❌

Normal view

iPhone-Keynote ab 19 Uhr: Unser Live-Bericht

9 September 2026 at 17:30

Für beinahe jede Sprache hat Apple ein eigenes Motto aufgelegt, dem originalen jedoch recht ähnlich. Auf Deutsch heißt es am 9. September ab 19 Uhr MESZ „Staunen und strahlen“. Erstaunliches wird es gewiss geben, Überraschungen wird Apple aber wohl nur im Detail bieten, zu viel ist schon über iPhone 18 Pro, iPhone Ultra und Apple Watch Series 12 durchgesickert.

Apple iPhone 18 Keynote 2026 Live Ticker

Vor 6 Minuten, Von Peter Müller

Kleinere Batterie, aber effizienter

36 Stunden Videowiedergabe auf dem iPhone 18 Pro, gar 45 Stunden beim iPhone 18 Pro Max. Dabei ist die Batterie physisch sogar kleiner geworden. Schneller aufladen lässt das iPhone 18 Pro nun auch.

Vor 7 Minuten, Von Peter Müller

A20 Pro

Sechs CPU-Kerne: zwei Superkerne und 4 Effizienzkerne. 7 GPU-Kerne sollen 40 Prozent Performancezuwachs bringen, stark. Neuronale Beschleuniger sind natürlich auch dabei, die Neural Engine ist jetzt wie beim M56 verdoppelt, bringt also 32 Kerne. Der Chip ist ein wenig anders strukturiert, ähnlich wie die M-Chips aufgebaut. So kann man ihn direkt mit der Dampfkammer verbinden, die Wärme besser abführt. Die Dampfkammer hat gegenüber dem iPhone 17 Pro eine dreimal so große Oberfläche.

Vor 14 Minuten, Von Peter Müller

Siri AI als Verkaufsargument

Leider ist bisher nichts über Siri AI in der EU bekannt. Das Werbevideo können wir beinahe überspringen. Aber klar, Apple ist stolz auf seine Weiterentwicklung, die systemweit das iPhone besser machen will. Die Stimme anpassen kann man nur mit den neueren Geräten und in der EU – genau, gar nicht. Bisher ist die Vorstellung des neuen iPhones eher eine Wiederholung der neuen Funktionen von Siri AI. Auf Deutsch wird es Siri AI noch länger nicht geben.

Vor 18 Minuten, Von Peter Müller

Die nächste Generation des iPhone

Apple legt gleich mit dem neuen iPhone los: Wann man auf dem Mond war, was macht man dann? Man geht zurück an die Arbeit und baut ein noch besseres. Angefangen mit dem Prozessor, einer Batterie, die den ganzen Tag hält, und einer besseren Kamera. iPhone 18 Pro in Schwarz, Silber, Glacier und Burgundy. Also doch vier Farben, aber keine davon heißt “Dark Cherry”. Sieht aber so aus.

Vor 18 Minuten, Von Peter Müller

John Ternus spaziert durch den Torus

Und spricht von der Ehre, hier präsentieren zu dürfen. Erst spricht er über KI und den Nutzen, die sie mit den richtigen Geräten hat. Das ist natürlich das iPhone, welches das alles zusammenführt. Kein Produkt der Welt sei besser als persönlicher Intelligence Hub geeignet als das iPhone. Apple Intelligence läuf so lange auf dem Gerät selbst, bis es sich an vertrauenswürdige Server von Apple wenden muss.

Vor 25 Minuten, Von Peter Müller

Leuchtende Animation geht über in das Show-Video

Der Apfel scheint in voller Größe. Die Eröffnungsszene wurde mit einem iPhone gedreht. Szene aus einem Gangsterfilm und dann sind wir in einem Wohnzimmer, in dem ein Kind Gegenstände levitiert. Und jetzt sehen wir eine Frau vor einem Badezimmerspiegel, die sich ihrer Maske entledigt. Dann einen gefesselten und geknebelten Mann, eine Szene aus einem japanischen Kriegsfilm aus dem Mittelalter, eine Verfolgungsjagd im Auto. Kann sich Apple jetzt mal für eine Szene entscheiden? Oh, Tim Cook tritt kurz auf, erst als Stimme, dann in Person – und übergibt sofort an John Ternus. “Das ist euer Mann!”

Vor 33 Minuten, Von Peter Müller

Musik läuft, bald geht es los

Barry can’t swin: Dance Dance Dance! Und dann “After the Rain” von Overmomo.

Vor 37 Minuten, Von Peter Müller

Duo statt Ultra

Wochenlang war die Rede davon, Apple nenne sein faltbares Smartphone iPhone Ultra. Aber offenbar hat man sich in Cupertino nun anders entschieden und wird das Gerät iPhone Duo nennen. Das passt dann auch besser zu den zwei Bildschirmen, die es haben wird. Inzwischen gibt es auch die ersten Produktbilder von Hüllenherstellern:

ESR Atelier Vegan Leather Magnetic Case with Flex Stand 1 For Foldable iPhone

ESR

Vor 59 Minuten, Von Peter Müller

Keine Überraschungen bei "Surprise and shine"

Höchstwahrscheinlich wird Apple heute nur iPhones, Apple Watches und Airpods zeigen, obwohl weitere spannende Produkte in Arbeit sind oder sogar fast reif zur Veröffentlichung. Konkret sind das Homepod Mini, Apple TV 4 und der ominöse Homepad, die das Smarthome à la Apple endlich intelligenter machen sollen. Das wäre an sich eine eigene Show wert, es besteht bei der neuen Produktkategorie Erklärungsbedarf. Auch ein neues Macbook Pro M6 und ein iMac mit dem neuen Chip, den Apple jetzt auch in den Mac Mini einbaut, sollten anstehen. Aber eben nicht heute, oder wie Mark Gurman auf X lapidar sagt: „Keine Sorge, es ist ja erst September.”

Vor 6 Stunden, Von Peter Müller

Apple Store geschlossen

Wer unbedingt noch heute etwas bei Apple kaufen wollte, bevor es bestimmte Geräte nicht mehr gibt, ist zu spät dran. Schon kurz nach 13 Uhr MESZ hatte Apple das bekannte Schild “Wir sind gleich wieder da” in das virtuelle Ladenfenster gestellt. Nach Ende der Keynote wird der Apple Store zurückkehren, mit neuen Produkten, die vermutlich alle teurer sind als ihre Vorgänger.

Apple Store down

Apple

Vor 6 Stunden, Von Halyna Kubiv

Apple Watch verspricht Alltagsanalyse

Sowohl Mark Gurman als auch der Quellcode von iOS bestätigen eine weitere Neuerung der Apple Watch. Zumindest die neuesten Modelle wie die Apple Watch Series 12 und die Apple Watch Ultra 4 können anhand von KI-Algorithmen den Alltag ihres Trägers oder ihrer Trägerin genauer aufschlüsseln. Gespräche oder generell Audio werden nicht aufgezeichnet.

The Apple Watch Series 12 and Ultra 4 will have privacy-focused AI feature for analyzing your day, providing a summary of what took place, including conversations. It can’t show a transcript and doesn’t record or store audio. Ultra 4 gets better battery life. https://t.co/58VLtVNka6

— Mark Gurman (@markgurman) September 9, 2026

Der Twitter-Nutzer “pdfu” hat noch im Quellcode genaue Beschreibungen der Tätigkeiten gefunden, die eine Apple Watch erfassen kann. Dazu gehören Essenzubereitung, Essen, Ausgehen, Staubsaugen, Pendeln im Bus, Pendeln im Zug, Arbeit am Laptop, Arbeit am Tablet und noch weitere rund 60 Alltagstätigkeiten zusammen mit “Unknown” also “Unbekannt”.

Ambient Sensing summaries/Recaps have fields for time and date, place, meal info, people, and their relationship to the user.

The code supports the following activity categories:
• Eating Meal
• Snacking
• Preparing Meal
• Making Drinks
• Baking
• Plating
•… https://t.co/olgAxLhSEa

— pdfu (@itspdfu) September 9, 2026

Vor 10 Stunden, Von Peter Müller

Rätsel um die Apple Watch SE 3

Ungewöhnlich: Der Apple Store zeichnet die Apple Watch SE 3 als “derzeit nicht verfügbar” aus. Normalerweise ist das ein Hinweis auf ein bald kommendes neues Modell, doch damit rechnen wir an sich nicht. Unsere Vermutung: Die Apple Watch SE 3 wird heute teurer, auch die erwarteten Series 12 und Ultra 4 werden einen höheren Preis bekommen als ihn die aktuellen Series 11 und Ultra 3 haben.

Vor 1 Tag, Von Halyna Kubiv

Touch-ID kehrt zurück

In dem Code von iOS 27 Beta 4 hat ein findiger Entwickler Spuren von einem Kombi-iPhone gefunden, das einerseits einen Ultra-Breitband-Chip führt und andererseits über Touch-ID verfügt. Bislang ist nur eine Kombination der Features möglich: Alle iPhones mit UWB-Chips haben Face-ID. Die iPhones wie iPhone SE 3 setzen auf Touch-ID, haben jedoch nie den Ultra-Breitband-Chip erhalten. Bislang schließen sich UWB und Touch-ID bei iPhones aus.

Da Apple sein Flagschiff mit den neuesten Technologien wie UWB ausstattet, lässt sich daraus schließen, dass das kommende iPhone Ultra statt mit Face-ID mit der Touch-ID ausgestattet wird. Es wurde schon zuvor gemunkelt, dass in einem derart dünnen Gehäuse kein Platz für das Face-ID-Modul wäre. Der Code in iOS 27 Beta 4 scheint dies zu bestätigen.

Vor 1 Tag, Von Peter Müller

I can hear your heartbeat

Die Apple Watch Series 12 könnte – zusammen mit der Apple Watch Ultra 4 – einen neuen Pulssensor bekommen. Dieser wäre in der Lage, den Herzschlag dauerhaft zu vermessen, was zu einer höheren Genauigkeit der Gesundheitsauswertungen führen würde. Zur Fitness-App kommt wohl noch eine App namens Readiness hinzu, die Auskunft über die Erholung zwischen zwei Trainings gibt.

Vor 1 Tag, Von Peter Müller

Im Publikum, aber nicht auf dem Schirm

Tim Cook wird zwar die voraufgezeichnete iPhone-Keynote im Apple Park verfolgen, in seiner neuen Rolle als Aufsichtsratsvorsitzender des Unternehmens. CEO ist seit dem 1. September aber John Ternus und der wird auch durch die Show führen, wie Bloomberg-Reporter Mark Gurman in der jüngsten Ausgabe seines Newsletters “Power On” berichtet. Apple habe die Übergabe genau orchestriert. Das faltbare iPhone Ultra soll das erste Produkt der Ära John Ternus werden. Ein Auftritt von Tim Cook im Keynote-Video würde diesem Narrativ schaden.

Vor 1 Tag, Von Peter Müller

Geheimes Skript gefunden

Wir können an dieser Stelle an sich den Vorbericht einstellen und uns auf einen geruhsamen Mittwochabend freuen, denn unser Kollege David Price hat das Skript für die Keynote aufgespürt. Das ist natürlich nicht ernst gemeint, aber sehr vergnüglich zu lesen. Und vermutlich liegt seine humoristische Prognose gar nicht mal so weit daneben.

Vor 2 Tagen, Von Peter Müller

Last Minute Leak

Hellblau und dunkelrot scheinen als Farben für das iPhone 18 Pro (Max) gesetzt zu sein, wie die Kollegen der Macworld berichten.

Vor 2 Tagen, Von Peter Müller

John Ternus weckt Erwartungen

Seit Dienstag vergangener Woche hat Apple einen neuen CEO: John Ternus. Dieser hatte sich in einem Memo an die Apple‑Belegschaft gewandt und ihr versprochen, es werde am 9. September eine Keynote mit “großen Produktvorstellungen” geben. iPhone 18 Pro, iPhone Ultra, neue Apple Watches – das hat er nicht gesagt, aber wohl gemeint. Nicht auszuschließen, dass wir auch etwas für das Smarthome zu sehen bekommen.

Vor 6 Tagen, Von Peter Müller

iPhone 18 Pro nur in drei Farben

Anscheinend wird Apple auch in diesem Jahr das iPhone Pro nur in drei Farben anbieten. Seit dem Frühjahr kennen wir vier Kandidaten: Himmelblau, „Dark Cherry“, Silber und Schwarz. Einer dieser vier Töne hat es nicht in die Endauswahl geschafft. Welche das ist, darüber gibt es widersprüchliche Berichte. Der chinesische Leaker „Fixed Focus Digital“ ist überzeugt, dass es kein iPhone 18 Pro in Silber gebe, der Leaker Sonny Dickson hingegen vermisst Dunkelgrau.

EUDI-Wallet heißt in Deutschland d-you – wann es los geht

9 September 2026 at 15:10

Auf einer Pressekonferenz hat das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung den offiziellen Namen, das Logo und erste Partner für die EUDI-Wallet in Deutschland vorgestellt. Die App heißt d-you und hat ein Logo in Form einer stilisierten Hand. Zum Start am 2. Januar 2027 werden rund 40 Partner aus Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft dabei sein.

Die Nutzung der App ist für Bürger freiwillig und kostenlos. Das Bundesministerium verspricht zum Start lediglich die Grundfunktionalität. Mit der Zeit sollen weitere Funktionen und Unterlagen unterstützt werden. Jeder der EU‑Mitgliedstaaten soll bis Ende 2026 eine eigene Variante der EUDI-Wallet zur Verfügung stellen. Potenziell sollen die Anwendungen grenzübergreifend funktionieren.

Mit den angeschlossenen Partnern wie der Deutschen Post, der Commerzbank, der Bundesagentur für Arbeit, der Deutschen Rentenversicherung, DATEV, Baden-Württemberg und mehreren Unis sollen Altersverifikationen, rechtssichere Verträge, sowie Bankgeschäfte möglich sein.

Bereits Ende Juni 2026 wurden auf dem Digitaltag die ersten Testversionen der App vorgestellt. Die App hinterließ einen ausgereiften Eindruck. Allerdings haben die Entwickler die App so programmiert, dass der Nutzer oder die Nutzerin bei jedem Ausweisvorgang den sechsstelligen PIN in die App eintippen muss. Eine Unterstützung der biometrischen Freigabemethoden wie Face-ID ist derzeit nicht vorgesehen. Auf unsere Frage nach den Gründen wurden Billig-Handys genannt, deren Biometriesysteme sich leicht austricksen lassen, beispielsweise mit Deepfakes.

Platznot unter macOS 27 und iOS 27: Apple Intelligence wird zum Speicherfresser

9 September 2026 at 13:00

Speicherplatz auf dem Mac ist kostbar – aber Apple Intelligence greift sich auf einem Mac gleich über 20 GB davon! Dabei will gar nicht jeder Apples KI verwenden: Vielleicht benutzen Sie ja lieber Gemini oder Copilot oder kommen komplett ohne eine lokale KI aus? Auch bei Nichtverwendung belegt aber Apple Intelligence sehr viel Speicher.

Wie viel Platz ist dies aber in der Praxis? Beim Mac erfahren Sie dies unter der Systemeinstellung „Speicher“, beim iPhone und iPad ebenfalls. Bei meinem Mac Mini M4 belegt Apple Intelligence etwa ganze 24,77 GB! Das variiert zwar bei jedem Gerät etwas, mit mindestens 20 GB müssen Sie aber rechnen. Bei einem Mac mit einer 256 GB großen SSD sind das immerhin zehn Prozent des Speicherplatzes! Dazu kommt auch noch eine neue Spotlight-Version mit ebenfalls höherem Platzbedarf.

Apple Intelligence

Apple Intelligence belegt viel Speicherplatz.

Stephan Wiesend

Auch Apples Mobilgeräte sind betroffen, wenn auch etwas weniger: Auf einem alten iPad Pro 2018 mit iPadOS 26, das keine Apple Intelligence unterstützt, belegen die Systemdaten ohne Apple Intelligence gerade einmal 27 GB Platz. Dagegen sind es auf einem iPad Air M3 mit iPadOS 27 bereits 37 GB – auch hier ist dies vor allem die Schuld von Apple Intelligence, das laut Anzeige 7 GB Platz beansprucht. Mindestens 7 GB Speicherplatz müssen Sie bei einem Mobilgerät also für die KI opfern. Nebenbei kann auch die neue Version von Spotlight viel Speicherplatz kosten, die neue semantische Suche schafft sich einen deutlich größeren Index. So ist es kein Wunder, dass alle aktuellen iPhones mindestens 256 GB Speicher erhalten.

Aktuell bester Preis: iPhone 17

Shop
Preis
Price comparison from over 24,000 stores worldwide

So können Sie Apple Intelligence unter macOS 26 und iOS 26 löschen.

Unter macOS 26 gibt es noch die Möglichkeit, Apple Intelligence unter der Systemeinstellung „Siri & Apple Intelligence“ zu deaktivieren und alle KI-Daten zu löschen. Unter der Systemeinstellung „Speicher“ können Sie Apple Intelligence sogar direkt löschen: Tippen Sie auf das kleine „i“ neben macOS. Im folgenden Fenster sehen Sie den Speicherbedarf von Apple Intelligence und können Apple Intelligence direkt löschen.

Unter iPadOS und iOS 26 deaktivieren Sie unter der Systemeinstellung „Siri & Apple Intelligence“ einfach Apple Intelligence, der Speicherplatz wird danach freigegeben.

Kann ich Schreibtools und andere KI-Funktionen deaktivieren?

Die Funktionen von Apple Intelligence können Sie auch unter macOS 27 und iOS 27 noch deaktivieren. Das Abschalten der Schreibtools oder Siri ist nämlich recht einfach über die Einstellung „Bildschirmzeit“ oder ein Konfigurationsprofil möglich.

Die Funktion „Bildschirmzeit“ ist die einfachste Methode: Öffnen Sie am Mac oder Mobilgerät unter Einstellungen > Bildschirmzeit > Inhalt & Datenschutz > Siri. Sie können nun nicht nur Siri oder Siri AI deaktivieren, auch alle KI-Schreibhilfen wie die Schreibtools und die KI-Bilderstellung mit Image Playground lassen sich abschalten. Zusätzlich können Sie auch die Bildanalyse noch deaktivieren, die ebenfalls auf Apple Intelligence zugreift.

Bildschirmzeit

Bildschirmzeit ermöglicht das Deaktivieren von Apple Intelligence.

Stephan Wiesend

Bildschirmzeit ist etwa für Eltern interessant, die sich Sorgen um ihre Kinder machen. Ein Deaktivieren von KI ist aber auch für Schulen und Unternehmen interessant, die per Geräteprofil ganze iPad- und iPhone-Legionen verwalten müssen und dies mit ihren Bildungs- oder Firmenvorgaben bezüglich KI in Einklang zu bringen.

Auch Schulen und Unternehmen können bei zentral verwalteten Geräten Apple Intelligence deaktivieren – etwa über ein Konfigurationsprofil. Sie können ein solches Profil sogar für sich selbst erstellen, etwa über den Imazing Profile Editor (kostenlos).

Unter „Restrictions“ finden Sie beim Editor die betreffende Option unter dem zweiten Reiter „AI..“. Sie müssen hier nur das Häkchen bei „Allow writing tools“ (oder anderen AI-Funktionen) entfernen.

Über File > Install Profile on this Mac können Sie nun das erstellte Konfigurationsprofil auf Ihrem Mac installieren. Zu finden ist dieses Profil später unter Allgemein > Geräteverwaltung.

Profil erstellen

Sie können ein Profil erstellen, das Apple Intelligence deaktiviert.

Stephan Wiesend

Der große Haken: Sie können so Apple Intelligence deaktivieren, aber keinen Speicherplatz einsparen oder das Laden von Apple-Intelligence-Daten sperren. Bereits bestehende KI‑Daten und -Modelle bleiben auf dem Mac oder iPhone. Apple Intelligence ist zwar nicht mehr nutzbar, belegt aber noch immer mehr Speicherplatz.

Gibt es keine alternativen Lösch-Möglichkeiten?

Eigentlich wäre zu erwarten, dass es hier bereits Lösungen gibt – etwa einen Löschbefehl für das Terminal. Alternative Methoden waren bei Redaktionsschluss aber nicht bekannt, wenn auch mehrere Vorschläge in Foren kursieren – die alle nicht funktionieren.

Eine KI empfiehlt mir etwa das Löschen von Apple Intelligence mit einem Terminalbefehl. Dieser Befehl funktioniert aber anscheinend nur unter früheren Systemen, nicht unter macOS 27 Golden Gate. Auch ein manuelles Löschen der Daten ist bei einem aktuellen System nicht möglich, da die Daten besonders geschützt sind – ich würde außerdem von solchen Versuchen abraten.

Einige Tipps gibt es auch zu Siri AI. Zusätzliche Sprachdaten zu Siri AI müssen nämlich erst nachträglich auf den Rechner geladen werden. Hier gibt es einige Tipps, wodurch Sie diese Daten wieder entfernen können – so soll es helfen, statt Englisch eine andere Sprache zu wählen.

Aktuell gibt es hier noch keine brauchbare Lösung.

Auch die neue Spotlight-Suche benötigt übrigens mehr Speicherplatz. Da die semantische Suchfunktion von macOS 27 Golden Gate einen größeren Suchindex benötigt, kann auch diese neue KI-Funktion zu höherem Platzverbrauch führen – und benötigt nach meinem Eindruck auch mehr Cache-Speicher. Allerdings können Sie zumindest am Mac einfach Daten von der Indizierung ausnehmen, etwa Ihr Fotoarchiv.

Warum kann man Apple Intelligence nicht mehr löschen? Oder wird das noch geändert?

Einen offiziellen Grund hat Apple nicht genannt und bisher liegen nur die Beta-Versionen von Golden Gate vor. Es ist aber unwahrscheinlich, dass sich Apple hier umentscheidet und in späteren Versionen das Löschen der KI wieder erlaubt.

Cupertino hat nämlich gleich mehrere Gründe für diese Sperre: Ein Grund ist wohl, dass Apple Intelligence zum Erfolg verhelfen muss. Eine Funktion, die Nutzer zu einfach abschalten können, wird aber weniger genutzt.

Vor allem ist Apple Intelligence viel tiefer in das System integriert: So sind unter macOS 27 Golden Gate nicht nur Siri AI und Spotlight mit Apple Intelligence verzahnt, sondern auch Apple Fotos und Funktionen wie Image Playground. Auch die unscheinbare Bildanalyse, die alle Screenshots und Fotos analysieren kann, nutzt Apple Intelligence.

Ein Löschen der kompletten KI-Daten ist da für die meisten Nutzer kaum zu empfehlen. Noch dazu werden alle sorgsam auf dem Mac gesammelten persönlichen Daten beim Löschen von Apple Intelligence anscheinend entfernt. Spotlight müsste außerdem seinen semantischen Suchindex neu aufbauen – was Tage dauert – und Siri AI muss beim Lernen von persönlichen Daten des Nutzers komplett von vorn anfangen.

Auch wenn Entwickler vermutlich bald eine Methode finden werden, kann man das Löschen von Apple Intelligence da nur noch in wenigen Ausnahmefällen empfehlen.

iPhone Ultra: Alles, was wir bisher wissen

9 September 2026 at 10:45

Wir berichten schon lange über Gerüchte, die ein faltbares iPhone behandeln, das Apple in Arbeit habe und bald auf den Markt bringe. Bereits 2018 hieß es, ein faltbares iPhone komme schon in zwei Jahren. Damals berichteten zuverlässige Sender wie CNBC, dass Apple im Jahr 2020 ein faltbares iPhone auf den Markt bringen würde.

Das Jahr 2020 zog vorbei und bescherte ganz andere Dinge. Die vermeintliche Premiere verschob sich auf die Jahre 2021, 2022, 2024, 2025 … und jetzt heißt es, dass es 2026 auf den Markt kommt. Nur dieses Mal dürfte es stimmen – aller Voraussicht nach stellt Apple sein erstes faltbares iPhone am 9. September auf der Keynote mit dem Motto „Staunen und strahlen“ vor – wir berichten live.

Spekulationen und Berichte von Zulieferern und Analysten haben sich in den letzten Wochen und Monaten immer mehr verdichtet und wurden nach und nach solider. Große Überraschungen kann Apple nicht mehr bereiten, allenfalls einige Enttäuschungen, wenn es doch nicht so kommt wie erwartet. Wir haben hier die wichtigsten Gerüchte gesammelt und eingeordnet.

Faltbares iPhone – Gerüchte im Überblick

  • Voraussichtliches Veröffentlichungsdatum: Vorstellung am 9. September 2026, Verkaufsstart möglicherweise mit erst geringen Stückzahlen und gestaffelt – zunächst in den USA, später in anderen Märkten
  • Voraussichtlicher Name: iPhone Duo und nicht iPhone Ultra
  • Format: wie ein (Notiz-)Buch, aufgeklappt wie ein iPad Mini
  • Bildschirm: 7,7–7,8 Zoll innen, 5,3–5,5 Zoll außen
  • Kamera: vier Kameras, kein Teleobjektiv

Wie wird das faltbare iPhone heißen?

  • Wahrscheinlich iPhone Duo und nicht iPhone Ultra

Viele Fans und auch Experten nennen das faltbare Gerät gern „iFold“, was in erster Linie angenehm kurz ist. Doch es gibt keinen triftigen Grund, warum es so heißen sollte. Gerüchte und Leaks vom Frühjahr 2026 deuteten darauf hin, dass es iPhone Ultra heißen wird. So hieß es wohl auch lange intern bei Apple, zuletzt kursierte aber der Name iPhone Duo – den der Bloomberg-Reporter Mark Gurman als gesetzt sieht.

Im März hatte er noch berichtet, dass das faltbare iPhone dieses Jahr eins von mehreren „Ultra“-Geräten sein wird. Selbst wenn am Ende nicht alle das „Ultra“-Branding tragen werden, ist es beim faltbaren iPhone am wahrscheinlichsten.

Im April hat dann der Weibo-Account „Digital Chat Station“ (historisch mit einer durchwachsenen Trefferquote) ebenfalls behauptet, dass Apple den Namen „iPhone Ultra“ verwenden wird. Wir werden bald erfahren, ob Apple mit iPhone Duo die beiden Bildschirme des faltbaren Geräts in den Vordergrund stellt. Bauartbedingt wird das iPhone Duo auch gegenüber dem iPhone Pro einiges vermissen lassen, weswegen “Ultra” irreführend sein könnte.

Wann erscheint das faltbare iPhone?

  • Wahrscheinlich am 9. September 2026

Wir gehen davon aus, dass Apple das iPhone im neuen Format am 9. September 2026 vorstellt, zusammen mit dem iPhone 18 Pro und Pro Max (aber nicht dem normalen iPhone 18, das erst Anfang 2027 erscheinen soll).

Nachdem ein Bericht von Nikkei Asia nahegelegt hatte, dass Apple mit der Produktion im Verzug ist, widersprach Mark Gurman, merkte aber an, dass es zunächst in begrenzter Stückzahl verfügbar sein würde. Ihm zufolge soll das faltbare iPhone zusammen mit dem iPhone 18 Pro erscheinen – oder „etwas später“.

Laut Macrumors rechnet der Barclays-Analyst Tim Long in einer Studie damit, dass das faltbare iPhone erst im Dezember in den Handel kommt, einige Monate nach dem Start des iPhone 18 Pro und Pro Max.

Während Apples letztem Quartalsbericht warnte Tim Cook, dass „der Einfluss von Lieferengpässen signifikant steigen“ würde. Daraus könnte folgen, dass das iPhone 18 Pro und Pro Max zunächst nur eine beschränkte Verfügbarkeit aufweisen können, ähnlich wie es beim iPhone 12 Pro im Corona-Jahr 2020 der Fall war.

Neue Berichte aus China und dem australischen Einzelhandel deuten darauf hin, dass das iPhone Ultra zunächst nur in den USA erscheinen wird – vermutlich später als die beiden Pro-Modelle, wie das iPhone X 2018. Danach soll es langsam auf andere große, wichtige Märkte ausgeweitet werden, beginnend mit China.

Die Marktforscher von IDC rechnen indes damit, dass Apple im ersten Jahr nach der Vorstellung des iPhone Ultra zehn Millionen Stück davon verkaufen wird. Das wären etwa fünf Prozent des kompletten Volumens. Um das zu erreichen, sollte Apple etwaige Produktionsengpässe so schnell wie möglich überwinden.

Was sind die größten Nachteile des faltbaren iPhone Ultra / Duo?

Wegen des faltbaren Designs wird es einige Kompromisse geben, was ein “Ultra”-Branding fragwürdig machen würde:

  • Kein Unibody-Design: Wegen des Scharniers wird das Gerät aus mehreren Teilen besehen
  • Einschränkungen bei kabellosem Laden: Möglicherweise kommt das Gerät ohne die typische gläserne Rückseite, was Magsafe und kabelloses Laden behindern könnte.
  • iOS-basiertes Betriebssystem: Statt iPadOS soll auf dem Gerät eine angepasste Version von iOS laufen, die über mehr Produktivitätsfunktionen verfügt, aber weniger als iPadOS.
  • Kein Face-ID: Weil das faltbare iPhone so dünn ist und verschiedene Frontkameras benötigt, wenn es geöffnet oder geschlossen ist, wird das iPhone Ultra voraussichtlich kein Face-ID bekommen. Stattdessen soll Apple auf Touch-ID in der Seitentaste setzen, wie beim iPad Air.
  • Kein Teleobjektiv: Aus Platzgründen soll das faltbare iPhone kein Teleobjektiv erhalten, das für guten optischen Zoom benötigt wird, was angesichts des voraussichtlich hohen Preises einen großen Kompromiss bedeutet.
iPad Air (2022) review: Touch ID fingerprint scanner
Das faltbare iPhone soll angeblich Touch-ID in der Seitentaste bekommen statt Face-ID, wie es seit 2020 beim iPad Air der Fall ist.

Foundry

Wie wird das faltbare iPhone aussehen? Wie wird es gefaltet?

  • (Notiz-)Buchformat mit vertikalem Falz
  • Soll ein iPhone-iPad-Hybrid sein

Nachdem das Design weitestgehend finalisiert worden ist, geht das iPhone Ultra angeblich auf die Massenproduktion zu. Das sagen aktuelle Leaks und Gerüchte darüber, wie das faltbare iPhone aussehen wird und wie das Scharnier und das Display funktionieren werden.

Buchformat, iPad-Hybrid, Design

Mehrere Leaks deuten darauf hin, dass es sich um ein faltbares Gerät im Buchformat mit einem tablet-ähnlichen inneren Bildschirm handeln wird, statt eines Klapphandy-Designs.

Wegen dieses „Pass-Formats“ wird das iPhone Ultra deutlich quadratischer sein als traditionelle iPhones. Aufgeklappt soll es einem iPad Mini ähneln, mit einem Seitenverhältnis von 4:3 für mehr Bildschirmfläche.

Der Analyst Ming-Chi Kuo berichtete bereits 2025, dass Apple auf eine Konstruktion aus zwei Bildschirmen und einem möglichst unsichtbaren Falz setzen würde.

Andere Leaks von 2025, darunter Berichte von Digital Chat Station auf Weibo, deuten außerdem auf eine vertikale Anordnung der Bildschirme hin, bei der die linke und die rechte Seite aufeinander gefaltet werden – ähnlich wie bei Geräten wie dem Google Pixel 9 Pro Fold und dem Samsung Galaxy Z Fold.

Attrappen, die Sonny Dickson im April 2026 auf X geteilt hat, demonstrieren dieses Format.

iPhone 18 Pro und iPhone Fold als erste Prototypen
Die neuesten Leaks
Sonny Dickinson / X

Weitere Aufnahmen von Attrappen, die der Tech-Youtuber Vadin Yuryev geteilt hat, stützen das breite Pass-Format.

Im Dezember 2025 wurde ein Entwurf, basierend auf geleakten CAD‑Dateien, auf Makerworld geteilt (und inzwischen wieder heruntergenommen), der ebenfalls auf dieses Format hindeutet.

Es existierten jedoch auch andere Konzepte. 2024 berichtete The Information, dass Apple einige Prototypen von faltbaren Smartphones hergestellt hat, bei denen sich die Ober- und Unterseiten zusammenklappen lassen, wie bei einem Klapphandy.

Diese Designentscheidung schlägt wohl bereits Wellen. Unsere US-Kollegen von Tech Advisor berichten, dass Samsung an einem „Galaxy Z Fold 8 Wide“ mit einem ähnlichen 4:3-Format arbeitet, das vermutlich in direkter Konkurrenz zu Apples September-2026-Launch positioniert werden soll.

Farben

Unsere Schwesterseite „Macworld“ hat im April berichtet, dass das iPhone Ultra in Blau und Silber (oder Weiß) kommen wird. Ein jüngerer Leak von Mitte August bestätigt diese Farben: Er zeigt vermeintlich Schutzabdeckungen für die Kamera des iPhone Ultra in den Farben Silber bzw. Grau und Dunkelblau. Zuletzt kursierten Gerüchte über eine rote Variante des iPhone Ultra. Diese basieren aber offenbar auf gefälschte Bilder.

Wie Apple das Scharnier und den sichtbaren Falz gelöst hat

Apple hat Jahre daran gearbeitet, ein zufriedenstellendes Scharnier für ein faltbares iPhone zu entwickeln. Während die Konkurrenz bereits mehrere Generationen faltbarer Geräte auf den Markt gebracht hat, wird Apples späterer Einstieg in dieses Segment der Entwicklung dieses Scharniers angerechnet.

Die größte technische Herausforderung ist der sichtbare und spürbare Falz in der Falte des Bildschirms. Apple hat es sich zur Priorität gemacht, ihn so unsichtbar und unspürbar wie möglich zu machen.

Daher geht man davon aus, dass das Scharnier das Kernstück des iPhone Ultra sein und fortschrittliche Materialien und überragende Ingenieurskunst vereinen wird, um das Falten möglichst flüssig und langlebig zu machen.

Damit das Gerät sowohl dünn als auch langlebig ist, experimentiert Apple beim Scharnier angeblich mit Hightech-Materialien:

  • Eine Titanlegierung (für Stabilität)
  • Liquid Metal, Ming-Chi Kuo (2025) zufolge, für höhere Langlebigkeit, einen flacheren Bildschirm und eine kleinere Falte

Im Juli 2025 berichtete Kuo, dass Apple eine Methode entwickelt hätte, um die Sichtbarkeit der Falte mithilfe von Stützplatten aus Metall zu reduzieren, die die Belastung durchs Verbiegen besser verteilen und kontrollieren. Apple soll diese Technologie mit „lasergebohrten Metallplatten“ statt traditioneller Ätzung einsetzen, um eine genauere Mikrostruktur zu erzielen.

Apple hält außerdem diverse Patente für Faltmechanismen, die zum Einsatz kommen könnten – zusammen mit anderen Technologien:

  • Glas mit variabler Dicke: Ein wesentlicher Bestandteil von Apples Ansatz soll ein Displayglas mit variabler Dicke sein, das an der Falzstelle dünner ist, um die Belastung bei wiederholtem Gebrauch zu verringern. In Kombination mit einer durchsichtigen Klebeschicht, die die Belastung weiter minimiert, sollen sie dabei helfen, die sichtbare Falte zu verhindern, die bei faltbaren Geräten im Laufe der Zeit häufig entsteht.
  • Ultra-dünnes Profil: Das faltbare iPhone soll aufgeklappt 4,5 Millimeter dünn sein, zugeklappt 9,5 Millimeter.
  • Interne Stützen: Metallplatten unter dem Display sollen für eine glatte Oberfläche sorgen, wenn das Gerät aufgeklappt ist.

Berichte von März 2026 deuten darauf hin, dass Samsung Display – Apples primärer Displaylieferant – ein beinahe faltenfreies OLED-Panel speziell entwickelt hat, das auf Apple-Standards zugeschnitten und auf der CES 2026 vorgestellt worden ist.

Wie groß wird das iPhone Ultra sein?

  • Ca. 9,5 Millimeter gefaltet
  • Ca. 4,5 Millimeter geöffnet

Im Dezember 2025 hat Jon Prosser berichtet, dass das faltbare iPhone im geschlossenen Zustand 9,5 Millimeter und im geöffneten 4,5 Millimeter dick sein soll. Zum Vergleich: Ein iPhone 17 Pro Max ist 8,75 Millimeter dick, und das dünnste iPhone aller Zeiten ist das iPhone Air mit 5,6 Millimetern.

Wenn das stimmen sollte, wäre das iPhone Ultra eins der dünnsten Foldables und würde beweisen, dass Apple trotz des Scharniers Ballast abwerfen kann.

Als jedoch der Youtuber Vadim Yuryev im April 2026 nach der Dicke des iPhone Ultra gefragt wurde, antwortete dieser: „Genau 11 Millimeter“, also mehr als Jon Prosser behauptet hatte. Yuryev zufolge soll das iPhone Ultra außerdem 0,36 Millimeter länger und 0,39 Millimeter breiter sein als das iPhone 17 Pro.

Andere Designmerkmale

Einem Leak vom Weibo-Account „Instant Digital“ von Anfang Februar zufolge sollen sich die Lautstärketasten an der rechten Ecke der Oberkante befinden.

Wie groß werden die Bildschirme des iPhone Ultra sein?

Das iPhone Ultra soll folgende Bildschirme besitzen:

  • Ca. 7,7–7,8 Zoll innen
  • Ca. 5,3–5,5 Zoll außen

Der Analyst Ming-Chi Kuo (März 2025) und Trendforce (Juli 2025) haben beide behauptet, dass das iPhone Ultra einen 7,8 Zoll großen Bildschirm innen und einen 5,5 Zoll großen Bildschirm außen haben wird. „The Information“ hingegen schätzt die Bildschirmgröße auf 7,7 Zoll innen und 5,3 Zoll außen. Das deutet möglicherweise darauf hin, dass Apple sich bei den finalen Spezifikationen noch unsicher ist.

Aufgeklappt soll das Gerät ein Seitenverhältnis von 4:3 haben, was eher einem iPad entspricht und auf ein hybrides Produktivitätsgerät hindeutet. Das Format würde sich von langen, schmalen Displays wie denen der Galaxy-Z-Fold-Reihe von Samsung abheben (zumindest, bis Samsung vor wenigen Wochen das Galaxy Z Fold 8 im selben Format vorgestellt hat). Apple wäre nicht der erste Hersteller, der sich für solch ein Format entscheidet: 2020 hatte Microsoft das Surface Duo auf den Markt gebracht und zwei Jahre später erneuert.

Das breite Layout soll …

  • Multitasking verbessern,
  • das Lesen von Dokumenten und Webbrowsen verbessern
  • und ein Erlebnis vergleichbar mit dem iPad Mini bieten.

Welche technischen Eigenschaften wird das iPhone Ultra haben?

  • Wahrscheinlich A20-Chip, 12 GB RAM, C2-Modem

Noch ist unbekannt, welcher Chip im iPhone Ultra stecken wird, aber ausgehend von Apples Release-Zyklus wird es ein A20 oder ein A20 Pro sein – eine Variante des Chips, den Apple auch im iPhone 18 Pro einsetzen wird. Jüngsten Berichten zufolge soll zur Kühlung eine Vapor Chamber zum Einsatz kommen, wie bereits beim iPhone 17 Pro und Pro Max.

Wir gehen davon aus, dass die meisten iPhones Apples eigene Mobilfunk-, WLAN- und Bluetooth-Chips verwenden werden, konkret also den C2 für Mobilfunk und den N1 für WLAN und Bluetooth.

Das iPhone Ultra soll mit 5.500–5.500 mAh außerdem den bisher größten in einem iPhone verbauten Akku bekommen, wenn man dem Bericht des Leakers Fixed Focus Digital von Februar 2026 glauben kann.

Welche Kameras wird das iPhone Ultra haben?

Das faltbare iPhone soll Gerüchten zufolge zwei 48-MP-Kameras besitzen, wahrscheinlich mit einem normalen Weitwinkelobjektiv und einem Ultra-Weitwinkelobjektiv, und zwei Frontkameras – eine innen und eine außen.

Ein Teleobjektiv hingegen wird jedoch voraussichtlich wegen Platzmangels fehlen, was einen merklichen Kompromiss für ein teures „Ultra“-iPhone darstellen dürfte.

Die Kameras auf der Rückseite werden wahrscheinlich in einem Plateau sitzen, wie beim iPhone Air, das allerdings in Schwarz und nicht in der Gehäusefarbe kommen soll. Ein neuerer Leak auf Weibo legt hingegen nahe, dass das Kameraplateau in derselben Farbe kommen wird wie die restliche Rückseite, genau wie beim iPhone Air.

iPhone Ultra dummy unit

Ice Universe

Bei der Frontkamera soll es zwei geben: eine Under-Display-Kamera und eine Punch-Hole-Kamera (vergleichbar mit der Dynamic Island, nur so klein, dass sie ein Kreis ist – wie bei vielen Android-Smartphones). Einem Bericht von J.P. Morgan vom November 2025 zufolge soll Apple angeblich auf den Lidar-Sensor und die optische Bildstabilisierung verzichten, was bisher jedoch keine andere Quelle wiederholt hat.

Doch nicht alle Gerüchte deuten Kompromisse an: Der Tech-Youtuber Vadim Yuryev behauptete im April 2026, dass die Kameras größer ausfallen als beim iPhone 17 Pro.

Wie viel wird das iPhone Ultra kosten?

  • Hoher Preis von 2.000 Euro oder mehr erwartet

Sie sollten davon ausgehen, dass das faltbare iPhone über 2.000 Euro kosten wird – möglicherweise sogar Richtung 2.500 Euro. Damit rechnet zumindest der Analyst Arthur Liao auf Grundlage der Materialkosten, insbesondere des Panels und des Scharniers, und Apples Margen.

Die jüngsten Gerüchte unter Weibo-Leakern gehen davon aus, dass der Preis des Basismodells mit 256 GB Speicher in China bei 15.999 Yuan, des Modells mit 1 TB bei 19.000 Yuan liegen wird – umgerechnet also 2.000 bis 2.500 Euro.

Das sind die neuen Kamera-Features im iPhone 18 Pro

9 September 2026 at 10:41

Das iPhone 18 Pro steht kurz vor der Veröffentlichung. Wenige Stunden vor Apples großem „Surprise and shine“-Event liegen uns einige Informationen dazu vor, was wir von der Kamera des neuen Pro-iPhones erwarten können.

Diese neuesten Informationen stammen von Macrumors, wo eines der regelmäßigen Forumsmitglieder in der iOS 27 Beta Code entdeckt hat, der auf fünf mögliche neue Funktionen der Kamera-Software hindeutet:

  • Belichtungswerkzeuge: Fügt dem Sucher Wellenformen oder Histogramme hinzu, um die Belichtung Ihrer Aufnahme besser erkennen zu können.
  • Fokus-Peaking und Überbelichtungswarnungen: Eine weitere gängige Funktion professioneller Kameras – Fokus-Peaking hebt scharfe Kanten hervor, während Überbelichtungswarnungen Bereiche im Sucher (in der Regel mit Streifenmuster) markieren, die überbelichtet sind.
  • Wiederholte Selbstauslöser-Aufnahmen: Ermöglicht es Ihnen, mehrere Aufnahmen hintereinander zu machen, bei denen zwischen den einzelnen Aufnahmen ein Countdown-Timer läuft.
  • Manueller Fokus: Eine Steuerung zum Einstellen und Fixieren des Fokus, ähnlich wie in „Final Cut Camera“. In iOS 26 gab es bereits eine ähnliche Funktion, doch in der ersten Beta-Version von iOS 27 wurde sie entfernt. Laut Macrumors ist der zugrunde liegende Code für die Fokussperre zwar weiterhin vorhanden, Apple hat dessen Nutzung jedoch auf Geräte beschränkt, die mit ‌iOS 27‌ oder höher ausgeliefert werden.
  • Blendenbasierte Bildkorrektur: Hierbei handelt es sich um eine Änderung der Bildverarbeitungs-Pipeline, um variable Blendenwerte bei derselben Kamera zu berücksichtigen. Eine Weitwinkelkamera mit variabler Blende ist eine der erwarteten Funktionen des iPhone 18 Pro Max und möglicherweise auch des regulären iPhone 18 Pro.

Nur diese letzte Funktion – bei der es sich eher um eine interne Verarbeitungsänderung handelt – würde auf der neuen Kamerahardware des iPhone 18 Pro beruhen, über die bereits Gerüchte kursieren. Der Rest könnte problemlos auf allen modernen iPhone-Kameras verfügbar sein, und tatsächlich sind genau diese Funktionen bereits seit Jahren in Kamera-Apps von Drittanbietern zu finden (sowie der manuelle Fokus in Apples eigenen Apps). Dennoch beschränkt Apple Softwarefunktionen manchmal auf neue Geräte, auch wenn dies nicht unbedingt notwendig ist, um den Kauf neuer Hardware schmackhaft zu machen.

Mehr dazu erfahren wir heute Abend um 19 Uhr bei Apples „Surprise and Shine“-Veranstaltung.

iOS 26.6.2 behebt Fehler bei Mobilfunk-Updates

9 September 2026 at 10:30

Höchstwahrscheinlich wird Apple nächste Woche iOS 27 vor der Markteinführung des iPhone 18 Pro veröffentlichen. Doch bevor es so weit ist, gibt es noch ein letztes Update für iOS 26. Das Revisionsupdate iOS 26.6.2 (und iPadOS 26.6.2) behebt einen kleinen, aber wichtigen Fehler. Der Versionshinweis lautet wie folgt:

Dieses Update behebt ein Problem, das das Herunterladen eines Softwareupdates über eine Mobilfunkverbindung verhindert.

Weitere Neuerungen und Fehlerbehebungen gibt es wohl nicht. Apple veröffentlicht bei Revisionsupdates für gewöhnlich keine Versionshinweise für Entwickler. Es gibt keine zugehörige macOS-Version (es wäre macOS 26.6.3), und auf der Apple-Seite zu Sicherheitsupdates sind keine neuen geschlossenen CVE-Lücken im Zusammenhang mit dieser Version aufgeführt.

Um Ihr iPhone zu aktualisieren, gehen Sie zu „Einstellungen“, dann zu „Allgemein“ und „Softwareupdate“ und folgen Sie den Anweisungen.

iPhone 18 Pro: Warum sich das Warten lohnt

9 September 2026 at 10:30

Das iPhone 18 Pro und das Pro Max kommen im September 2026 auf den Markt und sollen mehrere bahnbrechende Hardware-Neuerungen bieten, darunter die Einführung des C2-Modems von Apple sowie die Umstellung auf einen 2-nm-Fertigungsprozess für den A20-Pro-Chip.

Apple hat zu einer Veranstaltung unter dem Motto „Surprise and shine“ eingeladen: Am 9. September wird Apple die neuen iPhones präsentieren. Die Vorbestellung wird vermutlich ab dem 12. September möglich sein, die Auslieferung beginnt dann am 18. September. Wir berichten heute Abend live von der Veranstaltung und ordnen die Geschehnisse ein.

Zu den weiteren Gerüchten über wichtige Neuerungen zählen eine kleinere Dynamic Island mit Face-ID-Komponenten unter dem Display sowie Verbesserungen bei der Kamera, darunter möglicherweise eine variable Blende beim Pro Max und verbesserte Sensoren.

iPhone 17 Pro als Alternative

Angesichts der kommenden Preissteigerungen für das iPhone 18 Pro haben wir unsere Preisempfehlung in diesem Sommer kardinal geändert und zum aktuellen Modell geraten. Dies hat mehrere Vorteile:

  • Erfahrungsgemäß steigen nach der Preissteigerung auch die Preise für Vorgängermodelle oder diese werden schnell ausverkauft.
  • Der Generationenunterschied zwischen einem iPhone 17 Pro und einem iPhone 18 Pro ist verhältnismäßig gering, Sie sparen dabei noch ordentlich Geld.
  • Aktuell gibt es das iPhone 17 Pro auf Amazon mit einer Ermäßigung von 12 Prozent für 1.139 Euro. Preisnachlässe von mehr als zehn Prozent für neue iPhones sind auf dem Markt recht selten.

Neben dem iPhone 18 Pro und Pro Max soll Apple die Einführung eines faltbaren iPhones in der Premiumklasse planen. Abweichend vom üblichen Zeitplan wird jedoch erwartet, dass das Unternehmen die Markteinführung des iPhone 18 auf das Frühjahr 2027 verschiebt, um die Pro-Reihe während des traditionellen Septembertermins ins Rampenlicht zu stellen.

Hier ist eine kurze Zusammenfassung dessen, was Sie laut Gerüchten und Leaks von den iPhone-18-Modellen erwarten können.

iPhone 18 Pro & Pro Max: Die wichtigsten Upgrades

  • Kleinere Dynamic Island mit Face-ID-Komponenten unter dem Display
  • Variable Kamerablende (wahrscheinlich nur Pro Max)
  • Neuer A20-Chip (2 nm) für bessere Performance und Effizienz – eventuell 7 GPU-Kerne
  • Apple C2-Modem
  • Möglicherweise Unterstützung für Internet über Satellit, nicht nur für den Notfall
  • Höherer Preis als bei der Vorgängergeneration, womöglich nur moderat

Wie unterscheiden sich iPhone 18 Pro & Pro Max vom iPhone 17 Pro & Pro Max?

  • Getrennter Release (Pro zuerst, Basismodell später)
  • Kleinere oder veränderte Dynamic Island
  • Möglicherweise Face-ID-Komponenten unter dem Display
  • Neues Modem (weg von Qualcomm)
  • Kameraexperimente (variable Blende beim Pro Max)

iPhone 18 Pro/Max vs. iPhone 17 Pro/Max

iPhone 18 Pro/MaxWahrscheinlicheitiPhone 17 Pro/Max
ReleaseSeptember 2026Sehr wahrscheinlichSeptember 2025
Dynamic IslandKleinere AusführungGlaubwürdiges GerüchtKeine Veränderung seit dem iPhone 14 Pro von 2022
Face-IDUnter dem DisplayGlaubwürdiges GerüchtKeine Veränderung seit dem iPhone 14 Pro von 2022
ModemC2-ModemGlaubwürdiges GerüchtQualcomm-Modem
KameraVerbesserte Blendentechnologie für die Rückseite, 25-MP-FrontkameraMöglichAlle drei rückwärtigen Kameras mit 48 MP, optischer 8-fach-Zoom, 18-MP-Frontkamera
FarbenDark Cherry, Hellblau, Dunkelgrau oder SilberVorauswahl von Macworld-Quelle bestätigtCosmic Orange, Tiefblau, Silber
Vergleich der Gerüchte zum iPhone 18 Pro/Max mit dem iPhone 17 Pro/Max.

Wann erscheint das iPhone 18 Pro/Max?

Seit einiger Zeit gibt es immer wieder Berichte darüber, dass Apple seinen Veröffentlichungszeitplan ändern wird. So soll Apple im September 2026 nur die High-End-Modelle auf den Markt bringen: das iPhone 18 Pro und das Pro Max, das neue faltbare iPhone und vielleicht ein neues iPhone Air.

Eine gestaffelte Markteinführung würde Apple ermöglichen, den Fokus des Weihnachtsgeschäfts auf die Pro-Modelle zu legen und im Frühjahr 2027 eine zweite Neuheit präsentieren zu können.

Wie immer gibt es keine offiziellen Informationen zu etwaigen Veränderungen im Release-Plan, und die Pläne könnten sich auch noch ändern. Doch gehen wir davon aus, am 9. September kein neues iPhone 18 zu sehen, sondern nur Pro und Ultra. Alles andere wäre eine Überraschung.

Während Apples letztem Quartalsbericht warnte Tim Cook, dass „der Einfluss von Lieferengpässen signifikant steigen“ würde. Daraus könnte folgen, dass das iPhone 18 Pro und Pro Max zunächst nur eine beschränkte Verfügbarkeit aufweisen können, ähnlich wie es beim iPhone 12 Pro im Corona-Jahr 2020 der Fall war. Da das iPhone 18 Pro (Max) vermutlich im Markt besser ankommen wird als das teurere iPhone Ultra, wird Apple eher dieses verzögert ausliefern, um sein Geschäft nicht zu gefährden.

Inzwischen hat Apple eine Veranstaltung am 9. September mit dem Titel „Surprise and Shine!“ angekündigt – zu Deutsch: „Staunen und strahlen“, wo wir zumindest die beiden Pro-Modelle erwarten. Ob sich die Vorstellung des iPhone Ultra und die Abtrennung der üblichen Modelle bewahrheiten, erfahren wir dann.

ModellVoraussichtlicher Erscheinungstermin
iPhone 18 Pro/MaxSeptember 2026
iPhone FoldSeptember 2026
iPhone Air (2. Gen.)Frühjahr 2027
iPhone 18Frühjahr 2027
iPhone 18eFrühjahr 2027
Die erwarteten Erscheinungszeiträume der 2026er- und 2027er-iPhones.

Wie wird das iPhone 18 Pro/Max aussehen und welche Farben werden zur Wahl stehen?

Das Design des iPhone 18 Pro und Pro Max soll dem iPhone 17 Pro und Pro Max ähneln, aber kleine Änderungen erhalten.

Eine mögliche Designänderung betrifft laut einem Weibo-Leaker den Ladebereich auf der Rückseite der iPhone-18-Pro-Modelle. Angeblich soll das Ceramic Shield „leicht transparent“ sein, wobei nicht ganz klar ist, was das bedeutet.

In jüngsten Gerüchten wurde behauptet, dass die neuen Geräte deutlich dicker sein sollen als die 2026er-Modelle, doch bisher deutet alles darauf hin, dass das nicht der Fall sein soll. Stattdessen gehen wir davon aus, dass die neuen Geräte ähnlich dick sein werden wie das iPhone 17 Pro/Max, möglicherweise mit einem dickeren Kameraplateau.

Eine jüngste Ransomware-Attacke gegen einen Lieferanten von Apple beinhaltet Bilder von Sturztests des iPhone 18 Pro und anderer Teile, und bekräftigt bisherige Gerüchte zum allgemeinen Aussehen und Design des Geräts, da es sich weitestgehend mit dem des iPhone 17 Pro deckt.

Macworld-Autor Filipe Esposito berichtet, dass das iPhone 18 Pro in Dark Cherry kommen soll, was das Cosmic Orange des iPhone 17 Pro als Aushängeschild ersetzen soll. Zu den anderen Farben sollen Hellblau, Dunkelgrau und Silber gehören. Ende Mai wurden auf Twitter/X erstmals Bilder von Produktionsmustern mit diesen Farben veröffentlicht, in denen Dunkelgrau offensichtlich durch Schwarz ersetzt worden ist, obwohl andere Leaker zuvor behauptet hatten, dass es keine schwarze Variante geben soll. In der Woche vor der Keynote scheint immer klarer zu werden, dass es das iPhone 18 Pro (Max) in nur drei Farbvarianten geben wird. Unklar ist, ob Silber oder Dunkelgrau es nicht in die Endauswahl geschafft haben, Himmelblau und Dark Cherry scheinen gesetzt.

Die Bildschirmgröße wird voraussichtlich bei 6,7 und 6,9 Zoll bleiben und die beiden Pro-Modelle sollen das breite Kameraplateau behalten.

Sehr wahrscheinlich: Die Designänderungen werden eher gering ausfallen und auf Unterschiede bei der Farbe und in kleinen Details beschränkt sein.

Was gibt es Neues bei der Kamera des iPhone 18 Pro/Max?

iphone 17 pro max orange 2

Eugen Wegmann

Möglicherweise spendiert Apple der 48-MP-Hauptkamera auf der Rückseite des iPhone 18 Pro und Pro Max (oder auch nur dem Pro Max) eine variable Blende, um mechanische Kontrolle über den Lichteinfall und die Tiefenschärfe zu geben. Diese Funktionen waren bisher professionellen Kameras vorbehalten.

Wenn sich das Gerücht vom Leaker Digital Chat Station auf Weibo bewahrheitet, werden iPhone-Nutzer erstmals mechanisch steuern können, wie viel Licht auf den Sensor fällt, und so mehr Kontrolle über die Tiefenschärfe erhalten. Dadurch könnten insbesondere Porträtfotos deutlich verbessert und Überbelichtungen reduziert werden. Einem neuen Gerücht zufolge soll diese variable Blende aus Platzgründen aber nur im iPhone 18 Pro Max verfügbar sein.

Verbesserte Blendenwerte beim Teleobjektiv könnten bei den Pro-Modellen auch die Performance bei schlechten Lichtverhältnissen verbessern.

Lange Zeit (seit Januar 2025) hieß es, dass Samsung an einem neuen, dreilagigen Kamerasensor namens „PD-TR-Logic“ arbeiten soll, und dieser könnte in der iPhone-18-Reihe Einzug halten. Dieser Bildsensor soll die Reaktionszeit der Kamera verbessern und gleichzeitig Rauschen minimieren und den Dynamikbereich erhöhen.

Die Frontkamera könnte auch Upgrades erhalten, abgesehen von einem neuen Gehäuse (s. unten). Die iPhone-17-Generation hat 18-MP-Sensoren erhalten, und dem Leaker WhyLab auf Weibo zufolge könnte sie bei der nächsten Generation auf 24 MP erhöht werden.

Mehr Megapixel würden Videotelefonie und die Bildqualität bei schlechten Lichtverhältnissen verbessern.

Sehr wahrscheinlich: Geringfügige Verbesserungen und eine variable Blende beim Pro Max.

Wird es beim iPhone 18 Pro/Max Änderungen an der Dynamic Island und der Frontkamera geben?

Apple iPhone 17 Pro Max 8

Britta O’Boyle

Apple hat die Größe oder Form der Dynamic Island seit ihrer Einführung beim iPhone 14 Pro nicht verändert, aber einige Berichte deuten darauf hin, dass es nächstes Jahr endlich so weit sein könnte.

Einige Quellen haben behauptet, dass das gesamte Face-ID-System hinter dem Display verschwinden und die Dynamic Island dadurch schrumpfen soll. Einem Bericht von Dezember 2025 des Weibo-Accounts „Smart Pikachu“ zufolge testet Apple bei manchen Face-ID-Sensoren ein „mikrotransparentes Glaspanel“ unter dem Display, was beim iPhone 18 Pro eine kleinere Dynamic Island ermöglichen würde.

Der stets zuverlässige Mark Gurman von Bloomberg behauptet, dass Apple die Dynamic Island bei den iPhone-18-Modellen „schrumpfen“ lässt. Das deutet darauf hin, dass einige der verschiedenen Sensoren, die für Face-ID erforderlich sind, unter dem Display verschwinden oder zusammengelegt werden.

Auf einem Foto, das der Leaker „Ice Universe“ im März auf Twitter/X geteilt hat, ist zu sehen, wie viel kleiner die Dynamic Island ausfallen könnte.

Ice Universe post showing iphone 18 pro Dynamic Island

IceUniverse/X

Ferner gibt es widersprüchliche Behauptungen, die besagen, dass die Position der Frontkamera sich ändern könnte:

  • Im Dezember 2025 hat „The Information“ behauptet, dass Apple die Face-ID-Sensoren unter das Display und die Frontkamera in die obere linke Ecke verlegen könnte. Damit wären das iPhone 18 Pro und Pro Max die ersten iPhones mit einer Kamera in der Ecke.
  • Der Leaker „Instant Digital“ widersprach auf Weibo diesem Bericht und erklärte, dass es sich dabei um eine Fehlübersetzung handelt. Nur der Infrarotsensor soll unter das Display wandern. Der Leaker „Shrimp Apple Pro“ und Ross Young von DSCC stützten diese Behauptung.

Sehr wahrscheinlich: eine kleinere Dynamic Island mit einigen Face-ID-Komponenten unter dem Display. Eine kleinere Pille für den Kameraausschnitt in der Mitte des Displays.

Wird sich das Display des iPhone 18 Pro/Max ändern?

iPhone 17 Pro Max Orange

Stephan Wiesend

Die Bildschirmdiagonalen sollten bei 6,3 und 6,9 Zoll bleiben, wie bei der aktuellen Generation. Doch Berichten zufolge soll es bei der Displayhelligkeit einen gewaltigen Sprung von 1.600 cd/m² auf 3.000 cd/m² in der Spitze geben.

Dem Weibo-Leaker „Instant Digital“ zufolge hat der chinesische Lieferant BOE preisgegeben, dass Apple ungewöhnlich hohe Anforderungen an die Displayhelligkeit stellt. The Elec hat dies bestätigt und behauptet, dass BOE deswegen Probleme bei der Produktion von OLED-Panels fürs iPhone hat und Apple sie deshalb bei Samsung Display bestellt.

Sehr wahrscheinlich: höhere Displayhelligkeit, aber Details sind unbekannt.

Wie leistungsstark wird der A20-Pro-Chip im iPhone 18 Pro/Max sein?

Die iPhone-18-Reihe wird mit einem neuen A20(Pro)-Prozessor ausgestattet sein, der wahrscheinlich mit dem neuen 2-nm-Fertigungsprozess von TSMC hergestellt wird. Das wird einen signifikanten Architekturwechsel für Apple Silicon darstellen, da es sich um einen fortschrittlicheren Herstellungsprozess handelt.

Der Wechsel zu einem kleineren Prozess ermöglicht komplexere Chips auf der gleichen Fläche, was bis zu 15 Prozent höhere Leistung und 30 Prozent bessere Energieeffizienz im Vergleich zum A19 bieten dürfte.

Das iPhone 18 Pro und Pro Max werden die A20-Pro-Variante des Chips erhalten und sich dadurch stärker von den übrigen Modellen absetzen. Die höhere Leistung wird voraussichtlich fortschrittliche Funktionen ermöglichen.

Außerdem könnte der A20 in die Fußstapfen von Apples M-Chips treten und „Superkerne“ erhalten, wie der M5. Zuletzt kursierten Spekulationen, Apple würde die Anzahl der GPU-Kerne auf sieben erhöhen, statt wie bisher sechs. Chips mit einer deaktivierten GPU könnten jedoch im iPhone Ultra zum Einsatz kommen.

Es wird gemunkelt, dass der A20 ein neues Verfahren namens Wafer-Level Multi-Chip Module (WMCM) verwendet, um den Arbeitsspeicher in das Gehäuse des SoC zu integrieren. Es ist nicht klar, welche Vorteile es konkret mit sich bringt, aber ein enger integrierter Arbeitsspeicher könnte mehr Speicherbandbreite und geringere RAM-Latenz oder eine bessere Energieeffizienz bedeuten. Die Preise des iPhones könnten aber steigen.

Eine Vorahnung des A20 Pro gibt der M6-Chip im Ende August vorgestellten Mac Mini: Dieser fügt zwei Super-Kerne hinzu und verwendet zwei statt einer Neural Engine mit 16 Kernen. Vermutlich wird auch der A20 Pro diese “Dual 16 Core Neural Engine” bekommen.

Sehr wahrscheinlich: ein typischer Sprung in Effizienz und Geschwindigkeit und weitere Änderungen im Hintergrund, aber keine sichtbaren Unterschiede für Nutzer.

Wird sich die Akkulaufzeit des iPhone 17 Pro/Max verbessern?

Apple arbeitet jedes Jahr daran, die Akkulaufzeit zu verbessern, besonders bei den Pro-Modellen des iPhones. Ein Bericht von Juli 2026 deutet darauf hin, dass die Akkukapazität beim iPhone 18 Pro Max mit Nano-SIM 5.567 mAh betragen wird, beim Modell ohne Nano-SIM 5.391 mAh – oder 21,751 Wh respektive 21,063 Wh. Ein Leak von Mitte August zeigt angeblich Fotos vom iPhone 18 Pro Max mit SIM-Slot, in dem dieselbe Akkukapazität angegeben ist. Das würde einem Zuwachs von etwa 12 Prozent entsprechen.

Beim iPhone 17 Pro soll die Akkukapazität 4.288 mAh bzw. 16,758 Wh beim Modell ohne SIM-Tray und 4.056 mAh bzw. 15,855 Wh beim Modell mit SIM-Tray betragen – beim Modell mit SIM-Tray, das für den europäischen Markt relevant ist, ein Zuwachs von lediglich 2 Prozent.

Doch die Akkulaufzeit hängt von mehr ab als nur der Kapazität. Auch der Energieverbrauch des Prozessors, des Bildschirms und der Funkverbindungen spielt eine große Rolle. Gerade die neuen KI-Funktionen können sehr viel Energie verbrauchen, also wird die tatsächliche Akkulaufzeit stark davon abhängig sein, wie häufig Sie diese verwenden. Gerade beim iPhone 18 Pro Max sind wir jedoch zuversichtlich, dass sich die Akkulaufzeit merklich verbessert.

Wird sich die Verbindung beim iPhone 18 Pro/Max verbessern? (5G, WLAN, Satellit)

Die Pro-Modelle der iPhone-18-Reihe werden wahrscheinlich die zweite Generation von Apples eigenem 5G-Modem erhalten, den C2-Chip.

Das C2-Modem soll Qualcomm in allen Geräten der Generation ersetzen und Folgendes verbessern:

  • Die Effizienz,
  • die Leistung
  • und die Unterstützung für mmWave.

Überdies gibt es Berichte über volle Satellitenunterstützung, die über Notfälle hinausgeht. Bereits im Oktober 2025 hat „The Information“ behauptet, dass Apple an der Unterstützung von 5G-Netzwerken arbeitet, die von Satelliten bedient werden.

Seit April 2026 sieht es so aus, als würde Amazon diesen Dienst bereitstellen. Anfang April hat Amazon die Übernahme von Globalstar bekannt gegeben, auf dessen Satellitennetzwerk sich das iPhone und die Apple Watch bisher gestützt haben. Diese Geräte verwenden jetzt also Amazon Leo, das Satellitennetzwerk von Amazon.

Der WLAN- und Bluetooth-Chip (N1) wird wahrscheinlich unverändert bleiben. In der iPhone-17-Reihe hat Apple seinen Netzwerkchip für lokale Netzwerke vorgestellt; der N1 unterstützt Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und Thread-Netzwerke. Wir haben noch nichts von einem N2 gehört, und wahrscheinlich kommt ein N2 auch nicht so bald. Könnte Apple einen „N1X“ auf Lager haben, so wie es mit dem C1X der Fall war? Möglich, aber bisher geht die Gerüchteküche davon aus, dass Apple bei der iPhone-18-Reihe den gleichen N1-Chip verwenden wird wie im iPhone 17.

Sehr wahrscheinlich: Eine nennenswerte Verbesserung der Konnektivität, besonders wenn sich die Berichte über die Satellitenunterstützung bewahrheiten.

Wie viel wird das iPhone 18 Pro/Max kosten?

Nachdem Apple Ende Juni die Preise für Macs, iPads und viele andere Produkte erhöht hat, teils um bis zu 300 Euro, gehen Analysten davon aus, dass auch das iPhone nicht ungeschoren davonkommen wird.

Mitte Juli schätzte das Marktforschungsunternehmen Counterpoint Research, dass Apple für die Komponenten des iPhone 18 Pro ungefähr 300 Dollar mehr zahlen müsste, was sich selbstverständlich im Endpreis widerspiegeln wird. Zuvor hat auch das Wall Street Journal eine ähnliche Rechnung aufgestellt. Zuletzt ging Jeff Pu von GF Securities in einer Investorennotiz davon aus, dass das Phone 18 Pro 250–300 US-Dollar teurer ausfallen könnte als das iPhone 17 Pro.

So kann die Basisvariante des iPhone 18 Pro mit 1 TB Speicher bis zu 1.599 Euro kosten. Die anderen Varianten werden entsprechend noch teurer. Es besteht jedoch die berechtigte Hoffnung, dass Apple einen wesentlichen Teil der Mehrkosten absorbieren und nicht an die Kundschaft weiterreichen wird. Die Preissteigerungen könnten sich in Grenzen halten und das iPhone 18 Pro ab 1.399 Euro zu haben sein.

Apples Preise für die aktuellen iPhones lauten wie folgt:

iPhonePreisSpeicher
iPhone 17 Pro MaxAb 1.449 Euro256 GB – 2 TB
iPhone 17 ProAb 1.299 Euro256 GB – 2 TB
iPhone AirAb 1.199 Euro256 GB – 1 TB
iPhone 17Ab 949 Euro256 GB – 512 GB
iPhone 17eAb 699 Euro256 GB – 512 GB

Was ist mit dem normalen iPhone 18?

Aktuell deutet alles darauf hin, dass das normale iPhone 18 zusammen mit dem iPhone 18e und dem nächsten iPhone Air erst im Frühjahr erscheint. Diese Geräte behandeln wir in seinem separaten Artikel.

Erwarten Sie heute kein iPhone Ultra – es wird anders heißen

9 September 2026 at 10:06

Das für heute erwartete faltbare iPhone wird weder iPhone Fold heißen noch iPhone Ultra, wie es seit mehreren Wochen genannt wird, sondern „iPhone Duo“. Dies berichtet der in der Regel gut informierte Bloomberg-Reporter Mark Gurman neben anderen neuen Details.

Intern habe man es zwar auch bei Apple seit geraumer Zeit iPhone Ultra genannt, der letztlich gewählte Name iPhone Duo soll aber die Natur des iPhones mit seinem äußeren und dem aufklappbaren inneren Bildschirm besser widerspiegeln.

Der Preis soll sich einigermaßen im Rahmen halten: Gurman rechnet mit 2.000 US-Dollar (eher 1.999) für die Einstiegsvariante mit 256 GB Speicher. Mehr Speicher lasse sich Apple teuer bezahlen und reiche die Kosten an die Kundschaft weiter. Bis zu 3.000 US-Dollar sollen die besser ausgestatteten iPhone Duos kosten. In der EU sollte es bei 2.399 oder 2.499 Euro losgehen, Spitzenmodelle werden dann weit über 3.000 Euro kosten.

Apple werde das iPhone Duo in zwei Farboptionen – weiß und dunkelblau – erst ab Oktober ausliefern, deutlich nach dem iPhone 18 Pro. Ob es das faltbare iPhone dann auch schon außerhalb der USA zu kaufen geben wird, erfahren wir erst heute Abend ab 19 Uhr. Dann wird Apple auch weitere Details nennen, die Gurman schon jetzt kennen will.

So sollen der neue Hauptprozessor A20 Pro und der C2-Modem-Chip eingebaut sein, zwei 48‑Megapixel-Kameras für die Rückseite und eine 12‑Megapixel-Frontkamera. Neben dem Magnetscharniersystem soll es doch eine magnetische Halterung für einen Apple Pencil geben. Apple würde damit fast 20 Jahre nach der iPhone-Premiere mit dem Paradigma brechen, dass man für das Smartphone keinen Eingabestift benötige. Andererseits ist das iPhone Duo im ausgeklappten Zustand fast so groß wie ein iPad Mini, das sehr wohl mit dem Apple Pencil kompatibel ist.

Darum klingelt morgen Ihr Handy

9 September 2026 at 09:15

Morgen, am 10. September 2026, um 11 Uhr wird wieder Cell Broadcast getestet, die Funktion für Katastrophenwarnungen, für die keine separate App wie NINA oder Katwarn mehr benötigt wird. Wenn alles glatt läuft, erhalten alle kompatiblen Smartphones zur selben Zeit eine entsprechende Benachrichtigung. Der sogenannte Warntag findet bundesweit statt; Anfang März 2026 wurde nur in vier Bundesländern getestet: in Rheinland-Pfalz, Hessen, Bayern und Nordrhein-Westfalen.

Generell ist die Funktion auf jedem modernen iPhone standardmäßig aktiviert, benötigt wird lediglich eine aktuelle Version von iOS. Konkret muss auf ihrem iPhone mindestens iOS 16.1 oder 15.7.1 installiert sein, denn mit diesen Updates hat Apple sein Betriebssystem auf die deutsche Variante des Systems vorbereitet. Kompatibel sind dementsprechend alle iPhones seit 2015, also iPhone 6S und neuer – alle von Apple derzeit verkauften iPhones fallen natürlich darunter.

Ob Cell Broadcast auf Ihrem iPhone aktiviert ist, können Sie wie folgt überprüfen:

So aktivieren Sie Cell Broadcast

Screenshots der Einstellungen von iOS 27, hervorgehoben sind die Mitteilungen zu Cell Broadcast.

Apple

  1. Öffnen Sie die Einstellungen-App,
  2. Tippen Sie im dritten Abschnitt auf „Mitteilungen“,
  3. Scrollen Sie zum Ende der Liste,
  4. Schieben Sie im Abschnitt „Cell-Broadcast-Warnungen“ alle Schalter nach rechts.

Cell Broadcast lässt sich auf dieselbe Weise auch ausschalten. Davon möchten wir jedoch dringlichst abraten, denn Katastrophenwarnsysteme sind dafür da, Leben zu retten. Für den heutigen Test spielt das jedoch keine Rolle, denn dieser wird mit der höchsten Warnstufe verteilt. Diese Warnung lässt sich überhaupt nicht abstellen, was natürlich auch Sinn der Sache ist. Künftige, kleinere Tests dürfte man mit dem Schalter „Testwarnungen“ ausschalten können.

Wenn Ihr iPhone also um 11 Uhr laut schrillt, sollte Sie das eher beruhigen, denn dann würde es das auch im Ernstfall tun. Den Alarm können Sie recht schnell abstellen, bevor er zu sehr nervt.

Warum Sie noch heute die Apple Watch SE 3 kaufen sollen – sie wird teurer

9 September 2026 at 08:19

Die Kollegen der Macworld haben gestern bemerkt: Die Apple Watch SE 3 ist im Apple Store “derzeit nicht verfügbar”. Auch hierzulande kann man die SE-Version der Apple Watch bei Apple nicht kaufen. Die Apple Watch Ultra 3 lässt sich dagegen auf der Apple-Seite und in der App ohne Einschränkung bestellen, die Apple Watch Series 11 dagegen nicht mehr.

Warum Apple die Apple Watch Series 11 nicht mehr verkauft, lässt sich leicht erklären. Alles deutet darauf hin, dass heute Abend auf der Keynote ein Nachfolger vorgestellt wird, die Series 12 soll einen neuen Prozessor erhalten. Weitere Neuerungen betreffen eher Software und Hintergrundmechanismen wie die Herzfrequenzmessung. Apple aktualisiert seine SE-Reihe der Smartwatches in deutlich unregelmäßigeren Abständen. Nach nur einem Jahr auf dem Markt soll der Nachfolger erst im nächsten oder übernächsten Jahr kommen.

Apple Watch SE 3 bei Amazon kaufen

Warum verkauft Apple keine Apple Watch Series SE mehr?

Ein möglicher Nachfolger für die Apple Watch SE 3 als Grund für das Verschwinden aus dem Apple Store ist weniger wahrscheinlich. Wir vermuten, Apple hat seine SE 3 nur kurzfristig aus dem Store genommen, um heute Abend das Modell zusammen mit den neuen Modellen Series 12 und Ultra 4 wieder anzubieten – allerdings zu einem höheren Preis.

Bereits im Sommer hat Tim Cook Apple-Kunden auf die Preiserhöhungen vorbereitet: “Die Marktentwicklung ist nicht nachhaltig”. Kurze Zeit später hat der Hersteller für fast alle seine Geräte die Preise angehoben. Davon verschont blieben alle iPhones, Apple Watches und Airpods – bisher.

Es steht zu vermuten, dass Cupertino heute Abend dem iPhone 18 Pro ein etwas anderes Preisschild verpasst als es noch das iPhone 17 Pro hatte. Das Gleiche gilt höchstwahrscheinlich für die Apple Watches. Sollte Apple für eine Apple Watch Series 12 ab 499 Euro und für eine Apple Watch Ultra 4 999 Euro verlangen, würde eine Apple Watch SE 3 für 269 Euro im eigenen Portfolio zu einem echten Schnäppchen.

Wir vermuten also, dass Apple die Apple Watch SE 3 nicht komplett aus dem Markt genommen hat, sondern das Modell heute Abend wieder freischaltet – mit einem neuen, etwas höheren Preisschild.

Wenn Sie also mit dem Gedanken spekulieren, sich eine neue, erschwingliche Apple Watch zu kaufen oder Ihren Lieben zu schenken, sollen Sie sich am besten noch heute auf Amazon umschauen. Erfahrungsgemäß heben die Dritthändler die Preise kurze Zeit später nach Apple. Ab Juli 2026 verlangt der Online-Händler für ein iPad Air 11″ M4 120 Euro mehr als noch im Monat davor.

Die Apple Watch SE 3 gibt es bei Amazon derzeit noch im Angebot. Einige Varianten kosten bis zu 11 Prozent weniger als die UVP bei Apple, hier eine Auswahl an möglichen Angeboten:

Aluminium in Polarstern für 239 Euro

Aluminium in Mitternacht für 249 Euro

Aluminium in Mitternacht für 279 Euro

Aluminium in Mitternacht für 330 Euro

Apple Watch SE 3 “derzeit nicht verfügbar” – Gründe unbekannt

9 September 2026 at 07:30

In weniger als 12 Stunden wird Apple sein Event „Surprise and Shine“ abhalten und dabei die neueste Reihe an Geräten vorstellen, darunter mindestens zwei neue Apple Watches: die Series 12 und die Ultra 4. Doch einige Umstellungen im Apple Store im Vorfeld der Veranstaltung könnten darauf hindeuten, dass während der Keynote eine dritte Uhr vorgestellt wird.

Aufgrund der Gerüchte und des üblichen Rhythmus gingen wir davon aus, dass die Apple Watch SE 3 noch weitere 12 Monate im Sortiment bleiben würde. Doch am Montagnachmittag verschwanden plötzlich alle Modelle und Farben aus dem Online-Apple-Store. Unabhängig davon, welches Gehäuse, welche Größe, welche Konnektivität oder welches Armband Sie wählen – für den Versand oder die Abholung wird „Derzeit nicht verfügbar“ angezeigt. Selbst bei Drittanbietern wie Amazon wird für die Apple Watch Series 3 in den USA kein Liefertermin angegeben – in Deutschland hat sie der Händler noch auf Lager.

Eine Apple Watch Series 11 oder Ultra 3 können Sie hingegen problemlos erwerben, obwohl Nachfolgemodelle so gut wie sicher sind.

Es ist unklar, was dies bedeutet. Apple stellt den Verkauf älterer Modelle in der Regel nicht vor Ankündigungen ein, sondern bietet Käufern stattdessen ein Upgrade auf das neueste Modell an, sofern die Geräte noch nicht ausgeliefert wurden. Dies könnte bedeuten, dass Apple plant, die Produktreihe einzustellen oder sie erheblich zu ändern, was eine sofortige Einstellung des Verkaufs erforderlich macht.

Nach der Keynote, die um 19 Uhr MESZ beginnt, sollten wir erfahren, was es mit der Apple Watch SE 3 auf sich hat.

Mac-Nutzer aufgepasst: 4K-Monitor von BenQ mit 32 Zoll heute noch um 100 Euro reduziert bei Amazon

9 September 2026 at 07:23

-15 %

BenQ 4K-Monitor für Mac-Nutzer im Angebot

Nur 549,99 Euro statt 649 Euro UVP

Ein großer 4K-Monitor kann am Schreibtisch deutlich mehr Platz für Anwendungen, Dokumente oder kreative Aufgaben schaffen als das Display Ihres Laptops. Besonders für Macbook-Nutzer sind dabei Funktionen interessant, die die Verbindung zum Rechner vereinfachen und die Darstellung an das Apple-Display anpassen.

Nur noch heute ist der BenQ MA320U bei Amazon für nur 549,99 Euro gelistet. Gegenüber der angegebenen UVP von 649 Euro entspricht das einer Ersparnis von 15 Prozent. Zuletzt lag der Preis meist zwischen 577 und 599 Euro. Ende November war der Monitor kurzzeitig für knapp 500 Euro erhältlich und damit noch günstiger. Beim aktuellen Angebot handelt es sich dennoch um den ersten deutlich stärkeren Preisrückgang seitdem, der wieder in diese Richtung geht.

Auch die Bewertungen fallen überwiegend positiv aus: Bei Amazon erreicht der Monitor derzeit 4,6 von 5 Sternen aus über 720 Bewertungen. Mehr als 50 Modelle wurden laut Amazon im vergangenen Monat gekauft.

Was der BenQ MA320U zu bieten hat

Der MA320U setzt auf ein 32 Zoll großes LED-Display mit 4K-UHD-Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln. Das Panel arbeitet mit einem Seitenverhältnis von 16:9, einer Bildwiederholrate von 60 Hertz und einer Reaktionszeit von 5 Millisekunden. Das Kontrastverhältnis liegt bei 2.000:1, die Helligkeit bei 550 cd/m². Die matte Oberfläche soll Reflexionen reduzieren.

Eine Besonderheit ist die Ausrichtung auf Macbook-Nutzer. BenQ gibt an, den Monitor mit einer speziellen Mac-Farbanpassung auszustatten. Der Monitor unterstützt den P3-Farbraum und soll Farben eines Macbooks möglichst einheitlich darstellen.

Die Verbindung zum Macbook kann über USB-C mit einem einzigen Kabel erfolgen. Gleichzeitig stellt der Monitor bis zu 90 Watt Leistung zur Verfügung, sodass das angeschlossene Macbook darüber mit Strom versorgt wird. Zusätzlich stehen zwei USB-C-Anschlüsse zur Verfügung, wobei der Hub bis zu 15 Watt zum Laden eines iPads oder iPhones bereitstellt.

Auch die Bedienung ist auf Macs zugeschnitten. Helligkeit und Lautstärke lassen sich laut BenQ direkt über die Tastatur des Macbooks steuern. Dazu kommen Anschlüsse für HDMI, Displayport und USB-C. Insgesamt sind zwei HDMI-Ausgänge und vier USB-Ausgänge angegeben, darunter zwei USB-2.0-Anschlüsse.

Der Standfuß lässt sich vergleichsweise flexibel an den Arbeitsplatz anpassen. Er bietet 115 Millimeter Höhenverstellung, einen Drehbereich von 90 Grad in beide Richtungen, eine Schwenkbarkeit von 15 Grad sowie eine Neigungsverstellung von -5 bis 20 Grad. Zusätzlich ist eine Wandmontage nach VESA-Norm vorgesehen.

Der Monitor ist mit Desktop-PCs und Laptops kompatibel und wird unter anderem für Business, Desktop-Anwendungen sowie Foto- und Videobearbeitung angegeben. Die Abmessungen betragen 22 x 71,5 x 49,4 Zentimeter bei einem Gewicht von 9,1 Kilogramm.

Warum sich das Angebot lohnt

Das aktuelle Angebot ist vor allem deshalb interessant, weil der Preis nach längerer Zeit wieder deutlich gefallen ist. Mit 549,99 Euro liegt der BenQ MA320U zwar noch über seinem kurzfristigen Tiefstpreis von knapp 500 Euro Ende November, ist aber günstiger als die zuletzt üblichen 577 bis 599 Euro. Wer einen 32-Zoll-4K-Monitor speziell für die Kombination mit einem Macbook sucht, bekommt damit ein Modell mit USB-C, 90-Watt-Stromversorgung, Mac-Farbanpassung und Macbook-Steuerung.

Die Nutzerrezensionen bestätigen viele dieser Punkte. Sie loben insbesondere die Bildqualität, die 4K-Auflösung und die Farbdarstellung. Auch die Kompatibilität mit Mac Mini, Macbook Pro und Macbook Air wird mehrfach positiv hervorgehoben. Das Preis-Leistungs-Verhältnis wird von einigen Nutzern als besonders gut beziehungsweise wertig eingeschätzt. Gleichzeitig gibt es auch gemischtes Feedback zur Funktionalität, den Anschlüssen und den Einstellmöglichkeiten.

Das passt weitgehend zu unserem Test: Der MA320U punktet mit seinem 32-Zoll-4K-Display, guter Konnektivität sowie einem höhen- und drehbaren Standfuß. Für den professionellen Einsatz ist er dagegen nicht die erste Wahl. Im Test fielen außerdem die etwas fummelige Display-Pilot-App und das Kunststoffgehäuse negativ auf.

Der Monitor ist damit weniger als Ersatz für ein professionelles Apple-Display gedacht, sondern vielmehr als vergleichsweise günstiges und vielseitiges 4K-Display für zu Hause oder das Büro. Gerade für Macbook-Besitzer, die mehr Bildschirmfläche benötigen, ist das aktuelle Preisniveau daher interessant.

Amazon haut Flaggschiff iPhone 17 Pro Max zum Tiefstpreis raus

8 September 2026 at 15:04

-12 %

iPhone 17 Pro Max mit 256 GB zum Tiefstpreis

Nur 1.269 Euro statt 1.449 Euro UVP

Premium-Smartphones gehören zu den wenigen Technikprodukten, deren Preise oft über viele Monate vergleichsweise stabil bleiben. Besonders bei Apples Pro-Modellen sind größere Preisnachlässe selbst lange nach dem Marktstart eher selten.

Wer mit dem Gedanken spielt, auf das noch aktuelle Topmodell von Apple umzusteigen (bevor das teurere iPhone 18 diese Woche vorgestellt wird), findet derzeit jedoch ein vergleichsweise attraktives Angebot. Das iPhone 17 Pro Max mit 256 GB Speicher ist bei Amazon aktuell für 1.269 Euro erhältlich. Gegenüber der UVP von 1.449 Euro entspricht das einer Ersparnis von 180 Euro beziehungsweise 12 Prozent.

Gleichzeitig markiert das Angebot den bisherigen Tiefstpreis. Ende Juli kostete das Smartphone noch 1.329 Euro, Ende Juni fiel der Preis kurzzeitig auf 1.299 Euro. Erstmals unterschreitet das iPhone 17 Pro Max nun diese Marke. In der Farbe Orange ist das Modell derzeit zum gleichen Preis erhältlich. Für das Modell in Tiefblau zahlen Sie momentan 1.299 Euro.

Mit 4,6 von 5 Sternen aus mehr als 1.100 Bewertungen kommt das Smartphone bei Nutzern überwiegend gut an.

Das Modell zählt damit weiterhin zu den gefragtesten Premium-Smartphones auf der Plattform und ist derzeit Bestseller Nummer 8 bei Amazon. Platz 1 belegt das Standardmodell iPhone 17, das aktuell in Grün für 879 Euro erhältlich ist und damit 7 Prozent unter seiner UVP liegt.

Was das iPhone 17 Pro Max zu bieten hat

Das iPhone 17 Pro Max ist Apples größtes und leistungsstärkstes Smartphone der aktuellen iPhone-Reihe. Es verfügt über ein 6,9 Zoll großes Super Retina XDR OLED-Display mit einer Auflösung von 2.868 x 1.320 Pixeln. Unterstützt werden eine adaptive Bildwiederholrate bis 120 Hertz, Always-on-Display, Dynamic Island, HDR und True Tone.

Für den Schutz des Geräts setzt Apple auf Ceramic Shield auf Vorder- und Rückseite. Laut Hersteller soll die Rückseite einen bis zu vierfach höheren Bruchschutz bieten, während Ceramic Shield 2 auf der Vorderseite die Kratzfestigkeit verbessert. Zusätzlich ist das Smartphone nach IP68 gegen Wasser und Staub geschützt.

Apple iPhone 17 Pro 14

Britta O’Boyle

Innen arbeitet der neue A19 Pro Chip mit 6-Core-CPU, 6-Core-GPU und 16-Core Neural Engine. Apple spricht von einer deutlich höheren dauerhaft verfügbaren Leistung gegenüber dem Vorgänger.

Ein Schwerpunkt des Pro-Max-Modells bleibt das Kamerasystem. Verbaut sind drei 48-Megapixel-Kameras mit Fusion-Hauptkamera, Ultraweitwinkel und Telekamera. Möglich sind bis zu achtfacher Zoom in optischer Qualität, ein optischer Zoombereich von 16-facher Vergrößerung sowie bis zu 40-facher Digitalzoom. Hinzu kommen ProRes-Videoaufnahmen bis 4K mit 120 Bildern pro Sekunde, Dolby Vision, Apple Log 2 sowie weitere Funktionen für Foto- und Videoproduktionen.

Die neue 18-Megapixel-Center-Stage-Frontkamera passt den Bildausschnitt automatisch an und eignet sich dadurch besonders für Videoanrufe, Gruppenaufnahmen oder Inhalte für soziale Netzwerke. Außerdem unterstützt sie die gleichzeitige Aufnahme mit Front- und Rückkamera.

Apple spricht beim 17 Pro Max von der längsten Laufzeit, die es bislang in einem iPhone gegeben hat. Laut Hersteller sind bis zu 37 Stunden Videowiedergabe möglich. Geladen wird über USB-C, Magsafe oder Qi2. Mit einem kompatiblen Netzteil sollen bis zu 50 Prozent Akkuladung in etwa 20 Minuten erreicht werden.

Zur weiteren Ausstattung gehören 5G, WLAN 7, Bluetooth 6, NFC, Face ID, Notruf SOS über Satellit, Unfallerkennung sowie Apple Intelligence. Ferner unterstützt das Pro-Modell USB 3 mit Datenraten von bis zu 10 Gbit/s, was insbesondere für Nutzer interessant sein kann, die große Foto- oder Videodateien übertragen.

Auch in unserem Test hinterließ das Gerät einen guten Eindruck. Gelobt wurden unter anderem die hohe Leistung, die verbesserte Kühlung, das helle Display, die neue Center-Stage-Frontkamera sowie die Telekamera mit erweitertem Zoombereich.

Warum sich das Angebot lohnt

Mit 1.269 Euro erreicht das iPhone 17 Pro Max aktuell seinen bisherigen Bestpreis. Nachdem das Modell Ende Juli noch 1.329 Euro kostete und Ende Juni lediglich kurzzeitig auf 1.299 Euro gefallen war, ist das aktuelle Angebot die bislang günstigste Gelegenheit für Käufer, die das Flaggschiff-Modell im Blick haben.

Besonders interessant ist das Smartphone für Nutzer älterer iPhone-Generationen, die Wert auf eine lange Akkulaufzeit, hohe Leistung und ein vielseitiges Kamerasystem legen. Auch wer regelmäßig fotografiert, Videos aufnimmt oder das Smartphone beruflich nutzt, profitiert von den zusätzlichen Funktionen der Pro-Serie.

Die Bewertungen fallen überwiegend positiv aus. Käufer loben vordergründig die Verarbeitungsqualität, die hohe Zuverlässigkeit, die starke Akkulaufzeit sowie die Kamera mit ihrer natürlichen Farbwiedergabe und hohen Detailtiefe. Ebenfalls positiv erwähnt werden das Design und die allgemeine Performance im Alltag.

Kritik gibt es vordergründig beim Preis. Trotz des aktuellen Rabatts bleibt das iPhone 17 Pro Max eines der teuersten Smartphones auf dem Markt. Zudem bringt das Gerät mit 231 Gramm vergleichsweise viel Gewicht auf die Waage. Wer ein möglichst leichtes Smartphone sucht oder die erweiterten Kamera- und Pro-Funktionen nicht benötigt, findet in günstigeren Modellen oftmals die wirtschaftlichere Wahl.

Für alle, die gezielt das derzeit leistungsstärkste iPhone mit der längsten Akkulaufzeit und dem umfangreichsten Kamerasystem suchen, ist der aktuelle Tiefstpreis aber eine der bislang attraktivsten Kaufgelegenheiten seit Marktstart.

Ratgeber Apple Intelligence: 10 Tipps für die Nutzung von Apple Intelligence

8 September 2026 at 14:45

Auf Apples neue Siri-KI wird man in Deutschland noch etwas warten müssen: Siri AI kann hierzulande aktuell nur auf Macs und nur bei Umstellung des Systems auf Englisch genutzt werden – was dann für alle Geräte gilt. Wir erwarten aber, dass Apple dieses Problem bald löst.

Aber Apple Intelligence besteht nicht nur aus Siri AI! Auch bei Aufgaben wie Bildanalyse und Textverarbeitung mit den Schreibtools gibt es unter macOS 27 und iOS 27 viele Neuerungen.

Apple Intelligence hat gegenüber Gemini oder Claude schließlich einen großen Vorteil: Die Funktionen laufen in der Regel direkt auf dem eigenen Gerät und arbeiten mittlerweile recht schnell und effizient. Wir geben hier einige Tipps für die effiziente Nutzung. So ist etwa die Zusammenfassen-Funktion komplexer, als vielleicht mancher vermutet.

Achtung, Deutsch!

Was man nicht vergessen darf: Nicht nur funktioniert Siri AI bisher ausschließlich auf englischsprachigen Systemen, Apple Intelligence wurde mit einem Schwerpunkt auf die englische Sprache entwickelt. Bei der Arbeit mit deutschen Texten ist Apples KI deshalb manchmal weniger leistungsfähig. Zu Problemen kann es außerdem etwa kommen, wenn in deutschen Texten englische Zitate und Begriffe vorkommen.

Allgemein kann es bei Problemen mit Siri helfen, die Sprache erst auf Englisch umzustellen und dann wieder auf Deutsch zu stellen. Das soll den Sprach-Cache von Siri zurücksetzen.

Auch die Zusammenfassen-Funktion arbeitet bei englischsprachigen Webseiten besser als bei deutschen Webseiten: Bei Webseiten, die in englischer und deutscher Sprache vorliegen, ist die Zusammenfassung der deutschen Webseite nach meiner Erfahrung deutlich kürzer.

Webseiten zusammenfassen oder in Hauptpunkte umwandeln?

Eine nützliche Zusammenfassen-Funktion ist sogar in die Reader-Ansicht von Safari integriert. Sie müssen nur auf diese Funktion tippen und erhalten eine kurze Zusammenfassung. Die Reader-Ansicht eignet sich dafür besonders gut, weil hier bereits viele störende Elemente ausgeblendet wurden – das erleichtert Apple Intelligence die Arbeit.

Ein Problem: Die Zusammenfassung ist oft sehr kurz und bei langen Artikeln oft völlig unzureichend. Deutlich mehr Informationen erhalten Sie, wenn Sie eines der anderen Schreibtools nutzen. Eine gute Alternative ist die Option „Hauptpunkte“, die deutlich längere Zusammenfassungen erstellt und dazu aber auch einige Sekunden Analyse benötigt.

Statt einer Zusammenfassung mit knapp 30 Wörtern erhalten Sie eine in Stichpunkte gegliederte Übersicht mit den wichtigsten Inhalten. Dabei hängt die Länge vom Text ab und kann schnell 1000 Wörter umfassen.

Hauptpunkte erstellen

Die Funktione Hauptpunkte liefert oft mehr Informationen als die Zusammenfassung.

Stephan Wiesend

Die Funktion „Liste“ ist hilfreich, wenn Sie einen langen Artikel auswerten wollen. Bei dieser Funktion erhalten Sie eine Art Inhaltsverzeichnis. Diese Liste kann aber sehr lang sein und sehr viele Punkte enthalten.

Wieder anders funktioniert die Funktion „Tabelle“. Diese ist vor allem für Texte mit vielen Daten hilfreich, die Sie exportieren wollen. Wählen Sie etwa einen Testbericht mit vielen Testdaten aus, können Sie eine Übersicht mit Messungen und Ergebnissen erhalten. Diese Tabelle ist außerdem nützlich, um Termine und Aufträge aus einer E-Mail zu entnehmen.

Fotos und Dateien mit KI umbenennen

Beim Export eines Fotos aus Vorschau hilft KI bei der Umbenennung: Wählen Sie Ablage > Exportieren, sehen Sie (nach einer kurzen KI-Denkpause) unter dem Dateinamen ein kleines Fenster mit der Überschrift „Vorgeschlagen“. Bei einem Landschaftsbild sehen Sie dann etwa Vorschläge wie „Grüne Wiese“ „Landschaft“ oder „Sonnenuntergang“.

Schade: Beim Umbenennen der Fotos steht diese Funktion nicht zur Verfügung, ebenfalls nicht in Fotos.

Fotos mit KI benennen

Fotos können Sie beim Export mit KI benennen

Stephan Wiesend

Fotos mit Apple Intelligence auswerten

Neben Texten kann Apple Intelligence aber auch Bilddateien analysieren und bearbeiten. Die Funktionen für die Bildbearbeitung sind allerdings in die App „Fotos“ integriert und nicht anders verfügbar. Ab macOS 27 und iOS 27 erhalten Sie bei Geräten mit Unterstützung für Apple Intelligence die neuen KI‑Funktionen „Erweitern“ und „Neu Ausrichten“. Die Funktionen stehen unter „Werkzeuge“ zur Verfügung.

Mit „Erweitern“ können Sie ein Foto in ein anderes Bildformat erweitern – etwa vom Porträt- in das Landschaftsformat, mit der Funktion „Neu Ausrichten“ können Sie die Perspektive des Bildes verändern – etwa den Blickwinkel auf ein Gebäude ändern. Der Hintergrund wird dabei neu generiert – wenn auch nicht immer sehr gelungen.

Das sind aber noch nicht alle Neuerungen: Fotos können nun auch inhaltlich erfasst werden und sind über die neue semantische Suche viel besser durchsuchbar. Suchen Sie nach einem bestimmten Foto, kann die Suchfunktion nun auch einen Kontext verstehen. Sie können etwa nach einem „Mann mit Hund“ suchen.

Foto erweitern

Per KI können sie die Perspektive ändern.

Stephan Wiesend

PDFs auswerten mit KI

Die Zusammenfassen-Funktion unterstützt auch PDFs: Ein kurzes PDF mit einigen Dutzend Seiten kann Apple Intelligence zusammenfassen, scheitert jedoch an ganzen Büchern mit Hunderten von Seiten. Eine Grenze lässt sich dabei nur schwer abschätzen. Bei deutlich über 2000 Wörtern oder 15 000 Zeichen bricht die Analyse aber bald ab und sie sehen eine Fehlermeldung. Anders als bei Webseiten sind die Schreibtools hier von zu vielen Daten schnell überfordert und können die Aufgabe nicht auf Apples iCloud auslagern.

Bei einem PDF mit wenigen Seiten können Sie aber problemlos den kompletten Text auswählen. Das Ergebnis erscheint dann in einem Popup-Fenster und kann gelesen und – nach vollständiger Analyse – mit der Option „Kopieren“ exportiert werden.

Bei einem PDF können Sie ebenfalls die alternativen Funktionen der Schreibtools verwenden: Sie wollen nur die wichtigsten technischen Daten zu einem neuen Gerät? Dann können Sie in dem Datenblatt einfach die technischen Daten auswählen und mit dem Schreibtool Tabelle als Tabelle exportieren.

Öffnen Sie dazu die Datei in Vorschau und wählen sie per Tastenbefehl „Befehlstaste – A“ alle Seiten aus. Sie können nun unter Bearbeiten > Schreibtools eine Zusammenfassung oder eine andere Analysefunktion auswählen.

Sie wollen nur einen bestimmten Teil auswählen? Auch das ist möglich, wenn Sie einzelne Seiten oder Absätze auswählen.

Problem mit zu langen oder falsch formatierten Texten

Um einen Text effizient analysieren zu können, benötigt Apple Intelligence manchmal Hilfe. Ein PDF mit hunderten Seiten ist zu lang, aber auch eine zu komplexe Webseite kann die Analyse behindern. Ist das sogenannten „Context Window“ der lokalen KI überschritten, kann Apple eigentlich auf eine Server-Anwendung mit mehr Leistung zugreifen. Das ist aber nicht immer möglich (offensichtlich bei PDFs) oder es kann auch zu einem Verbindungsfehler kommen und Sie sehen eine Fehlermeldung.

Andererseits helfen der KI bei der Analyse offenbar bestehende Formatierungen wie Absätze  und Überschriften, um den Text auszuwerten. Es ist deshalb nicht sinnvoll, einen Text in einen simplen Fließtext umzuwandeln.

Oft ist es deshalb sinnvoller, wenn Sie nur einzelne Absätze auswählen, statt des ganzen Textes.

Aktuell bester Preis: iPhone 17

Shop
Preis
Price comparison from over 24,000 stores worldwide

Umwandeln von Text

Mit Apple Intelligence können Sie aber einen Text natürlich auch umwandeln, auch den Artikel oder eine Bedienungsanleitung: Ist der Text sehr weitschweifig und unverständlich geschrieben, können Sie ihn mit den Schreibtools schnell in einen lesbaren Text umwandeln. Das kann nicht nur im Studium oder in der Schule sehr hilfreich sein.

Achtung: Dabei besteht allerdings auch immer die Gefahr, dass wichtige Informationen verloren gehen, eine Art „Lost in Translation“.

Apple hat seine KI auf Performance und niedrigen Ressourcenverbrauch optimiert, das rächt sich bei komplexeren Aufgaben. Auch die Übersetzung von fremdsprachigen Texten funktioniert schnell und zuverlässig, reicht aber nicht an die Übersetzungsqualität von aktuellen KIs wie ChatGPT heran.

Bei solchen Aufgaben soll eigentlich die Cloud-Version von Apple Intelligence eingesetzt werden. Dies funktioniert aber nicht immer reibungslos. Bei komplexeren Aufgaben ist aber auch ChatGPT eine gute Alternative.

ChatGPT über Siri nutzen

Eine der wertvollsten Optionen von Apple Intelligence ist die Integration von ChatGPT. Aktivieren Sie Ihr ChatGPT für Apple Intelligence, können Sie ChatGPT für komplexere Aufgaben und die Erstellung von Texten nutzen.

Sie können dazu einfach Siri bitten:  „ChatGPT soll ein Gedicht schreiben“ und ChatGPT liefert sofort einen Text.

Selbst wenn Ihre Anfrage keine Aufforderung beinhaltet, ChatGPT zu benutzen, wird immer die Nutzung geprüft. Siri überprüft automatisch, ob ChatGPT möglicherweise nützliche Ergebnisse liefern könnte. Trifft das zu, fragt Siri Sie, ob Sie ChatGPT verwenden möchten. Eine Anfrage wird dann automatisch durchgeführt.

Gedicht ChatGPT

Sie können ChatGPT direkt aus Siri aufrufen. 

Stephan Wiesend

Anmelden oder nicht anmelden?

Sie können ChatGPT auch ohne Anmeldung nutzen, nur nach einer Anmeldung über einen ChatGPT-Account werden aber auch frühere Anfragen berücksichtigt. Sind Sie angemeldet, gelten dann aber die Einstellungen Ihres ChatGPT-Accounts und die Datenschutzrichtlinie von OpenAI: OpenAI kann Ihre Anfragen, Uploads  sowie den Sitzungsverlauf erfassen und diese Daten zum Trainieren oder Optimieren seiner  Modelle verwenden.

Vor allem für Unternehmen kann dies ein Problem sein, weil so auch Firmendaten weitergegeben werden können.

Auch Apple kann bereits Ihre Daten erfassen: Wenn Sie in „Siri und Diktierfunktion  verbessern“ einwilligen, können Daten zu einer Anfrage wie Audioaufnahme, das Transkript der Anfrage, sowie mit der Antwort verknüpfte Metadaten von Apple erfasst werden. Keine dieser Daten wird aber mit Ihrem Apple Account verknüpft und Sie können dies problemlos deaktivieren.

Zusammenfassen der Mitteilungen

Eine nützliche neue Funktion ist auch das Zusammenfassen von Mitteilungen. Diese Funktion von macOS 27 und iOS 27 kann Mitteilungen von zusammenhängenden Apps kombiniert anzeigen. Die Funktion ist aber noch im Betastadium.

Mitteilungen

Mitteilungen können per KI zusammengefasst werden.

Stephan Wiesend

Zusammenfassungen sind aber manchmal, die Zusammenfassung der Benachrichtigungen kann man deshalb auch für bestimmte Apps abschalten. Deaktivieren können Sie dies unter Mitteilungen > Mitteilungen zusammenfassen.

So passen Sie die Vibrationsstärke der Apple Watch an

8 September 2026 at 13:00

Gerade beim Sport kommt es häufig vor, dass Sie wichtige Mitteilungen verpassen, weil Sie die Vibration der Apple Watch nicht bemerken, während Sie sich bewegen. In diesem Fall können Sie die Vibrationsstärke Ihrer Apple Watch erhöhen. Umgekehrt können Sie die Vibrationen auch komplett deaktivieren, wenn Sie überhaupt nicht haptisch benachrichtigt werden möchten.

So passen Sie die Vibrationsstärke der Apple Watch an

Apple stellt drei Vibrationseinstellungen zur Verfügung: „Aus“, „Standard“ und „Markant“. Wenn Sie eine Apple Watch gekauft und diese Einstellung nie angerührt haben, ist „Standard“ ausgewählt.

Um sie anzupassen, gibt es zwei Möglichkeiten: entweder direkt auf Ihrer Apple Watch oder in der Watch-App auf dem verknüpften iPhone. In der Watch-App auf dem iPhone ist es natürlich sehr viel bequemer, weil der Bildschirm größer ist. Hier finden Sie die Einstellung:

  • Auf der Apple Watch: Einstellungen > Töne & Haptik > Haptik.
  • In der Watch-App auf dem iPhone: Meine Watch > Töne & Haptik > Haptik.
  • Drei Abbildungen einer Apple Watch mit den Vibrationseinstellungen der Apple Watch
  • Drei Abbildungen eines iPhones mit den Vibrationseinstellungen der Apple Watch

Wählen Sie dort in der Liste die Option aus, die Sie möchten. „Aus“ schaltet die Vibration von Mitteilungen komplett aus, bei „Standard“ vibriert die Apple Watch zweimal kurz und bei „Markant“ vibriert sie einmal lang und zweimal kurz.

Diese Einstellung passt nur die Vibration bei Mitteilungen an. Weiterhin gibt es noch zwei weitere, weniger auffällige Arten von Vibration: die der Digital Crown und die Systemhaptik. Beide dienen lediglich dem Feedback beim Bedienen der Apple Watch.

Während die Vibration der Digital Crown weitestgehend selbsterklärend ist, handelt es sich bei der Systemhaptik in der Regel um Bestätigung verschiedener Interaktionen mit der Apple Watch. Wenn Sie etwa die Doppeltipp- und Handgelenkgesten verwenden, vibriert die Apple Watch zur Bestätigung.

  • Zwei Abbildungen einer Apple Watch mit den Vibrationseinstellungen der Apple Watch
  • Abbildung eines iPhones mit den Vibrationseinstellungen der Apple Watch

Diese beiden Vibrationsarten können Sie nicht konfigurieren, sondern nur ein- und ausschalten. Sie befinden sich unter Einstellungen > Töne & Haptik bzw. Meine Watch > Töne & Haptik im Abschnitt „Systemtöne u. Haptik“ am Ende der Liste. Um die Vibration der Digital Crown zu deaktivieren, legen Sie den Schalter bei „Haptik (Krone)“ um, für die Systemhaptik den bei „Systemhaptik“.

Aktuell bester Preis: Apple Watch Series 11

Shop
Preis
Price comparison from over 24,000 stores worldwide

Apple Watch Series 12 wohl mit mehr Speicher, neuer Herzmessung und einer Fitness-App

8 September 2026 at 12:30

Auf der WWDC 2026 hat watchOS lediglich eine Minute Bühnenzeit bekommen, was angesichts des Formats und des Schwerpunkts verständlich war, denn Apple hat die generalüberholte Apple Intelligence vorgestellt. Auf der Apple Watch sollten nur beschränkte Funktionen in Verbindung mit dem iPhone kommen.

Erst im Nachhinein kamen immer mehr Neuerungen ans Licht, die entweder im Quellcode versteckt waren oder in den ersten Beta-Versionen von watchOS 27 nach und nach veröffentlicht wurden. Kurz vor der Veröffentlichung der Apple Watch Series 12 und der Apple Watch Ultra 4 finden sich im Code der aktuellen Beta-Versionen von watchOS und iOS neue Hinweise auf Apps und Funktionen. Eine ganze Liste hat der Reddit-Nutzer „pdfu“ veröffentlicht. Seine Vermutungen basieren auf konkreten Stellen im Quellcode.

Neue Sport-App

Zum einen bereitet Apple eine zusätzliche Trainings-App namens „Readiness“ vor, die wohl als Zusatz zu der Trainings-App dienen soll. „Readiness“ ist noch in keiner der watchOS-Betas zu sehen, weshalb es schwierig ist, vorauszusagen, welche Funktionen sie erfüllen soll. Ihre Nähe zur Trainings-App und ihr Name lassen vermuten, dass es sich um einen Erholungsindex zwischen zwei anstrengenden Trainings handeln könnte. Die App könnte auch die Aufwärmung oder andere Vorbereitungen zum Training übernehmen.

Neue Krafttraining-Metriken

Die neue „Readiness“-App passt gut zu einer anderen Neuerung der Trainings-App. Offenbar will Apple das Krafttraining deutlich ausbauen und mehr Daten aufzeichnen als davor. Die neue Trainings-App soll individuelle Sets an Übungen erlauben und Wiederholungen, das Gewicht und die genaue Bezeichnung der Geräte werden ebenfalls erfassen können.

Momentan kann man mit der Trainings-App die Art „Traditionelles Krafttraining“ auswählen, doch dabei setzt die Apple Watch den Aktivitätskalorienalgorithmus von schnellem Gehen ein. Das traditionelle Krafttraining wird also als eine Art „Sonstiges Training“ betrachtet. Bei Konkurrenten wie Garmin ist das etwas anders.

Herzfrequenzmessung

Zum anderen sollen auch bei der Herzfrequenzmessung Änderungen kommen. Im Code taucht ein neues System von optischen Sensoren namens „Sunstone4p0“ auf. Das aktuelle Sensorsystem heißt dagegen im Code „Sunstone3p75“. Es kann darauf hinweisen, dass die Apple Watch Series 12 und die Apple Watch Ultra 4 etwas veränderte Unterseiten mit Fotodioden bekommen.

Dass Apple seine grundlegende Soft- und Hardware der Apple Watch ändert, ist nichts Neues. So hat der Hersteller mit watchOS 7 einen neuen EKG-Algorithmus veröffentlicht, der Vorhofflimmern aufspüren soll.

128 GB Speicher

In einigen Firmware-Profilen finden sich Hinweise auf einen neuen Prozessor namens T8320. Von dieser Neuerung haben wir schon früher geschrieben. Doch anscheinend soll das neue System-in-a-Package auch mit einem deutlich größeren Speicher von 128 GB kommen. Hier kann man nur spekulieren, wofür Apple so viel Speicherplatz auf der winzigen Uhr plant. Auf meiner Apple Watch Series 11 sind von 64 GB lediglich 15,8 GB belegt. Die Hälfte davon beansprucht watchOS 27.

Die Keynote, bei der alle Neuigkeiten zum iPhone 18 und zu den neuen Apple Watches vorgestellt werden sollen, findet am Mittwoch, dem 9. September, um 19 Uhr MESZ statt. Wie Sie live zusehen können, erfahren Sie in unserem Artikel „Hier sehen Sie die iPhone-Keynote am 9. September“. Oder Sie verfolgen Sie schriftlich in unserem Live-Ticker.

Ausweis-App kommt im Herbst als native Apple-Silicon-App heraus

8 September 2026 at 09:40

Aktualisierung vom 8. September 2026:

Pünktlich zum kalendarischen Herbstbeginn berichtet der Entwickler der Ausweis-App, dass eine neue Version für die ARM-Architektur geplant ist. Anscheinend soll sie um den macOS-27-Release veröffentlicht werden. Diesen erwarten wir Mitte September, vermutlich am 14.09., einige Tage vor dem Verkaufsstart der neuen iPhones.

Ursprüngliche Meldung vom 26. April 2026:

Wer sich einmal online bei einer Behörde verifizieren musste, weiß, dass neben der iPhone-App, die den eigenen Ausweis auslesen kann, noch eine Ausweis-App auf dem Mac notwendig ist, die die Verifikation an das Online-Portal weiterreicht. Im Zweifelsfall können Sie sich für einen digitalen Behördengang nicht verifizieren, wenn die App auf dem Mac nicht funktioniert.

Dass dies bald der Fall sein kann, bestätigt der Blick in die Systeminformationen der App: Die aktuelle Version von Ausweis-App ist immer noch für Intel programmiert und läuft auf Apple-Silicon-Macs über die Übersetzungsschicht Rosetta 2. Doch für Rosetta 2 hat Apple bereits eine Galgenfrist gesetzt: Diese funktioniert nur noch mit macOS 27, also dem nächsten großen Update. Ab dem nächsten Jahr unter macOS 28 werden nur bestimmte ältere Spiele über Rosetta 2 funktionieren; die restlichen Programme müssen ihren Code aktualisieren.

Im konkreten Fall der Ausweis-App wird sie ab macOS 28 nicht mehr funktionieren, da auch Rosetta 2 eingestellt wird. Ob bis dahin die versprochene Deutschland-App kommt, bleibt abzuwarten. Wir haben bei dem Entwickler, der Governikus GmbH, nachgefragt, ob eine neue Version für Apple Silicon in Arbeit ist. Die Antwort von dem Presseteam lautet, wie folgt:

Wir arbeiten bereits an Version 2.6.0 der Ausweis-App, die nativ auf der ARM-Prozessarchitektur von Apple-Silicon läuft. Wir stellen die Version rechtzeitig über den App Store und auf dem Ausweis-App-Portal bereit.

Über das konkrete Veröffentlichungsdatum konnte man zum aktuellen Zeitpunkt noch nichts sagen. Aktuell ist die Version 2.5.1 als neueste im Mac App Store ausgewiesen. Mit der Version 2.5.0 hat Governikus die Unterstützung von macOS 13 Ventura eingestellt, was heißt, dass die App nicht mehr auf Macs von 2017 und älter läuft.

Laut dem Entwickler wurde die macOS-Version der App in den vergangenen zwölf Monaten 88.684 Mal heruntergeladen. Bei Windows gab es im gleichen Zeitraum 3.025.998 Downloads.

Arbeitet Apple an einem eigenen Gamecontroller?

8 September 2026 at 09:15

Laut einem aufmerksamen Leser von Macrumors enthielt der erste Release Candidate von macOS 26.7 Hinweise auf zwei Spielecontroller. Derselbe Release Candidate enthielt zudem Codenummern für eine ganze Reihe weiterer Apple-Produkte, die derzeit in der Entwicklung stecken.

Die beiden Geräte werden als T6502 und T1057 bezeichnet und verfügen über die meisten Standardfunktionen eines Spielecontrollers: zwei Daumensticks, Aktionstasten, Trigger, Home- und Menü-Tasten sowie verschiedene haptische Funktionen. Ein bemerkenswerter Unterschied: Der T1057-Controller unterstützt Gyroskop und Beschleunigungsmesser (sodass Spiele erkennen können, wie Sie den Controller neigen oder bewegen), während die Funktionen beim T6502 fehlen.

Auch wenn der Fund interessant ist, empfehlen wir Ihnen, nicht davon auszugehen, dass Apple an einem eigenen Gamecontroller arbeitet. Seit über einem Jahrzehnt kursieren Gerüchte, dass Apple einen eigenen Gamecontroller entwickelt, doch bisher ist nichts daraus geworden. Stattdessen hat Apple stetig die Unterstützung für Gamecontroller von Drittanbietern verbessert, sei es durch das eigene MFi-Programm oder für Controller von etablierten Konsolenherstellern.

Seit Jahren können Sie einen Xbox- oder Playstation-Controller mit Ihren Apple-Geräten koppeln, darunter iPhones, iPads, Macs und das Apple TV. Dazu gehören auch die neuesten Controller für die Xbox Series X und die Playstation 5.

Diese Codenummern beziehen sich wahrscheinlich auf Testgeräte, die zur Prüfung der Unterstützung zentraler Game-Controller-Funktionen verwendet werden, oder auf ältere Verweise auf Forschungs- und Entwicklungsprojekte für Apple-Game-Controller, die möglicherweise nie realisiert werden. Es ist bekannt, dass Apple viele Produkte in verschiedenen Entwicklungsstadien hat und nur wenige davon jemals auf den Markt kommen.

Apple könnte zwar einen eigenen Gamecontroller entwickeln, doch dafür gäbe es kaum einen Grund. Die „Wo ist?“-Unterstützung und das automatische Umschalten zwischen Geräten wären zwar nützlich, doch lässt sich kaum behaupten, dass modernen Controllern Funktionen fehlen, die Apple dazu zwingen würden, eigene Lösungen zu entwickeln.

Für Apple ist es weitaus sinnvoller, die zig Millionen Xbox- und Playstation-Controller, die im Umlauf sind, zu unterstützen, als eigene zu entwickeln, zumal Apples Plattformen für die Art von Spielen, die man üblicherweise mit Controllern spielt, nicht besonders beliebt sind.

Aktuell bester Preis: Xbox Wireless Controller

Wir haben mal wieder das Keynote-Skript für das iPhone-Event gefunden

8 September 2026 at 06:30

Sie freuen sich auf Apples „Surprise and Shine“-Veranstaltung am Mittwoch? Können Sie es kaum erwarten, mehr über das iPhone Ultra, die Apple Watch Series 12 und andere neue Produkte zu erfahren? Würden Sie gerne schon vor der offiziellen Ankündigung etwas über die Neuheiten lesen? Dann sind Sie hier genau richtig.

Wie es zu dieser Jahreszeit Tradition ist, haben wir ein Team von Spitzenreportern zum Apple Park geschickt, und nach einigen Stunden des Stöberns in den Mülleimern wurden sie fündig: das Skript für die Präsentation am Mittwoch, Probenaufnahmen, Marketingvideos – alles, was wir benötigen, um eine minutengenaue Vorschau auf das gesamte Event zu erstellen. Und es freut uns, Ihnen diese Vorschau hier präsentieren zu dürfen.

(Um Missverständnisse zu vermeiden: Nichts davon ist wahr, sondern dient ausschließlich Unterhaltungszwecken. Abgesehen von ein paar albernen Witzen und erfundenen Namen handelt es sich bei dem Folgenden jedoch um unsere ernsthafte Prognose, die auf Gerüchten, durchgesickerten Informationen und unserer langjährigen Erfahrung bei der Berichterstattung über solche Veranstaltungen basiert.)

Auftritt John Ternus!

18:59 Uhr MESZ: Es geht los! Black-Metal-Fans werden die mitreißenden Klänge von Leviathans „Vesture Dipped In The Blood Of Morning“ wiedererkennen. Das ist natürlich eine kalifornische Band. Vielleicht ist John Ternus ein Fan.

19:00 Uhr: Apropos … hier ist der Mann selbst, in seinem typischen T-Shirt und Turnschuhen. Wir kennen Ternus bereits von früheren Veranstaltungen (insbesondere vom längeren iPhone-Air-Segment vergangenen Herbst, zusammen mit dem inzwischen ausgeschiedenen Design-Star Abidur Chowdhury). Er ist ein selbstbewusster, entspannter Redner. Doch diese ist eine ganz andere Situation. Werden wir seine gewohnte Mischung aus Positivität und technischen Details erleben, oder wird er in seiner neuen Rolle als Moderator auf vage Plattitüden zurückgreifen?

19:01 Uhr: „Heute werden wir etwas über drei Apple-Produkte erfahren, die die Welt verändert haben“, sagt Ternus. Die Airpods, die Apple Watch und das iPhone.

19:02 Uhr: „Bei der Technologie dreht sich alles um Prioritäten“, sagt er. „Und bei Apple glauben wir an logistische Effizienz, Upselling-Marketing und die Schaffung nachhaltiger Werte für die Aktionäre trotz wirtschaftlicher Gegenwinde. Ich gebe ab zu Neil.“

iPhone 2025 Keynote John Ternus
John Ternus, der neue Chef.
Apple

Airpods 5

19:03 Uhr: Ein neues Gesicht, wahrscheinlich das erste von vielen nach dem jüngsten Exodus führender Fachkräfte bei Apple. Neil Overall ist Vice President für Airpods-Marketing und ein aufstrebender Star im Apple Park.

19:04 Uhr: „Die Airpods gehören zu den ikonischsten Technikprodukten der Geschichte“, sagt Overall. „Aber hier bei Apple weigern wir uns, uns auf unseren Lorbeeren auszuruhen. Dieses Jahr werden wir die besten kabellosen Ohrhörer der Welt noch ein ganz kleines bisschen besser machen. Das sind die Airpods 5.“

19:05 Uhr: Wir sehen ein Produktvideo. Die neuen Airpods sehen aus … ja, genau so aus wie die Modelle der 4. Generation. Kein neues Design. Das hatten wir, fairerweise, nach der Überarbeitung der Airpods 4 auch erwartet. Sie verfügen nach wie vor über keine Silikon-Ohrstöpsel. Auch von alternativen Farbvarianten ist nichts zu sehen. Das Video endet mit dem Werbeslogan: „Airpods 5: Na und? Sie kaufen sie doch trotzdem.™️“

19:06 Uhr: Doch hier gibt es ein deutliches Upgrade: Die Airpods 5 erhalten einen neuen H3‑Chip. Das ist ein mutiger Schritt, denn die Airpods Pro 3 und die Airpods Max 2, die natürlich beide teurer sind als die Standard-Airpods, bleiben beim H2 … es sei denn, es folgen noch weitere Neuigkeiten! Insgesamt soll der H3 den Airpods 5 eine bessere aktive Geräuschunterdrückung verleihen (was wichtig ist, da ihnen die physische, passive Geräuschunterdrückung der Airpods-Pro-Ohrstöpsel fehlt) sowie Zugriff auf die KI-Funktionen der neuen Siri ermöglichen.

19:07 Uhr: Der H3-Chip bedeutet auch eine verbesserte Akkulaufzeit. Die ANC-Version hält nun bei aktivierter Geräuschunterdrückung bis zu 6 Stunden, gegenüber 4 Stunden beim Vorgängermodell. Das gilt natürlich nur für die Ohrhörer selbst; durch das Aufladen im Etui (das offenbar unverändert bleibt) verlängert sich die effektive Akkulaufzeit natürlich.

19:08 Uhr: Weiter geht es mit dem Thema Gesundheit: Die Standard-Airpods erhalten einen Temperatursensor, wodurch sie mehr Daten an „Apple Health“ übermitteln können. Es sieht jedoch so aus, als würden sie weiterhin keinen Herzfrequenzsensor haben. Dies wird Apple dabei helfen, weiterhin die Airpods Pro zu verkaufen, die über einen solchen Sensor verfügen.

19:09 Uhr: Und das war’s auch schon: keine Spur von Airpods Pro oder Max mit H3‑Chip. (Oder von Airpods mit Kameras.) Die Airpods 5 können ab dem 12. September vorbestellt werden, wie Overall bekannt gibt, und werden am 18. September ausgeliefert. Sie kosten 199 Euro mit ANC oder 149 Euro ohne – puh, es gibt also keine Preiserhöhung. „Zurück zu dir, Tim“, fügt er hinzu. „Äh, ich meine John.“

Airpods 4 liggandes i handen
Die Airpods 4, die genau wie die Airpods 5 aussehen.

Petter Ahrnstedt

Neue Apple Watches

19:10 Uhr: Ternus fasst die Ankündigungen zu den Airpods zusammen: „Wir glauben, dass Sie sie lieben werden“, sagt er. „Ich habe mit unseren Buchhaltern gesprochen, und es ist einfach so aufregend, in einem Unternehmen zu arbeiten, das so viel Geld verdient.“

19:11 Uhr: Was kommt als Nächstes? Die Apple Watch. Ternus erklärt, dass Tim Cook ihm Dutzende und Aberdutzende von Briefen und E-Mails von Menschen weitergeleitet hat, deren Leben durch Gesundheitsbenachrichtigungen auf ihren Uhren gerettet wurde. „Und zugegebenermaßen“, fügt Ternus hinzu, „ist mir das völlig egal. Ich wünschte, die Leute würden aufhören, diese Nachrichten zu schicken.“

19:12 Uhr: Ein weiteres neues Gesicht, diesmal aus der Designabteilung im Apple Park: Giorgia de Giungle, Produktmanagerin für die Apple Watch. „Wir wissen, dass Sie die Apple Watch lieben“, sagt sie. „Wir lieben die Apple Watch auch. Aber wir glauben, dass Sie die neue Apple Watch noch mehr lieben werden – und uns Geld zahlen werden, damit Sie sie haben können.“

19:13 Uhr: Zeit für das Produktvideo. Zahlreiche Bilder von glücklichen, schlanken Menschen, die Sport treiben. Das grundlegende Design ist unverändert. (Diejenigen unter uns, die sich schon länger damit beschäftigen, wissen, dass die seit Langem gemunkelte, überarbeitete Apple Watch immer „schon bald erscheint“.) Aber es gibt zumindest viele neue Farben und neue Armbanddesigns.

19:15 Uhr: Das Video endet mit dem unvermeidlichen Slogan: „Apple Watch Series 12: Realistisch gesehen die einzige Option.™️“

19:16 Uhr: „Wir freuen uns sehr, die Apple Watch Edition wieder im Sortiment zu haben“, schwärmt de Giungle. Dabei handelt es sich allerdings nicht um das absurd teure 18-Karat-Gold-Modell aus der ersten Generation, sondern um das etwas neuere Keramikmodell. Es wird jedoch weiterhin teuer sein. Es sieht gut aus und ist in Weiß und Dunkelgrau erhältlich.

19:17 Uhr: Die Series 12 ist mit einem S12-Prozessor ausgestattet. Wie vermutet überspringt Apple also die S11‑Generation. (Sowohl die Series 10 als auch die Series 11 waren mit einem S10-Chip ausgestattet. Nicht, dass diese Bezeichnungen eine große Rolle spielen würden.) Apple macht hier trotz des nominellen doppelten Upgrades keine Angaben zur Leistung, aber wir würden ohnehin keine spürbare Geschwindigkeitserhöhung erwarten. Er wird lediglich die Arbeit für Siri AI und ähnliche Aufgaben auf dem Gerät etwas erleichtern.

19:18 Uhr: „Für Millionen unserer Kunden ist die Apple Watch das Gesundheitsgerät, auf das sie sich am meisten verlassen“, sagt de Giungle. „Dr. Boswell Boyce erläutert, wie die Apple Watch Series 12 das auf die nächste Stufe heben wird.“

19:19 Uhr: Dr. Boswell Boyce, Vice President für Produktmarketing im Bereich Apple Watch und Gesundheit, betritt die Bühne und erläutert die Gesundheitsfunktionen der neuen Uhr. „Danke, Giorgia“, sagt er lächelnd.

19:20 Uhr: Die wichtigste Neuerung ist ein Herzsensor, der den ganzen Tag über aktiv ist. Er erfasst Ihre Herzfrequenz kontinuierlich, ganz gleich, ob Sie gerade trainieren oder nicht. Boyce erklärt, dass es einen entscheidenden Wandel für Gesundheitsdaten bedeuten und Millionen von Menschen dabei helfen wird, potenzielle gesundheitliche Probleme in einem früheren und besser behandelbaren Stadium zu erkennen.

19:21 Uhr: Boyce führt uns durch die überarbeiteten Gesundheits- und Fitness-Apps auf der Uhr, die nun eine größere Bandbreite an Messwerten bieten.

19:22 Uhr: „Das sind die neuen Gesundheitsfunktionen der Apple Watch. Wir sind überzeugt, dass Sie davon begeistert sein werden. Zurück zu dir, Giorgia.“

19:23 Uhr: Nun kommt de Giungle zur Apple Watch Ultra 4. Die Neuerungen spiegeln weitestgehend die der Series 12 wider: kein grundlegendes neues Design oder neue Tasten, ein S12-Prozessor und eine kontinuierliche Herzfrequenzmessung.

19:24 Uhr: Und das war’s auch schon zur Apple Watch: Die SE erhält dieses Jahr kein Update. Beide neuen Modelle können ab dem 12. September vorbestellt werden und werden am 18. September ausgeliefert. Die Series 12 ist ab 429 US-Dollar erhältlich, die Ultra 4 ab 829 US-Dollar – in beiden Fällen bedeutet dies eine Preiserhöhung um 30 US-Dollar gegenüber der letzten Generation. Nicht ideal, aber es hätte schlimmer kommen können.

Apple Watch SE 3 (40mm) and Apple Watch Series 11 (46mm)
Zwei Apple Watches der 2025er-Serie.

David Price / Foundry

iPhone 18 Pro (und 18 Pro Max)

19:25 Uhr: Zurück zu John Ternus. „Es ist Zeit, über das iPhone zu sprechen“, sagt er. „Jedes Jahr bringen wir ein neues Modell auf den Markt und erklären Ihnen, es sei unser bisher bestes iPhone, und das ist technisch gesehen immer wahr. Dieses Jahr bildet da keine Ausnahme. Hier ist das iPhone 18 Pro. Wir glauben, Sie werden es lieben.“

19:26 Uhr: Das nächste Marketingvideo. Die neuen Smartphones sehen so attraktiv aus wie immer, aber (bitte entschuldigen Sie, falls sich dies wiederholt) das Design ist das gleiche wie letztes Jahr. Der einzige offensichtliche Unterschied besteht darin, dass „Cosmic Orange“ – sehr bedauerlicherweise – aus dem Sortiment genommen und durch zwei neue Farben ersetzt wurde: Hellblau und Dunkelrot. Letztere heißt „Dark Cherry“ und wird dieses Jahr wahrscheinlich die beliebteste Option sein.

19:27 Uhr: Der Slogan lautet „iPhone 18 Pro: Es lässt sich nicht zusammenklappen. Na und?™️“

19:28 Uhr: „Weiter zu dir, Bill“, sagt Ternus. Damit ist der iPhone-Marketing-Manager Bill Whittlingham gemeint, für diejenigen, die mit den Mitarbeitern im Apple Park nicht vertraut sind.

19:29 Uhr: Whittlingham erklärt, das iPhone 18 Pro sei von Grund auf darauf ausgelegt, marktführende Leistung zu bieten. Der A20-Pro-Chip ist Apples leistungsstärkster Mobilchip, „optimiert für unsere bisher beste KI-Performance und eine noch längere Akkulaufzeit“. Dem Unternehmen zufolge ist der neue Chip 10 Prozent schneller als das Vorjahresmodell.

19:30 Uhr: Wie erwartet und ähnlich wie der A19 Pro verfügt der neue Chip über eine 6-Kern-CPU mit zwei Performance- und vier Effizienzkernen. Gerüchte im Vorfeld der Veranstaltung deuteten darauf hin, dass der A20 Pro im 2-nm-Verfahren hergestellt würde (im Gegensatz zum A19 und A19 Pro, bei denen es sich um 3-nm-Chips handelte), doch das wurde zumindest auf der Bühne nicht bestätigt.

19:31 Uhr: Um genau zu sein: Die von Whittlingham erwähnte Akkulaufzeit bei der Videowiedergabe ist beim iPhone 18 Pro (36 Stunden) gegenüber dem iPhone 17 Pro (33 Stunden) gestiegen. Beim Pro-Max-Modell ist sie von 39 auf 44 Stunden gestiegen. Die Verbesserungen fallen zwar geringer aus als im letzten Jahr (als das Pro von 27 auf 33 und das Pro Max von 33 auf 39 stieg), aber jedes bisschen hilft. Derzeit ist noch unklar, inwieweit diese Steigerungen auf die neuen Prozessoren zurückzuführen sind und inwieweit sie durch die Akkukapazität beeinflusst werden. Es gab Gerüchte, dass die Akkus dieses Jahr größer ausfallen würden, doch wie immer hüllt sich Apple hinsichtlich dieser Spezifikation in Schweigen.

19:32 Uhr: Das 18 Pro bietet weitere Verbesserungen im Inneren. Es verfügt erstmals über das C2-Mobilfunkmodem mit mmWave sowie den N2-Chip für drahtlose Netzwerke, der sicherlich zu den nicht näher spezifizierten Verbesserungen der Akkulaufzeit beiträgt.

19:33 Uhr: Wir kommen nun zu einem entscheidenden Teil der Präsentation: den Kameras. Whittlingham übergibt das Wort an Finbarr Saunders, Manager für iPhone-Kameraarchitektur, der weitere Informationen zu diesem Thema liefern wird.

19:34 Uhr: Saunders erklärt, er sei stolz darauf, „die größte Verbesserung in der iPhone-Fotografie seit der Einführung der Frontkamera beim iPhone 4“ ankündigen zu dürfen. Die Gerüchte um eine variable Blende an der Hauptkamera haben sich also bewahrheitet.

19:35 Uhr: Mit dieser neuen Funktion können iPhone-Besitzer die Lichtmenge, die auf den Sensor trifft, manuell anpassen, was weitaus bessere Tiefenschärfeeffekte und mehr künstlerische Gestaltungsfreiheit ermöglicht. Damit ist das iPhone laut Saunders auf Augenhöhe mit High-End-Kameras und bietet iPhone-Nutzern die gleichen Möglichkeiten, wie professionelle Fotografen sie haben. Man sollte jedoch bedenken, dass die meisten iPhone-Besitzer die Kamera-App mit den standardmäßigen automatischen Einstellungen nutzen, weshalb es wahrscheinlich nur einen kleinen Teil der Nutzerbasis betrifft.

19:36 Uhr: Die Hauptkamera ist nicht das einzige Objektiv, das ein Upgrade erhält. Das Teleobjektiv erhält eine größere Blende, was zu besseren Ergebnissen bei schlechten Lichtverhältnissen führen dürfte.

19:37 Uhr: „Wir können es kaum erwarten, zu sehen, was Sie mit diesen Kameras alles machen werden!“, sagt Saunders. „Und nun zurück zu Bill.“

19:38 Uhr: Whittlingham kommt zum Schluss. Es gibt übrigens einen Haken: Während sowohl das 18 Pro als auch das 18 Pro Max das verbesserte Teleobjektiv erhalten, deutet die „Bento-Box“ mit den neuen Funktionen darauf hin, dass nur das 18 Pro Max die variable Blende bekommt. Beide Modelle können ab diesem Samstag, dem 12. September, vorbestellt werden (aus Gründen, die an anderer Stelle erläutert werden) und werden am 18. September ausgeliefert.

19:39 Uhr: Jetzt wird es unangenehm. Ja, bei beiden Modellen stehen erhebliche Preiserhöhungen bevor. Das iPhone 18 Pro ist ab 1.249 US-Dollar erhältlich, das iPhone 18 Pro Max ab 1.399 US-Dollar. Autsch. Für andere Regionen nennt Apple keine Preise – die kommen später per Pressemitteilung.

Concept design showing iPhone Fold unfolded
Ein vor der Veröffentlichung entstandenes Renderbild des iPhone Ultra.

Foundry

iPhone Ultra

19:40 Uhr: Es geht zurück zu Ternus, der die Ankündigungen zum iPhone 18 Pro zusammenfasst. „Es ist unsere wirtschaftliche Pflicht, die gestiegenen Produktionskosten an den Verbraucher weiterzureichen“, sagt er lächelnd.

19:41 Uhr: Doch es geht weiter. Der Bildschirm wird dunkel. Die Spannung steigt.

19:42 Uhr: Zeit für das nächste Produktvideo! Ja, es ist das faltbare iPhone. Und zum ersten Mal an diesem Event sehen wir ein komplett neues Design. Für Apple-Fans ist es natürlich eine völlig neue Produktkategorie.

19:44 Uhr: Wie wir bereits vor einiger Zeit enthüllt haben, ist das Smartphone in nur zwei Farbvarianten erhältlich: Silber/Weiß oder Indigo-Blau. Das Plateau auf der Rückseite, in dem das Kameramodul untergebracht ist, ist jedoch stets schwarz und nicht auf die Hauptfarbe abgestimmt – ein sehr ungewohnter Anblick.

19:45 Uhr: Das faltbare iPhone hat die vor einigen Monaten durchgesickerten, gestauchten Abmessungen, die in etwa einem Reisepass entsprechen. Dieses Format wird immer beliebter (das Samsung Galaxy Z Fold 8 nutzt es, möglicherweise inspiriert von Apple), da es im aufgeklappten Zustand einen rechteckigen Bildschirm ergibt und keinen quadratischen.

19:46 Uhr: Und der Slogan lautet „iPhone Ultra: Unverschämt teuer.™️“ Apple hat sich also doch für die „Ultra“-Marke entschieden, auch wenn es eine umstrittene Wahl sein mag.

19:47 Uhr: „Barbara erzählt Ihnen mehr über das iPhone Ultra“, sagt Ternus. Es handelt sich um Barbara Lighthouse, Industriedesignerin für das iPhone, für diejenigen, die mit ihrer Arbeit nicht vertraut sind.

19:48 Uhr: Lighthouse spricht über den Bildschirm. Dieser Abschnitt erinnert an die Vorstellung des iPhone Air letztes Jahr: Apple gibt sich große Mühe, um die Bedenken der Kunden hinsichtlich des Designs vorwegzunehmen und auszuräumen. In diesem Fall weiß das Unternehmen, dass jeder, der bereits ein faltbares Smartphone benutzt oder auch nur gesehen hat, Bedenken hinsichtlich der mit der Zeit auftretenden Spuren oder Knicke auf dem Bildschirm hegt; Lighthouse betont jedoch, dass Apple das Problem der Knicke durch ultradünnes Glas und optisch klaren Klebstoff gelöst hat. Das Glas ist an der Faltstelle dünner, um die Belastung bei wiederholtem Gebrauch zu verringern.

19:50 Uhr: In Zahlen bedeutet das: Das Ultra hat einen 5,4-Zoll-Außenbildschirm (2088 x 1422 Pixel) und einen 7,8-Zoll-Innenbildschirm (2713 x 1920 Pixel). Zum Vergleich: Der bislang größte Bildschirm in einem iPhone war das 6,9-Zoll-Display des iPhone 17 Pro Max. Das „Ultra“ (im aufgeklappten Zustand) rückt in den Bereich der Tablets vor; die ersten fünf Generationen des iPad Mini verfügten über 7,9-Zoll-Bildschirme, die kaum größer waren.

19:51 Uhr: Das Scharnier des Ultra (ein weiterer potenzieller Kritikpunkt für skeptische Käufer) besteht aus Liquidmetal, einer Legierung auf Zirkoniumbasis, die für kleine, hochpräzise und leistungsstarke Bauteile verwendet wird. Apple erwarb vor 16 Jahren die weltweiten Rechte an diesem Material, hat jedoch bislang nur sehr wenige Anwendungsmöglichkeiten dafür gefunden: SIM-Karten-Auswurfwerkzeuge und möglicherweise einige Teile der Apple Watch.

19:53 Uhr: „Aufgrund dieses einzigartigen Vorteils verfügt das iPhone Ultra über das langlebigste Scharnier auf dem gesamten Markt für Foldables“, so Lighthouse. Das Unternehmen habe Hunderttausende von Faltvorgängen getestet, erklärt sie.

19:54 Uhr: Im Inneren dieses sorgfältig konstruierten Gehäuses verfügt das iPhone Ultra über einige, jedoch nicht alle Funktionen des iPhone 18 Pro. Es ist mit dem A20 Pro ausgestattet, sodass es (abhängig von der RAM-Größe, die Apple nie bekannt gibt) eine extrem hohe Leistung bieten dürfte. Außerdem verfügt es über das C2-Modem.

19:55 Uhr: Die Kameras sind jedoch nicht ganz auf dem Niveau der Pro-Modelle. Die Hauptkamera besteht aus einem Dual- statt eines Triple-Objektiv-Systems. Es gibt weder ein Teleobjektiv noch eine variable Blende.

19:56 Uhr: Und es gibt keine Face-ID. Das Ultra wird über einen Touch-ID-Sensor entsperrt, der im Ein-/Aus-Schalter versteckt ist.

19:57 Uhr: Laut Lighthouse verfügt das Ultra über „den größten Akku, den wir je in ein iPhone eingebaut haben“. Außerdem wird von Software-Optimierungen gesprochen, die sicherstellen sollen, dass Nutzer trotz zweier Bildschirme eine Akkulaufzeit von einem ganzen Tag erreichen.

Dennoch sind die Zahlen – wie wir bereits letztes Jahr beim iPhone Air feststellen mussten – für ein Produkt, das wahrscheinlich zur absoluten Spitzenklasse gehören wird, etwas enttäuschend: Das Ultra hält bis zu 34 Stunden durch – weniger als das 18 Pro und deutlich weniger als das 18 Pro Max. Dennoch ist das mehr als beim 17 Pro (33 Stunden) und deutlich mehr als beim iPhone Air (27 Stunden).

19:59 Uhr: Apropos Premium-Produkt: Jetzt kommt die wichtigste Zahl. Das iPhone Ultra ist ab 2.199 US-Dollar erhältlich. Und hier ist eine weitere Überraschung: Es ist nicht sofort verfügbar. Apple teilt lediglich mit, dass es „im Laufe des Jahres 2026“ auf den Markt kommen wird. Zuvor gab es Gerüchte, dass es trotz der Ankündigung im September erst im Dezember auf den Markt kommen könnte. Wir werden also abwarten müssen.

20:00 Uhr: Es geht wieder zurück zu Ternus, der die Ankündigungen zum iPhone Ultra zusammenfasst. „Wenn es zu teuer ist“, sagt er, „müssen Sie es nicht kaufen.“

20:01 Uhr: „Aber Sie werden es tun“, fügt er hinzu.

20:02 Uhr: Es scheint, als neigt sich die Veranstaltung dem Ende zu. Aber …

Tim Cook One More Thing

Apple

One more thing …

20:03 Uhr: Die geflügelten Worte: „One more thing …“

20:04 Uhr: Zeit für ein weiteres Video. Was hat Apple für uns auf Lager? Wir sehen Bildschirme: Bildschirme an der Wand, Bildschirme in Regalen, Bildschirme auf dem Nachttisch. Ihre Besitzer nutzen sie für Facetime, um mit Siri zu sprechen, das Wetter zu überprüfen, im Internet zu suchen, die Beleuchtung zu steuern und die Heizung zu regulieren. Einige dienen lediglich als Uhren. Es handelt sich um Apples seit Langem gemunkelten Smart-Home-Hub.

20:06 Uhr: Der Slogan lautet „Homehub: Weil Sie bisher nicht genügend Bildschirme haben.™️“

20:07 Uhr: John Ternus ist aufgeregt: „Apple freut sich, in den Smart-Home-Markt einzusteigen und unsere Einnahmequellen künftig zu diversifizieren“, sagt er.

20:08 Uhr: Der Home-Hub ist in zwei Versionen erhältlich, die beide einen 7-Zoll-Bildschirm besitzen. Die schlankere Version besteht im Wesentlichen nur aus dem Bildschirm und kann an die Wand gehängt werden (dafür gibt es eine magnetische Halterung); bei der zweiten Variante ist dieser Bildschirm auf einer Halbkugel montiert, die wie ein halbierter Homepod Mini aussieht.

20:10 Uhr: Es gibt eine clevere Funktion auf Basis der Gesichtserkennung: Das Gerät kann erkennen, wer es gerade betrachtet, und die Einstellungen in Echtzeit anpassen, sodass je nach Nutzer unterschiedliche Apps und Inhalte angezeigt werden. Es verfügt natürlich über „Center Stage“ und eignet sich perfekt für Videokonferenzen.

20:11 Uhr: Der Homehub kostet 349 US-Dollar und kann ab dem 12. September vorbestellt werden. Die Auslieferung erfolgt am 18. September.

20:12 Uhr: „Wir haben noch viele weitere Smart-Home-Produkte in der Pipeline, um das Wachstum voranzutreiben“, sagt Ternus. Und damit ist die Veranstaltung für heute beendet.

Kommt GTA 6 auf den Mac?

7 September 2026 at 13:00

GTA 6 ist wohl das mit Abstand meist erwartete Spiel der letzten Jahre – noch mehr als Cyberpunk 2077 und Elden Ring es zuletzt waren. Schon jetzt geht die Branche davon aus, dass der Titel sämtliche Rekorde brechen wird, und manche Publikationen behaupten sogar, dass wir einfach nicht bereit dafür sind, wie groß GTA 6 tatsächlich wird.

GTA 6 erscheint am 16. November 2026 für Playstation 5 und Xbox Series X/S. Bezeichnend ist, dass es bisher keinerlei Informationen dazu gibt, ob und wann es für Windows erscheint. Umso unwahrscheinlicher ist es, dass es auf den Mac kommt. Unmöglich ist es trotzdem nicht. Ich werfe einen Blick darauf, wann und unter welchen Umständen GTA 6 doch auf den Mac kommen könnte.

Erst Konsole, dann Windows – und Mac?

Dass GTA 6 noch nicht einmal für Windows angekündigt ist, ist für den Entwickler und Publisher Rockstar Games tatsächlich nicht ungewöhnlich. Seit GTA 3 erscheinen Spiele zuerst für Konsolen, erst danach für Windows. Schon 2001 betrug der Abstand zwischen dem Playstation-2- und dem Windows-Release von GTA 3 satte acht Monate. Für macOS erschien das Spiel dann sogar neun Jahre später, zusammen mit Vice City (2002) und San Andreas (2004) – als Port, fällt also aus der Statistik. Zwischen der Playstation-3- und Xbox-360-Version (September 2013) und der Windows-Version (April 2015) von GTA 5 lagen satte 19 Monate.

Was den Mac angeht, hat Rockstar Games generell keine besonders gute Quote. Das letzte und neben den oben erwähnten Ports einzige Spiel, das nativ für macOS erschienen ist, war Max Payne 3 vor rund 13 Jahren, immerhin nur rund ein Jahr nach den Konsolen- und Windows-Versionen.

Historisch betrachtet stehen die Chancen, dass GTA 6 für den Mac erscheint, also ziemlich schlecht.

Paradigmenwechsel

Seit Rockstar Games das letzte große Spiel veröffentlicht hat – Red Dead Redemption 2 (RDR2) im Oktober 2018 –, ist viel Zeit vergangen und dementsprechend hat sich viel getan.

Software – neue Entwicklungen

Zum einen treibt Valve, das Unternehmen hinter der Spiele-Plattform Steam, die Entwicklung von Linux als Gaming-Betriebssystem voran. Während die Verbreitung auf dem Desktop nur schleppend vorangeht, sind verschiedene Linux-Distributionen im wachsenden Gaming-Handheld-Markt durchaus üblich, den Valve mit dem Steam Deck erst richtig ins Rollen gebracht hat.

Einen wesentlichen Teil trägt dazu Proton bei, das Valve erstmals nur wenige Monate vor RDR2 vorgestellt hat. Dabei handelt es sich um einen Übersetzungs-Layer, der Befehle der proprietären Microsoft-Grafikschnittstelle DirectX für die quelloffene Grafikschnittstelle Vulkan übersetzt. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt Apple mit Rosetta, allerdings auf Prozessorebene: Rosetta übersetzt x86-x64-Befehle, die typische Intel- und AMD-CPUs verwenden, für die ARM-basierten A- und M-Chips des Unternehmens.

Zugegeben: Weder Linux noch macOS spielen aktuell eine große Rolle. In der Steam-Hard- und Softwareumfrage von Juli 2026 machen Linux-Distributionen 4,01 Prozent, macOS sogar nur 2,32 Prozent aus. Dennoch: Beide wachsen seit Jahren stetig, wenn auch nur langsam. Windows ist nicht mehr die einzige Gaming-Plattform, mit einem Anteil von 93,37 Prozent aber immer noch mit Abstand die relevanteste – Tendenz fallend, wenn auch nur langsam.

Auch bei den Spiel-Engines, also den Entwicklungsplattformen für Spiele, hat sich in den vergangenen Jahren viel getan. Sowohl die Unreal Engine als auch Unity, die zwei meistverbreiteten Spiel-Engines, machen es Entwicklern inzwischen verhältnismäßig einfach, ihre Spiele für verschiedene Plattformen gleichzeitig zu entwickeln, da sie mittlerweile die verschiedenen Befehlssätze nativ verstehen und sie beim Kompilieren ineinander übersetzen können.

Zwar setzt Rockstar Games auf die hauseigene RAGE-Engine, die wegen ihrer proprietären Natur nicht ansatzweise so transparent ist wie die von frei zugänglichen, kommerziellen Engines, wie der Unreal Engine und Unity. Allerdings würde es mich wundern, wenn Rockstar diese Entwicklungen ignoriert und keinen eigenen Mechanismus dafür implementiert hätte. Aber das ist reine Spekulation.

ARM wird immer wichtiger

Zum anderen hat sich auch bei der Prozessortechnologie einiges getan. 2020 hat Apple den M1-Chip auf den Markt gebracht, den ersten massentauglichen ARM-Prozessor für Laptops und Desktops. Diese Neuerung hat insbesondere den Laptop-Markt ordentlich aufgemischt – so sehr, dass auch Hersteller von Windows-PCs inzwischen auf ARM-Prozessoren setzen, allerdings von Qualcomm.

Smartphone-ARM-Chips wiederum sind inzwischen so leistungsfähig, dass sie auch vollwertige PC-Spiele ausführen können, wenn auch immer noch mit merklichen Abstrichen bei der Grafik. Gerade Apple hat hier in den vergangenen Jahren wichtige Partnerschaften an Land gezogen, allen voran mit dem japanischen Entwickler Capcom und Spielen wie der Resident-Evil-Reihe.

Grundsätzlich gibt es in der Branche also Tendenzen, die einen Release von GTA 6 über Playstation 5, Xbox Series X/S und Windows hinaus durchaus begünstigen. Die Frage ist, ob Rockstar Games es nötig hat, über diesen Tellerrand hinauszuschauen, und meine Befürchtung ist: nein.

Geld regiert die Welt

Nun leben wir in einer Welt, in der es besonders bei großen Unternehmen vermehrt darum geht, nicht die zahlende Kundschaft zufriedenzustellen, sondern Aktionäre und Investoren. (Das gilt im Übrigen auch für Apple.) Der Wert eines Unternehmens hängt häufig nicht mehr mit dem tatsächlichen Erfolg zusammen, sondern damit, ob es die Erwartungen von Investoren erfüllt – realistisch oder nicht. Insofern sind (börsennotierte) Unternehmen also immer angehalten, so viel wie möglich zu verdienen.

Alternative Einnahmequellen

In der Branche gibt es praktisch keinen Zweifel daran, dass GTA 6 eins der kommerziell erfolgreichsten, wenn nicht das kommerziell erfolgreichste Spiel aller Zeiten wird und Rockstar Games (bzw. die Mutter Take-Two Interactive) die Erwartungen der Investoren erfüllt. Was aber, wenn die Initialverkäufe vorbei sind? Dann muss sich Rockstar Games nach anderen Einnahmequellen umsehen.

Das Standardwerkzeug in der Spielindustrie sind In-Game-Stores, in denen Sie digitalen Krempel für ein Spiel kaufen können. Im besten Fall können Sie damit das Spiel etwas aufhübschen, indem Sie Skins für Ihre Charaktere, Autos usw. kaufen. Im schlimmsten Fall wird ein Spiel „pay-to-win“, also wenn Sie Vorteile erkaufen können, die Sie stärker oder anderweitig erfolgreicher machen als Menschen, die kein zusätzliches Geld ausgeben möchten.

Bei Rockstar Games hat dieses Modell Erfolg. Im Frühjahr 2026 wurde Rockstar Games (mal wieder) gehackt und erpresst – erfolglos. Da der Publisher nicht auf die Lösegeldforderung eingegangen ist, haben die Hacker – wie angedroht – sämtliche Daten veröffentlicht, die sie erbeutet haben. Dabei handelte es sich nicht um sicherheitsrelevante Informationen – z. B. Nutzerdaten und Quellcode –, sondern um finanzielle.

Und aus diesen ging hervor, dass GTA Online, der Multiplayer-Ableger von GTA 5, 13 Jahre nach seiner Veröffentlichung immer noch „jede Woche 10 Millionen Dollar in die Kassen von Rockstar Games“ spült – den Großteil davon über die Playstation. Grundsätzlich hat es Rockstar Games also wahrscheinlich nicht nötig, das Modell zu ändern – außer, die Investoren verlangen es. Dann könnte Rockstar Games gezwungen sein, alternative Einnahmequellen zu suchen. Spätestens hier würde es sich anbieten, GTA 6 auf andere Plattformen zu bringen – und da könnte der Mac dann durchaus eine Rolle spielen, wenn auch keine große.

Partnerschaften

Zu guter Letzt möchte ich noch einen Punkt aufgreifen, den ich schon weiter oben erwähnt hatte: Partnerschaften. Diese kommen in den seltensten Fällen einfach so zustande.

Sie können fest davon ausgehen, dass jedes Mal, wenn Apple bei einer Präsentation angekündigt hat, dass das nächste große Spiel nun auch auf dem Mac läuft – sei es Resident Evil, Cyberpunk 2077 oder Death Stranding –, Geld geflossen ist. Ein bisschen zusätzliche Motivation, den mittlerweile doch relativ kleinen Schritt zu wagen, und ein Spiel auf den Mac zu portieren. Das werden sicherlich keine großen Summen sein, aber Kleinvieh macht eben auch Mist.

Apple könnte also einen großen Batzen Geld in die Hand nehmen und einen Coup landen, indem es Rockstar Games überzeugt, GTA 6 auch für den Mac zu veröffentlichen.

Allerdings befürchte ich, dass dieser Batzen größer ausfallen müsste, als es Apple lieb wäre. Denn während es heutzutage merklich einfacher geworden ist, ein Spiel auf eine andere Plattform zu portieren, müsste Rockstar Games trotzdem Ressourcen dafür aufbringen. Dann wird sich jemand hinsetzen und durchrechnen, ob es sich finanziell lohnt, und wahrscheinlich zum Schluss kommen, dass die Summe aus den Verkäufen im App Store oder auf Steam und dem motivierenden Batzen Geld von Apple einfach nicht groß genug ist.

Erscheint GTA 6 für den Mac?

Während ich die Frage, ob GTA 6 auch für den Mac erscheint, nicht abschließend klären kann, bis sich Rockstar Games öffentlich dazu äußert, halte ich es insgesamt weiterhin für unwahrscheinlich.

Grundsätzlich stehen die Chancen, dass doch noch ein Wunder geschieht und Rockstar Games GTA 6 irgendwann für macOS veröffentlicht, höher denn je, da sich die Gegebenheiten in den vergangenen Jahren etwas zugunsten von macOS verändert haben. Dennoch hat GTA 6 eine so große Zugkraft, dass es den Mac gar nicht braucht. Die Ressourcen, die Rockstar Games in die Portierung und Optimierung für Mac investieren müsste, so viel kleiner, wie sie mittlerweile ausfallen, sind anderswo wahrscheinlich besser investiert.

Wenn Sie GTA 6 so früh wie möglich spielen möchten, empfehle ich Ihnen, es für die Playstation 5 oder für die Xbox Series X/S vorzubestellen. Natürlich brauchen Sie dann auch noch die entsprechende Konsole. Wenn Sie keine Konsole besitzen oder kaufen möchten, ist Ihre nächste Chance wahrscheinlich ein Cloud-Gaming-Dienst wie Geforce Now, sobald die Windows-Version veröffentlicht ist.

❌