cook betrachten, im Intro der Show. Hier ging es darum, welche Eröffnungsszene es werden soll, Apple bediente sich hier eines halben Dutzend Film-Klischees, die Erzähler im Off vortrugen und die filmisch umgesetzt waren – mit iPhones aufgenommen. Die Stimme im letzten Filmschnippsel kam uns bekannt vor – und tatsächlich trat Tim Cook noch kurz ins Licht, erklärte dann aber eindeutig, er sei nicht der, auf den das Publikum gewartet habe, sondern der, der sich da aus dem Hintergrund nähere: John Ternus.

Der begann auch gleich mit der Vorstellung des iPhone 18 Pro, das der ideale intelligente Hub sei. Das ist Apple besonders wichtig: Seine Geräte sind so leistungsstark, dass sie KI – Apple Intelligence – weitgehend auf dem Gerät selbst ausführen können und sich bei komplexeren Aufgaben an sichere Server Apples wenden. Überhaupt war die Präsentation des iPhone 18 Pro eher eine der Siri AI, die es auf dem iPhone weiterhin nicht in der EU zu nutzen gibt und außerhalb auch erst nur auf Englisch. Doch von der höheren Effizienz und Leistungsfähigkeit des A20 Pro profitieren auch die hiesige Nutzerschaft, ebenso von den Neuerungen der Kamera. Die 48-MP-Hauptkamera hat nun eine variable Blende, die man wie Belichtungszeit und ISO auch aus der verbesserten Kamera-App einstellen kann. Erfreulich: Nicht nur das Max-Modell hat diese Blende, auch das iPhone 18 Pro in normaler Größe. Teils erfreulich: Apple erhöht zwar die Preise, aber nur moderat um 150 Euro. Das iPhone 18 Pro kostet nun ab 1.449 Euro, die Max-Ausgabe ab 1.599 Euro. Mehr hier.

Bevor Ternus aber zum Hauptereignis kam, dem faltbaren iPhone Duo, ging es erst einmal um neue Airpods und Apple Watches. Die Airpods 5 gibt es weiterhin in zwei Varianten, aber nun beide mit der aktiven Geräuschunterdrückung (ANC). Das etwas teurere Modell für 149 Euro bringt noch eine drahtlose Ladeschachtel und Lautstärkenregelung am Stil mit. Die Basisversion der Airpods 5 kostet 129 Euro. Schön, wenn mal etwas nicht teurer wrid.

Das gilt auch für die Apple Watches Series 12 und Ultra 4. Diese kommen in erster Linie mit einem verbesserten Pulssensor, der den Herzschlag nun alle fünf Sekunden messen kann, was bisher nur während Trainings der Fall war. Damit seien akkuratere Auswertungen des aktuellen Gesundheits- und Fitnesszustandes möglich. Ihre Rückkehr ins Portfolio feiert die Apple Watch mit Keramikgehäuse, statt Edelstahl gibt es neben der Aluminiumuhr noch eine aus Titan. Daraus ist auch das Gehäuse der Ultra 4 gefertigt und ein neues Gliederarmband. Mehr hier.

Das erste Produkt in der Ära des neuen CEO John Ternus präsentierte dieser mit den von Steve Jobs bekannten Worten “One more thing”: das faltbare iPhone Duo. Dieses ist zu Preisen ab 2.299 Euro aber gewiss kein Gerät für den Massenmarkt, könnte aber seine Käufer finden. Es vereint die Kompaktheit eines iPhones mit der Größe eines iPad Mini. Beinahe nahtlos geht die Darstellung von Bildschirminhalten vom kleineren äußeren auf den größeren inneren und zurück vonstatten. Erstmals kann man zwei Apps oder zwei Fenster einer App nebeneinander auf einem iPhone darstellen. Dabei ist das iPhone Duo in jeder Orientierung zu nutzen und sogar teils eingeklappt, so wirkt es in einigen Anwendungsfällen wie ein winziges Macbook mit Tastatur auf der einen Hälfte und dem Screen auf der anderen.

Hier der Ticker zum Nachlesen:

Apple iPhone 18 Keynote 2026 Live Ticker

Vor 2 Tagen, Von Peter Müller

iPhone Duo nicht so teuer wie befürchtet

2.299 Euro sind zwar ein stolzer Preis, aber wir hatten 200 oder gar 300 Euro mehr befürchtet. Und was sich auch nicht als so schlimm erwiesen hat, ist die Verfügbarkeit. Auch in Deutschland kann man das Faltbare in Sternenweiß oder Nachthimmel ab dem 16. Oktober bestellen, Auslieferung dann ab 23. Oktober. 512 GB kosten 2.549 Euro, 1 TB ist für 3.049 Euro zu haben und wer 2 TB wünscht, zahlt 3.799 Euro. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Vor 2 Tagen, Von Peter Müller

Preise und Verfügbarkeit

1.999 US‑Dollar für 256 GB, gegen Aufpreis bis zu 2 TB. Bestellungen ab dem 16. Oktober. Deutsche Preise sind jetzt auch bekannt, da der Apple Store wieder online ist. iPhone 18 Pro kostet ab 1.499 Euro, das Pro Max ab 1.599 Euro. 200 Euro mehr als bisher. Hier alle Preise für die Speicherkonfigurationen:

iPhone 18 Pro
1.449,00 €
1.699,00 €
2.199,00 €
2.949,00 €

iPhone 18 Pro Max
1.599,00 €
1.849,00 €
2.349,00 €
3.099,00 €

Vor 2 Tagen, Von Peter Müller

Kameras

48 MP auf der Rückseite, die Frontkamera hat 12 MP. Die Facetimekamera ist hinter dem inneren Bildschirm verbaut. Cool: Der äußere Bildschirm kann beim Fotografieren anzeigen, was der Fotograf auf dem inneren Bildschirm sieht, auch bei Videogesprächen können andere mitschauen.

Vor 2 Tagen, Von Peter Müller

Johny Srouji erklärt die Hardware

Nanotextur-Finish. Man habe von iPad und Mac und deren Nutzung viel gelernt. Das Panel besteht aus mehreren Schichten, die sich beim Schließen gegeneinander verschieben. Auch das Duo hat einen A20 Pro eingebaut, der mit einer Dampfkammer verbunden ist. Der neue Modemchip C2 beherrscht nun auch 6mmWave in den USA. Das Duo wird nur mit eSIM ausgeliefert. Damit ist mehr Platz für die Batterien, auf jeder Seite eine. 31 Stunden Videowiedergabe mit dem inneren Display und 45 Stunden mit dem äußeren. 50 Prozent Ladung in 20 Minuten verspricht das Schnelladen.

Vor 2 Tagen, Von Peter Müller

Greg Joz Joswiak erzählt noch mehr

Der Bildschirm ist 80 Prozent größer als der des iPhone 18 Pro und der kleine ist auch nur zehn Prozent kleiner. Touch-ID ist die beste Möglichkeit der Authentifizierung in beiden Orientierungen. Entsperren kann man es auch mit der Apple Watch. Zwei Farben: Star White und Night Black. Apple hat auf Robustheit Wert gelegt, nicht nur beim Scharnier. Ceramic Shield hinten, Ceramic Shield 2 vorne. Und jetzt spricht noch Craig Federighi über die Anpassungen an der Software. Das Duo lässt sich in jeder Orientierung verwenden, sogar wenn man es leicht zusammenklappt.

Vor 2 Tagen, Von Peter Müller

Facetime-Kamera unter dem Display

Die Seitenverhältnisse der Bildschirme sind gleich, für flüssige Übergänge. Ausgeklappt so dünn wie noch nie ein iPhone, aber in den Kamerabuckel kommen auch noch ein paar Komponenten rein. Dock auf dem Homebildschirm ist vertikal orientiert, auch Steuerelemente sind an der Site angebracht. Multitasking auf dem großen Schirm: zwei Apps nebeneinander.

Peter Müller

iPhone Duo

Das kann nur Apple: ein faltbares Smartphone so zu gestalten, dass es den Leuten gefällt. Meint John Ternuns und lässt erst ein Promovideo laufen, eher er es in die Kamera hält.

Vor 2 Tagen, Von Peter Müller

One more thing

Steve Jobs’ Spruch, neu aufgelegt. Es geht um das faltbare iPhone.

Vor 2 Tagen, Von Peter Müller

S11 lehnt sich an A20 Pro an

Vier Farben für Aluminium, neu ist dunkles Bronze. Ceramic Shield 2 auch bei Aluminium. Zwei Varianten für Titan und tatsächlich kommt das Keramikhäuse zurück, in weiß und schwarz. Die Apple Watch Ultra 4 soll nun sogar zwei Tage lang mit einer Ladung durchhalten. Gibt es in Schwarz und Titan. Preise bleiben mehr oder minder gleich. Eine neue SE gibt es nicht.

Vor 2 Tagen, Von Peter Müller

Apple Intelligence auf der Watch

Audio Intelligence: Klangerkennung wie Alarme, Türklingeln oder Sonstiges. Mit Live Rewind, kann man 15 Sekunden zurückspringen, um sich noch einmal anzuhören oder zu lesen, was das Gegenüber gerade gesagt hat. Siri Recap: Transkript von Gesprächen in Meetings oder beim Elternabend. Kann man jederzeit abstellen und die Audioaufnahmen werden nicht gespeichert. Gibt es erst in Beta und nur auf Englisch und setzt natürlich Siri AI voraus. Also nichts für uns.

Vor 2 Tagen, Von Peter Müller

Neue Einsichten in Gesundheitsdaten

Apple räumt die Health-App auf und stellt die neue App Readiness vor, die den aktuellen körperlichen Zustand anzeigt, und man somit weiß, wann es Zeit für das nächste Training ist. Die Software wird es auch für ältere Modelle geben, die aber speziell den Herzschlag nicht so genau vermessen.

Vor 2 Tagen, Von Peter Müller

Neue Sensoren

Solen unter anderem den Puls permanent vermessen. Also alle fünf Sekunden im Hintergrund. Apple will die neuen Gesundheitssensoren intensiv gegenüber der Konkurrenz getestet haben. Die neuen Uhren sollen somit das genaueste System zur Messung der Herzfrequenz haben.

Vor 2 Tagen, Von Peter Müller

Apple Watch

Tim Cooks erstes Produkt, seinerzeit, das seinen Nutzen insbesondere als Gesundheitsgerät gezeigt hat. Die neue Generation bringt Fortschritte bei AI und Gesundheitsfunktionen: Series 12 und Ultra 4.

Vor 2 Tagen, Von Peter Müller

Airpods 5

Jetzt nimmt Apple ein wenig die Luft raus und stellt die neuen Airpods 5 vor. Auf das absolute Highlight werden wir noch warten müssen. Die neuen Airpods sollen ein noch besseres ANC bieten und nun auch Live‑Übersetzung. Wenn man nicht gerade in der EU lebt. Bis zu vier Stufen Hören mit ANC, 20 Stunden mithilfe der Schachtel. Es gibt auch noch eine zweite Variante, mit Lautstärkenkontrolle, einem drahtlosen Ladecase für 149 US-Dollar, die normalen kosten 129 US-Dollar. Bestellen ab sofort.

Vor 2 Tagen, Von Peter Müller

Vorbestellung ab Samstag

Zu Preisen von 1.199 US-Dollar für das iPhone 18 Pro und 1.299 US-Dollar für das iPhone 18 Pro. Deutsche Preise stehen noch nicht fest, aber in US-Dollar sind die Preissteigerungen einigermaßen im Rahmen geblieben.

Vor 2 Tagen, Von Peter Müller

iPhone Handoff

Wow, es gibt tatsächlich eine neue Funktion auch in Deutschland: iPhone Handoff. Damit kann man als Kunde der Telekom ein und dieselbe Telefonnummer auf mehreren Geräten verwenden.

Vor 2 Tagen, Von Peter Müller

Kleinere Dynamic Island

Die aber bis zu drei Live-Aktivitäten anzeigen kann.

Vor 2 Tagen, Von Peter Müller

Fotografische Stile mit Textur

Und ein Autofokus, der dank KI Motive im Blickpunkt behält und auch dann wieder scharfstellt, wenn sie mal kurz aus dem Bild waren. Eine Art digitales Negativ ist das Referenzfoto, das die Kamera als erstes aufnimmt und speichert.

Vor 2 Tagen, Von Peter Müller

Kamera stark verbessert

Die Kamera habe man deutlich verbessert. Unter anderem mit einer variablen Blende für die 48-MP-Kamera. Dabei arbeitet die Kamera mit sechs Blenden, die dünner seien als ein menschliches Haar. In dunklen Umgebungen soll so 50 Prozent mehr Licht auf den Sensor kommen. Auch an der Software der Kamera-App hat Apple gearbeitet. Kino-Effekte lassen sich nachträglich hinzufügen, die Musik im Hintergrund lauter oder leiser stellen oder Zeitraffer in 4K-Auflösung erstellen. Neben der Blende kann man in der App noch weitere Parameter steuern, fast wie bei einer echten Kamera. Das scheint aber für beide Modelle zu gelten.

Vor 2 Tagen, Von Peter Müller

Kleinere Batterie, aber effizienter

36 Stunden Videowiedergabe auf dem iPhone 18 Pro, gar 45 Stunden beim iPhone 18 Pro Max. Dabei ist die Batterie physisch sogar kleiner geworden. Schneller aufladen lässt das iPhone 18 Pro nun auch.

Vor 2 Tagen, Von Peter Müller

A20 Pro

Sechs CPU-Kerne: zwei Superkerne und vier Effizienzkerne. 7 GPU-Kerne sollen 40 Prozent Performancezuwachs bringen, stark. Neuronale Beschleuniger sind natürlich auch dabei, die Neural Engine ist jetzt wie beim M56 verdoppelt, bringt also 32 Kerne. Der Chip ist ein wenig anders strukturiert, ähnlich wie die M-Chips aufgebaut. So kann man ihn direkt mit der Dampfkammer verbinden, die Wärme besser abführt. Die Dampfkammer hat gegenüber dem iPhone 17 Pro eine dreimal so große Oberfläche.

Vor 2 Tagen, Von Peter Müller

Siri AI als Verkaufsargument

Leider ist bisher nichts über Siri AI in der EU bekannt. Das Werbevideo können wir beinahe überspringen. Aber klar, Apple ist stolz auf seine Weiterentwicklung, die systemweit das iPhone besser machen will. Die Stimme anpassen kann man nur mit den neueren Geräten und in der EU – genau, gar nicht. Bisher ist die Vorstellung des neuen iPhones eher eine Wiederholung der neuen Funktionen von Siri AI. Auf Deutsch wird es Siri AI noch länger nicht geben.

Vor 2 Tagen, Von Peter Müller

Die nächste Generation des iPhone

Apple legt gleich mit dem neuen iPhone los: Wann man auf dem Mond war, was macht man dann? Man geht zurück an die Arbeit und baut ein noch besseres. Angefangen mit dem Prozessor, einer Batterie, die den ganzen Tag hält, und einer besseren Kamera. iPhone 18 Pro in Schwarz, Silber, Glacier und Burgundy. Also doch vier Farben, aber keine davon heißt “Dark Cherry”. Sieht aber so aus.

Vor 2 Tagen, Von Peter Müller

John Ternus spaziert durch den Torus

Und spricht von der Ehre, hier präsentieren zu dürfen. Erst spricht er über KI und den Nutzen, den sie mit den richtigen Geräten hat. Das ist natürlich das iPhone, welches das alles zusammenführt. Kein Produkt der Welt sei besser als persönlicher Intelligence Hub geeignet als das iPhone. Apple Intelligence läuf so lange auf dem Gerät selbst, bis es sich an vertrauenswürdige Server von Apple wenden muss.

Vor 2 Tagen, Von Peter Müller

Leuchtende Animation geht über in das Show-Video

Der Apfel scheint in voller Größe. Die Eröffnungsszene wurde mit einem iPhone gedreht. Szene aus einem Gangsterfilm und dann sind wir in einem Wohnzimmer, in dem ein Kind Gegenstände levitiert. Und jetzt sehen wir eine Frau vor einem Badezimmerspiegel, die sich ihrer Maske entledigt. Dann einen gefesselten und geknebelten Mann, eine Szene aus einem japanischen Kriegsfilm aus dem Mittelalter, eine Verfolgungsjagd im Auto. Kann sich Apple jetzt mal für eine Szene entscheiden? Oh, Tim Cook tritt kurz auf, erst als Stimme, dann in Person – und übergibt sofort an John Ternus. “Das ist euer Mann!”

Vor 2 Tagen, Von Peter Müller

Musik läuft, bald geht es los

Barry can’t swin: Dance Dance Dance! Und dann “After the Rain” von Overmomo.

Vor 2 Tagen, Von Peter Müller

Duo statt Ultra

Wochenlang war die Rede davon, Apple nenne sein faltbares Smartphone iPhone Ultra. Aber offenbar hat man sich in Cupertino nun anders entschieden und wird das Gerät iPhone Duo nennen. Das passt dann auch besser zu den zwei Bildschirmen, die es haben wird. Inzwischen gibt es auch die ersten Produktbilder von Hüllenherstellern:

ESR Atelier Vegan Leather Magnetic Case with Flex Stand 1 For Foldable iPhone

ESR

Vor 2 Tagen, Von Peter Müller

Keine Überraschungen bei "Surprise and shine"

Höchstwahrscheinlich wird Apple heute nur iPhones, Apple Watches und Airpods zeigen, obwohl weitere spannende Produkte in Arbeit sind oder sogar fast reif zur Veröffentlichung. Konkret sind das Homepod Mini, Apple TV 4 und der ominöse Homepad, die das Smarthome à la Apple endlich intelligenter machen sollen. Das wäre an sich eine eigene Show wert, es besteht bei der neuen Produktkategorie Erklärungsbedarf. Auch ein neues Macbook Pro M6 und ein iMac mit dem neuen Chip, den Apple jetzt auch in den Mac Mini einbaut, sollten anstehen. Aber eben nicht heute, oder wie Mark Gurman auf X lapidar sagt: „Keine Sorge, es ist ja erst September.”

Vor 2 Tagen, Von Peter Müller

Apple Store geschlossen

Wer unbedingt noch heute etwas bei Apple kaufen wollte, bevor es bestimmte Geräte nicht mehr gibt, ist zu spät dran. Schon kurz nach 13 Uhr MESZ hatte Apple das bekannte Schild “Wir sind gleich wieder da” in das virtuelle Ladenfenster gestellt. Nach Ende der Keynote wird der Apple Store zurückkehren, mit neuen Produkten, die vermutlich alle teurer sind als ihre Vorgänger.

Apple Store down

Apple

Vor 2 Tagen, Von Halyna Kubiv

Apple Watch verspricht Alltagsanalyse

Sowohl Mark Gurman als auch der Quellcode von iOS bestätigen eine weitere Neuerung der Apple Watch. Zumindest die neuesten Modelle wie die Apple Watch Series 12 und die Apple Watch Ultra 4 können anhand von KI-Algorithmen den Alltag ihres Trägers oder ihrer Trägerin genauer aufschlüsseln. Gespräche oder generell Audio werden nicht aufgezeichnet.

The Apple Watch Series 12 and Ultra 4 will have privacy-focused AI feature for analyzing your day, providing a summary of what took place, including conversations. It can’t show a transcript and doesn’t record or store audio. Ultra 4 gets better battery life. https://t.co/58VLtVNka6

— Mark Gurman (@markgurman) September 9, 2026

Der Twitter-Nutzer “pdfu” hat noch im Quellcode genaue Beschreibungen der Tätigkeiten gefunden, die eine Apple Watch erfassen kann. Dazu gehören Essenzubereitung, Essen, Ausgehen, Staubsaugen, Pendeln im Bus, Pendeln im Zug, Arbeit am Laptop, Arbeit am Tablet und noch weitere rund 60 Alltagstätigkeiten zusammen mit “Unknown” also “Unbekannt”.

Ambient Sensing summaries/Recaps have fields for time and date, place, meal info, people, and their relationship to the user.

The code supports the following activity categories:
• Eating Meal
• Snacking
• Preparing Meal
• Making Drinks
• Baking
• Plating
•… https://t.co/olgAxLhSEa

— pdfu (@itspdfu) September 9, 2026

Vor 2 Tagen, Von Peter Müller

Rätsel um die Apple Watch SE 3

Ungewöhnlich: Der Apple Store zeichnet die Apple Watch SE 3 als “derzeit nicht verfügbar” aus. Normalerweise ist das ein Hinweis auf ein bald kommendes neues Modell, doch damit rechnen wir an sich nicht. Unsere Vermutung: Die Apple Watch SE 3 wird heute teurer, auch die erwarteten Series 12 und Ultra 4 werden einen höheren Preis bekommen als ihn die aktuellen Series 11 und Ultra 3 haben.

Vor 3 Tagen, Von Halyna Kubiv

Touch-ID kehrt zurück

In dem Code von iOS 27 Beta 4 hat ein findiger Entwickler Spuren von einem Kombi-iPhone gefunden, das einerseits einen Ultra-Breitband-Chip führt und andererseits über Touch-ID verfügt. Bislang ist nur eine Kombination der Features möglich: Alle iPhones mit UWB-Chips haben Face-ID. Die iPhones wie iPhone SE 3 setzen auf Touch-ID, haben jedoch nie den Ultra-Breitband-Chip erhalten. Bislang schließen sich UWB und Touch-ID bei iPhones aus.

Da Apple sein Flagschiff mit den neuesten Technologien wie UWB ausstattet, lässt sich daraus schließen, dass das kommende iPhone Ultra statt mit Face-ID mit der Touch-ID ausgestattet wird. Es wurde schon zuvor gemunkelt, dass in einem derart dünnen Gehäuse kein Platz für das Face-ID-Modul wäre. Der Code in iOS 27 Beta 4 scheint dies zu bestätigen.

Vor 3 Tagen, Von Peter Müller

I can hear your heartbeat

Die Apple Watch Series 12 könnte – zusammen mit der Apple Watch Ultra 4 – einen neuen Pulssensor bekommen. Dieser wäre in der Lage, den Herzschlag dauerhaft zu vermessen, was zu einer höheren Genauigkeit der Gesundheitsauswertungen führen würde. Zur Fitness-App kommt wohl noch eine App namens Readiness hinzu, die Auskunft über die Erholung zwischen zwei Trainings gibt.

Vor 3 Tagen, Von Peter Müller

Im Publikum, aber nicht auf dem Schirm

Tim Cook wird zwar die voraufgezeichnete iPhone-Keynote im Apple Park verfolgen, in seiner neuen Rolle als Aufsichtsratsvorsitzender des Unternehmens. CEO ist seit dem 1. September aber John Ternus und der wird auch durch die Show führen, wie Bloomberg-Reporter Mark Gurman in der jüngsten Ausgabe seines Newsletters “Power On” berichtet. Apple habe die Übergabe genau orchestriert. Das faltbare iPhone Ultra soll das erste Produkt der Ära John Ternus werden. Ein Auftritt von Tim Cook im Keynote-Video würde diesem Narrativ schaden.

Vor 3 Tagen, Von Peter Müller

Geheimes Skript gefunden

Wir können an dieser Stelle an sich den Vorbericht einstellen und uns auf einen geruhsamen Mittwochabend freuen, denn unser Kollege David Price hat das Skript für die Keynote aufgespürt. Das ist natürlich nicht ernst gemeint, aber sehr vergnüglich zu lesen. Und vermutlich liegt seine humoristische Prognose gar nicht mal so weit daneben.

Vor 4 Tagen, Von Peter Müller

Last Minute Leak

Hellblau und dunkelrot scheinen als Farben für das iPhone 18 Pro (Max) gesetzt zu sein, wie die Kollegen der Macworld berichten.

Vor 4 Tagen, Von Peter Müller

John Ternus weckt Erwartungen

Seit Dienstag vergangener Woche hat Apple einen neuen CEO: John Ternus. Dieser hatte sich in einem Memo an die Apple‑Belegschaft gewandt und ihr versprochen, es werde am 9. September eine Keynote mit “großen Produktvorstellungen” geben. iPhone 18 Pro, iPhone Ultra, neue Apple Watches – das hat er nicht gesagt, aber wohl gemeint. Nicht auszuschließen, dass wir auch etwas für das Smarthome zu sehen bekommen.

Vor 1 Woche, Von Peter Müller

iPhone 18 Pro nur in drei Farben

Anscheinend wird Apple auch in diesem Jahr das iPhone Pro nur in drei Farben anbieten. Seit dem Frühjahr kennen wir vier Kandidaten: Himmelblau, „Dark Cherry“, Silber und Schwarz. Einer dieser vier Töne hat es nicht in die Endauswahl geschafft. Welche das ist, darüber gibt es widersprüchliche Berichte. Der chinesische Leaker „Fixed Focus Digital“ ist überzeugt, dass es kein iPhone 18 Pro in Silber gebe, der Leaker Sonny Dickson hingegen vermisst Dunkelgrau.

iPhone 18 Pro (Max) ist da: Das können der A20 Pro und die Kamera mit variabler Blende

9 September 2026 at 19:11

Neben dem neuen iPhone Duo sieht das iPhone 18 Pro fast wie eine Nebensache aus – ist aber für viele vielleicht doch der bessere Kauf? Positiv: Die Preise sind zwar gestiegen, aber nicht so stark wie befürchtet. Optisch gibt es wenig zu sehen. Auf den ersten Blick sieht ein silbernes iPhone 18 Pro fast wie ein iPhone 17 Pro aus – kein Wunder, dass es gleich mehrere neue Farben gibt.

Zum neuen Schwarz (das es ja für das iPhone 17 Pro nicht gab) kommen unauffälliges Silber, ein sehr auffälliges Burgunderrot und ein modernes Hellblau (“Glacier”, also Gletscherblau, auf Deutsch aber “Polar” genannt) hinzu.

Eine weitere kleine Neuerung: Die Bildschirmaussparung Dynamic Island ist kleiner geworden und zeigt bis zu drei Live-Aktionen an.

Neuer A20 Pro

Wie zu erwarten erhielt das iPhone 18 Pro aber auch einen verbesserten und schnelleren Chip, den A20 Pro. Wie der bereits vorgestellte M6‑Chip des Mac Mini basiert der neue Chip auf der neuesten 2-Nanometer-Technologie, was höhere Leistung bei niedrigerem Stromverbrauch erlaubt.

Der neue Chip erhielt außerdem einen neuen Aufbau mit besonders schnellen Performance-Kernen, die nun Super-Kerne heißen und laut Apple Desktop-Performance erreichen.

Deutlich stärker ist auch die Grafikeinheit geworden: Apple setzt nun auf ein 7-Kern-Design, das eine um 40 Prozent höhere Leistung verspricht. Auch die Speicheranbindung wurde deutlich beschleunigt, laut Apple um 50 Prozent.

Möglich macht dies offenbar ein neues Packaging, so befindet sich nun der Arbeitsspeicher näher am Chip. Letzteres soll auch die Kühlung per Vaporchamber verbessern, die Apple ebenfalls verbessert hat und etwa eine auf das Dreifache vergrößerte Oberfläche bietet. Auch eine neue Nanotwin-Kupferschicht soll die Kühlleistung optimieren.

Wichtig für KI: Die Neural-Engine ist wie beim M6 jetzt ein Dual-Kern-Chip mit insgesamt 32 Kernen.

Akku-Laufzeit

Ein neues Batteriedesign und ein effizienterer Chip sollen auch die Akku-Laufzeit verbessern: Laut Apple entspricht die Laufzeit des iPhone 18 Pro etwa der des iPhone 17 Pro Max.

Während etwa das iPhone 17 Pro 36 Stunden Videolaufzeit bietet, kann das iPhone 18 Pro bis zu 45 Stunden durchhalten. Auch die Ladezeit hat Apple verbessert.

Neue Kamera

Wie schon in Gerüchten angekündigt, erhält die neue Hauptkamera des iPhone Pro eine bei Smartphones noch recht seltene neue Funktion: eine anpassbare Blende. Diese wählt im Automatikmodus die Blendenöffnung automatisch, man kann aber auch manuell eine Blende wählen. Bisher wurde dies noch mit Software simuliert, jetzt kann ein Fotograf gezielt eine Blende wie 1,8 für Porträts oder Blende 4,0 (mit mehr Schärfentiefe) für ein Gruppenfoto wählen. Zur Wahl stehen die Blenden 1.48, 1.8, 2.8 und 4.0

Kamera

Screenshot

Apple

Um dies auch voll ausnutzen zu können, hat Apple zudem bei der Kamera-App neue manuelle Optionen ergänzt – Pro-Steuerungen. Hier können Sie erstmals Belichtungszeit, Blende und Weißabgleich manuell einstellen. Auch Textur und Körnung können nun angepasst werden.

Aber auch bei den Effekten hat Apple viel ergänzt. Der Cinema-Effekt bei Videoaufnahmen kann etwa jetzt nachträglich ergänzt werden und bei Zeitraffer-Aufnahmen steht jetzt 4K als Auflösung zur Verfügung.

Einstellungen Kamera

Screenshot

Apple

Audioaufnahmen mit Audiomix wurden ebenfalls weiter verbessert. Ein neuer Algorithmus unterstützt jetzt etwa die Aufnahme von Live-Audio oder Konzerten.

Interessant bei Sportaufnahmen: Dank Smart Focus Tracking kann bei Videoaufnahmen besser ein sich bewegendes Objekt verfolgt werden – auch, wenn ein Objekt das Bild verlässt.

Interessant für Profi-Fotografen oder Journalisten: Der SynthID-Standard für Fotografen wird jetzt unterstützt. Mehr noch: Mit dem Apple Reference Image gibt es eine neue Option, um die Authentizität eines Fotos nachzuweisen. Bei dieser Option werden die Fotodaten auf Pixelebene signiert, ein Vorgang, der über Private Cloud abläuft.

Preis und Lieferzeit

In Deutschland kostet das iPhone 18 Pro ab 1449 Euro, das iPhone 18 Pro Max ab 1599 Euro. Vorbestellung ist ab 12.9. möglich, ausgeliefert wird es ab dem 18.9.

iPhone 18 ProiPhone 18 Pro Max
Preis (256 GB)1.449 €1.599 €
Preis (512 GB)1.699  €1.849 €
Preis (1 TB)2.199 €2.349 €
Preis (2 TB)2.949 €3.099 €
Display6,3“ Super Retina XDR Display6,9“ Super Retina XDR Display
Pixel2622 x 12062868 x 1320
Auflösung460 ppi460 ppi
Display-TechnologieOLED, HDR, Promotion bis 120 Hz, Always On, Dynamic IslandOLED, HDR, Promotion bis 120 Hz, Always On, Dynamic Island
FarbraumGroßer Farbraum (P3), True ToneGroßer Farbraum (P3), True Tone
Helligkeit1.000 Nits; 1.600 Nits HDR, 3.000 Nits im Freien, 1 Nit minimale Helligkeit1.000 Nits; 1.600 Nits HDR, 3.000 Nits im Freien, 1 Nit minimale Helligkeit
ChipA20 ProA20 Pro
Cores6-Core CPU (2 Super-Cores, 4 Efficiency Cores), 7-Core GPU mit Neural Accelerators, Dual 16 Core Neural Engine6-Core CPU (2 Super-Cores, 4 Efficiency Cores), 7-Core GPU mit Neural Accelerators, Dual 16 Core Neural Engine
Speicherkapazität256/512 GB/1 TB/2 TB256/512 GB/1 TB/2 TB
Kameras48 MP Fusion Hauptkamera: 24 mm mit variabler Blende (ƒ/1.48, ƒ/1.8, ƒ/2.8 und ƒ/4.0); 48 MP Fusion Ultraweitwinkel: 13 mm, ƒ/2.2 Blende;  48 MP Fusion Tele: 100 mm (4x), ƒ/2.8 Blende48 MP Fusion Hauptkamera: 24 mm mit variabler Blende (ƒ/1.48, ƒ/1.8, ƒ/2.8 und ƒ/4.0); 48 MP Fusion Ultraweitwinkel: 13 mm, ƒ/2.2 Blende;  48 MP Fusion Tele: 100 mm (4x), ƒ/2.8 Blende
Optische StabilisierungSensor ShiftSensor Shift
FrotkameraCenter Stage Kamera, 18 MP, ƒ/1.9Center Stage Kamera, 18 MP, ƒ/1.9
Lautsprecher, MikrofonStereolautsprecher, 4 MikrofoneStereolautsprecher, 4 Mikrofone
TastenSeitentaste, Lautstärke, Action Button, KamerasteuerungSeitentaste, Lautstärke, Action Button, Kamerasteuerung
SensorenFace ID, LiDAR Scanner, Barometer, Gyrosensor, High-g Beschleunigungssensor, Näherungssensor, Zwei UmgebungslichtsensorenFace ID, LiDAR Scanner, Barometer, Gyrosensor, High-g Beschleunigungssensor, Näherungssensor, Zwei Umgebungslichtsensoren
SicherheitUnfallerkennung, Notruf SOS, „Wo ist?“ über SatellitUnfallerkennung, Notruf SOS, „Wo ist?“ über Satellit
AnschlüsseUSB-C, unterstützt USB 3, (bis 10 Gbit/s)USB-C, unterstützt USB 3, (bis 10 Gbit/s)
Wi-FiWLAN 7 (802.11be) mit 2×2 MIMOWLAN 7 (802.11be) mit 2×2 MIMO
FunkchipsApple C2 (mobil) und Apple N1 (WLAN und Bluetooth)Apple C2 (mobil) und Apple N1 (WLAN und Bluetooth)
Mobile Daten5G/LTE/UMTS/HSDPA/EDGE/GSM5G/LTE/UMTS/HSDPA/EDGE/GSM
StandortGPS, GLONASS, Galileo, QZSS, BeiDou und NavICGPS, GLONASS, Galileo, QZSS, BeiDou und NavIC
SIM-KarteNano SIM, eSIMNano SIM, eSIM
Bluetooth66
GehäusematerialAluminium, Vorderseite Ceramic Shield 2, Rückseite Ceramic ShieldAluminium, Vorderseite Ceramic Shield 2, Rückseite Ceramic Shield
FarbenSchwarz, Silber, Polar, BurgunderSchwarz, Silber, Polar, Burgunder
AkkuLithium-Ionen-Batterie, kabelloses Laden (Qi2 und MagSafe)Lithium-Ionen-Batterie, kabelloses Laden (Qi2 und MagSafe)
VideowiedergabeBis zu 36 StundenBis zu 43 Stunden
Abmessungen (B/H/T) in mm71,9/150/8,7578/163,4/8,75
Gewicht in Gramm211249
Schutz vor Wasser und StaubIP68 (30 Minuten bis zu 6 Meter)IP68 (30 Minuten bis zu 6 Meter)
LieferumfangUSB-C KabelUSB-C Kabel

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